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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Geduld</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Geduld ist euch not</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 11:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geduld]]></category>

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		<description><![CDATA[Geduld ist euch not, ein christliches Anspiel zum Thema Deduld f&#252;r 5 Personen Anita:&#160; Bei so einem sch&#246;nen Wetter ist es besonders sch&#246;n, Fahrrad zu fahren. Ich mache Lukas fertig, und dann k&#246;nnen wir losfahren.Stefan:&#160; (vorwurfsvoll) Wir k&#246;nnten schon lange unterwegs sein! Es ist schon 10 Uhr, und bis wir losfahren, ist es halb elf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Geduld ist euch not, ein christliches Anspiel zum Thema Deduld f&uuml;r 5 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Bei so einem sch&ouml;nen Wetter ist es besonders sch&ouml;n, Fahrrad zu fahren. Ich mache Lukas fertig, und dann k&ouml;nnen wir losfahren.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Stefan:&nbsp; </span>(vorwurfsvoll) Wir k&ouml;nnten schon lange unterwegs sein! Es ist schon 10 Uhr, und bis wir losfahren, ist es halb elf. Und dann ist schon bald Mittag.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Ich beeile mich. Zwei Stunden reichen doch zum Fahrradfahren. Lukas muss heute auch noch zur Kinderstunde.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Ach, das ja auch noch! Na dann k&ouml;nnen wir ja gleich zu Hause bleiben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Wieso das denn? Die Kinderstunde ist ja erst um zwei Uhr. Wir k&ouml;nnen jetzt losfahren. Du hast ja die Fahrr&auml;der noch nicht einmal rausgeholt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Das ist Minutensache. (geht raus)<br />&nbsp;<br />&nbsp;(Pause)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; (sucht Stefan) Wo bleibst du denn? Wir warten schon auf dich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; (&auml;rgerlich) Ja hier, die Reifen brauchten Luft. Man kann ja nicht mit halbleeren Reifen fahren. Jetzt aber los, sonst k&ouml;nnen wir wirklich zu Hause bleiben!<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Dass du dich immer so aufregst. Uns jagt doch keiner. Wir fahren solange es geht, und sind dann rechtzeitig zu Hause. Du musst geduldiger werden, Stefan.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Unzufrieden schwang Stefan sich aufs Rad. Anita hatte ja recht, er war ungeduldig,&nbsp; aber war das denn kein Grund sich aufzuregen? Erst bespricht man, wann man losf&auml;hrt, und dann kommt doch alles anders. Und das war nicht das erste mal. Die Radtour verlief schweigsam. Nur Lukas hatte Freude daran, endlich sein neues Fahrrad zu testen. War das ein Spa&szlig;!<br />Als sie dann wieder zu Hause ankamen, ging jeder an seine Arbeit. Anita in die K&uuml;che, Stefan brachte die Fahrr&auml;der in die Garage und Lukas zog sich f&uuml;r die Kinderstunde um.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Was ist denn das? Jetzt machst du erst deine Aufgaben f&uuml;r die Kinderstunde? Die ganze Woche hast du Zeit dazu, und hast es noch nicht gemacht?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lukas:</span>&nbsp; Papi, ich habe es vergessen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; (aufgeregt) Vergessen?? Das ist fast das Einzige, woran du zu denken hast, und das vergisst du? Sag blo&szlig;, den Bibelvers hast du auch noch nicht gelernt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lukas:</span>&nbsp; (traurig) Nein, Papi. Es tut mir leid.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; (kommt dazu) Stefan, es ist auch meine Schuld. Ich habe ihn nicht daran erinnert.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Daran braucht er nicht erinnert werden. Das wei&szlig; er auch so. Da musst du halt zu Hause bleiben. Es ist ja zum Sch&auml;men, in einer Woche nicht einmal den Vers gelernt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Aber Stefan, das ist doch kein Grund, das Kind von der Kinderstunde zu Hause zu&nbsp; lassen. Es kann ja mal vorkommen, dass er die Aufgaben vergisst. Wir vergessen doch auch mal was.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Ist schon gut. Aber, dass das nicht noch einmal passiert! Mach dich fertig, Onkel Franz nimmt dich heute mit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lukas:</span>&nbsp; Papi, verzeih bitte, es kommt bestimmt nicht wieder vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Ist schon in Ordnung, mein Junge. Viel Spa&szlig; in der Kinderstunde. &#8211; Anita, ich lege mich etwas schlafen, weckst du mich bitte um drei Uhr?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Ja, mach ich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lukas:</span>&nbsp; (lernt) Rede Herr, denn dein Knecht h&ouml;rt. &#8211; Rede Herr, denn dein Knecht h&ouml;rt.&nbsp; 1.Samuel 3,9 &#8211; Mami, Onkel Franz ist immer noch nicht da.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Es ist schon viertel vor zwei. Onkel Franz kommt wohl nicht. &#8211; Ich muss Stefan wecken, damit er Lukas wegbringt, sonst kommt er zu sp&auml;t. -<br />Stefan, Stefan steh auf!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Was ist denn?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Onkel Franz ist nicht gekommen. Du musst Lukas wegbringen, es ist gleich zwei Uhr.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Erst will er die Kinder wegbringen, und dann kommt er nicht. Man kann sich auch auf keinen verlassen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Es kann ja was dazwischen gekommen sein. Sei doch nicht immer unzufrieden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Jetzt muss ich mich aber beeilen, um noch rechtzeitig da zu sein. Komm Lukas! Wir&nbsp; wollen fahren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Fahr nicht zu schnell, Stefan.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Stefan gibt Gas und f&auml;hrt die Stra&szlig;e hinauf, bis zur gro&szlig;en Kreuzung. Mit quietschenden Reifen biegt er nach links ab, muss aber gleich wieder auf die Bremse treten, denn vor ihm biegt ein Lkw auf die Hauptstra&szlig;e. Ungeduldig wartet er den Gegenverkehr ab, um dann m&ouml;glichst schnell den Lkw zu &uuml;berholen. Und da passiert es!<br />Bei diesem &Uuml;berholman&ouml;ver &uuml;bersieht Stefan den aus der Nebenstra&szlig;e nach links abbiegenden Pkw. Er versucht auszuweichen und kommt dabei ins Schleudern. Der Wagen kommt von der Fahrbahn ab, und landet, ohne sich zu &uuml;berschlagen, auf dem rechtsseitig liegenden Feld und kommt dort zum Stehen. <br /><span style="font-weight: bold;"></span>Wie versteinert sitzt Stefan auf seinem Platz; Lukas weint hinten. Drau&szlig;en h&ouml;rt man Stimmen. Der Lkw-Fahrer hat schon die Polizei verst&auml;ndigt und kommt mit einigen andern zum Ungl&uuml;cksort.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fahrer:</span>&nbsp; Alles in Ordnung? Ist niemand verletzt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; (stotternd) Ich glaube nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Fahrer:</span>&nbsp; Sie k&ouml;nnen von Gl&uuml;ck reden, dass Sie sich nicht &uuml;berschlagen haben. Die Polizei und ein Arzt m&uuml;ssten gleich hier sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span>&nbsp; Als dann anderthalb Stunden sp&auml;ter alles soweit gekl&auml;rt ist, und der Wagen noch als fahrt&uuml;chtig gilt, f&auml;hrt Stefan langsam wieder nach Hause. &rdquo;Alles in Ordnung&rdquo;, hatte der Doktor gesagt, &bdquo;ich kann nichts feststellen.&rdquo; Ist das nicht ein Wunder Gottes? Doch, ganz bestimmt! Das ist eine Sprache Gottes, das hat Stefan verstanden. Langsam f&auml;hrt er auf den Hof.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Wo warst du denn solange? Wieso weint Lukas denn? (erschrocken) Ist was passiert?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Ja, ein Unfall.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:&nbsp; </span>(aufgeregt) Ein Unfall? Wie ist das geschehen? Ist euch nichts passiert?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Beim &Uuml;berholen habe ich einen Pkw &uuml;bersehen und kam ins Schleudern, dabei sind wir auf einem Feld gelandet. Es ist niemandem etwas passiert. Wir sind beide wohlauf.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Gott sei Dank, dass er mein Gebet erh&ouml;rt hat. Ich habe gleich, als du losfuhrst, f&uuml;r euch gebetet, weil du so aufgeregt warst und so schnell gefahren bist. Und Gott hat dich bewahrt und es ist euch nichts Schlimmes zugesto&szlig;en. Gott wei&szlig;, wozu der Unfall gut ist. Lass uns ihm f&uuml;r seine Liebe danken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Stefan:</span>&nbsp; Ja, das wollen wir. Aber bevor wir das tun, wollte ich bei dir und Lukas um Vergebung bitten, dass ich so oft ungeduldig und unzufrieden war. Es tut mir leid, dass ich besonders dir dadurch viel Schmerzen bereitet habe. Ich habe oft versucht, mit eigener Kraft geduldig und liebevoll zu sein, obwohl ich wusste, dass ich es nie schaffen w&uuml;rde. Nun will ich Gottes Hilfe in Anspruch nehmen, denn er kann mich ver&auml;ndern.<br />&nbsp;<br /><span style="font-weight: bold;">Anita:</span>&nbsp; Gerne vergebe ich dir, Stefan. Lass uns gemeinsam daran arbeiten, Gott zu gefallen, in allen Hinsichten und uns seine Eigenschaften immer mehr anzueignen.</p>
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		<title>Geduld am Morgen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 15:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geduld]]></category>

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		<description><![CDATA[Rainer: Betty, Betty, wach schnell auf, ich habe verschlafen. Betty: (schaut auf die Uhr; ruhig) Mach dich schnell fertig. Deine Tasche ist auch sofort gepackt. Rainer: Betty, schnell, meine Hose muss noch geb&#252;gelt werden. O nein, mein Hemd hat ja Flecken. Wieso hast du mein Hemd noch nicht ausgewaschen? Du wusstest doch, dass ich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Betty, Betty, wach schnell auf, ich habe verschlafen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty:</span> (schaut auf die Uhr; ruhig) Mach dich schnell fertig. Deine Tasche ist auch sofort gepackt.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Betty, schnell, meine Hose muss noch geb&#252;gelt werden. O nein, mein Hemd hat ja Flecken. Wieso hast du mein Hemd noch nicht ausgewaschen? Du wusstest doch, dass ich dieses Hemd anziehen wollte.<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Betty:</span> Tut mir leid, Rainer. Ich habe noch nicht die passende W&#228;sche daf&#252;r gehabt.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Aber es k&#246;nnt ja auch schon gewaschen worden sein (Betty geht weg; zu sich) wo ist nur meine blaue Krawatte geblieben.<br />
Hast du vielleicht meine blaue Krawatte wegger&#228;umt? Ich kann sie nirgends finden. Ich bin mir aber ganz sicher, dass ich sie auf das Bett gelegt hatte. Wie sieht es nur aus, wenn ich ohne Krawatte vor den neuen Kunden erscheine. Hilf mir doch suchen (ungeduldig)</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty:</span> Sie muss noch im Schrank h&#228;ngen. Du hast gestern die Gr&#252;ne herausgenommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> (zu sich) Wo habe ich nur meinen Kopf gehabt? (schaut auf die Uhr) Schnell meine Tasche, ich muss gleich los.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty:</span> Ich bin sofort fertig.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Was, immer noch nicht fertig? Wie lange brauchst du denn daf&#252;r?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty:</span> Setz dich doch noch eine Minute und lies wenigstens einen Vers aus der Bibel.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer: </span>Wei&#223;t du nicht wie sp&#228;t es ist? Ich habe nur noch f&#252;nf Minuten gehalten. Beeil dich, sonst komme ich noch zu sp&#228;t und der Kunde kann lange warten. Stell dir mal vor, welchen Eindruck wird er von mir bekommen?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty:</span> Auch wenn es einen schlechten Eindruck auf dich machen sollte, so kannst diesen Tag nicht ohne Gebet beginnen. Du wei&#223;t ja, was die Bibel dar&#252;ber sagt.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Ja schon, aber heute habe ich wirklich keine Zeit. Und wenn ich das einmal nicht tue, wird es auch nicht so schlimm sein. (geht) Hast du meine Schuhe gesehen? Ich kann meine Schuhe nicht finden, und es wird immer sp&#228;ter.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty: </span>Sie stehen im Schuhschrank rechts. Soll ich sie dir noch schnell putzen?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Ich muss dich bewundern, Betty. Ich kommandiere dich herum, und du bleibst immer noch ruhig und geduldig. Wie schaffst du das nur?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Betty:</span> Das ist ganz einfach. Als ich aufgestanden bin, habe ich um Geduld gebeten. Als ich dann aber noch auf die Uhr geschaut habe, merkte ich, dass du eine Stunde zu fr&#252;h aufgestanden bist.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Rainer:</span> Nach diesem Vorfall wusste ich, dass hier Gott am Werk war. Er hat meinen Blick nur auf den Minutenzeiger gerichtet, weil er wusste, dass ich vor lauter Hektik die Zeit mit ihm vernachl&#228;ssigen w&#252;rde. Durch diese Lektion durfte ich lernen, dass es auch f&#252;r Gott wichtig ist, dass wir jeden Tag mit ihm beginnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold"></p>
<p style="text-align: center">
ENDE</p>
<p></span></p>
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