Archive für die Kategorie 'Gebet'

Mrz 17 2008

10.000 Pfund

Geschrieben von Christ under Gebet, Hochzeit

10.000 Pfund, ein christliches Anspiel zum Thema Gebet und zur Hochzeit für 5 Personen

Sprecher:   Alexander der Große hatte an seinem Hof einen berühmten Philosophen, der selbst völlig mittellos war. Eines Tages befand sich der Gelehrte in einer besonderen Notlage.

Gelehrter:   Ich weiß gar nicht wie wir finanziell durchkommen sollen.

Frau:   Vielleicht kannst du ja noch irgendwo etwas leihen gehen. Zum Beispiel bei unseren Nachbarn oder bei deinem Bruder.

Gelehrter:   Wie sieht das denn aus? Der Philosoph von dem großen Herrscher geht an den Haustüren betteln. Was werden denn die Leute denken?

Frau:   So geh doch zum König persönlich hin.

Gelehrter:   Die Idee ist gar nicht so schlecht. Ich werde auf die nächste Gelegenheit warten und ihn darauf ansprechen.

Sprecher:   Es dauerte nicht lange und es ergab sich für ihn die Möglichkeit mit dem König unter vier Augen zu sprechen

Gelehrter:   Herr König, ich habe ein Problem!

König:   Was führt dich zu mir?

Gelehrter:   Ich befinde mich finanziell in einer besonderen Notlage, und wollte den König bitten mir zu helfen.

König:   Aber natürlich. Ich schreibe dir eine Vollmacht, dir jeden gewünschten Betrag aus der Schatzkammer auszahlen zu lassen.

Gelehrter:   Vielen Dank, Herr König.

Sprecher:   Sogleich ging der Gelehrte zum Schatzmeister, um sich von ihm eine gewisse Summe geben zu lassen.

Gelehrter:   Guten Tag, Herr Schatzmeister. Ich komme im Namen des Königs und möchte mir von ihnen 10.000 Pfund auszahlen lassen.

Schatzmeister:   Nein, so einfach geht das nicht.

Gelehrter:   Hier habe ich von dem König eine schriftliche Vollmacht.

Schatzmeister:   Aber doch nicht für 10.000 Pfund!

Gelehrter:   Hier steht: …den gewünschten Betrag aus der Schatzkammer auszahlen zu lassen!

Schatzmeister:   Da muss ich erst einmal mit dem König reden. Komme morgen wieder, bis dahin habe ich die Angelegenheit geregelt.

Sprecher:   So ging der Schatzmeister gleich zum König.

Schatzmeister:   Herr König, ihr Philosoph war eben bei mir und wollte eine ungeheuer große Summe haben.

König:   Ja, ich weiß.

Schatzmeister:   Aber er wollte 10.000 Pfund! In meinen Augen ist das unvernünftig von ihm.

König:   Lass das Geld sofort auszahlen, ich freue mich, dass der Mann so hoch von mir denkt, damit hat er mir eine einzige Ehrung zuteil werden lassen. Die Höhe seines Gesuches zeigt, wie hoch er mich schätzt, sowohl im Blick auf meinen Reichtum, als auch auf meine königliche Freigiebigkeit.

Sprecher:   In gleicher Weise wollen auch wir die wunderbare Liebe und Freundlichkeit Gottes, unseres Herrn, ehren, die Paulus im Römerbrief mit den Worten zum Ausdruck gebracht hat: …welcher auch seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
(Römer 8,32)
Wir wünschen euch liebes Brautpaar, dass für euch das Gebet die Tür zur Schatzkammer Gottes ist und euer Glaube der Schlüssel, der sie aufschließt.

-ENDE-

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Mrz 15 2008

Der Pfiff in der Nacht

Geschrieben von Christ under Gebet, Hochzeit

Der Pfiff in der Nacht, ein christliches Anspiel zum Thema Gebet und zur Hochzeit für 6 Personen

Doktor:  Ach was! Beten hat ja doch keinen Wert!

Wilhelm:  Da bin ich anderer Meinung, Herr Doktor! Ich will ihnen mal eine kleine Geschichte erzählen.

Doktor:  Ach vielleicht eine Geschichte vom lieben Gott?

Wilhelm:  Nein! Eine Geschichte von meiner Mutter.

Doktor:  Was hat die denn damit zu tun?

Wilhelm:  Das werden sie gleich sehen. Also – hören sie zu: Mitten im ersten Weltkrieg tat ich eines Tages einen riesigen Freudensprung…

– Musik -

Fred:  Was ist denn mit dir los, Wilhelm?

Wilhelm:  Kannst du dir das vorstellen, ich habe Urlaub bekommen.

Fred:  Erst hieß es ja noch, es gibt keinen Urlaub.

Wilhelm:  Hier schau: schwarz auf weiß. Jetzt habe ich aber keine Zeit mehr. Ich will die Eisenbahn nicht verpassen.

Erzähler:  Die Eisenbahn fuhr für Wilhelm viel zu langsam. Um ein Uhr Nachts kam er dann auf den Frankfurter Hauptbahnhof an. Da keine Straßenbahn mehr fuhr machte er sich zu Fuß auf den Weg.

Wilhelm:  Im Mondlicht sieht es hier ganz anders aus als früher, es sind ja auch schon zwei Jahre her. Ah, da ist ja auch schon mein Elternhaus.

Erzähler:  Ganz unwillkürlich pfiff er den alten Pfiff mit dem er früher sein Heimkommen angemeldet hatte. Er tat es allerdings etwas gedämpft. Denn er wollte ja nicht die Straße alarmieren. Dabei dachte er, dass ihn gegen zwei Uhr nachts daheim doch niemand hören würde. Als er ein paar Schritte gegangen war ging im Haus das Licht an und bis er an die Haustür kam stand seine Mutter schon an der Tür und nahm ihn in die Arme.

Wilhelm:  Mutter wie bist du schon an der Tür ehe ich geklingelt habe? Und woher weißt du denn…

Mutter:  Ach, Junge, ich habe dich doch pfeifen gehört. Als ich den bekannten Pfiff hörte, wusste ich: Das ist Wilhelm.

(Szenenwechsel)

Wilhelm:  Ich war tief bewegt. Das können sie sich wohl denken. Mein Urlaub war ganz unerwartet gekommen. Ich war also unangemeldet gekommen. Aber ich verstand auf einmal: Wenn eine Mutter schläft, dann schläft ihr Herz doch nicht. Das ist immer wach bei ihren Kindern.

Doktor:  Ja eine schöne Geschichte. Aber was soll sie hier?

Wilhelm:  Nun in meiner Bibel steht: Kann auch eine Mutter ihres Kindleins vergessen, dass sie nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes?
Und ob sie desselben vergäße, will ich doch dein nicht vergessen spricht Gott. Wenn nun schon eine Mutter den leisen Pfiff ihres Kindes hört, wie viel mehr wird der Vater im Himmel hören, wenn seine Kinder zu ihm rufen! Meinen sie nicht auch?

Sprecher:  Wir wünschen euch liebes Brautpaar, dass das Gebet bei euch keinen Wert verliert, sondern dass ihr immer ein Gebetsleben führt, auch wenn Gott euer Gebet nicht gleich erhört.

-ENDE-

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Mrz 08 2008

Betet ohne Unterlass

Geschrieben von Christ under Gebet, Hochzeit

Betet ohne Unterlass, ein christliches Anspiel zur Hochzeit oder zum Thema Gebet für 5 Personen

Sprecher: Einige Pastoren waren zur Besprechung schwieriger theologischer Fragen zusammengekommen. Unter anderem wurde die Frage aufgeworfen, wie man die Mahnung des Paulus: ” Betet ohne Unterlass” in rechter Weise erfüllen könnte.

1. Pastor: Also ich sehe wir werden mit dieser Frage heute nicht fertig. Wir sollten aber diese Frage auf jeden Fall auf irgendeiner Weise abschließen.

2. Pastor: Ich hätte da eine Idee. Vielleicht könnte einer von uns eine Abhandlung dazu schreiben und bei unserer nächsten Zusammenkunft vortragen.

1. Pastor: Das ist eine gute Idee. Würden sie es dann zum nächsten Mal tun?

Sprecher: Eine Frau, die die Pastoren bediente und zufällig das Gespräch mit angehört hatte, rief erstaunt in die Runde:

Marie: Was? Einen ganzen Monat soll man brauchen, um herauszufinden, was dieser kurze Vers bedeutet? Es ist doch eins von den einfachsten und besten Worten der Bibel!

3. Pastor: Gut Marie. Was können sie denn dazu sagen? Wie verstehen sie dieses Wort? Können sie denn dauernd beten?

Marie: Oh ja, Herr Pastor.

3. Pastor: Bei ihrer vielen Arbeit?

Marie: Nun je mehr ich zu tun habe, desto mehr kann ich beten.

3. Pastor: Tatsächlich? Dann sagen sie uns doch, wie sie das fertig bringen!

Marie: Wenn ich morgens die Augen aufschlage, bete ich: Herr öffne mir die Augen meines Verständnisses; während ich mich ankleide, bete ich darum, mit dem Rock der Gerechtigkeit bekleidet zu werden; beim Waschen bete ich um Reinigung durch das Wort Gottes, wovon das Wasser ein Bild ist; während der Arbeit bete ich um Kraft, die für diesen Tag ausreicht; wenn ich Feuer mache, bete ich, dass Gott meine Seele durch das Feuer seiner Liebe entzünden möchte; wenn ich das Haus fege, dass er mich von aller Unreinheit reinigt; wenn ich das Frühstück zubereite und zu mir nehme, bitte ich, dass Gott mich mit dem verborgenem Manna und der lauteren Milch seines Wortes speise; wenn ich mit den kleinen Kindern beschäftigt bin, blicke ich zu meinem himmlischen Vater auf und bete um den Geist der Kindschaft, ihm gehorsam zu sein – und so weiter den ganzen Tag über. Alles was ich tue gibt mir Anregung zum beten.

3. Pastor: Genug! Genug! Das ist den Unmündigen geoffenbart, aber den Weisen und Klugen verborgen. Machen sie nur so weiter Marie.

Sprecher: Liebes Brautpaar, wir wünschen euch, dass ihr diesen Vers aus 1.Thess. 5,17 ebenfalls praktisch in die Tat umsetzt, und dass euch auch alltäglich scheinende Dinge zum Gebet anregen.

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Dez 01 2007

Bruderliebe

Geschrieben von Christ under Evangelisation, Gebet

Bruderliebe, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation für 3 Personen

Autor: Wieder geht ein frostiger Herbsttag seinem Ende zu. Eine sternenklare Nacht weitet sich über das kleine Dorf. Fast überall sind die Lichter erloschen, doch dringen noch einige Lichtstrahlen durch den Wald, der auf einer Anhöhe, einem kleinen Häuschen, mit zwei Bewohnern, Schutz bietet. Es sind Zwillingsbrüder, die hier alleine leben, seit ihre Eltern verstorben sind. Einer von ihnen, Christian, sitzt bei schwachem Licht am Küchenfenster. Es ist ein Christ der auf seinen Bruder wartet, welcher sich wieder bis in die späte Nacht im Wirtshaus aufhält.

Christian: Wie bin ich Gott dankbar, dass er mich freigemacht hat von meiner Trunksucht. Fünf Jahre ist es schon her, seitdem unsere Eltern verunglückten. Damals kam ich zur Besinnung und zum wahren Glauben an Jesus Christus. Vielleicht mussten sie sterben, damit ich zum Glauben komme. Früher war ich der beste Geselle meines Bruders. Wir tranken ohne Maß. Doch seit dem Tag meiner Bekehrung zieht es mich nicht mehr ins Wirtshaus. Aber mein Bruder Ernst – er tut mir leid. Wenn er nur wüsste wie schön es ist frei zu sein und Frieden zu haben.

Autor: Ernst möchte aber nichts von dieser Freiheit wissen! Oft muss Christian Spott und Hohn von ihm dulden. Wenn Ernst betrunken nach Hause kommt ist er oft grob und schlägt seinen Bruder. Doch immer wieder wartet Christian bis in die Nacht auf seinen Bruder, um ihm zu helfen. In Gedanken tief versunken sitzt Christian am Fenster, bis ihn plötzlich ein Geräusch hellhörig macht.

Christian: Was war das? Es scheint jemand durch den Wald zu kommen. Es sind schnelle Schritte. Er muss ganz nahe sein! Das Licht!!

Autor: Schnell löschte Christian das Petroleumlicht!

Christian: (hecktisch) Mein Bruder ist es bestimmt noch nicht! Es ist noch zu früh! Doch, täusche ich mich?! Oder, woher kommt das Hundebellen?! Es muss schon ganz nahe sein! Was ist denn im Dorf geschehen!? Wieso sind dort so viele Fackeln? (erschrocken, laut) Was!! Du!! Ernst!? (Akkord) Was ist geschehen??

Ernst: Ach Christian, Christian! Ich… Ich… Als ich… Ich habe wieder zu viel getrunken. Dann hat mich der Müller gereizt! Ich weiß selbst nicht wie ich es konnte!! Aber, Christian, ich konnte… ich habe einfach drauf zugeschlagen. Christian, mir war alles egal! Ich habe immer nur zugeschlagen! Und dann, dann, ich… ich habe ihn im Dorfteich… Christian!!! Ich habe ihn ertrunken!! (Akkord) Mit Hund und Gewehren verfolgt mich das halbe Dorf!! Ach Christian, ich kann nicht mehr! Vergib mir, dass ich so schlecht zu Dir war! Oh gib mir doch einen guten Rat. Gleich sind sie da!! Christian!! Christian!!

Autor; Kaum hat Ernst die Worte ausgesprochen, als er vor seinem Bruder zusammenbricht. Christian jedoch ergreift das Mitleid. Die Liebe Gottes treibt ihn zum wunderbaren Handeln. Schnell zieht er dem Trinker seine blutigen und zerlumpten Kleider aus, und zieht ihm seine saubere Kleidung an. Bald war das Hundebellen schon vor der Haustür. Laute Stimmen forderten den Mörder heraus. Christian gab sich freiwillig aus. An den Kleidern erkannt, wurde er verhaftet. Noch am folgenden Tag wurde das Urteil gefällt. Zum Tode verurteilt starb Christian für seinen Bruder. Doch in den letzten Stunden vor seinem Tod schrieb er Ernst noch einen Brief. Als Ernst vom Rausch ausgeschlafen erwacht, begibt er sich nichtsahnend in die Küche.

Ernst: Wo ist Christian? Christian, Christian… Da liegt ja ein Brief? Von wem? Von Christian!?

Teurer Bruder, Ernst! Wenn Dich dieser Brief erreicht, bin ich nicht mehr am Leben. Ich glaube Du wirst Dich trotz Deines Zustandes an den Vorfall erinnern können. Ernst, ich möchte nicht, dass Du um mich weinst. Mir geht es jetzt viel besser, als Du es dir je vorstellen kannst. Ich möchte viel mehr, dass Du um Dich weinst. Deine Schuld ist vor dem menschlichen Gericht zwar gebüßt, jedoch nicht vor Gott! Und das ist viel schlimmer! Ernst, ich habe Dir alles vergeben, und ich freue mich, dass ich es tun durfte. Und ich bitte Dich: Bitte auch Gott um Vergebung, so wird er Dir vergeben! Wenn Dein Leben jedoch in diesem Lauf weitergeht, so wirst Du einmal mit Entsetzen vor dem Richterstuhl Gottes erscheinen müssen! Wenn Du Dich nicht bekehrst, so wartet auf Dich die ewige Verdammnis. Doch glaub es mir, Ernst, Gott möchte Dir vergeben! Für dich sind nun zwei gestorben – Jesus Christus, und ich. Ernst, wenn Du mich je wiedersehen möchtest, so bekehre Dich und wir werden uns in der Ewigkeit treffen.                         Dein Christian

Ernst: Oh nein!! (Akkord) Christian! Nein… Christian, dass kann… Christian, Du… Christian, ich kann das nicht verstehen. Christian, warum? Oh Herr!! Erbarme Dich meiner! Herr!! Ich bin ein elender Sünder! Herr ich bin es nicht wert, dass ich noch am Leben bin. Ich habe den Tod verdient!! Oh Herr, Du weißt um meine Tat! Du weißt auch wie oft ich Christian geschlagen habe. Herr ich bin am Ende! Du Herr, bist meine einzige Rettung! Ich bitte Dich um Deine Gnade! Herr, vergib!!

Autor: Und Gott ließ sein Gebet nicht unbeantwortet. Tiefer Friede kehrte in sein Herz. Jetzt erkannte er was Gnade ist. Jetzt verstand er was Jesus Christus am Kreuz für die Menschen getan hat!

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