Archive für die Kategorie 'Hochzeit'

Okt 21 2008

Ich hab dich lieb.

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Ich hab dich lieb, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 4 Personen

Sprecher: Pastor Wilhelm Busch sitzt in seinem Zimmer und bereitet eine Bibelarbeit vor. Er liest in 1.Korinther 13.

Pastor: … Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht. Weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht auf Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand… (Es klopft an der Tür, Tür geht auf, Frau Hartmann kommt herein)

Frau H.: Guten Tag, Herr Pastor. Haben Sie wohl etwas Zeit für mich?

Pastor: Guten Tag Frau Hartmann. Aber sicher habe ich Zeit. Bitte nehmen Sie bitte Platz.

Frau H.: Herr Pastor, unsere Ehe klappt nicht mehr. Es sind eigentlich keine großen Dinge, die vorgefallen sind. Mein Mann schlägt mich nicht, betrügt mich auch nicht; nein, das würde er auch nie tun. Es klappt einfach nicht mehr. Er hat keine Zeit mehr für mich, hört mir nicht mehr zu und geht auch nicht mehr auf meine Wünsche ein. Schon eine Woche lang haben wir nicht miteinander gesprochen. Wir vertragen uns einfach nicht mehr. Ich verspüre keine Liebe mehr von ihm; er liebt mich nicht mehr.

Pastor: Haben Sie Ihren Mann denn auch nicht mehr lieb?

Frau H.: Doch, sehr! Aber wenn er mich so behandelt…

Sprecher: Das Weitere schenkt sie sich. Der Pastor kann es sich auch denken. In diesem Augenblick sieht Pastor Wilhelm Busch auf der Straße ihren Ehemann vorbeigehen.

Pastor: Einen Augenblick bitte, Frau Hartmann. Ich bin sofort wieder da! Ich muss noch schnell etwas erledigen.

(Pastor Busch geht Herr Hartmann entgegen)

Pastor: Guten Tag, Herr Hartmann.

Herr H.: Guten Tag, Herr Pastor.

Pastor: Schön, dass ich Sie treffe. Kommen Sie doch bitte in meine Wohnung. Ich muss etwas sehr Wichtiges mit Ihnen besprechen. (kleine Pause) — Kommen Sie, gehen wir in dieses Zimmer, hier stört uns keiner.

(beide setzen sich; kleine Pause)

Pastor: Es klappt nicht mit Ihrer Ehe?

Herr H.: Wenn Sie wüssten, Herr Pastor! Es geht alles schief. Meine Frau ist so zänkisch. Nie ist sie mit mir zufrieden. Und was ich auch sage; immer muss sie das letzte Wort haben. Es ist kein Auskommen mehr mit ihr.

Pastor: Sie haben Ihre Frau also nicht mehr lieb?

Herr H.: Doch, das ist ja das Unglück: Ich habe sie immer noch sehr lieb!

Pastor: Haben Sie es Ihrer Frau denn schon gesagt? Haben Sie es ihr heute schon einmal gesagt, wie lieb Sie sie haben?

Herr H.: Gesagt?! Nein, das ist doch unnötig, sie weiß es doch.

Pastor: Wenn Sie es ihr nicht gesagt haben, woher soll sie es dann wissen?

Herr H.: Wir sind doch schon so lange verheiratet, und… und ich liebe sie, das weiß sie!?

Pastor: Nein, Herr Hartmann, dass weiß sie eben nicht mehr. Und wenn Sie eine glückliche Ehe haben wollen, dann müssen Sie es Ihrer Frau jeden Tag auf’s Neue sagen. Sie werden sehen wie gut es tut. Doch ich muss Sie jetzt einen kleinen Moment allein lassen. Wenn Sie noch etwas warten, ich bin in kurzer Zeit wieder da.

(Pastor geht zu Frau Hartmann)

Pastor: So Frau Hartmann, Sie sagten vorhin, dass Sie Ihren Mann noch liebhaben?

Frau H.: Ja, gewiss, Herr Pastor!

Pastor: Haben Sie es Ihrem Mann auch ab und zu mal gesagt?

Frau H.: Aber das weiß er doch. Sonst hätte ich ihn vor Jahren nicht geheiratet. Ich bin die Jahre doch immer bei ihm gewesen, und habe alle meine Pflichten treu und gern erfüllt. Er weiß, dass ich ihn liebhabe.

Pastor: Nein, das weiß er eben nicht. Sie sollten lernen, es Ihrem Mann jeden Tag auf’s Neue zu sagen. Sie werden sehen, wie das hilft. Aber nun kommen Sie doch bitte einmal mit.

Sprecher: Und dann führt Pastor Wilhelm Busch Frau Hartmann ins andere Zimmer zu ihrem Mann, schließt die Tür und lässt sie allein. Zwei Stunden später tritt ein glückliches Ehepaar aus der Wohnung von Wilhelm Busch auf die Straße, um den Heimweg anzutreten.

ENDE

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Okt 21 2008

Das ist ein Geschenk?

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Das ist ein Geschenk?, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 4 Personen

Diener: Sehr geehrter Rabbi Jehuda! Mein Herr, der große König Artabon schickt Dir ein Geschenk. Er möchte Dir eine Freude machen, weil er Dich verehrt, Deine Klugheit und Weisheit. Durch diesen wertvollen Edelstein will er Dir seine Achtung ausdrücken.

Jehuda: Sage dem König Artabon, meinem Freund, dass ich mich freue, seine Achtung genießen zu dürfen. Ich werde diesen Schatz hüten und so oft ich ihn sehe, daran denken, wer ihn mir schenkte.

Diener: Mein Herr hat noch eine Bitte.

Jehuda: Sprich sie aus! Wenn es in meiner Kraft steht, will ich sie erfüllen.

Diener: Der König Artabon bittet Dich, ihm ebenfalls zu zeigen, wie wertvoll Dir seine Freundschaft ist. Er möchte etwas von Dir geschenkt bekommen, das Dir sehr wichtig ist.

Jehuda: Ich werde diesen Wunsch gerne erfüllen! Dazu werde ich mich selber auf den Weg in Euer Land machen, um meinem Freund, dem König Artabon meine Zuneigung zu zeigen.

Sprecher: Der Rabbi bereitete sich auf die schwere, lange Reise vor und zog mit seinen Begleitern los. Angekommen, ließ er sich sofort melden.

(begrüßen sich)

Artabon: Mein Freund! Rabbi Jehuda persönlich! Du bist gekommen, um mich zu besuchen.

Jehuda: Ja, ich wollte Dir selber sagen, wie sehr mich Dein Geschenk gefreut hat. Vielen Dank! Ich habe Dir ebenfalls ein Zeichen meiner Freundschaft mitgebracht.
(beide setzen sich)
Hier ist eine Schriftrolle und ein Prophetenbuch. Bei mir und meinem Land befestigt man sie am Türpfosten. So sieht man sie beim Herein- und Herausgehen.

Artabon: (enttäuscht) Wie konntest Du mir solch ein Geschenk machen? Soll dieses das Geschenk der Liebe sein? Meinen Edelstein kannst Du sonst nirgends kaufen. Nirgends! So wertvoll ist er. Du gibst mir etwas, was keinen Wert für mich hat.

Jehuda: Lieber König Artabon. Lass mich zu diesem Geschenk etwas sagen. Du hast mir ein wunderschönes Geschenk gemacht! Es gefällt mir sehr gut! Aber - (betont) - als ich es meinen Freunden zeigte, merkte ich, dass Neid und Missgunst in ihren Augen stand. Sie hätten auch gerne so etwas Wertvolles besessen. Also musste ich Dein Geschenk in Sicherheit bringen, musste es beschützen, um es nicht zu verlieren. Darum lassen sich unsere Geschenke nicht vergleichen. Was ich Dir gab, erfreut Dein Herz. Je mehr Du in dem Prophetenbuch ließt, umso weiser wirst Du werden. Und was in Deinem Herzen ist, kann Dir niemand nehmen. Dieser Schatz hat einen anderen Wert!

Artabon: Jetzt bin ich zufrieden. Es ist also sehr wertvoll, obwohl man es nicht gleich erkennen kann.

Sprecher: Liebes Brautpaar, beurteilt nicht äußeres als erstes. Achtet auf den Wert, den alle Dinge vor Gott haben, nicht auf die Aussagen von Menschen. Achtet auf die Aussagen der Bibel. Achtet nicht auf das Aussehen der Wohnung, Ansehen vor anderen, Wert von Geschenken oder Statussymbolen. Überlegt mit Rechenschaft vor Gott, welche Konsequenzen euer Verhalten und eure Werteinschätzung hat.

ENDE

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Okt 21 2008

Achte den Anderen höher als dich

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Achte den Anderen höher als dich, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 4 Personen

Autor: Bernd und Jutta stehen kurz vor ihrer Hochzeit. Sie leben beide in Hingabe zu dem Herrn und wünschen sich von Herzen, dass Er durch ihren Hochzeitstag und durch ihre Ehe verherrlicht wird. Heute haben sie ein Gespräch mit dem Gemeindeleiter Herr Nagel, wo sie noch einmal den Ablauf des Tages und die Trauung durchsprechen wollen. Jutta hat sich gerade fertig gemacht, da klopft es an der Tür.

Jutta: Oh, Bernd. Schön, komm doch rein!

Bernd: Ach, ich sehe du bist schon fertig, es eigentlich auch schon Zeit, sollten wir nicht lieber gehen?

Jutta: Doch, können wir.

Pause

Bernd: Oh Jutta, nur noch eine Woche, dann ist es endlich soweit. Hoffentlich wird es ein schöner und gesegneter Tag sein.

Autor: Auch Jutta wünscht sich dieses von Herzen. Mittlerweile haben sie das Haus des Gemeindeleiters erreicht und klopfen an die Tür. Kurz darauf erscheint Herr Nagel.

Nagel: Guten Tag Jutta und Bernd. Schön das ihr gekommen seid. Kommt wir gehen gleich in mein Arbeitszimmer, dort können wir alles in Ruhe durchsprechen.   (Pause)    Bitte, nehmt Platz. Ich möchte zunächst ein kleines Experiment durchführen und dann besprechen wir alles weitere. Schaut euch mal das Bild hier auf dem Tisch an. Es ist eintönig nicht wahr? Aber sagt mir doch einmal, welche Farbe (ihr an der Seite) seht?

Bernd: Rot.

Autor: Jutta sieht ihn ganz verdutzt an und sagt:

Jutta: Nein, ich sehe blau.

Nagel: Nanu, wie geht denn so was. Seht ihr die Farben denn so unter-schiedlich? Aber jetzt wechselt doch einmal eure Plätze. So, und welche Farbe seht ihr jetzt?

Bernd: Oh, jetzt sehe ich auch blau.

Jutta: Aber ich sehe jetzt rot. Das Bild hat ja auch verschiedene Farben an den Seiten.

Nagel: Seht ihr, ihr habt begriffen, dass das Bild an den Seiten einmal rot und einmal blau, es kommt nur darauf an, wo man sitzt oder steht. Seht einmal, genauso ist es in der Ehe. Wenn ihr einmal eine Meinungsverschiedenheit habt oder euch sogar streitet, so tut dasselbe, was ich euch vorhin vor dem Bild geraten habe. Wechselt die Plätze, stellt euch in Gedanken auf die andere Seite, versetzt euch in seine Lage und beurteilt dann von dort aus, das worüber ihr euch gestritten habt.

Autor: Liebe ………….. und ……………. Jedes Ding hat meistens zwei Seiten. In der Regel sehen wir nur eine, und schon haben wir Vorurteile. Diese Einseitigkeit schafft Spannungen, Streit und verhärtet unsere Herzen. Versetzt euch mal in die Lage des Anderen. Übt Selbst-verleugnung und Nächstenliebe.

Die Bibel sagt uns: In Demut achte einer den Anderen höher als sich selbst.

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Okt 21 2008

Das Zirpen der Grille

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Das Zirpen der Grille, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 3 Personen

Sprecher: Ein Indianer besuchte einen weißen Mann. In einer Stadt, mit dem Lärm, den Autos und den vielen Menschen zu sein war für ihn ganz neu und verwirrend. Die beiden Männer gingen die Straße entlang, als plötzlich der Indianer stehenblieb.

Indianer: Hörst du auch, was ich höre?

W. Mann: (hört) Alles, was ich höre, ist das Hupen der Autos und das Rattern der Omnibusse.

Indianer: Nein, das meine ich nicht. Ich höre ganz in der Nähe eine Grille zirpen.

W. Mann: Eine Grille (verwundert)? Du musst dich irren; hier gibt es keine Grillen! - Und selbst wenn es eine gäbe, würde man ihr Zirpen bei dem Lärm gar nicht hören.

Sprecher: Aber der Indianer gab nicht nach. Er ging ein paar Schritte und blieb vor einer Hauswand stehen. Wilder Wein rankte an der Mauer. Er schob die Blätter auseinander und da saß tatsächlich eine Grille.

W. Mann: Indianer können eben besser hören als Weiße.

Indianer: Nein, nein mein Freund. Der Grund, warum du die Grille nicht gehört hast, liegt woanders. Wir Menschen hören stets das gut, worauf wir zu achten gewohnt sind!

Sprecher: Liebe ……………….. und …………………….! Wir wünschen euch ein feines Gehör für die Stimme Gottes. Übt euch darin, sie in der Stille kennenzulernen, so könnt ihr sie auch im lauten Treiben erkennen.

ENDE

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