Archive für die Kategorie 'Allgemein'

Mrz 20 2009

Die Predigt für die Katz

Geschrieben von Christ under Allgemein

Der Pfarrer hielt die schönste Predigt,
und dennoch schliefen manche ein.
Da schlich auf einmal in die Kirche
des Pfarrers Katze sacht herein.
Ganz leise ging sie durch die Kirche
und setzte sich dann vorne hin
und sah hinauf zu ihrem Pfarrer
und hörte andachtsvoll auf ihn.
Da schauten alle auf die Katze,
schnell weckte man die Schläfer auf,
damit sie sähen wie die Katze
zu ihrem Pfarrer blickt hinauf.
„Ihr wundert euch,“, so sprach der Pfarrer,
„dass meine Katze kommt hierher
und dass sie aufpasst auf die Predigt,
das wundert euch vielleicht noch mehr.
Sie kommt hierher – ich will’s euch sagen –
und sucht sich vorne einen Platz,
weil sie gehört hat, dass ihr Pfarrer
hier hält die Predigt für die Katz.“

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Mrz 10 2009

Vor langer Zeit

Geschrieben von Christ under Allgemein

1. Vor langer Zeit, da lebte ein Mann,
der kämpfte gegen das Unrecht an.
Er wurde groß, sein Geist wurde klar,
er wusste, was gut und böse war.
Er sprach zu den Menschen
und war deutlich zu versteh’n.
und viele kamen zu ihm,
um zu hören und zu seh’n.

2. Es mochte ihn nicht jeder
und das hatte seinen Grund,
denn er nahm, wenn er sprach
kein Blatt vor den Mund.
Die Lehre der Liebe war unerhört,
es gibt daran so vieles, was die Masse stört.
Die Worte von damals sind noch heute ein Skandal.
Der Mann, der sie sagte
ist uns viel zu radikal.

3. Für ihn steckt niemand zu tief im Dreck,
denn er liebt uns alle und schickt niemanden weg.
Er bietet uns an, seine Freunde zu sein
und uns von allen Zweifeln und Furcht zu befrei’n.
Die Wahl ist nicht leicht, er verlangt ziemlich viel.
Es steht für deine Zukunft
eine Menge auf dem Spiel.

4. Wenn er mit dir spricht, gilt das dir ganz allein.
Darum lass alle anderen zuerst einmal sein.
Und wenn du dich sehnst nach Liebe und Glück,
nach sprudelndem Leben, dann bleib nicht zurück.
Dann mach den Versuch, geh das Risiko ein,
denn erst wenn du ihn kennst,
wird dein Leben glücklich sein.

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Mrz 10 2009

Drei Affen

Geschrieben von Christ under Allgemein

Drei Affen, ein christliches Gedicht zum Thema Schöpfung/Evolution

Drei Affen saßen im Kokosnussbaum,
wo öfter zusammen sie kommen.
Da lausen sie sich und erzählen dabei
was sie erlebt und vernommen.

Der eine sagt: „Was ich heute gehört,
das macht mir mächtig zu schaffen:
Es gibt nämlich Menschen, die sagen ganz frei,
sie stammen ab von uns Affen.

Nein, so eine Schande für unser Geschlecht,
das will mir den Schlaf noch rauben!“
Die anderen sagten: „Das kann doch nicht sein!
Kein Affe würde das glauben!

Sieh dir das Treiben der Menschen doch an,
sonders der weißen Rassen.
Wer hat von Affen denn jemals gehört,
dass einer sein Weib hat verlassen.

Auch gab es noch nie eine Affenfrau,
die ihre Kinder ließ laufen,
damit sie Geld sich verdienen kann,
um unnützes Zeug zu kaufen.

Und trotz ihres vielen Reichtums und Gelds
reicht’s ihnen kaum noch zu Kleidern:
die Röcke so kurz und die Hosen so eng,
als fehlt es an Stoff und an Schneidern.

Auch gibt’s keine Affen, die, so wie der Mensch,
rauchen und sich betrinken,
die in Maschinen fahren umher
mit Rattern und Puffen und Stinken.“

Entrüstet hoben die Affen das Haupt
und rückten näher zusammen.
„Nein, wenn der Mensch auch gescheit zu sein glaubt –
von uns kann er nicht abstammen!“

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Jan 16 2008

Ist hier der Weg zu Ende

Geschrieben von Christ under Allgemein

Ist hier der Weg zu Ende auf unsrer Pilgerbahn,
dann bricht die große Wende für unser Leben an:
Dann wird es sich entscheiden, ob unser Ziel stets war
das Reich der Herrlichkeiten, bei unsres Heilands Schar.

ER hat den Tod bezwungen und nahm ihm seine Macht,
ist hin zum Licht gedrungen durch tiefste Grabesnacht.
Der Herr ist auferstanden und lebt in Ewigkeit,
ist los von allen Banden, befreit von Raum und Zeit.

Das ist das neue Leben, das uns die Schrift verheißt,
dahin wir sollen streben, wohin der Weg sie weist:
Denn nur wer auf dem Pfade bei Christus sucht das Heil,
dem wird dereinst aus Gnadedie Herrlichkeit zuteil.

Kann dies auch nicht erfassen der menschliche Verstand,
wenn wir nur niemals lassen des Heilands Retterhand,-
so wird er uns hinführen ins ew´ge Vaterhaus,
uns öffnen dort die Türen, ist unsre Zeit hier aus!

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