Archive für die Kategorie 'Christliche Gedichte sortiert nach Themen'

Nov 21 2011

Nun fängt die große Freude an!

Geschrieben von under Weihnachten

Nun fängt die große Freude an:
Das Licht der Ewigkeit
erfüllt mit seinem Strahlenglanz
der Erde Dunkelheit.

Aus Gottes Vaterherzen strömt
der wunderbare Schein.
Er gibt den Sohn, das Licht der Welt,
in unsre Nacht hinein.

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Mai 22 2010

Die Mutter

Geschrieben von under Mutter,Muttertag

Die Mutter

Da ging er nun, müde und zerlumpt am Straßenrand
Der junge Mann, den so keiner mehr erkannt.
Verzweifelt stieß er nach einem Stein
Ach, die Chance war doch relativ klein
Dies alles jemals wieder in Ordnung zu bringen
Was er getan – wie sollte ihm das gelingen?

Jahre nun war er nicht mehr zu Hause gewesen
Ob die Mutter wohl seine Nachricht gelesen?
Dass er auf dem Weg nach Hause jetzt war?
Er wollte alles in Ordnung bringen sogar.

Und wenn sie ihn noch einmal wollte sehen
Sollte aus seinem alten Zimmer ein weißes Taschentuch wehen.

Wie hatte er es nur soweit kommen lassen?
Beschämt konnte er es selber nicht fassen
Dass er seine Mutter so tief gekränkt
Die ihm stets soviel Güte hatte geschenkt.

Im gemütlichen Zuhause, bescheiden und klein
War er aufgewachsen, bei den liebenden Eltern sein
Sie hatten sich stets bemüht, dass ihrem Sohn nichts fehlte
In der Schule er zu den guten Schülern zählte
Bis eines Tages die falschen Freunde sich fanden
Und ihn mit schlechtem Einfluss an sich banden.

Plötzlich die Eltern ihm nur noch langweilig schienen und fad
Er hatte all ihre guten Ratschläge und ihren Glauben satt
Mit 17 beschloss er, von zu Hause wegzugehen
Er wollte soviel von der Welt doch sehen.
Er wusste ja, wo Papa das ganze Geld aufbewahrte
Für die Fahrt ins Ausland er schnell kaufte die Karte.

Viel zu schnell war das Geld bald verprasst
Er hatte auch keine Gelegenheit zum Spaßhaben verpasst.
Dann nahm er einen niedrigen Job nach dem anderen an
Und kam doch nie an genügend zum Leben heran.

Wie oft hatte er an seine liebe Mutter gedacht
Wie sie gekniet hatte und ihn im Gebet vor Gott gebracht.

Nun war er nicht mehr daheim gewesen seit einigen Jahren
Der Vater bereits verstorben war – hatte er erfahren.
Wie weh hatte ihm diese Nachricht getan
Damit war jede Chance auf ein Wiedersehen vertan.

Jetzt war er schon nahe beim alten Haus
Die Straße sah noch so wie früher aus
Würde die Mutter ihn überhaupt sehen wollen?
Ach – er hätte es vielleicht sein lassen sollen…

Müde hob er den Kopf und schaute um die Straßenecke
Flatterte nicht dort vom Dach eine weiße Decke?
Mit klopfendem Herzen ging er näher heran
An jedem Fenster hingen weiße Tücher dran!
Ja, das ganze Haus schien in Weiß gehüllt
Noch nie hatte der Sohn so eine Freude gefühlt!!
Die Mutter hatte also ihm längst schon vergeben
Auf einmal spürte er wieder Hoffnung für sein Leben!!
Er lief schnell auf sein altes Zuhause zu
In den Armen der Mutter fand er endlich Ruh!

Und wenn schon eine Mutter soviel Erbarmen für ihren Sohn konnte finden
Wie viel mehr unser Vater im Himmel, der uns immer wieder annimmt
trotz all unsrer Sünden!

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Mrz 08 2010

Wenn dir dein Zion Palmen streut

Geschrieben von under Palmsonntag

Wenn dir dein Zion Palmen streut,
als König dich zu grüßen,
so fall’ auch ich, o Heiland, heut
demütig dir zu Füßen
und stimm’ ins Hosianna ein:
Gegrüßt soll mir mein König sein!

Mein König in der Knechtsgestalt,
sanftmütig und voll Milde,
schon seh’ ich dich in Feindsgewalt,
seh’ dich im Marterbilde;
nach Hosiannas Jubelton
vernehm’ ich auch das “Kreuz’ge!” schon.

Du hast dich selbst dem Tod geweiht,
uns Sündern Heil zu bringen,
drum soll dir deine Christenheit
laut Hosianna singen.
Denn trugst du auch des Kreuzes Joch,
der König bist und bleibst du doch.

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Jul 29 2009

Willst du gesegnet sein?

Willst du gesegnet sein?

Willst du gesegnet sein? Sei selbst ein Segen.
Willst du geliebt sein? Liebe treu und rein.
Den Becher den du anderen bringst entgegen,
wird deinen Lippen süßer sein.

Du strebst nach Hohem, neig‘ dich zum Geringen.
Willst du gehört sein, höre selber zu.
Du möchtest große, schwere Opfer bringen.
Dort weint ein Kindlein, gib ihm Trost und Ruh.

Willst du, dass deines Geistes Leuchte glänze,
tritt still zur Seite, gib den andern Raum,
und gönne ihnen Stumm die Lorbeerkränze,
di du erhoffst im kühnen Traum.

Du musst vielleicht im dunkeln Tale wandern,
nach treuem Mitgefühl dein Herze bangt.
Schau um dich, ob von den Betrübten allen,
nicht grade einer deinen Trost verlangt?

Was dir Gewinn war, achte nur für Schaden
Um Christi Willen, nicht aus Tugendstolz.
Den Himmelsthron vertauschte Er in Gnaden
Um deinetwillen mit dem Marterholz.

„Wer mir will dienen“, spricht dein Herr und Meister,
„Der folge mir.“ Stimmst du von Herzen ein?
O höre doch, als sel‘gen lohn verheißt Er:
„Da, wo Ich bin, soll auch Mein Diener sein.“

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