Archive für die Kategorie 'Christliche Anspiele sortiert nach Themen'

Jun 11 2009

Glaube – was ist das?

Geschrieben von under Glaube

Glaube – was ist das, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 4 Personen

Markus: Schön, dass wir wieder hier zusammen sind. Letzte Woche sprachen wir über die Hoffnung, ist dem noch etwas hinzuzufügen?

Frank: Ich habe letzte Woche gefehlt, könnt ihr mir vielleicht eine kurze Zusammenfassung geben?

Rene: Als erstes überlegten wir, was man erhoffen kann. Da ging es um das Hoffen, auf eine bessere Arbeitsstelle, die Hoffnung eine neue Wohnung zu finden, usw.

Markus: Aber dann sagten wir, dass die Hoffnung, die Gott uns in der Bibel gibt anders definiert sein muss.

Thomas: Ich habe zuhause in meinem Bibellexikon nachgeschlagen und da heißt es u.a.: Hoffnung ist ein Zeichen der Unvollkommenheit des menschlichen Lebens. Wo nichts mehr zu hoffen ist, da ist der Tod oder aber die Vollendung. Hoffnung tröstet, Hoffnung bannt die Furcht. -Gedankenpause – Ich denke, auf uns trifft das mit der Unvollkommenheit zu. Wenn wir schon hier vollkommen wären, würden wir nicht die Hoffnung auf die Herrlichkeit besitzen, weil der Vollkommene ja alles hat – auch das ewige Leben.

Rene: Und doch ist diese Hoffnung erst entstanden, als Gott den Menschen die Unvollkommenheit und Ausweglosigkeit ihres Lebens gezeigt hat und dann auch durch Jesus die Hilfe gegeben hat.

Frank: Dann heißt das praktisch, ich komme zu der Hoffnung, indem ich die eigene Unvollkommenheit erkenne und mir durch Jesus einen Weg zeigen lasse.

Markus: Ja, ich denke schon, aber es geht noch weiter, denn wenn damit die Hoffnung erfüllt wäre, müsstest Du sofort nach der Bekehrung sterben. Die Hoffnung der Christen beginnt im gewissen Sinne erst mit der Bekehrung. Es ist nicht so, dass man nicht weiß, was auf einen zukommt und hofft irgendwie im Himmel zu landen, sondern Gott hat uns klar vorhergesagt worauf wir zu warten haben.

Rene: Weil wir also in dem Wissen, vielleicht besser noch mit der Sehnsucht leben nach dieser Erdenzeit bei Gott zu sein und in ihm die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu finden, haben wir jetzt schon ein Leben das Sinn macht. Ein Leben mit Hoffnung.

Markus: Die Zusammenfassung ist gut, gehen wir dann zu unserem heutigen Thema über – Glaube, was ist das?

Frank: Oft wird gesagt: Glauben heißt nicht wissen, weil die Leute fälschlicherweise sagen: “Ich glaube…” wenn sie meinen: “Ich nehme an…”

Thomas: Manchmal sagen die Menschen auch: “Ich glaube an ihn…” und meinen damit: “Ich vertraue darauf, dass er seine Sache gut macht” Nur zu oft wird dieses Vertrauen enttäuscht und die Leute wollen an nichts mehr glauben.

Rene: In Hebräer 11 haben wir doch eine Liste von sogenannten Glaubenshelden. Vielleicht können wir an ihrem Beispiel eine Definition vom Glauben finden. (alle schlagen die Bibel auf)

Thomas: Am bekanntesten ist ja Abraham. – Aber hier, in Hebräer 11,1 ist schon die Definition. (liest)

Markus: Ich habe noch eine Bibel in anderer Übersetzung mitgebracht. (liest aus Hoffnung für alle) Was aber heißt Glaube?: Der Glaube ist die feste Gewissheit, dass sich erfüllt, was Gott versprochen hat; es ist die tiefe Überzeugung, dass die unsichtbare Welt Gottes Wirklichkeit ist, auch wenn wir sie noch nicht sehen können. – Gedankenpause -

Frank: (langsam in Gedanken versunken) Der Glaube ist die feste Gewissheit… das heißt ich weiß woran ich glaube und nehme es nicht nur an.

Markus:
Dazu passt auch gut der Vers aus Römer, wo von Abraham die Rede ist. (Röm 4, 20-21) Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs allergewisseste: was Gott verheißt, das kann er auch tun.

Rene:
Im Glauben leben heißt praktisch, Gott als den Allmächtigen anzuerkennen und in dem Wissen leben, seine Verheißungen sind wahr, und die erfüllt er auch.

Thomas: Genau, aber sobald wir beginnen Gottes Verheißungen für uns anzuzweifeln, bringen wir Gott damit Unehre, weil wir damit sagen, dass er nicht die Allmacht hat.

Rene: Dann beinhaltet Glaube aber ganz schön viel. Dann reicht es nicht, zu glauben, dass Jesus für meine Schuld gestorben ist, sondern es müssen Schritte dahin getan werden, zu glauben, dass JEDE Verheißung die Gott mir gibt wahr ist und Gott sie unbedingt erfüllt.

Markus: Das denke ich auch. Lasst uns zum nächsten mal darüber nachdenken, wie diese Schritte im Glauben im Alltag aussehen können, und am Anfang der nächsten Stunde tragen wir zusammen. Zum Schluss lese ich noch einmal den Vers aus Hebräer 11,1. (liest aus Hoffnung für alle)

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Glaube - was ist das (27.5KB)
Klicks: 651

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

Jun 11 2009

Erbetenes Frühstück

Geschrieben von under Glaube

Erbetenes Frühstück, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 4 Personen

Studd: Ich kann nicht mehr! Jetzt sind wir schon mehrere Tage unterwegs und wir haben noch keine Missionsstation getroffen!

Beauchamp: Du hast recht und unsere Vorräte gehen dem Ende zu. Ich weiß nicht wie lange es noch so weitergehen wird.

Sprecher: Langsam brach die Nacht herein. Die drei Reisenden suchten jetzt noch nach einem Plätzchen, wo sie die Nacht zubringen konnten. Es war Hudson Taylor mit seinen beiden Reisegefährten Studd und Beauchamp. Nach einem Besuch in Shansi, waren die drei auf dem Weg nach Hanchung, da die beiden Missionare Studd und Beauchamp die Gemeindearbeit in Szechuan übernehmen und den chinesischen Christen in ihrer Arbeit beistehen sollten. Nach einer ruhigen Nacht sollte es früh am nächsten Morgen weitergehen.

Beauchamp: Es ist noch früh, womöglich schlafen die beiden anderen noch. Aber ich werde schon mal die Tiere versorgen, damit wir nachher sofort weiterreisen können – oh, Hudson bist du auch schon wach?

Hudson: (mit Bibel und Kerze in der Hand) Ja, ich brauche meine stille Zeit, sonst könnte ich nicht so im Dienst für den Herrn stehen.

Beauchamp: Weißt du schon, dass unsere Vorräte so gut wie aufgebraucht sind?

Hudson: Ja, ich weiß es.

Beauchamp: Was sollen wir denn tun? Ich weiß von keiner Missionsstation die in der Nähe liegt.

Hudson: Ich weiß es auch nicht. Aber lass uns auf Gott vertrauen. Er wird uns nicht im Stich lassen.

Beauchamp: So, die Tiere haben jetzt ihr Futter. Ich werde noch schnell Studd wecken und alles andere zubereiten und dann kann es losgehen. Auf das Frühstück müssen wir heute verzichten.

Sprecher: So machten die drei sich wieder auf den Weg. Hudson Taylors Freudigkeit und Ausdauer machten auf seine Reisegefährten großen Eindruck. Jetzt waren sie schon Stunden unterwegs und der Hunger drückte sie alle sehr. Da plötzlich hörte Beauchamp die Stimme Hudsons.

Hudson: Wir danken dir, o Herr, für diese unsere Speise.

Beauchamp: Sag mal Hudson, wo ist denn die Speise für die dankst?

Hudson:
Sie kann nicht weit weg sein. Unser Vater weiß, dass wir hungrig sind. Er wird uns das Frühstück bald schicken. Du wirst dann erst warten müssen, bis du das Dankgebet gesprochen hast, während ich sofort essen kann.

Sprecher: Hudson behielt recht. Tatsächlich trafen sie nur wenige Schritte weiter auf einen Mann, der gekochten Reis zum Kauf anbot, und hielten ein ausgezeichnetes Mahl. So lernten auch die beiden anderen, dass man Gott so ohne weiteres vertrauen kann.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Erbetenes Frühstück (25KB)
Klicks: 577

PDF Download    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

Jun 11 2009

Der Wächter den sie nicht zu töten vermochten

Geschrieben von under Glaube

Der Wächter den sie nicht zu töten vermochten, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 6 Personen

Upton: Endlich sind wir da. Lasst uns gleich hier am See unsere Zelte aufschlagen.

Jim: Es ist ein schöner Platz. – Schaut mal, der See wimmelt von Krokodilen und Nilpferden.

James: Und dort, der grüne Urwald, der wie eine Mauer wirkt.

Sprecher:
Vor über 100 Jahren kamen der bekannte Missionar Upton Westcott und seine Freunde nach Zaire, um den Menschen die frohe Botschaft zu verkündigen. Die Dorfbewohner waren freundlich und einige hatten sich schon für Christus entschieden.

Upton: Ein Dorfbewohner erzählte mir, dass der Zauberdoktor sehr wütend auf sie ist, weil sie sich unserem Gott zugewandt haben. Nun warten alle gespannt, wie er sich rächen wird.

Sprecher: Es war kurz vor dem Abendessen. Die unterschiedlichsten Düfte zogen durch das Dorf. Überall brodelte und kochte es in den Kochtöpfen. Auch die Missionare waren dabei, ihr Essen zuzubereiten.

James: Seht mal, dort am Rand des Urwaldes steht ein Junge. Ich glaube, er will uns etwas sagen.

Jim: Lasst uns hingehen. – Willst du zu uns?

Junge: Ja, ich bin gekommen, um euch zu warnen.

James: Uns zu warnen?

Junge:
Ja. Ihr müsst unbedingt heute Nacht fliehen. Mein Vater wird euch helfen. Er hat schon ein Kanu bereit gemacht und ihr müsst unten am Bach sein, bevor der Mond aufgeht. Mein Vater sagt, dass das eure einzige Chance ist.

Upton: Aber warum sollten wir fliehen? Wer will uns denn etwas antun?

Junge: Der große Zauberdoktor. In dieser Nacht wird er seine Mörder losschicken. Sie werden euch mit Speeren angreifen. Ihr könnt ihnen nicht entkommen.

Sprecher:
Upton und seine Freunde berieten sich kurz. Sie hatten ein Gewehr, mit dem sie wilde Tiere erlegten. Sollten sie nun damit Menschen töten?

Jim: Wenn unser Zelt von Speerwerfern umzingelt ist, hilft uns das Gewehr sowieso nichts.

Upton: Außerdem haben wir den Dorfbewohnern gesagt, sie sollen sich auf Gottes Schutz verlassen. Da können wir doch nicht einfach davonlaufen.

(zum Jungen gewandt)

Wir lassen deinem Vater herzlich danken, aber sag ihm, dass unser Gott uns nicht geboten hat zu fliehen. Wir wollen auf seine Bewahrung vertrauen und abwarten, was passiert.

Sprecher: Der Junge rannte weg, und die drei Männer aßen wie gewöhnlich ihr Abendessen. Bald brach die tropische Nacht herein. Die Missionare beschlossen am Eingang ihres Zeltes sitzen zu bleiben, zu beten und zu warten.

- Musik –     (Missionare sitzen zu dritt am Tisch)

James: Nun sitzen wir schon drei Stunden lang hier und nichts ist passiert.

Jim: Stimmt. Aber ich will noch nicht zurück ins Zelt. Lieber sterbe ich im Freien, als im Zelt überfallen zu werden.

Sprecher: Sie warteten die ganze Nacht, doch niemand kam. Die müden Männer hatten nicht damit gerechnet, den Sonnenaufgang noch einmal zu erleben.
Monate vergingen. Die Dorfbewohner merkten, dass der Zauberdoktor den Männern nichts angetan hatte. So entschlossen sich noch viele zum wahren Glauben.

- Musik -

James: Seht mal, der Zauberdoktor kommt. Sicher wird er sich jetzt an uns rächen.

Zauberdoktor: (zögernd) Könnt ihr mir etwas mehr über euren Gott erzählen?

Upton: Ja, gern. Komm wir gehen ins Zelt. Dort können wir uns besser unterhalten.

Sprecher: Sie unterhielten sich lange. Upton sprach von Sünde und Buße. Der alte Mann begriff, dass so viel Sünde in seinem Leben war. Dann begann er zu erzählen:

Zauberdoktor: Es war in der Nacht zum Vollmond. Ich habe meine Männer mit Speeren losgeschickt und ihnen den Auftrag gegeben, euch zu töten. Doch sie kehrten so zurück, wie sie losgezogen waren.

Upton: Aber warum denn? Wir waren doch unbewaffnet. Niemand hätte sie aufhalten können.

Zauberdoktor: Weil ihr zu viert wart. Ich hatte meinen Kriegern befohlen 3 Männer zu töten. Sie konnten aber nicht erkennen, wer der vierte war. Sag mir, wer war es?

(3 Männer schauen sich erstaunt an)

James: (erstaunt) Vier Männer??

Sprecher: Die Frage des Zauberdoktors konnte Upton nicht beantworten. Hatte sich der Herr selbst zu ihnen gesetzt? Hatte er seinen Engel gesandt? Er wusste es nicht. Ihm genügte es, dass sie den nächsten Morgen erlebt hatten und dass der Zauberdoktor sich dem Licht Jesu Christi zuwandte.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Der Wächter den sie nicht zu töten vermochten (28KB)
Klicks: 576

PDF Drucker    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

Jun 11 2009

Die Oase

Geschrieben von under Glaube

Die Oase, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 3 Personen

1. Beduine: Guck mal da vorne, was ist das?

2. Beduine: Da liegt ja ein Mann. Seltsam, die Datteln, wachsen ihm ja fast in den Mund, außerdem liegt er direkt an der Quelle und ist trotzdem verhungert und verdurstet.

1. Beduine: Das verstehe ich auch nicht. Wie kann ein Mensch mitten in der schönsten Oase verdursten? – Na ja, ich muss gehen. Die Tiere werden unruhig und außerdem wartet meine Frau auf mich.

2. Beduine: Ja, ich muss auch gehen. Dann sehen wir uns morgen wieder. Aufwiedersehen.

(Szenenwechsel)

Frau: Da bist du ja endlich. Ich habe schon gewartet.

1. Beduine: Weißt du, was mir heute passiert ist? Als Abdulla und ich heute Abend noch zur Quelle gingen um die Tiere zu tränken, lag dort ein Mann. Er war wohl verdurstet. Kannst du dir das vorstellen?

Frau: Wie, mitten in der Oase? Wenn es in der Wüste wäre, könnte ich es noch verstehen, aber so. Wie kommt er überhaupt hierher?

1. Beduine: Er wird wohl aus der modernen Welt kommen und sich dann in der Wüste verirrt haben.

Frau: Ja, und dann hat er unsre schöne Oase gesehen und sein hochgebildeter Verstand sagte ihm, dass es nur eine Fata Morgana ist.

1. Beduine: Ja, aber er hätte doch nur die Hand auszustrecken brauchen und hätte gefühlt, dass es wahr ist, was er sieht!

Frau: Weißt du, was mir gerade einfällt? Eigentlich geht es uns ja oft ähnlich wie diesem armen Mann. Wenn Schwierigkeiten auf uns zukommen und uns tut sich dann ein Ausweg auf, wollen wir es nicht glauben.

1. Beduine: Da hast du recht. Nicht nur die hochgebildeten Menschen. Auch wir armes Beduinenvolk glauben nicht an das Gute im Leben. Noch schlimmer ist, dass wir als Christen, manchmal selbst an das Gute glauben wollen. Schon an Kleinigkeiten scheitert unser Glaube, obwohl wir im Vertrauen auf Gott, nach seinen Verheißungen greifen können.

Frau: Ja, und so erfahren wir, dass Gott auch wirklich zu seinen Verheißungen steht, und müssen nicht, im geistlichen Leben verhungern und verdursten, wie der Mann, der die Schönheit unserer Oase sah, sie aber nicht für sich in Anspruch nahm.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Die Oase (24.5KB)
Klicks: 434

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

« Prev - Next »

eXTReMe Tracker Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de