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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Liebe</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Aufopferungswillige Liebe</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 22:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufopferungswillige Liebe, ein christliches Anspiel zum Thema Liebe f&#252;r 8 Personen Sprecher: In Italien lebten zwei Freunde. Der eine hie&#223; Niros. Er war der Bruder des gro&#223;en Dionysios. Sie waren in allen Situationen ihres Lebens einfach unzertrennlich. Den tiefen Sinn des Wortes ,,Freundschaft” hatten sie beide begriffen. Eines Tages h&#246;rte der Herrscher Dionysios, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Aufopferungswillige Liebe, ein christliches Anspiel zum Thema Liebe f&#252;r 8 Personen</strong></em></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> In Italien lebten zwei Freunde. Der eine hie&#223; Niros. Er war der Bruder des gro&#223;en Dionysios. Sie waren in allen Situationen ihres Lebens einfach unzertrennlich. Den tiefen Sinn des Wortes ,,Freundschaft” hatten sie beide begriffen.<br />
Eines Tages h&#246;rte der Herrscher Dionysios, dass das Volk behauptete, er sei ein grausamer und f&#252;rchterlicher Gebieter, w&#228;hrend sein Bruder, Niros, immer freundlich zu jedem sei. Dieser sei immer so barmherzig und sanftm&#252;tig. Er sei zwar nicht reich wie Dionysios, doch h&#228;tte er viele bereichern k&#246;nnen. Dionysios wurde zornig. Er hatte sich bis jetzt f&#252;r keinen einzigen Menschen richtig erw&#228;rmen k&#246;nnen. Viele schickte er in die Verbannung und in Gef&#228;ngnisse. Dies wollte er auch mit seinem Bruder tun.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> So eine Frechheit! Das soll er mir b&#252;&#223;en. Er soll noch sehen, wer der St&#228;rkere ist. (zu Giovanni) Giovanni, teile meinem Bruder umgehend mit, dass er sofort bei mir zu erscheinen hat.</p>
<p><strong>Giovanni:</strong> Zu ihren Diensten, Majest&#228;t (geht zu Niros) Ich sollte ihnen von meinem Herrn, dem Herrscher Dionysios, ausrichten, dass er sie sofort sprechen m&#246;chte. Sie sollen sofort kommen.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Was hat er nur? Er verlangt mich doch sonst nicht. Es wird ihm doch hoffentlich nichts passiert sein! (geht zu Dionysios) Hier bin ich. Was wolltest du von mir?</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> Du zerst&#246;rst meine Macht. Du sollst sterben.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Ich zerst&#246;re deine Macht nicht. Du bist in der letzten Zeit einfach unm&#246;glich. Mit deiner Grobheit und deiner Herzlosigkeit schaffst du dir selbst deine Feinde unter dem Volk. Nein, ich habe den Menschen nie etwas &#252;ber deine grausame Methode berichtet. Sie selbst haben Verstand genug, das Licht von der Dunkelheit zu unterscheiden und verurteilen deine Handlungsweisen.<br />
Aber nun, Dionysios, muss ich dir noch etwas sagen: Denk an Mutter. Sie ist arm, alt und verlassen. Wenn ich mich nicht immer um sie k&#252;mmern w&#252;rde, w&#228;re sie schon vor Hunger gestorben. Siehst du, die eigene Mutter interessiert dich nicht.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> Du sollst sterben!</p>
<p><strong>Niros:</strong> Ich bin bereit. Nur einen Wunsch h&#228;tte ich vorher noch, den erf&#252;lle mir bitte: Gib mir drei Tage Zeit, damit ich mich von meiner Mutter und meinem Freund verabschieden kann.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> Wie kann ich sicher gehen, dass du in drei Tage wiederkommst, wenn ich dich jetzt freilasse? Du sollst dem nicht entrinnen, was du verdient hast!</p>
<p><strong>Niros: </strong> Ich werde kommen. Ich habe mein Leben in Gottes Hand gelegt, da kann ich nicht anders als mein Versprechen einl&#246;sen. Mich soll kein Wetter, weder Sturm noch Schnee oder sonst etwas anderes davon abhalten, zur&#252;ckkommen.</p>
<p><strong>Dionysios: </strong> Dies reicht mir nicht. Du musst mir irgendein wertvolles Pfand, einen B&#252;rgen, geben, damit ich dir glauben kann.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Also gut, ich lasse dir ein teures Pfand, meinen teuren Freund.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> Gut, damit bin ich einverstanden. Nun geh! Bist du nicht rechtzeitig da, so wird dein Freund deine Strafe erhalten.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Dionysios wusste, dass die Beiden unzertrennlich waren und dass sie selbst schwierige Situationen mit einem fr&#246;hlichen Gesicht bew&#228;ltigt hatten.<br />
Also wurde Niros Freund in das Gef&#228;ngnis des Palastes eingeschlossen. Niros aber begab sich auf den Weg zu seiner Mutter. Endlich, nach vielen Anstrengungen, die ihm die italischen Steppen, Kan&#228;le und W&#228;lder bereiteten, erreichte er das Dorf. Die Mutter war hoch erfreut, ihren geliebten Sohn wiederzusehen. Doch die Stunden eilten nur so dahin, und bald musste der Sohn an den Abschied denken.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Ich muss jetzt gehen, Mutter. Lebe wohl, vielleicht haben wir uns heute das letzte Mal auf der Erde gesehen.</p>
<p><strong>Mutter: </strong> Junge, wie redest du? Was ist mit dir?</p>
<p><strong>Niros: </strong> Mir ist nur noch ein halber Tag geblieben. Ich muss mich beeilen, ich darf nicht zu sp&#228;t kommen, sonst werden sie meinen Freund erbarmungslos hinrichten, denn Dionysios hat mich zum Tode verurteilt.</p>
<p><strong>Mutter:</strong> Nein! Wie kann er nur so etwas tun? Sage mir, dass es nicht wahr ist!</p>
<p><strong>Niros:</strong> Es ist wahr!</p>
<p><strong>Mutter:</strong> Den eigenen Bruder will er umbringen. O Niros, was soll ich nur tun?</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Schnell waren die Nachbarn anwesend, denn diese Nachricht verbreitete sich in Windeseile. Niros musste sich gewaltsam der Umarmungen entrei&#223;en, immer wieder an seinen Freund denkend.<br />
Und dann brach auch noch pl&#246;tzlich ein Gewitter aus. Schnell wurden kleine B&#228;che zu rei&#223;enden Str&#246;men. Doch Niros konnte dies nicht zur&#252;ckhalten. Er war bereit, seinen Freund aus der Todesstunde herauszuretten. Immer wieder schrie er zu Gott.</p>
<p><strong>Niros: </strong> Bitte hilf, dass ich rechtzeitig ankomme. Mein Freund soll nicht sterben, der mir zum B&#252;rge blieb. Bitte hilf du mir, gegen den Sturm anzuk&#228;mpfen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Und nun stand er vor einem rei&#223;enden Fluss, der vor wenigen Stunden noch keinerlei Gefahr geborgen hatte.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Lieber komme ich in diesen Wellen um, als hier zu warten. Ich muss meinen Freund retten.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Die Str&#246;mung trieb ihn noch weiter von seinem Ziele fort, doch gelang es Niros mit gro&#223;er M&#252;he, ans Ufer zu kommen. Kaum noch Kr&#228;fte besitzend, setze er zu einem Lauf an, als erneut aufgehalten wurde. Einige M&#228;nner &#252;berfielen ihn.</p>
<p><strong>Hauptmann:</strong> Du sollst sterben!</p>
<p><strong>Niros:</strong> Ich bin bereit zu sterben, aber nicht hier und jetzt. Ich muss jetzt schnell zum Palast. Dort werde ich noch vor Sonnenaufgang hingerichtet. Lasst mir mein Leben, damit ich meinen Freund retten kann, der f&#252;r mich in Gewahrsam genommen wurde. Mehr besitze ich nicht, kein einziges Geldst&#252;ck habe ich in meiner Tasche. (flehend) So lasst mich doch frei, sonst komme ich zu sp&#228;t und sie richten ihn hin!</p>
<p><strong>Hauptmann:</strong> Wenn das wirklich stimmt, was du sagtest, dann verstehe ich dich nicht.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Die Schatten werden immer l&#228;nger und l&#228;nger. Es wird immer sp&#228;ter und Niros ist im-mer noch nicht am Palast. Seine Gedanken &#252;berschlagen sich.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Nein, jetzt werden sie ihn hinrichten. Wer kann sich das vorstellen!? Das erste mal in meinem Leben habe ich ihn betrogen! Er kann ja nicht wissen, welche Hindernisse mich immer wieder aufhielten. Vielleicht denkt er, ich habe Angst vor dem Tod und habe ihn deshalb dagelassen, damit er stirbt.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Er raffte alle Kr&#228;fte zusammen, um durch das Hoftor des Palastes zu laufen. Da, ein Kreuz, und sein Freund war bereits daran befestigt worden. Nur noch ein Augenblick, dann ist die Hinrichtung vollendet. Mit letzter Energie und v&#246;llig au&#223;er Atem h&#246;rt man Niros.</p>
<p><strong>Niros:</strong> Stop! H&#246;rt auf! Ich bin doch jetzt da. Der Sturm hielt mich auf.  So h&#246;rt doch auf. Ich sollte doch sterben!</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Dionysios hatte sich immer gefreut, dass es auf der Erde keine Wahrheit, keine Freundschaft und keine Liebe gab und hatte deshalb viele t&#246;ten lassen. Noch immer war er davon &#252;berzeugt gewesen, dass auf der Erde nichts heiliges existierte. Dort steht sein Bruder, verwundet, m&#252;de und schiebt alle Leute zur Seite, um nur n&#228;her an die Hinrichtungsstelle zu kommen. Dionysios ist ersch&#252;ttert. Das erste Mal in seinem Leben erf&#228;hrt er, dass es auf Erden Liebe und Treue gibt.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> Und ich als Herrscher der Stadt wusste dies nicht? Ich habe hunderte umgebracht und h&#228;tte meine Einstellung auch weiterhin nicht ge&#228;ndert! Wenn ich diese beiden Freunde nicht gesehen h&#228;tte, w&#228;re ich ohne das Wissen der Existenz des Aufopferungswillens eines Menschen f&#252;r den anderen gestorben.</p>
<p><strong>Giovanni:</strong> (steht etwas weiter von Dionysios entfernt an der Hinrichtungsstelle) Ich glaube, ich sehe nicht richtig. Ich erkenne unseren Herrn nicht wieder.</p>
<p><strong>Diener:</strong> Das gleiche musste ich gerade auch denken. Er ist so ruhig. Hinrichtungen machen ihn doch sonst immer so viel Spa&#223;. Schau doch mal was will er?</p>
<p><strong>Giovanni:</strong> Er zeigt, dass wir den Verurteilten vom Kreuz nehmen sollen.</p>
<p><strong>Diener:</strong> Das kann ich einfach nicht verstehen. Es ist kaum zu glauben&#8230;</p>
<p><strong>Sprecher: </strong> Schnell wurde der treue Freund befreit.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> Ihr beide, sagt mir bitte, ist es wirklich wahr, dass ihr f&#252;r den anderen sterben wolltet?</p>
<p><strong>Freund: </strong> Ja!</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Dass auch Niros Freund bereit zum Sterben war, konnte die Dienerschaft best&#228;tigen. Dieser hatte immer nur eines gebeten.</p>
<p><strong>Freund:</strong> So macht doch schneller. Beeilt euch mit der Hinrichtung. sonst kommt er gleich. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass Niros sterben soll. Hoffentlich wird er durch irgendetwas aufgehalten. Z&#246;gert nicht so! Macht doch endlich schneller.</p>
<p><strong>Dionysios:</strong> (zu den beiden Freunden) Kommt mit mir ins Palast. Ihr seid frei! Ich muss Gott f&#252;r seine Liebe danken, die er mir &#8211; du hast recht Niros &#8211; einem grausamen Gebieter, zukommen lie&#223;. Beinahe h&#228;tte ich meinen eigenen Bruder get&#246;tet. Aber durch euer Handeln hat Gott mir gezeigt, dass sogar echte Wahrheit und Liebe auf Erden existieren. Jetzt werde ich mein Leben nicht mehr schonen. Ich bin bereit, mein Hab und Gut mit den Armen zu teilen. Endlich kann ich mich meinem Volk widmen und auf ihre Schwierigkeiten eingehen. Ich werde an den Gott der Liebe glauben.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=296">Aufopferungswillige Liebe</a> <small>(36.5KB)</small><br />
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		<title>Das gl&#228;ubige M&#252;tterlein</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gl&#228;ubige M&#252;tterlein, ein christliches Anspiel zum Thema Liebe f&#252;r 5 Personen Sprecher: Angenehme W&#228;rme verbreitete der kleine Kachelofen in dem dunklen Raum. Von ihrem Bett aus konnte sie durch das Fenster in das Tal sehen. Leise fiel der Schnee und deckte die letzten &#196;ste. Zur gleichen Zeit stapfte die Frau des Pastors auf das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em><strong>Das gl&#228;ubige M&#252;tterlein, ein christliches Anspiel zum Thema Liebe f&#252;r 5 Personen</strong></em></p>
<p><strong>Sprecher: </strong>Angenehme W&#228;rme verbreitete der kleine Kachelofen in dem dunklen Raum. Von ihrem Bett aus konnte sie durch das Fenster in das Tal sehen. Leise fiel der Schnee und deckte die letzten &#196;ste.</p>
<p>Zur gleichen Zeit stapfte die Frau des Pastors auf das kleine Haus zu. Da unser M&#252;tterlein niemanden mehr hatte, der es versorgen konnte, wurde sie liebend von ihr gepflegt.</p>
<p><strong>Marie: </strong>Guten Abend, M&#252;tterlein, du siehst so zufrieden aus, woran denkst du?</p>
<p><strong>M&#252;tterlein:</strong> Oh, du bist es, Marie! Ja, ich dachte gerade an die sch&#246;ne Zeit zur&#252;ck, als mein Mann mich so oft auf die See mitgenommen hatte. Wir standen dann oft an der Reling des Schiffes, schauten uns den Himmel an, und er erkl&#228;rte mir, wie man das kommende Wetter an den Wolken erkennen kann.</p>
<p>(kurzes Schweigen)</p>
<p>Aber wie geht es dir Marie? Du wirkst so bedr&#252;ckt.</p>
<p><strong>Marie:</strong> Ach es ist nur&#8230;. Mein Mann kam heute so traurig vom Gottesdienst nach Hause. Er sagte, nur wenige seien heute zur Andacht gekommen. Aus der Stadt im Tale sind sehr viele Leute aufs Eis gekommen. Der ganze See ist voller Leute, die mit ihren Kindern Schlittschuh laufen. Sie haben Zelte aufgebaut, fahren mit den Kindern Schlitten, essen, trinken und sind lustig. Da sind auch die Leute aus unserem D&#246;rfchen lieber aufs Eis gegangen, als zur Andacht. Schon von morgens an,- und jetzt wird es schon dunkel. Die Menschen vers&#252;ndigen sich damit!</p>
<p><strong>M&#252;tterlein:</strong> Mache dir nur keine Gedanken, Marie. Gott findet jeden Menschen. Wir wollen lieber f&#252;r das Volk drau&#223;en beten.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Getr&#246;stet ging ihre Freundin nach Hause. Die alte Frau sa&#223; noch lange am Fenster und sah dem Treiben auf dem Eis zu. Sie betete. Da sah sie weit drau&#223;en am dunklen Himmel eine kleine wei&#223;e Wolke aufsteigen. Diese stieg h&#246;her, wurde gr&#246;&#223;er und st&#228;rker.</p>
<p><strong>M&#252;tterlein:</strong> Das ist eine Sturmwolke! Oh, m&#246;ge Gott im Himmel den Menschen helfen!</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Doch da war ihr, als h&#246;rte sie eine Stimme, die zu ihr sprach: &#8220;Warum hilfst du ihnen nicht?&#8221; (mit Hall)</p>
<p><strong>M&#252;tterlein:</strong> Ja, aber wie? (verzweifelt)</p>
<p><em>(Musik) traurig</em></p>
<p><strong>1. Junge:</strong> (aufgeregt) Jakob, schau dort! Das Haus vom alten M&#252;tterlein brennt! Hol schnell Hilfe, vielleicht k&#246;nnen wir sie noch retten!</p>
<p><strong>Sprecher: </strong>Vom Schrecken und Neugier getrieben lief die ganze Menschenmenge dem Ufer zu. Auch die Pfarrersleute und einige mehr kamen aus dem Dorf zum brennenden H&#228;uschen, ohne gro&#223;e Hoffnung das M&#252;tterlein noch lebend zu sehen. Doch sie fanden das M&#252;tterlein betend im Schnee liegen.</p>
<p><strong>1. Junge:</strong> Kommt, fasst mit an, wir m&#252;ssen ins Dorf. Es wird immer st&#252;rmischer.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Die ganze Menge lief schnell in&#8217;s Dorf, um sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das M&#252;tterlein wurde in&#8217;s Pfarrhaus gebracht. Als alle in Sicherheit waren, sagte die Pfarrersfrau unter Tr&#228;nen.</p>
<p><strong>Marie:</strong> Es ist wohl meine Schuld, dass das Haus verbrannte. Sicher habe ich beim Ofen nicht aufgepasst, und so hat es angefangen zu brennen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Das M&#252;tterlein jedoch, als sie sich gefasst hatte, fragte nur:</p>
<p><strong>M&#252;tterlein:</strong> Sind sie alle vom Eis runtergegangen? Der Sturm!</p>
<p><strong>1. Junge:</strong> Ja, alle sind in Sicherheit, nicht ein einziger ist auf dem See gewesen als der Sturm losbrach. Jetzt ist das ganze Eis in gro&#223;e St&#252;cke zerbrochen, das Wasser geht an einigen Stellen sogar &#252;bers Land.</p>
<p><strong>2. Junge:</strong> Gott hat uns vor einer gro&#223;en Katastrophe bewahrt. Aber M&#252;tterlein, woher wussten sie nur, dass ein Sturm kommt?</p>
<p><strong>M&#252;tterlein:</strong> Mein Mann hat mich gelehrt, den Himmel und die Wettergeschehen zu  beobachten. &#8211; Ich wollte die Leute warnen, aber sie h&#246;rten mein Schreien nicht. Da bat ich Gott, mir zu helfen die Leute zu retten. Der Herr sagte: Bis zum Ofen kannst du kriechen, z&#252;nde dein H&#228;uschen mit deiner Habe an, dann rettest du sie alle! Aber wenn dir das Haus und Habe wichtiger sind als die Menschen, die Kinder, hast du keinen Glauben. Da bat ich: Herr gib mir Kraft!</p>
<p>So kroch ich vom Bett, zog mich an, r&#252;ttelte das Stroh im Bett auf, kroch bis zum Ofen, nahm die Schippe, suchte gl&#252;hende Kohlen, kroch wieder bis zum Bett und legte die Kohlen ins Stroh. Dann begab ich mich zur T&#252;r, stie&#223; sie auf und, weil das Fenster offen stand, fing das Stroh an zu brennen. Die Flamme erfasste auch das Strohdach, so brannte das ganze Haus. Ich kroch dann nach drau&#223;en.</p>
<p><strong>S</strong><strong>precher: </strong> Die Leute aus dem Dorf und der Stadt brachten aus Dankbarkeit alles, was die Frau zum Leben n&#246;tig hatte. Viele bekehrten sich und dankten Gott und dem alten, kranken M&#252;tterlein f&#252;r die wunderbare Rettung.</p>
<p>Diese wahre Begebenheit zeigt uns, wie wichtig es ist, Gottes Willen gehorsam zu sein, selbst wenn wir ihn nicht verstehen. Was geschehen w&#228;re, wenn das treue M&#252;tterlein dies nicht getan h&#228;tte, k&#246;nnen wir uns ausmalen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=293">Das gläubige Mütterlein</a> <small>(28.5KB)</small><br />
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          </td>
  </tr>
</table></p>
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		</item>
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		<title>Ein Weihnachtsabend</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Weihnachtsabend; ein christliches Anspiel zu Weihnachten oder zum Thema Liebe f&#252;r 14 Personen Erz&#228;hler: Rauschend fuhr der Wind durch die kalten B&#228;ume. Hier und dort brach ein Zweig ab und trieb die trockenen Bl&#228;tter, die den Boden bedeckten, vor sich her. Die Tannen standen glitzernd mit wei&#223;em Schnee geschm&#252;ckt in der Dunkelheit. Im F&#246;rsterhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Ein Weihnachtsabend; ein christliches Anspiel zu Weihnachten oder zum Thema Liebe f&#252;r 14 Personen</span><br style="font-weight: bold; font-style: italic;" /><br />
<span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Rauschend fuhr der Wind durch die kalten B&#228;ume. Hier und dort brach ein Zweig ab und trieb die trockenen Bl&#228;tter, die den Boden bedeckten, vor sich her. Die Tannen standen glitzernd mit wei&#223;em Schnee geschm&#252;ckt in der Dunkelheit. Im F&#246;rsterhaus sa&#223; der F&#246;rster in seinem Lieblingssessel und schaute seiner Gattin zu, die gerade dabei war, den Weihnachtstisch herzurichten.</p>
<p>Mit ihrem nicht mehr jungen aber doch noch bl&#252;henden Gesicht, den blauen Augen und dem wei&#223;en H&#228;ubchen auf dem dunklen Haar, vermittelte sie eine Atmosph&#228;re des Friedens und der Geborgenheit. Aus der Stille heraus richtete er pl&#246;tzlich das Wort an sie.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Hab ich dir je gesagt, Malwine, dass keiner au&#223;er dir es so gut versteht, das Weihnachtsfest zu etwas ganz Besonderem zu machen?<br />
Wenn ich dir so zusehe, habe ich das Gef&#252;hl ein kleiner Junge zu sein, der die Geschenke gar nicht abwarten kann. Kannst du dir vorstellen, dass ich mich mit meinen sechzig Jahren immer noch wie ein Kind auf Weihnachten freue?<br />
Ich glaube, wenn du nicht w&#228;rest, dann w&#228;re das nicht so. Du denkst immer Tag und Nacht dar&#252;ber nach, wie du mich &#252;berraschen kannst. Jetzt bin ich schon wieder unwahrscheinlich neugierig, was du dir diesmal f&#252;r mich Neues ausgedacht hast.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Ach Gerhard, erwarte nur nicht zu viel, sonst ist die Entt&#228;uschung nachher umso gr&#246;&#223;er.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Du hast mich noch nie entt&#228;uscht, Malwine. Das wirst du auch sicher diesmal nicht. Ach, warum vergeht die Zeit nur so langsam. Wenn Bruno mit dem Sieben-Uhr-Zug kommt, m&#252;sste er jetzt gerade aussteigen. Findest du es nicht auch eigenartig, dass er so lange nicht geschrieben hat?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Du wei&#223;t doch, dass er noch nie ein eifriger Briefschreiber war. Trotzdem werde ich auch langsam ungeduldig&#8230; Wenn er doch nur schon hier w&#228;re&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Ich kann es kaum erwarten, das wir zusammen unter dem Weihnachtsbaum stehen. Das sind dann immer ganz gesegnete Augenblicke. Ich meine dann manchmal, im Himmel und nicht auf Erden zu sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Aber das allersch&#246;nste ist doch immer, wenn wir zusammen zum Gottesdienst gehen, der Weihnachtsbotschaft lauschen und daran denken, was der Herr Jesus f&#252;r mich getan hat, als er seinen Vater verlassen hat und als Mensch zu uns auf die Erde kam.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Sicher, du hast recht. Das ist der einzige Grund unserer Freude. Wenn Jesus das nicht getan h&#228;tte und unsere S&#252;nden nicht vergeben h&#228;tte, w&#228;ren wir auf ewig verloren. So aber k&#246;nnen wir uns auf ein ewiges Leben bei unserem Herrn freuen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elsa:</span> Entschuldigungen sie die St&#246;rung, aber der Andrej steht hier drau&#223;en. Er m&#246;chte mit dem F&#246;rster sprechen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1 Erz&#228;hler:</span> Mit diesen Worten lie&#223; die Magd einen jungen Mann in zerrissenen Kleidern herein. Aus dem bleichen Gesicht, das von einem struppigen Bart umrahmt war, blickten zwei dunkle Augen. Hilflos und flehend sah er sich um, senkte dann aber seine Augen zu Boden, weil er dem durchdringenden Blick des F&#246;rsters nicht standhalten konnte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Nun, Andrej, was willst du von mir?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andrej:</span> Ach, Herr F&#246;rster, ich bin nun endlich entlassen, aber ich kann keine Arbeitsstelle mehr bekommen. Keiner ist bereit mich einzustellen und da &#8230; Sie waren immer so gut zu mir und da dachte ich, sie w&#252;rden es vielleicht noch mal mit mir versuchen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Aber sag mal, was denkst du dir eigentlich? Glaubst du wirklich ich w&#252;rde einen entlassenen Str&#228;fling wieder in meinen Dienst nehmen? Wenn auch nur noch ein Funken Anstand und Scham in dir w&#228;re, so h&#228;ttest du es nicht gewagt meine Schwelle zu betreten!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andrej:</span> Sie haben das Recht so &#252;ber mich zu sprechen&#8230; aber im Gef&#228;ngnis habe ich den Herrn Jesus kennengelernt. Mit seiner Hilfe habe ich mir fest vorgenommen ein neues Leben zu beginnen. Ich w&#228;re auch sicher nicht zu ihnen gekommen, wenn ich nicht gewusst h&#228;tte, dass auch sie den Heiland kennen und lieben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> So, du willst also ein neues Leben beginnen? Das freut mich nat&#252;rlich, aber du kannst nicht von mir erwarten, dass ich dich wieder aufnehme. Du musst dir schon eine andere Besch&#228;ftigung suchen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andrej:</span> Wollen sie mich wirklich abweisen? Was soll ich denn dann machen? Was soll aus mir werden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Das h&#228;ttest du dir vorher &#252;berlegen k&#246;nnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andrej:</span> Dann geh ich wieder. Frohe Weihnachten!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elsa:</span> So, den sind wir los. Das hat er auch verdient. Meine Herrschaft ist ja sonst f&#252;r alle Armen und Kranken da, aber diesen Verbrecher wieder aufnehmen? &#8230; Nein das w&#228;re dann doch zu viel verlangt. Was sollen dann auch die Leute von uns denken?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Gerhard!? Wie konntest du nur so etwas tun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Was h&#228;tte ich denn tun sollen, Malwine?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Du h&#228;ttest anders handeln k&#246;nnen&#8230; Du h&#228;ttest ihn wieder aufnehmen sollen. Denk doch daran, was der Herr Jesus f&#252;r uns getan hat. Es ist fast so, als ob er selbst vor einem steht und sagt: “F&#252;r dich gelitten, f&#252;r dich gestorben, f&#252;r dich tat ich das alles und was hast du f&#252;r mich getan?“<br />
Dann w&#252;nsche ich mir nichts mehr, als auch etwas f&#252;r Ihn tun zu k&#246;nnen. Gerhard, glaub mir, wir k&#246;nnen unsere Dankbarkeit nicht besser beweisen, als wenn wir gerade denen Gutes tun, die auch den Herrn Jesus im Herzen haben, besonders in solchen Notsituationen.<br />
Denn was wir den &#196;rmsten tun, ist genauso, als h&#228;tten wir es Ihm getan.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Ich bitte dich, verschone mich mit deinen Schw&#228;rmereien. Du w&#252;rdest im ganzen Dorf keinen finden, der einen untreuen Gehilfen wieder in seinen Dienst nehmen w&#252;rde.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Aber ein Christ sollte es trotzdem tun.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Nein, auch ein Christ nicht. Das ist doch alles Theorie. Schau mal, ich bin sicher, das wir so viel Gutes tun wie nur irgendwie in unseren Kr&#228;ften steht, aber was zu viel ist, ist zu viel. Kann ich denn sicher sein, das der Andrej sich ernsthaft bessern will? Stell dir nur vor, er w&#252;rde bald wieder r&#252;ckf&#228;llig werden&#8230; das Risiko gehe ich nicht ein. Und au&#223;erdem ist es nicht meine Angelegenheit, mich um ihn zu k&#252;mmern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Also, wirklich Gerhard, du&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Schweig, ich will kein Wort mehr h&#246;ren, oder willst du mir noch die ganze Weihnachtsfreude nehmen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Nein, das will ich nat&#252;rlich nicht. Ich wollte doch nur, dass wir das Weihnachtsfest richtig genie&#223;en k&#246;nnen. Aber k&#246;nnen wir das denn, nachdem wir den Andrej so abgewiesen haben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> H&#246;r auf, das Thema ist f&#252;r mich erledigt!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2 Erz&#228;hler:</span> Nachdem Andrej eine kurze Strecke des Weges zur&#252;ckgelegt hatte schienen seine F&#252;&#223;e ihn nicht mehr tragen zu wollen. Er lehnte an einen Baumstamm und schloss v&#246;llig ersch&#246;pft seine Augen. Es war wohl eine momentane Schw&#228;che, die ihn &#252;berw&#228;ltigte, und er machte auch keinen Versuch dagegen anzuk&#228;mpfen. Wozu auch? Was half es, wenn er sich aufraffte und weiterschleppte – er wusste  ja nicht einmal wohin. Wer w&#252;rde ihn aufnehmen oder ihm Arbeit geben? W&#252;rde er nicht &#252;berall abgewiesen werden? War er nicht ein Verachteter, mit dem kein Mensch etwas zu tun haben wollte? Sie hatten ja auch allen Grund, ihm zu misstrauen. Das Vertrauen, das man in ihn gesetzt hatte er v&#246;llig missgebraucht.</p>
<p>Als er im Dienst des F&#246;rsters stand, hat er es wirklich gut gehabt. Aber er geriet auf Abwege und das ging so weit, das man ihn eines Tages ins Gef&#228;ngnis steckte. Zuerst war er w&#252;tend auf die Gesellschaft und meinte sich im Recht, doch nach und nach kam er dann doch zu der Einsicht, dass er eigentlich nichts anders verdient hatte. Ja, es kam sogar so weit, dass er dort in der Zelle unter Tr&#228;nen erkannte, eigentlich gegen Gott gehandelt zu haben. Als er der Verzweiflung nahe war, erz&#228;hlte ihm der Gef&#228;ngnisw&#228;chter von dem, der f&#252;r die S&#252;nden der Menschen gestorben ist. An diese Hoffnung klammerte er sich wie ein Ertrinkender und fand dann endlich bei Jesus Vergebung und inneren Frieden. Das war nun noch gar nicht so lange her. Nun hatte er seine Strafe abgeb&#252;&#223;t und es war an der Zeit, sich eine Besch&#228;ftigung zu suchen. Zuversichtlich verlie&#223; er an jenem Morgen das Gef&#228;ngnis und begann nach Arbeit zu suchen. Aber immer bekam er dieselbe Antwort. Entmutigt fasste er dann eines Nachts den Entschluss sich bittend an seinen fr&#252;heren Herrn zu wenden. Nun war auch dieser Gang vergeblich gewesen.</p>
<p>Was sollte nun werden? Es d&#228;mmerte schon und vom Dorf t&#246;nten die Glocken her&#252;ber, die das Weihnachtsfest ank&#252;ndigten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andrej:</span> Ich habe kein Geld, um mir eine Unterkunft f&#252;r die Nacht zu besorgen, geschweige denn f&#252;r etwas zu Essen, damit ich nach den Feiertagen mit neuer Kraft versuchen kann Arbeit zu finden. Was wird nur, wenn ich wieder keine finde? Werde ich nicht wieder in mein altes Leben zur&#252;ckkehren? Wozu eigentlich die qu&#228;lenden Sorgen um mein weiteres Leben? &#8230; Ich k&#246;nnte meinem Leben ja ein Ende machen&#8230; dann w&#228;re endlich alles vorbei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2 Erz&#228;hler:</span> Als habe ihn einer einen Schlag ins Gesicht gegeben, h&#246;rte er es pl&#246;tzlich wie eine Stimme, die ihm zurief</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stimme:</span> Ist das sie Besserung, die du deinem Heiland und dir selbst versprochen hast? Jesus wird dir helfen, vertraue doch auf Ihn. Sei getrost. Er gibt dir nur so viele Lasten, wie du tragen kannst. Er hat dir deine Schuld vergeben und dir ewiges Leben geschenkt!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3 Erz&#228;hler:</span> Und wie damals, als er zum ersten Mal die ganze Gr&#246;&#223;e seiner Schuld erkannte, verbarg er auch jetzt sein Gesicht in den H&#228;nden und hei&#223;e Tr&#228;nen rollten zwischen seinen bebenden Fingern hervor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stimme:</span> So hat nun niemand ein Recht, jene zu verdammen, die in Christo Jesu sind.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3 Erz&#228;hler:</span> So fl&#252;sterte es, als k&#228;me es aus den Tannen &#8230; oder riefen es ihm die Glocken zu, die aus dem Dorf an sein Ohr drangen? Es waren Weihnachtskl&#228;nge, die er h&#246;rte und in sein Herz drangen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stimme:</span> Der Heiland ist geboren, gerade f&#252;r dich, der du um deine S&#252;nden weinst.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3 Erz&#228;hler:</span> Da richtete Andrej sich auf und betete:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andrej:</span> Jesus, an dich will ich mich halten und wenn es noch so dunkel um mich ist. Wenn Du nur bei mir bist, dann habe ich den besten Freund, den man nur haben kann.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3 Erz&#228;hler:</span> Nun machte er Anstalten, weiter zu gehen. Doch er kam nur einige Schritte weit. Dann sank er kraftlos vor Ersch&#246;pfung der durchstandenen K&#228;mpfe zusammen um erneut bitterlich zu weinen.</p>
<p>Der F&#246;rster hatte zu dieser Zeit den Vorfall mit Andrej schon l&#228;ngst vergessen. Das baldige Wiedersehen mit seinem Sohn nahm all seine Aufmerksamkeit in Anspruch. Bruno war der ganze Stolz seiner Eltern. Er arbeitete als Bauf&#252;hrer in einer entfernten Stadt, doch zum Weihnachtsfest hatte er es sich noch nie nehmen lassen nach Hause zu fahren. So war er auch diesmal auf dem Weg zu seinen Eltern.</p>
<p>Im F&#246;rsterhaus war die Mutter dabei, den Tisch zu decken, w&#228;hrend ihr Gatte ungeduldig im Zimmer auf und ab wanderte, immer wieder auf die Uhr sah und dann und wann durchs Fenster auf die dunkle Stra&#223;e blickte. Pl&#246;tzlich bellten die Hunde und gleichzeitig h&#246;rte man, wie ein Wagen vor dem Hause hielt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Er kommt! Aber warum kommt er denn mit dem Auto? Er geht doch sonst immer zu Fu&#223; vom Dorf hier her. Hoffentlich ihm nichts passiert.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Nun geh schon hinaus und sieh nach.<br />
Bruno, das du endlich da bist? Aber was ist geschehen, bist du krank?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Ja, ich freue mich auch, dass ich endlich da bin. Aber keine Sorge, Mutter, ich war zwar schwer krank, aber jetzt bin ich wieder gesund. Ich bin nur noch etwas schwach.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Erz&#228;hl doch nichts, Bruno. Warum ist denn dein Arm in der Schlinge? Und was bedeutet das Pflaster auf deiner Stirn? Du warst doch nicht nur krank, da steckt doch etwas anderes hinter.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Ich bin gefallen, Vater. Aber erst muss ich mich mal ausruhen und dann erz&#228;hle ich euch alles.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4 Erz&#228;hler:</span> Er setzte sich an den Tisch und w&#228;hrend die Mutter sich um sein Wohl bem&#252;hte, versuchte der Vater aus den Z&#252;gen seines Sohnes eine Antwort auf seine Fragen zu lesen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> So, jetzt geht es mir besser. Wenn ich nur w&#252;sste, wo ich anfangen soll zu erz&#228;hlen. Es ist so viel, was ich erlebt habe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Warum hast du uns nichts geschrieben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Zuerst konnte ich nicht und sp&#228;ter wollte ich euch nicht unn&#246;tig beunruhigen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Aber ich w&#228;re doch sofort zu dir gekommen und h&#228;tte dich gepflegt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno: </span>Ach Mutter, ich bin so gut gepflegt worden, wie du es auch nicht h&#228;ttest besser gekonnt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Wieso, warst du denn im Krankenhaus?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Nein, aber ich glaube, ich werde mal von vorne beginnen zu erz&#228;hlen.<br />
Also, vor einiger Zeit habe ich den Auftrag bekommen, eine bauf&#228;llige R&#252;ckseite einer Villa vor der Stadt abzurei&#223;en und wieder aufzubauen, wenn man sie nicht anders ausbessern h&#228;tte k&#246;nnen. Um das festzustellen, ging ich auf den Balkon, der sich auf der fraglichen Seite des Hauses befand. Kaum hatte ich ihn betrete, fiel die ganze Mauer zusammen. Ehe ich &#252;berhaupt begriff, was geschehen war, lag ich schon unten. Ich versp&#252;rte einen heftigen Schmerz am Arm und aus einer Wunde am Kopf blutete es stark. Wie aus weiter Ferne h&#246;rte ich Stimmen vom Besitzer des Hauses.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hausbesitzer:</span> Ach du liebe Zeit, dass das passieren musste. Ist er verletzt? Was sollen wir nun mit ihm machen? Wo lassen wir ihn? Irgendwo m&#252;ssen wir ihn ja hinbringen. Aber in mein Haus kommt er nicht, so blutig und schmutzig wie er ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar:</span> Ich glaube, wir sollten einen Arzt rufen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau des Nachbarn:</span> Ja, der soll ihn ins Krankenhaus bringen, das geh&#246;rt er auch hin. Wir k&#246;nnen jetzt sowieso nicht viel helfen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar:</span> Aber ich f&#252;rchte, er w&#252;rde den Transport nicht ertragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Und so lag ich da, h&#246;rte das Gespr&#228;ch und konnte mich selbst aber nicht &#228;u&#223;ern. Pl&#246;tzlich rief dann eine Stimme: „Bringt ihn in mein Haus“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Das war wohl ein Freund von dir?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Nein, das war ein ganz unbekannter Mann. Was dann weiter geschehen ist, wei&#223; ich nicht mehr. Ich verlor das Bewusstsein und als ich wieder aufwachte, lag ich in einem fremden Bett. Neben mir stand eine alte Frau mit einem genauso lieben Gesicht, wie deins, Mutter. Dann kam auch ein alter Mann herein. Er war auch sehr freundlich und sagte: „Gott sei Dank, jetzt ist das Schlimmste &#252;berstanden.“ Sein Gesicht strahlte vor Freude.</p>
<p>Dann fragte ich, wo ich sei und wer sie w&#228;ren und warum sie mich so aufgenommen h&#228;tten, das k&#246;nne ich ihnen nie wieder gut machen.</p>
<p>Daraufhin sagte mir der Mann ich sollte mich nicht aufregen. Er setzte sich an mein Bett und erz&#228;hlte mir, dass sie Leute seien, die die Liebe Gottes an sich selbst erfahren h&#228;tten und nun auch etwas f&#252;r ihren Herrn tun wollen. Jetzt h&#228;tten sie Gelegenheit dazu gehabt, indem sie mir helfen w&#252;rden, wie es nur in ihren Kr&#228;ften stand. So sah ich dann t&#228;glich, wie diese lieben Leute f&#252;r Gott leben. Sie haben so f&#252;r mich gesorgt als w&#228;re ich ihr eigener Sohn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Erstaunlich, wenn man bedenkt, das diese Leute dich ja gar nicht gekannt haben. Sie wussten ja nicht, ob du es verdient hast, so umsorgt zu werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Danach haben sie gar nicht gefragt. Sie taten es f&#252;r den Herrn, so sehr liebten sie Ihn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4 Erz&#228;hler:</span> Es war auf einmal ganz still im Zimmer geworden. Jeder ging seinen eigenen Gedanken nach. In Mutter und Sohn breitete sich ein hei&#223;es Gef&#252;hl der Dankbarkeit aus, doch der Vater sp&#252;rte gleichzeitig Besch&#228;mung und Reue. H&#228;tte er wohl einen Fremden auch so aufgenommen und gepflegt, wie dieses Ehepaar es getan hatte? Hatte er &#252;berhaupt schon jemals daran gedacht, den Herrn auch durch die Tat lieben und nicht nur mit Worten. Nat&#252;rlich tat er ab und zu Gutes an Bed&#252;rftigen, aber was war das schon? Sobald er sich pers&#246;nlich einschr&#228;nken musste, zog er sich zur&#252;ck. Er hatte den Herrn nie genauso wiedergeliebt wie er geliebt wurde.<br />
Dann sah der F&#246;rster Andrej vor seinen Augen. Er erinnerte sich an dessen flehentlichen Blick und seine bescheidene Bitte. Wie hat er sie nur so abschlagen k&#246;nnen und das auch noch gerade heute, wo Gott ihm die ganze F&#252;lle seiner Liebe hat erfahren lassen. Es war so, als st&#252;nde nun Jesus selbst vor ihm und fragte: „Konntest du wirklich an einem Armen so grausam handeln, obwohl ich f&#252;r ihn genauso in die Welt gekommen bin und seine Schuld vergeben habe? Was bist du Besseres als er? Musstest du dich seiner nicht schon um meinetwillen annehmen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4 Erz&#228;hler:</span> Dann sagte Bruno in die Stille hinein</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bruno:</span> Wollen wir nicht jetzt den Baum schm&#252;cken?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Ihr m&#252;sst mich entschuldigen, aber ich habe erst noch etwas anderes zu erledigen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4 Erz&#228;hler:</span> In den Augen der Mutter leuchtete es verst&#228;ndnisvoll auf und dann steckte sie langsam die ersten Kerzen an. Als sie damit fertig war, kehrte der F&#246;rster zur&#252;ck in Begleitung seines fr&#252;heren Gehilfen Andrej. Er hatte ihn erst im Dorf vermutet und wollte ihn dort suchen, aber dann fand er ihn schon am Eingang des Waldes. Mit wenig M&#252;he gelang es ihm, den Schlafenden zu wecken und mit sich nach Hause zu f&#252;hren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">F&#246;rster:</span> Ich bringe noch einen Gast mit. Nun k&#246;nnen wir Weihnachten feiern. Wir wollen nicht nur mit Worten danken, sondern auch mit der Tat.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4 Erz&#228;hler:</span> Zwar haben F&#246;rsters schon oft das Weihnachtsfest gl&#252;cklich gefeiert, aber so gl&#252;cklich wie diesmal sind sie noch nie gewesen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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          </td>
  </tr>
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		<title>Feindesliebe eines Schwarzen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 21:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Feindesliebe eines Schwarzen, ein christliches Anspiel zum Thema Liebe und zur Hochzeit f&#252;r 3 Personen Sprecher: Tag f&#252;r Tag m&#252;ssen sie schwer arbeiten. In der sengenden Sonne von fr&#252;h bis sp&#228;t wird geerntet. Und das nicht um den Lebensunterhalt zu verdienen und eine Familie zu versorgen. Nein! Ihrer Heimat entrissen, fern von ihren Angeh&#246;rigen m&#252;ssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Feindesliebe eines Schwarzen, ein christliches Anspiel zum Thema Liebe und zur Hochzeit f&uuml;r 3 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Tag f&uuml;r Tag m&uuml;ssen sie schwer arbeiten. In der sengenden Sonne von fr&uuml;h bis sp&auml;t wird geerntet. Und das nicht um den Lebensunterhalt zu verdienen und eine Familie zu versorgen. Nein! Ihrer Heimat entrissen, fern von ihren Angeh&ouml;rigen m&uuml;ssen sie hier Sklavenarbeit verrichten. Wenn man sie n&auml;her anschaut, wird man in manchen Geschichten die verzweifelte Ausweglosigkeit der Situation lesen k&ouml;nnen.<br />    Doch es gibt auch Ausnahmen unter ihnen. Zu diesen geh&ouml;rt auch Jim. Irgendwo unterwegs von Afrika nach Westindien hat er die frohe Botschaft des Evangeliums geh&ouml;rt und sie dann mir Freuden aufgenommen. Sein Vertrauen zu Gottes unersch&uuml;tterlicher Treue l&auml;sst ihn fest und getrost seinen Weg gehen. Durch seinen wahrhaft christlichen Lebenswandel hat er das Vertrauen seines irdischen Herrn gewonnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Jim, heute wirst du mit mir auf den Markt gehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Ja, Massa.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Gemeinsam legen der Sklave und sein Herr die Wegstrecke bis zum Markt zur&uuml;ck. Auf dem Markt wimmelt es nur so von K&auml;ufern und Verk&auml;ufern. Jeder versucht, seine Ware f&uuml;r einen besonders guten Preis loszuwerden. Hier bekommt Jim eine Aufgabe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Ich brauche neue Arbeiter und weil du die Arbeit hier gut kennst, sollst du solche aussuchen die am besten daf&uuml;r geeignet sind.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Ja, Massa.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Gewissenhaft erf&uuml;llt Jim die Aufgabe seines Herrn, als er unter den Feilgebotenen in einem Winkel einen alten Greis erblickt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Massa, den musst du auch noch nehmen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Warum?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    O Massa, bitte nimm ihn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Aber der kann doch gar nicht mehr arbeiten und au&szlig;erdem haben wir schon genug.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Trotzdem Massa, nimm ihn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Gut, wenn du unbedingt willst. (zum Sklaven) Komm mit!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Sie gehen heim. Bald darauf wird der alte Sklave krank. Jim pflegt ihn mit gro&szlig;er Sorgfalt und mit kindlicher Liebe bringt er ihm Essen und Trinken an sein Krankenlager. Dieses entgeht der Aufmerksamkeit seines Herrn nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Jim!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Hier bin ich!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Sag mal, woher kommt es, dass du diesem alten Mann gegen&uuml;ber so gut bist? Ist er etwa dein Vater?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Nein, Massa! Er ist nicht mein Vater.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Oder ist er sonst irgendwie mit dir verwandt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Nein Massa, er ist auch nicht mit mir verwandt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Dann ist er halt dein Freund.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Nein Massa, er ist auch nicht mein Freund.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span>    Was ist er denn?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Massa, er ist mein Feind; dieser Mann war es, der mich, als ich noch ein kleines Kind war, bei meinem Vater und meiner Mutter geraubt und mich als Sklave verkauft hat. Ich habe aber im Wort Gottes gelesen:<br />    &ldquo;So deinem Feind hungert, so speise ihn; d&uuml;rstet ihn, so tr&auml;nke ihn!&rdquo; <br />    (R&ouml;mer 12, 20)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Liebes Brautpaar! Wie dieses Bibelwort aus dem R&ouml;merbrief eine klare Auswirkung im Leben dieses gl&auml;ubigen Sklaven gehabt hat, w&uuml;nschen wir euch, dass auch ihr die Aufforderungen der Bibel f&uuml;r euch pers&ouml;nlich erkennt und befolgt.</p>
<p>-ENDE-</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das sch&#246;nste Geschenk</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 21:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das sch&#246;nste Geschenk, ein christliches Anspiel zum Thema Hochzeit und Liebe&#160;f&#252;r neun Personen. Autor:&#160; In China, auf einem Bauernhof lebte ein alter Chinese, der drei S&#246;hne hatte. Der &#228;lteste Sohn war sehr klug; ihm fiel das Lernen sehr leicht. Eines Tages kam er zum Vater und verk&#252;ndete ihm: Chang:&#160; Vater, ich will nach Schanghai studieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das sch&ouml;nste Geschenk, ein christliches Anspiel zum Thema Hochzeit und Liebe&nbsp;f&uuml;r neun Personen.</em></strong></p>
<p><strong>Autor:</strong>&nbsp; In China, auf einem Bauernhof lebte ein alter Chinese, der drei S&ouml;hne hatte. Der &auml;lteste Sohn war sehr klug; ihm fiel das Lernen sehr leicht. Eines Tages kam er zum Vater und verk&uuml;ndete ihm:</p>
<p><strong>Chang:</strong>&nbsp; Vater, ich will nach Schanghai studieren gehen, um sp&auml;ter ein Gesch&auml;ftsmann zu werden.</p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; Ich freue mich, mein Sohn, da&szlig; du dich entschlossen hast weiter zu lernen und ich w&uuml;nsche dir viel Erfolg bei deinem Studieren.</p>
<p><strong>Ching:</strong>&nbsp; (kommt dazu) Vater, auch ich m&ouml;chte den Hof verlassen. Ich gehe nach Nanking. Du wei&szlig;t ja, ich interessiere mich f&uuml;r den politischen Aufbau unseres Lande. Ich m&ouml;chte Regierungsbeamter werden.</p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; Auch dir, mein Sohn, w&uuml;nsche ich alles Gute in deiner Ausbildung. Denkt an mich, wenn ihr in der Ferne seid. Ich hoffe ihr besucht mich auch zwischendurch.</p>
<p><strong>Chang:</strong>&nbsp; Aber ja, Vater. Wir besuchen dich ganz bestimmt.</p>
<p><strong>Autor:</strong>&nbsp; Die beiden &auml;ltesten S&ouml;hne verlie&szlig;en nicht lange danach das Vaterhaus. Nun blieb der Vater mit dem j&uuml;ngsten Sohn allein. Dieser wuchs heran. Er war ein gro&szlig;er und starker Mann. Eines Tages kam auch er zum Vater und legte ihm seinen Wunsch dar:</p>
<p><strong>Chung:</strong>&nbsp; Vater, mir gef&auml;llt die Arbeit auf dem Bauernhof. Gib mir ein St&uuml;ck Land, damit ich es bearbeite, und so mein Brot verdiene.</p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; Ja, mein Sohn, ich will dir deinen Wunsch erf&uuml;llen. Das Land, das ich dir geben will, liegt zwar etwas weit entfernt von hier, aber es ist ein sehr sch&ouml;nes St&uuml;ck.</p>
<p><strong>Autor:</strong>&nbsp; Nun, waren alle S&ouml;hne au&szlig;er Haus, und der Vater sah sie nur noch sehr selten denn der Weg zu ihnen war weit. Er sehnte sich sehr nach ihnen.</p>
<p><strong><em>(Musikst&uuml;ck)</em></strong></p>
<p><strong>Autor:</strong>&nbsp; Einige Jahre sp&auml;ter, kurz vor dem achtzigsten Geburtstag des alten Vaters sprachen zwei seiner Freunde miteinander:</p>
<p><strong>Freund1:</strong>&nbsp; La&szlig; uns zu seinem achtzigsten Geburtstag ein besonderes Fest vorbereiten, das er nicht so schnell vergessen wird.</p>
<p><strong>Freund2:</strong>&nbsp; Seine S&ouml;hne m&uuml;ssen unbedingt dabei sein, denn er hat sie schon lange nicht gesehen.</p>
<p><strong>Freund1:</strong>&nbsp; Du hast recht! Das wird sicher eine gro&szlig;e Freude f&uuml;r ihn, wenn er die Liebe seiner S&ouml;hne sieht, in dem sie ihrem Vater zum Geburtstag gratulieren.</p>
<p><strong><em>(Musikst&uuml;ck)</em></strong></p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; Endlich ist der Tag gekommen. Heute werde ich meine S&ouml;hne sehen. Sie haben fest zugesagt zu meinem achtzigsten Geburtstag zu erscheinen. &#8212;&#8211; Aber nun warte ich schon fast eine Stunde lang, und niemand ist zu sehen. &#8212;&#8211; Doch da! Eine S&auml;nfte! Ob es wohl mein &auml;ltester Sohn ist? &#8212;&#8211; (zur Schwiegertochter) Bist du allein? Wo ist mein Sohn?</p>
<p><strong>Schwiegertochter1:</strong>&nbsp; Dein Sohn hat viel im Gesch&auml;ft zu tun. Er kann dort einfach nicht weg. Aber mach dir nichts daraus. Er hat f&uuml;r dich ein neues Haus in der Stadt gebaut, bald sollst du dort einziehen.</p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; (traurig) Das ist aber nett von ihm. Geh schon mal ins Haus! Ich will hier auf meine anderen S&ouml;hne warten. (sie geht) <br />(zu sich) Da, eine andere S&auml;nfte. Ich wu&szlig;te doch, da&szlig; mein Sohn sein Wort h&auml;lt. Aber nein es ist ja auch nur seine Frau. (zu Schwiegertochter2) Wo ist mein Sohn?</p>
<p><strong>Schwiegertochter2:</strong>&nbsp; Dein Sohn ist in seinem Amt besch&auml;ftigt und kann nicht kommen, aber er hat ein kostbares Geschenk f&uuml;r dich gekauft: ein ganz neues Auto mit einem Chauffeur, der dich herumfahren kann.</p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; Das, &#8211; das ist aber nett. Geh ins Haus! Ich kann nur noch hoffen, da&szlig; mein j&uuml;ngster Sohn mich nicht entt&auml;uscht.</p>
<p><strong>Autor:</strong>&nbsp; Kurze Zeit sp&auml;ter sah er wie sich in der Ferne eine Person n&auml;herte. Er erkannte bald seinen j&uuml;ngsten Sohn in seiner einfachen chinesischen Bauerntracht. Ihm folgte seine ganze Familie. Der Vater war so gl&uuml;cklich, da&szlig; er ihnen zur Begr&uuml;&szlig;ung entgegeneilte. Der Sohn verneigte sich vor seinem Vater und sagte:</p>
<p><strong>Chung:</strong>&nbsp; Vater, es tut mir leid, da&szlig; wir so sp&auml;t gekommen sind, und auch , da&szlig; wir kein Geschenk mitbringen konnten. Die Ernte war so schlecht in diesem Jahr, aber wir wollen dich doch gerne wiedersehen und dir sagen, wie lieb wir dich haben.</p>
<p><strong>Vater:</strong>&nbsp; Wenn du kommst und mir sagst, da&szlig; du mich liebst, dann bringst du mir das sch&ouml;nste Geschenk von allen. </p>
<p><strong>Autor:</strong>&nbsp; Liebes Brautpaar, kein Geschenk dr&uuml;ckt so viel Liebe aus, wie ein liebes Wort zur rechten Zeit. Verge&szlig;t niemals eure Eltern, die stets auf euch warten. Wenn ihr sie besucht und ihnen sagt, wie lieb ihr sie doch habt, wird dieses Wort ihnen viele teure Geschenke ersetzen.</p>
<p></p>
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		<title>Allein entscheiden?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 16:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprecher:&#160; Jochen und Bettina hatten eine gr&#246;&#223;ere Wohnung bekommen. Die Einrichtung war ziemlich komplett, nur im E&#223;zimmer fehlte noch der Glasschrank. Verk&#228;ufer:&#160; Nun, ich kann noch eine Vitrine anbieten. Sie ist allerdings etwas gr&#246;&#223;er als die Sie zuvor gesehen haben. Jochen:&#160; Die gef&#228;llt mir. Bettina, ist die nicht sch&#246;n?! Bettina:&#160; Ja, aber die ist zu&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sprecher:&nbsp; </strong>Jochen und Bettina hatten eine gr&ouml;&szlig;ere Wohnung bekommen. Die Einrichtung war ziemlich komplett, nur im E&szlig;zimmer fehlte noch der Glasschrank.</p>
<p><strong>Verk&auml;ufer:&nbsp; </strong>Nun, ich kann noch eine Vitrine anbieten. Sie ist allerdings etwas gr&ouml;&szlig;er als die Sie zuvor gesehen haben.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Die gef&auml;llt mir. Bettina, ist die nicht sch&ouml;n?!</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Ja, aber die ist zu&#8230;</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; (wendet sich an den Verk&auml;ufer, unterbricht Bettina) Sagen Sie, was kostet diese Vitrine?</p>
<p><strong>Verk&auml;ufer:</strong>&nbsp; Sie kostet 499,-&euro;. </p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Ich denke, wir nehmen diese. Sie sagt mir mehr zu.</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Aber Jochen, die pa&szlig;t doch gar nicht&#8230;</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Was meinst du, die pa&szlig;t nicht? Die Wand ist doch 3,40 m breit. Das reicht f&uuml;r dieses M&ouml;belst&uuml;ck. (wendet sich an den Verk&auml;ufer) Wann k&ouml;nnen wir die Vitrine abholen oder haben Sie noch welche auf dem Lager.</p>
<p><strong>Verk&auml;ufer:</strong>&nbsp; Moment mal. Da m&uuml;&szlig;te ich einmal nachsehen. (geht)</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Aber diese pa&szlig;t nicht zu unserer Einrichtung. Eine schwarze Vitrine im E&szlig;zimmer, wo sonst alles andere M&ouml;bel &quot;Eiche hell&quot; ist! Die andere pa&szlig;t besser zu unserem Stil.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Die war doch kleiner. Hier kannst du viel mehr unterbringen.</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Die andere kostete nur 300 &euro;. Wir m&uuml;ssen doch auch an unseren Geldbeutel denken.</p>
<p><strong>Verk&auml;ufer:</strong>&nbsp; (kommt wieder) Wir haben noch eine im Lager.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Gut. Vielen Dank f&uuml;r Ihre Beratung.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Das junge Ehepaar verlie&szlig; das M&ouml;belhaus. Bettina &uuml;berlegte, wie sie Jochen &uuml;berzeugen konnte, da&szlig; die zuletzt gesehene Vitrine nicht so gut war. Jochen dagegen plante schon den n&auml;chsten Urlaub. W&auml;hrend er &uuml;ber verschiedene Reiseziele erz&auml;hlte, merkte er nicht, wie wortkarg Bettina auf dem Heimweg war.</p>
<p><strong>-Musik-</strong></p>
<p><strong>Bettina:&nbsp; </strong>Jochen ist immer noch nicht da. Ich warte schon seit einer Stunde auf ihn. Er sagt mir doch sonst immer, wenn er &Uuml;berstunden machen mu&szlig;. Das Essen wird schon kalt. Dann lohnt es sich nicht mehr zu dem M&ouml;belmarkt zu fahren. </p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; (kommt eilig heran) Hallo Bettina! Na, du wartest sicher schon lange auf mich. Ich mu&szlig; im E&szlig;zimmer etwas Platz machen, damit ich die Vitrine aufstellen kann.</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Was? Die Vitrine?</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Da staunst du, nicht wahr? Ja, ich bin sofort nach der Arbeit zum M&ouml;belhaus gefahren und habe die schwarze Vitrine gekauft, die uns gestern so gut gefiel.</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Du meinst, die dir gut gefiel.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Ja, schau mal. Hier ist Platz genug. Jetzt kannst du endlich all dein Geschirr unterbringen. Das hast du dir doch schon lange gew&uuml;nscht.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Bettina war entt&auml;uscht, aber sie wollte Jochens Freude nicht verderben und schwieg. Auch das Abendessen verlief recht schweigsam. Anschlie&szlig;end ging Bettina zur Chorprobe, w&auml;hrend Jochen die Vitrine aufbaute. Er hatte gerade seine Arbeit beendet, als es klingelte. Sein Freund Helmut stand vor der T&uuml;r.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Hallo, Helmut, sch&ouml;n, da&szlig; du kommst.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Hallo, ich habe dich schon lange nicht gesehen und da Ellen heute Sp&auml;tschicht hat, wollte ich mal bei dir hereinschauen. Du scheinst aber besch&auml;ftigt zu sein?</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Nun, ich bin gerade mit der Arbeit fertig. Unsere neue Vitrine steht.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Nicht schlecht. Sie f&auml;llt richtig auf.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Vor allem kann man eine Menge Geschirr unterbringen. Das hat sich Bettina immer gew&uuml;nscht. Aber..</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Was aber?</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Ich glaube, ihr gef&auml;llt dieser Glasschrank gar nicht.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Wie, habt ihr ihn nicht zusammen ausgesucht?</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Sagen wir mal, sie war dabei, aber ich habe ihn gekauft. Ich wollte sie damit &uuml;berraschen. Ich dachte, wenn sie erst einmal zu Hause steht, wird diese Vitrine ihr schon gefallen.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Und? Wie hat sie reagiert?</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Sie war &uuml;berrascht, doch sagte sie nichts.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Ich glaube, du hast etwas zu voreilig gehandelt.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Vielleicht.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Wei&szlig;t du, in letzter Zeit besch&auml;ftige ich mich mit dem Philipperbrief. Kapitel 2,2 u. 3 ist mir gerade in Bezug auf unsere Ehe wichtig geworden. Wir k&ouml;nnen es ja jetzt lesen.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Ja, gerne. (schl&auml;gt die Bibel auf, liest) &quot;So macht meine Freude dadurch vollkommen, da&szlig; ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einm&uuml;tig und eintr&auml;chtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern h&ouml;her als sich selbst.&quot;</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; Besonders der letzte Teil sprach mich an: achte einer den andern h&ouml;her als sich selbst. Ich &uuml;berlegte, wie ich Ellen meine Achtung zeigen kann. Dabei fiel mir auf, da&szlig; ich f&uuml;r Ellen zu wenig Zeit hatte, weil ich mich zu sehr mit meinen Hobbys besch&auml;ftigte.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Hm, so habe ich es noch nicht gesehen. Es stimmt. Ich wollte, da&szlig; Bettina mich beim Aussuchen begleitete. Aber die Entscheidung habe ich alleine getroffen, weil ich meinte, es besser beurteilen zu k&ouml;nnen. Ich wollte ihre Zustimmung. In den Worten dieses Verses gesprochen, habe ich meine Ehre gesucht. H&auml;tte ich sie h&ouml;her geachtet als mich, h&auml;tte ich sie mitreden lassen.</p>
<p><strong>Helmut:</strong>&nbsp; O, Jochen, es ist schon sp&auml;t. Ich mu&szlig; Ellen von der Arbeit abholen. Auf Wiedersehen!</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Auf Wiedersehen! (Helmut geht) Bettina mu&szlig; ja auch gleich von der Chorprobe kommen. Ich m&ouml;chte die Sache noch heute Abend regeln.</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; (kommt dazu) Hallo, Jochen. O, die Vitrine steht schon. Du hast gute Arbeit geleistet.</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Bettina, es tut mir leid, da&szlig; ich so eigenm&auml;chtig gehandelt habe. Ich h&auml;tte mit dem Kauf warten und mit dir dar&uuml;ber sprechen m&uuml;ssen. Statt dessen habe ich dich entt&auml;uscht. Kannst du es mir verzeihen?</p>
<p><strong>Bettina:</strong>&nbsp; Gerne vergebe ich dir. Wei&szlig;t du, ich habe w&auml;hrend der Probe &uuml;berlegen m&uuml;ssen, weshalb es bei uns zu solchen Situationen kommt. Ich denke, es liegt daran, weil wir Gott nicht in unsere Entscheidungen mit einbeziehen</p>
<p><strong>Jochen:</strong>&nbsp; Du hast recht. Wenn wir beide nach Gottes Willen trachten, f&auml;llt es sicherlich leichter eines Sinnes zu sein.</p>
<p><strong><em>(richtet sich an das Brautpaar mit einem Wunsch im Sinne des Anspiels)</em></strong></p>
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		<title>N&#228;chstenliebe wird belohnt</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 15:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprecher: Nach einer schrecklichen Nacht, in der Granaten und Bomben Tod und Verderben zu Freund und Feind gebracht hatten, d&#228;mmerte langsam der junge Tag. Bald tasteten sich die ersten goldenen Strahlen der aufgehenden Sonne &#252;ber die zerschossenen H&#228;user von Jepiphan. Der Feind war weiter nach Osten zur&#252;ckgewichen, doch musste das verlassene Gel&#228;nde nach Versprengten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Nach einer schrecklichen Nacht, in der Granaten und Bomben Tod und Verderben zu Freund und Feind gebracht hatten, d&#228;mmerte langsam der junge Tag. Bald tasteten sich die ersten goldenen Strahlen der aufgehenden Sonne &#252;ber die zerschossenen H&#228;user von Jepiphan. Der Feind war weiter nach Osten zur&#252;ckgewichen, doch musste das verlassene Gel&#228;nde nach Versprengten und Verwundeten abgesucht werden. Auch Unteroffizier Hartmann war an dieser Aktion mit seiner Gruppe beteiligt.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Berger:</span> Was war das?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Jemand st&#246;hnt. Es scheint aus dem Geb&#252;sch dort zu kommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Martens:</span> Ja, es stimmt. Dort scheint jemand zu liegen.</p>
<p>(die drei n&#228;hern sich dem Verletzten)</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> (st&#246;hnt) Kamerad! Kamerad!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Berger:</span> Mensch, das ist ja ein Ivan! Los, Fritz, knall ihm eins vor dem Sch&#228;del!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Halt! Niemand schie&#223;t! Denkt ihr gar nicht daran, da&#223; ihr vielleicht morgen in der gleichen Lage sein k&#246;nnt wie heute dieser Russe?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Berger:</span> Die w&#252;rden uns bestimmt kaltmachen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Das ist egal, wir tun so etwas nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Martens:</span> Was sollen wir denn mit dem Kerl machen?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Wir werden mal sehen, was mit dem Mann los ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Bald hatten sie festgestellt, dass der Verwundete ein Hauptmann war. Ein Granatsplitter hatte ihm den rechten Oberschenkel zerschlagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Gebt euer Verbandszeug her. Wir werden ihn verbinden und bis ins n&#228;chste Haus tragen. Von dort lassen wir ihn dann sp&#228;ter abholen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Martens:</span> Ich habe hier noch ein paar alte S&#228;cke gefunden. Und Stroh ist auch noch in der H&#252;tte. Damit k&#246;nnen wir vorerst ein Lager herrichten.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Das ist gut. So, komm, trink noch etwas Tee aus der Feldflasche. Mehr k&#246;nnen wir im Augenblick nicht tun.</p>
<p>(die drei wenden sich um und gehen, der Verletzte richtet sich auf)</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Kamerad, danke! Danke, Kamerad!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Der Tag brachte einen Gegenangriff des Feindes, und so sahen die drei den russischen Offizier nicht wieder.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Musik:</span></p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Jahre waren vergangen, Die deutsche Armee hatte bedingungslos kapituliert. In endlosen Kolonnen marschierten die Gefangenen in die Sammellager. Auch Hartmann, der inzwischen Feldwebel geworden war, geh&#246;rte zu den Zehntausenden, die in einem riesigen Lager in Tabor in der Tschechoslowakei gesammelt wurden, um von dort aus die Fahrt in die Ungewissheit der russischen Gefangenschaft anzutreten. Zuerst ging es in die Karpato-Ukraine und von dort in vergitterten Waggons in die weite, weite Sowjetunion. Was w&#252;rde die Zukunft bringen? &#8211; fragte Hartmann sich immer wieder.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> (zu sich) Werde ich meine Lieben einmal wiedersehen? Ob ich wohl die schwere Arbeit unter gro&#223;en Entbehrungen aushalten werde? Wo kommen wir hin?<br />
(lauter, aus dem Fenster schauend) Wir fahren anscheinend am Kaspisee entlang. Es wirkt merkw&#252;rdig: links das Meer, rechts Steppe und weiter hinten kahles Karstgebirge.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1.Gefangener:</span> Kein Baum, kein Strauch ist zu sehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2.Gefangener:</span> Richtiges Verbannungsgebiet! Schlimmer als wir es uns je vorstellen konnten!</p>
<p><span style="font-weight: bold">1.Gefangener:</span> Hier werden wir alle elend vor die Hunde gehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> (wendet sich ab, spricht zu sich selbst)<br />
Wie geht es meinen Angeh&#246;rigen zu Hause? Ob sie noch leben? &#8211; Warum trifft mich dieses Schicksal? Warum l&#228;sst Gott soviel Elend und Not zu? -<br />
Ach, alles Gr&#252;beln n&#252;tzt ja doch nicht. Ich will mich an Gott klammern, dem ich immer vertraut habe. Auch in den sechs Kriegsjahren hat er mich nie verlassen. Er allein kennt meinen Weg und Ziel.<br />
“Wei&#223; ich den Weg auch nicht,<br />
Du wei&#223;t ihn wohl;<br />
Das macht die Seele still und friedevoll.<br />
Ist’s doch umsonst, dass ich mich sorgend m&#252;h,<br />
Dass &#228;ngstlich schl&#228;gt das Herz, sei’s sp&#228;t, sei’s fr&#252;h.&#8221;</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Ihm war, als h&#228;tte er mit diesen Worten neue Kraft bekommen, und voller Vertrauen sprach er in Gedanken: &#8220;Ich danke dir, Herr, dass du mir helfen willst!<br />
Nach vielen Tagen wurden endlich die Wagont&#252;ren aufgerissen. Von harten Stimmen mit “Dawai! Dawai!&#8221; angetrieben, mussten alle Gefangenen aussteigen und antreten. Dann marschierte der ganze Transport in ein schwer vergittertes Lager.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1.Gefangener:</span> Endlich sind die Baracken fertig. Es hat ja Wochen gedauert.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Nun, unsere Kameraden sterben in Massen. Die harte t&#228;gliche Fron der Gefangenschaft fordert t&#228;glich viele Opfer.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2.Gefangener:</span> Vielleicht ist der Tod auch die beste L&#246;sung. Der Hunger, der an unseren Leibern zehrt, kann ich kaum noch ertragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1.Gefangener:</span> Und dabei unter schlechtesten Bedingungen zehn bis zw&#246;lf Stunden unter tage arbeiten um das Soll an Kohlen zu f&#246;rdern. Es ist kein ende abzusehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Ich wei&#223; auch nicht, wie wir aus dieser furchtbaren Lage herauskommen k&#246;nnen. Flucht ist sinnlos, das haben die Versuche einiger Kameraden bewiesen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2.Gefangener:</span> Ja, sie sind alle gefasst worden und haben es nun doppelt schwer.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Als Hartmann eines Tages sinnend im Lager stand und in die Sonne schaute, die gerade hinter den schneebedeckten Bergen des Kaukasus versank, gingen drei russische Offiziere durch das Lager. Hartmann erkannte sofort, dass sie hier fremd waren und nicht zur st&#228;ndigen Garnison und zur Milit&#228;rverwaltung geh&#246;rten. Doch als er sich zu ihnen wandte, um die vorgeschriebene Ehrenbezeugung zu erweisen, stutzte er. Auch der &#228;lteste der drei Offiziere, ein Major, musterte ihn &#252;berrascht und trat auf ihn zu.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Wie hei&#223;t du?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Hartmann.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Hast du im November 1941 in Russland gek&#228;mpft?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Ja!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Du warst in Jepiphan?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Ja wohl!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Kennst du mich?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Wenn ich mich nicht sehr t&#228;usche, ja, Herr Major!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Dann werden wir uns sp&#228;ter noch sprechen. Auf Wiedersehen!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Am n&#228;chsten Morgen stellten sich die Kolonnen am Tor auf, um von dem Wachoffizier zur Arbeit ausgez&#228;hlt zu werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Wachoffizier:</span> Hartmann, zw&#246;lfte Brigade!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Hier!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Wachoffizier:</span> Heute nicht mit ausr&#252;cken!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Ja wohl!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Wachoffizier:</span> Gehen Sie zum Major! (Hartmann geht)</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Du bist also der Deutsche, der mich vor f&#252;nf Jahren bei Jepiphan verbunden und nicht wie einen Feind, sondern wie einen Menschen behandelt hat! Warum hast du mich damals nicht erschossen, wie deine Kameraden es wollten?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Weil ich es vor Gott und vor meinem Gewissen nicht tun konnte.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> So, so, dann bist du also Christ?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Hartmann:</span> Ja wohl, ich bem&#252;he mich, es zu sein!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Major:</span> Ich werde nie vergessen, dass du &#252;ber alles Trennende das Gebot der Menschlichkeit gestellt hast, Kamerad.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Nach einigen Wochen wurden die ersten Krankentransporte nach Deutschland zusammengestellt. Unter den Heimkehrern stand der Kriegsgefangene Hartmann. Seine Augen strahlten vor Freude und Dankbarkeit, hatte er doch aufs neue erfahren, dass Gott seine Kinder nicht verl&#228;sst.</p>
<p>Nicht jeder Gehorsam dem Worte Gottes gegen&#252;ber wird so sichtbar belohnt, wie in dieser wahren Begebenheit. Trotzdem lohnt es sich das Christ sein wirklich auszuleben. Diese Erfahrung w&#252;nschen wir Euch. Denn Jesus sagt in Matth.7,12 Was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.</p>
<p><strong>-ENDE-</strong></p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=294">Nächstenliebe wird belohnt</a> <small>(31KB)</small><br />
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