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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Frieden</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Toni auf der Heidelberger Mauer</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Toni auf der Heidelberger Mauer, ein christliches Anspiel zum Thema Frieden und Evangelisation f&#252;r 7 Personen Klaus: Schau dir mal den Toni an. Schon wieder hat er seinen Platz an der Heidelberger Mauer eingenommen. Braucht wahrscheinlich mal wieder Geld. Rainer: So eine Unversch&#228;mtheit. Betteln, anstatt es auf ehrliche Weise zu versuchen. Ne du, f&#252;r solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Toni auf der Heidelberger Mauer, ein christliches Anspiel zum Thema Frieden und Evangelisation f&#252;r 7 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Klaus:</span> Schau dir mal den Toni an. Schon wieder hat er seinen Platz an der Heidelberger Mauer eingenommen. Braucht wahrscheinlich mal wieder Geld.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rainer:</span> So eine Unversch&#228;mtheit. Betteln, anstatt es auf ehrliche Weise zu versuchen. Ne du, f&#252;r solche habe ich keinen Pfennig &#252;ber. Die sollen mit dem was sie haben klarkommen und nicht immer alles f&#252;r Alkohol und Drogen ausgeben. Komm Klaus, gehen wir schnell weiter, sonst wird mein Mitgef&#252;hl doch noch erregt. (gehen schnell vor&#252;ber)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Oma:</span> Schau mal Anne, dieser Arme Mann. Lass uns etwas Geld in seinen Hut werfen, damit er sich etwas Ordentliches zu Essen kaufen kann. Der sieht schon ganz verhungert aus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Anne:</span> Nein Oma, f&#252;r solche Bettler ist mir mein Geld viel zu schade. Mit Sicherheit gibt er das Geld nicht f&#252;r seinen Hunger, sondern f&#252;r seinen Durst aus. Sieh ihn dir doch mal genauer an. Ganz heruntergekommen. Kein Wunder, dass die B&#252;rger ihn verachten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Oma:</span> So sollst du nicht sprechen. (gehen vorbei)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Diese Bemerkungen muss Toni so oft h&#246;ren und dann steigen ihm die Tr&#228;nen in die Augen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Toni:</span> Alles ist so sinnlos auf dieser Erde. Ist man erst in diesem Teufelskreis hineingeraten, so kommt man nicht wieder heraus. Man dreht sich wie eine Spirale, die kein Ende hat. Alleine schaffe ich es nicht, hier herauszukommen, aber wer hilft mir schon?<br />
O g&#228;be es doch nur einen Menschen, der mich aus diesem Schlamassel herausrei&#223;en k&#246;nnte und mir hilft. Doch alles ist hoffnungslos.</p>
<div style="text-align: center;">- Musik -</div>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Toni hat schon einiges in seinem Leben hinter sich. Als Halbwaise, von einem Heim ins andere geschoben, weil Schw&#228;chlinge nicht erw&#252;nscht waren, versucht er es zun&#228;chst mit Alkohol, der ihm wenigstens im Rausch seinen Zustand vergessen l&#228;sst. Bald gen&#252;gt ihm der Alkohol nicht mehr, und er greift nach h&#228;rteren Mitteln, den Drogen, von denen er nun nicht mehr loskommt. Er dreht sich wirklich wie auf einer Spirale ohne Ende, die ihn immer tiefer sinken l&#228;sst. Schon bald schl&#228;gt er sein Nachtquartier auf einer Parkbank auf und den Rest der Zeit verbringt er an der Heidelberger Mauer, um dort zu betteln. Am n&#228;chsten Tag sitzt Toni wieder auf seinem alten Platz an der Mauer, als ihn ein freundlicher junger Mann anspricht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Paul:</span> Guten Tag. Ich hei&#223;e Paul M&#252;ller. Ich sah sie gerade im Vorbeigehen in dieser K&#228;lte sitzen. Es ist sicher kein angenehmer Platz. Ich m&#246;chte Sie herzlich zu unserem Teeabend einladen, wo sie sich ein bisschen aufw&#228;rmen k&#246;nnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Toni:</span> Sie m&#252;ssen hier neu sein. Mit mir spricht doch sonst niemand mehr. Ich bin f&#252;r sie ein Au&#223;enseiter geworden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Paul:</span> Dann sind gerade Sie der richtige. Kommen Sie gleich mit. Der Teeabend f&#228;ngt gleich an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Toni:</span> Was macht ihr eigentlich auf so einem Teeabend?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Paul:</span> Wir f&#252;hren offene Gespr&#228;che, singen Lieder und anschlie&#223;end h&#246;ren wir Geschichten aus der Bibel.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Toni:</span> Was, Sie glauben noch an die Bibel? Die ist doch schon total veraltet.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Paul:</span> Sie ist zwar das &#228;lteste Buch auf der Erde, daf&#252;r aber noch das aktuellste.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Toni:</span> Na ja, schaden wird es nicht und au&#223;erdem gibt es endlich eine warme Stube und nicht das Kopfsteinpflaster.</p>
<div style="text-align: center;">- Musik -</div>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Als Toni am Abend die Teestube verl&#228;sst, ist er ganz begeistert. Hier hat er zum ersten Mal gesp&#252;rt, dass er verstanden und akzeptiert wird. Die kleine Ansprache hat ihm sehr gut gefallen, auch wenn er noch nicht alles versteht. Besonders ein Vers ist ihm im Ged&#228;chtnis geblieben. In Gedanken sagt er ihn noch einmal auf:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Toni: </span> Denn also hat Gott die Welt geliebt, &#8211; die Welt? Also auch mich &#8211; das er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Joh. 3,16)<br />
Er ist f&#252;r mich gestorben, f&#252;r mich, nur weil er mich liebt. Also gibt es jemand der mir helfen kann, der mich aus diesen schrecklichen Sog herausrei&#223;en kann. Es gibt jemand, der mich liebt, mit dem ich rechnen darf, auch wenn mich alle verlassen haben.<br />
Ich muss sofort noch einmal zur&#252;ck in die Teestube und die Sache mit Gott ins Reine bringen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
      <img src="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif" alt="http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif">
    </td>
    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=193">Toni auf der Heidelberger Mauer</a> <small>(27KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 500 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>In letzter Minute&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Minute, ein christliches Anspiel zum Thema Frieden f&#252;r 3 Personen Autor: &#160;&#160;&#160; Thomas lebt in einem kleinen Dorf in einer rauen Gegend. Die Bewohner der niedrigen H&#228;user, deren D&#228;cher auf der Westseite beinahe auf den Boden reichen, sind fast ausnahmslos Bauern. Der Westwind meint es dort gar gut und weht riesige Schneewolken &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">In letzter Minute, ein christliches Anspiel zum Thema Frieden f&uuml;r 3 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Thomas lebt in einem kleinen Dorf in einer rauen Gegend. Die Bewohner der niedrigen H&auml;user, deren D&auml;cher auf der Westseite beinahe auf den Boden reichen, sind fast ausnahmslos Bauern. Der Westwind meint es dort gar gut und weht riesige Schneewolken &uuml;ber die langen D&auml;cher. Wenn im sp&auml;ten Fr&uuml;hling endlich der Schnee verschwunden ist, gr&uuml;nt und bl&uuml;ht die Heide in wunderbarer Pracht. Wie nach einem langen Winterschlaf kommen Menschen und Vieh aus H&uuml;tten und St&auml;llen und bringen wieder Leben ins Dorf. Ist das ein Ereignis, wenn zum ersten Mal die ungeduldige Viehherde hinaus zur Weide getrieben wird! Da sind nicht nur der Hirte und sein Hund dabei, auch viele Kinder und Jugendliche begleiten den fr&ouml;hlichen Auszug. Sie achten darauf, dass kein Tier im &Uuml;bermut von der Herde fortl&auml;uft. Wenn die K&uuml;he auf der eingez&auml;unten Weide in Sicherheit sind, lagert sich das junge Volk gem&uuml;tlich am Waldrand. &Uuml;berm&uuml;tige Gespr&auml;che gehen hin und her &#8211; dabei kommt man unverhofft auf das Thema Glauben zu sprechen. Bald scheiden sich die Geister. Einige wollen von Jesus, von Gott und der Bibel &uuml;berhaupt nichts wissen. Andere dagegen geben freim&uuml;tig zu, dass sie ein Sch&auml;flein des guten Hirten sind. Dar&uuml;ber wird viel gespottet. Der gr&ouml;&szlig;te Sp&ouml;tter ist Thomas. Immer wieder versucht er, die &quot;Frommen&quot; zu &auml;rgern. Willi, der entschieden dem Herrn Jesus nachfolgt, sagt ihm ganz klar, dass er ohne den Herrn Jesus verloren geht. Thomas lacht nur und l&auml;stert weiter. Ganz ersch&uuml;ttert &uuml;ber das b&ouml;se Verhalten seines Kameraden, antwortet Willi mit einem Wort aus der Bibel:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Willi:</span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Irret euch nicht, Gott l&auml;sst sich nicht spotten! Denn was irgendein Mensch s&auml;t, wird er auch ernten &quot; (Galater 6, Vers 7).</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Betroffen schweigt Thomas. Er wei&szlig; nichts mehr zu erwidern. Da es Zeit zur Heimkehr ist, verlassen alle den Platz am Waldrand. Jahre ziehen ins Land. Thomas hat die Schulzeit beendet und ist Bergmann geworden. Willi arbeitet in einem Industriebetrieb in der Stadt. Eines Tages geht es wie ein Lauffeuer durchs Dorf: In der Tongrube ist ein Ungl&uuml;ck geschehen! Ein Stollen ist eingest&uuml;rzt. Ein Bergmann ist versch&uuml;ttet worden &#8211; es ist Thomas! Die n&auml;chste Nachricht lautet: Er muss noch leben, denn man hat Klopfzeichen vernommen! Fieberhaft arbeiten die Bergleute, um den Stollen freizulegen. Sie g&ouml;nnen sich keine Ruhe. Die Mannschaften treten abwechselnd an, damit Tag und Nacht gearbeitet werden kann. Der Steiger, so nennt man den Vorgesetzten der Bergleute, macht ein bedenkliches Gesicht. Er hat auch Ursache dazu. Wer eine Tongrube kennt, wei&szlig;, dass dort immer Wasser vorhanden ist. Aus dem Stollen kam vorher ein munteres B&auml;chlein, wei&szlig; wie Milch von Ton gef&auml;rbt. Die eingest&uuml;rzte Stollenwand verhindert nun das Abflie&szlig;en des Wassers. Es muss sich also im Berg ein See gebildet haben. Das ist nat&uuml;rlich katastrophal f&uuml;r den Eingeschlossenen. Endlich, nach zwei Tagen schwerster Arbeit, gelingt der Durchstich! Ein wilder Wasserstrahl schie&szlig;t aus dem Loch. Die helfenden Bergleute springen zur Seite. Sobald das Wasser abgeflossen ist, kriechen sie durch die &Ouml;ffnung und finden Thomas. An einen Grubenpfosten gelehnt, h&auml;lt er sich m&uuml;hsam aufrecht. Aber das Wunder ist geschehen &#8211; er lebt! In aller Eile bringt man den v&ouml;llig ersch&ouml;pften und unterk&uuml;hlten Bergmann nach Hause. Der Arzt bem&uuml;ht sich um ihn. Einer der ersten Besucher ist Willi. Mit M&uuml;he richtet sich der Gerettete in seinem Bett auf.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Thomas:</span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Willi, es war so schrecklich! Nachdem mit donnerndem Get&ouml;se das &#8216;Hangende&#8217; herunter gebrochen und meine Lampe erloschen war, stand ich wie gel&auml;hmt in der Finsternis. Zun&auml;chst dachte ich noch zuversichtlich, dass mich die Kameraden bald herausbuddeln w&uuml;rden. Da kroch es pl&ouml;tzlich kalt und nass in meine Schuhe. Das Wasser! Ein eisiger Schreck durchfuhr mich. Nun wusste ich, dass das Wasser&nbsp; nicht mehr abflie&szlig;en kann. Es wird sich stauen und ich muss elend ertrinken. Nun kam mir meine furchtbare Lage zum Bewusstsein. Um mich bemerkbar zu machen, schlug ich wie wild mit meiner Hacke an den Grubenstempel. Dicke Tonbrocken klatschten ins Wasser. Ich musste aufh&ouml;ren. Das Wasser stieg und stieg. Nun hatte ich Zeit zum Nachdenken. Die Erinnerung an jene Stunde am Waldrand wurde lebendig in mir. Oh, wie hatte ich damals &uuml;ber Gott und Jesus gespottet! Jetzt war die Strafe Gottes da. Gott l&auml;sst sich nicht spotten. Mit feurigen Buchstaben schienen diese Worte in mein Gehirn eingegraben. Ich erntete eine furchtbare Saat. Langsam, doch best&auml;ndig stieg das Wasser. Es reichte schon bis an meine Knie. Wie lange war ich schon eingeschlossen? Ich wusste es nicht. Ich schrie zu Gott: &#8216;Herr im Himmel, erbarme dich, rette mich, ich will mich bestimmt bekehren, wenn ich aus dieser Todesh&ouml;hle herauskomme!&#8217; Das Wasser stieg weiter&#8230; Endlich h&ouml;rte ich sch&uuml;rfende Ger&auml;usche. Stimmen drangen an mein Ohr. Meine Retter! Schaffen sie es? Willi, ich habe die H&ouml;lle durchlebt! Wei&szlig;t du, wo mir das Wasser stand, als urpl&ouml;tzlich der Durchstich erfolgte und die Todesflut davon schoss? &#8211; Es stand mir am Kinn!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Ersch&ouml;pft sinkt Thomas in die Kissen zur&uuml;ck. Willi sagt nicht viel. Er betet still f&uuml;r den Kranken und geht dann nach Hause. Einige Tage sp&auml;ter klopft es mitten in der Nacht heftig an Willis Haust&uuml;r. Erschrocken springt Willi auf und hastet nach drau&szlig;en. Im fahlen Mondlicht erkennt er Thomas. </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Thomas:</span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; (jubelnd) Willi, du sollst es zuerst erfahren, in dieser Nacht habe ich meinen Heiland gefunden. Ich habe Frieden mit Gott und bin errettet!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:&nbsp;</span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Das ist eine Freude! Ein K&auml;uzchen huscht erschrocken ins Eulenloch, ein Hund bellt &#8211; sie vernehmen es nicht. Doch auch der Himmel ist in Bewegung, denn dort ist Freude &uuml;ber einen S&uuml;nder, der Bu&szlig;e getan hat. Bald kann jedermann erkennen, dass Thomas eine echte Bekehrung erlebt hat. Freudig legt er Zeugnis ab und erz&auml;hlt seine Bekehrungsgeschichte. Dadurch, dass er zwei Tage im eiskalten Grubenwasser ausharren musste, hatte er schwere gesundheitliche Sch&auml;den erlitten. Er wurde ernstlich krank. Es dauerte nicht lange, da holte ihn der Herr Jesus heim. Als gl&uuml;ckliches Gotteskind durfte er dorthin gehen, wo es kein Leid, kein Geschrei und keine Tr&auml;nen mehr gibt. Liebe Kinder! Alle, die Ihr den Herrn Jesus kennt, macht es wie Willi und legt f&uuml;r Euren Heiland Zeugnis ab, auch wenn Ihr vielleicht verspottet werdet. Er hat gesagt: &quot;Ihr sollt meine Zeugen sein!&quot; Und wenn Du diese Geschichte gelesen hast und noch nicht errettet bist, schiebe Deine Bekehrung bitte nicht auf die lange Bank! Denk an den jungen Bergmann! Wie schnell kann es zu sp&auml;t sein. Und dann&#8230;?</p>
<p>ENDE</p>
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		<title>Hoffnung f&#252;r den Kapit&#228;n</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 15:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprecher: Johann M&#252;ller war schon seit vielen Jahren Kapit&#228;n. Die raue See und die wilden Matrosen hatten ihn zu einem harten, herzlosen Mann gemacht. Er war ein gottloser Mensch und so schlecht, dass man dachte, ein Mensch k&#246;nnte gar nicht schlechter sein. Doch Johann M&#252;ller verstand sein Handwerk und wurde trotz allem von seiner Mannschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold">Sprecher: </span>Johann M&#252;ller war schon seit vielen Jahren Kapit&#228;n. Die raue See und die wilden Matrosen hatten ihn zu einem harten, herzlosen Mann gemacht. Er war ein gottloser Mensch und so schlecht, dass man dachte, ein Mensch k&#246;nnte gar nicht schlechter sein. Doch Johann M&#252;ller verstand sein Handwerk und wurde trotz allem von seiner Mannschaft als ihren Kapit&#228;n geachtet. Er verstand sich durchzusetzen. Noch nie hatte er ein Schiff verloren und brachte auch seine Leute immer durch. Deshalb hielten sie zu ihm.<br />
Das Schiff war wieder auf hoher See. Der Kapit&#228;n war von einer unheilbaren Krankheit befallen und wurde mit jedem Tag schw&#228;cher. Er versuchte es vor seinen Leuten zu verheimlichen, obwohl er innerlich f&#252;hlte, dass sein Ende nahe war, dass er bald sterben musste. Er hatte keine ruhige Minute mehr. Immer wenn er alleine war, plagten ihm seine Gedanken.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n: </span>Bald werde ich sterben, doch was dann? Was ist, wenn es einen Gott gibt? Wenn es einen Himmel und eine H&#246;lle gibt, wenn wir f&#252;r unser Leben Rechenschaft abgeben m&#252;ssen und unsere S&#252;nden bestraft werden? Geh’ ich dann rettungslos verloren? Gibt es keine Hoffnung mehr f&#252;r mich?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher: </span>Der Kapit&#228;n lie&#223; den 1. Steuermann rufen, in der Hoffnung, dass er ihm die Antwort geben k&#246;nnte.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n:</span> H&#246;r zu, Steuermann. Ich f&#252;hle, dass es mit mir zu Ende geht. Ich werde bald sterben. Wenn du eine Bibel hast, so lies mir doch vor, ob Gott noch Gnade f&#252;r mich hat und bete f&#252;r mich.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1.Steuerm.:</span> Aber, Herr Kapit&#228;n, ich habe keine Bibel und beten kann ich auch nicht. Es tut mir leid, aber da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n:</span> Dann hol schnell den 2.Steuermann. Vielleicht kann er mir helfen.</p>
<p>(Kapit&#228;n wartet, der 1.Steuermann holt den 2. Steuermann)</p>
<p>Nun, wie steht es mit dir? Kannst du f&#252;r mich beten und mir etwas aus der Bibel vorlesen? Ich werde nicht mehr lange leben und m&#246;chte nicht verloren gehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2.Steuerm.: </span>Ich habe noch nie in der Bibel gelesen, Herr Kapit&#228;n, und beten? Ich wei&#223; gar nicht, wie man das macht.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher: </span>Der Kapit&#228;n war verzweifelt, lie&#223; aber auch den 3.Steuermann rufen und fragte auch ihn.</p>
<p><span style="font-weight: bold">3.Steuerm.:</span> O ja, Herr Kapit&#228;n. Als ich noch klein war hat meine Mutter mich gelehrt zu beten und mir aus der Bibel vorgelesen. Doch seit vielen Jahren, seit ich von zu Hause fort bin, habe ich nicht mehr gebetet, nie in einer Bibel gelesen. Ich kann Ihnen nicht helfen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n: </span>Gibt es keinen Menschen auf meinem Schiff, der eine Bibel hat, niemand der zu beten versteht? ‘Glaubt denn keiner an Gott?</p>
<p><span style="font-weight: bold">1.Steuerm.:</span> Nein, Herr Kapit&#228;n. Von unseren Leuten glaubt keiner an Gott. Ich habe noch nie bei den M&#228;nnern eine Bibel gesehen. Auch&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold">3.Steuerm.:</span> Doch! Ich habe Willi, dem Jungen, der f&#252;r unseren Koch arbeitet, einmal eine Bibel gesehen. Er liest oft in einem Buch. Es ist bestimmt die Bibel.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n: </span>Dann beeilt euch und ruft ihn her!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher: </span>Willi war gerade dabei Kartoffel zu sch&#228;len als man ihn rief.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1 Steuerm.:</span> Los, Willi! Du sollst zum Kapit&#228;n kommen. Schnell! Beeile dich!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Willi: </span>Ich komme! (zu sich) Was ist denn los? Ich habe doch nichts falsch gemacht!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher: </span>Wenn man zum Kapit&#228;n kommen sollte, so hie&#223; das nichts Gutes. Aber Willi nahm allen Mut zusammen und ging zur Kapit&#228;nskaj&#252;te. Er bef&#252;rchtete Strafe zu bekommen und &#246;ffnete mit zitternd und klopfendem Herzen die T&#252;r und meldete sich beim Kapit&#228;n.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n: </span>Willi, hast du eine Bibel?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Willi:</span> Ja, Herr Kapit&#228;n, ich habe eine Bibel, aber ich lese sie nur in der Freizeit. Ich vers&#228;ume meine Arbeit nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n:</span> H&#246;r mal, mein lieber junge. Ich wei&#223;, dass ich bald sterben muss. Hol bitte deine Bibel und lies mit etwas vor. Schau mal nach, ob es darin steht, dass Gott S&#252;ndern vergibt!<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Sprecher:</span> Willi lief los, um seine Bibel zu holen. Er bl&#228;tterte aufgeregt hin und her und wusste nicht, was er dem Kapit&#228;n vorlesen sollte. So bat er Gott, dass Richtige zu finden. Da erinnerte er sich, dass seine kranke Mutter auf dem Sterbebett bat, ihr etwas aus Jesaja 53 vorzulesen. Schnell lief er zum Kapit&#228;n und begann dasselbe Kapitel vorzulesen. Er kam bis zum f&#252;nften Vers&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold">Willi:</span> Aber er ist um unsere Missetat willen verwundet und um unserer S&#252;nde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h&#228;tten und durch seine Wunden sind wir geheilt&#8230;.<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Kapit&#228;n:</span> Halt, junge. Lies es noch einmal vor. Das ist f&#252;r mich geschrieben.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher: </span>Der Vers wurde wiederholt. Willi merkte, dass es dem Kapit&#228;n ansprach. Er wurde etwas freier und wollte es seinem Zuh&#246;rer noch deutlicher erkl&#228;ren.<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Kapit&#228;n:</span> Oh, wie tut es so gut, so etwas zu h&#246;ren! Ist f&#252;r mich denn wirklich noch Rettung da?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Willi:</span> Herr Kapit&#228;n, meine Mutter erlaubte mir einst den Vers auch anders zu lesen. Sie sagte, ich habe das Recht meinen Namen einzusetzen. Darf ich den Vers noch einmal lesen, so wie meine Mutter es mir erkl&#228;rte?<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Kapit&#228;n:</span> Ja, mein Junge, ja!<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Willi: </span>“Aber er ist um “Willis&#8221; Missetat willen verwundet und um “Willis&#8221; S&#252;nde willen zerschlagen. Die Strafe “Willis&#8221; liegt auf ihn, auf dass “Willi&#8221; Frieden h&#228;tte und durch seine Wunden ist “Willi&#8221; geheilt.&#8221;</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n:</span> Mein Junge, lies mir den Vers bitte noch einmal vor, aber diesmal setzt du den Namen deines Kapit&#228;ns ein</p>
<p><span style="font-weight: bold">Willi:</span> “Aber er ist um “Johann M&#252;llers&#8221; Missetat willen verwundet und um “Johann M&#252;llers&#8221; S&#252;nde willen zerschlagen. Die Strafe “Johann M&#252;llers&#8221; liegt auf ihn, auf dass “ Johann M&#252;ller&#8221; Frieden h&#228;tte und durch seine Wunden ist “Johann M&#252;ller&#8221; geheilt.&#8221;</p>
<p><span style="font-weight: bold">Kapit&#228;n:</span> Genug, mein Junge. Du kannst nun gehen. Ich wei&#223; jetzt, dass auch mir meine gro&#223;e Schuld vergeben wird. Ich muss nicht mehr verloren gehen, wenn ich sterbe.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Sprecher:</span> Der Kapit&#228;n fand Frieden mit Gott, weil er seinen verlorenen Zustand erkannt hatte. Er lebte nur noch einige Tage. Aber in dieser kurzen Zeit, musste die ganze Besatzung in seine Kaj&#252;te kommen. Allen bat er um Vergebung. Obwohl er sein Leben lang gottlos gewesen war, wusste er was er zu tun hatte.<br />
Er erz&#228;hlte allen seinen Leuten von Gottes Gnade und dass sie ihre S&#252;nden bekennen mussten. Sie sollten nicht so werden wie er war und sich rechtzeitig zu Gott bekehren. In tiefen Frieden schlief er ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold"></p>
<p style="text-align: center">
-ENDE-</p>
<p></span></p>
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		<title>David Rabinovitz</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 15:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Sprecher: In der Schule nannten ihn die Knaben&#8221; Prahler&#8221; und&#8221; Kieke&#8221;. Heute hatten einige von ihnen sogar ver&#228;chtlich gelacht, als der Lehrer die Auszeichnung der Woche in Mathematik ihm zuerkannte. Keiner l&#246;ste die Rechenaufgaben so rasch wie er, und was das Sprachstudium an betraf; so sprach wohl jeder von ihnen Englisch, er aber las, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold">1. Sprecher:</span> In der Schule nannten ihn die Knaben&#8221; Prahler&#8221; und&#8221; Kieke&#8221;. Heute hatten einige von ihnen sogar ver&#228;chtlich gelacht, als der Lehrer die Auszeichnung der Woche in Mathematik ihm zuerkannte. Keiner l&#246;ste die Rechenaufgaben so rasch wie er, und was das Sprachstudium an betraf; so sprach wohl jeder von ihnen Englisch, er aber las, sprach und schrieb in sieben verschiedenen Sprachen. Es war ihm wohl bewusst, warum sie ihn so niedertr&#228;chtig behandelten: er war n&#228;mlich ein Jude &#8211; und als solcher verhasst!<br />
Davids Zorn brannte heftig, als er nach der Schule seinen Heimweg antrat. An der Ecke stie&#223; er unvermittelt auf Anderson, den Raufbold der Schule.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Anderson: </span>He da, Prahler, wo schleichst du hin?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Ich bin kein Prahler. Ich bin ein Hebr&#228;er.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Anderson:</span> Hallo! ,, Hebr&#228;er!&#8221; Das t&#246;nt gro&#223;artig! Ein&#8221; Kieke&#8221; bist du &#8211; ein Jesustotschl&#228;ger.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1. Sprecher:</span> Seine Beschimpfungen bekr&#228;ftigte er mit einer Handvoll Kieselsteinen, die er David pl&#246;tzlich entgegen schleuderte. Bleich vor Wut und Schmerz und wie ein gejagtes, verwundetes Tier eilte der pr&#228;chtige Israeli heim. Nie mehr, nein wirklich nie mehr wollte er in diese Schule zur&#252;ckkehren!<br />
An jenem Abend erz&#228;hlte er alles seinem Vater. Es war Sabbat- Abend- Freitag.<br />
Die Vorh&#228;nge waren gezogen, und die brennenden Kerzen warfen einen hellen Schein auf die fein profilierten j&#252;dischen Gesichter, die sich um den Tisch versammelt hatten. Am oberen Ende stand der Vater: er war Rabbiner. Vor ihm sa&#223;en die anmutig &#8211; sanfte Mutter, ihre beiden bildh&#252;bschen T&#246;chter, sowie David, der 12 j&#228;hrige einzige Sohn. Das Nachtessen war vor&#252;ber, der&#8221; Tenach&#8221; (Altes Testament) wurde gelesen und dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs waren Gebete dar gebracht worden.<br />
Pl&#246;tzlich fragte David:</p>
<p><span style="font-weight: bold">David: </span>Vater, haben die Juden Jesus tats&#228;chlich get&#246;tet?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> Was soll das bedeuten, mein Sohn? Wei&#223;t du nicht, dass dieser Name in unserem Haus nicht genannt werden darf?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Aber, Vater, ein Knabe nannte mich heute in der Schule Jesus &#8211; Totschl&#228;ger. Ich hasse ihn! Ich will nie wieder in diese Schule zur&#252;ckkehren. Ich kann nicht mehr!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> Beleidigungen &#8211; ja, mein Sohn, die m&#252;ssen wir in Kauf nehmen, wo immer wir sind. Leiden sind nun mal das Los der Juden! Du aber musst zur Schule gehen, David. Wenn du ein gro&#223;er Rabbiner werden willst, musst du die beste Ausbildung genie&#223;en. Was diesen Namen Jesus anbetrifft, mein Sohn, so waren es nicht die Juden, die ihn kreuzigten, sondern die R&#246;mer. Und es war recht so, David, denn er l&#228;sterte Gott als er behauptete, er sei Gottes Sohn. Er vollbrachte herrliche Wunder, weckte selbst Tote auf, aber weil er sich der S&#252;nde schuldig gemacht hatte, zu behaupten, Israels Messias zu sein, war sein Tod unvermeidlich. Lass diesen Namen nicht wieder &#252;ber deine Lippen kommen. Geh jetzt f&#252;r eine Stunde in den Park, dann heim und fr&#252;h zu Bett.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1. Sprecher:</span> Langsam und nachdenklich spazierte er zum Park, setzte sich auf eine Bank. Ein Frau sa&#223; am anderen Ende der Bank.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin: </span>Ist jener Stern nicht ganz wunderbar?<br />
<span style="font-weight: bold">David:</span> Ja, Venus ist der hellste von allen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> Wei&#223;t du, an wen sie mich erinnert? Wie hei&#223;t du?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> David Rabinovitz.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> O, du bist ein j&#252;discher Knabe! Ich habe viele j&#252;dische Freunde. Nun, wei&#223;t du, David, an wen mich dieser Stern erinnert? An den Stern von Bethlehem. Kennst du die Geschichte von diesem Stern, David?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Nein, wie hei&#223;t sie?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> Es war ein wunderbarer Stern, der die Weisen vom Morgen lande nach Bethlehem f&#252;hrte, wo sie das kleine Kind fanden, das soeben als K&#246;nig geboren wurde.</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Ein K&#246;nig?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> Ja, David, K&#246;nig der Juden &#8211; Israels Messias!</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> O, nein! Nicht der Messias! Der ist noch nicht gekommen. Aber mein Vater sagt, sein Kommen sei jetzt sehr nahe.<br />
<span style="font-weight: bold">Missionarin: </span>Sein zweites Kommen ist nahe, David, sein Kommen in Herrlichkeit. Aber das erste Mal musste er als Opfer f&#252;r die S&#252;nden kommen. Du wei&#223;t, dass Gott Opfer fordert. Und deshalb musste der Messias sterben &#8211; f&#252;r dich und f&#252;r mich.</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Aber mein Vater hat mir das nie erz&#228;hlt. Woher wissen Sie das?</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin: </span>H&#246;re mir zu, David, ich will es dir erz&#228;hlen. In diesem Buch &#8211; es ist dein Altes Testament &#8211; schrieben die Propheten: Er w&#252;rde in Bethlehem geboren werden; er w&#252;rde arm und niedrig sein; er w&#252;rde nach &#196;gypten hinunter ziehen und dann in Nazareth ein Leben der Vollkommenheit, Heiligkeit und Liebe leben. Als erwachsener Mann wurde er gro&#223;e Wunder vollbringen; und schlie&#223;lich w&#252;rde er am Kreuz sterben und am dritten Tage auferstehen. Nun, im letzten Teil des Buches &#8211; dem Neuen Testament &#8211; wird uns von diesem Kind alles erz&#228;hlt. Jede alttestamentliche Prophetie ist mit ihm in Erf&#252;llung gegangen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Sie meinen doch nicht etwa den Menschen Jesus?<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
Missionarin:</span> Doch, David, gewiss! Ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus Christus Israels Messias ist!</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Nein, nein! Er ist nicht der Messias! Er ist schuld, dass unser Volk so leiden muss. Mein Vater sagt, ich d&#252;rfe diesen Namen nicht einmal erw&#228;hnen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> Lieber David, ich glaube, dein Vater hat die wunderbare Geschichte von Jesus und seiner Liebe noch nie richtig gelesen. O, es ist eine ganz wunderbare Geschichte!</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Ja, wenn sie wahr w&#228;re.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> Sie ist wahr! Ich will dir dieses Neue Testament schenken, wenn du versprichst, dass du es lesen wirst. Willst du David?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Ja, wenn es mir mein Vater erlaubt!<br />
<strong>Missionarin:</strong> Wenn ich darf; komme ich morgen zu dir heim und rede mit deinem Vater, Ich werde das kleine Testament mitbringen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">1. Erz&#228;hler:</span> Die neuen Freunde reichten sich die Hand und verabschiedeten sich.</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Ob die Geschichte wahr ist? Ich m&#246;chte wissen, ob die Dame recht hat, und ob mein Vater sich vielleicht irrt? Ob Jesus m&#246;glicherweise doch der Messias sein k&#246;nnte?</p>
<p><span style="font-weight: bold">1. Erz&#228;hler:</span> Die Dame spazierte am Ufer entlang, und betete zu ihrem Herrn.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Missionarin:</span> O Gott, gib mir diesen pr&#228;chtigen J&#252;ngling. Schenke es, dass David und alle Lieben in seinem Heim ihren wahren Messias finden.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2. Erz&#228;hler: </span>Ein kalter Novembertag schlug gegen die Fenster. Im Hause der Familie Rabinovitz war es warm und hell.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Mutter:</span> Ich f&#252;hle mich so m&#252;de. Bitte Vater, lies, dann lege ich mich zur Ruhe.<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
2. Erz&#228;hler:</span> Der Rabbiner las den wunderbaren 80. Psalm und erbat Gottes Segen f&#252;r sein Heim und seine Lieben. David nahm seine Mutter in seine starke Arme und trug sie die Treppe hinauf Sanft legte er sie auf ihr Bett und k&#252;sste sie.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Mutter:</span> Gute Nacht, David, mein Geliebter. Der Herr segne dich und beh&#252;te dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten &#252;ber dir und sei dir gn&#228;dig, der Herr hebe sein Angesicht &#252;ber dich und gebe dir Frieden.<br />
<span style="font-weight: bold"><br />
2. Erz&#228;hler: </span>Er ging die Treppe hinunter und betrat wieder das Wohnzimmer.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater: </span>David ich habe einen Plan, den ich schon lange mit dir besprechen wollte. Ich glaube, nun ist die Zeit gekommen, ihn auszuf&#252;hren. Im Oktober sollst du dich in der Hebr&#228;ischen Universit&#228;t in Jerusalem einschreiben. Und nach f&#252;nf Jahren wirst du einer der leitenden Rabbiner in ganz Pal&#228;stina sein. Ja, wer wei&#223; vielleicht kommt bis dann sogar unser Messias! Und du, David, darfst Ihm in den Tempelvorh&#246;fen dienen!</p>
<p><span style="font-weight: bold">2. Erz&#228;hler: </span>Davids Herz schlug wild. Seit er vor zwei Jahren zum Glauben gekommen war, suchte David die Gelegenheit seinen himmlischen Vater zu bekennen. Und nun wusste er &#8211; der Moment war gekommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Lieber Vater, h&#246;re mich; ich kann nicht nach Pal&#228;stina gehen, um Rabbiner zu werden, weil ich an Jesus Christus glaube! Ich bekenne Ihn jetzt vor dir als meinen Erretter und meinen Herrn als Gottes Sohn und Israels Messias!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> David Rabinovitz, bist du verr&#252;ckt? Wie wagst du es diesen Namen in meinem Haus auszusprechen! David, mein Sohn, willst du deines Vaters Herz brechen?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David: </span>O, mein Vater, sprich nicht so. Ich liebe dich, mein Vater, und es bricht mein Herz, dich zu verwunden. Aber ich muss Ihm, meinem Herrn und Erretter, Jesus Christus, den ersten Platz einr&#228;umen. O, Vater, Lass mich dir erz&#228;hlen, wie ich zu dieser Erkenntnis kam.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2. Erz&#228;hler:</span> Er zog das Neue Testament aus seiner Tasche. Dann erz&#228;hlte er, wie er es sorgf&#228;ltig mit dem alten Testament verglichen habe. Es gehe durch die ganze Bibel, vom ersten Buch Moses an bis zur Offenbarung, ein Beweis daf&#252;r, dass das Alte und das Neue Testament eine Einheit bilden, und dass sowohl das Neue als auch das Alte Testament das inspirierte bevollm&#228;chtigte Wort sei. Mehr konnte der w&#252;tende orthodoxe Jude nicht ertragen. Wei&#223; vor Wut ri&#223; er das Neue Testament aus Davids Hand und warf es ins Feuer.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> Halt kein Wort mehr! David, ich stelle dir nur diese eine Frage: Willst du dich hier und jetzt von deinem Glauben an Jesus Christus los sagen?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David: </span>Niemals!</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater: </span>Dann h&#246;re mich! Es ist jetzt zehn Uhr. F&#252;nf Minuten vor zw&#246;lf werde ich mir deine Antwort holen. Wenn du bis dahin deine Torheit bereut hast, so werde ich dir freim&#252;tig vergeben. Aber, wenn du auf diesem gottlosen Unsinn beharrst, wirst du von meinem Heim und Herzen f&#252;r immer scheiden m&#252;ssen. Das wird deine Mutter t&#246;ten. Und wenn sie sterben wird, dann wirst du ihr M&#246;rder sein! &#8211; Nun triff die Wahl!</p>
<p><span style="font-weight: bold">2. Erz&#228;hler: </span>David blieb allein. Jede Faser seines K&#246;rpers zitterte vor Angst. So verstrich beinahe eine Stunde und dann ganz langsam, aber bestimmt, f&#252;hlte er in seinem Herzen den Frieden Gottes einkehren. ,,F&#252;rchte dich nicht; denn ich bin mit dir; schaue nicht &#228;ngstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich st&#228;rke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich sch&#252;tze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.&#8221;<br />
F&#252;nf Minuten vor zw&#246;lf erschien der Vater. Sein Gesicht totenblass.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> David Rabinovitz, glaubst du an Jesus Christus?</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Ja! Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes, den Messias Israels.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> Dann geh! &#8211; verlasse mein Herz und mein Heim . Geh &#8211; f&#252;r immer &#8211; in die &#228;u&#223;erste Finsternis.</p>
<p><span style="font-weight: bold">2. Erz&#228;hler:</span> Mit satanischer Wut wurde David durch die Eingangst&#252;re hinaus gesto&#223;en, kopfvoran die Steintreppe hinunter. Wund am K&#246;rper, nieder geschmettert und gequ&#228;lt an Seele und Herz, lag er einige Augen blicke da, ohne Hut und Mantel. Aber sein Geist in ihm triumphierte noch immer. Dann einen letzten Blick auf das geliebte Heim werfend, rannte er fort. Im Park suchte er seine vertraute Bank auf, die kostbare Erinnerungen in ihm wach rief Hier hatte er sich auf alle Zusammenk&#252;nfte mit der Missionarin gefreut. Hier war es auch, wo David an jenem Nachmittag im Herbst vor zwei Jahren durch das Wort Gottes allein, endlich seinen Messias gefunden hatte. Er, David Rabinovitz, war jetzt v&#246;llig mittellos! Aber trotzdem f&#252;rchtete er sich nicht.<br />
Er war v&#246;llig ersch&#246;pft, aber seltsam getr&#246;stet. Morgen w&#252;rde er zu der Missionarin gehen und sie w&#252;rde ihm sicher helfen. David legte seinen Kopf auf seinen Arm, streckte sich auf der harten Bank und schlief- von Gottes Liebe umgeben &#8211; bald darauf ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold">3. Erz&#228;hler: </span>Ein stolzes Schiff der Amerika-Pal&#228;stin-Linie n&#228;herte sich an einem Dezembernachmittag kurz vor Sonnenuntergang seinem Ankerplatz im New Yorker Hafen. Zwei verlie&#223;en als die ersten den Landungssteg. Es war David Rabinovitz &#8211; jetzt Dr. Rabinovitz &#8211; der angesehene Rektor einer christlichen Schule von Pal&#228;stina. Zusammen mit seiner Gattin war er, dem kurzen, aber dringenden Telegramm: ,,Mutter liegt im Sterben, komm!&#8221; gefolgt.<br />
In Montreal angekommen, eilten David und seine Frau zum Hause seines Vaters. Hier war alles noch genauso, wie er es vor zehn Jahren verlassen hatte. Ein wei&#223;haariger Herr betrat das Zimmer.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Vater:</span> Meine Frau liegt im Sterben. Sie, mein Herr, k&#246;nnen hinauf kommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold">3. Erz&#228;hler:</span> David folgte seinem Vater. Gerade vor der T&#252;r standen seine Schwestern. Davids Mutter lag auf ihrem Bett, genau dort, wo er sie vor zehn Jahren sanft niedergelegt hatte. Sie hatte es seither nie mehr verlassen. Sobald sie David erblickte, vernahm man ein leises von Freude und Schmerz gemischtes St&#246;hnen. Im selben Augenblick umschlang David die zerbrechliche Gestalt. Nachdem alle an der Seite ihres Bettes standen, h&#246;rten sie:</p>
<p><span style="font-weight: bold">Mutter:</span> Ich glaube an Jesus Christus.</p>
<p><span style="font-weight: bold">3. Erz&#228;hler:</span> Dann schlossen sich ihre Augen, mit einem strahlenden L&#228;cheln auf ihrem noch immer sch&#246;nen Gesicht, f&#252;r immer.<br />
Davids Herz frohlockte &#8211; seine Gebete waren erh&#246;rt. Laut lobte und dankte er Gott. W&#228;hrend seine Schwestern laut zu wehklagen anfingen, wurde David von seinem Vater mit unerbittlicher H&#228;rte zum Zimmer hinaus und die Treppe hinunter gejagt. Wieder einmal wurde er aus seines Vaters Hause ausgewiesen.<br />
<span style="font-weight: bold"></p>
<p style="text-align: center">Musik</p>
<p></span></p>
<p>Drei Wochen sp&#228;ter wurde in der kleinen j&#252;dischen Missionsstation in Montreal das Weihnachtsfest gefeiert.<br />
David Rabinovitz erz&#228;hlte die Weihnachtsgeschichte ganz einfach, aber &#252;berzeugend, dass es im Raum ganz still ,wurde. Drei der Anwesenden, ein J&#252;discher Herr und zwei junge J&#252;dinnen, schienen von der Geschichte ganz besonders gefesselt. Als David seine Geschichte beendet hatte, lud er ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold">David:</span> Wie viele von euch wollen diesen Herrn Jesus annehmen als ihren Messias, ihren Erretter, ihren K&#246;nig?</p>
<p><span style="font-weight: bold">3. Erz&#228;hler:</span> Da kam eine ganze Schar j&#252;discher Kinder nach vorn und kniete nieder. Da erhob sich der &#228;ltere Herr und ging langsam, aber entschlossen nach vorn und fiel dann neben den Kindern auf seine Knie, indem er seinen Kopf in seinen Armen verbarg und herzzerbrechend weinte. Der stolze Geist hatte sich gebeugt. Mit unaussprechlicher Freude kniete David neben dem gebrochenen alten Mann nieder und zog ihn sanft an sich und umarmte ihn innig. Dicke Tr&#228;nen str&#246;mten &#252;ber sein Gesicht, als sein Vater mit herzzerbrechender Stimme um Vergebung flehte. Dann kamen Davids Schwestern, zuerst Debora, dann Miriam, und standen neben ihren Vater. Auch sie schenkten ihre Herzen dem Herrn.</p>
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