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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Neujahr</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Gib Rechenschaft &#252;ber deine Verwaltung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Gib Rechenschaft &#252;ber deine Verwaltung, ein christliches Anspiel zu Neujahr oder zum Thema Dienst f&#252;r 8 Personen Sprecher: Das Leben gleicht dem Sommertag, ist Licht und Schatten reich, und nun auch dieses Lebensjahr mit windesschnell verstreicht. O wie schnell flieht doch die Zeit Die der Herr hier uns beut. Nun ist auch das Jahr 2001 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Gib Rechenschaft &#252;ber deine Verwaltung, ein christliches Anspiel zu Neujahr oder zum Thema Dienst f&#252;r 8 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Das Leben gleicht dem Sommertag,<br />
ist Licht und Schatten reich,<br />
und nun auch dieses Lebensjahr<br />
mit windesschnell verstreicht.<br />
O wie schnell flieht doch die Zeit<br />
Die der Herr hier uns beut.</p>
<p>Nun ist auch das Jahr 2001 zum Ende gekommen. &#220;berall h&#246;rt man dies und viele ziehen Bilanz ihrer Arbeit. So sind auch wir Kinder Gottes in dieser Stunde verpflichtet dem H&#246;chsten gegen&#252;berzutreten und Rechenschaft abzulegen.<br />
So sa&#223; auch ein Diener Gottes am Abend des letzten Tages des Jahres und zog Bilanz seiner getaner Arbeit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener Gottes:</span> Ja viele Besucher gab’s in diesem Jahr. Viele kamen mit Problemen, mit &#196;ngsten und Schwierigkeiten und ich konnte ihnen den Weg zum inneren Frieden weisen. Unsere Gemeinde ist gewachsen, dar&#252;ber ist mein Herz voll Freude. Meine Arbeit war mir viel Wert. Unter den Br&#252;dern herrschte Einigkeit, meine Predigten und Ermahnungen waren sichtlich zum Nutzen, und die Zahl der Zuh&#246;rer wuchs immer fort. Ich tat alles, um zum geistlichen Wachstum, derer die Herr in meine F&#252;rsorge gegeben hat, beizutragen und mitzuwirken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Als er an diesem Silvesterabend so sa&#223; und nachdachte, da ging pl&#246;tzlich die T&#252;r lautlos auf und zwei fremde M&#228;nner kamen herein. Was ihn sehr verwunderte, waren die vielen chemischen Vorrichtungen, Ger&#228;te und Ma&#223;e in den H&#228;nden des zweiten Mannes. Sie kamen auf ihn zu und sprachen ihn an:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Sind Sie ein Diener Gottes?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener Gottes:</span> Ja.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Haben Sie denn Eifer zu diesem Dienst?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener Gottes:</span> Eifer versp&#252;rte ich soviel, dass es mir sogar sehr angenehm ist, diese Frage zu h&#246;ren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Gut, mein Laborant analysiert sofort ihren Eifers mit einer Waage der Gerechtigkeit, und das Gewicht schreibt er ins Buch. Lesen Sie es bitte vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> 100 Pfund Eifer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener Gottes:</span> Das hab ich mir auch so gedacht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Ruhig, es ist noch nicht beendet. Schlagen Sie bitte 100 Pfund in kleine St&#252;cke, legen Sie diese in den Kessel und stellen Sie ihn aufs Feuer, es soll schmelzen. Wenn es abgek&#252;hlt ist, wird der Laborant alles sorgf&#228;ltig betrachten, wiegen und wieder ins Buch eintragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> W&#228;hrend der Arzt und Laborant die Analyse erzeugten, schwitzte der Diener Gottes heftig vor Aufregung und ganz besonders noch als das Ergebnis vorgelesen wurde.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Analyse vom Eifer des Dieners Gottes, eines Kandidaten auf Belohnung mit der Ehrenkrone:<br />
Allgemeines Gewicht:100 Pfund<br />
Bei der Analyse hat sich die Qualit&#228;t aus 10 Teilen – Eigenschaften herausgestellt.</p>
<p>Eigene eitle Ehre                 23 Pfund<br />
Liebe zu Gott                                          4 Pfund<br />
Suche nach Eigenruhm     19 Pfund<br />
Liebe zum Menschen            4 Pfund<br />
Ruf-Hochmut                        11 Pfund<br />
Gaben-Hochmut                  14 Pfund<br />
Mitleid zu Armen Menschen        5 Pfund<br />
Hirtenschaft                                            5 Pfund<br />
Liebe zur Macht                               12 Pfund<br />
Lauteres Eifer                                        3 Pfund<br />
_____________________________________<br />
Gesamtgewicht                 100 Pfund</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Wiederholen Sie bitte zur Klarheit noch einmal das Gewicht des lauteren Eifers.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Das Gewicht des lauteren Eifers ist nur 3 Pfund schwer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener Gottes:</span> Kann das sein, dass zu meinem Eifer und gro&#223;em Wunsch dem Herrn zu dienen, so viel S&#252;ndiges und Unn&#246;tiges hinein geschlichen hat? Nein, nein, das stimmt nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Der Doktor und Laborant besuchen ein anderes Haus, wo eine Kranke wohnt. Gleichzeitig ist es dem Diener Gottes v&#246;llig bewusst geworden, dass er nur 3 Pfund Eifer hat. Er beugte seine Knie vor Gott und betet: „Herr, befreie mich vom eigenen ICH.“<br />
Der Arzt und Laborant kommen nun herein zur kranken Frau.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Ich sehe, Sie bed&#252;rfen einer heilenden Behandlung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kranke:</span> O ja. Ich bin sehr krank, ich leide Tag und Nacht unter Kopfschmerzen. Das H&#246;ren schwindet und die Ohren schmerzen, aber wovon ich krank bin wei&#223; ich nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Pr&#252;fen Sie bitte, Laborant, und stellen Sie durch Analyse die Krankheit dieser Seele fest und schreiben Sie es alles ins Buch. Danach lesen Sie es laut vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Die Kopfschmerzen sind nicht merkw&#252;rdig; sie kommen vom vielen Denken ans Irdische und weniger ans Himmlische. Ihre F&#252;&#223;e sind geschwollen vom &#246;fteren Gehen zum Ort, wo sie nicht hingeh&#246;ren. Zum Beispiel: Gang zum Markt w&#228;hrend der Gottesdienstzeit, Gang zur Nachbarin um Ger&#252;chte zu verbreiten. Der Ohrenschmerz kommt davon, dass Sie es gerne haben, da zu sitzen, wo die Gottlosen sitzen und ihrem Sinnlosen Reden zuzuh&#246;ren. Die Halsschmerzen kommen vom vielen Reden. Sie wissen jetzt alle Urspr&#252;nge ihrer Krankheiten und es ist notwendig, dass Sie die Heilbehandlung nach dem Evangeliumsrezept, das hei&#223;t: Bu&#223;e von Grund des Herzens ausf&#252;hren.</p>
<p>Kranke:    Ich habe oft von anderen geh&#246;rt, die auch diese Leiden haben! Also ist es notwendig sich genau an das Rezept zu halten um zu genesen. Ich bin sehr froh, Herr Doktor, dass Sie mich darauf hingewiesen haben, wie ich wieder gesund und froh werden kann.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Nun gehen sie ins n&#228;chste Haus, das am Stadtrand ist, um noch eine Familie zu besuchen. Sie treten ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Ist’s erlaubt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1 Schwester:</span> Bitte kommen Sie herein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Wie geht’s Ihnen gesundheitlich?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2 Schwester:</span> Gut! Sehr gut!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Gleich erfahren wir es, die Analyse sagt uns alles. Ich bitte den Laborant eine Analyse zu erzeugen bei beiden Schwestern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1 Schwester:</span> Herr, Doktor, wir sind nicht leidend, denn wir arbeiten ja auch nur wenig.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Wir werden’s sofort erfahren! Lesen Sie uns bitte vor, was die Analyse sagt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Es zeigt sich: Sehnenausdehnung in den Armen von st&#228;ndiger Hilfe an Notbed&#252;rftige und vom Almosen geben. Es zeigen sich ganz harte Knie bei beiden Schwestern und das ist vom st&#228;ndigen Gebet f&#252;r die Prediger und um die Einheit der Kinder Gottes. Der Schmerz in den Knien gibt nicht nach. Das Gehirn ist in sehr gutem Zustand. Dieses alles zeigt uns die Analyse.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Ich sehe bei ihnen den Christensinn und der muss normal sein. Sie trachten nach dem Himmlischen und darum ist ihr Sinn gesund.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Laborant:</span> Jetzt noch die Schulter, Herr Doktor, die Analyse zeigt etwas Unwahrscheinliches: Sehr stark entwickelte Muskeln von schweren Lasten, die sie ohne Murren f&#252;r den Namen Jesu Christi und f&#252;r andere Menschen tragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Es soll euch nicht best&#252;rzen, wenn euer Adam alt wird und oft krank sein wird, denn euer Himmlische Vater wird euch statt dessen einen himmlischen, verkl&#228;rten Leib geben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1 Schwester:</span> Der Herr helfe uns, alles ohne Murren zu tun und sich nicht zu r&#252;hmen, als alleine des Herrn, denn unser Fleisch kann bald stolz werden und es w&#252;nscht die irdische Ehre zu genie&#223;en. Aber besser ist weniger Worte und mehr in der Tat zu wirken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span> Alles was ihr tut, tut mit Freuden. Seid nicht tr&#228;ge, wenn ihr helfen k&#246;nnt. Denn der himmlische Vater belohnt es hundertf&#228;ltig schon hier auf Erden und gibt das ewige Leben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Ihr lieben Br&#252;der und Schwestern, der Herr kontrolliert uns alle und die genaue Analyse wird im Himmel in B&#252;cher eingetragen, wie der Prophet Maleachi in Kapitel 3, Vers 16 sagt: „Der Herr merkt und h&#246;rt es, und es wird vor Ihm ein Gedenkbuch geschrieben f&#252;r die, welche den Herrn f&#252;rchten und an seinen Namen gedenken.“ Also ist alles dort oben bekannt, irret euch nicht: In Seiner Hand ist die Waage der Gerechtigkeit. Er w&#228;gt richtig und genau. Wollen alle heute sagen: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; pr&#252;fe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf b&#246;sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“  (Psalm 139:23-24)</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=288">Gib Rechenschaft über deine Verwaltung</a> <small>(38KB)</small><br />
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          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<item>
		<title>Der Gro&#223;vater</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 19:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gro&#223;vater, ein christliches Anspiel zu Neujahr f&#252;r 5 Personen Sprecher: Es war ein sch&#246;ner Wintermorgen. Drau&#223;en glitzerten im Raureif Baum und Strauch; und in die freundliche Stube warf die liebe Sonne ihre Strahlen hinein, als wollte sie mithelfen, das St&#252;bchen recht behaglich zu machen. Der Gro&#223;vater im Lehnstuhl freute sich der Sonnenstrahlen und sagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Der Gro&#223;vater, ein christliches Anspiel zu Neujahr f&#252;r 5 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Es war ein sch&#246;ner Wintermorgen. Drau&#223;en glitzerten im Raureif Baum und Strauch; und in die freundliche Stube warf die liebe Sonne ihre Strahlen hinein, als wollte sie mithelfen, das St&#252;bchen recht behaglich zu machen. Der Gro&#223;vater im Lehnstuhl freute sich der Sonnenstrahlen und sagte leise vor sich hin:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Das Jahr nimmt einen guten Anfang.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Nicht so froh wie der alte Mann war der Knabe dort am Fenster. Hans, der Enkel des Gro&#223;vaters, sah durch das Guckloch, dass die Sonne in die Eisblume des Fensters gemacht hatte. Da drau&#223;en tummelten und vergn&#252;gten sich seine Freunde im Schnee und er musste hier drinnen dem Gro&#223;vater aufwarten. Das gefiel dem Hans nicht. Und noch weniger gefiel ihm, dass der Gro&#223;vater sagte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Hans hole dir die Bibel und lies mir den 23. Psalm vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> M&#252;rrisch tat es der Hans. Und weil er’s nicht gern tat, las er so schlecht, dass der Gro&#223;vater ihm stillschweigend die Bibel fortnahm, um selbst zu lesen. Und als der Gro&#223;vater las, nahm der Junge die Gelegenheit wahr und huschte aus dem Zimmer. Damit &#252;bertrat er das gebot seiner Mutter, die ihm streng befohlen hatte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span> Du bleibst beim Gro&#223;vater bis ich wiederkomme!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Freunde empfingen ihn mit lautem Geschrei, und im Nu war eine regelrechte Schneeballschlacht im Gange. Doch merkw&#252;rdig, Hans &#252;berkam bald eine so starke Unruhe, dass er sagte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Haltet mal eben an, ich will schnell mal nach meinem Gro&#223;vater sehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kamerad:</span> Unsinn!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> riefen die anderen Jungen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kamerad:</span> Du willst dich nur dr&#252;cken. Mach keine Flausen und bleib hier.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Nein, ich muss nach dem Gro&#223;vater sehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Damit lief Hans schnell ins Haus zur&#252;ck. Wie gut war es, dass er kam. Die Bibel lag auf der Erde, und der Gro&#223;vater lag zur&#252;ckgelehnt in seinem Lehnstuhl. Seine Augen waren geschlossen; das Gesicht war so wei&#223; wie der Kalk an der Wand.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Gro&#223;vater!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Rief Hans erschrocken. Keine Antwort. Noch einmal:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Gro&#223;vater!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Wieder keine Antwort. Und noch ein paar mal rief der Junge. Aber der Gro&#223;vater gab keine Antwort. Bleich und regungslos lag er im Lehnstuhl, die herabh&#228;ngenden H&#228;nde waren ganz kalt. Da packte den gro&#223;en Jungen die Reue. Nun war der Gro&#223;vater am Ende gar tot, und er war zuletzt so unfreundlich zu ihm gewesen, war sogar trotz seiner Mutter Verbot davongelaufen. Hans weinte bitterlich, kniete vor Gro&#223;vater und betete.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Ach, lieber Heiland, lass doch den Gro&#223;vater noch einmal wieder aufwachen und noch bei uns bleiben. Vergib mir meine Schuld und alle meine S&#252;nden. Ich will dich und auch den Gro&#223;vater recht lieb haben. Amen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Dann war es ganz still im Zimmer. Nur die Uhr tickte leise. Hans sah, dass es gleich 11:00 Uhr war. Da w&#252;rde die Mutter bald kommen. Wie sie wohl erschrecken, wie sie wohl weinen w&#252;rde! Die Tr&#228;nen kamen Hans wieder, als er daran dachte, wie gro&#223; das Leid der Mutter sein w&#252;rde. Da schlug es 11:00 Uhr, und von dem Schlag der Uhr erwachte der Gro&#223;vater wieder.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Bist du da Hans?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Fragte er leise.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Ja, Gro&#223;vater!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Bring mir einen Schluck Wasser.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Hans brachte es.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Junge mir wurde vorhin so schlecht, und du warst nicht da. Komm, hilf mir, dass ich ins Bett komme.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Hans st&#252;tzte den alten zitternden Mann, und dabei fiel eine Tr&#228;ne auf des Gro&#223;vaters Hans.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Du weinst Hans?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Ja, lieber Gro&#223;vater.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> rief der Junge schluchzend.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Du sollst nicht sterben!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> So, warum denn nicht?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Weil ich dich noch lieb haben will. Ich will auch bei dir bleiben und nie mehr fortlaufen, Gro&#223;vater.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Gro&#223;vater l&#228;chelte und legte sich ganz leise ins Bett. Dann fragte er:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Willst du das wirklich?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hans:</span> Ganz gewiss, Gro&#223;vater! Ich bat den Heiland um Vergebung, und ich will ganz neu anfangen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Da zog der Gro&#223;vater den Knaben an sich, legte ihm die zitternde Hand aufs Haupt und sagte innig:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gro&#223;vater:</span> Gott segne dich Hans! Gerade heute morgen habe ich f&#252;r dich gebetet, dass der Herr sich deiner annehmen und dich das lieben lehren wolle. Mein Gebet ist erh&#246;rt und deins auch, Hans. Du hast einen guten Anfang gemacht, das macht mich froh.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Dem guten Anfang ist ein guter Fortgang gefolgt. Es war deutlich an Hans zu sp&#252;ren, dass der Herr etwas an ihm getan und einen neuen Menschen aus ihm gemacht hatte. Die Mutter hatte einen folgsamen Jungen und der Gro&#223;vater keine bessere St&#252;tze und keinen liebevollen Vorleser als den Hans. Der Gro&#223;vater hatte noch einige Jahre gelebt, und Hans hat ihm oft seine freie Zeit geweiht, und ihm aus der Bibel oder sonst aus B&#252;chern vorgelesen. Und von dem sch&#246;nen Neujahrsmorgen haben sie noch oft miteinander gesprochen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=289">Der Großvater</a> <small>(33KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 436 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur ein Jahr Garantie</title>
		<link>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/neujahr-2/nur-ein-jahr-garantie-539.html</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 10:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur ein Jahr Garantie, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation oder zu Neujahr f&#252;r 4 Personen Meyer: Guten Tag, Herr Gutenberg. Gutenberg: Oh &#8211; guten Tag, Herr Meyer. Sch&#246;n, sie mal wieder zu sehen. Wie geht&#8217;s denn so? Meyer: Ganz gut. &#8211; Und wie l&#228;uft ihr kleines Uhrengesch&#228;ft? Gutenberg: Gut &#8230; ach, wo sie gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Nur ein Jahr Garantie, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation oder zu Neujahr f&#252;r 4 Personen</span><br style="font-weight: bold; font-style: italic;" /><br />
<span style="font-weight: bold;">Meyer:</span> Guten Tag, Herr Gutenberg.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Oh &#8211; guten Tag, Herr Meyer. Sch&#246;n, sie mal wieder zu sehen. Wie geht&#8217;s denn so?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Meyer:</span> Ganz gut. &#8211; Und wie l&#228;uft ihr kleines Uhrengesch&#228;ft?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Gut &#8230; ach, wo sie gerade vom Gesch&#228;ft reden &#8211; ich habe da letztens etwas erlebt, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Meyer:</span> Was denn, erz&#228;hlen sie doch!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Ja, das war so. (Meyer geht) (Musik)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Ein junges, blasses M&#228;dchen betritt den Uhrenladen, ohne vorher die Uhren im Schaufenster zu betrachten, sie kommt direkt auf den Inhaber zu und sieht ihn mit gro&#223;en, hellen Augen an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Guten Tag, kann ich ihnen helfen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&#228;dchen:</span> Guten Tag. Ich m&#246;chte gerne eine Armbanduhr, aber bitte nicht so teuer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg: </span>Ja, dann schauen sie mal, ob hier etwas f&#252;r sie dabei ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Der alte Uhrenmacher zeigt auf ein mit rotem Samt bespanntes Brett, auf dem genug Auswahl liegt. Das M&#228;dchen betrachtet die Uhren und sagt dann z&#246;gernd:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&#228;dchen:</span> Sch&#246;n sind sie alle. &#8211; Ich nehme die hier. (zeigt auf eine Uhr)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Das ist eine sehr billige Uhr, die billigste &#252;berhaupt. Aber die Garantie gilt auch nur f&#252;r ein Jahr. Ich w&#252;rde ihnen diese hier empfehlen. Sie ist zwar etwas teurer, aber das Werk ist viel besser und die Firma gibt 3 Jahre Garantie. Ich glaube sie w&#252;rde gut zu ihnen passen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&#228;dchen:</span> (kleine Pause) Ich nehme doch lieber die billige, auch wenn sie nicht so gut ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Wie sie meinen, mir soll es egal sein. Aber wie gesagt, nur ein Jahr Garantie.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&#228;dchen:</span> Das macht nichts. Ein Jahr Garantie gen&#252;gt. Der Arzt hat mir nur noch ein Jahr gegeben. Er meint, l&#228;nger w&#252;rde ich nicht mehr zu leben haben. Ich bin sehr krank. &#8211; Also ich nehme die Uhr. Sie brauchen sie nicht eizupacken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Sie h&#228;lt den linken Arm hin und schaut den Uhrenmacher bittend an. &#8220;Aber nat&#252;rlich, gerne&#8221;, sagt dieser und befestigt die Uhr an dem fast durchsichtigen Arm. Das M&#228;dchen legt dankbar einen Geldschein auf den Zahlteller. Der alte Mann geht zur Kasse und gibt das Wechselgeld heraus. Er reicht der jungen Kundin die Hand und sagt leise:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Die Uhr m&#246;ge ihnen viele gute Stunden anzeigen, gef&#252;llt mit Gottes Hilfe und Beistand. ich w&#252;nsche ihnen alles Gute f&#252;r die Zukunft &#8211; und sollte etwas mit der Uhr nicht stimmen, k&#246;nnen sie gerne vorbeikommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&#228;dchen:</span> Ich danke ihnen. So ein Wort tut gut, wenn man meistens nur Worte des Mitleidens und l&#252;genhafter Vertr&#246;stung zu h&#246;ren bekommt. Vielen Dank noch mal. Auf Wiedersehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Auf Wiedersehen. (M&#228;dchen geht, Meyer kommt) Ich habe sie noch bis vor die T&#252;r begleitet und ihr lange nachgesehen. Dabei musste ich mich sehr &#252;ber das M&#228;dchen wundern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Meyer:</span> Wieso?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gutenberg:</span> Du h&#228;ttest sie mal sehen sollen, trotzdem dass sie so krank ist, hatte sie einen festen und frohen Schritt. Sie ging tapfer ihren Weg, obwohl sie wusste, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Ihr Leben h&#228;ngt an einem d&#252;nnen Faden. Der Arzt kann ihr nicht mal mehr als ein Jahr Garantie geben. &#220;berlege mal Walter, wenn du w&#252;sstest, dass du nicht mehr als ein Jahr Garantie auf dein Leben h&#228;ttest, ich glaube ich w&#252;rde jeden Tag, jede Stunde und jede Minute sinnvoller verbringen, als ich es bisher getan habe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Meyer:</span> Du hast recht. Wir wissen &#252;berhaupt nicht, wie lange wir noch zu leben haben, denn auch unsere Zeit ist von Gott begrenzt. Wer wei&#223;, vielleicht kann schon im n&#228;chsten Augenblick unsere, von Gott geschenkte Zeit, zu Ende sein.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=290">Nur ein Jahr Garantie</a> <small>(26KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 492 <br />
          </td>
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		<title>Das Bleigie&#223;en</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 19:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bleigie&#223;en, ein christliches Anspiel zu Neujahr f&#252;r 6 Personen Sprecher: Die Stadt ist noch weihnachtlich geschm&#252;ckt, doch ist Weihnachten schon vorbei. Man wartet auf das neue Jahr. Der Schnee ist dieses Jahr wieder hoch ausgefallen und bereitet den Autofahrern allerhand Schwierigkeiten. Es ist kalt, der Wind bl&#228;st stark, Leute wechseln die Stra&#223;enseiten, sie sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Das Bleigie&#223;en, ein christliches Anspiel zu Neujahr f&#252;r 6 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Stadt ist noch weihnachtlich geschm&#252;ckt, doch ist Weihnachten schon vorbei. Man wartet auf das neue Jahr. Der Schnee ist dieses Jahr wieder hoch ausgefallen und bereitet den Autofahrern allerhand Schwierigkeiten. Es ist kalt, der Wind bl&#228;st stark, Leute wechseln die Stra&#223;enseiten, sie sind in ihren Kleidern wie vermummt. Sie gehen in die Gesch&#228;fte und kommen mit Taschen, gef&#252;llt mit Neujahrsartikeln wieder raus. Die Gesch&#228;fte machen damit Riesenumsatz. Neujahr ist aber nicht nur das kalte Wetter und die Feuerwerke. Neujahr ist die Zeit, in der auch der Aberglaube hohen Umsatz macht. Wie immer geht man auch dies Jahr zum beliebten Bleigie&#223;en. Blei wird hei&#223; gemacht und dann in einen Beh&#228;lter mit kaltem Wasser gegossen. Bald erstarrt das Blei zu einer Form. Aus dieser Form deutet man die Zukunft des n&#228;chsten Jahres. Beim Einkaufen treffen sich einige Jugendliche der Stadt. Udo, Nadine und Anja sind sich einig, wie immer zum Jahreswechsel, Blei zu gie&#223;en, doch Karsten blickt der Sache kritisch entgegen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nadine:</span> Karsten willst du dies Jahr etwa nicht zum Bleigie&#223;en kommen? Du warst doch sonst immer dabei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Karsten:</span> Ach, ich wei&#223; nicht. Mir scheint die ganze Sache zu stark in Aberglaube oder sogar in Geisterbeschw&#246;rung auszuarten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Geisterbeschw&#246;rung? Solch ein Schwachsinn, wir kommen doch nur zum traditionellen Bleigie&#223;en zusammen? Wie kommst du auf den Gedanken, dass die ganze Sache in Geisterbeschw&#246;rung ausarten sollte? Wir gie&#223;en doch nur hei&#223;es Blei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Karsten: </span>Fr&#252;her war es ja auch anders. Doch nun scheint mir diese Tradition mehr und mehr zur Geisterbeschw&#246;rung zu werden. Wenn ich nur daran denke wie ihr einfach so in den Raum ruft und um ein vierbl&#228;ttriges Kleeblatt, ein Hufeisen oder ein Gl&#252;cksschweinchen bittet. Ihr wisst zwar selbst nicht an wen dieser Ruf gerichtet ist, doch ich w&#228;re da lieber vorsichtig mit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nadine:</span> Karsten, du wirst uns doch wohl nicht den Spa&#223; verderben? Du warst doch sonst immer dabei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Karsten: </span>Du wei&#223;t, ich war noch nie ein Spielverderber, aber&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Was aber? Sprich weiter.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Karsten: </span>Aber, aber ihr habt mich doch &#252;berredet.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Drau&#223;en schie&#223;en schon die ersten Feuerwerksraketen empor, doch in einem Keller sitzt eine Gruppe Jugendlicher und befasst sich intensiv mit dem Bleigie&#223;en. Eine kleine Tischlampe beleuchtete schwach den Raum.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nadine:</span> Guckt mal, mein Blei hat sich zu einem Hufeisen geformt.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Kein Wunder, wenn du es auch in der Form gie&#223;t.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nadine:</span> Nein, das war einfach Gl&#252;ck. Ich bin mir fest &#252;berzeugt, dass ich im n&#228;chsten Jahr viel Gl&#252;ck haben werde.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Ach, warum klappt es bei mir nur nicht?! Es sind alles so sinnlose Formen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Udo steigerte sich so hinein, dass er in seinem Wahn begann zu fluchen. Aus Spa&#223; und &#220;bermut fing er im Halbscherz an irgendwelche M&#228;chte anzurufen. Karsten &#252;berfiel die Angst, die G&#228;nsehaut ging seinen K&#246;rper hoch und runter, er ahnte B&#246;ses. (Karsten geht)<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Karsten, wo willst du denn hin?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Karsten: </span>Ich gehe, ihr treibt es doch zu weit mit eurem Bleigie&#223;en.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo:</span> Karsten, was ist los? Wo bleibt dein Sinn f&#252;r Humor? Es ist doch alles nur Spa&#223;. Du verdirbst uns die ganze Stimmung, aber wir k&#246;nnen auch alleine weitermachen. (Karsten geht weg) Ach, wieder so etwas Nichtssagendes. Ich gebs auf. Da Nadine gie&#223; du f&#252;r mich, du kannst das besser.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anja: </span>Halt! Was Sinnloses sagst du? Ich sehe es ganz deutlich. Es ist eine Katze, eine Katze. &#8211; Udo, das bedeutet nichts Gutes.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> In diesem Wahn fuhr Udo nach Hause. Dirks Worte klingen ihm noch in den Ohren. Er sieht das Blei sich zu einer Katze formen. Doch pl&#246;tzlich &#252;berquert tats&#228;chlich eine Katze den Weg. Gleich sieht Udo darin die Erf&#252;llung der Aussage Dirks. Er tritt auf die Bremse! Als Udo aufwacht befindet er sich im Krankenhaus, sein Gesicht ist verbunden, die Beine im Gips. Immer wieder sieht er die Katze, sie wird ihm zum Albtraum. Einige Tage des neuen Jahres sind vergangen. Als der Pfarrer der Stadt von dem Vorfall h&#246;rte, besuchte er Udo, der nun schon ansprechbar war.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pfarrer:</span> Hallo Udo.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Hallo Herr Pfarrer, was f&#252;hrt sie denn hier her?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pfarrer: </span>Udo ich h&#246;rte von dem was ihr gemacht habt. Ich wollte dich besuchen und mich mit dir dar&#252;ber unterhalten. Meinst du nicht, dass ihr damit einen gro&#223;en Fehler getan habt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo:</span> Ach, geben Sie sich keine M&#252;he Herr Pfarrer. Sie machen aus mir keinen Christen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pfarrer:</span> Udo glaubst du wirklich, dass die Katze an deinem Ungl&#252;ck schuld war?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo: </span>Herr Pfarrer, bitte lassen sie mich in Ruhe damit. Ich bin m&#252;de und m&#246;chte davon nichts h&#246;ren, bitte lassen Sie mich allein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Der Pfarrer ging, doch wusste er, dass Udo nochmal von ihm besucht werden m&#252;sste. Er wusste um Udos Seelenzustand und wollte ihm gerne helfen. Doch Udo war immer noch eigensinnig. Des Nachts schreckte er einige male auf und schrie laut auf. Aus seinen Augen sah man pure Angst. Der Satan qu&#228;lte Udo. Er reichte dem Satan im Halbscherz seinen kleinen Finger, und nun rei&#223;t der Satan am ganzen Arm. Immer wieder wird er in seinen Albtr&#228;umen von D&#228;monen, Erdteufeln und dem Satan verfolgt. Wieder und wieder sieht er den Bleiklumpen, l&#228;uft ihm die Katze &#252;ber den Weg. Er war froh als es wieder Tag wurde. Aber trotz der Angst die er durchgestanden hat, konnte er sich nicht &#252;berwinden den Pfarrer zu rufen. Doch der Pfarrer kam ungerufen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pfarrer:</span> Udo, hast du deine Meinung noch nicht ge&#228;ndert?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo:</span> Doch Herr Pfarrer, ich sehe ein, dass ich es zu weit getrieben habe. Dieses Blei und die Katze sind mir zum Albtraum geworden. Immer wieder verfolgen mich D&#228;monen, ja der Satan selbst, in meinen Albtr&#228;umen. Die Nacht war so schrecklich. Herr Pfarrer, ich habe Angst. Angst, dass mich der Satan ganz in Besitz nimmt. Was soll ich nu tun? Herr Pfarrer, bitte helfen Sie mir.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pfarrer:</span> Udo es war dein Aberglaube der dich ins Krankenhaus brachte. Wie du gemerkt hast steht hinter diesem Aberglauben der Satan mit seinen M&#228;chten. Udo, es gibt noch eine Chance f&#252;r dich &#8211; Jesus Christus. Lass ihn in dein Herz, so fliehen alle b&#246;sen M&#228;chte. Willst du frei werden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Udo:</span> Ja.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Udo bekannte dem Herrn seine S&#252;nden im Gebet und bald kehrte Friede und Freude in sein Herz. Er war gl&#252;cklich, dass er nicht mehr Angst haben musste vor den b&#246;sen M&#228;chten, dass er frei wurde vom Bleigie&#223;en und von der Katze. Er war froh, dass er frei war von jeglichem Aberglauben an Gl&#252;ckskleebl&#228;tter, Hufeisen, Schornsteinfeger und Gl&#252;cksschweinchen. Er war gl&#252;cklich, dass er so eine wichtige Lebensentscheidung am Anfang des Jahres treffen konnte. Ihn erwartete ein frohes neues Jahr.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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		<title>Gute Botschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 14:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Botschaft, ein christliches Anspiel zum Thema Neujahr und Gottes F&#252;hrung f&#252;r 10 Personen Sprecher: Der 2. Weltkrieg ist seit zwei Jahren zu Ende. Aber die Not und das Elend, die er mit sich brachte, konnte das Volk noch l&#228;ngst nicht vergessen. So manche Frau und Kinder warteten sehns&#252;chtig auf ihren Mann oder Vater, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Gute Botschaft, ein christliches Anspiel zum Thema Neujahr und Gottes F&#252;hrung f&#252;r 10 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Der 2. Weltkrieg ist seit zwei Jahren zu Ende. Aber die Not und das Elend, die er mit sich brachte, konnte das Volk noch l&#228;ngst nicht vergessen. So manche Frau und Kinder warteten sehns&#252;chtig auf ihren Mann oder Vater, der irgendwo noch vermisst wurde. Der Krieg hinterlie&#223; nicht nur Spuren die mit Augen zu sehen sind, sondern er hinterlie&#223; auch in so manchen Herzen tiefe Furchen, die noch immer nicht geheilt sind. Aber langsam m&#252;ssen die Leute sich mit ihrem Schicksal zufriedengeben. Langsam kehrt wieder der Alltag ein. Nun sehen wir eine Gruppe von M&#228;nnern, die damit besch&#228;ftigt sind, im Wald B&#228;ume zu f&#228;llen.<br />
(Evtl. auf eine Kassette Ger&#228;usche aufnehmen und wie ein Baum kracht, oder Dias zu den verschiedenen Situationen oder ein Bild malen, das diese Situation darstellt: Eine M&#228;nnergruppe am Baum f&#228;llen.)</p>
<p>Wie ein tiefes Atemholen geht es durch den Winterwald. Man h&#246;rt jetzt keinen Vogellaut, der Wind rauscht nicht mehr. Und die b&#228;rtigen M&#228;nner sind still und schweigend zur Seite getreten. Am Stamm der hohen Buche steht der alte Holzmeister mit der Axt. Zwei M&#228;nner liegen auf den Kien und ziehen mit gleichm&#228;&#223;iger, ruhiger Bewegung die lange S&#228;ge hin und her, die sich tiefer und tiefer in den Stamm des Baumes hineinfrisst. Jetzt holt der Holzmeister mit der Axt weit aus und schl&#228;gt noch einige Male zu, dass die Sp&#228;ne fliegen. Der Baum hat bis dahin ruhig und hochragend gestanden. Nun l&#228;uft es wie ein Zittern den Stamm entlang bis hinauf in die weit&#228;stige Krone. Wieder f&#228;hrt die Axt nieder zum Schlag, da schwankt der Wipfel.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">1. Mann: </span>Achtung! Der Baum f&#228;llt!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Langsam, langsam neigt sich der Stamm zur Seite, wie ein tiefes St&#246;hnen dringt&#8217;s aus dem innersten Mark des Waldriesen, dann ein Krachen, ein dumpfer Schlag, sodass der Erdboden dr&#246;hnt. Der Riese, der manches Jahrzehnt den Wind und Sturmgewittern fest gestanden und dem Untergang getrotzt hat, liegt geschlagen am Boden, von Menschenhand gef&#228;llt.    Die M&#228;nner treten an den Baum heran, an dessen Wurzelstock der Alte noch steht, gest&#252;tzt auf den Stiel seiner Axt, indes sein Blick gedankenschwer &#252;ber den dahin gestreckten Stamm geht.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">2. Mann:</span> Ein pr&#228;chtiger Kerl. Schade, dass er dem nachr&#252;ckenden Jungwald schon hat Platz machen m&#252;ssen. Der h&#228;tt&#8217;s noch eine Weile ausgehalten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bachm&#252;ller: </span>Und noch gesund bis ins innerste Mark hinein. Man kann&#8217;s oft von au&#223;en nicht sehen, ob gesund oder krank. Wir hatten dr&#252;ben beim &#8220;Dicken Stein&#8221; auf unserem Acker einen Wildkirschbaum stehen, ihr habt ihn gekannt. Was f&#252;r ein Baum, meine Zeit! Mein Gro&#223;vater hat sich auf ihm schon beim Kirschen pfl&#252;cken die Hosen zerrissen. Ich h&#228;tte gewettet, dass er meine Enkel noch aush&#228;lt. Im Sommer beim Kornschneiden, wie das f&#252;rchterliche Unwetter war, kommt ein Windwirbel und dreht den Stamm einfach ab.<br />
Was soll ich sagen &#8211; da kommt&#8217;s heraus, innerlich faul, durch und durch, und man hat es ihm von au&#223;en nicht angesehen. Nur dass er seit zwei Jahren keine Kirschen mehr brachte. Ja &#8211; wenn etwas faul wird, kann&#8217;s keine Frucht mehr bringen. Ist schon eine ernste Sache.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Wenn der Baum f&#228;llt, wohin er f&#228;llt, da wird er liegen, so sagt&#8217;s der weise Prediger Salomo. Das wei&#223; ich sogar noch aus dem Konfirmandenunterricht, und wenn&#8217;s auch schon &#252;ber 40 Jahre her ist. Der steht jetzt nicht mehr auf. Ja, ihr M&#228;nner, so liegt jetzt unser Volk. Der Krieg ist aus, wie wird&#8217;s weitergehen? Der Baum kann sich nicht wieder erheben, das ist vorbei. Hoffen wir, dass unser liebes Volk sich wieder aufrichtet und sich wieder zurechtfindet. &#8211; Aber nun ist Feierabend. Es ist Silvester heute, und ich denke, der F&#246;rster ist zufrieden, wenn wir heute eine Stunde fr&#252;her heimgehen.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">3. Mann:</span> Sicher ist er das, Ludwig!</p>
<p>(F&#246;rster kommt, sieht alle freundlich an)<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster: </span>Brav geschafft habt ihr. Klein machen wir den da erst im neuen Jahr und f&#252;r heute ist Feierabend. Beim B&#252;rgermeister liegt euer Lohn, mit einer guten Zulage, weil&#8217;s Jahresende ist. Macht euch jetzt auf dem Heimweg.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bachm&#252;ller:</span> Dank F&#246;rster, Dank! Und frohes neues Jahr!</p>
<p>(reicht dem F&#246;rster die Hand und winkt dem Holzmeister zu)</p>
<p>Ludwig, dir ebenso. Frohes Neues Jahr &#8211; mach&#8217;s gut!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die M&#228;nner nahmen ihre Sachen auf und wandten sich seitw&#228;rts, wo zwischen den St&#228;mmen der Rauch eines kleinen Feuers aufstieg. Dort suchten sie Kaffeekessel und Brotsack zusammen, l&#246;schten mit einigen Handvoll Schnee die aufzischenden Flammen und stampften davon. Ihre Stimmen verhallten nach und nach in der Ferne, indes der F&#246;rster mit dem Holzmeister langsamen Schrittes folgte. Hier und da blieben die beiden M&#228;nner bei dem gef&#228;llten und aufgeschichteten Holz stehen, sprachen &#252;ber die geleistete und noch zu leistende Arbeit, und als sie am Rande des Waldes ankamen, schritten die anderen M&#228;nner schon weit drunten im Tal dem fernen Dorf zu.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster: </span>So Ludwig, nun wollen wir zusehen, dass wir auch nach Hause kommen. Alles andere sehen wir dann im Neuen Jahr. Ein jedes neues Jahr bringt neue Ziele, Erwartungen, Hoffnungen, Freuden und W&#252;nsche, nicht wahr?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Holzmeister: </span>Ja, vor einigen Jahren k&#246;nnte ich mit Ihnen, Herr Iffland wohl noch einstimmen, aber nach solchen Jahren der Entt&#228;uschung und des Leides! Wir haben es aufgegeben. Ich meine, meine Frau und ich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Aber Ludwig! &#8211; glauben Sie denn nicht mehr an einen, der st&#228;rker ist als alles? Alles auf der Welt. Wei&#223;t du Ludwig, an einem Silvestertag, so wie heute war ich auch mit dieser Welt fertig! Ich sah f&#252;r das n&#228;chste Jahr keine Zukunft, hatte weder Ziele noch Hoffnung. Damals erkannte ich, dass Gott es ist, der unseren Schritt und Tritt lenkt! Ich habe mich ihm hingegeben, und ihm meine Zeit zur Verf&#252;gung gestellt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Langsam schritten sie talw&#228;rts. Weit und wei&#223; lag vor ihnen die Erde. Der seit Tagen herrschende Frost hatte im reinen Wei&#223; des Schnees Tausende von flimmernden Kristallen geschaffen, die Sonne stand schon weit hinter dem Wald, und hoch, wie eine Glocke aus azurfarbenem Glas stand der Himmel &#252;ber der weiten Landschaft. &#220;ber allem lag eine feierliche Stille. Hinter den schneebedeckten Feldern ragte der Kirchturm des Dorfes auf. Wie ein schmales, dunkles Band zog sich im Wei&#223; des Schnees der Pfad, den die Holzf&#228;ller getreten hatten, eine Br&#252;cke, die aus der Einsamkeit des Waldes hin&#252;berf&#252;hrte, zu den Wohnungen der Menschen. Wortkarg und mit dunklem Gesicht ging der Holzmeister an seiner Seite, dem F&#246;rster war es, als m&#252;sse er den alten teilhaben lassen an der Freude des Neuen Jahres.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Ich freue mich schon jetzt auf Erlebnisse mit Gott im neuen Jahr. Wenn es auch nicht immer so kommt, wie ich&#8217;s gerade m&#246;chte. So wei&#223; ich doch, dass es so das Beste f&#252;r mich ist. In R&#246;mer 12,12 steht: &#8220;Seid fr&#246;hlich in Hoffnung, geduldig in Tr&#252;bsal, haltet an am Gebet.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Ja, Herr Iffland, wenn wir das noch glauben k&#246;nnten. Das haben wir auch einmal geglaubt, meine Frau und ich. Aber der Glaube ist dahin, liegt mit unserm Bernhard da drau&#223;en irgendwo. Sie wissen das noch nicht, und jetzt ist die rechte Stunde, dar&#252;ber zu reden. Sehen Sie, F&#246;rster, der Bernhard, das ist mein Alles gewesen. 10 Jahre waren wir verheiratet, da wurde uns der Bub geboren. Und was f&#252;r ein Bub! Ein bildh&#252;bsches Kind, mit einem hellblonden Lockenkopf und lustigen Augen, und immer so ein schelmisches L&#228;cheln im Gesicht. Ein Sonnenkind! Sonnenkind, und &#252;berall der Erste, in der Schule, in der Lehre, und als er zu den Soldaten kam &#8211; schon nach einem Jahr wurde er Unteroffizier. Wir, die Mutter und ich, waren so stolz auf ihn, mag&#8217;s auch s&#252;ndhaft sein, dass ich das so sage. Und dann das bittere Ende: Vermisst! Seit fast zwei Jahren! Immer noch haben wir gewartet auf eine Nachricht und gehofft, auch im vorigen Jahr zu Silvester noch. Wir feierten Neujahr wie sie es meinten, voller Hoffnung und Vertrauen, dass wir von Bernd etwas h&#246;ren. Aber wie Sie nun wissen, geht das Jahr zu Ende, und von Bernd keine Spur.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Ja, lieber Ludwig, das glaube ich Ihnen schon, das ist schon ein schweres Schicksal, das sie tragen m&#252;ssen.</p>
<p>(Der Holzmeister atmet schwer auf und spricht leise weiter)<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Und da ist noch etwas, was uns ungemein zu schaffen macht. Da ist unser Nachbar, der Hessekarl, der uns das Leben so schwer macht. Immer schon war er uns feindlich gesinnt.<br />
Als ich vor Jahren meinen Holzschuppen baute, behauptete er, ich habe zu nahe an die Grenze gebaut, ich sollte den Schuppen wieder abrei&#223;en. Als ich das nicht tat, setzte er eine neue Vermessung des Gel&#228;ndes durch mit dem Erfolg, dass er selbst von seinem Besitz einen Meter abgeben musste. Das war nat&#252;rlich etwas, was ihn geradezu dem &#246;ffentlichen Spott aussetzte, und wo er konnte, lie&#223; er es uns entgelten. Nun &#8211; er hat auch einen Sohn, und das ist ein rechter Strick, ein Raufbold, was soll ich sagen, ein wirklicher Leichtfu&#223;, oft in der Kneipe und nie in der Kirche. Nun &#8211; auch er musste einr&#252;cken, und sehen Sie, der Bursche kommt wieder heim. Wenn ich den dann sehe und h&#246;re vom Nachbarhaus her, wie er seine frechen Lieder pfeift und herum schwadroniert, und ich denke an meinen Bernhard, den guten, frommen Jungen, der treu jeden Sonntag mit uns den Gottesdienst besuchte, und der &#8211; der kommt nun nicht wieder, Herr Iffland, Sie wissen nicht, wie das an uns, an der Mutter und mir, innerlich zehrt. Wie kann Gott so etwas zulassen? Das ist es, was uns qu&#228;lt und was uns mehr und mehr dahin bringt, uns von allem loszusagen. Wir wollen nicht mehr mit. Mag unser Leben verl&#246;schen in Dunkelheit und Einsamkeit, was tut&#8217;s. Meine Arbeit tue ich ja gerne, und ich bin froh, dass ich noch schaffen kann, aber mehr auch nicht. Das wollte ich Ihnen einmal sagen, und es tut so wohl, sich endlich einmal bei einem Menschen auszusprechen, der mich versteht und mir zuh&#246;rt.</p>
<p>(Pause)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster: </span>Oh, Ludwig, das ist gewiss ein gro&#223;es Leid, und ich kann Euch gut verstehen. Aber, das darf doch nicht das letzte sein. Ich musste bei Ihrem Erz&#228;hlen pl&#246;tzlich an den Mann denken, der den 73. Psalm geschrieben hat. Er hat auch darunter gelitten, dass es, wie er schreibt, den Gottlosen so wohl ging. &#8220;Sie sind nicht im Ungl&#252;ck wie andere Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt.&#8221; Aber am Schluss ruft er aus: &#8220;Dennoch bleibe ich stets an Dir! &#8211; Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte!&#8221; Gewiss, ich verstehe Euch sehr gut, Ludwig. Es ist nicht leicht, so sein Liebstes hergeben zu m&#252;ssen. Das lesen wir auch im Buche Hiob, der Mann, der so heimgesucht wurde und im tiefsten Leid stand. Und doch sagt er zu seiner verzagten Frau, nachdem sie soviel Gutes hatten hinnehmen d&#252;rfen, dass sie nun auch das Schwere erleiden wollen. Und so nahm er alles geduldig aus Gottes Hand und durfte dann sp&#228;ter daf&#252;r einen reichen Segen empfangen. Ich sage Euch das zum Trost und zum Nachdenken f&#252;r das neue Jahr, daheim in der Stille.</p>
<p>(Sie reichen sich die Hand und verabschiedeten sich)<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Danke, Herr Iffland, danke! Das war jetzt ein gutes Wort, und dar&#252;ber wollen wir, meine Frau und ich, nachdenken. Wir m&#246;chten ja doch auch nicht so im Unglauben stehen und verlorengehen. Helfen Sie uns und denken Sie an uns.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So trennten sie sich. Der Holzmeister schritt zum Dorf hin&#252;ber, der F&#246;rster schlug einen Seitenweg ein, der zum Forsthaus f&#252;hrte. In der Stube, die der alte Ludwig nach einer Weile betrat, lag schon die D&#228;mmerung des fr&#252;hen Winterabends. Der Mann hing M&#252;tze, Halstuch und &#220;berrock an einen Nagel hinter dem Ofen, in dem das Feuer knisterte und eine behagliche W&#228;rme ausstrahlte.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister: </span>Na, Mutter, sitzt du wieder im Dunkeln?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau: </span>&#8216;n Abend, Ludwig. Was brauchen wir Licht, wir zwei Alten, vor Jahreswechsel kommt ja doch niemand zu uns. Da ist&#8217;s f&#252;r uns zwei schon so hell genug.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Gewiss, Mutter, wenn ich an fr&#252;her denke. Ach, nun wein nicht schon wieder. Ich will ja nicht weiter daran erinnern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Frau, deren wei&#223;es Gesicht sich hell von dem schwarzen Trauerkleid abhob, das sie um des verschollenen Sohnes willen jetzt immer trug, schluchzte leise vor sich hin.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Ach, Ludwig, dass wir auch so ganz allein sein m&#252;ssen in unseren alten Tagen. Keiner fragt nach uns, keiner kommt zu uns &#8211; &#8216;s ist kein Elend so gro&#223; wie das Verlassensein, nicht wahr?<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Ja, Mutter, das ist schon so. Der F&#246;rster ist mit mir gegangen. Ein pr&#228;chtiger Mann, der Herr Iffland, ein frommer Mann. Ich hab ihm vom Bernhard erz&#228;hlt, hab&#8217;s ihm gesagt, dass wir in diesem Jahr zum ersten mal ohne Hoffnung und Freude in das Neue Jahr hin&#252;bergehen. Und dass doch so viel Zweifel &#252;ber uns gekommen sind, dass wir kaum noch an die Liebe Gottes glauben k&#246;nnen, weil wir uns doch immer fragen m&#252;ssen, womit wir das verdient haben, dass wir jetzt so verlassen sein m&#252;ssen. Nun &#8211; er hat mir still zugeh&#246;rt, und dann hat er mir Mut und Trost zugesprochen. Hat auch vom Hiob gesprochen, von dem in der Bibel steht, der auch das schwerste Leid aus Gottes Hand genommen hat. Das war sch&#246;n, Mutter, und ich hab sehr dr&#252;ber nachdenken m&#252;ssen auf meinem Weg. Mutter &#8211; wir wollen den Glauben an Gott und seine Gnade nicht aufgeben.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Der Holzmeister setzte sich wieder auf die Ofenbank, r&#252;ckte nahe an seine Frau heran und legte seine raue, verarbeitete Hand auf ihre H&#228;nde, die gefaltet in ihrem Scho&#223;e lagen. Durch die D&#228;mmerung des Zimmers ging das Ticken der alten Uhr an der Wand, die im ruhigen Gleichma&#223; die Sekunden der Zeit z&#228;hlte. Nur noch einige Stunden hatte das Uhrwerk in diesem Jahr zu z&#228;hlen.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Mutter, ich habe einen sch&#246;nen Vers gelesen, der will mir nicht mehr aus dem Sinn: &#8220;Mag Erdentrost uns schwinden, auf dich, Herr, darf ich bau&#8217;n. Wir wollen&#8217;s nicht ergr&#252;nden, wir wollen nur vertrau&#8217;n.&#8221; Und das wollen wir tun, Mutter, wir wollen das Vertrauen nicht aufgeben. &#220;ber eins k&#246;nnen wir doch auch so dankbar sein.<br />
Unser Bernhard war nicht nur ein guter Junge, er war auch ein frommer Mensch, der nach Gottes Wort gelebt und an Jesus als seinen Heiland geglaubt hat. Wenn wir ihn hier auf Erden wirklich nicht mehr wiedersehen sollten, dann doch einmal dort, wie wir es in dem sch&#246;nen Lied aussprechen: &#8220;Die Heimat der Seele ist droben im Licht.&#8221;<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Frau: </span>Ja, Vater, wir wollen vertrauen. Gott wird&#8217;s schon wohlmachen.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So sa&#223;en sie zusammen, die beiden Alten, und es war eine Stille um sie her. Ihre Herzen waren geborgen im Frieden Gottes. Da h&#246;rten sie, wie drau&#223;en an der Schwelle der Haust&#252;r jemand den Schnee von den Schuhen abklopfte.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> H&#246;r, Mutter, da kommt doch noch jemand zu uns. So kurz vor Neujahr? Vielleicht will jemand noch etwas bereinigen bevor er ins neue Jahr geht. Es ist doch sch&#246;n mit reinem Gewissen ins neue Jahr zu gehen.</p>
<p>(steht auf, &#246;ffnet die T&#252;r)<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Es war der alte &#8220;Boten-Ferdinand&#8221;, der Brieftr&#228;ger, der eintrat. Die klirrende K&#228;lte drau&#223;en hatte ihm wei&#223;e Eisk&#252;gelchen in den grauen Bart gehaucht und sein Gesicht ger&#246;tet. Am Ausdruck des Gesichtes erkannte der Holzmeister, dass es die K&#228;lte nicht allein sei, die ihm das Gesicht gl&#252;hen machte.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Holzmeister: </span>Kommst noch so sp&#228;t, Ferdinand. Jetzt ist doch kein Botendienst mehr.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Brieftr&#228;ger:</span> Nein, (nimmt die M&#252;tze ab, kramt in der Tasche) aber jetzt um die Stunde sollte man sich doch mit neuer Hoffnung und Freude auf das Neue Jahr zubereiten. Mach Licht Ludwig, ich habe eine Neujahrsfreude f&#252;r euch! Die allersch&#246;nste, die ihr euch denken k&#246;nnt. Ich wei&#223;, dass ihr sehr verlassen und einsam seid, und ich wollte nicht bis &#252;bermorgen mit dieser Karte hier warten, wenn ich wieder meinen Botendienst verrichten muss.</p>
<p>(Die Frau kommt langsam dazu)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Brieftr&#228;ger: </span>Es hat mir keine Ruh&#8217; gelassen, und darum bin ich trotz der sp&#228;ten Stunde noch gekommen. Hier&#8230;</p>
<p>(langsam und feierlich legt Ferdinand die Karte auf den Tisch)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Was? &#8211; Was? (stottert, greift nach der Karte) Es ist nicht wahr! Es ist nicht m&#246;glich! Ferdinand, es ist &#8211; aber Mutter &#8211; Mutter, h&#246;rst Du? Von Bernhard! Mein Gott &#8211; mein guter Gott, wo hab ich denn nur meine Brille? Vom Bernd&#8230;</p>
<p>(sinkt auf einen Stuhl nieder, schluchzt)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> (stammelnd) Von Bernhard?! Kann das denn wahr sein?! Mein Junge!</p>
<p>(Brieftr&#228;ger nimmt die Karte aus der Hand des Holzmeisters)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Brieftr&#228;ger: </span>Nun, darum wollte ich nicht bis &#252;bermorgen mit der Karte warten. Kommt, ich will sie euch vorlesen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Und mit starker und bewegter Stimme las der Bote das, was der vermisste Sohn geschrieben hatte, von Gefangenschaft, schwerer Krankheit, endlicher Genesung und dass er zurzeit in einem Lager im Osten auf seine Entlassung warte. Er hoffe, zum Neuen Jahr daheim bei Vater und Mutter zu sein. Die Blicke der beiden alten hingen an seinen Lippen, tr&#228;nenschwer aber nicht mehr vom Leid, sondern von der Freude. Der hohen, seligen Freude die nun ihr Hoffen, Bangen und Beten belohnte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Brieftr&#228;ger:</span> Heute will ich meinem Gott doch auch daf&#252;r herzlich danken, dass ich Brieftr&#228;ger bin und euch diese Nachricht bringen durfte. Die Karte hat wegen der unzul&#228;nglichen Postverbindung zum Osten sehr lange bis hier gebraucht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Holzmeister:</span> Mutter, hast du geh&#246;rt? Er will zum Neujahr daheim sein! Mach alles bereit, damit wir ihn richtig empfangen k&#246;nnen, nicht dass er f&#252;r uns so unerwartet kommt wie Ferdinand. Dank dir Ferdinand, dass du uns so erfreut hast, und dir so viel M&#252;he, trotz dieses Wetters gemacht hast. Mutter, meine Schuhe!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Aber Ludwig, wo willst du denn jetzt auf einmal hin?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Holzmeister: </span>Ich will noch zum F&#246;rster, ehe das neue Jahr beginnt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau: </span>Aber Ludwig, jetzt noch? Es ist doch schon dunkel drau&#223;en. Warte doch bis morgen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Holzmeister: </span>Nein, nein, morgen ist Neujahr. Ich habe ihm gesagt, er soll f&#252;r uns beten und an uns gedenken. Er soll sich auch mit uns freuen, wenn wir in das neue Jahr hin&#252;ber gehen.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Als die beiden M&#228;nner aus dem Hause traten, herrschte drau&#223;en eine Totenstille, es schien als wenn alles in sich gegangen w&#228;re und noch einmal &#252;ber das schon fast vergangene Jahr nachdenke, um rein und heilig in das neue und ungewisse Jahr zu treten. Nachdem Ludwig das Haus des F&#246;rsters erreicht hatte, und ihm die frohe Kunde erz&#228;hlte, freute sich dieser mit ihm.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster: </span>Gott antwortet auf die Gebete seiner Kinder! Er sagt ja auch in Hebr&#228;er 10,35: Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine gro&#223;e Belohnung hat.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ludwig:</span> Ja, Sie haben recht. Und ich danke Ihnen noch einmal f&#252;r die Worte des Trostes, aber jetzt will ich nach Hause. Ich will mit meiner Frau zusammen in das neue Jahr voller Hoffnungen hin&#252;bertreten.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Als er zu Hause angekommen war, h&#246;rte man vom Kirchenturm her die Glocke zw&#246;lf schlagen. So konnten sie geborgen und im vollen Vertrauen auf Gott ins neue Jahr treten. Kannst du es, lieber Zuh&#246;rer auch?</p>
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