Archive für die Kategorie 'Hochzeit'

Mrz 17 2008

Alles verloren?

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Alles verloren, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 2 Personen

(Prediger sitzt in seinem Zimmer. Es klopft. Franz tritt ein.)

Franz:   Guten Morgen, Herr Pastor.

Prediger:   Guten Morgen Franz. Du machst ja ein Gesicht, ist etwas passiert? Willst du es mir nicht sagen?

Franz:   Ja, gerade deshalb bin ich gekommen. Es ist meine Ernte, meine gute Ernte. Das heißt, bis gestern standen meine Getreidefelder großartig, beinahe reif zum Schneiden. Dann kam der Hagel und innerhalb von fünf Minuten hat er mir alles genommen. Alles! Alles ist weg!

Prediger:   Franz, es tut mir wirklich leid, dass du alles verloren hast. Alles - also ist deine Frau gestorben.

Franz:   Meine Frau? Nein, doch nicht!

Prediger:   Ja, und deine Kinder auch. Du hast deinen guten Ruf in der Umgebung verloren, weil man dir gewisse Dinge nachredet.

Franz:   (empört) Wieso? Ist doch gar nicht wahr!

Prediger:   Doch. Sagtest du nicht, du hättest alles verloren, was eigentlich Wert hat. Du hast eine liebe Frau, die dir treu zur Seite steht. Du hast vier gesunde Kinder, die alle gut lernen. Du hast Ansehen in der Gemeinde, weil du versuchst dem Herrn völlig zu dienen. Auch hast du nicht dein ganzes Einkommen verloren, sondern nur die Getreideernte. Da sind ja noch die Kühe und die Hühner, die euch Einkommen bringen. Weißt du, Franz, mit Geld können wir uns vieles im Leben kaufen, aber nicht alles. Wir können uns ein Bett kaufen, aber nicht den gesunden Schlaf; Bücher, aber nicht den Verstand, um das Gelesene zu verstehen; Nahrungsmittel; aber nicht den Appetit; Medizin; aber nicht die Gesundheit; ein Haus, aber nicht ein glückliches Familienleben; den Genuss der Welt; aber nicht den Frieden mit Gott!

Franz:   Ich verstehe schon. Verzeiht mir, dass ich so unbedacht war. Ich habe das wichtigste in meinem Leben nicht wertgeschätzt. Weil ich mich zu sehr mit dem Verlust der Ernte beschäftigte, unterließ ich es Gott für die vielen anderen Gaben und Freunde zu danken. Jetzt ist es mir klar, dass ich ein reicher Mann bin.

Prediger: ________ und ________, wir wünschen, dass ihr in eurem Leben nie das Danken vergesst, denn, die glücklichsten Menschen sind nicht die, die das Meiste haben, sondern, die am meisten Danken können.

ENDE

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Mrz 17 2008

Im Alltag

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Im Alltag, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 3 Personen

Frank: Es ist schon wieder so spät geworden. Nun aber schnell nach Hause. Bettina wartet sicher schon.

Bettina: Hallo Frank ist alles in Ordnung?

Frank: Ja, wir mussten ein bisschen länger machen, deswegen bin ich so spät. Es tut mir leid.

Bettina: Das ist doch nicht so schlimm. Ich habe nur Angst gehabt, dass dir etwas passiert sein könnte. (setzen sich an den Tisch) Komm, das Abendbrot steht schon auf dem Tisch, du musst doch sicher gleich noch zum Chor.

Frank: Das ist wieder ein Abend, wo ich nur unterwegs bin, naja es geht halt nicht anders.

Bettina: Wie war deine Arbeit?

Frank: Ach, im Moment ist soviel zu tun, dass wir nie pünktlich gehen können. Man gibt sich Mühe und kommt doch erst spät weg, das ist dann mit der Zeit doch anstrengend.

Bettina: Musst du nach der Chorprobe noch irgendwo hin?

Frank: Nein, ich komme direkt nach Hause.

Bettina: Oh, das ist schön. Dann können wir es uns noch gemütlich machen - und du kannst dich ausruhen.

Frank: Jetzt muss ich aber los. Also, dann bis heute Abend.

Bettina: Ja, mach´s gut.

- Musik -

Bettina: (sitzt am Tisch) Eigentlich müsste Frank gleich hier sein. Ich kann ja schon mal Tee aufsetzen.

Frank: Hallo Bettina, da bin ich wieder. Oh, was bin ich müde.

Bettina: Möchtest du noch einen heißen Tee trinken, bevor du ins Bett gehst? Ich habe ihn schon gekocht.

Frank: Oh ja, gerne.

- Musik -

Bettina: Ich habe noch eine Stunde Zeit, bis Frank kommt, dann gehe ich eben noch ein Weilchen an den kleinen Teich, zusammen kommen wir da auch nicht mehr zu. Warum eigentlich nicht? Wir haben uns nie gestritten, es ist einfach so Alltag, so Routine geworden. Wir reden zwar miteinander, aber irgendwie geht jeder so seinen Weg. Wie kommt das? Anfangs haben wir viel miteinander geredet - nicht nur alltägliche Dinge. Und dann brachte Frank mir oft irgendwelche Kleinigkeiten oder Blumen mit - nicht dass es unbedingt nötig wäre, aber es belebte unsere Beziehung. Habe ich ihm eigentlich entsprechend gedankt? Es war für mich schon bald selbstverständlich, wenn er mir etwas mitbrachte oder mir bei der Hausarbeit half. - Ich möchte neu an unserer Beziehung arbeiten.

Sprecher: Mit diesem Entschluss eilte Bettina nach Hause. Sie bat Gott ihr zu helfen, jede kleine Gabe aus seiner Hand zu nehmen und dankbar für alles zu sein. Dies wirkte sich auch auf die Beziehung zu Frank aus.

Frank: Guten Abend Bettina. Oh, was hast du es hier gemütlich gemacht, da passt der Strauß ja genau rein, den ich dir mitgebracht habe.

Bettina: Oh, das ist aber lieb von dir, Danke. Du bist doch heute Abend zuhause?!

Frank: Ja, heute habe ich nichts vor. - Sag mal Bettina, mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit viel fröhlicher bist. Jedesmal, wenn ich nach Hause komme hast du dir irgendetwas anderes einfallen lassen, so dass ich schon anfange, die Stunden zu zählen bis zum Feierabend.

Bettina: Eigentlich hast du mir den Anreiz gegeben. Du brachtest mir oft irgendwas mit und ich habe es schon bald als selbstverständlich angesehen. Wir waren zwar immer nett und höflich zueinander aber irgendwie fehlte mir etwas. Ich merkte, dass ich eigentlich ziemlich undankbar war, und versuche es jetzt mit Gottes Hilfe zu ändern, indem ich dir einfach sage, war du mir bedeutest, ober es durch kleine Aufmerksamkeiten versuche auszudrücken.

Frank: Und das gelingt dir sehr gut. - Wann habe ich dir eigentlich das letzte mal gesagt, wie dankbar ich bin, dass du meine Frau bist.

Bettina: Das weiß ich nicht. Aber lass uns neu Gott dafür danken, dass wir einander haben.

Sprecher: ……………. und …………! Oft werden Dinge, die man tut, zur Gewohnheit. Wir wünschen Euch, dass ihr aber immer wieder neu Gott danken könnt, dass Ihr einander habt und es lernt, Euch Eure Dankbarkeit zu zeigen. Kleine Aufmerksamkeiten können dabei helfen und dem Alltag die Routine nehmen.

ENDE

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Mrz 17 2008

Die Faulenzer

Geschrieben von Christ under Hochzeit

Die Faulenzer, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 5 Personen

Sprecher: Man sagt ja, dass es in unserer Zeit sehr viele Faulenzer gibt. Aber ich denke, solche wie Johann und Maria, gab es noch nie. Wie es bekannt ist, müssen auch die Faulenzer essen und trinken. Und so kochte diese Ehefrau Maria an einem Morgen eine Buchweizengrütze. Die Grütze war ihr echt gut gelungen. Das einzige Unglück an der Sache war, dass die Grütze an einem Teil des Topfbodens anbrannte. Als Johann und Maria mit dem Essen fertig waren, sprach Johann:

Johann: Das war aber eine tolle Grütze! Bestimmt bekam nicht einmal der König so etwas Schmackhaftes!

Maria: Bestimmt nicht! Und jetzt sage ich dir mal was: Ich habe gekocht und du wirst dafür den Topf spülen.

Johann: Bist du aber schlau! Ich denke ja nicht daran. Das ist keine Männerarbeit!

Maria: Es ist doch aber auch nicht die Arbeit der Frau einfach alles zu machen.

Johann: Maria, spül du den Topf, siehst du nicht, dass sich die Fliegen schon darauf setzen?

Sprecher: Es verging eine Stunde, dann die zweite - doch der Topf stand immer noch ungespült da.

Johann: Maria denkst du immer noch nicht daran den Topf zu spülen?

Maria: Lass mich in Ruhe. Wenn du mich noch weiter damit belästigst, zerschlage ich ihn auf deinem Kopf.

Sprecher: Der Tag neigte sich schon dem Ende, doch der Topf stand immer noch ungespült auf dem Tisch.

Johann: Weißt du was, Maria? Ich habe eine Idee! Wir werden uns so verabreden: Wer Morgen als Erster aufstehen wird oder als Erstes ein Wort sagen wird, der soll auch den Topf spülen.

Maria: Da kannst du aber lange warten. Von mir hörst du kein einziges Wörtchen.

Johann: Und von mir noch weniger!

Sprecher: Mit dieser Verabredung gingen Johann und Maria zu Bett. Es kam der Morgen. Maria müsste eigentlich aufstehen um die Kuh zu melken, und sie hinaus in die Herde zu treiben, aber sie hatte Angst aufzustehen: Dann müsste sie ja auch den Topf spülen. So blieb die Kuh ungemolken im Stall. Die Nachbarn bemerkten Marias Fehlen.

Nachbar: Was ist denn mit Maria und Johann los? Sie haben ihre Kuh nicht hinausgetrieben. Sind sie vielleicht krank? Man müsste mal nach ihnen schauen.

Sprecher: Die Nachbarn kamen ins Haus.

Nachbarin: Maria, Johann, was ist mit euch los? Warum liegt ihr noch beide im Bett? Um diese Zeit schläft doch keiner mehr.

Nachbar: Habt ihr was verschluckt? Sagt doch was! Seid ihr etwa krank?

Sprecher: Aber das Paar brachte kein Wort heraus. Sie dachten immer noch an den ungespülten Topf und deshalb wollte keiner als erstes etwas sagen.

Nachbar: Hör mal, Frau, sie sind wahrscheinlich verrückt geworden. Man darf sie jetzt doch nicht alleine lassen. Bleib doch ein bißchen bei ihnen und beobachte sie.

Nachbarin: Meinst du, ich habe Lust so einfach hier herumzusitzen? Wenn sie mir das bezahlen, dann mache ich es.

Nachbar: Wie sollen sie dir das bezahlen? Siehst du nicht, dass sie nicht mehr ganz normal sind? Sie wissen vielleicht gar nicht mehr, ob sie noch Geld haben. Ich habe eine Idee. Da, guck mal, auf der Bank liegt Marias Jacke, sie passt dir bestimmt. Die bekommst du dann für deine Arbeit.

Sprecher: In diesem Moment sprang Maria hoch, als ob sie eine Biene gestochen hätte.

Maria: Was? Ich bin noch am Leben und nicht tot. Dass ihr meine Sachen unter euch verteilt. Versucht mir ja nur was zu nehmen.

Sprecher: Auch Johann rührte sich jetzt.

Johann: Also Maria, du bist als erstes aufgestanden und hast als erste ein Wort gesagt, deshalb musst du jetzt auch den Topf spülen.

Sprecher: Die Nachbarn waren lange sprachlos, denn so etwas hatten sie noch nie erlebt.

Nachbarin: Gibt es denn noch solche faulen Menschen auf der Welt?

Nachbar: So viele wie du willst. Nach meiner Meinung, sind sie eher halsstarrig, als faul. Einer wollte dem anderen nicht nachgeben. Ein Stolz hat sich mit dem anderen Stolz getroffen.

Sprecher: Liebe …………… und …………..! Wir wünschen euch, dass ihr allezeit fleißig, demütig und nachgiebig seid. Liebt euch und helft euch untereinander, wie es unser himmlischer Vater von euch verlangt.

Und hier noch ein paar Bibelverse, die euch auf eurem Wege begleiten sollen: Sprüche 19, 15: "Faulheit bringt Schlafen, und eine lässige Seele wird Hunger leiden." Prediger 10, 18: "Denn durch Faulheit sinken die Balken, und durch lässige Hände wird das Haus triefend." Sprüche 13, 4: "Der Faule begehrt, und kriegt´s doch nicht; aber die Fleißigen kriegen genug."

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