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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Gottes Führung</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Gottes F&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 14:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gottes F&#252;hrung, ein christliches Anspiel f&#252;r 5 Personen Autor: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Psalm 8,5. „Wie die Zeit doch langsam rumgeht“, seufzte der Pf&#246;rtner, der in dem gro&#223;en Krankenhaus Nachtwache hielt. Es war gegen zwei Uhr morgens, und eben wollte er ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Gottes F&#252;hrung, ein christliches Anspiel f&#252;r 5 Personen</strong></em></p>
<p><strong>Autor:</strong> Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Psalm 8,5.</p>
<p>„Wie die Zeit doch langsam rumgeht“, seufzte der Pf&#246;rtner, der in dem gro&#223;en Krankenhaus Nachtwache hielt. Es war gegen zwei Uhr morgens, und eben wollte er ein Buch nehmen, um sich die Zeit zu vertreiben, als es heftig klingelte. Mehrere Polizisten brachten auf einer Tragbahre einen Kollegen, der sich bei einem Brand, zu dessen Bek&#228;mpfung auch eine Polizeiabteilung herbeigerufen worden war, schwere Brandwunden zugezogen hatte. Vorsichtig trugen sie ihn in einen Operationssaal. Der Arzt war bald zur Stelle, und mit Umsicht wurden die Brandwunden behandelt. Dann legte man den Ungl&#252;cklichen in ein freies Bett in einem gro&#223;en Saal.<br />
In demselben Raum lagen auch Kinder, da das Krankenhaus &#252;berf&#252;llt war. Unmittelbar neben dem Bett, in das man den Verungl&#252;ckten schlief ein Junge von etwa sieben Jahren. Als er aufwachte, bemerkte er, dass das Bett neben ihm besetzt war. Fl&#252;sternd Fragte er die Krankenschwester, die gerade zum Fiebermessen kam:</p>
<p><strong>Paul:</strong> Wer ist das?</p>
<p><strong>Schwester:</strong> Wer das ist? Ein Polizist &#8211; sorg deshalb nur daf&#252;r, dass du immer recht brav bist, sonst &#8230;</p>
<p><strong>Autor:</strong> Als der kleine Junge h&#246;rte dass sein Bettnachbar Polizist sei, erschrak er doch ein wenig. Scheu blickte er zu dem gef&#252;rchteten Mann hin&#252;ber und fragte.</p>
<p><strong>Paul:</strong> Ist es ein richtiger Polizist?</p>
<p><strong>Schwester:</strong> Ja, gewiss, ein ganz richtiger; aber er ist sehr, sehr krank. Darum musst du sch&#246;n still und ruhig bleiben, nicht wahr?</p>
<p><strong>Autor:</strong> Noch einmal richtete sich der Kleine auf und schaute zu dem Verungl&#252;ckten hin&#252;ber, dann legte er sich still hin. Es war ihm doch nicht ganz geheuer neben einem Polizisten, und am liebsten h&#228;tte er in einem anderen Bett liegen wollen.<br />
In diesem Augenblick trat der Arzt in den Saal, ging sofort auf das Bett des Verungl&#252;ckten zu und f&#252;hlte seinen Puls. Durch diese Ber&#252;hrung geweckt, schlug der Mann zum erstenmal die Augen auf und blickte verwirrt um sich her. Erst allm&#228;hlich kehrte die Erinnerung an das Vorgefallene zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Wie lange werde ich hier bleiben m&#252;ssen, Herr Doktor?</p>
<p><strong>Doktor:</strong> Das kommt ganz darauf an; einen Monat werden Sie schon rechnen m&#252;ssen, aber seien Sie dankbar, dass Sie mit dem Leben davongekommen sind.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Bitterkeit und Unmut stiegen in dem Herzen des Mannes auf bei dem Gedanken, so lange im Krankenhaus liegen zu m&#252;ssen. &#196;rgerlich sagte er:</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Dankbar, f&#252;r was soll ich den dankbar sein?</p>
<p><strong>Autor:</strong> Unwillig drehte er den Kopf zur Seite und &#8211; blickte in ein Paar halb neugierige, halb &#228;ngstliche Augen. Es waren blaue, unschuldige Kinderaugen, deren treuer Blick ihm zu Herzen ging. Und jetzt vernahm er sogar eine zarte Kinderstimme, die im Fl&#252;sterton fragte:</p>
<p><strong>Paul:</strong> Geht es Ihnen besser, Herr Polizist?</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Besser? Davon kann noch keine Rede sein. Aber wer bist du denn? Wie hei&#223;t du?</p>
<p><strong>Paul:</strong> Ich hei&#223;e Paul und bin schon lange hier. Ich kann nicht mehr gehen. Meine F&#252;&#223;e sind gel&#228;hmt und schmerzen mich sehr; aber ich will ganz ruhig sein, denn die Schwester hat mir gesagt, dass Sie Polizist sind.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Trotz seiner Schmerzen konnte der Mann ein L&#228;cheln nicht unterdr&#252;cken. Das ermutigte den Kleinen, denn ein Polizist, der lachen konnte, war sicher kein so b&#246;ser Mann. Freim&#252;tig begann er nun mit dem Nachbarn zu plaudern, bis die Schwester kam und der Unterhaltung ein Ende bereitete.</p>
<p>Gegen Abend h&#246;rte er wieder die Stimme des kleinen Jungen. Er unterhielt sich leise mit der Schwester, aber der Polizist konnte trotzdem alles verstehen.</p>
<p><strong>Paul:</strong> Ich habe nach ihm gesehen, Schwester, aber ich glaube nicht, dass er betet. Ich denke, er hat zu gro&#223;e Schmerzen, um beten zu k&#246;nnen. Wenn meine F&#252;&#223;e mir so weh tun, dann kann ich auch nicht beten; ich muss dann oft weinen. Vielleicht ist das bei ihm auch so, aber ein Polizist weint doch nicht, Schwester, oder?</p>
<p><strong>Schwester:</strong> Ich glaube auch, Paul, dass der arme Mann arge Schmerzen hat und sehr leidet. Er hat viele gro&#223;e Brandwunden.</p>
<p><strong>Paul:</strong> Wissen Sie was, Schwester? Ich will von jetzt an, so wie ich f&#252;r mich bete, auch f&#252;r den Polizisten beten, bis er selber so gesund ist, dass er f&#252;r sich beten kann. Das wird sicher dem Herrn Jesus recht sein, denn Er wei&#223; ja, wie krank der Mann ist, nicht wahr, Schwester?</p>
<p><strong>Schwester:</strong> Ich glaube es auch, Paul, und&#8230;</p>
<p><strong>Autor:</strong> Weiter kam sie nicht, denn ein anderer Patient rief nach ihr. Noch einmal schaute er zu seinem neuen Freund hin&#252;ber, dann schloss er die Augen, faltete die H&#228;nde und betete leise, aber doch laut genug, dass der Polizist es verstehen konnte:</p>
<p><strong>Paul:</strong> Lieber Heiland, heute muss ich zweimal beten. Einmal f&#252;r den Poli-zisten, und einmal f&#252;r mich. Lieber, treuer Heiland, willst Du bitte sein Schaf in dieser Nacht bewahren und bis zum Morgen dar&#252;ber wachen? Sei Du bei Ihm!  Amen.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Einen Augenblick sp&#228;ter lag der Kopf mit den blonden Locken tief in den Kissen; der Kleine war eingeschlafen.<br />
Der Polizist, der alles geh&#246;rt hatte, konnte jedoch den Schlaf nicht finden. Die Schmerzen hinderten ihn daran. Aber mehr noch besch&#228;ftigte ihn das kurze Gebet, das der kleine Junge f&#252;r ihn an den guten Hirten gerichtet hatte. Sollte wohl dieses Gebet Erh&#246;rung finden? W&#252;rde Jesus ihm in dieser Nacht wirklich nahe sein? Unm&#246;glich! F&#252;r ihn befand sich Gott in weiter, weiter Ferne. Doch das Kind hatte gebetet: Sei Du bei ihm! Sollte das noch m&#246;glich sein?<br />
Er war ein Irrtum. Er war kein Schaf des Herrn Jesus. Was lernte er doch vor vielen Jahren in der Sonntagsschule?</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Hei&#223;t es nicht irgendwo in der Bibel: Meine Schafe h&#246;ren mein Stimme, und sie folgen mir? Aber ich habe nicht auf die Stimme geh&#246;rt! Ich habe ihr auch nie gefolgt.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Ein Polizist weint nicht, hatte der kleine Junge gemeint. Wie erstaunt wurde er aber gewesen sein, wenn er jetzt zu seinem Nachbarn hin&#252;ber geschaut h&#228;tte. Gro&#223;e Tr&#228;nen rollten dem starken Mann &#252;ber die Wangen. Anton Hagebuch, weinte zum erstenmal &#252;ber sein Gott &#8211; Fernsein und sein verlorenes Leben. Die Tr&#228;nen brachten ihm etwas Erleichterung. Der gute Hirte schien ihm in diesem Augenblick nicht mehr ganz so ferne zu sein. Mit den Worten „Herr Jesus! Sei Du bei mir!“ schlief er endlich ein.</p>
<p>-Musik-</p>
<p>Einige Tage sp&#228;ter, als er sich etwas besser f&#252;hlte, erbat er sich eine Bibel. Er begann eifrig darin zu lesen, aber sie brachte ihm keinen Trost. Im Gegenteil! Seine S&#252;ndenlast dr&#252;ckte ihn immer mehr, und in seinem Innern wurde es dunkler und dunkler.<br />
(unter Musikbegleitung)  Das einzige, was ihn manchmal aufmunterte, waren die wenigen Augenblicke, wenn Paul mit ihm plauderte.<br />
Eines Nachmittags las Hagebuch eifrig in der Bibel. Auf einmal kam er zu den Worten: „Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg; und der Herr hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit“ Jesaja 53.6<br />
Lange blieb er bei diesem Vers stehen. Dann fl&#252;sterte er vor sich hin.</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Ja zu diesen Schafen geh&#246;re ich auch. Ich bin auch ein Schaf das seinen eigenen Weg gegangen ist.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Weiter kam er mit seinen Gedanken nicht, aber wie viel ist schon erreicht, wenn ein Mensch einsieht, dass er zu den verlorenen, irregehenden Schafe geh&#246;rt!<br />
Als Paul am Abend seinem Nachbarn wie gew&#246;hnlich eine gute Nacht w&#252;nschte, bat der Polizist:</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Paul, mein lieber, kleiner Freund, bete vor allem heute Abend f&#252;r mich!</p>
<p><strong>Autor:</strong> Paul faltete die H&#228;nde, wie er es immer tat, und betete mit leiser und schwacher Stimme: (Musik ende)</p>
<p><strong>Paul:</strong> Herr Jesus, willst Du Dein Schaf in dieser Nacht bewahren und bis zum Morgen dar&#252;ber wachen? Sei Du bei ihm! Amen.<br />
Gute Nacht, Herr Polizist, ich bin so arg m&#252;de.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Es wurde mit jedem Tag klarer, dass die Tage des kleinen Paul gez&#228;hlt waren. Er wurde zusehends schw&#228;cher. Meistens lag er im Halbschlummer. Polizist Hagebuch hingegen durfte bereits etwas aufstehen und machte gute Fortschritte. Doch mehr wert als sein k&#246;rperliches Wohlbefinden, das war der Umstand, dass es nach Tagen voller K&#228;mpfe und Zweifel in seiner Seele pl&#246;tzlich hell wurde.<br />
Eines Abends stand der Polizist in einiger Entfernung in ernstem Gespr&#228;ch mit der Schwester.</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Ist es wirklich so, dass mein Liebling h&#246;chstens noch zwei Tage leben soll?</p>
<p><strong>Autor:</strong> Da h&#246;rte der Polizist, dass Paul seinen Namen rief. Er eilte auf dessen Bett zu, beugte sich &#252;ber den Kleinen und fragte freundlich.</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Ich bin hier. Was w&#252;nschst du von mir?</p>
<p><strong>Paul:</strong> Oh, ich m&#246;chte so gern, dass Sie sich zu mir setzen und meine Hand halten, bis der Herr Jesus kommt und mich heimholt.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Hagebuch f&#252;hlte, wie seine Kehle sich bei diesen Worten zuschn&#252;rte. Er verdankte Paul ja so viel, darum konnte er vorerst kein Wort erwidern.</p>
<p><strong>Paul:</strong> Ach, meine F&#252;&#223;e tun mir so schrecklich weh; aber in der Sonntagsschule sangen wir.<br />
Denn nach diesen sch&#246;nen Tagen<br />
Werd‘ ich endlich heimgetragen<br />
In des Hirten Arm und Scho&#223;.<br />
Amen, ja, mein Gl&#252;ck ist gro&#223;!<br />
(Musikbegleitung)   Die Schwester hat mir gesagt, dass der Heiland bald kommen wird, um mich heimzuholen.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Polizist Hagebuch konnte seine Tr&#228;nen nicht mehr zur&#252;ckhalten. Dann sprach Paul weiter.</p>
<p><strong>Paul:</strong> Warum weinen Sie denn, Herr Polizist, tut es Ihnen leid, dass ich weggehe? M&#246;chten Sie auch gern mitgehen? Dann will ich es dem Herrn Jesus sagen, wenn ich Ihn sehe.</p>
<p><strong>Polizist:</strong> Ja, Paul, sag es Ihm jetzt, dass ich auch gern kommen m&#246;chte.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Der kleine Junge faltete die H&#228;nde und fl&#252;sterte:</p>
<p><strong>Paul:</strong> Herr Jesus, der Herr Polizist will auch zu Dir kommen.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Dann sank das Lockenk&#246;pfchen m&#252;de in das Kissen zur&#252;ck. Sein Atem ging schwer. Pl&#246;tzlich &#246;ffnete er noch einmal die Augen, sah seinen Freund an und stammelte:</p>
<p><strong>Paul:</strong> Treuer Hirte &#8211; dein L&#228;mmlein kommt &#8211; zu Dir &#8211; aber auch das Schaf &#8211; der Polizist &#8211; will auch &#8211; bei Dir sein -  (Musikende)</p>
<p><strong>Autor:</strong> Ein letzer Seufzer, und die Seele Pauls war dort, wo es keine Leiden, keine Schmerzen und keine Tr&#228;nen mehr gibt, wo alles herrlich und voll Freude ist. Der gute Hirte hatte Sein L&#228;mmlein zu sich genommen; aber vorher hatte er es benutzt, einem verlorenen S&#252;nder den Weg des Heils zu zeigen. Gro&#223;e tr&#228;nen perlten &#252;ber die Wangen des starken Mannes. Er sch&#228;mte sich nicht dar&#252;ber. Sein kleiner Liebling, der von ihm gegangen war, hatte ihm den Weg zum Himmel gewiesen.</p>
<p>Liebe Zuh&#246;rer, lasst uns heute auf Gottes Wort h&#246;ren, und wandeln im Lichte, solange es Tag ist, es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=298">Gottes Führung</a> <small>(38KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 558 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Die Ruhe der Geborgenen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ruhe der Geborgenen, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 4 Personen Simone: Und ich sage dir, jetzt ist Schluss damit! Ich halte es mit dir nicht mehr aus! Reimund: Willst du nicht wenigstens der Kinder wegen bleiben? Simone: Du hast dich bislang nie um die Kinder gek&#252;mmert, es kann dir also egal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Die Ruhe der Geborgenen, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 4 Personen</span></p>
<p><strong>Simone:</strong> Und ich sage dir, jetzt ist Schluss damit! Ich halte es mit dir nicht mehr aus!</p>
<p><strong>Reimund:</strong> Willst du nicht wenigstens der Kinder wegen bleiben?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Du hast dich bislang nie um die Kinder gek&#252;mmert, es kann dir also egal bleiben was mit den Kindern passiert. Fr&#252;her habe ich dich so oft darum gebeten, etwas mit den Kindern zu unternehmen, mal auszugehen, einen Spielplatz zu besuchen oder &#228;hnliches?<br />
Jetzt fragst du nach den Kindern? L&#228;cherlich!</p>
<p><strong>Reimund:</strong> Simone, du kannst doch nicht nach 15 Jahren gemeinsamen Lebens gehen!</p>
<p><strong>Simone:</strong> So, kann ich nicht? Ich werde es eindr&#252;cklich beweisen, sehr eindr&#252;cklich. 15 Jahre bist du gegangen und gekommen, wie du wolltest, dir war es gleich wie es deinen Kindern, geschweige denn deiner Frau ging. Wenn ich dich mal um etwas gebeten habe, hat dich nichts auch nur ber&#252;hrt. Nicht zu sprechen davon, was meine Gef&#252;hle oder Sorgen anging. Es reicht!</p>
<p><strong>Reimund:</strong> Simone, ich bitte dich, bleib!<br />
Was soll ich mit den Kindern? Die k&#246;nnen h&#246;chstens zu den Gro&#223;eltern aufs Land.</p>
<p><strong>Simone:</strong> Keine Sorge! Das habe ich alles l&#228;ngst geregelt! Von dir habe ich keine Hilfe erwartet.</p>
<p><strong>Reimund:</strong> Was werden blo&#223; deine Eltern sagen? Und meine! Deine halten nichts von einer Scheidung, weil sie doch so fromm sind.</p>
<p><strong>Simone:</strong> K&#252;mmere du dich auch weiterhin nur um dich. Es ist wirklich ungew&#246;hnlich, dass du dich um jemand anderen Gedanken machst.</p>
<p>-Musik-</p>
<p><strong>Simone:</strong> (geht spazieren) Wie gut der Wind im Gesicht tut. Es k&#252;hlt ein bisschen meine Wut und Verzweiflung!<br />
Wie grandios die M&#246;wen im Wind segeln und die vielen Schiffe&#8230; Herrlich. Hier auf Langeoog ist jetzt noch so wenig los, dass man kaum einen Menschen sieht. Ich brauche im Moment am allerwenigsten Gesellschaft.<br />
(leise zu sich) O, beinahe h&#228;tte ich das kleine M&#228;dchen &#252;bersehen.</p>
<p><strong>Ina:</strong> (sitzt) Guten Tag, wie hei&#223;t du?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Simone! (kurz)</p>
<p><strong>Ina:</strong> Bist du allein?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ja.</p>
<p><strong>Ina:</strong> Schau mal, die Muschel habe ich heute gefunden. Ist sie nicht herrlich?</p>
<p><strong>Simone:</strong> (z&#246;gert, setzt sich) Hhmm.</p>
<p><strong>Ina:</strong> Meine Mama sagt; die hat alle der Sch&#246;pfer gemacht. Findest du nicht auch, dass er gute Ideen hat?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ja, wenn du meinst&#8230;</p>
<p><strong>Ina:</strong> Sie sagt auch, alles andere auf der Welt, ist auch sein Werk.</p>
<p><strong>Simone:</strong> Du hast bestimmt eine gute Mama.</p>
<p><strong>Ina:</strong> Ja, die ist auch von Gott, ich habe alles von Gott.</p>
<p><strong>Simone:</strong> Dann geht es dir sicher auch sehr gut, was? (steht auf)</p>
<p><strong>Ina:</strong> Kommst du bald wieder?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ich wei&#223; nicht, ich muss auch schon weiter. Tsch&#252;ss, Kleine.<br />
(zu sich) Gott! Wenn ich nur w&#252;sste, wo er ist.</p>
<p>-Musik-</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ich habe mir vorgestellt, es w&#252;rde leichter, wenn ich weit weg von zu Hause alleine sein kann, aber es wird irgendwie schwerer. Dieser Druck auf meiner Seele! So elend habe ich mich noch nie gef&#252;hlt. Da hilft nur spazieren gehen. Und ich gehe tats&#228;chlich den gleichen Weg wie letztes Mal. Warum bringt mir der Wind, die See, die Wellen keine&#8230;</p>
<p><strong>Ina:</strong> Simone, Simone, du bist ja doch wiedergekommen. Ich bin so alleine, meine Mutti hat zu tun, und sonst habe ich keinen. Setzt du dich zu mir in den Sand?</p>
<p><strong>Simone:</strong> (nicht liebevoll, aber setzt sich) Nur ein bisschen. Ich muss viel nachdenken. Deshalb bleibe ich nur kurz. Wie hei&#223;t du denn?</p>
<p><strong>Ina:</strong> (fr&#246;hlich) Ina, aber schau mal, heute habe ich ein Feder am Strand gefunden. Hast du dir schon mal eine Feder genau angesehen? Sieh hier, wie fein und bunt sie ist. Das ist mein Schatz. Die Muschel, die Feder, und da habe ich noch etwas. Ich habe dich gestern oben am Deich gehen sehen. Und weil du so traurig ausgesehen hast, habe ich dir ein Bild gemalt.</p>
<p><strong>Simone:</strong> Aber Ina, das war doch nicht, &#8230; also ich meine, du hast die wirklich viel M&#252;he gegeben.</p>
<p><strong>Ina:</strong> Meine Mama sagt, Gott wei&#223; wann wir traurig sind und er kann uns tr&#246;sten. Und weil Gott dich tr&#246;stet, habe ich dieses Bild gemalt, damit du nicht vergisst, dass er das getan hat.</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ina, du bist ein Sonnenstrahl&#8230;.</p>
<p><strong>Ina:</strong> Au&#223;erdem schenke ich dir meinen Schatz. Pass gut auf die Muschel und die Feder auf. So, (traurig) leider muss ich jetzt zu meiner Mama. Ich bin so m&#252;de&#8230;.</p>
<p>-Musik-</p>
<p><strong>Simone:</strong> (sitzt) Wo ist nur Ina? Die Kleine fehlt mir so. Ihr Geplauder hat mehr bewirkt als Spazieren gehen und alles andere.<br />
Vielleicht sollt ich sie mal bei den H&#228;usern suchen. Wenn sie nicht hier auf ihrem Platz ist, wird sie vielleicht vor ihrem Ferienhaus spielen, wirklich seltsam&#8230;.<br />
Da kommt eine Frau von den Reihenh&#228;usern, ich frage sie mal, ob sie Ina kennt, ich wei&#223; nicht mal ihren Nachnamen.<br />
(gehen aufeinander zu)<br />
Guten Tag, entschuldigen sie die Frage, kennen sie eine Ina?</p>
<p><strong>Mutter:</strong> Ina Siewen?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ihren Nachnamen kenne ich nicht, wir haben uns hier drau&#223;en kennengelernt.</p>
<p>-Musik-(sehr leise)</p>
<p><strong>Mutter:</strong> Doch, ich kenne sie, sehr gut sogar. Weshalb fragen sie?</p>
<p><strong>Simone:</strong> Ich habe schon einige Tage nach ihr Ausschau gehalten, aber sie kommt nicht mehr. Wissen sie, ich bin mit viel Kummer hierher auf die Insel gefahren, und dieses Kind hat mir auf unerkl&#228;rliche Weise mehr geholfen als andere Mittel. Ich war nicht gerade freundlich zu ihr und wollte mich einfach mit ihr unterhalten. Sie war so&#8230; sie war so &#252;bernat&#252;rlich, fast als lebte sie in ihrer eignen Welt.</p>
<p><strong>Mutter:</strong> Sie lebt in einer anderen Welt.<br />
Hat sie ihnen nie noch mehr von sich erz&#228;hlt?</p>
<p><strong>Simone:</strong> (ahnungslos) Nein! Was denn?</p>
<p><strong>Mutter:</strong> (leise) Mein Kind hat vor 2 Jahren unter schlimmen Problemen, die mein Mann und ich hatten, nervlich bedingt einen Ausschlag bekommen. Schon bald entwickelte er sich zu b&#246;sartigen Ausw&#252;chsen und seit einem halben Jahr ist sie unheilbar. Sie wusste das alles. Am Wochenende ist sie&#8230; ist sie&#8230;</p>
<p><strong>Simone:</strong> Nein, das darf nicht wahr sein, sie ist nicht mehr da?!</p>
<p><strong>Mutter:</strong> (leise) Sie hat wirklich in der Welt gelebt, in der die Engel auf sie warteten. Und ihre Beobachtung trifft zu. Sie war in der letzten Zeit wie abger&#252;ckt.</p>
<p><strong>Simone:</strong> Frau Siewen, ich habe zu Hause auch gro&#223;e Schwierigkeiten, aber jetzt muss ich dringend, dringend nach Hause.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=299">Die Ruhe der Geborgenen</a> <small>(29.5KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 402 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Raue Wege</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Raue Wege, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 4 Personen Sprecher: Lilian Dickson, eine amerikanische Missionarsfrau, die mit ihrem Mann in Taiwan arbeitete, k&#252;mmerte sich jahrelang um eine Leprasiedlung dort. Eines Tages erhielt sie Post. Lilian: (sie reicht ihrem Mann einen Brief) Sieh mal hier! Wir erhalten wieder mal eine gr&#246;&#223;ere Summe Geld. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Raue Wege, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 4 Personen</span></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Lilian Dickson, eine amerikanische Missionarsfrau, die mit ihrem Mann in Taiwan arbeitete, k&#252;mmerte sich jahrelang um eine Leprasiedlung dort. Eines Tages erhielt sie Post.</p>
<p><strong>Lilian:</strong> (sie reicht ihrem Mann einen Brief) Sieh mal hier! Wir erhalten wieder mal eine gr&#246;&#223;ere Summe Geld. Sch&#246;n, dass unsere Geschwister immer noch Freudigkeit haben uns finanziell zu unterst&#252;tzen. Auch ihre Gebete helfen uns die Arbeit zu verrichten.</p>
<p><strong>Mann:</strong> Ja, Gott hat uns schon oft durch unsere Freunde in der Heimat geholfen. Hm, was meinst du, wof&#252;r sollten wir das Geld verwenden? Wir m&#252;ssen verantwortlich damit umgehen.</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Wei&#223;t du, ich finde es immer sehr schade, wenn der Gottesdienst bei Regenwetter nur wenig besucht wird. Die Wege in der Siedlung wandeln sich in Morast, sodass sie f&#252;r die vielen Leprakranken unbegehbar werden. Dieser Betrag wird bestimmt ausreichen um sie zu erneuern. Vor allem m&#252;ssen sie gut betoniert werden.</p>
<p><strong>Mann:</strong> Das ist eine gute Idee. Vielleicht k&#246;nnen wir dadurch noch mehr Menschen mit dem Evangelium erreichen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Die Missionare z&#246;gerten nicht um ihren Plan auszuf&#252;hren. Lilian freute sich schon auf den Erfolg als sie auf dem Heimweg den Arbeitern zuschaute.</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Bald k&#246;nnen die Kranken auch bei Regen kommen um Gottes Wort zu h&#246;ren. Aber, was ist denn das? Die Stra&#223;e ist ja gar nicht glatt! Warum wird hier gepfuscht?<br />
(sie geht auf einem Arbeiter zu)<br />
Sagen Sie mal, warum wird die Arbeit nicht ordnungsgem&#228;&#223; ausgef&#252;hrt?</p>
<p><strong>Arbeiter:</strong> Wieso meinen Sie? Wir geben uns doch M&#252;he.</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Nun, sehen Sie sich mal die Stra&#223;en an! Sie sind ja richtig rau. Nein, die Stra&#223;en m&#252;ssen neu betoniert werden.</p>
<p><strong>Arbeiter:</strong> Ach, das meinen Sie. Die Stra&#223;en werden absichtlich aufgeraut.</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Aber warum denn?</p>
<p><strong>Arbeiter:</strong> Wenn die Wege nicht rau sind, fallen die Leute mit ihren kranken F&#252;ssen und rutschen mit ihren St&#246;cken aus.</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Ach so. Vielen Dank f&#252;r die Erkl&#228;rung. Auf Wiedersehn.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Die Worte des Arbeiters bewegten die Missionarin sehr.</p>
<p><strong>Mann:</strong> Lilian, du bist so nachdenklich. Ist etwas passiert?</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Nein. Hast du schon gemerkt, dass die neuen Stra&#223;en rau sind?</p>
<p><strong>Mann:</strong> Nein, und?</p>
<p><strong>Lilian:</strong> Als ich es gemerkt habe, wollte ich dagegen Einspruch erheben. Aber ein Arbeiter erkl&#228;rte mir, dass die Wege aufgeraut werden, damit die Kranken nicht ausrutschen. Macht Gott deswegen unsere Wege auch manchmal ein wenig rau, damit wir nicht ausgleiten und fallen?</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Wir w&#252;nschen uns f&#252;r unser Leben ebene Wege, die ohne M&#252;he zu gehen sind. Jedes „Steinchen auf dem Weg&#8221; st&#246;rt uns, und wir sind froh, wenn alles &#8220;glatt geht&#8221;. Jede Krankheit d&#252;nkt uns verkehrt, erscheint uns als ein falscher Weg.<br />
Und doch steht Gottes bewahrende Liebe dahinter. Er m&#246;chte nicht, “dass wir fallen&#8221;, und wir “fallen&#8221; so leicht, wenn alles flott und glatt weitergeht.<br />
Da ist es wohl Gottes liebevoll bewahrende Hand, wenn er uns in die Stille f&#252;hrt, uns einen “rauen&#8221; Weg&#8221; gehen l&#228;sst, auf dem wir vorsichtig und langsam gehen und auf jeden Schritt acht haben m&#252;ssen, damit wir nicht stolpern.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=300">Raue Wege</a> <small>(26KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 541 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gef&#228;hrliche Stunden und Gottes F&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gef&#228;hrliche Stunden und Gottes F&#252;hrung, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 9 Personen Lyle: Wie w&#252;rde es dir gefallen, uns zu helfen, die Macurapis zu erreichen? Bruce: Die Macurapis? Wer sind sie? Lyle: Das wundert mich nicht, dass du sie nicht kennst. Wir h&#228;tten auch nie von ihnen geh&#246;rt, wenn ich nicht zuf&#228;llig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Gef&#228;hrliche Stunden und Gottes F&#252;hrung, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 9 Personen</span><br style="font-weight: bold; font-style: italic;" /><br />
<strong>Lyle:</strong> Wie w&#252;rde es dir gefallen, uns zu helfen, die Macurapis zu erreichen?</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Die Macurapis? Wer sind sie?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Das wundert mich nicht, dass du sie nicht kennst. Wir h&#228;tten auch nie von ihnen geh&#246;rt, wenn ich nicht zuf&#228;llig in einem Laden in Guajara Mirim einige Kaufleute getroffen h&#228;tte, die Gesch&#228;fte mit ihnen machen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Wo leben sie?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Nun du wei&#223;t ja, wo der Rio Mequenes in den Rio Guapore m&#252;ndet.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ja. Das Postboot hat dort angehalten, als ich mitgefahren bin.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Also ungef&#228;hr hundert Kilometer weiter &#246;stlich leben die Macurapis. Hundert Kilometer Luftlinie wohlgemerkt.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Mit anderen Worten hei&#223;t das, hundertsechzig oder sogar zweihundertundvierzig Kilometer mit dem Boot oder mit der Eisenbahn. Richtig?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Das d&#252;rfte ungef&#228;hr hinkommen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> H&#246;rt sich gar nicht so weit an.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Ja, aber hier ist der Haken: Das Gebiet das dazwischen liegt, ist ausgedehnter, unwegsamer Sumpf. Ich habe geh&#246;rt, dass dieser Sumpf ungef&#228;hr f&#252;nfzig Kilometer breit ist. Ich verstehe, dass die Gummiarbeiter hin und wieder durchm&#252;ssen &#8211; aber niemand sonst.<br />
Ich lebe hier schon zu lange auf dieser Station, vergleichsweise komfortabel, nur mit der Unterst&#252;tzung anderer Missionare besch&#228;ftigt. Ich f&#252;hle, dass die Reihe nun an mir ist, zu einem Stamm hinzugehen. Und jetzt da die Abbeys gekommen sind, um uns zu unterst&#252;tzen, und eine andere Missionarsfamilie unsere Arbeit hier &#252;bernehmen wird, ist das meine Chance.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Aber braucht ihr mich denn wirklich?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Sieh mal, Bruce. Seien wir doch ehrlich. Wilbur und ich sind doch beide absolute Neulinge. Wir sind beide in guter k&#246;rperlicher Verfassung, aber keiner von uns beiden war jemals zuvor in der Wildnis. Was wir vor allem brauchen, ist jemand wie dich, der schon Erfahrung hat im Dschungelleben und mit den Indianern.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Was wei&#223;t du &#252;ber diesen Stamm?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Nicht viel.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Sind es Wilde?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Ich nehme an, ja &#8211; und nein. Sie erlegen das Wild mit Pfeil und Bogen. Aber sie scheinen mit den benachbarten Gummiarbeitern ganz gut auszukommen. Manche Macurapis arbeiten sogar f&#252;r sie. Ehrlich gesagt, wir erwarten nicht allzu viele Schwierigkeiten mit ihnen.<br />
Um genau zu sein: Wir planen, ein st&#228;ndiges Lager auf der anderen Seite des Sumpfes zu errichten. Von dort aus k&#246;nnen wir dann versuchen, Kontakte zu kn&#252;pfen. Wir m&#246;chten unsere Familien mitnehmen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Nun mal langsam, Lyle. Erst solltest du herausfinden, worauf du dich da einl&#228;sst.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Alle Kontakte bergen ein Risiko. Das wissen wir. Der Herr wird uns seinen Schutz geben. Das wissen wir auch. Nat&#252;rlich w&#252;rde es trotzdem falsch sein, unsere Familien unn&#246;tigen Gefahren auszusetzen. Deshalb brauchen wir deinen Rat und deine Erfahrung, ebenso wie deine Hilfe.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Gut, ich bin dabei.</p>
<p>Lied: „Wohin Gott mich f&#252;hret…“</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Es w&#252;rde noch einige Zeit dauern, ehe die Expedition starten konnte. Aber es gab im Vorfeld eine Menge Dinge zu erledigen. Die Sharps und die Abbeys w&#252;rden nun Vorr&#228;te und Haushaltsgegenst&#228;nde einkaufen. Dann w&#252;rden sie flussaufw&#228;rts reisen und ein Basislager an der M&#252;ndung des Rio Mequenes errichten.<br />
Nach etwa f&#252;nf Monaten zogen die Sharps und die Abbeys um. Inzwischen war alle Habe der beiden Familien im Basislager eingetroffen, einschlie&#223;lich der Haushaltswaren. Insgesamt ungef&#228;hr anderthalb Tonnen Ladung. Wir begannen vorsichtig in Lyles kurzes, breites Aluminiumboot und in mein etwa neun Meter langes Kanu zu verladen. Das Einladen dauerte den ganzen Tag. Da wir keine Zeit verlieren wollten, starteten wir gleich am n&#228;chsten Tag fr&#252;hmorgens. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir den Sumpf. Lyles Boot traf auf Seerosenpolster und hohes Gras. Dann warf ich meinen ersten Blick auf den Sumpf. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. So weit das Auge sehen konnte, dehnte sich von Horizont zu Horizont verlassenes, eint&#246;niges, leeres Brachland aus. Wasser und Gras, dann noch mehr Wasser und Gras. Die Fahrt wurde langsamer und wir kamen nur schwer voran. Es gab keine M&#246;glichkeit vor Einbruch der Dunkelheit festes Land zu erreichen. Wir waren in der Mitte des Sumpfes gefangen und mussten in unseren Booten &#252;bernachten.<br />
Am n&#228;chsten Tag setzten wir die Reise fort. Einmal waren es Seerosen und Gras, sp&#228;ter Mahagoni&#228;ste, die uns den Weg versperrten. Manchmal mussten wir so viele &#196;ste durchtrennen, dass wir nicht mehr als acht Kilometer am Tag schafften.<br />
-Musik-</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Als wir schon einige Tage unterwegs waren entdeckten wir vor dem Einbruch der Dunkelheit einen sch&#246;nen Platz zum Rasten weiter flussaufw&#228;rts. Wir beschlossen, die Boote nicht zu entladen, weil wir alle so m&#252;de waren. Einmal w&#228;hrend der Nacht wachte ich durch ein lautes Platschen auf. Etwas sp&#228;ter h&#246;rte ich Benzinkanister klappern; ich war mir jedoch nicht sicher, ob ich nur tr&#228;umte. Am fr&#252;hen Morgen schaute ich durch mein Moskitonetz. Lyles Boot war da, aber das Kanu war verschwunden.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> He Lyle! Schon wach?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Wie? Was?</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Das Kanu ist gesunken.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Die Vorr&#228;te! Ungef&#228;hr ein Viertel unserer Habe ist in diesem Kanu. Und die Vorr&#228;te m&#252;ssen zehn Monate lang reichen. Kommt &#8211; sehen wir, was wir noch retten k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Wir vier M&#228;nner sprangen ins Wasser und tauchten nach den S&#228;cken und Kisten. Die Reiss&#228;cke wogen trocken etwa hundertzehn Pfund und in durchweichtem Zustand etwa das Doppelte. Unter vielem &#196;chzen und St&#246;hnen holten wir alles ans Ufer ins Trockene. Traurig sah Lyle auf die S&#228;cke mit Mais.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Wenn wir im Lager ankommen, m&#252;ssen wir das sofort pflanzen. Es wird schon bald keimen. Erinnert mich blo&#223; daran &#8211; alles h&#228;ngt davon ab.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Nach drei weiteren Tagen anstrengenden Fortkommens, fanden wir den idealen Platz f&#252;r ein bleibendes Lager. Der Platz lag etwas erh&#246;ht; das Unterholz war niedrig und leicht zu entfernen. Nach Lyles Karte lag der Platz in der N&#228;he eines Macurapidorfes. Einige Tage waren wir damit besch&#228;ftigt zu roden, Zelte aufzustellen und das Lager einzurichten. Wie konnten uns allerdings nicht allzu viel Zeit lassen, denn das Wasser ging schon zur&#252;ck und wir mussten mit den Booten noch einmal zur&#252;ckfahren um den Rest der Habseligkeiten herzuschaffen. Alles in allem schafften wir die Strecke viermal in sechs Wochen. Dann kehrten Ewart und ich nach Cafetal zur&#252;ck.<br />
-Musik-</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Einige Wochen waren vergangen seit wir die Sharps und die Abbeys in das neue Einsatzgebiet gebracht hatten.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ich mache mir immer wieder Gedanken &#252;ber die Sharps und Abbeys. Das Leben ist f&#252;r sie bestimmt sehr hart. Reichen ihre Vorr&#228;te? Sie haben ja eine Menge verloren, als das Kanu gesunken war. Haben sie gen&#252;gend medizinische Ausr&#252;stung? Ich werde das Gef&#252;hl nicht los, dass ich zu unseren Freunden gehen muss.</p>
<p><strong>Edith:</strong> Aber du kannst ja jetzt unm&#246;glich mit dem Boot durch den Sumpf fahren. Es ist Trockenzeit und das Wasser ist schon sehr zur&#252;ckgegangen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ich werde zu Fu&#223; gehen! Obwohl mich der Gedanke daran nicht gerade mit Freude erf&#252;llt.</p>
<p><strong>Edith:</strong> Willst du alleine gehen?</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ich nehme Ewart mit.</p>
<p><strong>Edith:</strong> Ich denke du solltest gehen, wenn Gott dich ruft.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Wir packten Lebensmittel und Post ein. Im letzten Moment machte sich in mir noch der Gedanke breit, wir sollten eine Menge Penicillin mitnehmen. Wir packten soviel ein, dass ein Erwachsener einen Monat lang mit t&#228;glichen Spritzen versorgt werden konnte.<br />
Wir erreichten den Sumpf. Der dicke, schwarze Schlamm geht bis in ungeahnte Tiefen hinab. Die Gummiarbeiter die ab und zu durch den Schlamm m&#252;ssen hatten &#196;ste von einer Palme zur anderen als Hilfe beim Durchqueren gebunden. Das Laufen wurde immer schwieriger, als ich pl&#246;tzlich hinter mir lautes Platschen h&#246;rte. Als ich mich umdrehte, sah ich Ewart bis zur Brust im Schlamm stecken. Mit Entsetzen sah ich zu wie er k&#228;mpfte, um auf den Ast zu kommen. Ich konnte ihm unm&#246;glich helfen. Schlie&#223;lich &#8211; ein Wunder &#8211; schaffte er es. Doch er war am Ende seiner Kr&#228;fte und konnte unm&#246;glich weiter mitgehen. Wir teilten die Lebensmittel mit schwerem Herzen. Dann winkten wir uns zum Abschied zu &#8211; zum letzen Mal?<br />
Schreckliche Einsamkeit machte sich in mir breit. Ich betete um Kraft.<br />
Wenn ich mich jetzt verirre? Wenn jetzt mein Kompass ausfiel? Ich k&#246;nnte kilometerweit in jede Richtung laufen und nur auf dichten Dschungel oder unbewohntes Grasland sto&#223;en.<br />
-evtl. Musik<br />
Ein paar Stunden sp&#228;ter erreichte ich trockenes Land. Ich fand bald den Pfad, den die Indianer und die Gummiarbeiter benutzen. An der Dschungelgrenze fand ich eine Gummiarbeiterfamilie angesiedelt.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Guten Abend!</p>
<p><strong>Gummiarbeiter:</strong> Guten Abend!</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Darf ich hier etwas ausruhen?</p>
<p><strong>Gummiarbeiter:</strong> Oh ja, gern. Eigentlich ist es zu sp&#228;t, um heute noch weiterzugehen. Du darfst auch gerne bei uns &#252;bernachten.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Vielen Dank! Hier, nehmen sie etwas von meinen Lebensmitteln.</p>
<p><strong>Gummiarbeiter:</strong> Oh, danke! Meine Frau hat gerade das Abendessen fertig. Komm, iss mit uns! Es gibt Reis und Bohnen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Danke! Sie sind so freundlich zu mir. &#8211; Ist es hier m&#246;glich, einen F&#252;hrer zu bekommen, der mir helfen kann, durch das Wirrwarr von Gummiarbeiterpfaden, zu dem Indianerpfad vorzusto&#223;en, in den das Ganze einm&#252;ndet?</p>
<p><strong>Gummiarbeiter:</strong> Es tut mir leid. Ich kann meine Arbeit nicht verlassen, und au&#223;er mir lebt hier niemand.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Am n&#228;chsten Morgen zeigten sie mir den Pfad und ich machte mich auf den Weg. Nicht lange und ich traf auf ein Labyrinth verschiedener Pfade. Ich markierte meinen Weg durch Einritzen in die Baumrinden. Aber es dauerte nicht lange und ich traf auf meine eigenen Markierungen. Ich lief immer im Kreis. Das entmutigte mich derartig, dass ich beschloss am n&#228;chsten Morgen zur&#252;ckzugehen.<br />
Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck stie&#223; ich auf das Penicillin in meinem Rucksack. Vielleicht werden die Ampullen dringend gebraucht? Ich st&#252;rzte mich erneut in meine Aufgabe. Ich beschloss den Kompass zu benutzen. Meine Baummarkierungen wurden jetzt gr&#246;&#223;er wie gestern. Diesmal ging ich nicht im Kreis. Eine unsichtbare Hand leitete mich!</p>
<p><em>evtl. Lied:</em> Durch diese Welt gegangen</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Irgendjemand zu Hause?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Bruce! Hallo! Bruce ist hier! Welch ein Anblick f&#252;r meine erstaunten Augen!</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Wo sind die Abbeys?</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Wie? Hast du sie nicht gesehen?</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Nein.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Sie sind vor zwei Tagen zusammen mit siebzehn Indianern aufgebrochen. Sie kehren zur&#252;ck nach Cafetal und planen, dann nach Guajara Mirim zu reisen. Du m&#252;sstest ihnen auf dem Weg begegnet sein.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Lila kam angelaufen und wir umarmten uns.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ich sah die Indianer, aber nicht die Abbeys.</p>
<p><strong>Lila:</strong> Die Abbeys waren nicht bei ihnen?</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Sie k&#246;nnen irgendwo auf dem Weg hinter den Indianern gewesen sein. Kurz nach der Begegnung bin ich vom Weg abgekommen.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Das wird&#8217;s wahrscheinlich sein. Junge, du siehst aber mitgenommen aus. Wie sehen denn deine Kleider aus?  &#8211; Schau, da kommt unser kleiner Junge.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Hallo, John Allen!</p>
<p><strong>John:</strong> Du bist schmutzig!</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Ich lachte. Ich hatte keinen Gedanken daf&#252;r gehabt, bis er davon sprach, aber ich war zweifellos sehr schmutzig. Ich war zehn Tage unterwegs gewesen. Meine Kleider waren zerfetzt, und ich war tropfnass von Kopf bis Fu&#223;. Es regnete immer noch.</p>
<p><strong>Lila:</strong> Komm herein, schau dir das Baby an und mach dich frisch.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Das Leben hier drau&#223;en bekommt euch offensichtlich gut. Ich machte mir Sorgen und dachte, ich schaue besser mal nach euch.<br />
(Pause)  Ich habe unterwegs den Rucksack von den Abbeys auf einem Baum h&#228;ngen sehen und habe mir ziemlich viele Sorgen gemacht.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Ich kann mir nicht vorstellen, dass etwas Schlimmes passiert sein k&#246;nnte. Allerdings, verstehen kann ich es nicht.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Am n&#228;chsten Tag packte Lyle meinen Rucksack aus, dabei stie&#223; er auf den Vorrat von Penicillin.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ich habe mehr eingepackt als geplant; ich hatte das Gef&#252;hl, ihr k&#246;nntet es gebrauchen.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Nun, es sind sehr nett von dir, es den ganzen Weg zu uns zu schleppen. Wir haben von unserem mitgebrachten noch nicht viel verbraucht, aber man kann ja nie wissen.</p>
<p>-Musik-</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Nach vier Tagen Erholung machte ich mich auf den R&#252;ckweg. Er war jetzt nicht schwer zu finden, denn ich hatte meine eigenen Markierungen als Wegweiser. Aber das Herz war mir schwer. Ich suchte nach einer Spur von Abbeys &#8211; aber ich fand keine. Nach drei Tagen n&#228;herte ich mich der Gummiarbeiterh&#252;tte, wo ich zuvor schon &#252;bernachtet hatte. Hier wollte ich etwas &#252;ber die Abbeys erfahren.<br />
Ich erreichte die Lichtung. Mein Herz machte einen Satz vor Freude.</p>
<p><strong>Dorothy:</strong> Dem Herrn sei Dank! Das ist Bruce!</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Wie lange seid ihr schon hier? Ich sah euren Rucksack h&#228;ngen und machte mir ernsthafte Sorgen um euch. Was ist passiert?</p>
<p><strong>Wilbur:</strong> Die Macurapis wollten uns auf dem Weg begleiten und unser Gep&#228;ck tragen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Das hat Lyle mir erz&#228;hlt. Aber was geschah dann?</p>
<p><strong>Wilbur:</strong> Sie mussten sich unserem langsamen Tempo anpassen. Nach einer Weile verloren sie die Geduld und sagten wir k&#246;nnten ihrem Pfad leicht folgen. So flitzten sie davon.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ihrem Pfad folgen?! Ich habe Tage mit der Suche danach vergeudet.</p>
<p><strong>Dorothy:</strong> Genau das ist uns passiert. Wir konnten den Pfad auch nicht finden.</p>
<p><strong>Wilbur:</strong> Das Gep&#228;ck war uns zu schwer, also blieb uns die M&#246;glichkeit ein Teil davon zur&#252;ckzulassen. Aber ziemlich bald haben wir uns vollkommen verirrt.</p>
<p><strong>Dorothy:</strong> Und dann stie&#223;en wir auf diese Kerben an den B&#228;umen. Wir kannten nur einen, der solche Kerben zu machen pflegte, und sie waren ganz frisch.</p>
<p><strong>Wilbur:</strong> Die Markierungen waren wie eine gut beschilderte Autobahn. Alles was wir tun mussten, war, den Zeichen bis zur Farm hier zu folgen. Ganz im Ernst, Bruce, diese Einkerbungen haben uns das Leben gerettet. Glaube mir, ohne sie h&#228;tten wir niemals wieder herausgefunden.</p>
<p><strong>Dorothy:</strong> Das stimmt, wir waren kurz davor aufzugeben.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Jetzt verstand ich, warum der Herr mich gedr&#228;ngt hatte, weiterzugehen an diesen Tagen, an denen ich soviel Stunden im Kreis gegangen war. Ich dankte Gott f&#252;r seine F&#252;hrung. Am n&#228;chsten Tag dankten wir unseren Gastgebern und machten uns weiter auf den Weg. Nach einigen Tagen schwerer Wanderung durch den Sumpf erreichten wir den Rio Mequenes. Wir waren mit unseren Kr&#228;ften jetzt ziemlich am Ende. Pl&#246;tzlich stie&#223; ich einen Freudenschrei aus. Dort war Ewart. Er hatte es geschafft. Das erste, was ich jetzt ganz sicher wusste, war, dass er am Leben und gesund war.<br />
Einen Tag sp&#228;ter kamen wir nach Cafetal, wo unsere Familien schon auf uns warteten.</p>
<p>-Musik-</p>
<p><strong>Edith:</strong> Das Abendessen ist fertig. Kommt zum Essen.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ja, ich komme.</p>
<p><strong>Edith:</strong> (nachdenklich) Ob die Sharps wohl heute noch eintreffen?</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ich wei&#223; es nicht. Wir warten ja schon seit einigen Tagen auf sie. &#8211; (steht auf) H&#246;rt sich an wie Lyles Motor!</p>
<p><strong>Edith:</strong> Endlich sind sie da.  (zu Lila) Was ist denn mit Lyle? Er sieht so krank aus.</p>
<p><strong>Lila:</strong> Vor ungef&#228;hr einem Monat bekam Lyle starke Schmerzen am Blinddarm. Ich gab ihm jeden Tag eine Penicillinspritze. Wir haben gerade die letzte verbraucht, die Bruce uns mitgebracht hatte.</p>
<p><strong>Bruce:</strong> Ihr kommt gerade zur richtigen Zeit. Das Postboot wird ungef&#228;hr in zwei Tagen hier sein, mit dem du, Lyle, ins Krankenhaus fahren kannst. Du solltest jetzt weiter Penicillinspritzen bekommen. Wir haben noch welche &#252;brig.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Zwei Monate sp&#228;ter kehrte Lyle aus dem Krankenhaus zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Lyle:</strong> Bruce, der Arzt sagte mir, dass ich ohne dass Penicillin nicht mehr am Leben w&#228;re. Ganz sicher hat der Herr dich veranlasst und gef&#252;hrt, damals in der Trockenzeit diese Reise zu machen und uns diesen gro&#223;en Vorrat davon zu bringen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Dieses Erlebnis ist ein Beispiel, wie andere auf dem Weg des Dienstes gro&#223;e Schwierigkeiten erlebten. Nehmet sie zum Vorbild und lasst euch nicht entmutigen durch die Schwierigkeiten auf eurem Wege. Denn der Herr ist treu, der verhei&#223;en hat bei euch zu sein und euch zu helfen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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		<title>Urwalderlebnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 22:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Urwalderlebnisse, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 7 Personen Sprecher: Daniel und Dorothea hie&#223;en die Kinder einer Missionarsfamilie in Afrika. In ihren Schulferien durften sie oft zu Tante Kathia gehen, die im Urwald eine Missionsstation betreute. Schon in den ersten Tagen dieser Ferien verletzte sich Kathia ihren Fu&#223; mit einem spitzen Stein, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Urwalderlebnisse, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 7 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel und Dorothea hie&#223;en die Kinder einer Missionarsfamilie in Afrika. In ihren Schulferien durften sie oft zu Tante Kathia gehen, die im Urwald eine Missionsstation betreute. Schon in den ersten Tagen dieser Ferien verletzte sich Kathia ihren Fu&#223; mit einem spitzen Stein, so dass sie einige Tage das Bett h&#252;ten musste. F&#252;r Daniel wurden diese Tage etwas langweilig. Er w&#228;re doch so gerne im Urwald herum gestrolcht mit seinem Schwesterchen. So bat er eines Tages Tante Kathia, ob er nicht mit Kumar, das war ihr Hausboy, dieser war ein paar Jahre &#228;lter als Daniel, am n&#228;chsten Tag mit ihm in den n&#228;her gelegenen Wald gehen d&#252;rfte. So gab ihnen Tante Kathia einige wichtige Ratschl&#228;ge &#252;ber alles, was sie nicht tun durften:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> Also, keine hohen B&#228;ume oder gef&#228;hrliche Felsen erklettern, aber auch nicht zu tief in den Wald eindringen wegen den wilden Tieren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Beide J&#252;nglinge hatten ihr Herz schon dem Herrn Jesus &#252;bergeben, darum setzte die Tante Vertrauen auf die beiden Jungen. Die Buben willigten gerne ein, die Hinweise zu befolgen.<br />
Am n&#228;chsten Tag ging&#8217;s dann los. Proviant durften sie in Gen&#252;ge mitnehmen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Komm, Kumar, wir wollen einen neuen Weg ausfindig machen! Diesen und jenen Weg sind wir nun schon oft gegangen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel wies auf verschiedene Spuren hin, die an bekannten B&#228;umen vorbeif&#252;hrten. Man konnte nicht recht feststellen, ob die Stege von Menschen oder von Tieren festgetrampelt worden waren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Komm, wir wollen hier dieser Spur folgen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Und siehe da, Daniel entdeckte als erster eine kleine Waldlichtung. Wohl hatten sie schon einige lichte Stellen gefunden, aber diese hier war anders als alle anderen. In der Mitte des Platzes befand sich etwas wie eine H&#252;tte, die aus Steinen aufeinandergeschichtet worden war. Oben drauf lagen Dinge, die im hellen Licht der Sonne glitzerten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> (erstaunt) Was ist denn das?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kumar:</span> Ach, ich denke, es ist ein Altar, und zwar ein heidnischer Altar. Lass ihn in Ruhe!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Den will ich n&#228;her auskundschaften.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kumar:</span> Nein, lass ihn, vielleicht ist jemand in der N&#228;he, der uns sieht!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel achtete nicht auf Kumar. Er umfasste mit der einen Hand seinen festen Stock und mit der anderen sein Messer. Unerschrocken schritt er auf den G&#246;tzenaltar zu, der von Menschenh&#228;nden errichtet worden sein musste. Kumar folgte ihm mit Tr&#228;nen in den Augen. Es waren nicht Tr&#228;nen der Trauer, sondern Tr&#228;nen der Freude, und doch hatte er ein gewisses Zittern in seinen Gliedern. Seitdem er sein Leben dem Herrn Jesus &#252;bergeben hatte, war er frei und gl&#252;cklich und von allem heidnischen Wesen los. Denn auch er war einer der Ungl&#252;cklichsten gewesen, die die d&#228;monischen M&#228;chte f&#252;rchteten, und lange genug war er mit einem solchen Altar vertraut gewesen. So hatte er ein tiefes Mitleid mit den Menschen, die diesen Altar gebaut hatten, und die hier ihre G&#246;tter anbeteten. Kumar h&#228;tte sich abgewandt und w&#228;re weitergegangen. Aber Daniel erinnerte sich pl&#246;tzlich an eine Geschichte im Alten Testament. Er dachte an den Altar des falschen Gottes Baal, und er selbst f&#252;hlte sich gedrungen wie Gideon, welchen Gott gesandt hatte, um den Altar zu zerst&#246;ren. Er wusste, Jesus Christus ist gekommen, um mit einem Opfer die S&#252;ndenschuld aller Menschen zu tragen. Dieser G&#246;tzenaltar hier musste nun zerst&#246;rt werden, und er wollte es tun. Noch bevor Kumar begriff, was da vor sich ging, hatte Daniel die Kupfergef&#228;&#223;e mit seinem Stock vom Altar weggeschleudert. Dann machte er sich daran, die Steine auseinanderzurei&#223;en.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kumar:</span> H&#246;r auf, h&#246;r auf, du wirst die G&#246;tter erz&#252;rnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Pl&#246;tzlich hatte ihn der alte, b&#246;se Aberglaube wieder ergriffen. Daniel hielt inne von seinem Zerst&#246;rungswerk und schaute Kumar entsetzt an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Kumar, wie kannst du so etwas sagen!? Du als Christ, der den lebendigen Gott anbetet! Ich bin von deinem Benehmen ganz entt&#228;uscht!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Noch bevor der arme, verwirrte Kumar eine Antwort geben konnte, durchdrang ein unheimliches Geheul die Luft. &#8211; Es war ein ersch&#252;tternder, heidnischer Schrei, der aus dem Wald heraus hallte. Er kam aus jener Richtung, aus der die Jungen eben gekommen waren. Beide J&#252;nglinge standen wie angewurzelt da. Das Geheul lie&#223; ihnen fast das Blut in den Adern stocken. Dann rannten die beiden kopflos &#252;ber die Lichtung und sausten auf der anderen Seite einen Pfad hinunter, um m&#246;glichst rasch von diesem markersch&#252;tternden Geheul wegzukommen und in Sicherheit zu geraten. Jetzt blieben sie stehen und starrten einander an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Was nun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Kumar erinnerte sich an die Ermahnungen seiner wei&#223;en Meisterin und f&#252;hlte sich unbehaglich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kumar:</span> Du h&#228;ttest den Altar nicht besch&#228;digen d&#252;rfen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Vielleicht nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kumar:</span> Wir gehen nicht hier zur&#252;ck. Wir werden hier herumgehen. Dann treffen wir weiter unten wieder auf unseren Pfad, den wir kennen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Aber ohne Kompass, ohne Wegzeichen war es bei der stets wechselnden Landschaft fast unm&#246;glich, einen geraden Kurs einzuhalten. Die beiden Jungen waren schon ein ziemliches St&#252;ck gewandert, bis sie endlich feststellten, dass sie sich hoffnungslos verirrt hatten. Beide versp&#252;rten Hunger und M&#252;digkeit, und es war selbst im tiefen Wald sehr hei&#223;. Was sollten sie nur tun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Komm, wir wollen beten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Gemeinsam sanken sie auf ihre Knie. Mit reuevollem Herzen bekannte Daniel dem Herrn Jesus, dass er an allem Schuld sei, was geschehen war. Gemeinsam baten sie den Herrn um Hilfe, dass sie den Heimweg finden k&#246;nnten. Sie standen auf und setzten ihren Weg fort im festen Glauben und Vertrauen zu ihrem himmlischen Vater, der sie den rechten Weg f&#252;hren w&#252;rde. So fanden sie einen Trampelpfad. Dieser machte eine scharfe Biegung nach links. Sonst war kein anderer Weg zu erblicken. So folgten sie diesem. Die B&#228;ume wurden lichter, und Sonnenstrahlen fielen auf die r&#246;tliche Erde. Vor ihnen ragte eine senkrechte Felswand empor. Auf halber H&#246;he klaffte das riesige &#8220;Maul&#8221; einer H&#246;hle. Aber wie man dort hinauf und wieder hinunterkommen konnte, konnten sie sich nicht vorstellen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Hallo, ihr jungen Herren! Was hat euch in dieses Gebiet gef&#252;hrt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Es war eine raue Stimme eines Mannes, die sie in englisch von hinten erschreckte. Sie wandten sich um &#8211; da stand ein Mann von ungef&#228;hr zwei Metern L&#228;nge vor ihnen, und er trug einen Vollbart. Die zwei Knaben kamen sich gleich wie Zwerge vor, diesem gro&#223;en Mann gegen&#252;ber. Der Riese hatte wei&#223;e Haut. Zaghaft schauten die beiden an ihm hinauf, wohl etwas unbehaglich. Dann &#246;ffnete dieser seine gro&#223;en H&#228;nde. Darin lagen das L&#228;mpchen, das &#214;lk&#228;nnchen und die kleine Glocke vom zerst&#246;rten Altar.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann: </span>Habt ihr diese Dinge schon einmal gesehen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> (zaghaft, stotternd) Mein Herr, wir wussten nicht, dass diese Gegenst&#228;nde Ihnen geh&#246;ren!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> (grollend) Warum habt ihr den Altar zerst&#246;rt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel holte Luft, bat schnell den Herrn Jesus um Kraft, um ein Zeugnis f&#252;r Ihn zu sein. Alsbald antwortete Daniel dem Riesen:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Kumar und ich glauben nicht an die M&#228;chte der D&#228;monen. Wir verehren keine heidnischen G&#246;tter. Wir beten den einzigen, wahren Gott und Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn an. In der Bibel steht geschrieben, dass solche Alt&#228;re zerst&#246;rt werden m&#252;ssen. Und deshalb &#8211; deshalb habe ich ihn niedergerissen! &#8212; Es ist erstaunlich, dass Sie an einen solchen Unsinn glauben, mein Herr!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Ich glaube gar nichts, mein Junge, aber mein Hausboy tut es. Du hattest kein Recht, seinen Altar zu zerst&#246;ren. Du musst dich bei ihm entschuldigen. &#8211; Es ist am besten, ihr kommt gleich mit mir mit und tut das.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Er zeigte auf die H&#246;hle im Felsen und nahm jeden der Knaben an einen Arm, damit sie sich nicht davonmachen konnten. Daniel versp&#252;rte pl&#246;tzlich, dass es Gottes Wille sei, dem gro&#223;en Mann zu folgen. Munter und fr&#246;hlich fragte Daniel:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Wie kommen wir denn dort hinauf?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Kumar staunte nur noch mit offenem Mund und starrte seinen Freund an. Der gro&#223;e Mann lachte und pfiff schnell durch die Finger. Und schon erschien die Gestalt eines braunen Jungen in der &#214;ffnung der H&#246;hle, und eine lange Strickleiter wurde hinuntergelassen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Wie hei&#223;t du?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Daniel.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Dann wandte er sich an Kumar in der Eingeborenensprache. Daniel gab sich alle M&#252;he, um auf gutem Fu&#223; mit dem &#8220;Riesen&#8221; zu bleiben, wenn sie jemals wieder nach Hause gelangen wollten. Als sie oben am Rand der H&#246;hle sa&#223;en, sprach der &#8220;Gro&#223;e&#8221;:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Ich wusste gar nicht, dass ich Nachbarn in meiner N&#228;he habe.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel sp&#252;rte aber aus seinem Tonfall, dass er dar&#252;ber nicht sehr erfreut war, gab dann aber sofort zur Antwort, dass sie nur f&#252;r ein paar Wochen hier in den Ferien bleiben w&#252;rden. Er erkl&#228;rte ihm, was sich mit Tante Kathia zugetragen hatte, darum seien sie hier. Dann bat Daniel den &#8220;Riesen&#8221;, ob er ihnen vielleicht sagen k&#246;nnte, wie sie den Heimweg wieder finden k&#246;nnen. Der &#8220;Riese&#8221; rief seinen kleinen Diener &#8220;Arul&#8221;. Dieser kam und stellte sich neben Kumar.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Die beiden sind gekommen, um sich bei dir zu entschuldigen, sie haben deinen Opferaltar besch&#228;digt, kannst du ihnen vergeben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Da Arul dies bejahte, sprach der &#8220;Riese&#8221;:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Welch ein gro&#223;er Unterschied ist es, eure beiden Gesichter zusehen, Aruls und Kumars!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Dies bemerkte er in englischer Sprache.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Dies ist, weil Kumar sein Herz dem Herrn Jesus geschenkt hat. Er kann sich jetzt immer freuen, weil Jesus ihm seine S&#252;nden vergeben hat.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Unter einer Bedingung will ich euch heimlassen, und Arul wird euch ein St&#252;ck weit begleiten, wenn ihr mir versprecht, dass ihr morgen wieder herkommt und die Steine vom Altar wieder aufschichtet, wie sie gewesen sind. Und zudem sagt bitte niemandem etwas, dass ihr hier Menschen getroffen habt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel und Kumar schauten sich einige Augenblicke an, dann versprachen sie es. Denn beide f&#252;hlten, dass sich eine Gelegenheit bieten w&#252;rde, zwei Menschen das Evangelium sagen zu k&#246;nnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kumar:</span> D&#252;rfen wir Arul von Jesus erz&#228;hlen, wenn wir morgen wiederkommen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Ihr d&#252;rft ihm erz&#228;hlen, was ihr wollt, und wenn er euch glaubt, ist es mir auch egal!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So begleitete Arul die beiden Jungen an den Waldrand und zeigte ihnen den Weg, sie versprachen sich gegenseitig, sich am gleichen Ort am n&#228;chsten Tag wieder zu treffen.<br />
Am Abend, als dann die ganze Schar um Tante Kathias Tisch sa&#223; und die Bibel gelesen wurde, sagte Daniel:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Tante, ich m&#246;chte Missionar werden wie mein Vater. Ich m&#246;chte schon jetzt anfangen, den Menschen von Jesus zu erz&#228;hlen. Kannst du mir ein paar Bibelteile in der Eingeborenensprache geben? Wir m&#246;chten morgen nochmals in den Wald gehen. Wer wei&#223;, ob der Herr Jesus uns nicht pl&#246;tzlich Menschen in den Weg f&#252;hrt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Daniel benahm sich ganz still, erz&#228;hlte nichts von all dem Erlebten, und auch Kumar betete im Stillen, dass der Herr alles f&#252;hren und segnen m&#246;chte.<br />
Indem Daniel am n&#228;chsten Tag den Steinaltar wieder aufbaute, erz&#228;hlte Kumar seinem Landskameraden in seiner eigenen Sprache von Jesus Christus, wie er selbst durch sein Erl&#246;sungswerk am Kreuz auf Golgatha Frieden gefunden habe.<br />
Es war einige Tage sp&#228;ter. Tante Kathia wollte gerade mit ihren Ferienkindern aufbrechen zu einer Wanderung, als Dorothea von der Veranda hereingerannt kam. Ihre Augen waren vor Entsetzen weit aufgerissen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dorothea:</span> Dort drau&#223;en ist ein gro&#223;er Mann mit langen Haaren und einem Bart. Er fragte, ob hier ein Junge, namens Daniel wohnt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Das ist der Riese.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> (verbl&#252;fft) Wer?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Der gro&#223;e Mann in der H&#246;hle im Felsen. Wei&#223;t du Tante, ich habe Dir nichts davon erz&#228;hlen d&#252;rfen! Was will er wohl? Ich dachte nicht, dass er einmal zu uns kommen w&#252;rde. Komm, wir fragen ihn, ob er zu uns herein kommen will.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> Was habt ihr wohl angestellt, Buben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Da steht er am Rande der Veranda, der gro&#223;e Mann mit schmerzverzerrtem Gesicht und bittenden Augen. Wie sie ihn n&#228;her betrachtet, entweicht die Angst sofort von Kathia.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia: </span>K&#246;nnen wir ihnen helfen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Ob Sie das wohl k&#246;nnen? Mein Junge Arul ist krank, sehr krank, und ich habe keine Medizin mehr. Ich f&#252;rchte, er ist dem Tode nahe. Vielleicht haben Sie noch Medizin, die ihm helfen k&#246;nnte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> Kommen Sie herein und erz&#228;hlen Sie mir alles!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Jungen blieben auf der Veranda und beteten von tiefstem Herzen f&#252;r Arul. Der &#8220;Riese&#8221; entdeckte sie nicht beim Weggehen. Tante Kathia betete ebenfalls f&#252;r den Kranken und gab dem Mann die gew&#252;nschte Medizin.<br />
Vom Ausflug wurde nichts mehr an diesem Tag. Daf&#252;r erz&#228;hlten jetzt Kumar und Daniel alles, was sie erlebt hatten, und dankten dem Herrn Jesus f&#252;r seine Liebe.<br />
Schon zwei Tage sp&#228;ter erschien der &#8220;Riese&#8221; und erz&#228;hlte, dass es Arul wieder viel besser gehe. Dann schaute er auf Daniels Gesicht, das auf den Mann gerichtet war.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Vielen Dank daf&#252;r, Daniel, vielen Dank f&#252;r alle eure Hilfe!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Tante Kathia ging mit dem Mann zur Seite, um etwas mit ihm zu besprechen.<br />
Als der &#8220;Gro&#223;e&#8221; wieder gegangen war, hatte sie eine wunderbare Neuigkeit f&#252;r die jungen Leute:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> Sobald Arul transportiert werden kann, will der &#8220;Riese&#8221; ihn aus der H&#246;hle zu uns auf die Missionsstation hinuntertragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Freude, die jetzt die kleine Gesellschaft erf&#252;llte, war nicht zu ermessen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Daniel:</span> Gott hat uns gef&#252;hrt, Kumar! Sind das nicht wunderbare Wege?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Ein paar Tage sp&#228;ter war es soweit, und Arul fand eine neue Heimat. Hier wurde er gut gepflegt und mit viel Liebe umgeben. Wohl hatte er noch eine zu schwache Stimme, um zu sprechen, dazu qu&#228;lte ihn noch das Heimweh nach dem &#8220;Riesen&#8221;.<br />
Eines Tages, als Dorothea zu dem Patienten hin&#252;ber schaute, sah dieser in ihr l&#228;chelndes Gesicht und sagte leise:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Arul:</span> Ich m&#246;chte auch Jesus Christus als meinen Freund und Erl&#246;ser haben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Aruls Bitte erfreute Daniels und Dorotheas Herz m&#228;chtig. Der Kranke verlangte, mit seinem braunen Freund, Kumar, zu sprechen.<br />
Als Tante Kathia ins Krankenzimmer kam, erkannte sie sofort, dass Aruls Gesicht strahlte. Er sagte zu ihr:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Arul:</span> Jesus-Freund, ich m&#246;chte wie Du sein! Sage mir, wie das m&#246;glich ist!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> In diesem Augenblick trat ein Mann &#252;ber die T&#252;rschwelle, und der &#8220;Riese&#8221; stand vor ihnen. Tante Kathia wandte sich mit Tr&#228;nen in den Augen zu ihm:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> Jetzt hat Arul das erste Mal wieder gesprochen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Was hat er denn gesagt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kathia:</span> Er &#228;u&#223;erte sich, dass er auch Jesus als seinen besten Freund haben m&#246;chte, und bat: &#8220;Sage mir bitte den Weg dazu!&#8221; Und Kumar erz&#228;hlte Arul auf seine Bitte hin, wie er ein Freund von Jesus werden k&#246;nne, und wie dieser ihm alle seine S&#252;nden vergebe und ihm tiefen, inneren Frieden schenken werde.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Das strahlende Gesicht von Tante Kathia hatte den gro&#223;en Herrn ganz aus der Fassung gebracht. Bald einmal verabschiedete er sich von der Missionsstation und verschwand wieder in den Urwald. Arul fand Frieden mit Gott und erlebte die Vergebung seiner S&#252;nden. Ja, nun war der Herr Jesus auch sein bester Freund geworden. Wie freuten sich Daniel und Kumar, dass ihr erlebtes Abenteuer im Urwald solch kostbare Fr&#252;chte trug.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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		<title>Der Herr beh&#252;tet dich</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 22:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Herr beh&#252;tet dich, ein christliches Anspiel zur Hochzeit und zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 4 Personen Jim: Endlich dienstfrei. Dieser Staub und dieser st&#228;ndige Menschenauflauf in diesem Land macht mir echt zu schaffen. Joe: Die Hitze erst. Nicht auszuhalten bei unserer Uniform. Aber unsere freien Tage lassen wir uns deshalb jetzt nicht verderben. Ben: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Der Herr beh&uuml;tet dich, ein christliches Anspiel zur Hochzeit und zum Thema Gottes F&uuml;hrung f&uuml;r 4 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Endlich dienstfrei. Dieser Staub und dieser st&auml;ndige Menschenauflauf in diesem Land macht mir echt zu schaffen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Joe:</span>    Die Hitze erst. Nicht auszuhalten bei unserer Uniform. Aber unsere freien Tage lassen wir uns deshalb jetzt nicht verderben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ben:</span>    Was schlagt ihr vor, wo wir am besten unsere Zeit verbringen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Wir k&ouml;nnten erst einmal aufs Feld, ein bisschen frische Luft schnappen und ein paar wilde Tiere jagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ben:</span>    Willst du sie mit der Hand erschlagen? Ich habe keine Lust das Gewehr wieder mit mir rumzutragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Joe:</span>    Aber warum denn nicht. Bei beweglichen Zielen kannst du uns dann ja mal endlich deine Schie&szlig;k&uuml;nste unter Beweis stellen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Genau, das finde ich auch.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>       Die drei jungen englischen Offiziere, die in Indien stationiert waren, nutzten ihre freie Zeit, um ein wenig Abwechslung zu erleben. Sie trafen sich, wie verabredet auf einem Feld.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ben:</span>    Also, das mit den wilden Tieren, das war wohl nichts.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Mir ist eine Eidechse &uuml;ber den Weg gelaufen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Joe:</span>    Hast du sie getroffen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Von wegen. Hey seht mal, da liegt ein Kochtopf. Der k&ouml;nnte doch unsere Zielscheibe werden. Was haltet ihr davon?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Joe:</span>    Gute Idee. Auf einen L&ouml;wen oder &auml;hnliches k&ouml;nnen wir noch lange warten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ben:</span>    Aber&#8230;der geh&ouml;rt doch bestimmt der Hindufrau, dahinten auf dem Acker.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Joe:</span>    Woher willst du das wissen? Au&szlig;erdem wird das umso spa&szlig;iger, wenn die Suppe aus dem Kochtopf l&auml;uft. Jede Font&auml;ne als Zeichen f&uuml;r einen Treffer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Gesagt, getan. Die drei M&auml;nner richteten ihre Gewehre auf den Topf und schossen. Einer nach dem andern. Sie zielten gut und waren auch als gute Sch&uuml;tzen bekannt. Doch nicht eine Kugel traf. </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jim:</span>    Sag mal Ben, welcher Opa hat dir das Schie&szlig;en beigebracht? Und du willst uns weismachen, dass du auch bewegliche Ziele treffen kannst, wo f&uuml;r dich nicht einmal so ein Kochtopf in Frage kommt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Joe:</span>    Du Jim, ich frage mich, wie du zu dem Titel &bdquo;Bester Scharfsch&uuml;tze&rdquo; im letzten Jahr gekommen bist? Deine Kugel ist ja in den 5m entfernt liegenden Busch geflogen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ben:</span>    Wisst ihr was ihr beiden &rdquo;Neunmalklug&rdquo;? Ich h&auml;tte gern gewusst, wer euch &uuml;berhaupt in den Rang der Offiziere bef&ouml;rdert hat. Ist ja wirklich ein l&auml;cherliches Bild das ihr da abgebt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>    Die Herren wurden immer hitziger und schossen um die Wette &#8211; vergebens, nicht eine Kugel erreichte ihr Ziel. Es war ihnen ein R&auml;tsel und sie mussten es l&ouml;sen. Sie warfen ihre Gewehre hin und st&uuml;rzten auf den Topf zu. Staunend prallten sie zur&uuml;ck. In dem Topf lag gl&uuml;cklich l&auml;chelnd und mit den H&auml;ndchen zappelnd ein braunes Kindlein, das Kind der armen Hindufrau.<br />    Spiegelt diese Geschichte nicht auch unsere Situation als Christen wieder? Sind wir nicht oft auch dem Kugelhagel des Satans ausgesetzt?<br />    Der Herr beh&uuml;tet dich sagt uns der Psalms&auml;nger in Psalm 121,5. Er stellt uns zudem eine Waffenr&uuml;stung zur Verf&uuml;gung, mit der wir erfolgreich gegen die Angriffe des Satans angehen k&ouml;nnen. </p>
<p>    Liebes Brautpaar wir w&uuml;nschen euch, dass ihr von dieser Waffenr&uuml;stung Gebrauch macht und Gottes Hilfe und Schutz in Anspruch nehmt, um selbst die sch&auml;rfsten Gesch&uuml;tze des Feindes abwehren zu k&ouml;nnen.    </p>
<p>-ENDE-</p>
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		<title>Gl&#252;ck im Leben!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 09:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gl&#252;ck im Leben, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung oder zur Hochzeit f&#252;r 5 Personen Sprecher:&#160;&#160; In einem kleinen Dorf im Herzen Chinas wohnte der Bauer Li-Peng mit seinem Sohn in ziemlich &#228;rmlichen Verh&#228;ltnissen. Sie hatten nicht viel Land, das sie bebauen konnten, und lebten mehr schlecht als recht von dem Ertrag ihrer Arbeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Gl&uuml;ck im Leben, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&uuml;hrung oder zur Hochzeit f&uuml;r 5 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp;&nbsp;    In einem kleinen Dorf im Herzen Chinas wohnte der Bauer Li-Peng     mit seinem Sohn in ziemlich &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen. Sie hatten nicht viel Land, das sie bebauen konnten, und lebten mehr schlecht als recht von dem Ertrag ihrer Arbeit. Mit Hilfe ihres alten Pferdes konnten sie aber die Arbeit erledigen, die auf sie allj&auml;hrlich zukam. </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar 1:</span>&nbsp;&nbsp;    Ach, guten Tag Li -Peng. So eine hektische Erntezeit wie in diesem     Jahr haben wir nicht oft gehabt. Wie weit seid ihr mit der Arbeit gekommen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Li-Peng:</span>&nbsp;&nbsp;    Die Ernte haben wir fast ganz eingefahren. Durch die vergleichsweise guten Bedingungen hatten wir nat&uuml;rlich auch die M&ouml;glichkeit schon jetzt so weit zu sein. Auch der Ertrag ist besser geworden, wie im letzten Jahr. Da werden wir in diesem Winter hoffentlich nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein.<br />    Wir haben da aber ein kleines Problem bekommen. Unser einziges Pferd, das bis jetzt sehr gute Dienste geleistet hat, ist uns heute Mittag, w&auml;hrend wir gegessen haben, entlaufen. Hast du es vielleicht irgendwo gesehen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar 1:</span>&nbsp;&nbsp;    Nein, ich habe es nicht bemerkt. Es ist aber auch tragisch, dass dieses gerade in der Erntezeit passieren muss, wo ein Pferd einfach unentbehrlich ist. Ich w&uuml;rde euch ja gerne helfen, aber ich habe auch nur     eines das ich gerade selbst brauche.<br />    Gerade so ein Ungl&uuml;ck muss euch auch noch in der Erntezeit begegnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Li-Peng:</span>&nbsp;&nbsp;    Woher wei&szlig;t du, dass es ein Ungl&uuml;ck ist? Ich bin dankbar, dass wir zumindest den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Arbeit erledigen konnten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp;&nbsp;    Und so trennten sich die Nachbarn und jeder ging seinen Pflichten nach. Der Bauer Li-Peng war noch am gr&uuml;beln, wie er diese Situation jetzt am besten meistern k&ouml;nnte, da kam pl&ouml;tzlich sein Sohn angest&uuml;rmt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sohn:</span>&nbsp;&nbsp;    Vater, unser Pferd ist wieder zur&uuml;ckgekommen, und hat gleich eine ganze Herde Wildpferde mitgebracht. Lasst uns sie gleich einfangen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Li-Peng:</span>&nbsp;&nbsp;    Ja, lasst uns gleich loslaufen. Nimm die Stricke dort hinten im Schuppen mit.</p>
<p style="text-align: center; font-weight: bold;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar 2:</span>&nbsp;&nbsp;    Guck dir das einmal an, es passieren doch heutzutage noch merkw&uuml;rdige Dinge. Da l&auml;uft dir erst dein einziges Pferd davon und bringt dann aber gleich eine ganze Herde dieser sch&ouml;nen Wildpferde mit. Du hast wirklich Gl&uuml;ck gehabt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Li-Peng:</span>&nbsp;&nbsp;    Woher wei&szlig;t du, dass es Gl&uuml;ck ist?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar 2:</span>&nbsp;&nbsp;    Na h&ouml;r einmal! Alle Dorfbewohner beneiden dich um diese Wildpferde.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp;&nbsp;    Vater und Sohn waren nat&uuml;rlich sofort dabei, diese Wildpferde zu trainieren, um sie auch bei der anfallenden Arbeit gebrauchen zu k&ouml;nnen.<br />    Bei einer Gelegenheit geschah es dann, als der Sohn gerade auf seinem st&auml;rksten Pferd unterwegs war, dass er von dem wild gewordenen Tier, herunter geworfen wurde. Er fiel so hart, dass er sich auch noch ungl&uuml;cklicherweise das Bein brach.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar 1:</span>&nbsp;&nbsp;    Guten Tag, Nachbar. Ich wollte mich mal erkundigen, wie es deinem Sohn geht. Nach diesem schweren Sturz von dem wilden Pferd, tut mir der arme Junge richtig leid, dass er nun so lange im Bett bleiben muss. Ich sagte schon immer zu meiner Frau: wilden Tieren darf man nie zu schnell das Vertrauen schenken, auch wenn es nur Pferde sind. Hat dein Sohn noch andere Verletzungen bekommen, au&szlig;er dem gebrochenen Bein?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Li-Peng:</span>&nbsp;&nbsp;    Bis auf das Bein, bin ich froh, dass es nicht schlimmer passiert ist. Der Arzt hat alles behandelt, so dass ich zuversichtlich bin, dass er bald wieder gesund ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachbar 1:</span>&nbsp;&nbsp;    Wer h&auml;tte es sich tr&auml;umen lassen, dass aus der ganzen Sache mit den     Wildpferden so ein Ungl&uuml;ck werden k&ouml;nnte?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Li-Peng:</span>&nbsp;&nbsp;    Woher wei&szlig;t du, dass es ein Ungl&uuml;ck ist?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp;&nbsp;    Kurz darauf brach in dem Land ein Krieg aus, wo dieser Sohn auch     angefordert wurde. Doch mit einem gebrochenen Bein konnten sie ihn nicht gebrauchen. Er durfte zu seiner und der Eltern Freude zu Hause bleiben und brauchte nicht mit in den Krieg ziehen. </p>
<p>    Liebe ___________________ und ______________________.<br />    Lebensumst&auml;nde, die euch in eurer Zukunft begegnen werden, sind nicht  nur an dem Sichtbaren und Gegenw&auml;rtigen zu beurteilen. Schenkt euer Vertrauen Gott, der auch die kompliziertesten Zusammenh&auml;nge durchschaut, so werdet ihr euch froh und getragen von ihm in allen Lebenslagen wissen. In R&ouml;mer 8, 28 steht:<br />    Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Guten     mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.</p>
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		<title>Der Wert einer Seele</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 13:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wert einer Seele, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 5 Personen Elise: Hallo Ruth, ich habe Eintrittskarten f&#252;r ein Konzert der weltber&#252;hmten Glockenspieler am Dienstagabend. Kommst Du mit? Ich habe so etwas noch nie geh&#246;rt. Ruth: Aber an dem Abend ist doch Gebetsversammlung. Elise: Ich wei&#223;, aber dies ist der letzte Abend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Der Wert einer Seele, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 5 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> Hallo Ruth, ich habe Eintrittskarten f&#252;r ein Konzert der weltber&#252;hmten Glockenspieler am Dienstagabend. Kommst Du mit? Ich habe so etwas noch nie geh&#246;rt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ruth:</span> Aber an dem Abend ist doch Gebetsversammlung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> Ich wei&#223;, aber dies ist der letzte Abend. Gebetsversammlung haben wir noch &#246;fter.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ruth:</span> Niemals m&#246;chte ich wegen so etwas eine Gebetsversammlung vers&#228;umen. Das ist mir die Veranstaltung nicht Wert.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> Das ist das letzte und sch&#246;nste Konzert. So etwas erlebt man nicht alle Tage und   au&#223;erdem, wir k&#246;nnen auch dort in unseren Herzen den Herrn anbeten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ruth:</span> Nein, ich gehe zur Kirche, auch wenn das Konzert noch so sch&#246;n ist. Mir ist die   Gemeinschaft mit dem Herrn und den Gl&#228;ubigen wichtiger, als so eine weltliche Veranstaltung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Eigentlich ging es Elise ja auch nicht anders. Sicher w&#228;re es wichtiger zum Gottesdienst zu gehen, um dort all die wichtigen Dinge vor Gott zu bringen. Aber k&#246;nnte man nicht einmal eine Gebetsstunde auslassen? So schlimm konnte es doch gar nicht sein. Immer wieder musste sie an die entschiedene Ruth denken. ”Ich gehe zur Kirche!” hatte sie gesagt und war dabei geblieben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> (zu sich) Ich w&#252;rde so gerne zum Konzert gehen. Aber Gottes Wort sagt uns: ”Verlasset nicht die Versammlungen der Heiligen.” Irgendwie mahnt es mich, doch lieber zur Kirche zu gehen. Beim Konzert werde ich sowieso keine Ruhe finden. Und nachher bin ich ungl&#252;cklich, weil ich das getan habe, was eigentlich nicht richtig ist. Ich gehe lieber zur Gebetsversammlung.</p>
<p>(sp&#228;ter)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ruth:</span> Hallo Elise du bist ja doch zum Gottesdienst gekommen. F&#228;llt das Konzert etwa aus?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> Nein, Gottes Geist mahnte mich, doch lieber zur Gebetsversammlung zu gehen. Mir wurde die Gemeinschaft mit Gott pl&#246;tzlich wichtiger als die Glockenspieler, nicht zuletzt auch durch deine vorbildliche Entschiedenheit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ruth:</span> Ich freue mich, dass du dich entschlossen hast, hierher zu kommen. Ich habe f&#252;r dich gebetet.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Und pl&#246;tzlich &#252;berkam Elise eine unbekannte Freude, wie wenn man etwas ganz           Wunderbares erlebt hat. Von ganzen Herzen sang sie die Lieder mit, die jetzt angestimmt wurden. Und als am Ende des Gottesdienstes die Musik kaum verklungen war, sprang sie auf und sagte voller Freude:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> (freudig) Ich wollte heute Abend zum Konzert der Glockenspieler gehen, aber ich          f&#252;hlte, dass es meine Pflicht sei, in der Gebetsversammlung zu sein; wie viel fr&#246;hlicher und gl&#252;cklicher bin ich jetzt, als ich beim Konzert sein k&#246;nnte. Auch die sch&#246;nste Musik kann einem Herzen nicht sch&#246;ner klingen als das Lied, das wir eben gesungen haben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Prediger:</span> Das ist sch&#246;n Elise, dass du der Stimme des Geistes mehr Geh&#246;r geschenkt hast, anstatt deine eigene Pl&#228;ne zu verwirklichen. Darauf ruht der Segen Gottes. Vielleicht ist heute hier in unserer Mitte jemand, der diese Stimme des Geistes auch vernommen hat. Heute darfst du den ersten Schritt zu Gott dem Heiland tun und dich ihm f&#252;r immer ausliefern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Der Prediger hatte kaum ausgeredet, als eine vornehme Frau mit innerer &#220;berzeugung und Reue langsamen Schrittes nach vorne kam, auf die Knie fiel, um dem Heiland ihr Leben zu &#252;bergeben. Nach der Versammlung kam Ruth zu Elise und sagte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ruth:</span> Die Frau, die nach vorne gegangen ist, w&#252;nscht mit dir bekannt zu werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> Mit mir? Ich habe sie noch nie gesehen. Was sie wohl will? (geht zu ihr)<br />
Guten Abend, ich bin die Elise. Sie wollten mich sprechen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Ja, ich wollte sagen, dass ich mich heute Abend entschlossen habe, mein Leben dem lieben Heiland zu geben, ist die Folge Ihres Zeugnisses. Seit ungef&#228;hr 10 Jahren war ich in keiner Kirche, und heute Abend bin ich nur einer Freundin zu Gefallen hierhergekommen. Wie sie sagten: ”Ich habe das Konzert aufgegeben, um in die Gebetsversammlung zu kommen, und keine Musik k&#246;nne sch&#246;ner klingen, als das Lied”, da dachte ich bei mir: Diese Leute haben etwas, was ich nicht besitze; und ein Hunger erwachte in meinem Herzen, der mich nach vorn an den Altar trieb. Gepriesen sei der Herr! Meinen herzlichsten Dank, denn ihr Zeugnis war die Veranlassung, dass ich heute Abend eine Nachfolgerin Jesu geworden bin.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elise:</span> Oh, das ist ja wunderbar! Ich danke ihnen, dass sie mir dies erz&#228;hlt haben, es soll mir mein Leben lang eine Lehre sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> In dieser Nacht passierte ein gro&#223;es Zugungl&#252;ck. Von dem gro&#223;en Get&#246;se aufgewacht lief Elise mit ihrem Vater zur Ungl&#252;cksstelle, denn sie wohnten nahe der Eisenbahnlinie. Wie gro&#223; war das Erstaunen, als sie am brennenden Zug angekommen, gleich in der ersten verungl&#252;ckten Person das Antlitz jener Frau, die sich am Abend zuvor bekehrt hatte, erblickten. Sie hatte gro&#223;e Brandverletzungen, denen sie dann kurze Zeit sp&#228;ter erlag. Nach diesem Erlebnis nahm Elise sich vor,  immer nach Gottes Willen zu fragen und stets auf die Stimme des Geistes zu h&#246;ren.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
      <img src="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif" alt="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif">
    </td>
    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=331">Der Wert einer Seele</a> <small>(27.5KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 317 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gott sieht!</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 13:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott sieht, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;rsorge und F&#252;hrung f&#252;r 7 Personen Monika: Hallo John. John: Hallo Monika. Monika: Na, wie war&#8217;s auf Arbeit? John: Im B&#252;ro war alles bestens. Die Auftr&#228;ge liefen gut. Alles klappte wunderbar, nur&#8230;. Monika: Was, nur? John: Ja, nur in der Pause gibt es Probleme mit meinen Kollegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Gott sieht, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;rsorge und F&#252;hrung f&#252;r 7 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Hallo John.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Hallo Monika.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Na, wie war&#8217;s auf Arbeit?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Im B&#252;ro war alles bestens. Die Auftr&#228;ge liefen gut. Alles klappte wunderbar, nur&#8230;.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Was, nur?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Ja, nur in der Pause gibt es Probleme mit meinen Kollegen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Wie meinst du das?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Es ist so: Der Chef gibt mir Aufgaben, die ich erledigen soll. Er vertraut mir. Er wei&#223;, dass ich Christ bin und damit auch zuverl&#228;ssig. Wie du wei&#223;t, geht es unserer Firma zurzeit nicht so gut. Oft bekomme ich Auftr&#228;ge, die ziemlich aufwendig und verantwortungsvoll sind. Und das erweckt den Neid der anderen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Und was geschieht in der Pause?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> H&#246;r zu, ich erz&#228;hle es dir. Es war wie immer. Ich sa&#223; am Tisch in der Kantine, als drei meiner Kollegen zu mir kamen und mich ironisch ansprachen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">- Musik -</span><br />
(Szenenwechsel)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Kollege:</span> Na, bist du etwa m&#252;de, John? Der Chef gibt dir auch wirklich zu viel Arbeit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Kollege:</span> Logisch, so viel kann keiner allein schaffen. Wie kann der Chef nur so unbarmherzig sein?!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Ach, h&#246;rt doch auf. Das ist doch gar nicht wahr.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Kollege:</span> Das sagt man dann so. Aber du musst doch zugeben, dass du zuviel Arbeit hast.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John: </span>Das stimmt &#252;berhaupt nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Kollege:</span> Na, hoffentlich &#252;berarbeitest du dich nicht. Wir brauchen dich noch.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Kollege:</span> Ohne dich kann unsere Firma nicht existieren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Kollege:</span> Wir sind verloren ohne dich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">- Musik -</span><br />
(Szenenwechsel)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> So l&#228;uft das in der Pause. Und das nicht nur einmal in der Woche.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> W&#228;re es vielleicht besser, du w&#252;rdest den Arbeitsplatz wechseln?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Niemals w&#252;rde ich das tun. Ich verdiene hier ganz gut, obwohl es nicht immer leicht ist. Aber ich werde es schon schaffen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Wie du meinst.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> John arbeitet weiter in dem Betrieb. Doch eines Tages wird er krank und muss zum Arzt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> O nein. Der Arzt hat mich f&#252;r drei Wochen krankgeschrieben. Gerade jetzt, wo wir wieder ein bisschen Arbeit haben. Was wird aus meiner Arbeit? Die Kollegen werden sich ja freuen, aber der Chef &#8230; In solchen Sachen ist er ja gar nicht gut zu sprechen.</p>
<p style="font-weight: bold;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Es ist Freitag. Monika hat gerade die Post aus dem Briefkasten geholt.</p>
<p>(Sie h&#228;lt ein paar Briefe in der Hand)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> O, Tante Margit hat geschrieben und hier eine Rechnung f&#252;rs Telefon. John, hier, ein Brief f&#252;r dich.</p>
<p>(Gibt ihm den Brief, er &#246;ffnet ihn)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Was!?! Das kann doch nicht wahr sein. Ich bin gek&#252;ndigt. Ich fasse es nicht. Monika, h&#246;r mal zu:<br />
Sehr geehrter Herr Braun, wir m&#252;ssen Ihnen leider mitteilen, dass wir Sie ab heute in unserer Firma nicht weiter besch&#228;ftigen k&#246;nnen, da die Arbeitslage zur Zeit nicht sehr gut ist. Wir bedanken uns f&#252;r Ihre Mitarbeit in unserem Unternehmen und w&#252;nschen Ihnen f&#252;r Ihren weiteren Berufsweg viel Erfolg sowie pers&#246;nlich alles Gute. Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en. Ballmann<br />
(faltet den Brief zusammen)<br />
Kannst du das glauben? Ich dachte immer, der Chef ist zufrieden mit mir. Ich habe doch immer mein Bestes gegeben. Bestimmt haben die Kollegen viel Negatives &#252;ber mich erz&#228;hlt. Deshalb die K&#252;ndigung. Ich kann mich nicht so einfach von der Stelle trennen. Die geregelten Arbeitszeiten und der Verdienst. Es klappte so gut. Und nun das. Solche Arbeit finde ich bestimmt nicht wieder.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Wei&#223;t du, John. Gott hat bis jetzt so wunderbar gesorgt. Und dass es jetzt so gekommen ist, wei&#223; er auch.</p>
<p style="font-weight: bold;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Sieh mal, was hier in der Zeitung steht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Mitarbeiter gesucht! F&#252;r den Bereich Elektrotechnik.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Das ist doch was f&#252;r dich, oder?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Bestimmt nicht, aber ich fahre mal hin. Ist ja nicht weit.</p>
<p>(Szenenwechsel)<br />
(John klopft)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Herein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Guten Tag, Braun ist mein Name. Es geht um die Anzeige in der Zeitung. Ist die Stelle noch frei?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Ja, Sie sind der erste Bewerber. Die Stelle muss dringend besetzt werden. Wir suchen einen Elektroinstallateur. Was haben Sie denn gelernt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Elektroinstallateur.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Das passt ja sehr gut. Haben Sie Ihre Bewerbungsunterlagen dabei?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Nein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Kommen Sie doch bitte morgen um 10 Uhr. Dann k&#246;nnen Sie sich Ihren T&#228;tigkeitsbereich ansehen und wir k&#246;nnen alles Weitere besprechen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Vielen Dank. Ich bin dann morgen rechtzeitig da. Auf Wiedersehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Auf Wiedersehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">- Musik -</span><br />
(Szenenwechsel)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Und, wie war&#8217;s?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Ich soll morgen noch mal wiederkommen. Dann wird alles andere besprochen. Es sieht ganz so aus, dass ich die Stelle bekomme.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika:</span> Das ist ja wunderbar. Wir haben darum gebetet und Gott hat erh&#246;rt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">John:</span> Ja, du hast recht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Monika: </span> Dadurch sehen wir, wie allm&#228;chtig doch der Herr Jesus ist. Er ist &#252;berall, auch wenn es uns manchmal hoffnungslos scheint.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span> Es stellt sich heraus, dass diese Arbeit noch viel besser ist. Er versteht sich mit den Kollegen und auch der Verdienst ist zufrieden stellend.</p>
<p>Gott redet auch durch solche Situationen zu uns. Er f&#252;hrt uns manchmal durch Tiefen, aber er verl&#228;sst uns nicht dabei. Er zeigt uns dadurch seine Gr&#246;&#223;e, seine Allgegenw&#228;rtigkeit gegen&#252;ber uns Menschen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=332">Gott sieht</a> <small>(28.5KB)</small><br />
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		<title>Gut gemeint</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 12:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottes Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut gemeint, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 8 Personen Autor: Philip und Patrick schlenderten die Uferpromenade entlang. Die breite K&#252;stenstra&#223;e war heute noch belebter als gew&#246;hnlich. Alle Menschen aus dem n&#228;heren und weiteren Umkreis schienen am diesen Tag nach Colwyn Boy zu str&#246;men, um das denkw&#252;rdige Ereignis mitzuerleben. Es war Samstagnachmittag, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Gut gemeint, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes F&#252;hrung f&#252;r 8 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Philip und Patrick schlenderten die Uferpromenade entlang. Die breite  K&#252;stenstra&#223;e war heute noch belebter als gew&#246;hnlich. Alle Menschen aus dem n&#228;heren und weiteren Umkreis schienen am diesen Tag nach Colwyn Boy zu str&#246;men, um das denkw&#252;rdige Ereignis mitzuerleben. Es war Samstagnachmittag, und obwohl der Sommer seinem Ende zuging, schien die Sonne noch warm vom Himmel herab.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philip:</span> Da vorne kommt der Rolls-Royce von Prinz Charles!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Rief Philip aufgeregt. Patrick streckte sich um auch einen Blick von dem Auto erhaschen zu k&#246;nnen. Von Polizeiwagen eskortiert, bahnte er sich einen Weg durch die Menschenmenge. Die Leute jubelten dem Prinzen zu, einige schwangen kleine Papierfahnen mit dem walisischen Drachen darauf. Philip und Patrick kletterten die Ufermauer hinauf, da sie in dem Gedr&#228;nge auf der Promenade nicht mehr vorankamen. Zum Gl&#252;ck war die Flut gerade weit drau&#223;en und gab einen breiten Strand frei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philip:</span> Wenn wir uns beeilen, kommen wir noch rechtzeitig zu Er&#246;ffnung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Wie du meinst&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor: </span> Sie rannten ein St&#252;ck durch den feuchten Sand, bis die Promenade einen Bogen machte. Die K&#252;stenstra&#223;e lief weiter geradeaus und auf dem Land zu ihrer linken prangte eine Siedlung von neuen Einfamilienh&#228;usern. Stolz blickten die roten D&#228;cher &#252;ber das Meer hinaus. Einen sch&#246;neren Ort konnte sich niemand zum Wohnen w&#252;nschen. So dachte Patrick jedenfalls als er hinter seinem Freund die schmale Holztreppe hinaufeilte. Oben angekommen, fanden sie sich abermals in einer Menschenmenge wieder. Den Ruf nach zu urteilen, stieg Prinz Charles gerade aus seinem Rolls-Royce aus. Philip kletterte auf das Gel&#228;nder der Uferpromenade und Patrick folgte ihm. Da sahen sie, wie der Prinz von seinen Leibw&#228;chtern umringt das  Podium betrat, das eigens f&#252;r diesen Tag zwischen den H&#228;usern errichtet worden war. Als Jubelrufe verhallten, begann er seine Rede. Philip und Patrick konnten trotz des Lautsprechers kaum ein Wort verstehen. So bem&#252;hten sie sich, in die vorderen Reihen vorzudringen. Menschen schimpften oder schubsten sie zur Seite, doch beide Jungen lie&#223;en sich nicht zur&#252;ckweisen. Schlie&#223;lich fanden sie einen geeigneten Platz bei einem Blumenk&#252;bel. Sie kletterten hinauf, wobei sie sich bem&#252;hten die Pflanzen nicht zu zertreten, und konnten endlich der Rede des Prinzen folgen. Doch da beendete er sie auch schon und trat seinen Platz am Mikrofon einem anderen Herrn ab.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Unser B&#252;rgermeister.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">B&#252;rgermeister:</span> Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich denke nicht, dass ich &#252;bertreibe, wenn ich sage: Wir alle sind dem Prinz Charles von Herzen dankbar f&#252;r die gro&#223;z&#252;gige Finanzierung dieser H&#228;user, in denen sozialschwachen und kinderreiche Familien unseres Ortes eine neue Heimat finden werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Wieder brach die Menge in Jubel aus. Der Prinz l&#228;chelte verlegen, und der B&#252;rgermeister bat mit einem Handzeichen um Ruhe. Dann fuhr er fort.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">B&#252;rgermeister:</span> Einige der Familien haben schon lange auf eine ordentliche Wohnung gewartet. Kinder die sich bisher zu viert oder f&#252;nft ein Zimmer teilen mussten, werden endlich Raum haben, um sich zu entfalten. Aber von so einem Blick &#252;ber das Meer und unsere walisische K&#252;ste haben sie bisher nur tr&#228;umen k&#246;nnen. Nun wird der Traum wahr&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Patrick trat einen Schritt zur&#252;ck und verlor dabei das Gleichgewicht. Er stie&#223; gegen einen &#228;lteren Mann, dessen Kleidung ihn als Fischer auswies  und bat um Entschuldigung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer:</span> Macht nichts, mein Junge.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Brummte der Mann. Dann sch&#252;ttelte er den Kopf und meinte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer:</span> Die sollten ihren Mund nicht so voll nehmen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Patrick sah ihn fragend an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer:</span> Ist ja alles gut gemeint mit den H&#228;usern f&#252;r die armen Familien, aber warum sie gerade auf dieses Fleckchen Erde bauen m&#252;ssen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Ist doch herrlich! Fische Meeresluft und dazu der Ausblick.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer:</span> Ich sage ja: Es ist gut gemeint. Aber die Leute haben eins dabei vergessen, sie haben Gott nicht um Rat gefragt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Patrick sah den Mann verwirrt an. F&#252;r einen Augenblick dachte er daran auf den Blumenk&#252;bel zur&#252;ckzukehren und ihn mit seinen verschrobenen Gedanken allein zu lassen. Aber irgendetwas faszinierte ihn an den Worten des Fischers. Vielleicht war er ja doch nicht so verschroben. Patrick fragte z&#246;gernd.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Wie kommen sie darauf?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Der alte Mann zupfte sich am Bart.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer: </span> Ich habe schon mehr Jahre an dieser K&#252;ste verbracht als unser B&#252;rgermeister und Prinz Charles und ich habe schon etliche Sturmfluten erlebt. Was meinst du, warum sie dieses St&#252;ck Land so billig bekommen haben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Er sah Patrick herausfordernd an. Der Junge zuckte mit den Schultern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer:</span> Lass erst den Winter kommen&#8230; Ich habe noch kein Jahr erlebt, in dem dieser Felsen nicht unter Wasser stand.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Aber daf&#252;r haben sie doch extra die Ufermauer gebaut und Wellenbrecher unten am Strand.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fischer:</span> Als ob das die Flut abhalten k&#246;nnte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">II Autor:</span> Der Tag verging, und die Familien zogen in ihre Wohnungen ein. Philip und Patrick liefen oft nach der Schule zum Strand hinunter oder warfen von der Uferpromenade ihre Angeln aus, wenn gerade Flut war. Manchmal suchten sie auch zwischen den Felsen nach Fossilien. Der Biologielehrer kaufte sie ihnen ab, und das Geld sparten sie f&#252;r ein Surfbrett. Der Herbst brachte wie gew&#246;hnlich viel Regen mit sich, aber die Temperaturen blieben mild. Ende November rollte dann die erste Sturmflut heran. Die K&#252;stenstra&#223;e wurde an verschiedenen Stellen gesperrt und der Verkehr durch den Ort umgeleitet.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Kommst du mit zum Meer runter? Ich m&#246;chte so gerne wissen, wie es der neuen Siedlung geht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Philip nickte Patrick zu und lief nach Hause um Gummistiefel und Regenmantel anzuziehen. Wenig sp&#228;ter befanden sie sich auf dem Weg zum Ortsausgang. Als sie die sch&#252;tzenden H&#228;userfassaden hinter sich lie&#223;en, blies sie der Sturm fast um. Meterhohe Wellen schlugen gegen die Ufermauer und die wei&#223;e Gicht spritzte weit auf die Stra&#223;e. Die Jungen k&#228;mpften sich voran, bis sie den Felsen erreichten, auf dem sich die neuen H&#228;user erhoben. Ein paar M&#228;nner waren gerade dabei, ein Dach zu reparieren, von dem sich die Ziegel gel&#246;st hatten. Aus einem anderen Haus pumpte die Feuerwehr Wasser heraus. Philip und Patrick traten an die Mauer, die extra zum Schutz der H&#228;user erh&#246;ht worden war, und sahen auf das sch&#228;umende Meer hinunter. Noch war hier nichts Au&#223;ergew&#246;hnliches geschehen. Wasser im Keller und L&#246;cher im Dach geh&#246;rten an der walisischen K&#252;ste in dieser Jahreszeit zum Alltag. Manche Touristen kamen extra im Winter hierher, um die Gewalt der Natur zu bewundern. Patrick dachte bei sich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick:</span> Vielleicht hat der alte Fischer doch nicht recht gehabt. Schlie&#223;lich wird niemand so dumm sein und eine Siedlung von H&#228;usern an einer Stelle bauen, wo sie nach einem halben Jahr von der Flut weggesp&#252;lt werden. Wozu hat Gott den Menschen denn ein Gehirn gegeben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Doch er hatte sich get&#228;uscht. Eine schwere Sturmflut Anfang Februar machte die neue Siedlung dem Erdboden gleich. Die Familien konnten rechtzeitig evakuiert werden, aber viele verloren ihr ganzes Habe und standen &#228;rmer da als je zuvor. Die Jubelrufe, mit denen sie Prinz Charles bei der Einweihung der H&#228;user empfangen hatten, verkehrten sich in Schimpfworte und Bitterkeit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">I Frau:</span> Er wollte sich nur wichtig tun und als edler gro&#223;er G&#246;nner gefeiert werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">II Frau:</span> Er hat nicht genug dar&#252;ber nachgedacht. Wer konnte denn auch mit dieser Flut rechnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> So sprachen die Leute. Doch Patrick lie&#223; die Begebenheit nicht mehr los! Es ist gut gemeint, aber die Leute haben eins vergessen: “Sie haben Gott nicht um Rat gefragt”, h&#246;rte er wieder und wieder die Worte des Fischers. Da begann er sein eigenes Leben zu betrachten, und die Pl&#228;ne und Ziele, die er verfolgte. Vieles, ja im Grunde genommen alles, wof&#252;r er sich einsetzte, war gut gemeint aber war es deshalb richtig? Sicher, Gott hat uns den Verstand gegeben. Aber wie begrenzt ist der, gegen&#252;ber seiner Weisheit! Er sah auf das Meer, das sich inzwischen wieder beruhigt hatte. Am Horizont glitt langsam ein Schiff vor&#252;ber. Da nickte Patrick auf einmal mit dem Kopf.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Patrick: </span> Ja, wir sehen immer nur bis zu unserem Horizont, aber du siehst alles, o Gott. Deshalb brauchen wir deine F&#252;hrung, damit unsere Pl&#228;ne nicht nur auch gut gemeint sind, sondern damit wir deine guten Pl&#228;ne verwirklichen.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=334">Gut gemeint</a> <small>(35KB)</small><br />
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