Archive für die Kategorie 'Glaube'

Jun 11 2009

Gott bleibt keinem etwas schuldig!

Geschrieben von Christ under Glaube

Gott bleibt keinem etwas schuldig, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 7 Personen

Sprecher: Als Medizinstudentin raste Pauline Hamilton im amerikanischen Sportwagen in die Kurve einer Gebirgsstraße auf einen gefährlichen Abhang zu, um dort ihrem sinnlos erscheinenden Leben ein Ende zu machen. Kurz vor der Schlucht platzte ein Reifen des Fahrzeuges, der Wagen schleuderte, überschlug sich fast und kam schließlich zum stehen. Als sie den klaffenden Riss im Reifen anstarrte, wusste sie, dass Gott dies getan hatte. Jahre später rief Gott sie als Missionarin nach China, um anderen Jugendlichen und vor allem Studenten vor dem letzten Schritt in den Abgrund von dem einzigartigen Wendepunkt zu sagen: Es gibt einen lebendigen Gott. Pauline durfte in ihrer Zeit in China Gottes Treue und Fürsorge oft ganz „handgreiflich“ verspüren.
Es war Samstagabend, ungefähr zwei Wochen vor einer Kirchenkonferenz überbrachten einige Leute Spenden für die Konferenz. Da die Banken geschlossen waren, eilte Pauline schnell nach Hause, um das Geld in ihrem Haus zu verstecken. Danach machte sie sich auf dem Weg zum Jugendabend. Später eilte sie mit einem unbehaglichen Gefühl nach Hause. Als sie ins Haus eintrat, fand sie ein schreckliches Bild vor. Eine Stunde später trat O-lan, ihr Hausmädchen, ins Haus.

O-lan: Man sagt, Han Paolien sei bestohlen worden.

Pauline: Wer sagt das?

O-lan: Die Nachbarn.

Pauline: Ja, es stimmt O-lan, ich bin bestohlen worden und die Polizei will dir dazu ein paar Fragen stellen. Du sollst dich sofort auf der Polizeistation melden.
(in Gedanken) Die Diebe haben gute Arbeit geleistet. Die ganzen Spenden für die Konferenz und mein eigenes Gehalt sind verschwunden. Ich habe kein Bargeld mehr im Haus und der nächste Monatslohn ist erst in vier Wochen fällig. Doch es ist tröstend zu wissen, dass jemand da ist, der unsere Not kennt und auf den wir unser Vertrauen werfen dürfen.

Sprecher: Nun begann Pauline ein Leben aus dem Glauben. Es war oft eine harte Prüfung, doch sie hatte die Gewissheit bekommen, dass der Herr das ganze zu einem Segen und zu seiner Ehre gereichen lassen würde. Schon nach drei Tagen kam O-lan zu Pauline.

O-lan: Es ist nichts da um Frühstück zu machen.

Pauline: Deck trotzdem den Tisch.

O-lan: Warum sollte ich den Tisch decken, wenn nichts zu essen da ist?

Pauline: Deck den Tisch! Es ist noch nicht einmal acht Uhr, und ich esse normalerweise nicht vor halb neun.

Sprecher: O-lan grollte und schmollte und knallte die Sachen auf den Tisch. Pauline ging leise ins Zimmer und betete, dass der Herr doch O-lan zeigen möchte, dass ER für sie sorgen kann. Es war gerade 8.20 Uhr, als es an der Tür klopfte.

Pauline: Guten morgen Mr. Li. Kommen sie herein.

Mr. Li: Nein, nein. Ich wollte Ihnen nur dieses Brot vorbeibringen. Es ist gerade frisch aus dem Ofen. Wir wissen, wie gern sie ”mantou” essen, deshalb haben wir heute morgen eine extra große Menge gebacken, um ihnen etwas davon anzugeben.

Pauline: Danke für diese Aufmerksamkeit, Mr. Li.

O-lan: Woher haben sie das Brot?

Pauline: Familie Li, die am Ende der Straße wohnt, hat es gebacken.

O-lan: Aber sie können nicht nur Brot essen.

Pauline: (während sie redet, klopft es) Das tun viele Leute und auf jeden Fall hält es Leib und Seele zusammen. (geht zur Tür) Oh, Mrs. Wing, schön dass sie vorbeikommen. Was führt sie zu mir?

Mrs. Wing: (aufgeregt, reicht einen Korb) Unsere Hühner haben diese Eier gelegt. Es sind 20 Eier. (geht)

O-lan: Wer hat sie gebracht?

Pauline: Die kleine Mrs. Wing, die sieben Töchter hat.

O-lan: Aber sie haben weder Obst noch Kaffee.

Pauline: Wir brauchen nicht jeden Tag Obst und Kaffee, O-lan, und wenn der Herr meint, dass ich Kaffee haben sollte, werde ich welchen bekommen. Fang schon an, das Frühstück zuzubereiten und nimm heute zwei Eier anstatt des üblichen einen. (es klopft)

Junge: Hier, diese Papaya kommt von unseren eigenen Bäumen. Meine Mutti fand sie viel zu schön, um sie für uns zu behalten, und sie wollte, dass sie sie bekommen.

Pauline: (kommt zurück) Mrs Changs Sohn hat sie gerade auf seinem Schulweg vorbeigebracht. Sie ist auf ihrem Baum gewachsen. Ist sie nicht eine Schönheit?

O-lan: Und wo bleibt der Kaffee?

Pauline: Wenn Gott meint, dass ich Kaffee haben sollte, wird er mir auch welchen geben. (es klopft, beide gehen zur Tür)

Mrs. Wang: Mein Mann ist Pilot und er fliegt manchmal nach Tokio, Manila oder Honkong. Er bringt oft Geschenke mit – und schauen sie nur, was er dieses Mal mitgebracht hat! (hält ihr Kaffee entgegen) Trinken sie das? Niemand in unserer Familie trinkt das. Ich weiß nicht, was über ihn kam, so etwas mitzubringen. Trinken sie das?

Pauline:
Mrs. Wang, sie sollten diesen Kaffee die Straße runter zu dem Laden bringen, der ausländische Produkte verkauft; ich bin sicher, dass man ihn ihnen abkaufen wird, und sie können mit dem Geld etwas für ihre Kinder kaufen.

Mrs. Wang: Nein, nein! Sie trinken es doch, nicht wahr?

Pauline: Ja, ich trinke es.

Mrs. Wang: Dann nehmen sie es. (geht)

O-lan: Stellen sie sich vor, dass Mrs Wang sie so gern hat! Das ist ein sehr großes Geschenk. Sie hätte diesen Kaffee für mindestens fünf amerikanische Dollars verkaufen können.

Sprecher: Das war für Pauline eine gewaltige Gebetserhörung, über die sie erst einmal hinwegkommen musste. Sie hatte dadurch erfahren, dass, wie es in 1. Mose 22,14 heißt. Der Herr versorgt und das nur, weil sie ihn bedingungslos vertraute und aus dem Glauben gelebt hatte. Nicht umsonst sagt Jesus: ”Wenn ihr Glauben hättet, wie ein Senfkorn, so könntet ihr Berge versetzen.” (Matth.17,20)

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Jun 11 2009

Glaube – was ist das?

Geschrieben von Christ under Glaube

Glaube – was ist das, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 4 Personen

Markus: Schön, dass wir wieder hier zusammen sind. Letzte Woche sprachen wir über die Hoffnung, ist dem noch etwas hinzuzufügen?

Frank: Ich habe letzte Woche gefehlt, könnt ihr mir vielleicht eine kurze Zusammenfassung geben?

Rene: Als erstes überlegten wir, was man erhoffen kann. Da ging es um das Hoffen, auf eine bessere Arbeitsstelle, die Hoffnung eine neue Wohnung zu finden, usw.

Markus: Aber dann sagten wir, dass die Hoffnung, die Gott uns in der Bibel gibt anders definiert sein muss.

Thomas: Ich habe zuhause in meinem Bibellexikon nachgeschlagen und da heißt es u.a.: Hoffnung ist ein Zeichen der Unvollkommenheit des menschlichen Lebens. Wo nichts mehr zu hoffen ist, da ist der Tod oder aber die Vollendung. Hoffnung tröstet, Hoffnung bannt die Furcht. -Gedankenpause – Ich denke, auf uns trifft das mit der Unvollkommenheit zu. Wenn wir schon hier vollkommen wären, würden wir nicht die Hoffnung auf die Herrlichkeit besitzen, weil der Vollkommene ja alles hat – auch das ewige Leben.

Rene: Und doch ist diese Hoffnung erst entstanden, als Gott den Menschen die Unvollkommenheit und Ausweglosigkeit ihres Lebens gezeigt hat und dann auch durch Jesus die Hilfe gegeben hat.

Frank: Dann heißt das praktisch, ich komme zu der Hoffnung, indem ich die eigene Unvollkommenheit erkenne und mir durch Jesus einen Weg zeigen lasse.

Markus: Ja, ich denke schon, aber es geht noch weiter, denn wenn damit die Hoffnung erfüllt wäre, müsstest Du sofort nach der Bekehrung sterben. Die Hoffnung der Christen beginnt im gewissen Sinne erst mit der Bekehrung. Es ist nicht so, dass man nicht weiß, was auf einen zukommt und hofft irgendwie im Himmel zu landen, sondern Gott hat uns klar vorhergesagt worauf wir zu warten haben.

Rene: Weil wir also in dem Wissen, vielleicht besser noch mit der Sehnsucht leben nach dieser Erdenzeit bei Gott zu sein und in ihm die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu finden, haben wir jetzt schon ein Leben das Sinn macht. Ein Leben mit Hoffnung.

Markus: Die Zusammenfassung ist gut, gehen wir dann zu unserem heutigen Thema über – Glaube, was ist das?

Frank: Oft wird gesagt: Glauben heißt nicht wissen, weil die Leute fälschlicherweise sagen: “Ich glaube…” wenn sie meinen: “Ich nehme an…”

Thomas: Manchmal sagen die Menschen auch: “Ich glaube an ihn…” und meinen damit: “Ich vertraue darauf, dass er seine Sache gut macht” Nur zu oft wird dieses Vertrauen enttäuscht und die Leute wollen an nichts mehr glauben.

Rene: In Hebräer 11 haben wir doch eine Liste von sogenannten Glaubenshelden. Vielleicht können wir an ihrem Beispiel eine Definition vom Glauben finden. (alle schlagen die Bibel auf)

Thomas: Am bekanntesten ist ja Abraham. – Aber hier, in Hebräer 11,1 ist schon die Definition. (liest)

Markus: Ich habe noch eine Bibel in anderer Übersetzung mitgebracht. (liest aus Hoffnung für alle) Was aber heißt Glaube?: Der Glaube ist die feste Gewissheit, dass sich erfüllt, was Gott versprochen hat; es ist die tiefe Überzeugung, dass die unsichtbare Welt Gottes Wirklichkeit ist, auch wenn wir sie noch nicht sehen können. – Gedankenpause -

Frank: (langsam in Gedanken versunken) Der Glaube ist die feste Gewissheit… das heißt ich weiß woran ich glaube und nehme es nicht nur an.

Markus:
Dazu passt auch gut der Vers aus Römer, wo von Abraham die Rede ist. (Röm 4, 20-21) Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs allergewisseste: was Gott verheißt, das kann er auch tun.

Rene:
Im Glauben leben heißt praktisch, Gott als den Allmächtigen anzuerkennen und in dem Wissen leben, seine Verheißungen sind wahr, und die erfüllt er auch.

Thomas: Genau, aber sobald wir beginnen Gottes Verheißungen für uns anzuzweifeln, bringen wir Gott damit Unehre, weil wir damit sagen, dass er nicht die Allmacht hat.

Rene: Dann beinhaltet Glaube aber ganz schön viel. Dann reicht es nicht, zu glauben, dass Jesus für meine Schuld gestorben ist, sondern es müssen Schritte dahin getan werden, zu glauben, dass JEDE Verheißung die Gott mir gibt wahr ist und Gott sie unbedingt erfüllt.

Markus: Das denke ich auch. Lasst uns zum nächsten mal darüber nachdenken, wie diese Schritte im Glauben im Alltag aussehen können, und am Anfang der nächsten Stunde tragen wir zusammen. Zum Schluss lese ich noch einmal den Vers aus Hebräer 11,1. (liest aus Hoffnung für alle)

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Jun 11 2009

Erbetenes Frühstück

Geschrieben von Christ under Glaube

Erbetenes Frühstück, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 4 Personen

Studd: Ich kann nicht mehr! Jetzt sind wir schon mehrere Tage unterwegs und wir haben noch keine Missionsstation getroffen!

Beauchamp: Du hast recht und unsere Vorräte gehen dem Ende zu. Ich weiß nicht wie lange es noch so weitergehen wird.

Sprecher: Langsam brach die Nacht herein. Die drei Reisenden suchten jetzt noch nach einem Plätzchen, wo sie die Nacht zubringen konnten. Es war Hudson Taylor mit seinen beiden Reisegefährten Studd und Beauchamp. Nach einem Besuch in Shansi, waren die drei auf dem Weg nach Hanchung, da die beiden Missionare Studd und Beauchamp die Gemeindearbeit in Szechuan übernehmen und den chinesischen Christen in ihrer Arbeit beistehen sollten. Nach einer ruhigen Nacht sollte es früh am nächsten Morgen weitergehen.

Beauchamp: Es ist noch früh, womöglich schlafen die beiden anderen noch. Aber ich werde schon mal die Tiere versorgen, damit wir nachher sofort weiterreisen können – oh, Hudson bist du auch schon wach?

Hudson: (mit Bibel und Kerze in der Hand) Ja, ich brauche meine stille Zeit, sonst könnte ich nicht so im Dienst für den Herrn stehen.

Beauchamp: Weißt du schon, dass unsere Vorräte so gut wie aufgebraucht sind?

Hudson: Ja, ich weiß es.

Beauchamp: Was sollen wir denn tun? Ich weiß von keiner Missionsstation die in der Nähe liegt.

Hudson: Ich weiß es auch nicht. Aber lass uns auf Gott vertrauen. Er wird uns nicht im Stich lassen.

Beauchamp: So, die Tiere haben jetzt ihr Futter. Ich werde noch schnell Studd wecken und alles andere zubereiten und dann kann es losgehen. Auf das Frühstück müssen wir heute verzichten.

Sprecher: So machten die drei sich wieder auf den Weg. Hudson Taylors Freudigkeit und Ausdauer machten auf seine Reisegefährten großen Eindruck. Jetzt waren sie schon Stunden unterwegs und der Hunger drückte sie alle sehr. Da plötzlich hörte Beauchamp die Stimme Hudsons.

Hudson: Wir danken dir, o Herr, für diese unsere Speise.

Beauchamp: Sag mal Hudson, wo ist denn die Speise für die dankst?

Hudson:
Sie kann nicht weit weg sein. Unser Vater weiß, dass wir hungrig sind. Er wird uns das Frühstück bald schicken. Du wirst dann erst warten müssen, bis du das Dankgebet gesprochen hast, während ich sofort essen kann.

Sprecher: Hudson behielt recht. Tatsächlich trafen sie nur wenige Schritte weiter auf einen Mann, der gekochten Reis zum Kauf anbot, und hielten ein ausgezeichnetes Mahl. So lernten auch die beiden anderen, dass man Gott so ohne weiteres vertrauen kann.

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Jun 11 2009

Der Wächter den sie nicht zu töten vermochten

Geschrieben von Christ under Glaube

Der Wächter den sie nicht zu töten vermochten, ein christliches Anspiel zum Thema Glaube für 6 Personen

Upton: Endlich sind wir da. Lasst uns gleich hier am See unsere Zelte aufschlagen.

Jim: Es ist ein schöner Platz. – Schaut mal, der See wimmelt von Krokodilen und Nilpferden.

James: Und dort, der grüne Urwald, der wie eine Mauer wirkt.

Sprecher:
Vor über 100 Jahren kamen der bekannte Missionar Upton Westcott und seine Freunde nach Zaire, um den Menschen die frohe Botschaft zu verkündigen. Die Dorfbewohner waren freundlich und einige hatten sich schon für Christus entschieden.

Upton: Ein Dorfbewohner erzählte mir, dass der Zauberdoktor sehr wütend auf sie ist, weil sie sich unserem Gott zugewandt haben. Nun warten alle gespannt, wie er sich rächen wird.

Sprecher: Es war kurz vor dem Abendessen. Die unterschiedlichsten Düfte zogen durch das Dorf. Überall brodelte und kochte es in den Kochtöpfen. Auch die Missionare waren dabei, ihr Essen zuzubereiten.

James: Seht mal, dort am Rand des Urwaldes steht ein Junge. Ich glaube, er will uns etwas sagen.

Jim: Lasst uns hingehen. – Willst du zu uns?

Junge: Ja, ich bin gekommen, um euch zu warnen.

James: Uns zu warnen?

Junge:
Ja. Ihr müsst unbedingt heute Nacht fliehen. Mein Vater wird euch helfen. Er hat schon ein Kanu bereit gemacht und ihr müsst unten am Bach sein, bevor der Mond aufgeht. Mein Vater sagt, dass das eure einzige Chance ist.

Upton: Aber warum sollten wir fliehen? Wer will uns denn etwas antun?

Junge: Der große Zauberdoktor. In dieser Nacht wird er seine Mörder losschicken. Sie werden euch mit Speeren angreifen. Ihr könnt ihnen nicht entkommen.

Sprecher:
Upton und seine Freunde berieten sich kurz. Sie hatten ein Gewehr, mit dem sie wilde Tiere erlegten. Sollten sie nun damit Menschen töten?

Jim: Wenn unser Zelt von Speerwerfern umzingelt ist, hilft uns das Gewehr sowieso nichts.

Upton: Außerdem haben wir den Dorfbewohnern gesagt, sie sollen sich auf Gottes Schutz verlassen. Da können wir doch nicht einfach davonlaufen.

(zum Jungen gewandt)

Wir lassen deinem Vater herzlich danken, aber sag ihm, dass unser Gott uns nicht geboten hat zu fliehen. Wir wollen auf seine Bewahrung vertrauen und abwarten, was passiert.

Sprecher: Der Junge rannte weg, und die drei Männer aßen wie gewöhnlich ihr Abendessen. Bald brach die tropische Nacht herein. Die Missionare beschlossen am Eingang ihres Zeltes sitzen zu bleiben, zu beten und zu warten.

- Musik –     (Missionare sitzen zu dritt am Tisch)

James: Nun sitzen wir schon drei Stunden lang hier und nichts ist passiert.

Jim: Stimmt. Aber ich will noch nicht zurück ins Zelt. Lieber sterbe ich im Freien, als im Zelt überfallen zu werden.

Sprecher: Sie warteten die ganze Nacht, doch niemand kam. Die müden Männer hatten nicht damit gerechnet, den Sonnenaufgang noch einmal zu erleben.
Monate vergingen. Die Dorfbewohner merkten, dass der Zauberdoktor den Männern nichts angetan hatte. So entschlossen sich noch viele zum wahren Glauben.

- Musik -

James: Seht mal, der Zauberdoktor kommt. Sicher wird er sich jetzt an uns rächen.

Zauberdoktor: (zögernd) Könnt ihr mir etwas mehr über euren Gott erzählen?

Upton: Ja, gern. Komm wir gehen ins Zelt. Dort können wir uns besser unterhalten.

Sprecher: Sie unterhielten sich lange. Upton sprach von Sünde und Buße. Der alte Mann begriff, dass so viel Sünde in seinem Leben war. Dann begann er zu erzählen:

Zauberdoktor: Es war in der Nacht zum Vollmond. Ich habe meine Männer mit Speeren losgeschickt und ihnen den Auftrag gegeben, euch zu töten. Doch sie kehrten so zurück, wie sie losgezogen waren.

Upton: Aber warum denn? Wir waren doch unbewaffnet. Niemand hätte sie aufhalten können.

Zauberdoktor: Weil ihr zu viert wart. Ich hatte meinen Kriegern befohlen 3 Männer zu töten. Sie konnten aber nicht erkennen, wer der vierte war. Sag mir, wer war es?

(3 Männer schauen sich erstaunt an)

James: (erstaunt) Vier Männer??

Sprecher: Die Frage des Zauberdoktors konnte Upton nicht beantworten. Hatte sich der Herr selbst zu ihnen gesetzt? Hatte er seinen Engel gesandt? Er wusste es nicht. Ihm genügte es, dass sie den nächsten Morgen erlebt hatten und dass der Zauberdoktor sich dem Licht Jesu Christi zuwandte.

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