Archive für die Kategorie 'Allgemein'

Jan 16 2008

Ist hier der Weg zu Ende

Geschrieben von Christ under Allgemein

Ist hier der Weg zu Ende auf unsrer Pilgerbahn,
dann bricht die große Wende für unser Leben an:
Dann wird es sich entscheiden, ob unser Ziel stets war
das Reich der Herrlichkeiten, bei unsres Heilands Schar.

ER hat den Tod bezwungen und nahm ihm seine Macht,
ist hin zum Licht gedrungen durch tiefste Grabesnacht.
Der Herr ist auferstanden und lebt in Ewigkeit,
ist los von allen Banden, befreit von Raum und Zeit.

Das ist das neue Leben, das uns die Schrift verheißt,
dahin wir sollen streben, wohin der Weg sie weist:
Denn nur wer auf dem Pfade bei Christus sucht das Heil,
dem wird dereinst aus Gnadedie Herrlichkeit zuteil.

Kann dies auch nicht erfassen der menschliche Verstand,
wenn wir nur niemals lassen des Heilands Retterhand,-
so wird er uns hinführen ins ew´ge Vaterhaus,
uns öffnen dort die Türen, ist unsre Zeit hier aus!

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Jan 10 2008

Was Sünde ist…

Geschrieben von Christ under Allgemein

Was SÜNDE ist? - Ich hab es herb erfahren!
Empörung ist’s und Tyrannei und Nacht!
Sie quälte mich schon in den Kinderjahren,
Verdammnis nur, sonst nichts hat sie gebracht.

Was GNADE ist? - Das sah ich nicht im Schlafe!
Am Boden lag ich, betend und geknickt.
Da nahm der Herr hinweg die Schuld und Strafe
und hat den Friedenskuss mir aufgedrückt!

Was TOD ist? - Ach! Getrennt sein von der Quelle,
das Herz schlägt wohl, doch nicht für seinen Gott,
das Aug’ sieht nicht des Gotteslichtes Helle,
das Ohr hört nicht Sein Wort. - DAS IST DER TOD!

Was LEBEN ist? - Gott selbst. Nur Er kann’s geben;
von Ihm gelöst - ist Tod und Finsternis.
Christus, die Auferstehung und das Leben,
Christus, mein Leben, das weiß ich gewiss

Wer CHRISTUS ist? - Er ist mein Ein und Alles,
mein höchstes Gut und nun mein einz’ger Ruhm;
mein Heiland, Freund und Tilger meines Falles,
der bald nun zu sich holt Sein Eigentum!

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Jan 10 2008

Was fehlt uns?

Geschrieben von Christ under Allgemein

Was fehlt uns, ein christliches Gedicht zum Thema Demut

Es ist nicht Scherz, es ist nicht Lachen,
Woran es fehlt in dieser Zeit;
Nicht Spiele, um uns froh zu machen,
Auch nicht Humor, der uns erfreut.

Es fehlt auch nicht an großen Bauten,
Wo Gottes Wort verkündigt wird,
An Chorgesang und schönen Lauten
Wird auch ein Mangel kaum gespürt.

Es fehlt auch nicht an Schriftgelehrten,
Die tief ins Worte Gottes sehn,
Auch nicht an Großen und Geehrten,
Die obenan in Bildung stehn.

Es fehlt, dass wir herniedersteigen
Von unsrer selbstgerechten Höh,
Und uns vor Gott, dem Höchsten beugen,
Wie einst das Volk zu Ninive.

Es fehlt an Demut, zu bekennen,
dass an uns selbst nichts Gutes ist.
Es fehlt, dass wir den Herrn erkennen,
den Sohn des Höchsten, Jesus Christ.

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Jan 09 2008

Nach einer Prüfung kurzer Tage

Geschrieben von Christ under Allgemein

Nach einer Prüfung kurzer Tage
erwartet uns die Ewigkeit!
Dort, dort verwandelt sich die Klage
in göttliche Zufriedenheit.
Hier übt die Tugend ihren Fleiß,
und jene Welt reicht ihr den Preis.

Wahr ist’s, der Fromme schmeckt auf Erden
schon manchen sel’gen Augenblick.
Doch alle Freuden, die ihm werden,
sind ihm ein unvollkommnes Glück:
Er bleibt ein Mensch, und seine Ruh’
nimmt in der Seele ab und zu.

Bald stören ihn des Körpers Schmerzen,
bald die Geräusche dieser Welt;
bald kämpft in seinem eignen Herzen
ein Feind, der öfter siegt als fällt;
bald sinkt er durch des Nächsten Schuld
in Kummer und in Ungeduld.

Hier such’ ich’s nur, dort werd’ ich’s finden;
dort werd’ ich, heilig und verklärt,
der Tugend ganzen Wert empfinden,
den unaussprechlich großen Wert.
Den Gott der Liebe werd’ ich sehn
Ihn lieben, ewig Ihn erhöh’n.

Da werd’ ich das im Licht erkennen,
was ich auf Erden dunkel sah,
das wunderbar und heilig nennen,
was unerforschlich hier geschah.
Da schaue ich mit Preis und Dank
Die Schickung im Zusammenhang.

Da ruft - o möchte Gott es geben! -
vielleicht auch mir ein Sel’ger zu:
Heil sei dir, du hast meinem Leben
den Weg zum Heil gewiesen, du!
Gott, wie muss dies Glück erfreun,
zum Heile einer Seele sein!

Was seid ihr, Leiden dieser Erden
doch gegen jene Herrlichkeit,
die offenbart an uns soll werden
von Ewigkeit zu Ewigkeit?
Wie nichts, wie gar nichts gegen sie
ist doch ein Augenblick voll Müh’.

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