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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Nachfolge</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Zur&#252;ck zur ersten Liebe</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aquila</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur&#252;ck zur ersten Liebe, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&#252;r 7 Personen Julius: Hallo, Rufus! Komm jetzt, lass deine Arbeit liegen. Die &#196;ltesten haben eine au&#223;erordentliche Gemeindestunde einberufen. Es geht um einen wichtigen Brief, der an uns als Gemeinde adressiert ist. Rufus: So, so. Das muss ja ein ganz wichtiger Brief sein! Wie kann man denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Zur&#252;ck zur ersten Liebe, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&#252;r 7 Personen</em></strong></p>
<p><strong>Julius:</strong> Hallo, Rufus! Komm jetzt, lass deine Arbeit liegen. Die &#196;ltesten haben eine au&#223;erordentliche Gemeindestunde einberufen. Es geht um einen wichtigen Brief, der an uns als Gemeinde adressiert ist.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> So, so. Das muss ja ein ganz wichtiger Brief sein! Wie kann man denn so kurzfristig eine Versammlung einberufen, wo wir doch alle H&#228;nde voll zu tun haben?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Ja, mir geht es ganz &#228;hnlich. Aber zeige mir einen in unserer Gemeinde, dem es nicht so geht. Wir sind alle voll ausgelastet, die einen in der Gemeindearbeit, die anderen in der Missionsunterstützung, und wieder andere in der Stadtmission. Unseren &#196;ltesten geht es da auch nicht anders und darum glaube ich erst recht, dass das ein ganz besonders wichtiger Brief sein muss, um den es heute geht.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Rufus erhebt sich von seiner Arbeit und begibt sich mit seinem Freund Julius auf den Weg zu Versammlungsst&#228;tte. Unterwegs setzen sie das Gespr&#228;ch fort.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Von wem kommt denn der Brief?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Von unserem Herrn Jesus selbst.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Ach wirklich? Ob das nicht etwas Irref&#252;hrendes ist? Hat nicht der Herr Jesus selbst davor gewarnt, dass sich nach seiner Himmelfahrt viele f&#252;r Christus ausgeben werden? Es w&#228;re ja nicht das erste Mal, dass jemand versuchen w&#252;rde uns zu verf&#252;hren.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Nein, ich glaube du hast mich nicht verstanden. Johannes, der Apostel, hatte auf der Insel Patmos eine Offenbarung. Der Herr selbst ist ihm erschienen, und hat ihm vieles im Blick auf die Zukunft offenbart. Und von ihm kommt dieser Brief.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Ach so ist das, na dann bin ich aber mal gespannt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Herr Jesus f&#252;r uns nur Lob &#252;brig hat.</p>
<p><strong>Julius:</strong> W&#252;rde ich jetzt auch denken. Aber unser Gemeindeleiter sah etwas bedr&#252;ckt aus. Ob das wohl am Inhalt des Briefes liegt?</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Naja, vielleicht enth&#228;lt der Brief ja eine Warnung, oder einen neuen Auftrag.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Ich bin auch schon gespannt.</p>
<p>(alle m&#228;nnlichen Darsteller auf die B&#252;hne)</p>
<p><strong>Autor:</strong> Endlich sind die beiden Freunde an der Versammlungsst&#228;tte angekommen. Als alle beisammen sind, er&#246;ffnet der &#196;lteste die Versammlung.</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Br&#252;der, wir haben einen sehr ernsten Brief von unserem Herrn Jesus erhalten, der von dem Apostel Johannes verfasst wurde. Es ist erfreuliches darin enthalten, aber der Tadel, den der Herr an uns richtet, l&#228;sst alles Erfreuliche verblassen. Stehen wir auf um die Worte unseres Herrn zu h&#246;ren.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Die ganze Versammlung steht auf und alle h&#246;ren auf die Stimme des &#196;ltesten, der den Brief vorliest.</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> <em>„Das sagt, der da h&#228;lt die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben golden Leuchtern: Ich kenne deine Werke und deine M&#252;hsal und deine Geduld und wei&#223;, dass du die B&#246;sen nicht ertragen kannst; und du hast die gepr&#252;ft, die sagen, sie seien Apostel, und sind es nicht, und hast sie als L&#252;gner befunden, und hast Geduld, und hast um meines Namens Willen die Last getragen und bist nicht m&#252;de geworden&#8230;“</em></p>
<p><strong>Autor:</strong> Zustimmendes Nicken begleitet die verlesenen Worte. Wie angenehm und warm ist es doch zu h&#246;ren, dass der Herr Jesus ihre M&#252;he, ihre Arbeit, ihre Ausdauer und ihre Treue sch&#228;tzt. Doch was dann folgt, l&#228;sst so manch einen erblassen:</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> <em>„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verl&#228;sst. Gedenke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Bu&#223;e und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich &#252;ber dich kommen und deinen Leuchter wegsto&#223;en von seiner St&#228;tte – wenn du nicht Bu&#223;e tust. Aber das hast du f&#252;r dich, dass du die Werke der Nikolaiten hassest, die ich auch hasse. Wer Ohren hat, der h&#246;re, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer &#252;berwindet, dem will ich zu essen geben, der im Paradies Gottes ist. “</em></p>
<p><strong>Autor:</strong> Die Anwesenden setzen sich wieder und es folgt eine fast unheimliche Stille, die von einem der Anwesenden vorsichtig unterbrochen wird:</p>
<p><strong>Julius:</strong> Ich habe den Brief nicht ganz verstanden. Welchen „Leuchter“ wird der Herr von seiner St&#228;tte wegsto&#223;en, wenn wir nicht Bu&#223;e tun?</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Der Leuchter ist ein Bild f&#252;r die Gemeinde, der die einzelnen Christen als Lichter in der Welt zusammen h&#228;lt.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Bedeutet das also, dass Jesus das Licht unserer Ortsgemeinde ausl&#246;schen wird,</p>
<p>wenn wir nicht Bu&#223;e tun und zur „ersten Liebe“ umkehren?</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Ja, liebe Br&#252;der, von unserer Reaktion auf diesen Brief h&#228;ngt es ab, wie lange unsere Gemeinde noch weiter in ihrer Leuchtkraft bestehen wird. Ich hoffe, dass sp&#228;testens jetzt alle den Ernst der Lage begriffen haben.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Besorgt schauen sich die Gl&#228;ubigen an. Doch so richtig verstanden was los ist, haben sie immer noch nicht. Eine gewisse Unruhe f&#252;llt den Raum und schlie&#223;lich steht ein Bruder auf und stellt eine Frage, die wohl so ziemlich alle zu bewegen scheint.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Gajus:</strong> Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht so ganz, um was es hier geht. Wird die Liebe nicht erst in der Tat und in der Wahrheit sichtbar? Haben wir nicht mehr getan als alle Anderen? Sind wir nicht f&#252;r die Wahrheit eingetreten? Wir haben f&#252;r unseren Herrn gelitten, wir haben vieles um seinetwillen ertragen, wir haben L&#252;gner entlarvt. Und nun hei&#223;t es, wir h&#228;tten die Liebe verlassen?</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> „Die erste Liebe verlassen“, so hei&#223;t es hier ausdr&#252;cklich. Nicht einfach nur Liebe, sondern die „erste Liebe“ ist es, die der Herr bei uns vermisst.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Autor:</strong> Es werden noch einige Bemerkungen von den Anwesenden gemacht und so manch einer ist verwundert und erstaunt &#252;ber den Inhalt dieses Briefes. Doch eines steht fest: Der Herr Jesus selbst hatte ein wichtiges Wort an die Christen zu Ephesus gerichtet und er w&#252;rde ganz sicher dazu stehen. Um der Unruhe ein Ende zu bereiten meldet sich der Gemeindeleiter wieder zu Wort:</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Mir scheint, wir verstehen noch nicht so recht, was wir falsch machen, deshalb sollten wir den Befehl unseres Herrn Schritt f&#252;r Schritt befolgen. Der Herr Jesus befiehlt uns hier, drei Schritte zu tun. Der erste Schritt ist, daran zu denken wovon wir abgefallen sind. Ich schlage nun vor, wir schlie&#223;en f&#252;r heute die Versammlung, gehen nach Hause und tun den ersten Schritt: Lasst uns versuchen uns zu erinnern, wovon wir abgefallen sind. Und lasst uns daran denken, wie es am Anfang unseres Lebens mit dem Herrn Jesus war. Wenn wir dann das n&#228;chste Mal zusammenkommen, wird einiges vielleicht einfacher zu verstehen sein. Hoffentlich werden wir dann begriffen haben, was unser Heiland meint.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Auf dem Weg nach Hause muss der Gemeindeleiter noch &#252;ber so manches nachdenken. Als er zu Hause ankommt, wird er von seiner Frau empfangen.</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Ach, da bist du ja endlich. Ich habe schon die ganze Zeit auf dich gewartet.</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> (nachdenklich) Ja&#8230;, es ist heute ziemlich sp&#228;t geworden. Es ist auch eine ganz au&#223;ergew&#246;hnliche Versammlung gewesen. Wir hatten&#8230;</p>
<p><strong>Autor:</strong> &#8230;Doch seine Frau scheint irgendwie kein gro&#223;es Interesse zu zeigen.</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Lass uns mal bei Gelegenheit dar&#252;ber sprechen. Ich bin von dem heutigen Tag schon ziemlich m&#252;de. Ich werd noch gerade nach den Kindern schauen und leg mich dann hin. &#8230; Ach ja, in der K&#252;che steht noch dein Abendessen und das Geschirr kannst du stehen lassen. Ich sp&#252;le es gleich morgen fr&#252;h.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Verwirrt und auch etwas entt&#228;uscht &#252;ber die Reaktion seiner Frau begibt sich der m&#252;de Mann in die K&#252;che. Langsam und nachdenklich nimmt er sein Abendessen zu sich, doch eigentlich h&#228;tte er jetzt viel lieber mit seiner Frau gesprochen. Aber er hat Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre M&#252;digkeit und so dauert es nicht lange, bis seine Gedanken wieder ganz beim Brief des Apostel Johannes sind.</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> <em>„Ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verl&#228;sst.“ </em>– was meint der Herr blo&#223; damit? Wir tun doch so viel f&#252;r ihn und um seines Namens willen&#8230; Liebe zeigt sich doch durch die Tat, ich h&#228;tte nie erwartet, dass der Herr uns ausgerechnet das vorwerfen w&#252;rde&#8230; Doch jetzt muss ich das tun, was der Herr von uns allen erwartet: <em>„denke nun daran, wovon du abgefallen bist“ </em>&#8230; Wovon sind wir denn abgefallen, wovon bin ich abgefallen? Wie hat sich meine Liebe zum Herrn damals gleich nach meiner Bekehrung gezeigt?</p>
<p><strong>Autor:</strong> Krampfhaft versucht er die Erinnerungen an die Zeit nach seiner Bekehrung hervorzukramen. Von der M&#252;digkeit &#252;berw&#228;ltigt schl&#228;ft er schlie&#223;lich am K&#252;chentisch ein.</p>
<p>Lied/Musik</p>
<p><strong>Autor:</strong> Noch vor dem Morgengrauen wacht der ungewollt eingeschlafene Mann auf. Es ist nur noch ein Gedanke, der immer wieder durch seinen Kopf geht. Er muss st&#228;ndig an die Worte des Herrn Jesus denken:</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> (nachdenklich) <em>„ &#8230; Denke nun daran, wovon du abgefallen bist &#8230;“ </em>– Wovon bin ich abgefallen?</p>
<p><strong>Autor:</strong> Er verbringt den Rest der Nacht damit, &#252;ber sein ganzes bisheriges Leben nachzudenken, um zu begreifen, was an ihm fr&#252;her besser gewesen ist als jetzt. Doch zu einer klaren Antwort kommt er nicht. Als dann schlie&#223;lich seine Frau wach wird und sie zur Morgenandacht zusammenkommen weiht er sie in das Vorhaben der Gemeinde ein.</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Du wei&#223;t, dass unsere Gemeinde einen Brief von unserem Herrn Jesus empfangen hat. Er tadelt uns darin, dass wir die erste Liebe verlassen haben. Gestern haben wir mit den Br&#252;dern lange dar&#252;ber nachgedacht was das bedeuten k&#246;nnte und wie wir weiter vorgehen sollten. Naja &#8230;, es war halt die Aufforderung, zun&#228;chst daran zu denken, wovon wir abgefallen sind, dar&#252;ber Bu&#223;e tun, und dann wieder mit den ersten Werken beginnen. Schlie&#223;lich haben wir uns entschlossen den Befehl Jesu einfach Schritt f&#252;r Schritt auszuf&#252;hren. Also wollen wir in n&#228;chster Zeit vorrangig versuchen uns zu erinnern wie es kurz nach unserer Bekehrung war und wovon wir abgefallen sind. Ich denke es w&#228;re nicht schlecht wenn du ebenfalls dar&#252;ber nachdenkst. Ich glaube, dass du mir dabei eine gro&#223;e Hilfe sein kannst. Die Fehler des N&#228;chsten stechen ja gew&#246;hnlich immer viel deutlicher und eher ins Auge als die Eigenen.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Sie wechseln noch einige Worte miteinander und jeder begibt sich an seine Arbeit. Der &#196;lteste muss in der Stadt noch einiges erledigen und macht sich auf den Weg. W&#228;hrenddessen k&#252;mmert sich seine Frau um den Garten und stattet anschlie&#223;end der Nachbarin einen Besuch ab. Der Brief an die Gemeinde ist auch hier Thema Nummer Eins.</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Und &#252;berhaupt! Das ist doch alles viel zu viel verlangt. Schau doch mal wie es in unseren Ehen l&#228;uft. Jede Liebe erkaltet mit der Zeit. Und wenn schon die Liebe zu dem Ehemann, den man doch sieht, mit der Zeit nachl&#228;sst, wie soll denn da die Liebe zum Herrn nicht nachlassen, den wir nicht sehen?</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Aber ist das denn nicht gerade das besondere an der Beziehung zu Gott? Erinnerst du dich vielleicht an den Brief, den der Apostel Paulus uns damals schrieb? Dort sagte er: „Die M&#228;nner sollen ihre Frauen wie sich selbst lieben.“ Aber der Herr Jesus erwartet, dass unsere Liebe zu Ihm noch gr&#246;&#223;er und inniger sein soll, als die Liebe zu uns selbst oder zu dem N&#228;chsten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Das mag wohl sein. Aber dass der Herr von uns erwartet, das wir die „erste Liebe“ nicht verlassen sollen, scheint mir doch zu viel verlangt. Oder erwartest du von deinem Mann, dass er genauso in dich verliebt ist wie am Anfang?</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Wei&#223;t du, in letzter Zeit merke ich so eine K&#228;lte ihm gegen&#252;ber. Ich koche, wasche, putze, alles l&#228;uft wie es sein soll aber es ist alles nur Routine. Ich tue das alles auch nicht unbedingt aus dem Grund, weil ich ihm etwas Gutes tun will, oder ihm einen Gefallen tun m&#246;chte. Es geh&#246;rt einfach dazu und ist mir zur Gewohnheit geworden.</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Na siehst du! Da bist du nicht die Einzige. Das ist v&#246;llig normal, damit muss man halt leben.</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Ich glaube nicht, dass wir damit leben m&#252;ssen! Man kann es, man muss aber nicht. Aber schwer ist es schon zur ersten Liebe zur&#252;ck zukommen. Das kostet viel &#220;berwindung, und irgendwie kann ich sie noch nicht aufbringen.</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Wie denn soll es m&#246;glich sein, zur ersten Liebe zur&#252;ckzufinden?</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Ich denke, dass das &#228;hnlich gehen muss, wie es in dem Brief an unsere Gemeinde hei&#223;t. Wenn ich mich recht entsinne, dann hat mein Mann die Worte zitiert: <em>„ &#8230;denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Bu&#223;e und tue die</em> <em>ersten Werke!“ </em>Ich muss mich erinnern, wie es am Anfang war und dann Bu&#223;e tun&#8230;</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> (fragend, leise) „Bu&#223;e tun“ &#8230; das h&#246;rt sich ja nach ganz schlimmer S&#252;nde an.</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Wei&#223;t du nicht, dass „Bu&#223;e“ eigentlich „Sinnes&#228;nderung“ bedeutet? Bu&#223;e tun bedeutet „den Sinn &#228;ndern“. Es bedeutet umkehren oder auch umdenken. Und wenn man dann den Sinn neu ausgerichtet hat, dann soll man von vorn beginnen.</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Womit von vorn beginnen? Du wirst doch nur wieder dasselbe tun: kochen, waschen, putzen&#8230;</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Das mag sein, aber die ersten Werke habe ich damals aus Liebe zu meinen Mann getan. Ich wollte es f&#252;r ihn tun. Und in diesem Sinn sollten wir wieder alle die ersten Werke tun. Ich glaube, dass der Herr Jesus etwas &#196;hnliches von uns erwartet. So wie es meinen Mann kr&#228;nkt, wenn ich f&#252;r ihn sorge, aber mich nicht wirklich um ihn k&#252;mmere. Genauso muss es auch Christus verletzen, wenn wir zwar alles M&#246;gliche f&#252;r ihn tun, aber uns nicht wirklich um Ihn k&#252;mmern.</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Ach schau mal an, Claudia! Dann sind wir f&#252;r unsere M&#228;nner doch ein Beispiel! Sie sollen uns ansehen, und dann wissen sie wie es Jesus geht, wenn seine Gemeinde die erste Liebe verl&#228;sst!</p>
<p><strong>Autor:</strong> Da die Nachbarin sich mit diesem Gedanken, sich zu &#228;ndern, offensichtlich nicht anfreunden kann, erkl&#228;rt sie weiter:</p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> &#220;berleg doch mal, unsere M&#228;nner zerbrechen sich die K&#246;pfe &#252;ber die erste Liebe. Sie sollen uns anschauen, vielleicht werden sie es dann besser verstehen was es hei&#223;t, wenn die erste Liebe fehlt! Ich glaube darum, wir sollten uns lieber nicht &#228;ndern, damit sie immer wieder daran erinnert werden!</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Aber &#8230; w&#228;re es nicht viel besser, wenn wir unseren M&#228;nnern zeigen w&#252;rden, wie es m&#246;glich ist, sich selbst nach jahrelanger Ehe genau so – oder noch mehr- zu lieben, wie am Anfang? &#8230; K&#246;nnten wir ihnen dadurch nicht Mut machen, ihre Liebe zum Herrn immer wieder zu erneuern? So wie wir jetzt leben, entmutigen wir sie nur, weil sie an unserem Leben nur ihren eigenen Zustand sehen. Ich glaube, wir k&#246;nnten sie motivieren, unseren Herrn mit der ,,ersten Liebe&#8221; zu lieben, in dem wir ihnen an unserem Leben zeigen, wie diese ,,erste Liebe&#8221; auch nach zwanzig Jahren gemeinsamen Lebens aussehen kann. Oder glaubst du nicht, dass das anstecken w&#252;rde?</p>
<p>Lied/Musik</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Na Julius, wie weit bist du?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Was meinst du?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rufus:</strong> Ist dir schon was eingefallen?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Du meinst, im Bezug auf den Brief?</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Ja, ich meine im Bezug auf die erste Liebe. Ist dir schon etwas eingefallen, wovon du abgefallen bist?</p>
<p><strong>Julius:</strong> (kurze Pause) Naja&#8230;Wie soll ich das sagen&#8230; Ich habe mich einfach daran erinnert, was ich nach meiner Bekehrung damals alles getan habe. Und es ist heute wirklich etwas anders geworden&#8230;</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Und was?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Damals war ich wie verliebt in den Herrn Jesus. Ich habe seine Worte auswendig gelernt. Heute meine ich alle seine Worte zu kennen, und irgendwie sagen sie mir trotzdem weniger als damals.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Mir geht es da &#228;hnlich. Fr&#252;her wollte ich jedes Schriftst&#252;ck seiner Worte am liebsten selber lesen und auswendig lernen, und heute gen&#252;gt es mir, sie nur in der Predigt zu h&#246;ren, und selbst da h&#246;re ich nicht richtig hin. Als ob der Herr mir nichts Neues mehr sagen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Was mir fast noch schlimmer scheint, ist meine Einstellung zu seinen Worten. Damals wollte ich sie lesen und h&#246;ren, um sie zu tun. Ich wollte ganz bewusst gehorchen. Heute sind viele Verhaltensweisen schon zur Gewohnheit geworden und mir scheint es so als h&#228;tte ich Angst jetzt noch etwas zu erkennen worauf ich dann mein Leben &#228;ndern m&#252;sste.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> (Denkpause) Und wie sieht dein Gebetsleben aus?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Auch das ist nicht mehr so wie fr&#252;her. Damals habe ich jeden Tag mit Gebet angefangen, weil ich ohne den Herrn Jesus nicht leben konnte. Heute fange ich zwar auch jeden Tag mit Gebet an, aber manchmal frage ich mich, ob ich dabei wirklich noch mit dem Herrn rede, oder ob ich einfach nur wie gewohnt Etwas dahin sage.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Bei mir muss ich feststellen, dass mein Gebet sich nur noch um mich selber dreht. Dabei hat uns der Herr Jesus gelehrt, dass die Dinge Gottes an erster Stelle stehen sollen – es hei&#223;t ja ,,dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe&#8221;.</p>
<p><strong>Julius: </strong>Auch der Inhalt meiner Gebete hat sich enorm ge&#228;ndert. Fr&#252;her habe ich um die verlorenen Seelen gefleht als ginge es um meine eigene Seele. Heute sind mir die Kleinigkeiten meines Lebens offensichtlich wichtiger, als das ewige Schicksal meiner Verwandten, Kollegen und Mitb&#252;rger.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Wo du gerade von den Verlorenen sprichst&#8230; Wie habe ich damals geeifert, jemanden f&#252;r Christus zu gewinnen. Wie frei konnte ich dar&#252;ber reden, was der Herr f&#252;r mich und f&#252;r alle Menschen getan hat. Es war mir eine Freude von Ihm zu sprechen und sogar f&#252;r Ihn verspottet zu werden.</p>
<p>(nachdenklich) Ja &#8230;. wenn man dar&#252;ber so nachdenkt hat sich schon Einiges ge&#228;ndert.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Es stimmt also doch, dass wir die erste Liebe verlassen haben. Auch wenn wir noch so sehr aktiv sind, der Herr Jesus hat nicht mehr den geb&#252;hrenden Platz in unserem Leben.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Aber ich w&#252;sste nicht wie man aus diesem Zustand herauskommen kann.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Bu&#223;e tun!</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Das sagst du so leicht. Und wenn es einem nicht einmal so richtig leid tut?</p>
<p><strong>Julius:</strong> „Bu&#223;e tun“ ist mehr als nur „leid tun“! Bu&#223;e ist eine Sinnes&#228;nderung, eine Umkehr vom alten Denken. Eine Umkehr von der Gleichg&#252;ltigkeit hin zum bewussten „Gehorchen wollen“, „Lieben wollen“.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Aber wie dringe ich zu dieser Sinnes&#228;nderung durch? Wie kann ich wieder Lieben so wie am Anfang?</p>
<p><strong>Julius:</strong> Indem dir jeden Tag neu bewusst wird, was unser Herr Jesus f&#252;r dich getan hat und du immer wieder &#252;ber Ihn nachdenkst.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> Ja aber ich mache doch schon jeden Morgen und jeden Abend meine stille Zeit.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Meinst du, dass es ausreicht? Stell dir vor, deine Frau w&#252;rde jeden Tag das beste Essen kochen, W&#228;sche waschen, das Haus w&#252;rde immer aufger&#228;umt sein, aber sie w&#252;rde nur das Notwendigste mit dir reden, oder mit dir besprechen.</p>
<p><strong>Rufus:</strong> (Nachdenklich) Na ja, &#8230; aber ich kann doch nicht den ganzen Tag &#252;ber an Jesus denken.</p>
<p><strong>Julius:</strong> Doch ich denke schon, dass es geht. Ich habe vor kurzem von einer alten, frommen Frau geh&#246;rt. Die Menschen in ihrer N&#228;he bemerkten sofort wie sie von der Liebe zum Herrn Jesus sprudelte. Eines Tages fragte man sie, worin ihr Geheimnis bestand. Sie antwortete ganz verwundert: „Ich habe gar kein Geheimnis! Ich wei&#223; gar nicht, was ihr wollt! Wenn ich mich am Morgen wasche dann sage ich: Herr Jesus, so wie ich mich jetzt mit Wasser wasche, so wasche mich mit deinem Blute, dass ich gereinigt und bewahrt durch dein Blut in diesen Tag gehen kann! Und wenn ich mich anziehe, dann sage ich: Herr Jesus, so wie ich jetzt die Kleider anziehe, so ziehe mich an mit dem Rock deiner Gerechtigkeit! Und wenn ich die Stube ausfege, dann sage ich: Herr Jesus, so wie ich jetzt die Stube ausfege, so fege du den Sauerteig des alten Wesens aus meinem Herzen aus! Und wenn ich das Feuer anmache, dann sage ich: Herr Jesus, so wie ich jetzt das Feuer anz&#252;nde, so z&#252;nde auch das Feuer deines Heiligen Geistes in mir an! So mache ich es mit allem. Ich habe gar kein Geheimnis.</p>
<p>Siehst du, wenn man auch im Alltag stets an Jesus denkt w&#228;chst unsere Liebe zu ihm. Es entsteht eine richtige Liebesbeziehung. So wie es am Anfang war.</p>
<p>Musik/Lied</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Du Claudia, … langsam fange ich an das alles zu verstehen, ich habe mir in den letzten Tagen sehr viele Gedanken gemacht, &#8230; &#252;ber den Brief, &#8230; und allgemein &#252;ber diese ganze Situation in unserer Gemeinde. Ich denke ich habe verstanden was unser Herr Jesus mit dem Brief sagen will.</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Ich habe auch viel dar&#252;ber nachdenken m&#252;ssen, und habe mich auch mit unserer Nachbarin dar&#252;ber unterhalten. In so einigen Dingen musste ich wirklich feststellen, dass ich die erste Liebe verlassen habe. Aber der ganze Zusammenhang mit der Gemeinde ist mir noch nicht so deutlich geworden.</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Ja schau mal Claudia es ist ja auch gar nicht so einfach das alles zu verstehen. Wenn man sich mal das Bild unserer Gemeinde vor Augen f&#252;hrt, dass doch wirklich</p>
<p>ordentlich und gut aussieht, dann kann einem so eine Nachricht ganz sch&#246;n &#252;berraschen. Doch muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Ermahnung im Brief tats&#228;chlich zutrifft.</p>
<p><strong>Claudia:</strong> Wie bist du zu diesem Entschluss gekommen?</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Wei&#223;t du, ich habe in der letzten Nacht einen Traum gehabt. Ich versuche, ihn dir mal zu erz&#228;hlen. Ich sah einen dunklen Raum in dem sich sehr viele kleine Kerzen befanden. Doch nur ein kleiner Teil der Kerzen brannte und gab ein angenehmes Licht von sich. Diese wenigen Kerzen die brannten, befanden sich an einer Stelle auf einem Leuchter. Unzertrennlich nah befand sich auch ein gro&#223;es sch&#246;nes Bild. Ja es war wirklich wundersch&#246;n und herrlich, und es strahlte so eine sanfte Liebe und tiefen Frieden aus. Durch diese wenigen, leuchtenden Kerzen die aber zusammen ein helles Licht auf das Bild warfen, war dieses mit seinen Eigenschaften deutlich zu erkennen. Durch die Klarheit des Bildes n&#228;herten sich immer wieder nicht brennende Kerzen dem Bild, bis sie so nahe waren, dass sie auch anfingen zu leuchten und einen Platz auf dem Leuchter bekamen. Somit wurde das Licht und der Leuchter immer gr&#246;&#223;er und st&#228;rker, und das Bild immer deutlicher und klarer. Doch dann geschah etwas Seltsames. Das Bild verlor langsam an Klarheit. Ich fragte mich warum. Bis ich auf die brennenden Kerzen schaute. Diese gaben zwar kein schw&#228;cheres Licht von sich, aber sie beleuchteten vielmehr ihren eigenen Leuchter als das Bild.</p>
<p>Als ich aufwachte wurde mir so einiges klar, wor&#252;ber ich mir so viele Gedanken gemacht habe und ich musste einfach feststellen wie der Brief so zutreffend den Stand unserer Gemeinde beschreibt. Ist es nicht auch bei uns so, dass wir in die falsche Richtung leuchten wie die brennenden Kerzen?! Tun wir nicht viele Dingen die uns selbst, und unsere Ortsgemeinde, in ein gutes Licht darstellen, anstatt nur Jesus und sein Werk gro&#223; zu machen?!</p>
<p><strong>Autor:</strong> Nun denkt auch Claudia an die Worte aus dem Sendschreiben: „<em>Aber ich habe</em> <em>gegen dich, dass du die erste Liebe verl&#228;sst. Gedenke nun daran, wovon du</em><em> abgefallen bist, und tue Bu&#223;e und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde</em> <em>ich &#252;ber dich kommen und deinen Leuchter wegsto&#223;en von seiner St&#228;tte – wenn</em> <em>du nicht Bu&#223;e tust.“</em></p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Wenn wir uns nicht korrigieren lassen und nicht Bu&#223;e tun, wird es uns genauso ergehen, wie dem Leuchter in dem Brief. Wenn unser Licht nicht auf den Herrn Jesus f&#228;llt, wird er selbst es ganz ausl&#246;schen und den Leuchter umsto&#223;en. Was soll er mit einem Leuchter, der nur sich selbst beleuchtet? Was n&#252;tzt ihm eine Gemeinde, die nur sich selbst darstellt?</p>
<p>Lied/Musik</p>
<p>(Alle Darsteller auf die B&#252;hne)</p>
<p><strong>Autor:</strong> Dann kommt der Sonntag. Die ganze Gemeinde versammelt sich. Alle sind gespannt, wie die heutige Versammlung ablaufen wird. Werden viele den Mut haben, zu bekennen wovon die abgefallen sind? Zur Einleitung liest der &#196;lteste erneut die Worte des Sendschreibens. Die ganze Gemeinde erhebt sich ehrf&#252;rchtig, um auf das Wort zu h&#246;ren. Nachdem sich alle wieder hingesetzt haben, f&#228;ngt der &#196;lteste an zu sprechen:</p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Liebe Geschwister, die Worte unseres Herrn sind wahr. Ich habe in dieser Woche viel &#252;ber mein eigenes Leben nachgedacht und musste feststellen, dass ich tats&#228;chlich die erste Liebe verlassen habe. Die Beziehung zu ihm ist f&#252;r mich in letzter Zeit nicht so wichtig gewesen wie der Dienst f&#252;r ihn. Dadurch ist mir die Arbeit zum Selbstzweck geworden zu einer Art Karriere aber in der Gemeinde und nicht in der Welt. Nun m&#246;chte ich meinen Dienst aus Liebe zum Herrn tun. Und ich will die Beziehung zu ihm an die erste Stelle setzen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Autor:</strong> Das aufrichtige und offene Bekenntnis des &#196;ltesten hilft auch anderen, auf diese Weise ihre Nachl&#228;ssigkeiten in der Liebe zum Herrn zu bekennen. Einer nach dem anderen steht auf und bekennt vor der Gemeinde, wo er in seinem eigenen Leben entdeckt hat, die erste Liebe verlassen zu haben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Julius:</strong> Ich habe fr&#252;her sehr darum geeifert, die Verlorenen zu retten und ihnen das Evangelium zu sagen. Ich habe darin den Auftrag Gottes f&#252;r mich gesehen und auch seine Gabe, die er mir gegeben hat. Heute sind mir die Ungl&#228;ubigen so gleichg&#252;ltig geworden, dass ich nicht einmal mehr f&#252;r sie bete. Im Grunde genommen lebe ich damit im Ungehorsam und kann nicht behaupten, dass ich den Herrn liebe, denn wer ihn liebt, der h&#228;lt seine Gebote. Ich werde mich jetzt wieder ganz besonders um die ungl&#228;ubigen Menschen k&#252;mmern. Das ist der Platz, an dem Christus mich haben will und aus Liebe zu ihm will ich ihn einnehmen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rufus:</strong> Fr&#252;her habe ich das Wort Gottes geliebt, weil es sein Wort an mich war. Heute liebe ich sein Wort nur noch als Stoff zur Diskussion. Dadurch habe ich den Blick f&#252;r die Autorit&#228;t seiner Worte verloren. Ich muss zur&#252;ck zum Anfang und sein Wort mit neuen Augen sehen. Gottes Wort soll mein Leben regieren. Ich will es nicht nur kennen, sondern ihm auch gehorchen. Ich will es t&#228;glich forschen um meinem Herrn besser zu gehorchen, nicht um besser diskutieren zu k&#246;nnen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachbarin:</strong> Mein Hausfraudasein ist f&#252;r mich zu einer l&#228;stigen Pflicht geworden. Fr&#252;her hatte ich so klar vor Augen, welchen wunderbaren Plan Gott mit M&#252;ttern und Ehefrauen hat, dass ich mir keine sch&#246;nere Berufung vorstellen konnte, als Kinder f&#252;r Gott aufzuziehen und den Mann f&#252;r den Dienst freizustellen. Heute h&#228;tte ich lieber eine andere Karriere eingeschlagen. Ich bin so unzufrieden geworden, und im Gehorsam lebe ich auch nicht mehr. Ich habe die erste Liebe verlassen, sowohl zum Herrn als auch zu meinem Mann. Ich werde nun mit Freude f&#252;r meinen Mann sorgen, den Haushalt f&#252;hren, f&#252;r die Kinder sorgen und dar&#252;ber hinaus in der Gemeinde mithelfen, soviel ich kann. Ich will an dem Platz stehen, an dem Gott mich haben will, und will es mit Freude f&#252;r Ihn tun.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Autor:</strong> Noch viele andere Br&#252;der und Schwestern stehen auf und bezeugen den Ungehorsam ihres Lebens. Keiner bleibt unber&#252;hrt, denn jeder erkennt sich selbst im Leben anderer. Die sonst so perfekt scheinende Gemeinde erkennt ihre tiefe Not und wird zutiefst traurig &#252;ber ihren eigenen Zustand.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>&#196;ltester:</strong> Nun liegt es an uns, unsere Bu&#223;e als echt zu erweisen. Bu&#223;e hei&#223;t n&#228;mlich nicht nur „um Vergebung bitten“, sonder auch „den Sinn &#228;ndern“. Wenn unser Sinn sich ge&#228;ndert hat, werden wir wieder die ersten Werke mit der ersten Liebe tun.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Autor:</strong> Viele der Anwesenden bringen ihre Schuld selbst vor Gott und bitten Ihn um Vergebung und um einen neuen Anfang. Die meisten wollen eigentlich gar nichts anderes tun, wie bisher, aber alle mit einem ganz neuen Motiv. Doch wie steht es heute mit uns, die wir soviel sp&#228;ter leben? Wovon sind wir abgefallen? Ist es auch bei uns so, dass wir in die falsche Richtung leuchten? Tun wir nicht viele Dinge die uns selbst und unserer Gemeinde hier in ein gutes Licht darstellen? Sind wir bereit Bu&#223;e zu tun, sind wir zum Umdenken bereit? Wenn ja, was werden unsere – deine und meine – ersten Werke sein? Wozu treibt uns die erst Liebe?</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=297">Zurück zur ersten Liebe</a> <small>(40.04KB)</small><br />
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		<title>Als Jesus in mein Haus kam…</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aquila</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; pr&#252;fet euch selbst! 2. Kor. 13,5 Ich erinnere mich daran, was Grant einmal sagte: ,,Es gibt keinen besseren Test f&#252;r irgendetwas, als den, wie es in Gottes Gegenwart aussieht.“ Ich begann mir vorzustellen, dass ich den Herrn Jesus in mein Haus nahm, es war der Meister selbst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; pr&#252;fet euch selbst! 2. Kor. 13,5</em></p>
<p>Ich erinnere mich daran, was Grant einmal sagte: ,,Es gibt keinen besseren Test f&#252;r irgendetwas, als den, wie es in Gottes Gegenwart aussieht.“</p>
<p>Ich begann mir vorzustellen, dass ich den Herrn Jesus in mein Haus nahm, es war der Meister selbst. Heute war Er nicht nur mein Hirte und mein Erretter, sondern auch der, der mich durchforscht. In seiner Gegenwart w&#252;rde ich die Dinge sehen, wie ich sie vorher nie gesehen hatte.</p>
<p><strong>Das Arbeitszimmer</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Die Haust&#252;r war offen und wir traten in das ger&#228;umige Arbeitszimmer. Direkt vor uns stand mein geliebter Schreibtisch. Auf ihm lagen meine Sparb&#252;cher, Aktien, Wertpapiere und Versicherungsunterlagen. Heute Morgen hatte ich sie aus dem Wandsafe herausgenommen, um sie durchzusehen. In dieser Welt der Unsicherheit und Unbest&#228;ndigkeit gab es mir ein Gef&#252;hl der Sicherheit, sie durch meine H&#228;nde gleiten zu lassen, wie jeder verstehen wird. Als ich pl&#246;tzlich das Haus verlassen musste, hatte ich sie offen auf dem Schreibtisch liegen lassen.</span></strong></p>
<p>Nun lagen sie zu meinem gro&#223;en &#196;rger, immer noch da, als Jesus langsam auf den  Schreibtisch zuging. Noch etwas stand auf dem Schreibtisch – ein Weltglobus. Und daneben stand Lieblings Spruchkalender. Es war ein seltsamer Zufall, dass die Verse an diesem Tag gerade Matth&#228;us 6. 19 – 21 waren: “Sammelt euch nicht Sch&#228;tze auf Erden, wo Motten und Rost zerst&#246;rt, und wo Diebe durchgraben und stehlen, sammelt euch aber Sch&#228;tze im Himmel, wo weder Motten noch Rost zerst&#246;rt und wo Diebe nicht durchgraben und stehlen, denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“</p>
<p>Irgendwie war mir die unbeabsichtigte Zurschaustellung meines Reichtums sehr peinlich. Deshalb raffte ich  schnell meine Sch&#228;tze zusammen und legte mein Herz in den Safe zur&#252;ck. Als ich zur&#252;ck zum Schreibtisch kam, stand der Herr Jesus immer noch da und schaute auf den Globus, wobei Er gedankenvoll die verschiedenen Kontinente und L&#228;nder betrachtete. Er blickte auf und sagte: „Lebst du im Glauben?&#8221;</p>
<p>&#220;ber dem Schreibtisch hingen meine Zeugnisse. Ich hatte hart f&#252;r sie und die Diplome, die daneben hingen, gearbeitet. Wie stolz war ich, auf so vielen Gebieten Hervorragendes geleistet zu haben. Das hei&#223;t, ich war so lange stolz, bis Er leise zu mir sagte: ,,Warum hast du nach all diesen Ehren gestrebt?&#8221; Das war alles, was Er sagte.</p>
<p><span>In diesem Augenblick erinnerte ich mich daran, was Kipling einmal zu seiner Abschlussklasse an der Universit&#228;t gesagt hatte: ,,Wenn ihr durchs Leben geht, strebt nicht nach Ruhm oder Geld oder Macht; denn eines Tages werdet ihr einem Mann gegen&#252;berstehen, f&#252;r den alle diese Dinge nichts wert sind, und dann werdet ihr pl&#246;tzlich erkennen wie arm ihr seid. In diesem Augenblick merkte ich, dass ich diesen Mann getroffen hatte und ich erkannte wie bettelarm ich war.</span></p>
<p><span><strong>Das Esszimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Wir gingen ins Esszimmer und gl&#252;cklicherweise gab es nichts besonders Peinliches dort &#8211; nichts au&#223;er dem Silberservice auf der Anrichte. Auf dem Tisch war nat&#252;rlich kein Essen, nichts als das Zierdeckchen. Und doch konnte ich nicht umhin, an viele Festm&#228;hler zu denken, als wir an diesem Tisch sa&#223;en und uns mit Essen f&#252;llten &#8211; und a&#223;en, bis uns unwohl wurde. Dann schleppten wir uns zum n&#228;chsten Sessel, um uns von der gewaltigen Anstrengung zu erholen &#8211; und auf das Abendessen zu warten.</span></strong></span></p>
<p><span>Pl&#246;tzlich dachte ich an die 7.000 Menschen, die t&#228;glich vor Hunger sterben, in L&#228;ndern, wo kalorienbewusstes Essen unbekannt ist und Abmagerungsdi&#228;ten absurd sind.</span></p>
<p>Als der Herr Jesus so dastand, erinnerte ich mich, dass Er oft vom Fasten gesprochen hatte, aber ich hatte diese Verse immer in ein heilsgeschichtliches Schubfach abgelegt; sie waren nicht auf uns heute anzuwenden. Aber jetzt war ich mir nicht mehr so sicher. Vielleicht meinte Er tats&#228;chlich, was Er sagte.</p>
<p><span><strong>Das Badezimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Als wir den Flur entlang gingen, warf ich einen Blick ins Badezimmer und sah all die Toilettenartikel, die Fl&#228;schchen und D&#246;schen und Gl&#228;schen. All die kleinen Apparate und sonstige Dinge. Meine elektrische Zahnb&#252;rste liegt neben dem Medizinschrank. Sie war f&#252;r mich immer selbstverst&#228;ndlich gewesen. Aber jetzt wunderte ich mich &#252;ber mich selbst. Eine normale  handbetriebene Zahnb&#252;rste w&#252;rde ihren Zweck genauso erf&#252;llen. Und mit dem Preisunterschied k&#246;nnte jemand im fernen Malaysia das Evangelium h&#246;ren. Das  w&#228;re mir nie zuvor in den Sinn gekommen. Ich war wie erschlagen von der Erkenntnis meiner Nichtsw&#252;rdigkeit. Ich w&#252;nschte, gleich Johannes, wie tot zu Seinen F&#252;&#223;en fallen zu k&#246;nnen. Dieses ganze Erleben war einfach niederschmetternd.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Das Schlafzimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Es war unvorsichtig von mir gewesen, die T&#252;r des Kleiderschrankes offen zu lassen. Es schaute wie ein Kleidergesch&#228;ft im Kleinen aus. Von Wand zu Wand Anz&#252;ge und M&#228;ntel und Hemden. Ich brauchte sie wirklich nicht alle, aber irgendwie schmeichelten sie meinem Ego. Und es war immer ein angenehmes Gef&#252;hl, wenn Leute positive Bemerkungen &#252;ber sie machten. Der Herr Jesus sagte nichts zu mir. Es war nicht n&#246;tig. Seine Gegenwart allein gen&#252;gte.</span></strong></span></p>
<p>Oben im Schrank lagen zahlreiche Schmuckst&#252;cke und verschiedene Nippsachen; habe ich doch im Laufe meiner Erziehung und Ausbildung Qualit&#228;t sch&#228;tzen gelernt. Jetzt fragte ich mich wer diese Dinge bekommen w&#252;rde, wenn ich diese Nacht abscheiden sollte? Niemals war mir der Gedanke gekommen sie f&#252;r das Werk des Herrn einzusetzen.</p>
<p><span>W&#228;hrend mich diese Gedanken besch&#228;ftigten bemerkte ich einen Bibelspruch an der Wand den ich bei einem Wettbewerb im Auswendiglernen in der Sonntagsschule gewonnen hatte: „Du sollst deinen N&#228;chsten lieben wie dich selbst.” Ich dachte an all die Kleider, all den Schmuck, all die selbsts&#252;chtige Geldverschwendung. Und dann &#8211; ,,Du sollst deinen N&#228;chsten  lieben wie dich selbst.&#8221;</span></p>
<p><em>Musik</em></p>
<p><span><strong>Das Wohnzimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Als n&#228;chstes gingen wir ins Wohnzimmer. In der Ecke stand meine Golfausr&#252;stung. Der Herr bemerkte: ,,Du spielst gern Golf?&#8221; Diese Frage gen&#252;gte mir, um einen begeisterten Vortrag &#252;ber die feineren Details des Spiels zu beginnen. Ich war selbst &#252;berrascht, wie genau und umfassend ich &#252;ber Golf Bescheid wusste. Aber als ich ausgeredet hatte und Jesus gar nichts sagte, begann ich anders dar&#252;ber zu denken. Ich fragte mich, warum ich nicht ebenso begeistert und eifrig war, anderen das Evangelium mitzuteilen. Und ich fragte mich, ob ich &#252;berhaupt das Recht hatte, soviel Zeit und Geld zu verbrauchen nur um einen kleinen, wei&#223;en Ball durch die Landschaft zu jagen.</span></strong></span></p>
<p>Auf dem Tisch lag ein Tagebuch &#8211; das Tagebuch meines Athenaufenthaltes. Es war eine herrliche Urlaubsreise gewesen und nat&#252;rlich konnte ich sie rechtfertigen &#8211; wegen der Bez&#252;ge auf Athen in der Bibel. Die Besuche der Akropolis, des Areopags und des Parthenon waren unvergessliche Erlebnisse.</p>
<p>Etwas Seltsames war mir passiert, als ich nach Hause kam. Ein Freund fragte mich: ,,Hattest du in Griechenland irgendwelche Frucht? Ich erz&#228;hlte ihm alles &#252;ber die Orangen, die Grapefruits und die k&#246;stlichen Trauben. Aber das war es gar nicht, was er gemeint hatte. Er meinte Frucht im Evangelium. Hatte ich irgendwelche Seelen f&#252;r Christus gewonnen?</p>
<p>Jetzt machte ich mir Vorw&#252;rfe, dass ich als Urlauber und nicht als Seelengewinner gereist war. Ich empfand Abscheu vor mir selbst. Ich dachte daran, dass Paulus auch Athen besucht hatte. Als er die Menschen betrachtete, die tief in G&#246;tzendienst versunken waren, wurde sein Geist erregt. Er war auf Seelen aus. Wie ganz anders war ich dort gewesen!</p>
<p>Im Wohnzimmer war auch eine alte Standuhr. Als Jesus so dastand, schien mir das Tick &#8211; Tack lauter als je zuvor. Ich wurde mir des Ablaufs der Zeit seltsam intensiv bewusst. Und ich dachte auch an einige der Zusammenk&#252;nfte, die in diesem Wohnzimmer stattgefunden hatten &#8211; an den Klatsch, das leere Geschw&#228;tz, die vergeudete Abende &#8211; so viel Gerede, aber nichts von ewigem Wert.</p>
<p>Mein Herz schlug, als Jesus zum Fernseher ging. Ich hatte Angst vor dem, was er sagen w&#252;rde. Die Stunden, die f&#252;r Unsinn in bewegliche Farben vergeudet waren. Die zweideutigen Witze, die so peinlich waren. Kein Zweifel, das Fernsehen hatte die Welt in mein Haus gebracht. Jesus sagte nichts. Er sagte nicht, dass es falsch war. Er sagte nicht, dass es S&#252;nde war. Er sagte &#252;berhaupt nichts und das machte mich elender als zuvor.</p>
<p>W&#228;hrend ich dort mit dem Herrn stand, sah ich Dinge, wie ich sie nie zuvor gesehen hatte. Die Gardinen – wie k&#246;nnte ich je das kleine Verm&#246;gen vergessen, das in ihnen steckt! Ich hatte alle Einkaufszentren in der Umgebung abgesucht, um welche zu bekommen, die genau zu den M&#246;beln und Teppichen passten. Das Klavier – und die sch&#246;nen Liederabende, die wir mit ihm hatten. Eines Abends sangen die jungen Geschwister und fragten, ob jemand einen Liederwunsch h&#228;tte. Ich w&#252;nschte mir die sch&#246;ne alte Hymne “Bin nur ein Pilger hier, der wohnt in einem Zelt.” Und glatt h&#246;rte ich einen ziemlich frisch bekehrten jungen Bruder hinter vorgehaltener Hand sagen: “Und was f&#252;r ein Zelt!”</p>
<p>Meine Gedanken wurden unterbrochen, als mein l&#228;stiger Pommerscher Dachshund in das Zimmer gesprungen kam. Er w&#228;re besser nicht gekommen. Ich &#228;rgerte mich immer noch &#252;ber die Rechnung, die ich dem Tierarzt f&#252;r die Impfung bezahlen musste. Ich hatte immer gedacht, es w&#228;re nicht teuer, einen Hund zu halten aber dieser hier war problematisch &#8211; er fra&#223; nur Hackfleisch und eine der teuren Hundefuttermarken. Ich war sicher, dass in manchen Teilen der Erde Menschen von dem leben k&#246;nnten, was es mich kostete dieses Vieh zu halten. Mein Gast, der Durchforscher, registrierte alles &#8211; und sagte nichts.</p>
<p>Dr&#252;ben in der Ecke konnte ich meine Briefmarkensammlung sehen &#8211; s&#228;mtliche Briefmarken, die Israel je herausgebracht hatte. Ich dachte: ,,Jesus wird sich dar&#252;ber freuen, dass ich an Israel und seiner prophetischen Bedeutung interessiert bin.&#8221;</p>
<p><span>Aber pl&#246;tzlich dachte ich, was f&#252;r Ihn erreicht werden k&#246;nnte, wenn die Briefmarken verkauft und die Einnahmen in evangelistische Literatur investiert w&#252;rden. Bis jetzt hatte ich diese Briefmarkensammlung wirklich wie einen Schatz geh&#252;tet; nun aber h&#246;rte ich pl&#246;tzlich auf, ihn zu lieben.</span></p>
<p>Wie zu erwarten war ging der Herr hin&#252;ber, um sich meine B&#252;chersammlung anzusehen. Ich war sehr stolz auf Darbys gesammelte Schriften. 34 B&#228;nde in Leder gebunden. Um ehrlich zu sein, ich hatte kaum darin gelesen, aber sie verlieh mir den Anschein von Gelehrsamkeit und Geistlichkeit. Da standen andere B&#252;cher, die ich nie gelesen hatte und wahrscheinlich nie lesen w&#252;rde. Und andere, die ich gelesen hatte, aber nicht wieder lesen w&#252;rde. Als der Herr diese B&#252;cher betrachtete, dachte ich dass ich wirklich einige davon verkaufen sollte, um das Geld zur Unterst&#252;tzung des Werkes des Herrn zu verwenden.</p>
<p><span><strong>Die Garage</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Ich wollte wir h&#228;tten nicht in die Garage gehen m&#252;ssen. Aber der Herr war schon an der T&#252;r. Und er h&#228;tte meinen inneren Widerstand sicher bemerkt, wenn ich Ihn aufgehalten h&#228;tte. Ich glaube ich brauche nicht erst zu erz&#228;hlen was Er alles sah &#8211; den neuen Wagen, das Segelboot, die Sportausr&#252;stung &#8211; mir wurde &#252;bel bei dem Gedanken an all das teure Sportger&#228;t das dort lagerte.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Das Ende des Rundgangs</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Als wir in den Innenhof hinaustraten, sagte der Herr &#8211; ziemlich sanft, wie mir schien: ,,Bist du gl&#252;cklich, William?&#8221; </span></strong></span></p>
<p>„Nein, ich bin nicht gl&#252;cklich, Herr. Ich wei&#223;, dass materielle Dinge nicht gl&#252;cklich machen k&#246;nnen. Sie k&#246;nnen nie mein Herz befriedigen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich nicht gl&#252;cklich bin. Meinem Leben fehlt die Kraft. Etwas scheint den Flu&#223; Deiner Kraft durch mich zu bremsen. Dann sagte ich &#8211; ziemlich heldenhaft, wie es mir vorkam: ,,Herr, Du kannst Dir nehmen, was immer Du willst. Du sollst von mir haben, was immer Du Dir w&#252;nschst.“</p>
<p><span><strong>Stimme</strong></span></p>
<p><span>William, ich nehme nicht Dinge weg. Du musst die Initiative ergreifen. Du bist derjenige, der sie auf den Opferaltar legen muss.&#8221;</span></p>
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		<item>
		<title>Eine Rebe auf der Reise</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 21:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erntedankfest]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Rebe auf der Reise, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge oder zum Erntedankfest f&#252;r 6 Personen Sprecher: Habt ihr etwas Phantasie? Gut! Dann stellt euch vor, ihr l&#228;get am Fu&#223; eines Weinberges im Gras und belauschtet ein Gespr&#228;ch. Es ist ein ungew&#246;hnliches Gespr&#228;ch, denn eine Weinrebe, ein Grashalm, eine Blume und ein Vogel sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Eine Rebe auf der Reise, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge oder zum Erntedankfest f&#252;r 6 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Habt ihr etwas Phantasie? Gut! Dann stellt euch vor, ihr l&#228;get am Fu&#223; eines Weinberges im Gras und belauschtet ein Gespr&#228;ch. Es ist ein ungew&#246;hnliches Gespr&#228;ch, denn eine Weinrebe, ein Grashalm, eine Blume und ein Vogel sind daran beteiligt.<br />
<span style="font-style: italic;">(Gras und Blume stehen vorn. Die Rebe kommt angest&#252;rmt. Der Vogel wartet bis zu seinem ersten Auftritt im Hintergrund. Zur Verdeutlichung k&#246;nnen die Akteure Namensschilder tragen.)</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Hallo! Was kommt denn da angest&#252;rmt? Pass auf! Fast h&#228;ttest du mich umgeknickt!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Entschuldigung, Grashalm! Der Wind hat mich hier einfach fallengelassen. &#220;brigens: Ich bin eine Rebe vom gr&#246;&#223;ten Weinstock dort oben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Schon gut. Du kannst dich ruhig hier niederlassen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Danke. Aber lange m&#246;chte ich mich nicht hier aufhalten. Eigentlich wollte ich h&#246;her hinaus, aber der Wind k&#252;mmert sich scheinbar nicht um meine W&#252;nsche. Hoffentlich nimmt er mich mit, wenn er wiederkommt, denn ich m&#246;chte etwas von der Welt sehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Blume:</span> Darf ich dich einmal etwas fragen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Klar!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Blume:</span> Tut es dir nicht leid, dass der Wind dich vom Weinstock abgerissen hat?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Kein bisschen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Blume:</span> Das verstehe ich nicht! Du geh&#246;rst doch an den Weinstock. Da ist dein richtiger Platz.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Wieso? Muss man denn immer am gleichen Ort hocken?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Blume:</span> Aber vom Weinstock bekommst du doch deine Nahrung. Er gibt dir den Saft, damit du wachsen kannst.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Ach, immer der gleiche Saft! Auf die Dauer ist das doch langweilig. Sieh mich an: Bin ich nicht frisch und gr&#252;n? Ich f&#252;hle mich stark und gesund. Bald werden Trauben an mir wachsen. Ich habe alles, was ich brauche. Ich will meinen Platz im Leben selbst aussuchen und unabh&#228;ngig sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Das klingt ja fast, als h&#228;ttest du es bei deinem Weinstock sehr schlecht gehabt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Keineswegs! Mir fehlte nur die Unabh&#228;ngigkeit, wie ich sie jetzt genie&#223;e. Herrlich, diese neu gewonnene Freiheit!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Blume:</span> Irgend etwas stimmt aber an der Sache nicht. F&#252;r einen Vogel und Schmetterling ist es ja gut und richtig, umherzufliegen, aber f&#252;r eine Weinrebe&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Ihr versteht mich eben nicht, fest gewurzelt wie ihr seid.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Nein, viel verstehe ich davon nicht. Aber ich wei&#223;, dass ein Grashalm verwelkt, wenn er abgeknickt wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Na und? Bin ich etwa aus Gras? – Langsam geht ihr mir mit eurem ‚Wenn&#8217; und ,Aber&#8217; auf die Nerven! Ich werde schon etwas aus mir machen, und zwar ganz allein. Aus eigener Kraft. Die Welt werde ich mir ansehen.<br />
<span style="font-style: italic;">(Vogel tritt hinzu)</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Hallo! &#220;ber was redet ihr denn so eifrig? – He, Rebe, dich kenne ich doch! Was machst du denn hier unten? Vorhin hingst du doch noch an dem Weinstock dort oben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Ja, vorhin! Aber jetzt bin ich nicht mehr von ihm abh&#228;ngig! Endlich bin ich mein eigener Herr!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Da hast du aber einen schlechten Tausch gemacht, Weinstock gegen Erde! Hier unten gibt&#8217;s f&#252;r dich doch nichts zu holen. Oder interessierst du dich etwa auch f&#252;r Regenw&#252;rmer, so wie ich?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Ich will hier ja auch nicht bleiben, sondern m&#246;glichst viel herumkommen. Darum gefiel es mir nicht mehr am Weinstock.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Aha. Ein St&#252;ckchen k&#246;nnte ich dich vielleicht mitnehmen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Das w&#228;re sch&#246;n. Daf&#252;r darfst du dir dann von mir Weintrauben pfl&#252;cken, wenn ich erst welche habe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Das ist ein Angebot! Wo soll&#8217;s denn hingehen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Auf die Spitze des Berges, bitte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Also los!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rebe:</span> Auf Wiedersehen, ihr Se&#223;haften! Lasst es euch nicht sauer werden, dass ihr in der Erde eingewurzelt seid. Bekommt ihr auch nicht Lust zum Verreisen, wenn ihr mich hier fliegen seht?<br />
<span style="font-style: italic;"> (durcheinander) </span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Blume:</span> Nein, danke!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Blume:</span> Nein, danke!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Nein, danke!<br />
<span style="font-style: italic;">(Vogel und Rebe treten in den Hintergrund)</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Wochen seit diesem denkw&#252;rdigen Gespr&#228;ch vergangen. Es ist Herbst geworden. Im Laub der Weinst&#246;cke gl&#228;nzt eine F&#252;lle reifer, blauer Trauben. Gras und Blume haben l&#228;ngst ihre Samen mit dem Wind verstreut. Sie haben jetzt viel Zeit zum Nachdenken. Da erhalten sie unerwartet Besuch.<br />
<span style="font-style: italic;">(Vogel tritt vor)</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Ach, du bist&#8217;s Vogel! Dich hat man ja hier lange nicht mehr gesehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Blume:</span> Du holst dir wohl deinen Nachtisch vom Weinberg?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Ich versuche es jedenfalls. Das ist gar nicht so einfach. Die Menschen versuchen mit allen Mitteln, uns von den reifen Trauben fernzuhalten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Blume:</span> Warum holst du dir nicht die Weinbeeren, die dir die Rebe am Sommeranfang versprochen hat?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Meinst du die Rebe, die ich zur Bergspitze getragen habe?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Blume:</span> Genau die! – Wie hat es eigentlich damals mit dem Flug geklappt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Ist sie dort zufrieden? Wie geht es ihr?<br />
<span style="font-style: italic;">(Vogel unterbricht)</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Eins nach dem andern! Ich kann nicht zig Fragen gleichzeitig beantworten, wenn ich auch sonst nicht auf den Schnabel gefallen bin. Der Flug hat geklappt und die Rebe war begeistert von dem Platz, den sie sich ausgesucht hatte. Ich legte sie ab und verabschiedete mich&#8230;<br />
<span style="font-style: italic;">(Gras f&#228;llt ihm ins Wort)</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Bist du nicht noch mal dagewesen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Doch, einmal noch, kurz darauf.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Blume:</span> Und?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Da gibt&#8217;s nicht mehr viel zu erz&#228;hlen. Sie sah kr&#228;nklich aus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> War sie etwa abgeknickt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vogel:</span> Nein, das nicht. Aber sie lie&#223; alle Bl&#228;tter h&#228;ngen, sah gelb und welk aus und sagte: ,,Ich probiere es schon die ganze Zeit, und ich werde mich auch weiter bem&#252;hen, aber ich sehe kein Ergebnis. Au&#223;erdem f&#252;hle ich mich m&#252;de. Ob das am Wetter liegt?&#8221; – Ich fragte: „Was probierst du?“ –  „Dass ich wachse und endlich Trauben bekomme“, antwortete sie. „Ich konzentriere mich, strenge mich an, denke nur noch an Weintrauben, aber es w&#228;chst keine einzige.“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Ja, wenn sie schon so verwelkt war, dann…</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Blume:</span> …dann ist sie bestimmt jetzt ganz vertrocknet. W&#228;re sie doch nur am Weinstock geblieben! Dort h&#228;tte es ihr niemals an Saft gefehlt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gras:</span> Und auch nicht an Fr&#252;chten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich k&#246;nnt ihr nichts tun.<br />
Johannes 15, 5</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
      <img src="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif" alt="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif">
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    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=247">Eine Rebe auf der Reise</a> <small>(36.5KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 797 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Titus und seine Familie</title>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 16:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sanfterose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Treue]]></category>

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		<description><![CDATA[Titus und seine Familie, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge und Treue f&#252;r 8 Personen. Teil I Oberst: Ach, was ist doch f&#252;r ein strenger Befehl vom K&#246;nig gekommen ist. Warum muss das gerade mir passieren? Aber hier steht es klar und deutlich. Ich will es euch vorlesen: (lie&#223;t zu den G&#228;sten gewandt) &#8222;Hier ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: bold;"><font color="#000000"><font size="2"><i>Titus und seine Familie, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge und Treue f&uuml;r 8 Personen.</i></font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil I</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> Ach, was ist doch f&uuml;r ein strenger Befehl vom K&ouml;nig gekommen ist. Warum muss das gerade mir passieren? Aber hier steht es klar und deutlich. Ich will es euch vorlesen: </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(lie&szlig;t zu den G&auml;sten gewandt)</i></font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000">&bdquo;<font size="2">Hier ist mein Befehl den du sofort auszuf&uuml;hren hast. Die Christen sollen f&uuml;r ihre gr&auml;ssliche Schw&auml;rmerei auf Erden ausgerottet werden. Es gilt kein Ansehen der Person. Diese Menschen sollen von der Erde vertilgt werden. Sie sollen sich selbst entscheiden ob sie die Qual oder den Frieden auf Erden haben wollen. Du aber befolge diesen Befehl sofort.&ldquo; </font></font> </p>
<p><font color="#000000"><font size="2"><i>(Betr&uuml;bt)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Das ist leichter gesagt als getan. Diese Sache muss ich mir erst gut und gr&uuml;ndlich &uuml;berlegen. So einfach ist es nicht Menschen umzubringen. Wenn man die Christen doch auf eine andere Art und Weise dazu bringen k&ouml;nnte sich von diesem Glauben abzusagen. Vielleicht f&auml;llt mir noch etwas ein?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2">Da, &#8211; mir kommt ein Gedanke wie man diese Christen zum wanken bringen k&ouml;nnte. Man m&uuml;sste einen Mann, der einen starken Glauben hat, davon &uuml;berzeugen das es besser ist sich vor dem K&ouml;nig zu beugen. Wenn er dann auf den Vorschlag eingeht sind die anderen leichter zu &uuml;berzeugen. Welcher Mann hat den bei diesen Christen etwas zu sagen? Titus!!! Er steht wirklich fest und entschieden im Glauben, den werde ich dazu bringen ihn zu lassen. Nun ich werde ihn holen lassen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><i>(zum Hauptmann)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Hauptmann? H&ouml;r einmal her, es ist ein sehr strenger Befehl vom K&ouml;nig gekommen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann: </b>Was ist geschehen?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(Befehlend)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Geh zu Titus und sage ihm dass er sofort zu mir kommen soll. Ich habe ihm etwas Wichtiges zu sagen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b> Zu Befehl! Ich hole ihn!</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(zu sich) </i></font></font><font color="#000000"><font size="2">Ob das alles so wird wie ich es mir vorstelle?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b>Darf ich einzutreten?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Jawohl! Ich habe dich ja gerufen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b>Und was kann ich tun?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst: </b>Ich denke, das ist nichts schweres, du wirst mir bestimmt gehorchen. Sage dich vom Christentum los und dann wirst du Ruhm und Ehre in dieser Welt haben.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b>Herr Oberst, meine Antwort ist klar und bestimmt. Nein, auch wenn man mir das Leben nehmen w&uuml;rde, ich werde meinen Heiland nicht verleugnen. Ich will ihm nur noch treuer dienen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(sp&ouml;ttisch)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Du armer Mann, &uuml;berlege es dir gut. Nimm diese Warnung an. Wenn du dich nicht von deinem Gott lossagst musst du den Martertod sterben.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Absagen? Von Gott und Jesus Christ? Er ist doch mein Erl&ouml;ser und mein Retter. Oh nein! Davor m&ouml;ge mich der Herr bewahren. Lieber sterbe ich.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(drohend) </i></font></font><font color="#000000"><font size="2">Wenn du diesen guten Rat nicht annimmst wirst du auf grausame Art dein Leben beenden.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Vor einem grausamen Tod f&uuml;rchte ich mich nicht. Nein, ich will mit Freuden f&uuml;r Jesus Christus sterben, denn auch er hat sein Leben f&uuml;r mich dahin gegeben.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> So, so! Vor dem Tod f&uuml;rchtest du dich nicht? Dann werden wir andere Mittel suchen um dich zum Absagen zu zwingen. Aber jetzt kannst du erstmal nach Hause gehen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Lebt wohl Herr Oberst. M&ouml;ge der Herr Euch Euer b&ouml;ses Tun nicht vergelten.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Lieber Mann, du wolltest nicht auf mich h&ouml;ren, jetzt aber wirst du sehen was wir alles tun k&ouml;nnen. Du hast doch drei liebe Kinder nun wollen wir sehen ob du bestehen wirst wenn wir eins nach dem anderen von wegholen werden.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil II</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Kinder, ich habe vom Oberst eine ernste Nachricht bekommen. Der K&ouml;nig verlangt dass wir uns vom Glauben absagen, sonst m&uuml;ssen wir Verfolgung erleiden. Wir aber wollen Gott auch f&uuml;r diese Zeit danken. Er wird uns den Himmel zubereiten. Wir finden im Psalm 31; 1-7 passende Worte die uns tr&ouml;sten</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Herr auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit! Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest. Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und f&uuml;hren. Du wollest mich aus dem Netzte ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine St&auml;rke. In deine H&auml;nde befehle ich meinen Geist; du hast mich erl&ouml;st, Herr, du treuer Gott. Ich hasse, die sich halten an nichtige G&ouml;tzen; ich aber hoffe auf den Herrn.</b></font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2">Gott will seine Kinder aus allem B&ouml;sen durch seine M&auml;chtige Hand befreien. Er wird uns nach seiner Gnade Hilfe senden. Lasst uns, bevor wir in die Pr&uuml;fung gehen, gemeinsam zum Heiland beten. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Marcus:</b> Ja Vater, der Herr wird uns dann zur Seite stehen und durchtragen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Erz&auml;hler: </b>So beteten sie ganz ernst zu Gott: &bdquo;Vater, h&ouml;re unser flehen. Hilf uns auch in Tr&uuml;bsal und Gefahr auf deine Hilfe zu vertrauen. Lass uns im Glauben fest bestehen. Herr, auch wenn wir durch den Tod gehen werden, m&ouml;gest du uns besch&uuml;tzen und bewahren. Doch dein Wille geschehe.&ldquo;</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann: </b>Titus, hier ist ein strenger Befehl! Wenn eure j&uuml;ngste Tochter den Glauben nicht aufgibt, soll sie in dieser Nacht verbrannt werden.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Mein liebes Kind, eine harte Pr&uuml;fung ist f&uuml;r dich bestimmt. Willst du unserm Herrn und Meister auch so treu sein Wie einst Polikarpus? Als er Christus l&auml;stern sollte, sagte er: &bdquo;Ich diene meinem Gott schon 86 Jahre und er hat mich in allen Gefahren bewahrt. Deshalb will ich ihn mit Freuden bekennen und mich f&uuml;r ihn verbrennen lassen.&ldquo; <br />Mein Kind, willst auch du so treu sein?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter:</b> Es bricht mir fast das Herz Maria, wenn ich daran denke was f&uuml;r dich bestimmt ist, und doch kann ich nur sagen: bleib unserm Herrn Jesus Christus treu.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Maria: </b>O, Papa und Mama, ich wei&szlig; das Jesus mich liebt. Ihm will ihm gerne mein Leben geben. Er ist ja auch f&uuml;r mich gestorben. Darum liebe Eltern, betet das ich treu bleibe, damit wir uns dann im Himmel wieder sehen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Marcus: </b>Komm, wir wollen dich alle noch nach drau&szlig;en begleiten.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(B&ouml;se)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Nein! Es darf niemand mitkommen! Wie k&ouml;nnt ihr nur zulassen dass wir sie t&ouml;ten? Tut doch einfach was der K&ouml;nig befohlen hat! </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter:</b> Herr Hauptmann, es f&auml;llt uns wirklich nicht leicht sie gehen zu lassen. Ich f&uuml;hle mich, als w&uuml;rde man mir das Herz aus dem Leibe rei&szlig;en, aber deshalb Christum absagen? Drum gehe mit Gott Maria, er sei mit dir. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Erz&auml;hler:</b> So ging Maria im festen Glauben mit dem Hauptmanns. Ihr liefen die Tr&auml;nen &uuml;ber das Gesicht und doch vertraute sie auf Gott.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil III</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter:</b> Ach Titus, dieser Morgen erinnert mich an unsere Tochter.<br />Was haben sie wohl alles mit ihr gemacht? Ist sie Standhaft geblieben? Hat sie lange gelitten? Titus, mir bricht das Herz. Mein Kind &ndash; mein Kind!!! </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b></font></font><font color="#000000"><font size="2">Vertraue auf Gott Esther, denn ich habe f&uuml;r die weiteren schweren Stunden wieder ein sch&ouml;nes Trostwort gefunden. Es wird uns die Kraft geben alles tragen. Sie stehen im gleichen Psalm. Psalm 31; 8 &ndash; 15 geschrieben: </font></font><font color="#000000"><font size="2"><b>Ich freue mich und bin fr&ouml;hlich &uuml;ber deine G&uuml;te, das du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not und &uuml;bergibst mich nicht in die H&auml;nde des Feindes; du stellst meine F&uuml;&szlig;e auf weitem Raum. Herr, sei mir gn&auml;dig, denn mir ist angst! Mein Auge ist tr&uuml;be geworden vor Gram, matt meine Seele und mein Leib. Denn mein Leben ist hingeschwunden in Kummer und meine Jahre in Seufzen. Meine Kraft ist verfallen durch deine Missetat, und meine Gebeine sind verschmachtet. Vor all meinen Bedr&auml;ngern bin ich ein Spott geworden, eine Last meinen Nachbarn und ein Schrecken meinen Bekannten. Die mich sehen auf der Gasse fliehen vor mir. Ich bin vergessen in ihrem Herzen wie ein Toter; ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gef&auml;&szlig;. Denn ich h&ouml;re, wie viele &uuml;ber mich l&auml;stern: Schrecken ist um und um! Sie halten Rat miteinander &uuml;ber mich und trachten danach, mir das Leben zu nehmen. Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! </b></font></font><font color="#000000"><font size="2">Genauso wie ich eben gelesen habe wollen auch wir uns im Herrn freuen und ihm auch in dieser Tr&uuml;bsal fr&ouml;hlich nachfolgen.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Akkord</i></font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b> Ich muss euch sagen dass von eurem kleinem Kind nur noch ein H&auml;ufchen Asche geblieben ist. Nun schickt mich der Oberst die &auml;ltere Tochter zu holen. Hoffentlich wirst du kl&uuml;ger als deine Schwester sein. Man wird dich mit Gold &uuml;bersch&uuml;tten, alle deine Bitten erf&uuml;llen und dir das gr&ouml;&szlig;te Gl&uuml;ck auf Erden geben wenn du dich von deinem Glauben absagen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Julia:</b> Ehrw&uuml;rdiger Herr, Gold und Perlen brauche ich nicht, die teuerste, wertvollste und k&ouml;stlichste Gabe ist Jesus. Was n&uuml;tzen mir Gl&uuml;ck und Sch&auml;tze in F&uuml;lle wenn ich an meiner Seele Schaden nehme?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b> Es ist doch schade wenn ein Bl&uuml;mchen wie du vernichtet werden solltest. Du bist doch noch so jung&hellip;</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Julia: </b>O Hauptmann, das Fleisch des Menschen ist Gras, auch solche Blumen, &#8211; glauben Sie mir. Das Gras wird verwelken und die Blume f&auml;llt ab, nur der, der Jesus hat, wird bestehen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(wegwerfend / ver&auml;chtlich)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Ach&hellip;, du k&ouml;nntest auf Erden sehr gl&uuml;cklich leben und jetzt wirst du den wilden Tieren vorgeworfen. Hast du nicht Angst? Willst du es dir nicht anders &uuml;berlegen?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Julia:</b> Ignatius starb als M&auml;rtyrer f&uuml;r Jesus und erwarb sich eine Krone. Ich will genauso sprechen wie er es damals tat: &bdquo;Ich bin ein kleines Getreidek&ouml;rnlein und durch des Raubtieres Z&auml;hne werde ich gemahlen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> O Julia, ich freue mich das du Jesu Lehre ins Herz genommen hast. Gott schenke dir Kraft f&uuml;r ihn zu sterben. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(Verzweifelt)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Julia, dich gehen zu lassen f&auml;llt mir schwer, und doch m&ouml;chte ich mit dem Herrn sagen: bleibe ihm treu.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Julia:</b> Mir ist als wenn der Himmel offen steht. Dort bei Jesus werden wir uns wieder sehen. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(streng / dr&auml;ngend)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Komm jetzt, wenn du deine Meinung nicht &auml;nderst, sollst du sterben.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil IV</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter: </b>Wieder ein neuer Tag, was wird heute wohl passieren?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b></font></font><font color="#000000"><font size="2">Ja, auch mir ist das Herz schwer. Doch lass uns den Psalm noch weiter lesen. Psalm 31; 16 &ndash; 21 </font></font><font color="#000000"><font size="2"><b>Meine Zeit steht in deinen H&auml;nden. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen. Lass leuchten dein Angesicht &uuml;ber deinem Knecht; hilf mir durch deine G&uuml;te! Herr, lass mich nicht zuschanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen sollen zuschanden werden und hinabfahren zu den Toten und schweigen. Verstummen sollen die L&uuml;genm&auml;uler, die da reden wider den Gerechten frech, stolz und h&ouml;hnisch. Wie gro&szlig; ist deine G&uuml;te Herr, die du bewahrt hast, denen die dich f&uuml;rchten, und erweisest vor den Leuten, denen die auf dich trauen. Du birgt sie in deinem Schutz von den Rotten der Leute, du deckst sie in der H&uuml;tte vor den z&auml;nkischen Zungen. </b></font></font><font color="#000000"><font size="2">Unsere Zeit steht in Gottes H&auml;nden und er wird all unsere Geschicke zu unserem Besten lenken. Lass uns geduldig sein, denn alles soll nach seinem Willen geschehen.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b> Ich muss wieder zu Euch kommen und werde euren Sohn mitnehmen. Eure Tochter hat das gro&szlig;e Gl&uuml;ck verschm&auml;ht. Sie hat alles was der Oberst ihr bot zur&uuml;ck gewiesen. Jetzt ist der Sohn an der Reihe, aber ich gebe Euch noch etwas Zeit, &uuml;berlegt es euch gut. Seht ihn Euch einmal an, er ist jung und kr&auml;ftig, er k&ouml;nnte Euch helfend zur Seite stehen. Ihr habt ja sonst niemanden mehr. Bedenkt alles denn noch habt Ihr Zeit. Bleibt ihr bei Eurem Glauben? Nun dann wartet ein schrecklicher Tod auf ihn.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Marcus:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> (</font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>bestimmt)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Nein, ich werde Gott nicht verleugnen, Ich leide gerne f&uuml;r ihn denn sein lieber Sohn starb f&uuml;r mich, deshalb f&uuml;rchte ich keinen Tod. Er wird mir auch in dieser Not helfen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(sp&ouml;ttisch)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">So&hellip;Wei&szlig;t du was der Oberst mit dir vorhat? Der Oberst will dich kreuzigen lassen! Denke doch mal nach! Diese gro&szlig;e Qual! Wirst du es ertragen?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Marcus: </b>Es ist f&uuml;r mich eine gro&szlig;e Freude. Ich werde genauso sterben wie unser Heiland. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Mein lieber Sohn, Gott steh dir bei, bleibe ihm bis in den Tod getreu. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter:</b> Behalte deinen Glauben! Bei Jesus erwartet dich die Ehrenkrone.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Erz&auml;hler: </b>Nun sind die Eltern alleine geblieben, alle Kinder sind von ihnen gegangen. Und doch bleiben sie fest im Glauben an Gott. Der Oberst hatte ihn nicht rauben k&ouml;nnen, er blieb unbeweglich auf Gott gegr&uuml;ndet. Doch lasst uns weiter auf die Eltern schauen. Der folgende Tag brachte wieder eine gro&szlig;e Pr&uuml;fung mit sich.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil V</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter: </b>Ich habe eben die Schritte des Hauptmanns geh&ouml;rt. Gott m&ouml;ge uns beistehen, damit auch wir getreu bleiben k&ouml;nnen wie unsere Kinder.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Ja, er m&ouml;ge uns helfen, nur durch seine Gnade, k&ouml;nnen wir ein Licht in dieser Nacht sehen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b> Jetzt seid ihr gemeint, edle Frau. Ihr m&uuml;sst vor dem Oberst erscheinen. Bis jetzt habt Ihr mit Eurem Mann zusammen gehalten, habt Eure Kinder den Tieren und Flammen gegeben. Jetzt aber steht Euer eigens Leben auf dem Spiel. Wollt Ihr es retten? Sagt Euch nur von eurem Glauben an Gott ab, sonst geht Ihr geradewegs in den Tod, und werdet ohne R&uuml;cksicht enthauptet.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Mutter:</b> Denn Glauben an Gott kann ich nicht lassen und so werde ich aus diesem Leben scheiden. Ich will jetzt nur noch an Jesus denken. Bei ihm wird es viel sch&ouml;ner sein. Titus, ich werde von dir keinen Abschied nehmen, denn wir treffen uns bei Jesus wieder. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b>Der Herr sei dir jetzt Stecken und Stab Esther, er m&ouml;ge dich bis ins finstere Grab f&uuml;hren und dich dann droben in Gnaden annehmen. Das ist alles was ich dir noch sagen kann.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b></font></font><font color="#000000"><font size="2"> </font></font><font color="#000000"><font size="2"><i>(zu sich)</i></font></font><font color="#000000"> </font><font color="#000000"><font size="2">Und mich gebe ich nun in Jesu H&auml;nde, denn auch mein Ende ist nahe. Der Herr, mache mich v&ouml;llig bereit um ihn in die Ewigkeit zu folgen. Mit David will ich fr&uuml;h und sp&auml;t loben. Es steht hier so sch&ouml;n in dem Psalm 31; 22 &ndash; 25: </font></font><font color="#000000"><font size="2"><b>Gelobt sei der Herr; denn er hat seine wunderbare G&uuml;te mir erwiesen in einer festen Stadt. Ich sprach wohl in meinem Zagen: ich bin von deinen Augen versto&szlig;en. Doch du h&ouml;rtest die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie. Liebet den Herrn, alle seine Heiligen! Die Gl&auml;ubigen beh&uuml;tet der Herr und vergilt reichlich dem, der Hochmut &uuml;bt. Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des Herren harret!<br /></b></font></font><font color="#000000"><font size="2">Den Gl&auml;ubigen sch&uuml;tzt der Herr und mehr brauche ich nicht. Ich glaube fest dass der Herr mein ist und etwas Sch&ouml;neres, als den Herrn zu lieben und bei ihm in Ewigkeit zu sein, kann es f&uuml;r mich nicht geben.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Lied / Musik</i></font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann: </b>Jetzt seid Ihr dran Titus, und nun sollt Ihr sofort zum Oberst kommen. Er erwartet Euch. Seid Ihr bereit?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b>Ja.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Erz&auml;hler:</b> Die Hoffnung dass auch er bald bei dem Herrn sein w&uuml;rde tr&ouml;stete ihn und hielt die Verzagtheit fern. So kam Titus froh und ruhig zum Oberst. </font></font> </p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil VI</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Schau dir mal diese sch&ouml;ne Sachen an, das alles wollte ich deinen Kindern geben, aber sie haben diese Sch&auml;tze verachtet, ja, sie haben sie noch nicht mal angeschaut. Dir m&ouml;chte ich noch gr&ouml;&szlig;ere Sch&auml;tze zeigen&hellip; Doch ich sehe es schon auch das wird umsonst sein. Gibt es auf dieser Erde nichts was deinem Herzen gef&auml;llt?</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus: </b>Ach Oberst, Euer Bem&uuml;hen ist ganz umsonst, ich brauche nichts als meinen Jesus.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Titus! Wenn das so ist, dann komm jetzt sofort mit!!!</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil VI</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Erz&auml;hler: </b>Titus folgt dem Oberst langsam in einen anderen Raum? Was w&uuml;rde ihn erwarten? Trotz seines Gottvertrauens war gro&szlig;e Angst in seinem Herzen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Ist das wahr? Was ist blo&szlig; mit mir geschehen? Meine Lieben, ihr lebt ja. Ich dachte, ihr seid grausam hingerichtet und jetzt steht ihr auf einmal vor mir. Wie gro&szlig; und sch&ouml;n ist doch dieses Wiedersehen. Lasst uns Gott von Herzen loben und preisen. Er hat uns so wunderbar gef&uuml;hrt und geholfen.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Euer Glaube hat gro&szlig;es gewagt. Ich sehe eure gro&szlig;e Liebe zum Herrn. Diese Liebe hat mich, der ich so fern von Gott war, besiegt.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus</b>: Aber warum habe Sie uns so schwer gepr&uuml;ft? Wenn wir Gott auch loben, es waren sehr harte Pr&uuml;fungen f&uuml;r uns.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Ich wei&szlig;, aber es war meine Pflicht. Der K&ouml;nig gab diesen Befehl. Komm mit Titus, ich werde dir alles erz&auml;hlen.</font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2"><i>Kurze Pause</i></font></font></p>
<p align="center"><font color="#000000"><font size="2">Teil VIII</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Von den Christen wird in diesem Land viel gehalten und ich habe sie gern, dann aber kam vom K&ouml;nig ein strenger Befehl dass alle Christen sofort ausgerottet werden sollten. Der K&ouml;nig ist ein gro&szlig;er Feind dieser Religion und deshalb erlaubte er allen sie zu verspotten und zu verh&ouml;hnen. W&uuml;rden die Christen dann immer noch nicht vom Glauben lassen, wollte er es mit harten Mitteln wagen. Ich aber kannte den lebendigen Glauben nicht und glaubte dass er leicht zu rauben sei. Mit dir fing ich das traurige Werk an. Du bist ja ein bekannter Mann. Deshalb dachte ich: Wenn er sich lossagt werden es die anderen auch tun. Ich bot euch alle Sch&auml;tze in H&uuml;lle und F&uuml;lle an und dachte ich w&uuml;rde es schaffen. Aber ihr wolltet euren Glauben nicht aufgeben sondern wurdet nur noch fester. Da gab ich dem Hauptmann den strengen Befehl einen nach dem anderen von euch abzuholen. Als sie dann hier waren stellte ich sie auf eine starke Probe, aber auch da lobten sie nur den Herrn.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann: </b>Auch ich habe bei dir einen Glauben gesehen den ich nie vergessen werde. Diese ganzen Geschehnisse haben mich dazu gebracht zu Gott zu beten. Ich m&ouml;chte mein Leben dem Herrn hingeben. </font></font> </p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Wie du weist, mein lieber Titus, lie&szlig; ich erst eure kleine Tochter zu mir in den Saal f&uuml;hren. Als sie dann zu mir gebracht wurde, habe ich mir alles M&ouml;gliche ausgedacht was so ein Kind erfreuen k&ouml;nnte. Aber es schien mir dass ihr Glaube dadurch nur noch fester wurde. Als sie dann nichts aus meiner Hand nahm habe ich ihr ganz ernst mit dem Feuertod gedroht. Ich lie&szlig; sie sogar das Feuer sehen, doch sie stand ganz ruhig und wartete auf den Befehl ins Feuergrab zu treten. Da konnte ich nicht anders und habe sie befreit. Dem Hauptmann befahl ich dann die zweite Tochter zu holen, ihr drohte ich, dass sie unter wilden, rei&szlig;enden Tieren ihr junges Leben verlieren sollte. Sie kam mit einem einem ernsten Gesicht und zeigte keine Angst vor dem Tod. Da versuchte ich ihr den Glauben zu nehmen, ich wollte ihr kostbare Sachen und Geld schenken aber sie sagte: &bdquo;Das brauche ich nicht.&ldquo; Da lie&szlig; ich sie in den Raum f&uuml;hren wo die rei&szlig;enden Tiere rein gelassen werden sollten. Man lie&szlig; sie allein und ich schaute zum Fenster um sehen was sie nun tun w&uuml;rde. Sie stand ganz still, mit dem entschlossenen Mut ihr junges Leben dahinzugeben. Der Anblick drang mir sehr tief ins Herz und so lie&szlig; ich deine Tochter zu der kleineren Schwester f&uuml;hren.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann:</b> Und ich bekam erneut einen Befehl, diesmal sollte ich den Sohn holen. Was hat er f&uuml;r einen Glauben gehabt. Dieser Glaube war&rsquo;s, der mich zu dem festen Entschluss brachte mein Leben zu &auml;ndern.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Ja, das was wir bei deinen T&ouml;chtern gesehen hatten fanden wir auch bei deinem Sohn. Er ist ja noch sehr jung, doch als er seinen Glauben bekannte, da hat er dort gestanden wie ein Mann. Er sah weder die Drohung und den Schrecken. Wir lie&szlig;en ihn dann sein Kreuz, den Hammer und die N&auml;gel sehen, doch er sagte zu den Dienern: &bdquo;Tut was man euch befohlen hat. Ich sterbe gerne wie Jesus Christus.&ldquo; Ich sah hier eine gro&szlig;e verborgene Kraft, eine Kraft die deinen Kindern den Mut gab so zu handeln. Diese Kraft besiegte nun mein Herz und ich will von nun an mit euch himmelw&auml;rts ziehen. Als dann auch die Mutter hierhin gebracht wurde habe ich sie gleich zu den Kindern gegeben. Das Gl&uuml;ck war nicht zubeschreiben. Dir sind sie nun alle zur&uuml;ckgegeben, f&uuml;hre dein Familienleben weiter. Doch, eine Bitte habe ich noch, nehmt mich in eurem Kreise auf, ich m&ouml;chte mich euch auf der Reise zum Himmel anschlie&szlig;en.</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Hauptmann: </b>Auch ich m&ouml;chte mich euch anschlie&szlig;en. Lasst uns als Freunde den Weg mit Jesus gehen</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Oberst:</b> Und wenn ich hier auf der Erde auch alles verlieren sollte, wenn die Leiden auch gro&szlig; werden sollte, ich will Jesus nachfolgen!</font></font></p>
<p align="left"><font color="#000000"><font size="2"><b>Titus:</b> Lasst uns gemeinsam seinen Namen ehren und preisen. Es war eine schwere Pr&uuml;fung, aber Gott hat seinen reichen Segen dazu geschenkt, m&ouml;ge er es auch weiter tun.</font></font></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Geschenke die nichts kosten</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 12:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschenke die nichts kosten, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&#252;r 4 Personen Verk&#228;uferin: Guten Tag! Kann ich Ihnen helfen? Frau: Guten Tag! Ja, es w&#228;re nett. Wir sind n&#228;mlich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen worden und suchen ein passendes Geschenk. Verk&#228;uferin: Haben Sie da schon bestimmte Vorstellungen? Mann: (sch&#252;ttelt den Kopf) Nein, das ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Geschenke die nichts kosten, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&#252;r 4 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Guten Tag! Kann ich Ihnen helfen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Guten Tag! Ja, es w&#228;re nett. Wir sind n&#228;mlich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen worden und suchen ein passendes Geschenk.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Haben Sie da schon bestimmte Vorstellungen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> (sch&#252;ttelt den Kopf) Nein, das ist es ja gerade.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Wir hatten an eine nette Kleinigkeit gedacht, nur so ein Mitbringsel. Es ist der Arbeitskollege meines Mannes, der in der n&#228;chsten Woche 60 wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Hat der Arbeitskollege vielleicht ein Hobby, etwas, mit dem er sich gerne besch&#228;ftigt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> (zu dem Mann) Das musst du doch wissen. Du warst doch schon mal bei ihm zu Hause.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Ich wei&#223; nur, dass er gerne Fahrrad f&#228;hrt und&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> (unterbricht) Aber ein Fahrrad k&#246;nnen wir ihm ja gar nicht schenken und au&#223;erdem&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Lass mich doch mal ausreden. Im Keller hat er eine Eisenbahn aufgebaut&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Eine Erg&#228;nzung f&#252;r die Eisenbahn w&#228;re nat&#252;rlich eine gute Sache. Ein paar Schienen, eine Weiche, Bahn&#252;bergang mit Schranken &#8211; ach, da gibt es so viele M&#246;glichkeiten. Aber dazu m&#252;sste man etwas &#252;ber die Art der Anlage wissen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau: </span> Nein, das soll ja auch nicht zu viel kosten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Dann gehen wir doch einfach mal durch unser Gesch&#228;ft. Vielleicht f&#228;llt uns da etwas ins Auge.<br />
- Hier habe ich eine geschnitzte Kr&#228;he aus Mooreiche. Handarbeit von einem einheimischen K&#252;nstler. Sie kostet &#8230; 120 DM.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Viel zu teuer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Wie w&#228;r’s mit einem Barometer oder einer digitalen Temperaturanzeige f&#252;r innen und au&#223;en?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Das ist auch nicht das Richtige, die sind n&#228;mlich teuer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Dort dr&#252;ben haben wir wundersch&#246;ne Vasen. Hier sehen Sie mal, ein ganz besonderes St&#252;ck. Und sie kostet nur 45 DM!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Die Vase ist sch&#246;n, aber so viel wollten wir auch nicht ausgeben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;uferin:</span> Wissen Sie, Geschenke die nichts kosten gibt es bei uns nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Gibt es vielleicht doch Geschenke, die nichts kosten? Ein freundliches L&#228;cheln, ein Blick des Mitgef&#252;hls, ein H&#228;ndedruck f&#252;r den, der traurig ist, oder ein gutes Wort. Sind vielleicht das Geschenke, die nichts kosten? Durch ein freundliches, liebevolles Wort kann auch der &#196;rger verfliegen, eine Kr&#228;nkung ihre Bitterkeit verlieren, und eine Entt&#228;uschung nicht mehr so wehtun. Wenn wir uns ungerecht behandelt f&#252;hlen, so schweigen wir trotzig oder antworten in einer Art und einem Ton, der die ganze Spannung versch&#228;rft. Aber wie leicht ist es, gerade in solch einem Fall, mit einem guten Wort die aufgeladene Stimmung zu bes&#228;nftigen und die hochgehenden Wogen zu gl&#228;tten. Auch ein Zugeben der eigenen Schwachheit, ein ehrliches Bekennen des begangenen Unrechts &#8211; auch das sind Geschenke die nichts kosten.</p>
<p>-ENDE-</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
      <img src="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif" alt="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif">
    </td>
    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=375">Geschenke die nichts kosten</a> <small>(25.5KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 197 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Die kleine Lehrerin</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 11:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Lehrerin, ein christliches Anspiel f&#252;r 3 Personen Erz&#228;hler: Robert Moffart war ein ber&#252;hmter Missionar in Afrika. Bei seinen Reisen durch die Uw&#228;lder sah er viele wilde Tiere und traf eine Mengewilder afrikanischer Volksst&#228;mme, die vorher noch nie ein Wei&#223;er gesehen hatte. Eines Tages stie&#223; er auf eine Tafel, die an einem Baum befestigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2"><strong><span style="font-style: italic;">D</span><span style="font-style: italic;">ie kleine Lehrerin, ein christliches Anspiel f&uuml;r 3 Personen</span></strong></font></p>
<p><strong>Erz&auml;hler:</strong>     Robert Moffart war ein ber&uuml;hmter Missionar in Afrika. Bei seinen Reisen durch die Uw&auml;lder sah er viele wilde Tiere und traf eine Mengewilder afrikanischer Volksst&auml;mme, die vorher noch nie ein Wei&szlig;er gesehen hatte. Eines Tages stie&szlig; er auf eine Tafel, die an einem Baum befestigt war.  Auf  ihr stand, dass in einem kleinen Dorf in der N&auml;he eine christliche Schule ist.</p>
<p><strong>Robert:</strong>        Ich bin sprachlos. Bis zu diesem Augenblick glaubte ich, ich w&auml;re der erste Missionar in diesem Teil des Landes. Und nur Missionare gr&uuml;nden christliche Schulen f&uuml;r eingeborene Jungen und M&auml;dchen.</p>
<p><strong>Erz&auml;hler:</strong>     Moffart ging sofort in das kleine Dorf und traf am Eingang ein kleines M&auml;dchen von ungef&auml;hr zw&ouml;lf Jahren.</p>
<p><strong>Robert:</strong>        Ich habe an einem Baum ein Schild gesehen. Dort stand, dass in diesem Dorf christlicher Unterricht erteilt wird. W&uuml;rdest du so lieb sein und mich zu dem Lehrer f&uuml;hren?</p>
<p><strong>Erz&auml;hler:</strong>     Das M&auml;dchen beugte sch&uuml;chtern ihren Kopf hinunter und schwieg.</p>
<p><strong>Robert:</strong>       Nun, wer ist hier der Lehrer?</p>
<p><strong>M&auml;dchen:</strong>  (sch&uuml;chtern) Ich bin der Lehrer.</p>
<p><strong>Robert:</strong>      Aber, wie ist es denn dazu gekommen? Woher weist du von Jesus?</p>
<p><strong>M&auml;dchen:</strong>  Ich war einmal zu Besuch in einem entfernten Stamm. Dort habe einen Missionar geh&ouml;rt, der von der Liebe Jesu erz&auml;hlt hat. So bin ich jetzt die erste Missionarin f&uuml;r die Kinder in unserem Volksstamm.</p>
<p><strong>Erz&auml;hler:</strong>   Das kleine M&auml;dchen wusste nicht viel. Doch was sie von Jesus und seiner Liebe wusste, erz&auml;hlte sie gleich ihren Freunden und Bekannten weiter.</p>
<p><em>Auch unsere Aufgabe ist es, wie dieses M&auml;dchen, von Jesus Christus weiterzusagen. Auch sie brauchen ihn und seine Liebe, damit sie das ewige Leben erben k&ouml;nnen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Um Seinetwillen</title>
		<link>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/nachfolge/um-seinetwillen-363.html</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 23:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Seinetwillen, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&#252;r 8 Personen 1. Szene Andronikus:&#160; Schau Marcellus, ein Morgen in Rom ist doch sch&#246;n! Wie lange bist du fort gewesen und hast die Welthauptstadt nicht kennen- und liebenlernen k&#246;nnen. Dieses Treiben und L&#228;rmen macht mich dessen immer wieder bewusst, welche Macht Rom besitzt. &#220;berlege mal, UNS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Um Seinetwillen</span><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&uuml;r 8 Personen</span></p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">1. Szene</span></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Schau Marcellus, ein Morgen in Rom ist doch sch&ouml;n! Wie lange bist du fort gewesen und hast die Welthauptstadt nicht kennen- und liebenlernen k&ouml;nnen. Dieses Treiben und L&auml;rmen macht mich dessen immer wieder bewusst, welche Macht Rom besitzt. &Uuml;berlege mal, UNS geh&ouml;rt die ganze Welt! &#8211; Ich muss dir unbedingt noch das Amphitheater und (stolz) &#8211; mein Pferd zeigen. (kleine Pause)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Andronikus, wer ist das dort, die in der S&auml;nfte getragen wird?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Deine verwandte: Livitta, die Tochter der Pomponia und des Flawius Agrippa aus dem Geschlecht der Julier. Flawius Agrippa kehrt auch im Hause des Kaisers ein und aus. Du solltest noch wissen, dass er seine Frau n&auml;rrisch liebt. Er ist zwar ein echter stolzer R&ouml;mer, aber ihr geh&ouml;rt sein Herz, er liebt sie &uuml;ber alles. Man sagt sogar, dass sie sich beide gl&auml;nzend verstehen, und alles f&uuml;reinander tun w&uuml;rden. (einen Schritt weitergehend)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Ist das dort dr&uuml;ben die Gladiatorenschule?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; (nickt zustimmend) Ja, das ist sie.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Ich liebe diese Art von Vergn&uuml;gen &uuml;berhaupt nicht. Auch wenn es nur Sklaven und Verbrecher sind, die ihr Leben dort lassen, hat ihr Leben doch einen Wert. Mir liegt das Studieren und Forschen &uuml;ber den Sinn des Lebens besser.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Aber Marcellus! Warum sich das Leben erschweren durch dumme und nichts einbringende Gedanken? Du verpasst doch den Anschluss an die moderne Welt. Wir leben nur einmal. Ich will das Leben genie&szlig;en &#8211; alles, was es mir bietet!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Du bist zwar mein Freund, aber darin werde ich nie deine Meinung teilen. Ich will wissen, wo das echte himmlische Wesen ist. Ich habe mir die Zukunft deuten lassen, habe den G&ouml;ttern geopfert und sie angebetet. (bitter) &#8211; Nichts und niemand hat geantwortet. Jetzt glaube ich nicht mehr, dass sie sich um uns Menschen k&uuml;mmern. (sinnend) &#8211; Wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, WAS Wahrheit ist, wird mein Herz unruhig. Welcher Gott lebt wirklich?!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Andronikus versuchte seinen Freund durch Ermunterungen aufzuheitern und beide wollten, um die qu&auml;lenden Gedanken zu verscheuchen, in eine Taverne gehen, um einen Wein zu trinken. Durch enge Gassen, Menschengew&uuml;hl, an feilschende Verk&auml;ufer vorbei, bahnten sie sich den Weg. Marcellus befriedigte es &uuml;berhaupt nicht, sich beim Wein zu vergn&uuml;gen, um so einen Ausweg zu finden. Mitten im Gew&uuml;hl sehen sie pl&ouml;tzlich einen seltsam aussehenden Zug: Greise, M&auml;nner, Frauen und Kinder wurden gebunden von einem R&ouml;mer gef&uuml;hrt. Andronikus hielt sie an, um zu fragen was diese Menschen verbrochen h&auml;tten. Marcellus fragte noch einmal nach, als der Zug vorbei war:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Sagte er Christiani? Ich meine, das h&auml;tte ich schon einmal geh&ouml;rt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Ja. Interessierst du dich f&uuml;r diese Verruchten? Der Zorn der G&ouml;tter ist &uuml;ber uns, seit die Anschauung dieser Wahnwitzigen auch bei uns Geh&ouml;r gefunden hat. Sie beten eine gekreuzigte Gottheit an. Marcellus, h&uuml;te dich vor den Anbetern des Eselskopfes und Vertilgern unschuldiger Kinder.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Ich habe geh&ouml;rt, sie streuen dem Kaiser keinen Weihrauch und verstehen, wie sonst keiner zu sterben. Aber ist es im freien r&ouml;mischen Reich Sitte, unschuldige Frauen und Kinder dieser Anbetung wegen zu t&ouml;ten?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; (nachdenklich) &#8211; Sie haben einen seltsamen Zauber, (Pause) &#8211; der, ich wei&szlig; nicht wie, die Menschen anlockt. Selbst echte R&ouml;mer sollen sich ihrem Glauben schon zugewandt haben. Ich verstehe nicht, wie sie ihre Einstellung so schnell verbreiten. &#8211; (energisch) &#8211; Aber jetzt reicht&rsquo;s der tr&uuml;ben Gedanken. (fr&ouml;hlich) Marcellus, das Leben ist kurz, warum es vertr&auml;umen, anstatt es zu genie&szlig;en? Komm!</p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">2. Szene</span></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; In den Kissen des weichgepolsterten Ruhebettes, das an einer luftigen Terrasse des inneren Gemaches einer reich ausgestatteten r&ouml;mischen Villa stand, sa&szlig; eine kr&auml;nklich aussehende Frau, mittleren Alters. Sie war schon seit Jahren leidend, hatte blasse und doch gleichm&auml;&szlig;ige Z&uuml;ge.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; (sich umschauend) &#8211; Persis? (Persis erscheint) &#8211; Liebe Persis, r&auml;ume die Spielsachen von Julietta und die Laute von Livitta weg. Dann komm bitte mit der Rolle und lie&szlig; mir vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Persis:</span>&nbsp; (sorgend) &#8211; Der Auferstandene gebe, dass Livitta nie in den Tempel gehe, um die G&ouml;tter zu ehren. Mein Herz bangt um die junge Herrin. Aber das Samenkorn Gottes hat schon angefangen zu keimen, aber was wird die Frucht sein?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Persis hatte, nachdem sie den Auftrag erf&uuml;llt hatte, auf einem Schemel neben der Herrin Platz genommen und eine Schriftrolle ge&ouml;ffnet. Es war der 1.Johannesbrief, in den die beiden verborgenen J&uuml;ngerinnen sich bei verschlossener T&uuml;r vertieften. Wie wertvoll war beiden diese Schrift!</p>
<p>(beide &uuml;ber der Rolle, sinnend)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; Verbirgst du es auch sicher genug vor sp&auml;henden Blicken?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Persis:</span>&nbsp; Ja, Herrin, ich wei&szlig; wie gef&auml;hrlich es ist zu den Christen zu geh&ouml;ren. Niemand soll es von mir erfahren, was wir f&uuml;r einen Glauben vertreten.</p>
<p>(kleine Pause)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; Ich halte es nicht mehr aus, Persis, ich muss bekennen, dass ich &#8211; dass ich auch, dem Herzen nach eine Christiani bin.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Persis:</span>&nbsp; O Herrin, solche stille Feier ist kostbar. Wie viel Kraft str&ouml;mt davon aus, die uns weiterhilft, die unseren Schw&auml;chen aufhilft, die uns kr&auml;ftigt, um Zeuge sein zu k&ouml;nnen. Solche Kraft hat auch das Wort: &quot;Wer mich bekennt vor meinem himmlischen Vater &#8230;&quot; (horcht) &#8211; Aber ich glaube ich h&ouml;re Stimmen, ich sehe nach was es ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Damit wurde der stillen und f&uuml;r beide erquickenden Andacht ein Ende gesetzt. Am Morgen danach kam Flavius Agrippa aus dem kaiserlichen Palast, sichtlich verstimmt. Pomponia fragte nach dem Grund seiner Unruhe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Verbergen kann ich es dir doch nicht. Es taucht &uuml;berall wie Gespenster der Glaube der Christiani auf. Schon mein Vater erz&auml;hlte, dass unter Nero die Anh&auml;nger dieser aufr&uuml;hrerischen Sekte verfolgt wurden. Sie hatten merkw&uuml;rdige Ma&szlig;st&auml;be. Sie beten einen gekreuzigten Jesus lieber an, anstatt dem Kaiser Weihrauch zu streuen. (kleine Denkpause, langsam und gedankenverloren) &#8211; Zwei von ihnen wurden heute verh&ouml;rt. Sie sagten, ihr Reich sei nicht weltlich noch irdisch, es sei vom Himmel, aber am Ende der Tage w&uuml;rde er erscheinen. Dann w&uuml;rde der Gottessohn in Herrlichkeit kommen zu richten Lebendige und Tote und wird einem jeden vergelten nach seinem Tun!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; (voller Spannung) &#8211; Und &#8211; was sagte der Kaiser?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Er lachte sie aus. Er verachtete sie und schickte sie weg.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; (jedes Wort ausgew&auml;hlt langsam, nach Worten ringend) Flavius &#8211; ich habe dich &#8211; zu sehr lieb &#8211; um dir noch weiter &#8211; um dir verbergen zu k&ouml;nnen, dass ich &#8211; ich auch meine Einstellung ge&auml;ndert habe &#8211; und, und jetzt auch zu den Christiani geh&ouml;re. (ganz sicher und glaubensstark) &#8211; ICH GLAUBE, DASS JESUS F&Uuml;R MICH GESTORBEN IST.</p>
<p>- Klavierakkord -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Pomponia!! &#8211; (kann im Akkord mit Hall begleiten)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Flavius Agrippa fuhr zusammen. Langsam ballte er seine F&auml;uste. Er war eine harte, leidenschaftliche Natur. Dann sah er schnell nach, ob nicht jemand ihr Gespr&auml;ch und Pomponias Gest&auml;ndnis mitgeh&ouml;rt hatte. Wieder vor Pomponia fehlten ihm die Worte. Der Zorn hatte ihn unf&auml;hig gemacht, jetzt vern&uuml;nftig zu sprechen. Langsam wich der Zorn einer unheilvollen Ruhe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; (langsam) &#8211; Pomponia, habe ich dich je in irgendeiner Weise verletzt? Habe ich dir je einen Wunsch versagt? Ja, wahrlich, der hat recht, der meint die Zerst&ouml;rung des Menschengeschlechts habe mit dem Eintritt dieser Christiani in die Welt begonnen. Warum betest du nicht zu den G&ouml;ttern? &#8211; Pomponia, wei&szlig;t du, was du mir damit antust?! &#8211; (bittend) &#8211; Nimm das Wort zur&uuml;ck, das du eben gesprochen hast. Ein R&ouml;mer gibt sich nicht leicht zum Bitten her, das wei&szlig;t du, aber h&ouml;re mir zu, Pomponia: Flavius Agrippa, der Julier, bittet Dich, komm zur&uuml;ck!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; Leiden kann ich, sterben kann ich &#8211; aber nicht den verleugnen, dessen Tod mein Leben geworden ist, Jesus Christus, der Sohn Gottes.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; (fest, streng) &#8211; Gut! Du hast mich umsonst bitten lassen. Ich werde es nicht vergessen! Auch Du wirst bitten, und es wird umsonst sein. Heute noch werden die Kinder in unser Landhaus gebracht, und Du wirst sie nicht wiedersehen. Sie sollen nicht das Gift einsaugen, das ihre Mutter in sich tr&auml;gt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; Wirst Du mich anzeigen? Wirst Du&hellip;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Nein! Ich w&uuml;nsche keinen Skandal in meiner Familie. Wehe Dir, wenn Du noch irgendwie Kontakt zu der Sekte unterh&auml;ltst. Ich werde streng dar&uuml;ber wachen lassen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Flavius Agrippa wandte sich um und verlie&szlig; dr&ouml;hnenden Schrittes das Gemach. Jetzt &uuml;bermahnte Pomponia mit aller Wucht die Trennung von ihren geliebten Kindern. W&uuml;rde das gen&uuml;gen, was sie in der K&uuml;rze der Zeit &uuml;bermittelt hatte? W&uuml;rden Julian, Julietta und Livitta standhaft bleiben in dem, dessen sie belehrt worden waren? Alle drei hatten ein reines Herz und eine von der Mutter &uuml;bertragene gesunde Einstellung, auch was das Wort Gottes betraf. Wem konnte sie es besser sagen als ihrem K&ouml;nig. Noch w&auml;hrend sie betete f&uuml;hlte sie sich sacht ber&uuml;hrt. Als sie aufsah, stand Livitta vor ihr.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Livitta:</span>&nbsp; Mutter, ich komme nur ganz kurz und das ohne Erlaubnis. Vater sagt wir sollen ins Landhaus, Du seist zu krank uns bei Dir zu haben. Ich glaube es ist nicht so. Ich sage es Dir ins Ohr: Ich geh&ouml;re auch dem Heiland an, ich will ihm treu bleiben, Julian und ich. Er l&auml;sst Dich gr&uuml;&szlig;en &#8211; Er darf nicht mehr kommen, und wir beide werden f&uuml;r Julietta sorgen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; Geh mit Gott, mein Kind und sage es Julian und Julietta immer wieder &#8211; jeden Tag &#8211; ich bete f&uuml;r Euch.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Mutter und Tochter verabschiedeten sich hastig und so schnell wie Livitta gekommen war, verschwand sie auch wieder. Da wurde es Pomponia klar: Das war das Leiden f&uuml;r ihren Herrn. Eingesperrt in ihrem eigenen Haus, die Kinder unter fremder Obhut, keine Gemeinschaft mit Gl&auml;ubigen. Freudig wollte sie jedoch trotz ihrer k&ouml;rperlichen Leiden f&uuml;r Jesus, den Gekreuzigten, leiden.</p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">3.Szene</span></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Die D&auml;mmerung war hereingebrochen und an den Ufern des Tibers begannen leichte &uuml;bel riechende D&uuml;fte aufzusteigen. Es waren keine Menschen mehr unterwegs, au&szlig;er einer Kohorte, die der Kaserne zuschritt, um endlich die R&uuml;stungen abzulegen und den Abend zu genie&szlig;en. Als alles wieder still geworden war, l&ouml;ste sich eine Gestalt aus dem Schatten, um zu den Katakomben zu eilen. Nach dem Abendmahl, das Marcellus dort miterleben durfte, stand er noch lange in einem &ouml;ffentlichen Park und versuchte seiner Gef&uuml;hle Herr zu werden. (leise einsetzende Musik)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Marcellus:</span>&nbsp; Seltsam, welche Ruhe, in mir tobt nichts mehr, fragt nichts mehr nach irgendetwas Unerreichbarem. Herr, ist das &quot;zu &#8211; Dir &#8211; geh&ouml;ren&quot;? Ist das der Friede mit Dir? Je tiefer ich mich versenke umso dunkler scheint mir die in der bisher gelebten Finsternis! O mein Gott, ich bin Dir so dankbar, dass Du mir durch Persis Zugang verschaffen hast. Wie gut, dass ich Menschen kennenlernen durfte, die mir Deinen Willen vorgelebt haben, trotz der Gefahr, erkannt zu werden. Sie haben mir von Deiner Liebe und Gnade zum Menschen erz&auml;hlt. Ja, Du hast auch mir Gnade geschenkt, das zu erkennen. Wie eindeutig klar ist Deine Art, Dein Geist beschwert nicht jeden Gedanken, so wie es meine Philosophie tat. O Jesus, o Gekreuzigter, ich will Dir geh&ouml;ren! Nimm mich als Kind an. Ich sehe, dass mein Leben bisher eine einzige Last war. H&auml;tte ich es nur fr&uuml;her gewusst! (Pause) &#8211; Ich will mich taufen lassen, wie gerne will ich die Verfolgung auf mich nehmen. Jesus bekr&auml;ftige meinen Wunsch! Ich will es gleich beim n&auml;chsten Gottesdienst tun. Was getan ist, kann mir keiner nehmen. Es soll so schnell wie m&ouml;glich geschehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Indessen hatte Andronikus ganz andere, weltliche Gedanken. Er hatte Flavius Agrippa einen Besuch abgestattet, mit ihm gesprochen und anschlie&szlig;end um die Hand seiner Tochter Livitta gebeten. Der stolze Vater sah ihn gerne als zuk&uuml;nftigen Schwiegersohn. Andronikus&#8217; Ansehen stieg, er war bef&ouml;rdert worden und stand in hoher Gunst bei Hof. Wenn Livitta erst mit Andronikus verheiratet w&auml;re, vergingen ihr bestimmt die dummen Gedanken &uuml;ber den Gott und seinen gekreuzigten Sohn, welchen die Mutter wahrscheinlich auch ihr eingefl&uuml;stert hatte. Schon kurze Zeit sp&auml;ter sollte die Verlobung, ohne Pomponias Wissen und Einwilligung stattfinden. Denn Flavius hatte bewusst die Entscheidung und den Termin, ohne mit Pomponia dar&uuml;ber zu sprechen, abgemacht. In dem Landhaus herrschte friedvolle Ruhe. Die Bewohner lebten unbewusst unter dem Schutze Gottes. Nur die drei Geschwister wussten, wem sie das zu verdanken hatten. Livitta war schon seit einiger Zeit im Garten und sah, wie der Vater ohne Anmeldung auf das Tor zuritt. Die bisher verrichtete Handarbeit fallenlassend lief sie leichtf&uuml;&szlig;ig dem geliebten Vater entgegen. O wie sie die Eltern vermisste! St&uuml;rmisch wurde der stolze R&ouml;mer von seiner h&uuml;bschen Tochter begr&uuml;&szlig;t.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Livitta:</span>&nbsp; O Vater, wie sch&ouml;n, dass Du gekommen bist! Wie habe ich darauf gewartet! Wir haben es hier so gut, aber Du und Mutter, ihr fehlt mir und nat&uuml;rlich Julian und Julietta sehr! (gespannt) &#8211; Bringst Du Nachrichten von der Mutter? (Pause) (dringend) &#8211; Vater, so sag doch ob&#8217;s Mutter schon besser geht und wir bald nach Hause d&uuml;rfen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Ich soll Euch alle herzlich von Mutter und Persis gr&uuml;&szlig;en. Leider geht&#8217;s Mutter immer noch nicht besser. Die &Auml;rzte sind ratlos. Aber Persis ist bei ihr und versorgt sie sehr gut. Aber liebe Livitta, lass uns in den Garten gehen. Ich habe Dir etwas zu sagen. (gedehnt nach einer Pause) &#8211; Und zwar komme ich, um Dir zu sagen, dass Andronikus der junge Tribun von der Preatorianergarde um Deine Hand geworben hat, (g&uuml;tig) und ich habe ihm meine Tochter zur Frau versprochen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Livitta:</span>&nbsp; (entsetzt) &#8211; Aber Vater Du hast mich&hellip;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Was soll das hei&szlig;en, mein Kind, willst Du deinem Vater nicht gehorsam sein? Du wei&szlig;t, dass der Vater den Schwiegersohn ausw&auml;hlt und Du dich zu f&uuml;gen hast. Er ist auch kein fremder Mensch. Du kennst ihn seit Deiner Kindheit. So, jetzt beruhige Dich und mach Dir keine Sorgen, die G&ouml;tter werden Euch mit Gl&uuml;ck &uuml;bersch&uuml;tten. Morgen kommt Andronikus. Wir werden morgen die Verlobung feiern. Ich hoffe, Du wirst dich benehmen, wie es sich einer r&ouml;mischen Braut geh&ouml;rt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Mit gro&szlig;en Schritten kehrte Flavius Agrippa unter die prachtvolle S&auml;ulenhalle des Landhauses zur&uuml;ck, um die beiden anderen Kinder zu begr&uuml;&szlig;en. Er wollte auch mit seinem Verwalter die Verlobungsfeier besprechen. Indessen stand Livitta immer noch im Garten, sie konnte keinen rechten Gedanken fassen. War das denn m&ouml;glich, sollte Gott das zulassen? Sollte es wirklich Andronikus sein? Sie kannte ihn als einen Mann der Welt, der nur dem Vergn&uuml;gen lebte. Er hatte ihr sogar im Scherz erz&auml;hlt, er habe eine Schar Christiani ins Gef&auml;ngnis gebracht. Der Mann sollte &uuml;ber sie bestimmen, dem sollte sie ein Recht an ihrem Handeln und Leben geben? Sie war doch eine Braut Christi, wie konnte sie einem Feind die Hand reichen? Ihr fiel keine L&ouml;sung, kein Ausweg ein, sie sah keine Hoffnung in ihrer Lage voller Angst und Unschl&uuml;ssigkeit. Ohne Antwort auf die vielen Fragen brach der Tag ihrer Verlobung an. Sie wurde Andronikus zugef&uuml;hrt, ohne Hilfe in ihrer Ratlosigkeit.</p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">4.Szene</span></div>
<p><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; (d&uuml;ster) &#8211; Pomponia, ganz Rom ist in Aufruhr! Die Christen werden verfolgt wie zu Neros Zeiten. Sie werden jetzt, wie damals, in die Arena zu den Tieren geschickt. Ich glaube, da erz&auml;hl ich Dir nichts Neues. Wahrscheinlich hat Persis Dir alles erz&auml;hlt und Du wei&szlig;t trotz Deines abgesondert seins von allen diesen Ereignissen. &#8211; Und jetzt wissen&#8217;s auch die anderen: Hier ist eine Anklage f&uuml;r Dich! Du wei&szlig;t, dass dem R&ouml;mer das Gerichtsrecht &uuml;ber seine Frau zusteht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pomponia:</span>&nbsp; Was wirst Du tun, Flavius? Lass mich mit meinen Br&uuml;dern und Schwestern sterben! Ich will so gerne f&uuml;r den Erl&ouml;ser mein ihm geh&ouml;rendes Leben lassen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Nein, das werde ich nicht! Aber eine andere steht mit unter der Anklage, sie wird dem Tode nicht entgehen. Deine liebenswerte Persis!!!</p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">5.Szene</span></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Herold:</span>&nbsp; Unsere G&ouml;tter m&ouml;gen unserem Kaiser Domitian noch viele Jahre unter ihrer Obhut und Beg&uuml;nstigung durch Ruhm und Ehre bei aller Welt schenken. Ihm, zur Anbetung seiner Macht, &uuml;ber alle V&ouml;lker sei dieser gro&szlig;e und herrliche Tag geweiht. Es soll Dir in alle Zeiten Weihrauch gestreut werden, Kaiser. M&ouml;gen die G&ouml;tter die R&auml;ucherwerke annehmen und Dir ewig Heil und Segen schenken. R&ouml;mer, Gladiatoren und alle Besucher dieses Festes! Es soll eine nie da gewesene Pracht diese Veranstaltung einfassen. Als 1.Akt des Festes soll ein Gladiatorengefecht stattfinden, 2. sollen die Feinde des Staates, die Ver&auml;chter unserer G&ouml;tter und Verweigerer der Anbetung des Kaisers, die Aufr&uuml;hrer sterben. Sie sind in verschiedene Techniken der r&ouml;mischen Kampfkunst aufgeteilt und k&ouml;nnen ihren Trotz gegen die Staatsgewalt unter Beweis stellen. Die Soldaten haben ein offenes Auge, sie wollen wieder Ruhe in Rom einf&uuml;hren. Mit viel Einsatz und M&uuml;he haben sie die neue Sekte der Christiani aufgesp&uuml;rt und gefangen genommen, wo sich nur M&ouml;glichkeiten boten. Die G&ouml;tter m&ouml;gen uns besch&uuml;tzen und helfen, gegen die Unruhe im Volk anzuk&auml;mpfen. Als 3.Akt soll eine neue Art der K&auml;mpfe geboten werden: Die ganze Arena wird mit Wasser gef&uuml;llt und eine Seeschlacht inszeniert werden. Die dem Tode geweihten sollen als Feinde unserer tapferen Helden im Wasser den Tod finden. Ganz Rom soll erfahren wie es den Gegnern unserer Macht ergeht, Mut, Gewandtheit und Sieg den Gladiatoren!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Die Trompeten er&ouml;ffneten die Wettk&auml;mpfe und die Feier nahm ihren Lauf. Es floss fiel Blut, Menschen verloren ihr Leben unter qualvollen Schmerzen und Leiden, aber das Volk jauchzte, schrie, forderte Zugabe und verlangte noch mehr zu sehen. Unter den Zuschauern sa&szlig;en auch Flavius Agrippa und Andronikus. Sie waren harte K&auml;mpfer und konnten solche grausamen Szenen ohne Gem&uuml;tsregung mit ansehen. Als nun die Christen in die Arena kamen, konnte man die einzelnen in der Menge kaum erkennen, so viele waren es. Erst als die Raubtiere langsam und bed&auml;chtig auf die Opfer zugingen sah Andronikus mit Entsetzen, dass Livitta mitten in der Schar war, auch Persis und andere bekannte Gesichter geh&ouml;rten zu der Menge. Die L&ouml;wen und die Leoparde blieben stehen, sahen sich um, entdeckten dann die Menschen, welche auf Knien liegend nichts von der Gefahr wahrzunehmen schienen, die sie bedrohte. Das dauerte einige Sekunden, aber Flavius und Andronikus kam es wie Tage vor. Sie waren vor Angst um die geliebte Livitta erstarrt. Keiner von beiden bewegte sich. Es herrschte Todesstille in der Arena. Pl&ouml;tzlich wich der Bann, das Schreien und Rufen des Volkes steigerte sich zum Wahnsinn. Gellende Laute, kreischende Stimmen und das Br&uuml;llen der Tiere machten das ganze zum Ger&auml;uschmeer, zu einer undurchdringlichen L&auml;rmkulisse. Die wilden Tiere st&uuml;rzten sich jetzt mit m&auml;chtigen Spr&uuml;ngen auf die ruhig betende, zum Teil singende Menge. Endlich wich die Starre des Andronikus einer spontanen Reaktion. Er war, ehe Flavius sich versah von seinem Platz aufgesprungen, hetzte mit gro&szlig;en Spr&uuml;ngen die Stufen herunter, hinein in die Arena. Als der Kaiser das sah, lie&szlig; er die Tiere der Savanne mit Netzen wieder einfangen, um den Tribun zu retten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Alle Himmel, lasst mich bis zu Livitta gelangen. &#8211; &Uuml;berall liegen schon Verwundete und Tote. &#8211; Wie gro&szlig; ist die Arena eigentlich? Komme ich &uuml;berhaupt noch zu Livitta? &#8211; Ihr G&ouml;tter! Da vorne &#8211; da vorne liegt sie, sie blutet, gleich bin ich bei ihr &#8211; welche Ruhe hier herrscht, die Zuschauer br&uuml;llen, aber hier ist es so friedlich, wie kommt das? &#8211; (zu ihr) &#8211; Livitta, Livitta?! Mach die Augen auf, ich bin hier, Andronikus, ich will Dir helfen, hast Du Schmerzen? Gleich kommt der Arzt. Wir tragen Dich ins Krankenzimmer. (in Gedanken) &#8211; So, jetzt ist sie gesch&uuml;tzt. Warum hat sie mir immer noch nicht geantwortet? H&ouml;rt sie mich nicht? Wie kommt sie eigentlich unter die Christiani, wer hat sie verraten?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; Andronikus hier bist Du! Ich habe Euch gesucht! Jemand von den Soldaten hatte sie angezeigt. Wie er es erfahren hat sagt man mir nicht. &#8211; Livitta, Kind. (zu Andronikus) &#8211; Lebt sie noch?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Livitta:</span>&nbsp; (fl&uuml;sternd) &#8211; Jesus, ich komme, lass Andronikus nicht in S&uuml;nden leben, gib ihm das ewige Leben!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Du Gott der S&uuml;nder, Du hast Livitta&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flavius:</span>&nbsp; (unterbricht dumpf) &#8211; Sie, &#8211; sie lebt nicht mehr, ihr &#8211; Geist &#8211; ist ent&hellip; entflohen.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Pause, leise Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andronikus:</span>&nbsp; Hier stehen wir nun, Flavius Agrippa, das stolze Rom hat uns beherrscht, wir w&auml;hnten uns unschlagbar. Das Heldentum, dessen wir uns ger&uuml;hmt haben, war nichts als Prahlerei. Der Sieg und Mut hat nie auf unserer Seite gestanden, sondern auf Seiten der Christiani. Ich will &#8211; ich will auch ein Held werden, der den Namen auch verdient. Mein Leben hat ein Ende &#8211; von Livittas Tod an geh&ouml;rt es dem Gekreuzigten der Christiani.</p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">6.Szene</span></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Am Abend desselben Tages wurden die M&auml;rtyrer beigesetzt. Das Leid hatte auf die Entschlafende kein Recht mehr. Der Erl&ouml;ser selber hatte alle Fragen, alle &Auml;ngste und Tr&auml;nen abgewischt. Die kleine Gemeinde hatte trotz der Verfolgung auf geistlichem Gebiet Erfolge erzielt. Andronikus bekannte sich an dem Abend zum Glauben an den Herrn Jesus, Pomponia konnte sich endlich taufen lassen und Flavius Agrippa erlebte die Vergebung seiner S&uuml;nden: des Stolzes, der &Uuml;berheblichkeit, er fand Gnade bei Gott und Menschen. Der Vater aller Barmherzigkeit hatte die Verlobung als B&uuml;ndnis gebraucht um Andronikus, durch Livittas Sieg &uuml;ber den Tod, zur Entscheidung f&uuml;r Christus zu f&uuml;hren. Marcallus und Andronikus hatten nun endlich die gleiche Einstellung und denselben Glauben.<br />- Offenbarung 12,11; 7,16+17 -<br />&bdquo;Sie haben &uuml;berwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod! Sie wird nicht mehr hungern noch d&uuml;rsten, es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne oder irgendeine Hitze, denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tr&auml;nen&hellip;&ldquo;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">ENDE</span></p>
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		<title>Die Brennenden</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 20:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Selig, die f&#252;r Jesus brennen,Die erf&#252;llt mit seiner Kraft,Ihn als ihren Meister kennen,Der in ihnen wirkt und schafft,Die aus seinen Liebesstr&#246;menTrinken sich gesund und rein,Immer wieder Gnade nehmen,Mutig gehn ins Werk hinein. Die das Netz der Gnade ziehenDurch das weite V&#246;lkermeer.F&#252;r sein Reich sich redlich m&#252;hen,denen nichts zu hart und schwer.Die als seine FeuerflammenTragen Br&#228;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selig, die f&uuml;r Jesus brennen,<br />Die erf&uuml;llt mit seiner Kraft,<br />Ihn als ihren Meister kennen,<br />Der in ihnen wirkt und schafft,<br />Die aus seinen Liebesstr&ouml;men<br />Trinken sich gesund und rein,<br />Immer wieder Gnade nehmen,<br />Mutig gehn ins Werk hinein.</p>
<p>Die das Netz der Gnade ziehen<br />Durch das weite V&ouml;lkermeer.<br />F&uuml;r sein Reich sich redlich m&uuml;hen,<br />denen nichts zu hart und schwer.<br />Die als seine Feuerflammen<br />Tragen Br&auml;nde in die Welt,<br />Stehen fest und treu zusammen<br />Da, wo Er sie hingestellt.</p>
<p>Die aus seinen Quellen leben<br />Sind zu Haus in seinem Wort,<br />Immer neu sich Ihm ergeben<br />Und gehorchen fort und fort.<br />Diese sind&#8217;s, die fr&ouml;hlich k&uuml;nden,<br />Was an ihnen Er getan,<br />Andere f&uuml;r Ihn entz&uuml;nden,<br />Dass er Einzug halten kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn die Sterne verl&#246;schen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 08:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Sterne verl&#246;schen, ein christliches Anspiel zum Thema Dienst f&#252;r 6 PersonenAutor:&#160; Es war k&#252;hl und sah nach Regen aus. Christine Br&#252;ning nahm das Tuch fester um die Schulter und sagte: Chris:&#160; Nein, nein das ist nicht war, das kann er mir nicht antun. Lilli:&#160; Omi, was hast du? Bist du mir b&#246;se?Chris:&#160; Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Wenn die Sterne verl&ouml;schen, ein christliches Anspiel zum Thema Dienst f&uuml;r 6 Personen</span><br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Es war k&uuml;hl und sah nach Regen aus. Christine Br&uuml;ning nahm das Tuch fester um die Schulter und sagte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Nein, nein das ist nicht war, das kann er mir nicht antun.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lilli:</span>&nbsp; Omi, was hast du? Bist du mir b&ouml;se?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Aber nein, mein Liebling.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Heute konnte Lilli ihre Omi nicht verstehen. Seitdem vorhin der Telefonanruf kam war Omi ganz anders&nbsp; als sonst. Endlich standen sie vor dem Hochhaus wo Lillis Eltern wohnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakob:</span>&nbsp; Guten Morgen Mutter! (Sie winkt abwehrend mit der Hand) Guten Morgen mein Kind.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Lilli:</span>&nbsp; Wo ist Mutti?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Jakob:</span>&nbsp; In der K&uuml;che, gehe hin. Mutter, es ist mir klar, dass das alles ein wenig &uuml;berraschend f&uuml;r dich ist. Ich wei&szlig;, dass es f&uuml;r dich und Vater nicht leicht ist. Aber freut es dich nicht auch ein bisschen?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Freuen? Das ist wohl zu viel verlangt. Wie kommt ihr &uuml;berhaupt auf die Idee? &Auml;u&szlig;ere Mission! Als ob es hier bei uns nicht genug Aufgaben g&auml;be f&uuml;r euch.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakob:</span>&nbsp; Wenn es nur unsere Idee w&auml;re Mutter, dann h&auml;ttest du Grund dich aufzuregen. Gott hat uns in die Mission gerufen. In jenem Waisenhaus von dem ich dir erz&auml;hlt habe, warten etwa 80 Kinder auf die neuen Heimeltern. Als ich vor 8 Jahren auf die Bibelschule ging, warst du doch froh?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Ja, das war etwas anderes. Damals ging es um ein biblisches Fundament. Das konnte ich gut hei&szlig;en.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakob:</span>&nbsp; Mutter, ich&nbsp; muss mich doch &uuml;ber dich wundern. Dass es dich schmerzt deinen kleinen Liebling zu verlieren, kann ich verstehen. Aber Gott hat doch Anspruch auf unser Leben&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Du bist mein einziger Sohn!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Bek&uuml;mmert sah Jakob Br&uuml;ning seiner Mutter nach, die erregt die Wohnung verlie&szlig;. Christine war so aufgeregt, dass sie eine v&ouml;llig verkehrte Richtung eingeschlagen hatte. Ihre Gedanken eilten zur&uuml;ck. Sie erinnerte sich an den Brief wo Jakob geschrieben hatte:&nbsp; ,,Eine gro&szlig;e Neuigkeit, der Heiland ist jetzt auch mein Heiland.&quot; Wie hatten sich Wilhelm und sie dar&uuml;ber gefreut. Nach dem Studium ging Jakob auf die Bibelschule. Danach hatte er&nbsp; einen Beruf als Lehrer ausge&uuml;bt. Und als er ihnen dann seine junge, zarte Braut Carmen vorstellte war das Gl&uuml;ck vollkommen. Als ihnen ein Jahr nach der Hochzeit ein T&ouml;chterlein geschenkt wurde, bot Christine sich an die kleine Lilli tags&uuml;ber zu betreuen, damit Carmen nicht ihre gute Stelle aufzugeben brauchte. Es klappte auch ganz gut. Und nun so etwas.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Was soll denn die kleine Lilli da drau&szlig;en in der Wildnis? Nein, Jakob muss einsehen, dass er sich da Hirngespinste in den Kopf gesetzt hat. Hier in der Heimat gibt es genug zu tun. Wenn ich zu Hause bin, werde ich noch einmal anrufen, ich werde ihm den Kopf zurechtsetzen. Er muss auch an seine Familie denken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Wilhelm, ihr Mann sa&szlig; vor dem Hause. Er dachte auch bei sich, dass es besser gewesen w&auml;re, wenn Jakob mit Carmen hergekommen w&auml;ren um die Sache zu besprechen. Doch Jakobs Herz war bei der Zusage, die er erhalten hatte so voll gewesen, dass er die Neuigkeit gleich telefonisch sagte. Wilhelm ging ins Haus und sah seine Frau telefonieren.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Du wei&szlig;t &uuml;berhaupt nicht was du deiner Frau und deinem Kind antust. Hast du denn gar kein Verantwortungsgef&uuml;hl? Nein ich kann dich nicht verstehen, und ich will dich nicht verstehen. (legt erregt den H&ouml;rer auf)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Bedeute ich dir denn gar nichts mehr?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Nat&uuml;rlich Wilhelm! Aber der Junge, mein Augenstern!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Wir haben unseren Jungen im christlichen Glauben erzogen. Als er sein Leben Jesum &uuml;bergeben hat, warst du &uuml;bergl&uuml;cklich. Wenn ihm in unserer Gemeinschaft Aufgaben &uuml;bertragen wurden, warst du stolz darauf, seine Mutter zu sein. Hat er denn dies alles f&uuml;r dich getan? Hat nicht unser Herr und Heiland den ersten Anspruch auf sein Leben?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; So ernst hatte Wilhelm Br&uuml;ning lange nicht mehr mit seiner Frau gesprochen. Nach diesem Abend nahm Christine ein Schlafmittel ein, um ihre Gedanken wenigstens auf eine kurze Zeit loszuwerden. Eine Stunde fr&uuml;her als sonst brachten Jakob und Carmen am n&auml;chsten Morgen ihre Tochter zu den Eltern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakob:</span>&nbsp; Mutter, warum gr&auml;mst du dich so?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Carmen:&nbsp; </span>Du verlierst uns doch nicht f&uuml;r ewig!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lilli:</span>&nbsp; Omi, ich gehe die H&uuml;hner f&uuml;ttern&#8230; ja?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Geh mein Kind.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakob:</span>&nbsp; Was war denn unser Leben bisher, Mutter? Ein Trachten nach immer gr&ouml;&szlig;erem Wohlstand und Luxus. Hatten wir uns einen Wunsch erf&uuml;llt, so waren schon wieder einige andere offen. Nat&uuml;rlich freuen wir uns f&uuml;r unsere sch&ouml;ne Wohnung, auch der Urlaub war sch&ouml;n, aber waren wir jemals ganz zufrieden? Nein, wir wurden immer anspruchsvoller. Es tut uns leid, dass wir euch wehtun m&uuml;ssen, aber wir m&uuml;ssen ,,Ja&quot; sagen zu Gottes Ruf.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Carmen:</span>&nbsp; Es wird Zeit, wir m&uuml;ssen uns jetzt gehen, sonst kommen wir noch zu sp&auml;t.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Lilli spielte im Sandkasten. Christine war ganz still geworden. Pl&ouml;tzlich sagte Wilhelm:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Christine! Gr&uuml;belst du schon wieder? Freue dich doch &uuml;ber die Tage und Wochen, wo wir Lilli noch haben d&uuml;rfen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Ich kann sie nicht hergeben, ich kann das nicht&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Du betest f&uuml;r Missionare, und nun da dein Sohn hinausziehen will, stellst du dich quer. Ich verstehe dich nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Das ist etwas ganz anderes.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Selbstverst&auml;ndlich. So lange mir die Sache nicht zu nahe kommt, ist alles gut. Aber wehe, wenn mehr gefordert wird als ich geplant habe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Der Tag der Abreise r&uuml;ckte immer n&auml;her. Christine half beim Packen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lilli:</span>&nbsp; Omi, jetzt machen wir bald eine Reise mit dem Flugzeug, das wird fein sein. Omi, kommst du auch mit?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Glaubst du, dass deine Omi noch Platz hat im Flugzeug neben den vielen Kisten, Koffer und Schachteln?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lilli:</span>&nbsp; Du darfst auf meinem Scho&szlig; sitzen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Das w&auml;re ein Vorschlag! Den sollten wir fast annehmen, was?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Das Ehepaar Br&uuml;ning begleitete ihre Kinder zum Flughafen. Das Flugzeug mit den Lieben erhob sich und verschwand aus ihren Blicken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Zuerst war Jakob mein Augenstern, dann kam Carmen dazu noch unser Liebling &#8211; mein kleiner Augenstern. Nun sind alle Sterne verloschen. Nun ist es finster um mich her.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Auch an mir sind diese Tage nicht spurlos vor&uuml;ber gegangen. Aber eigentlich folgt dann ein neuer Tag, wenn die Sterne verl&ouml;schen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Und dieser neue Tag kam in Christines Leben. Durch eine Verletzung ihres Fu&szlig;es musste sie &auml;rztliche Hilfe beanspruchen. Sie wurde von der Krankenschwester Gertrude, Christines ehemalige Schulkollegin betreut. Als Christines Verletzung sich besserte, nahm Gertrude sie mit zu Krankenbesuche. Da lernte Christine Armut, Not und Elend kennen. Besonders lag ihr der Besuch bei der Familie Roller am Herzen. Rollers einzige Tochter, Silvia, hatte schon mit 18 Jahren das Elternhaus verlassen und war auf Abwege geraten. Silvia arbeitete in derselben Stadt in einer Nachtbar.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Silvia wohnt ganz in unserer N&auml;he und ist doch so weit entfernt, sie besucht ihre kranke Mutter nicht ein einziges mal. Unsere Kinder sind so weit fort, aber sie sind Botschafter des Evangeliums und stehen in Gottes Hand. Was w&auml;re wohl geworden, wenn mir Jakob genau so genommen worden w&auml;re wie Silvia ihren Eltern. Ach Gott meint es ja so gut mit uns.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; In manchem Krankenst&uuml;bchen wartete ein bleiches Gesicht auf Christine Br&uuml;ning. Sie brachte kleine Blumenstr&auml;u&szlig;e und Freude mit ins Haus, las aus der Bibel und sang vor. Bei der Familie Roller machte sie auch Gro&szlig;putz. Und wenn sie nach Hause ging, dachte sie bei sich:&quot; Ich bin ja nicht die Gebende, sonder die Empfangende&quot;.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Endlich bist du da.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Bist du mir b&ouml;se?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:&nbsp; </span>O nein, aber hier. (&uuml;berreicht ihr einen Brief mit einem Bild.) </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Ach unser zweites Enkelkind.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span>&nbsp; Ja! Das Geld habe ich auch schon zusammen. So Gott will und wir leben sehen wir sie alle bald in Wirklichkeit wieder. Freust du dich?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Chris:</span>&nbsp; Ja, das tu ich. Obwohl ich unsere Kinder gerne &ouml;fter sehen w&uuml;rde, freue ich mich, dass sie Gott dienen k&ouml;nnen. Gott hat unsere Kinder gesegnet und h&auml;lt sie in seiner Hand, das tr&ouml;stet mich.</p>
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		<title>Mehr als Philosophie!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 07:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als Philosophie, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&#252;r 9 Personen Reporter:&#160; Guten Tag! Ich bin Reporter und m&#246;chte ihnen einige Fragen stellen. Wenn Sie daf&#252;r etwas Zeit opfern w&#252;rden? Mann:&#160; Sehr gern, aber nehmen Sie doch Platz. Ich m&#246;chte gern Ihre Fragen beantworten, das hei&#223;t, wenn ich es kann. Reporter:&#160; Die erste Frage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Mehr als Philosophie, ein christliches Anspiel zum Thema Nachfolge f&uuml;r 9 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; Guten Tag! Ich bin Reporter und m&ouml;chte ihnen einige Fragen stellen. Wenn Sie daf&uuml;r etwas Zeit opfern w&uuml;rden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Sehr gern, aber nehmen Sie doch Platz. Ich m&ouml;chte gern Ihre Fragen beantworten, das hei&szlig;t, wenn ich es kann.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; Die erste Frage, die ich Ihnen stellen m&ouml;chte lautet: Wie kommen Sie dazu von Gott zu predigen, vor allem hier in S&uuml;dkorea, wo doch die meisten Buddhisten sind?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Sicher, hier im Lande ist Ihre Frage berechtigt, doch ich m&ouml;chte folgendes sagen: Ganz gleich ob ich hier in S&uuml;dkorea oder in irgendeinem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent w&auml;re, so w&uuml;rde ich Gott &uuml;berall verherrlichen. Denn die Welt muss wissen, wie gro&szlig; mein Gott ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; Sie sagten gerade: Wie gro&szlig; Ihr Gott ist? Bedeutet denn Buddha f&uuml;r Sie nichts mehr? Ist der Buddhismus denn nicht das Richtige?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Nein, und noch mal nein! Buddha ist tot, und der Buddhismus ist ebenfalls eine nutzlose, tote und wirkungslose Irrlehre. Diese Lehre hat schon un&uuml;bersehbar viel Schaden an lebendigen Seelen angetan, und rei&szlig;t heute noch Menschenmassen in die H&ouml;lle hinein.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; Sie sagen Menschenmassen? Nun, bei Ihnen ist es ja identisch. Zu Ihrem Gottesdienst kommen ja auch Menschenmassen von allen Ecken des Landes.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Das stimmt, es kommen sehr viele Menschen zu den Gottesdiensten, und Gott sei daf&uuml;r gedankt. Wir haben durch Gott viele Wunder erlebt. Ich durfte mit einem zerfetzten Zelt beginnen, und heute ist es ein gro&szlig;es Gotteshaus. Gott hat unser Werk gesegnet! Wir mussten f&uuml;nf Gottesdienste pro Tag abhalten um allen Zuh&ouml;rern das wunderbare Wort des Lebens zu bringen. Nun ist das neue Haus eingeweiht und hat 10.000 Sitzpl&auml;tze, doch trotzdem m&uuml;ssen wir pro Tag zwei Gottesdienste durchf&uuml;hren um 20.000 aktive Mitglieder der Gemeinde mit dem Wort zu erreichen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; Das ist ja sensationell, was hier abl&auml;uft! Was meinen Sie, wo liegt das Geheimnis derartigen Wachstums?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ihre Frage kann ich nur mit Tatsachen beantworten. Wir predigen Christus, denselben gestern, heute, morgen und in alle Ewigkeit. Wir glauben an Wunder und erleben sie. Eines der vielen Wunder bin ich mit meinem gesunden Leib, denn Jesus nahm mich, einen sterbenden, fluchenden Buddhisten an und machte aus mir einen erl&ouml;sten, gesunden und mit Geist erf&uuml;llten Christen. Es ist mehr als Philosophie, mehr als Religion, es ist die Gegenwart des lebendigen Christus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; Wie nahm er sie denn an, der Christus? Wie geschah es? Was war denn das Motiv, dass Sie sich zu ihm wandten?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Das Motiv war die Tatsache meiner Wiedergeburt und des gesunden K&ouml;rpers.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reporter:</span>&nbsp; W&uuml;rden Sie dies vielleicht mit Situationen, die dieser Entscheidung zugrunde liegen, etwas n&auml;her erl&auml;utern? Das hat sicherlich eine gro&szlig;e Bedeutung, denn es war ja schlie&szlig;lich Ihre Wende im Leben!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, das war die radikale Wende in meinem Leben. Um es Ihnen sachgerecht zu schildern, muss ich etwas zur&uuml;ckgreifen. Es war so&#8230;</p>
<p>(Musik setzt ein, etwas sp&auml;ter beginnt er zu erz&auml;hlen)</p>
<p>Ich lag in einer Lehmh&uuml;tte, eingewickelt in eine schmutzige und zerrissene Decke, ich wartete auf den Tod. Meine Hoffnung war dahin. Alle Anstrengungen und der Kampf um eine Ausbildung waren umsonst. Ich war ein Todgeweihter. Es schien mir alles so unfair, denn ich wollte leben, wie alle anderen. Von meiner Kindheit an habe ich zu Buddha gebetet, jetzt lag ich im Sterben, und Buddha half nicht. Jedoch &uuml;berraschte mich das nicht, denn in all den Jahren hatte ich nie eine Gebetserh&ouml;rung erlebt. In meiner Kindheit, die ich in S&uuml;dkorea verbrachte, haben mich meine Eltern mit den schwierigen Lektionen buddhistischer Philosophie voll gestopft. Zusammen beugten wir uns vor den G&ouml;ttern und r&auml;ucherten.<br />Durch den Krieg fl&uuml;chteten wir nach Pusan. Geld und Nahrungsmittel waren knapp, und ich musste hart arbeiten um der Ausbildung weiter nachgehen zu k&ouml;nnen. Eines Tages brach ich w&auml;hrend der Arbeit zusammen. Blut st&uuml;rzte aus meinem Munde und quoll durch meine Nase. Ich k&auml;mpfte gegen das Ersticken, und war schnell bewusstlos. Wie lange ich da lag wei&szlig; ich nicht mehr. Wie und mit welcher M&uuml;he ich mich nach Hause schleppte sah und wei&szlig; nur Gott allein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Mein Sohn, wie siehst du denn aus? Was ist passiert?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Kind, du verblutest ja!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Mutter ich&#8230; ich&#8230; (f&auml;llt in Bewusstlosigkeit)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; (zum Vater) Er ist bewusstlos. Wir m&uuml;ssen etwas unternehmen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Ja, aber was? Es ist ja schon Nacht. Wir m&uuml;ssen bis morgen warten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Den Arzt k&ouml;nnen wir jetzt unm&ouml;glich aufsuchen. Au&szlig;erdem f&auml;llt er von einer Bewusstlosigkeit in die andere. Zu all dem steigt das Fieber.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Endlich ist die Nach vorbei, endlich wieder Licht. Was geht mit mir vor? Wo bin ich? Bin ich schon gestorben, oder lebe ich noch. ..? Mutter, Vater wo seid ihr?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Wir sind doch hier. Wir haben die ganze Nacht um die gesorgt. Jetzt wollen wir dich ins Krankenhaus bringen, vielleicht kann der Arzt etwas tun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Guten Tag, Herr Doktor, k&ouml;nnen Sie unserem Sohn helfen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span>&nbsp; Leider kann ich nicht viel dazu sagen. Er muss erst ger&ouml;ntgt werden. Ihr Sohn sieht nicht gut aus, ich schlage vor wir r&ouml;ntgen sofort. (geht)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:&nbsp; </span>Der Doktor hat nicht einmal ein Trostwort verloren, es wird wohl sehr schlecht mit unserem Jungen stehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Ich bef&uuml;rchte, er wird&#8217;s nicht &uuml;berstehen. Seit letzter Zeit sah ich ihn nicht mehr zu Buddha beten. Er wurde zu l&auml;ssig im Gebet und dies wird wohl die Strafe daf&uuml;r sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Wir sollten lieber nicht vom Tod reden, und schon gar nicht in seiner Gegenwart. Er soll nicht daran denken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Ja, du hast recht, meine Liebe, denn Tod und Leben sind nicht real, nur Buddha ist Gegenwart.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Sieh, der Doktor kommt. Lass uns h&ouml;ren was er sagt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span>&nbsp; (kommt mit Akten in der Hand) Es tut mir leid, aber ich kann wirklich nichts mehr f&uuml;r ihren Sohn tun. Au&szlig;erdem hat er h&ouml;chstens nur noch einen Monat zu leben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-&nbsp; </span>(setzt pl&ouml;tzlich ein)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; (schreit vor Verzweiflung) Doktor! Doktor, sie st&uuml;rzen mich mit diesen Worten in einen dunklen Abgrund! Ist das wirklich wahr?! Nur einen Monat?!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span>&nbsp; Ich will euch keine falschen Hoffnungen machen, aber ich will es auch nicht schlimmer machen, als es wirklich ist. Was ich gesagt habe stimmt aufs Wort. Sehen sie sich die R&ouml;ntgenbilder an. Die rechte Lungenh&auml;lfte ist durch Tuberkulose v&ouml;llig zerst&ouml;rt. Der obere Teil ist zusammengeklappt, und Gangr&auml;n hat eingesetzt. Die linke Lungenh&auml;lfte ist auch schon angegriffen. Unterern&auml;hrung und harte Arbeit haben das Herz vergr&ouml;&szlig;ert, so dass der Kreislauf schwer gest&ouml;rt ist. Es gibt keine medizinische Hilfe f&uuml;r diese Dinge, und ohne Geld gibt es keinen Sanatoriums- Aufenthalt. Es tut mir wirklich leid, aber es ist die Wahrheit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Wie du siehst, mein Sohn, haben die &Auml;rzte dich aufgegeben, aber Mutter und ich werden dich zu Hause pflegen. Lass dich doch tr&ouml;sten, denn es gibt kein Leben und keinen Tod, weder Freude noch Leid nur Buddha ist Realit&auml;t. Vergiss Leben und Tod und habe Frieden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Vater, es ist genug! Ich will nichts mehr davon h&ouml;ren! Das Blut, das ich erbreche ist real und mein Leben ist auch real. Buddha samt der Philosophie haben mir nichts genutzt. Und da ich bald sterben muss, so ist auch der Tod eine wahre Realit&auml;t.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Schon wieder eine dieser langen N&auml;chte, wie ich diese N&auml;chte voller Schmerzen und Angst doch hasse. (in Schmerzen) Ich vergehe&#8230; Ich verzage und resigniere. Gibt es einen Gott, wenn ja, wo ist er dann? O Gott, wenn es dich gibt, so komm doch und hilf mir zum Sterben bereit zu sein. Wenn du irgendwo im Universum bist und mich h&ouml;rst, dann antworte mir.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Pause-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Wach auf mein Junge, hier ist Besuch f&uuml;r dich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wer ist es denn?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Es ist ein M&auml;dchen, aber ich kenne sie nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ein M&auml;dchen? Was will denn ein M&auml;dchen von einem Todgeweihten? Gut, wenn sie schon da ist so lass sie herein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Treten sie bitte ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Guten Morgen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Guten Morgen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Ich m&ouml;chte ihnen etwas von Jesus erz&auml;hlen. Ich m&ouml;chte ihnen eine gute Botschaft bringen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Was? Sie wollen mir etwas erz&auml;hlen? Und dann noch von Jesus?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Ja, sie sind ja ein sterbender Mann, darum will ich ihnen etwas von Jesus Christus erz&auml;hlen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wissen sie denn eigentlich wie die Frauen in unserem Glauben sich zu verhalten haben, dass sie zu schweigen haben? Und sie wollen mich unterrichten, einen Mann? Jetzt aber raus, und verschwinden sie so schnell sie k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem sind diese Zimmer mit Millionen von Tuberkulose Bakterien erf&uuml;llt. Die ganze Luft ist hier verseucht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Seien sie nur unbesorgt. Mein Gott, welchem ich diene wird mich besch&uuml;tzen. Wissen sie, f&uuml;r meinen Gott ist es nicht zu schwer, aber wenn sie nichts annehmen wollen, muss ich leider gehen. </p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span><br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Mein Sohn, das M&auml;dchen das du gestern abgefertigt hast ist schon wieder da.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Schon wieder? Sie ist ganz sch&ouml;n mutig, aber nur so lange bis sie sich angesteckt hat. Lass sie eintreten.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; (an das M&auml;dchen gewandt) Wenn sie unbedingt meinen,&nbsp; meinen Sohn bel&auml;stigen zu m&uuml;ssen, dann kommen sie herein.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Guten Morgen! Ich hoffe sie haben diese Nacht gut geschlafen? Ich w&uuml;nschte ihnen heute die gute Botschaft von Jesus Christus erz&auml;hlen zu d&uuml;rfen.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wie k&ouml;nnen sie heute morgen schon wieder kommen, ich habe sie gestern doch hinausgewiesen. Wie wagen sie es, so etwas zu tun?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Die Liebe Christi dringt mich es zu tun, und um jeden Preis zu wagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Und was n&uuml;tzt das alles? Wozu das ganze?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Ich kann nur eines sagen: Gott hat einen Plan mit dir. Und bevor du jetzt wie gestern schimpfst, m&ouml;chte ich einige Verse aus der Bibel vorlesen. H&ouml;re gut zu, denn diese Worte sind f&uuml;r dich geschrieben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Was, f&uuml;r mich? Du l&uuml;gst. Du bist nicht besser als Buddha oder alle die&#8230;&nbsp; </p>
<p>(wird durch Bibel lesen unterbrochen &#8211; traurige Musik w&auml;hrend des Lesens)<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; (liest aus Jesaja 53,3-7)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wer war der Arme, der f&uuml;r uns die Krankheiten tragen und unsere Schuld auf sich laden musste?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Es war Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Wenn du erlaubst, singe ich dir ein Lied von ihm.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wenn du es unbedingt tun willst.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Aber jetzt geh bitte, ich will das nicht mehr h&ouml;ren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Na gut, wenn du nicht h&ouml;ren willst, dann muss ich leider wieder gehen. (geht)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Endlich ist sie wieder gegangen. Jetzt verstehe ich gar nichts mehr &#8211; Buddha, Jesus Christus, Gottes Sohn, Gott&hellip; Wo ist denn da der Zusammenhang? Was stimmt denn jetzt, oder ist alles nur Trug und Schein? Aber bevor ich sterbe, will ich wissen, was stimmt und was nicht und zwar genau! Es muss ja was geben!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span><br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, herein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Guten Morgen, wie geht es dir?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wenn ich dich sehe, nicht mehr so gut. Es wird ja immer schlimmer und unertr&auml;glicher mit dir. Heute ist es schon der f&uuml;nfte Tag, an dem du zu mir kommst und mir von deinem Jesus erz&auml;hlst, den ich nicht kenne. Jeden Tag liest und singst du mir von deinem Gott. Wieso tust du das trotz meiner ansteckenden Krankheit und meines Spottes?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Weil mein Jesus mich zu dir schickt um mit dir zu beten, denn er will dir helfen. Jesus trug ja schon deine Krankheiten und Schmerzen f&uuml;r dich. (weint)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Wenn Er Macht hat die Toten zu erwecken, kann er vielleicht auch mir helfen! Du sagst ja, dass Er lebt, wie kann ich Ihn denn finden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Ich kann dir nur das Neue Testament, das ich mitgebracht habe, empfehlen. Nimm es und lies alles durch &#8211; vom Anfang bis zum Ende. Da stehen auch Antworten auf deine viele Fragen. Und ich&#8230; (traurig) &#8230;ich muss jetzt gehen.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Gut, ich will versuchen es durchzulesen. Auf Wiedersehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Auf Wiedersehen!<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Er fing an, in Matth&auml;us 1 zu lesen, in der Hoffnung, die Antworten auf seine vielen Fragen zu finden. Doch da im 1. Kapitel nur Namen aufgezeichnet sind, wurde es ihm uninteressant und er legte das Buch entt&auml;uscht zur Seite. Doch da erscholl wie aus der Ferne die Stimme des M&auml;dchens.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">M&auml;dchen:</span>&nbsp; Nimm es und lies alles durch &#8211; vom Anfang bis zum Ende. Da stehen auch Antworten auf deine vielen Fragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ich soll alles durchlesen? Ich versuche es noch mal, vielleicht sind da ja nicht nur Namen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span><br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Oh, von Stunde zu Stunde wird das Ganze nicht nur interessant, sondern auch wichtig. Es ist das was ich brauche &#8211; keine Philosophie, kein Buddhismus. &#8211; Es ist der Mann den ich brauche! Er heilt Kranke und Sterbende, genau solche wie mich. Wenn ich ihn nur finden k&ouml;nnte; er w&uuml;rde mir helfen. Schade, dass das M&auml;dchen nicht mehr kommt, heute sind es schon drei Tage, dass sie weg bleibt. Ich habe sie wohl sehr beleidigt, und nun kommt sie nicht mehr. Sie k&ouml;nnte mir bestimmt sagen, wie ich Jesus finden kann. Warum habe ich sie nur so b&ouml;se beleidigt. Sie w&uuml;nschte mir doch nur Gutes. Und trotz alle dem: Ich gehe in meinen letzten Tagen auf die Suche nach Jesus!<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fremder:</span>&nbsp; Sagen sie bitte, geht es ihnen nicht gut? Kann ich etwas f&uuml;r sie tun?<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Nein, danke. Ist schon gut. Mir ist nur ein bisschen schwindelig. Ich muss nur versuchen etwas mehr Luft zu holen, dann geht es wieder.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fremder:</span>&nbsp; Wieso eilen sie denn so? Es treibt sie doch keiner. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen, denn sie sehen nicht gut aus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, ich wei&szlig; es, aber ich muss eilen, denn mir bleiben nur noch einige Tage zu leben. Jedoch muss ich Jesus finden, bevor ich sterbe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fremder:</span>&nbsp; Ich kenne sie zwar nicht, aber ich glaube, ich wei&szlig; was sie meinen. Ich nehme an, sie wollen zu diesem ausl&auml;ndischen Priester, der von Jesus erz&auml;hlt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Und sie wissen wo er ist?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fremder:</span>&nbsp; Ja sicher, denn er hat schon manche aus unserer Stadt in Verwirrung gebracht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; W&uuml;rden sie mir den Weg dahin erkl&auml;ren?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fremder:</span>&nbsp; Hm! Wie mache ich das wohl am besten? Halt, ich hab&#8217;s. Da, die arme Frau dahinten, die so geb&uuml;ckt geht, wenn sie ihr folgen, dann kommen sie direkt dahin. Sie geht jetzt zum Gottesdienst, wo dieser Ausl&auml;nder predigen wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Er tat, wie ihm gesagt wurde und schon aus der Ferne h&ouml;rte er die bekannten Lieder, die ihm das M&auml;dchen gesungen hatte. Er trat in das Zelt. Ganz vorne stand ein Mann und predigte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Jesus ruft heute immer noch Menschen zu sich. Keiner ist ausgeschlossen, denn wir lesen in Matth&auml;us 11,28&hellip; (lesen). Dazu eine weitere Stelle aus der Bibel. Sie zeigt uns eine offene T&uuml;r zu Ihm &#8211; Matth&auml;us 9, 18-26&hellip; (lesen). Diese Geschichte erl&auml;utert uns den Vers ,,Kommet her zu mir alle, die ihr m&uuml;hselig und beladen seid.&quot; Wir sehen, dass Jesus nicht an dem Obersten vorbeigeht, sondern dass er auf seine Bitte eingeht. Weiter sehen wir auch, dass er immer zu erreichen ist. Als Jesus unterwegs zum Obersten ist, wird eine Frau, die schon 12 Jahre Blutfluss hatte, auf wunderbare Weise geheilt. Aber auch heute gibt es noch die M&ouml;glichkeit, Jesus in seinem Leben zu erfahren. Ist heute jemand hier, der es tun m&ouml;chte? Ist hier jemand, der sein Leben neu beginnen m&ouml;chte?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; (zu sich) Jetzt oder nie! Ich muss zum Sterben bereit sein!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Er stand auf, ging nach vorne und erlebte dort die wunderbare Begegnung mit Jesus.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Glauben Sie, dass Jesus Ihnen alle S&uuml;nden vergeben hat?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, ich glaube es! Aber was geht in mir vor? Ich f&uuml;hle mich irgendwie ganz anders. (nach kurzer Pause) Entschuldigen Sie mich jetzt bitte, aber ich muss schnell nach Hause, und es meinen Eltern erz&auml;hlen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Aber nat&uuml;rlich. Das ist der richtige Weg &#8211; weiter sagen. Gott segne dich!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Er eilte so schnell er konnte nach Hause, erf&uuml;llt mit gro&szlig;er Freude. Sein innigstes Verlangen war, diese Freude anderen weiterzugeben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Vater, Mutter, wo seid ihr?! Kommt schnell her, ich muss euch was erz&auml;hlen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Ja, mein Kind, was ist denn? Du bist ja so aufgeregt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Geht es dir nicht gut?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Nein doch, nein! Ich habe Jesus gefunden! Ich bin so &uuml;berf&uuml;llt von seiner Liebe und Freude, weil ich mir gewiss bin, dass wenn ich diese Tage sterbe, ich zu Ihm in den Himmel komme. So steht&#8217;s in der Bibel. Ich habe es gelesen und heute selbst erfahren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span>&nbsp; Du bist ein Christ geworden?! Dazu noch so frech und aufdringlich. Mir fehlen die Worte! Unser Leben lang haben wir dich im Hinblick auf Buddha erzogen, und du wirfst es alles in den Dreck. Ich will dich nicht mehr sehen! Verschwinde, und komme mir als Christ nie mehr unter die Augen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span>&nbsp; Geh, und bleibe mir fern, denn ein Christ kann nicht mein Sohn sein!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; (geht niedergeschlagen davon) Wo soll ich hin? Niemand, au&szlig;er Jesus kann mich jetzt verstehen. Was soll ich tun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Niedergeschlagen und entt&auml;uscht ging er davon. Wo sollte er hin? Er schritt dem Walde zu und entdeckte pl&ouml;tzlich den Prediger, der ihm schon mit schnellen Schritten entgegen kam.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Mein lieber Freund,&nbsp; Sie haben die frohe Kunde schon Ihren Eltern gebracht?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, das habe ich schon getan.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Und wie haben sie darauf reagiert?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Sie&#8230; sie haben mich&#8230;&nbsp; (weint)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Weiter konnte er nichts sagen, Tr&auml;nen erstickten seine Stimme.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Ja, ja,&nbsp; ich wei&szlig; schon, was Sie sagen wollen. Sie haben Sie vertrieben. (Mann nickt)&nbsp; Ich glaube, Gott hat es so gef&uuml;hrt, dass ich gerade meinen Spaziergang machen wollte, und Sie dabei getroffen habe. Das ist mir eine wohlbekannte Geschichte.&nbsp; Du bist nicht der Erste, und ich glaube auch nicht der Letzte. Hast Du einen Unterschlupf f&uuml;r die Zukunft?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Nein, und au&szlig;erdem bin ich ein Todgeweihter.&nbsp; Ich habe Tuberkulose.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Sagen Sie so etwas nicht, Sie sind doch ein Christ. Denn nur Gott allein wei&szlig; die Stunde, wann wir sterben werden. Bei dieser Gelegenheit m&ouml;chte ich Sie nach Hause einladen. Ich habe keine Angst vor der Tuberkulose. Sie werden bei mir wie ein Sohn behandelt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ich kann Ihnen gar nicht genug danken!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:&nbsp; </span>Das brauchen Sie auch nicht, es macht Jesus, im Himmel.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Lied-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Es ist sp&auml;t geworden, ich m&ouml;chte dir nur noch eine gute Nacht nach so vielen K&auml;mpfen w&uuml;nschen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Gute Nacht! (zu sich) Gott sei Dank, dass ich nicht im Wald zu vergehen brauche vor Hunger und K&auml;lte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; (Uhr schl&auml;gt 3.00 Uhr) Die Uhr hat erst drei geschlagen, Wie ist doch die Nacht so lang. Und die Schmerzen steigen wieder an. Was soll ich machen? Herr, mein Gott, hilf mir oder nimm mich von dieser Erde&#8230;&nbsp; (Pause) Aber was ist denn das? Mir ist so warm und wohl. Ist das die Gegenwart Gottes? Es ist nicht wie bei Buddha &#8211; keine Angst,&nbsp; keine Verzweiflung. Wo sind denn die Schmerzen? Es geht mir so gut wie noch nie. Es ist etwas mit mir geschehen, aber was? Sobald es Morgen wird, gehe ich zum Prediger und frage ihn. (Musik dauert etwas an, dann geht er hin, klopft an.)<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Ja, bitte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Guten Morgen! Entschuldigen Sie mich bitte f&uuml;r die fr&uuml;he St&ouml;rung, aber ich muss Ihnen etwas berichten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Ich h&ouml;re Dich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Als ich mich heute Nacht in Schmerzen auf dem Bett w&auml;lzte, schrie ich in meinen Qua-len zu Gott. Und nach einer kurzen Zeit wurde das ganze Zimmer erf&uuml;llt mit hellem, warmem Licht. Es war die Gegenwart Jesu. Da fing ich an zu beten, und ich betete und betete, dabei wurde mir immer besser. Jetzt f&uuml;hle ich mich so gut wie nie im in meinem Leben.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Gott hat an Dir ein Wunder vollbracht. Ihm die Ehre.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ich muss allen sagen, wie gro&szlig; Jesus ist. Ich gehe auch zum Doktor, der mich schon aufgegeben hatte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span>&nbsp; Gott sei mit Dir und segne Dich!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">-Musik-</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Doktor, Doktor! Hier bin ich! Ich lebe! Ich bin gesund!<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span>&nbsp; Moment mal, sind Sie nicht der Tuberkulosenkranke, den ich fast vor einem Monat aufgeben musste?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, das bin ich. Jesus hat mich in dieser Nacht geheilt, und ich brauche nicht mehr so fr&uuml;h zu sterben.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span>&nbsp; Ich kann Ihnen nicht glauben, dass Jesus so etwas tun kann. Darf ich Sie noch einmal r&ouml;ntgen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, bitte, wenn Sie es mir nicht&nbsp; glauben.&nbsp; </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doktor:</span>&nbsp; Ich traue meinen Augen nicht mehr, aber ihr Herz und die Lungen sind vollkommen normal. Wie bei Neugeborenen; es ist ein Wunder, keine Medizin vermag so etwas.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span>&nbsp; Ja, Doktor, ein Wunder, das es nur bei Jesus gibt. Phil. 4,13 ,,Ich vermag alles durch den, der mich m&auml;chtig macht.&quot;<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Erz&auml;hler:</span>&nbsp; Lieber Zuh&ouml;rer! Hast auch du schon diese wunderbare Heilung von deinen S&uuml;nden erlebt?! Jesus ist nicht ein toter Gott, Er lebt. Er ist wahrhaftig auferstanden! Er ruft dich heute: ,,Komm zu mir&quot;. Nur Er allein macht dich frei von deiner Last, die du vielleicht schon viele Jahre mit dir tr&auml;gst.</p>
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