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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Freiheit</title>
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		<title>In einer westdeutschen Stadt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 14:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer westdeutschen Stadt&#8230;, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 5 Personen Autor: In einer westdeutschen Stadt befand sich eine von bibelgl&#228;ubigen Christen gegr&#252;ndete Gemeinde, deren Mitglied auch der 22-j&#228;hrige Andreas M&#252;ller war. Er besuchte h&#228;ufig die Andachten, sang im Gemeindechor mit und spendete seiner Meinung nach, viel in die Gemeindekasse. Die Jugend dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In einer westdeutschen Stadt&#8230;, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 5 Personen</strong></em></p>
<p><strong>Autor: </strong> In einer westdeutschen Stadt befand sich eine von bibelgl&#228;ubigen Christen gegr&#252;ndete Gemeinde, deren Mitglied auch der 22-j&#228;hrige Andreas M&#252;ller war. Er besuchte h&#228;ufig die Andachten, sang im Gemeindechor mit und spendete seiner Meinung nach, viel in die Gemeindekasse. Die Jugend dieser Gemeinde wartete gerade auf den Jugendleiter, der gew&#246;hnlich fr&#252;her,  heute aber knapp vor 7 Uhr in Begleitung von 2 Unbekannten kam. Nach dem Anfang standen der fremde junge Mann und ein noch j&#252;ngeres M&#228;dchen &#8211; der Geste des Leiters folgend &#8211; auf, wodurch sie die Aufmerksamkeit der neugierigen Jugend auf sich lenkten.<br />
<strong><br />
Walter:</strong> Wie ihr seht, liebe Geschwister, bin ich heute zum ersten Mal unter euch.  Ich hei&#223;e Walter Schneider und bin 23 Jahre alt. Meine Schwester Monika ist 20. Wir sind mit den Eltern und j&#252;ngeren Geschwistern in die Berlinergasse 7 gezogen und hoffen, hier bald Gemeindemitglieder zu werden.<br />
<strong><br />
Autor:</strong> Auf Fragen seitens der Jugend antwortete Walter und beteiligt sich dann auch mit Monika an der Bibelarbeit.<br />
Andreas war der offene, aber auch freundliche Neue sympathisch erschienen; deshalb war er auch der erste, der ihn nach der Jugendstunde ansprach:</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Walter, du wirst sicher zu Hause noch zwei Stunden aufbleiben und die k&#246;nntest du heute bei mir verbringen.</p>
<p><strong>Walter: </strong> Danke f&#252;r die Einladung, aber ich kenne noch gar nicht deinen Namen und muss au&#223;erdem meine Schwester nach Hause fahren.</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Also, ich hei&#223;e Andreas M&#252;ller, um deine Schwester brauchst du dir keine Gedanken zu machen, sie kann ja mitkommen.</p>
<p><strong>Walter:</strong> Gut, ich frage sie gleich.</p>
<p><strong>Autor: </strong> Monika musste unbedingt zu Hause um noch etwas Wichtiges zu erledigen. Er fuhr sie also erst nach Hause und informierte bei Gelegenheit die Eltern, bevor er sich zu Andreas begab, der ihm den Weg gut beschrieben hatte. Schon eine Viertelstunde sp&#228;ter sa&#223; er in Andreas Zimmer und betrachtete den vor dem Fenster stehenden Profi &#8211; Synthetik sitze und die daneben h&#228;ngende E &#8211; Gitarre.<br />
<strong><br />
Walter:</strong> Andreas, du musst ein rechter Hobby &#8211; Musiker sein!</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Nein, ich hatte das alles gekauft, als ich mich noch daf&#252;r interessierte. Jetzt habe ich keine Lust mehr darauf zu spielen. Es dauert mir auch zu lange bis ich sie spielen kann. Au&#223;erdem habe ich viel zu wenig Zeit. Ich komme h&#246;chstens zweimal im Monat dazu, meine paar Akkorde an den ungestimmten Saiten zusammenzubasteln. Ansonsten erinnern mich die Sachen daran, dass ich wieder einmal unn&#246;tig Geld ausgegeben habe.</p>
<p><strong>Walter:</strong> Du hast wenig Zeit? Liegt das an deinem Beruf? Was machst du eigentlich?<br />
<strong><br />
Andreas:</strong> Ich bin Karosseriebauer. Der Beruf an sich raubt mir nicht so viel Zeit; aber er gibt mir die M&#246;glichkeit, noch nebenbei etwas zu verdienen. Da ich aber Geld f&#252;r solche Sachen wie Kleider und &#228;hnliches brauche, nutze ich die Gelegenheit aus, mir nebenbei noch etwas zu verdienen. Da kommt man manchmal ganz sch&#246;n in Stresssituationen.</p>
<p><strong>Walter:</strong> Aber du verdienst doch auch Hauptberuflich sicher genug?<br />
<strong><br />
Andreas:</strong> Das stimmt, aber ich gebe eine bestimmte Summe den Eltern. Und was  ich behalte, reicht mir nicht immer aus.<br />
<strong><br />
Autor:</strong> Auch Walter gab den gr&#246;&#223;ten Teil den Eltern f&#252;r Miete und &#228;hnliches ab. Als er dann aber erfuhr, dass Andreas mit fast der H&#228;lfte seines Monatseinkommens nicht auskam, war er nat&#252;rlich erstaunt.<br />
<strong><br />
Walter:</strong> Aber Andreas, mir reichen 2/3 dieser Summe aus.<br />
<strong><br />
Andreas:</strong> Was? Das kann wohl kaum sein. Und doch bist du ordentlich gekleidet. Wei&#223;t du, was ich f&#252;r Klamotten ausgebe? Wenn man die Bodybuildingskosten und sonstige monatliche Ausgaben dazu addiert, macht es das aus, was ich von meinem Lohn f&#252;r mich behalte. Dann muss ich noch nebenbei die Kosten f&#252;r einen guten Urlaub bestreiten. Das alles braucht man doch!</p>
<p><strong>Walter:</strong> Aber wozu gibst du eine so relativ hohe Summe aus?<br />
<strong><br />
Andreas:</strong> Walter, tu doch nicht so, als h&#228;ttest du davon keine Ahnung. Man muss schon jetzt gut aussehen und immer fit sein, wenn man einst gut verheiratet sein will. Au&#223;erdem will man ja auch nicht so rumlaufen wie ein Bettler, oder? F&#252;r mich selber akzeptiere ich nur Markenkleidung. Ach, was ich noch vergessen habe: Ich unterst&#252;tze ja auch die Gemeinde und spende in ein Missionswerk. Das macht auch etwas aus.</p>
<p><strong>Walter:</strong> Ich bin da anderer Meinung, Andreas. Um gl&#252;cklich verheiratet zu sein, sollte man zwar nicht den Eindruck verleihen; ungepflegt zu sein. Aber es reicht zum ordentlichen Aussehen, wenn man gepflegt ist. Du brauchst also weder kostspielige Kleidung noch s&#252;ndhaft teures Parfum dazu. Au&#223;erdem ist ein Gebet um die richtige Partnerin viel wirksamer, als eigenes Bem&#252;hen. Was das Spenden. angeht, spende ruhig weiter, denn so sammelst du dir Sch&#228;tze im Himmel wo weder Rost noch Motten sie fressen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Du magst in bestimmtem Dingen recht haben. Ich bin jetzt aber nicht in der Verfassung, mit dir dar&#252;ber zu diskutieren. Aber tu nicht so, als ab ein wahrer Christ nicht reich sein m&#246;chte.</p>
<p><strong>Walter:</strong> Du hast recht, wenn du das Gegenteil behauptest. Jeder wahre Christ will reich an Fr&#252;chten f&#252;r das Reich Gottes sein. Und er ist es schon in Gott und seiner Liebe. Du meinst aber sicher irdischen Reichtum. Nun, es gibt Christen, die reich sind, ihr Verm&#246;gen aber Gott zur Verf&#252;gung stellen und selbst m&#246;glichst wenig davon genie&#223;en wollen; denn es steht in Matth&#228;us 13&#8230; &#8211; gleich habe ich es -… hier 22. Es ist &#252;ber den Samen auf der vierfachen Acker: „Das aber unter die Dornen fiel, das ist wenn jemand das Wort h&#246;rt, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort und er bringt nicht Frucht.“ Der Reichtum ist aber nicht nur f&#252;r die Frucht, wie Jesus hier sagt, sondern auch f&#252;r die Seele sch&#228;dlich. Das wissen wir aus dem Gleichnis von dem Reichen J&#252;ngling.<br />
Deshalb glaube ich, dass kaum ein wahrer Christ sich diesen Reichtum w&#252;nscht. Wenn er n&#228;mlich dies t&#228;te, um ihn Gott zu weihen, w&#252;rde er sich indirekt eine Anfechtung oder Glaubenspr&#252;fung herbeiw&#252;nschen, obwohl man sowieso schon fast t&#228;glich gepr&#252;ft wird, und oft nicht besteht.<br />
<strong><br />
Autor:</strong> Solche Worte hatte Andreas von seinem Gast nicht erwartet. Ihm wurde nahezu in allem widersprochen. Und als Walter ihn dann einlud, &#252;bermorgen zu ihm zu kommen, willigte er zwar ein, doch in seinem Inneren wehrte sich alles dagegen. Es wurde ihm sogar recht unbehaglich, einerseits seinem Gast h&#246;flich zuzuh&#246;ren und andererseits schon solch eine Abneigung ihm gegen&#252;ber zu haben. Als Walter dann nach Hause musste, begleitete Andreas ihn um nicht unfreundlich zu erscheinen zum Auto, wo Walter ihm noch etwas zu sagen hatte:<br />
<strong><br />
Walter:</strong> Also, vergiss nicht, mich Freitags zu besuchen. Und zu unserem ersten Thema h&#228;tte ich noch etwas. Ich rate dir nicht, nebenberufliche Arbeit. Aber auch Bodybuilding nur dann, wenn es deiner Gesundheit dient. Solange du alles zum Leben hast, strebe nicht nach Geld, sondern wie du die Zeit auskaufen k&#246;nntest. Machs gut! Gute Nacht!</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Gute Nacht.<br />
<strong><br />
Autor:</strong> W&#228;hrend Walter losfuhr, glaubte Andreas einen Fehler gemacht zu haben, als er Walter einlud. Seiner Meinung nach, nahm dieser alles zu ernst und g&#246;nnte keinem anderen eine freie Meinung. Er h&#228;tte ja gleich ins Kloster gehen k&#246;nnen, dann w&#252;rde er unter denen, die Gott in der Freiheit dienen wollen, wenigstens keine entmutigenden Botschaften verbreiten, dachte Andreas.<br />
Da ihm aber keine Ausrede einfiel, machte er sich dann doch Freitagabends auf den Weg, in der Hoffnung Monika anders kennen zu lernen. Bei Walter lernte er dann auch die ganze 7-k&#246;pfige Familie kennen. W&#228;hrend Monika den Tisch deckte, unterhielten sich die jungen M&#228;nner &#252;ber die vergangene Singstunde, die auch von dem Neuen besucht worden war. Als alles fertig war, begaben sich alle zu Tisch. Nachdem das Tischgebet gesprochen war, wurde es wieder ganz still. Andreas wurde diese Stille unbehaglich und er suchte nach einem passenden Gespr&#228;chsstoff um die Stille zu brechen. Doch er wurde rechtzeitig dieser Aufgabe entledigt.</p>
<p><strong>Monika:</strong> Habt ihr eigentlich auch ein Orchester in der Gemeinde?<br />
<strong><br />
Andreas:</strong> Ja, zwar kein gro&#223;es, aber wir haben trotzdem regelm&#228;&#223;ig Montag um 7 Uhr &#220;bstunde. Ich bin kein Mitglied, weil ich zu wenig Zeit dazu habe.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Monika hatte von Walter schon erfahren, wie es um Andreas freie Zeit stand und fragte deshalb nicht weiter. Daf&#252;r hatte aber Andreas eine Frage auf den Lippen:</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Ach, was ich euch fragen wollte: Es ist schon ziemlich sicher, dass ihr Gemeinde und Jugendmitglieder werdet. Wollt ihr da vielleicht am diesj&#228;hrigen Urlaub mitmachen? Um genauer zu sein: es sind schon 3 verschiedene geplant.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Nun berichtete Andreas, dass die erste Freizeit offiziell von der Jugend organisiert worden war und in &#214;sterreich stattfinden sollte. Die zweite sei f&#252;r Leute, die in einem Missionswerk aushelfen wollten. Und die dritte sei von Alexander und ihm organisiert worden und liefe privat. Das Ziel sei Spanien.</p>
<p><strong>Monika:</strong> Wir haben noch gar nicht an Urlaub gedacht, aber ich w&#252;rde mich ganz besonders f&#252;r das Missionswerk interessieren.</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Oh, dann kennst du dich schlecht aus. Da fahren nur Sch&#252;ler die viel Zeit haben und einige &#228;ltere scheinheilige mit. Die mit der ganzen Jugend fahren, sind auch so langweilige Typen. Daf&#252;r geht in Spanien was ab. Da hat uns keiner etwas zu sagen, und wir k&#246;nnen machen was wir wollen. Es wird zwar teuer, aber wozu verdient man sich sein Geld? Meer, Sand und Sonne habe ich schon lange nicht mehr genossen. Das letzte Mal waren wir in so einem einsamen, von der Welt abgeschlossenen Gebirgsdorf. Ein glatter Reinfall auf eine Werbung.<br />
<strong><br />
Monika:</strong> Andreas, findest du nicht, dass euer Plan ein wenig verantwortungslos aufgebaut ist? Du kannst es dir wohl gar nicht vorstellen, was auf so einer weiten Reise alles passieren kann, wenn man nicht jemanden mit hat, der f&#252;r alles Tun und Lassen gerade steht. Ich sage es dir aus eigener Erfahrung. Als Walter noch unbekehrt und ich mit halbem Herzen f&#252;r Gott da war, haben wir auch solche Reisen unternommen. Ich hoffte auf diesen Reisen endlich mal meine modischen Kleider anziehen zu d&#252;rfen, die in der Kirche zum Ansto&#223; waren. Meine Haarspraydose habe ich sicher genau so oft und lang, wie eine Fris&#246;se f&#252;r ihre Kunden, benutzt. Es fragt sich, ob eine Theaterdame mehr Parf&#252;m und Schminke benutzt, als ich damals auf einer Reise verbraucht hatte. Ich wollte auch etwas mit Jungs erleben, doch Gott hatte mich davor bewahrt, wof&#252;r ich ihm sehr dankbar bin. Das alles ist mir jetzt zuwider, weil es mir zwar augenblickliche Freude, aber ein ungl&#252;ckliches Leben geben w&#252;rde. Vor Autopannen, Krankheit, unabsichtliche Verwicklung in einen kriminellen Fall und unverantwortliche Freundschaften seid ihr, wie auch wir damals, nicht sicher. Wie gut war es f&#252;r mich, als ich sp&#228;ter eine solche Reise unter der Leitung unseres Jugendleiters unternahm. Ich wollte zwar auf dieser Reise das gleiche tun wie auf den vorigen; er aber hat mich durch sein ernstes Wort und die Bibel vor manchem Unrecht gegen&#252;ber meinem Heiland, der ja alles sah, zur&#252;ckgehalten. Nach dieser Reise habe ich mich durch Gottes Hilfe ge&#228;ndert. Ich w&#252;rde auch euch nicht raten, wegzufahren, ohne einen in der Bibel gegr&#252;ndeten und vertrauensvollen aber auch autorit&#228;ren Bruder der euch betreuen k&#246;nnte mitzunehmen.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Monika und Walter erz&#228;hlten ihm noch manches Erlebnis aus ihrem Leben, das mit Motiven, die ihm sehr bekannt waren, weil es zum Teil seine eigenen waren, begann und b&#246;se endete. Doch er konnte ihnen nicht glauben, dass seine Einstellung gegen&#252;ber Gott falsch ist. Als er dieser Rede innerlich satt nach Hause wollte, wurde er von ihnen zum Auto begleitet. Die n&#228;chsten zwei Wochen versuchte er mit allen m&#246;glichen Mitteln, eine Begegnung mit den Geschwistern zu vermeiden. Umso mehr unterhielt er sich in dieser Zeit mit anderen Jugendlichen, die die Neuen auch schon kennengelernt hatten. Eines Tages trifft er seinen Freund Alexander.<br />
<strong><br />
Alexander:</strong> Hallo Andy, wie geht’s?</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Hallo Alex. Na ja, leidlich. Ah, jetzt f&#228;llt mir wieder ein, was ich dich gestern schon fragen wollte. Wie gefallen dir eigentlich Walter und Monika?<br />
<strong><br />
Alexander:</strong> Mit Walter habe ich mich noch nicht ganz bekannt gemacht. Nur vom Sehen, H&#246;ren, Gr&#252;&#223;en wei&#223; ich wie er ist. N&#228;mlich genauso wie seine Schwester, die ich vorgestern kennengelernt habe. Du wei&#223;t ja, sie sind schon letzte Woche in die Gemeinde aufgenommen worden. Nun war sie am Montag schon auf der Orchesterprobe. Sie spielt Gitarre, Akkordeon und Fl&#246;te, was dich freilich nicht interessiert. Also, nach der &#220;bstunde habe ich sie gefragt ob ich sie heimfahren soll, da sie keine M&#246;glichkeit hatte nach Hause zu kommen. Sie willigte ein und so nahm ich sie mit. Ich legte gleich meine beste Kassette mit den englischen Liedern ein und fragte sie dann, wie sie ihr gefallen w&#252;rden. Und wei&#223;t du, was sie mir geantwortet hat?</p>
<p><strong>Monika: </strong> Alexander, nimm es mir nicht &#252;bel, aber diese Lieder reizen viel mehr den K&#246;rper, als dass sie die Seele erbauen. Vielleicht siehst du keine Gefahr in dieser Musik, aber ich bin schon den Weg gegangen, den alle jugendlichen gehen m&#252;ssen, die sich erst f&#252;r betonungsverschobene Rhythmen, dann f&#252;r Rock &#228;hnliche Schlagzeugbeteiligung und schlie&#223;lich ganz f&#252;r die Rockmusik interessieren. Ich hatte mich auch f&#252;r diese Lieder interessiert, und bin dann sehr schnell den Weg abw&#228;rts gestiegen. Ich habe am Ende sogar christliche Rockmusik geh&#246;rt, deren sogenannt christliche Konzerte zu einer Disco wurden. Wenn wir als Christen in dieser Musik Gott suchen, dann sind wir wahrscheinlich auf einem gr&#246;&#223;eren Irrweg, als Anh&#228;nger von manchen Irrlehren.<br />
<strong><br />
Alexander:</strong> Dann hat sie mir geraten, nie Lieder anzuh&#246;ren deren Bedeutung ich wegen der Sprache nicht verstehe. Da man wom&#246;glich sogar an einer Gottesl&#228;sterung die man h&#246;rt, beteiligt w&#228;re. Sie versprach mir dann noch, einige B&#252;cher die das Thema noch ausf&#252;hrlicher beschreiben sollten zu geben. Dann bedankte und verabschiedete sie sich. Also ich finde, irgendwie nehmen die alles viel zu eng.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Dieser Meinung war Andreas, wie schon erw&#228;hnt, auch. Doch diese zwei Wochen der Trennung, von den neuen waren schwere Wochen f&#252;r ihn. Er brauchte Geld, denn seine Monatsration war wieder einmal ausgegangen. Er nahm also wieder Privatauftr&#228;ge an, was ihm die Meidung der Neuen erleichterte, denn er war jetzt seltener in der Kirche und fuhr eilig wieder fort, wenn er sich mal sehen lie&#223;. Er kam selten vor Mitternacht nach Hause und da er Schlaf trotzdem brauchte, verzichtete er aufs Bibel lesen, Stille Zeit und auf alles, was ihm, wenn er nur hauptberuflich arbeitete, angeblich viel Zeit wegnahm. So kam er in Stress, dass er des &#214;fteren an Walters Worte denken musste. Vielleicht hatte er ja recht, wenn er sagte, dass es keinen Sinn h&#228;tte, soviel Geld f&#252;r Vergn&#252;gen und Kleidung auszugeben.  Andererseits war er ja bekannt, als einer der immer die besten und teuersten Klamotten hatte: also einer, der immer die besten Mittel f&#252;r ein Unternehmen stellte und als einer der das sch&#246;nste, teuerste und am besten ausgestattete Auto hatte. Das erf&#252;llte ihn mit Stolz. Und sollte er nun auf dies alles verzichten? Nur um etwas mehr Zeit f&#252;r die Bibel zu haben. Nein, er war ja sowieso einer der keinen Bibelvers auswendig lernen konnte, und nach 5 Minuten verga&#223;, was er soeben gelesen hatte. Nein, er lebte nicht davon. Nat&#252;rlich hatte er keinen Grund auf alles zu achten. Er brauchte ja keine Bu&#223;e mehr zu tun &#8211; und Heiligung sei sowieso etwas f&#252;r die Alten. Aber eine Predigt die ihn anging, konnte er nach Monaten sp&#228;ter nacherz&#228;hlen. Zum Beispiel interessierte ihn, was Gott von denen h&#228;lt, die h&#228;ufig spenden oder im Kirchenchor singen. Das war so sein Gedankengang, als er pl&#246;tzlich gest&#246;rt wurde. Ein Streifenwagen hatte seinen BMW soeben &#252;berholt und gehupt. Er hatte wieder einmal die Geschwindigkeit &#252;berschritten. Normalerweise waren es immer riskante &#252;berhol Man&#246;ver mit seinem PS-starken Wagen, die die Aufmerksamkeit der Ordnungsh&#252;ter schon oft auf ihn gelenkt hatte. Heute war er einfach aus Gewohnheit den Verkehrsschildern nicht gefolgt und war so in Gedanken versunken, dass er den folgenden Polizeiwagen erst jetzt bemerkte.<br />
Den darauffolgenden Samstag veranstaltete die Jugend einen Ausflug zu einem nahegelegenen Grillplatz. Auch der gestresste Karosseriebauer nahm teil. Nach einigen Stunden fr&#246;hlichen Spieles waren alle damit besch&#228;ftigt, das Grillen zu beschleunigen und bald schon durfte die Jugend nach einem Gebet f&#252;r die Speise zu den W&#252;rstchen langen. Monika, Walter und Andreas setzten sich zusammen an einen Tisch, denn Andreas wollte sie nach der Trennung wieder sprechen. Es war nicht seine Absicht,  ihnen vorzugaukeln, er h&#228;tte nichts gegen sie. Nein, er suchte ein ernstes Gespr&#228;ch welches er eigens einleitete:</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Walter, ich habe &#252;ber eure Worte nachgedacht. Ich gebe zu, dass mein Leben nach biblischem Sinn nicht ganz in Ordnung ist. Meine W&#252;nsche sind so zeitlich und gerade ich muss auch viel Geld f&#252;r sie ausgeben. Ich habe von allem vielleicht das beste in der ganzen Jugend, und doch macht es mich um so leerer im Innern wenn ich nachdenke, dass ich f&#252;r mein Auto, meine Kleider und manches mehr, soviel gearbeitet und manche Andacht vers&#228;umt habe obwohl mich keine Schulden dazu zwangen. Ihr k&#246;nnt es euch gar nicht vorstellen, welchen Stress ich in den letzten zwei Wochen hatte, weil ich wieder mal nebenbei verdiente. Und was konnte ich mit dem Geld anfangen, das ich unter Aufopferung der Andachten und der Stillen Zeit verdient habe? Eine Geldbu&#223;e wegen verkehrswidrigem benehmen, einige &#252;berfl&#252;ssige Kleider, die meinen Kleiderschrank sowieso schon w&#246;lben und ich konnte noch etwas f&#252;r den Urlaub zur&#252;cklegen. Meine Seele ist manchmal davon umso leerer, wenn ich mal dar&#252;ber nachdenke. Aber andererseits, was w&#252;rdet ihr mir vorschlagen? Soll ich etwa in Zukunft M&#246;nch werden und durch die Stra&#223;en mit einer gro&#223;en Bibel in der Hand und einem frommen Kopf laufen? Es bringt doch auch nichts, eine Gesetzeslast auf sich zu laden die ganz der Natur widerstrebt. Dann f&#252;hle  ich mich sicher auch nicht besser als bisher.</p>
<p><strong>Monika:</strong> Andreas, ich glaube dir fehlt die Liebe, 1.Joh. 5,3. Du musst das „halten von Gottes Geboten“ falsch verstanden haben. Es gibt zwar Menschen die die Gebote befolgen, obwohl es eine Last f&#252;r sie ist. Doch sie sind ge&#252;bt darin. Aber f&#252;r uns gilt etwas anderes: 1.Joh. 4,9 + 10. Die Dankbarkeit f&#252;r sein Erl&#246;sungswerk am Kreuz auf Golgatha gibt uns die Liebe zu Jesus und dem Vater, so dass wir gern bereit sind auf alles zu verzichten, was der Seele schadet. Wer dazu nicht f&#228;hig ist, dem fehlt die Liebe, die doch die gr&#246;&#223;te Gabe ist, damit wir in Christus bleiben, 1.Joh. 4,16. Wenn du das Gesetz auf dich nimmst, um dir den Himmel und ein gutes Gewissen zu verdienen, f&#228;llt es dir zur Last. Aber aus Liebe zum Erl&#246;ser findest du Freude an einem Leben das zwar nicht auf Rosen gebettet ist, aber dich doch viel gl&#252;cklicher macht.</p>
<p><strong>Autor:</strong> So sprachen sie noch einige Zeit miteinander bis Andreas den Wunsch &#228;u&#223;erte, in der Stille mit ihnen zu beten. Nach diesem Gebet &#228;nderte sich vieles in Andreas Leben. Es machte ihm keinen Spa&#223; mehr, von allem das teuerste und beste zu haben um aufzufallen. Auch den Urlaub schrieb er ab, weil er die Gefahren jetzt auch erkannte, denen sich die gemeldeten drei jungen M&#228;nner und zwei M&#228;dchen aus der Jugend aussetzen w&#252;rden, wenn sie auf eigene Faust einen l&#228;ngeren Aufenthalt alleine in einem fremden Land wagen w&#252;rden. Auch an Bodybuilding hatte er kein Interesse mehr, da er kerngesund war und diese Sportart ihm fr&#252;her viel Zeit geraubt hatte. Und da er jetzt Haupt- oder nebenberuflich mehr verdiente als er dringend brauchte, weihte er den &#220;berschuss aus Dankbarkeit seinem Erl&#246;ser, den er neu lieb gewonnen hatte. Er sah jetzt auch ganz allgemein ein, dass seine W&#252;nsche, sein Denken und sein Handeln nicht mit dem seines Herrn &#252;bereingestimmt hatten. Also begann er ein neues gl&#252;ckliches Leben indem er jetzt f&#252;r den Herrn da war und nicht f&#252;r sich und seine W&#252;nsche.</p>
<p>Lieber Zuh&#246;rer, diese Geschichte soll uns nicht dazu f&#252;hren, unsere Autos, Kleider und unseren auch manchmal erholungsbed&#252;rftigen K&#246;rper verkommen zu lassen. Aber sie will uns auffordern diese W&#252;nsche ganz und gar Nebensache sein zu lassen und unsere wichtigen und wichtigsten W&#252;nsche, denen des Herrn zu unterstellen. Lasst uns wie es in Matth&#228;us 6,33 steht, zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit trachten, so wird uns auch alles andre zufallen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=117">In einer westdeutschen Stadt...</a> <small>(51KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 677 <br />
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		<title>Onesimus</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 20:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Onesimus, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 7 Personen Sprecher: Man schrieb das Jahr 60 n.Chr. Das R&#246;mische Reich bildete damals den Mittelpunkt der Welt. Allerdings war es trotz der Gr&#246;&#223;e, des Reichtums und der Macht ein eher trauriger Anblick, der sich dem aufmerksamen Zuschauer darbot. Krieg, Sklavenhandel, Unmoral, Korruption und Gottlosigkeit zerm&#252;rbten langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Onesimus, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 7 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Man schrieb das Jahr 60 n.Chr. Das R&#246;mische Reich bildete damals den Mittelpunkt der Welt. Allerdings war es trotz der Gr&#246;&#223;e, des Reichtums und der Macht ein eher trauriger Anblick, der sich dem aufmerksamen Zuschauer darbot. Krieg, Sklavenhandel, Unmoral, Korruption und Gottlosigkeit zerm&#252;rbten langsam aber sicher den scheinbar festen und unverg&#228;nglichen R&#246;mischen Staat.<br />
Auch in dem Provinzst&#228;dtchen Koloss&#228; in Kleinasien war das nicht anders. Auch hier gab es Sklaven und Unmoral, Korruption und Gottlosigkeit.  Ein trostloser Anblick, w&#228;re da nicht diese Gruppe von Menschen gewesen, die im Kontrast zu allen anderen Bewohnern der Stadt, ein Leben nach den Ma&#223;st&#228;ben Gottes zu leben versuchten. „Christen“ nannte man sie allgemein, obwohl die W&#246;rtchen „Spinner“ und „Fromme“ nicht selten herhalten mussten, wenn man ihren Lebensstil bewerten wollte.<br />
Da war zum Beispiel dieser Philemon, ein sehr wohlhabender Mann mit einigen Sklaven. Mit ihm fing das ganze Unheil ja an. Von einem ehemaligen j&#252;dischen Rabbi, Paulus hie&#223; der, lie&#223; er sich bekehren und wurde &#252;ber Nacht ein vollkommen anderer Mensch. Keiner wurde klug aus ihm, er fluchte nicht mehr, wurde auf einmal ehrlich und lie&#223; sich nicht bestechen, aber was das schlimmste war &#8211; er behandelte seine Sklaven pl&#246;tzlich wie Menschen. Einige, und das erregte am meisten &#196;rger, nannte er pl&#246;tzlich sogar Br&#252;der. Sein Haus wurde zum Treffpunkt aller Frommen und Notbed&#252;rftigen. Seine Sklaven f&#252;hlten sich wohl bei ihm und einige von ihnen wurden auch Christen.<br />
Verstehen konnte das keiner in Koloss&#228;. Noch nicht einmal der eigene Sklave von Philemon &#8211; Onesimus. Sicher, er hatte es gut bei Philemon, sehr gut sogar, aber dass sein Herr nun auch noch versuchte ihn f&#252;r den Glauben zu gewinnen, das ging nun doch etwas zu weit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus:</span> Dieses fromme Gerede geht mir auf die Nerven. Ich will frei sein! Das brauche ich und nicht Gott. Freiheit! Aber wenn ich auch weglaufe, wohin soll ich gehen? Wo werden sie mich nicht suchen? Ja, Rom! Da wird mich bestimmt keiner suchen! Da werde ich mein Gl&#252;ck machen! Ich brauche nur noch Geld f&#252;r den weiten, Weg und dann&#8230; Aber mein Herr hat ja genug davon, warum sollte ich mir nicht etwas nehmen? Dieser Tag war der letzte in diesem Haus. Heute Nacht ist es soweit&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So missbrauchte Onesimus das Vertrauen seines Herrn Philemon, bestahl ihn und floh.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus:</span> Frei! Endlich frei! Ist das herrlich! Auch die Reise nach Rom war gar nicht so schlimm. Ha &#8211; die k&#246;nnen mich lange suchen. F&#252;r mich f&#228;ngt mein Leben jetzt erst an. Ohne Gott und fromme Spr&#252;che!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Doch schon nach wenigen Tagen musste er feststellen, dass seine Lage weniger als gl&#252;cklich war. Er fand keine Arbeit, denn es waren viele freigelassene Sklaven in der Stadt, die wie er nun versuchten in Rom ihr Gl&#252;ck zu machen. Die st&#228;ndigen Kriege und das verschwenderische Leben des Kaisers hat viele Menschen zu armen Leuten gemacht, die immer mehr die Stra&#223;en Roms f&#252;llten und Unruhen in die Stadt brachten. Und dann gab es noch den Zirkus. Um die Aufmerksamkeit des Volkes von den Problemen weg zu lenken, veranstaltete man im Zirkus und Theater brutale Spiele.<br />
Onesimus war st&#228;ndig der Gefahr ausgesetzt, als entlaufener Sklave erkannt und festgenommen zu werden. Allein der Gedanke, als Futter f&#252;r die wilden Tiere im Zirkus enden zu k&#246;nnen oder als k&#228;mpfender Gladiator vom Gegner get&#246;tet zu werden, lie&#223;en keine gro&#223;e Freude an der neu gewonnenen Freiheit aufkommen. Vielmehr erschien die Freiheit in Anbetracht dieser Tatsachen als Spott. So hatte er sie sich nicht vorgestellt. In Gedanken versunken ging er durch die Stadt. Er merkte gar nicht, wie er sich einer gro&#223;en Menge von Leuten gen&#228;hert hatte. Pl&#246;tzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen, denn die Worte, die der Mann in der Mitte der Menge laut und deutlich aussprach klangen sehr vertraut. Waren das nicht die gleichen Worte, die sein Herr Philemon ihm jeden Tag gesagt hatte. Worte, &#252;ber die er nie nachgedacht hatte. Doch jetzt, inmitten den bitteren Erfahrungen seines Lebens, waren es Worte des Leben: Worte von Jesu Liebe f&#252;r jedermann &#8211; also auch f&#252;r ihn. Worte von dem neuen Leben und der wahren Freiheit in Christus &#8211; f&#252;r jedermann &#8211; also auch f&#252;r ihn.<br />
Er versuchte an diesen Mann n&#228;her heran zu kommen, doch die Menschenmenge war zu dicht. Und nun ging der Mann gar weiter. Vorbei? Aber er wollte doch noch gerne mehr h&#246;ren, er wollte wissen, wie er es erleben kann! War nun die Gelegenheit vertan?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus: </span>Nein, nicht weggehen! Vorbei! Wie soll ich den blo&#223; zwischen all den Menschen wiederfinden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Passant:</span> Junger Mann, kann ich Ihnen vielleicht helfen? Wenn Sie den Prediger dort meinen, dann kann ich Ihnen sagen, wo Sie den wiederfinden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus: </span>Wirklich? Kennen sie den denn? Wird er auch mit mir reden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Passant:</span> Aber sicher kenne ich den. Das ist doch Paulus, der Prediger der Chris-ten. Und reden tut der mit jedem, der es nur m&#246;chte. Kommen Sie, ich zeige Ihnen, wo er wohnt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>So kam Onesimus zu Paulus und h&#246;rte die Botschaft von der Liebe Christi. Sein langj&#228;hriger Wunsch nach Freiheit fand hier seine Erf&#252;llung &#8211; in der einzigen und wahren Freiheit, die nur Christus geben kann. Er wurde ein Kind Gottes. Da er keine Bleibe hatte, nahm Paulus ihn bei sich auf. Mit der Zeit wurde Onesimus zu einem der treuesten Diener von Paulus. Dieser sch&#228;tzte den Dienst auch sehr und hatte den Onesimus von Herzen lieb gewonnen. Doch eines Tages&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Paulus: </span>Ich danke jeden Tag unserem Herrn Jesus Christus f&#252;r dich, Onesimus, f&#252;r deine Liebe und Dienstbereitschaft. Doch ich kann und darf dich nicht bei mir behalten, auch wenn ich oft daran gedacht habe. Ich muss dich zu deinem Herrn Philemon zur&#252;ckschicken, das bin ich ihm schuldig. Ich gebe dir einen Brief an ihn mit und bin &#252;berzeugt, er wird dir vergeben und dich wieder aufnehmen.</p>
<p style="font-style: italic; text-align: center;">- Lied -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So reiste Onesimus mit bangem und doch erwartungsvollem Herzen zur&#252;ck. Was erwartete ihn bei Philemon? Wie viel war nun anders als damals? Sein Herr war nun auch sein Bruder. W&#252;rde er ihm wieder vergeben und Vertrauen schenken? Der Glaube von beiden war in dieser Situation hart auf die Probe gestellt. Denn auch f&#252;r Philemon war es eine schwere Zeit gewesen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Appia: </span>Woran denkst du, Philemon? Stehst dauernd am Fenster und schaust in die Ferne. Ist es noch immer die alte Geschichte mit dem entlaufenen Sklaven?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon: </span>Ach, weist du, Appia&#8230; Onesimus &#8211; wie konnte er nur weglaufen? Wir haben uns doch ehrlich bem&#252;ht unsere Leute gut zu behandeln. Das sind wir unserem Herrn Jesus Christus schuldig, dessen Sklaven wir geworden sind. Und das Evangelium haben wir ihm doch auch so oft weiter gesagt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Appia:</span> Vielleicht hat ihm gerade das nicht behagt. Es war ihm nicht interessant genug. Er wollte in die weite Welt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon: </span>Schon, aber was mich am meisten bedr&#252;ckt &#8211; er hat mich bestohlen, er hat Geld mitgenommen. Dabei habe ich ihm vertraut.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Appia: </span>So! Das hast du mir aber nie vorher gesagt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon: </span>Ja, ich wollte dich nicht zu sehr beunruhigen. Onesimus &#8211; „n&#252;tzlich“ bedeutet sein Name. F&#252;r mich ist er ein Nichtsnutz gewesen, nur Schaden habe ich von ihm gehabt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Appia:</span> Beruhige dich, Philemon. Lass uns lieber f&#252;r ihn beten. Denn im Grunde genommen ist er ein armer Mensch, der geblendet von falschen Vorstellungen in die Irre geht. Nur Jesus allein kann ihm helfen. Lass uns daf&#252;r beten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon: </span>Du hast schon recht, Appia. Mein &#196;rger ist nicht in Ordnung. Gott gebe mir Kraft, ihm zu vergeben!</p>
<p style="font-style: italic;">KLOPFEN!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon:</span> Ja! Herein! Ah, du bist es, Archipus! Sei gegr&#252;&#223;t. Was f&#252;hrt dich zu uns?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Archipus:</span> Ihr bekommt Besuch!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon:</span> Besuch?! Lass ihn doch hereinkommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Archipus:</span> Ja, es ist ein besonderer Besuch. Als ich an eurem Haus vorbeiging, sah ich unten am Tor Onesimus stehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon:</span> Onesimus?!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Archipus:</span> Ja, Onesimus. Er traut sich offenbar nicht herein. Aber er scheint mir auch nicht mehr ganz der alte zu sein wie damals, als er von euch weglief.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Appia: </span>Lass ihn hereinkommen, gerade haben wir von ihm gesprochen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon:</span> Ja, f&#252;hre ihn herein.</p>
<p><span style="font-style: italic;">ONESIMUS ERSCHEINT MIT GESENKTEM KOPF</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus:</span> Ich komme zur&#252;ck, mein Herr&#8230; es tut mir leid&#8230; k&#246;nnt Ihr mir vergeben, wie auch Christus mir vergeben hat? Hier ein Brief von Paulus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon:</span> Von Paulus? Du warst bei Paulus? Zeig her!</p>
<p style="font-style: italic;">DER BRIEF DES PAULUS AN PHILEMON</p>
<p>,,Paulus, der im Gef&#228;ngnis ist, weil er das Evangelium von Jesus Christus verk&#252;ndigt, und Timotheus schreiben diesen Brief an ihren lieben Freund und Mitarbeiter Philemon. Wir gr&#252;&#223;en auch unsere liebe Schwester Appia sowie Archipus, der sich wie wir mit aller Kraft f&#252;r das Evangelium einsetzt, und alle anderen Christen in Philemons Haus. Wir w&#252;nschen euch allen Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus.<br />
Lieber Philemon! Ich danke meinem Gott immer wieder, wenn ich f&#252;r dich bete. Denn ich habe erfahren, wie fest du an unseren Herrn Jesus glaubst und mit welch liebevoller F&#252;rsorge du allen Christen begegnest. Ich bete, dass der Glaube, der uns miteinander verbindet, in dir weiter w&#228;chst und du immer mehr erkennst, wie reich uns Jesus Christus beschenkt hat. Durch deine Liebe habe ich viel Freude und Ermutigung erfahren, denn ich wei&#223;, wie oft du andere Christen in ihrem Glauben gest&#228;rkt hast.<br />
Aus diesem Grunde m&#246;chte ich dich jetzt um etwas bitten, was ich als Botschafter Jesu Christi auch mit gutem Recht von dir verlangen k&#246;nnte. Doch weil wir beide von Christus geliebt werden, m&#246;chte ich dir nichts befehlen, sondern dich schlicht und einfach bitten als ein alter Mann, den man ins Gef&#228;ngnis geworfen hat, weil er das Evangelium von Jesus Christus verk&#252;ndigt.<br />
Es geht um deinen Sklaven Onesimus, der hier durch mich zum Glauben an Christus gefunden hat und mir ein lieber Sohn geworden ist. M&#246;glich, dass er fr&#252;her seinem Namen keine Ehre gemacht hat und f&#252;r dich nicht besonders n&#252;tzlich war. Aber wie n&#252;tzlich wird er von nun an f&#252;r dich und f&#252;r mich sein! Ich schicke ihn jetzt zu dir zur&#252;ck und mit ihm mein eigenes Herz. Wie gern h&#228;tte ich ihn noch bei mir behalten, solange ich f&#252;r das Evangelium im Gef&#228;ngnis sein muss. Er h&#228;tte mir helfen k&#246;nnen, so wie du selbst es tun w&#252;rdest. Aber ich wollte ihn nicht ohne deine Einwilligung hier behalten. Denn zu einer guten Tat sollte man nicht gezwungen werden, sondern freiwillig bereit sein.<br />
Eins bitte ich dich noch zu bedenken: Vielleicht ist dir Onesimus nur deshalb f&#252;r eine kurze Zeit genommen worden, damit er endg&#252;ltig und f&#252;r immer zu dir zur&#252;ckkehrt. Nun kommt er nicht nur als dein Sklave wieder, du wirst viel mehr an ihm haben: einen geliebten Bruder. Das ist er f&#252;r mich gewesen. Wie viel mehr wird er es f&#252;r dich sein, wo er doch zu dir geh&#246;rt, als Mensch und nun auch als Christ.<br />
Wenn ich nun dein Freund und Bruder bin, dann nimm Onesimus auf, als w&#252;rde ich selbst zu dir kommen. Sollte dir durch seine Flucht irgendein Schaden entstanden sein oder sollte er dir etwas schulden dann stelle es mir in Rechnung. Ich werde es bezahlen. Damit verb&#252;rge ich mich hier mit meiner Unterschrift. Was du mir schuldest, weil du durch mich zum Glauben an Jesus Christus gefunden hast, davon will ich hier gar nicht reden. Lieber Philemon! Bereite mir doch diese Freude und erf&#252;lle meine Bitte!  Sei mir auch einmal von Nutzen! Das w&#252;rde mich im Glauben sehr ermutigen. Ich habe dir diesen Brief geschrieben, weil ich darauf vertraue, dass du meine Bitte erf&#252;llst. Doch ich denke, du wirst noch mehr tun, als ich von dir erbitte. &#220;brigens rechne ich damit, dass Gott eure Gebete erh&#246;rt und ich bald zu euch kommen kann. Dann w&#252;rde ich gerne bei dir wohnen. Epaphras l&#228;sst dich herzlich gr&#252;&#223;en. Er ist mit mir f&#252;r Christus im Gef&#228;ngnis. Herzliche Gr&#252;&#223;e auch von meinen Mitarbeitern Markus, Aristarchus, Demas und Lukas.<br />
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus soll euch leiten:“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus:</span> Bitte, vergib mir, Herr. Ich habe Euch viel Not und &#196;rger bereitet, aber ich in nicht mehr der alte Onesimus, das d&#252;rft Ihr mir glauben. In Rom traf ich Paulus; Br&#252;der brachten mich zu ihm.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Archipus: </span>Das war eine F&#252;hrung Gottes!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Onesimus:</span> Ja, das wei&#223; ich, Archipus, und ich bin Gott dankbar daf&#252;r. Paulus hat mir den Weg zu Jesus gezeigt. All meine Schuld konnte ich ans Licht bringen und nun m&#246;chte ich auch in Ordnung bringen, was ich Euch, mein Herr Philemon, angetan habe. Bitte, nimmt mich wieder auf, ich will Euch jetzt in Treue dienen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Philemon:</span> Onesimus, du hast einen guten F&#252;rsprecher. Und wenn Paulus dich schickt im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dann muss ich&#8230; nein, nein, dann will ich dich wieder aufnehmen. Hier meine Hand, Bruder Onesimus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Archipus:</span> Der Herr ist wunderbar! Er sucht die Verlorenen und bringt sie wieder zur&#252;ck.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Appia:</span> Ja, das m&#252;ssen wir feiern. Komm mit an den Tisch, Onesimus. Jetzt geh&#246;rst du f&#252;r immer zu uns. Archipus, komm setzt dich auch zu uns.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So hat Onesimus die erw&#252;nschte Freiheit in der Bindung an den Herrn Jesus Christus gefunden. Verbunden damit kam auch der Friede mit Gott und auch Menschen. Er wurde ein neuer und gl&#252;cklicher Mensch.<br />
Und du, lieber Zuh&#246;rer, hast du die wahre Freiheit und den wahren Frieden gefunden? Sicherlich sind wir keine Sklaven von irgendwelchen Menschen, und doch sind wir oft Sklaven. Wer S&#252;nde tut, der ist der S&#252;nde Knecht, sagt die Bibel. Du hast die Wahl, weiterhin der S&#252;nde Knecht, also Sklave zu sein, oder ein freies Kind Gottes zu werden.<br />
Denn, wen Jesus frei macht, der ist recht frei.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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		<title>Der Weg zur Freiheit!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg zur Freiheit, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 12 Personen Sprecher: Das folgende St&#252;ck ist ein Tatsachenbericht, in dem nur die Namen ge&#228;ndert wurden. Peter: Endlich ist es soweit, jetzt geht&#8217;s in die Freiheit! Frei vom t&#228;glichen Druck der Eltern. Die Mutter, sie meint es ja gut, aber wie l&#228;stig sind doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Der Weg zur Freiheit, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 12 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Das folgende St&#252;ck ist ein Tatsachenbericht, in dem nur die Namen ge&#228;ndert wurden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Endlich ist es soweit, jetzt geht&#8217;s in die Freiheit!<br />
Frei vom t&#228;glichen Druck der Eltern. Die Mutter, sie meint es ja gut, aber wie l&#228;stig sind doch die Fragen: „Kind, betest du noch?“ „Liest du die Bibel?“ „Was sind das f&#252;r B&#252;cher in deinem Zimmer?“<br />
Frei von dem Besuch der Versammlungen, wo einige der Prediger mit kl&#228;glich weinender Stimme zur Bu&#223;e aufrufen. Das ist am Sonntag, aber im Alltag sind es Betr&#252;ger, die nur ihren eigenen Nutzen suchen.<br />
Frei von diesen sogenannten „Freunden“, diesen Kindern der Gl&#228;ubigen, diesen frommen Heuchlern. Am Sonntagmorgen sitzen sie sch&#246;n in der Kirche, aber am Abend schleichen sie paarweise ins Kino. Letztens kam ich unerwartet herein, da tranken sie Wein. Auf meine Frage, was eigentlich los w&#228;re, sagte Jakob: „Wir gehen gleich zu den M&#228;dchen, da sind wir durch den Alkohol ungehemmter.“ Sind das Freunde? Jakob, wie tat er, als ob er mich nicht kenne, als ich in eine Pr&#252;gelei verwickelt wurde und er mir helfen konnte, aber zu meinen Feinden hielt, sich abwandte, als ob er mich nicht s&#228;he? Nur Andreas war eine Ausnahme, aber leider zog seine Familie in eine Gro&#223;stadt und so hat sich unsere Freundschaft verloren. Aber er bot mir ein Zimmer bei ihnen an, und da werde ich jetzt studieren, also bald sind wir wieder zusammen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So in Gedanken versunken fuhr Peter von Zuhause fort. 1500 Kilometer von seinem Dorf entfernt, wollte er studieren. Er war in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und wollte nun mit 17 Jahren seine eigenen Wege gehen. Als er endlich in der Stadt angekommen war, musste Peter feststellen, dass er zu sp&#228;t kam, die Studienpl&#228;tze waren alle belegt. Er h&#228;tte die Bewerbungsunterlagen schon vor 2 Monaten einsenden m&#252;ssen. Was sollte er jetzt tun? Zur&#252;ckfahren?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Zur&#252;ckfahren? Unm&#246;glich, Vater sagte: „Junge, du warst ja immer bei uns Zuhause, ich glaube du schaffst es nicht alleine in der Ferne zu leben und du kommst bald wieder zur&#252;ck.“ Da irrt er sich, zur&#252;ck fahre ich nicht. Aber was kann ich tun? Zuerst brauche ich eine Wohnung und Arbeit, denn ohne Geld geht es ja nicht. &#8211; (nachdenkliche Pause) Moment, ich habe einen Ausweg. Sweta, meine Schwester, wohnt auch in einer Gro&#223;stadt. Sie bot mir an bei ihr zu wohnen und zu lernen, aber die Eltern wollten es nicht so gern, weil sie ja kein „christliches Leben“ f&#252;hrt. Was soll&#8217;s, auf zur Schwester.</p>
<p style="text-align: center; font-style: italic; font-weight: bold;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Er nahm den n&#228;chsten Zug, und weiter ging die Fahrt. Im Bahnhof angekommen wurde er von seiner Schwester mit Blumen begr&#252;&#223;t und freudig in Empfang genommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sweta:</span> Wie gut, dass du gekommen bist, nur keine Sorge, wir schaffen das schon. Wir finden schon einen Ausbildungsplatz. Eine Gro&#223;stadt ist ja kein Dorf. Aber jetzt los, zu uns nach Hause. &#8211; (Gehen, setzen sich an den Tisch)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sweta:</span> So, da sind wir. Mischa ist noch auf Arbeit und die Kinder sind in der Schule, so haben wir ein bisschen Zeit, wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen. Das m&#252;ssen wir jetzt feiern, hier ist dein Glas. „Prost“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Peter z&#246;gerte, Sweta merkte es und sprach ihn an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sweta: </span>H&#246;r mal Peter, dies ist ein echter Traubenwein, du bist jetzt hier und nicht zu Hause. Trink ruhig, du bist ja kein Kind mehr und ich nehme an auch nicht feige, oder?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> (zu sich selbst) Als feige und kindisch m&#246;chte ich ja nicht unbedingt bezeichnet werden, au&#223;erdem was ist schon dabei, ich m&#246;chte Sweta ja auch nicht gleich in den ersten Stunden beleidigen, also&#8230; (zu Sweta) „Prost“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So blieb Peter bei seiner Schwester. Er wurde freundlich von der Familie aufgenommen und nach einigen &#220;berlegungen fuhren sie am anderen Tag zu einem Werk, wo Peter sich vorstellte.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Ja bitte, was kann ich f&#252;r Sie tun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Ich suche eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz als Fr&#228;ser oder Dreher, hier sind meine Unterlagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Oh, ein gutes Zeugnis, aber Sie haben ja noch nicht das 18. Lebensjahr beendet. Besitzen Sie eine Sondergenehmigung, dass Sie die Ausbildung eher machen d&#252;rfen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Nein, die habe ich nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chef:</span> Es tut mir leid, aber ich habe kein Recht Sie einzustellen. Wenn Sie den 18. Geburtstag gefeiert haben &#8211; Herzlich willkommen! Noch besser, nach dem Milit&#228;rdienst.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So ging es von Werk zu Werk, von Betrieb zu Betrieb, aber alles war erfolglos. Endlich willigte man im Stadtkrankenhaus, wo Sweta arbeitete, ein, ihn als Lehrling bei einem Elektromeister Alexej einzustellen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Alexej:</span> Oh, bei mir wirst du es gut haben, ich bringe dir auch bestimmt einiges bei, aber zum Anfang hole mal eine Flasche Wein. Das Gesch&#228;ft ist hier um die Ecke.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Der innere Kampf begann: Soll ich gehen oder nicht? Doch dann ging Peter.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Alexej:</span> Gut hast du das gemacht, auch noch Brot, Wurst und K&#228;se dazugekauft. Deine Schwester sagte, du glaubst an Gott? Ich glaube auch. Aber ich trinke oft aus Verzweiflung. Meine Frau ist seit 12 Jahren gel&#228;hmt. Sie ist immer unzufrieden, das Essen, das ich ihr koche, schmeckt ihr nicht, die W&#228;sche, wie ich sie wasche und b&#252;gle ist auch nicht gut genug. Alles was ich mache nervt und &#228;rgert sie. Die Kinder sind schon alle aus dem Haus, in allem stehe ich allein. Hier die Arbeit, zu Hause die Pflege meiner Frau und der ganze Haushalt und nur immer Unzufriedenheit, sogar noch Eifersucht. Dann trinke ich manchmal ein Schn&#228;pschen und vergesse alles. M&#246;chtest du eine Zigarette rauchen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Nein, danke ich rauche nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Alexej</span>:    Ist ja auch besser.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So ging Peter jetzt Tag f&#252;r Tag zur Arbeit, abends sa&#223; die Familie vor dem Fernseher. Was sollte Peter anderes tun, er hatte noch keine Freunde gefunden. Am Wochenende sagte seine Schwester dann zu ihm:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sweta:</span> H&#246;r mal, ich habe hier den Nachbarjungen in deinem Alter von dir erz&#228;hlt, sie sind auch noch etwas verwandt mit meinem Mann. Sie wollen dich zur Jugendstunde mitnehmen, gehst du mit?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Oh ja, gerne.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Viktor: </span>Hallo, ich bin der Viktor und dies ist mein Bruder Johann. Deine Schwester erz&#228;hlte uns von dir. Die Jugendstunde wird dir bestimmt gefallen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Peter traf sich jetzt h&#228;ufiger mit den Br&#252;dern und es entstand eine Freundschaft. Am Sonntag ging er regelm&#228;&#223;ig zum Gottesdienst, nur fehlte der Glaube an Gott. Es war eine Gewohnheit die er von Zuhause beibehalten hatte, mehr nicht. An einem Sonntag sagte Viktor:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Viktor:</span> Heute abend gehen wir ins Kino, kommst du mit?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter: </span>Ja, ich komme. &#8211; Auch hier das gleiche Spiel: Gottesdienst, Jugendstunde, sp&#228;ter Kino, Bier oder Wein, manche gehen auch tanzen. Die Gespr&#228;che drehen sich um M&#228;dchen, Sex, Klamotten, Geld. Ein Kreis, und ich drehe mich jetzt auch in dieser Mitte. Naja, das ist nun mal so. Eigentlich mag ich Katja ganz gerne, sie hat noch keinen Freund, ist h&#252;bsch, freundlich, unternehmungslustig. Wenn sie mich ansieht, denke ich, dass sie mir gegen&#252;ber auch etwas empfindet. Bei n&#228;chster Gelegenheit spreche ich sie mal an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Gelegenheit kam schon bald. Als Peter Katja nach der Jugendstunde nach Hause begleitete, sprach er sie an:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Du Katja, ich habe dich schon eine Weile beobachtet. Du gef&#228;llst mir, wollen wir nicht Freunde werden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Katja: </span>Naja, von mir aus. Wir k&#246;nnen es ja mal probieren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Jetzt gab es f&#252;r Peter keine freien Abende mehr. Immer war er mit Katja unterwegs, spazieren gehen, Stadtbummel, Unterhaltungen, doch wurde das Band zwischen ihnen nicht st&#228;rker, eine echte Liebe entstand nicht.<br />
Die Arbeit im Krankenhaus ging weiter. An einem Tag half Lena, ein M&#228;dchen aus christlicher Familie, Peter, Kisten ins Nebengeb&#228;ude zu tragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lena:</span> Ich hei&#223;e Lena. Ich habe dich bei uns im Bethaus gesehen und beobachte dich auf der Arbeitsstelle, sag mal Peter, bist du ein Christ?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Ob ich Christ bin? Ich wei&#223; nicht, kann ich mit dir reden?</p>
<p style="text-align: center; font-style: italic; font-weight: bold;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lena:</span> Aber Peter, so kannst du doch nicht gl&#252;cklich sein, wenn du so ein Doppelleben f&#252;hrst. Eigentlich wei&#223;t du ja, wie du zu leben hast. In deiner Kindheit warst du sicher gl&#252;cklicher, als jetzt. Wo kommst du mit so einem Leben hin?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Die Frage blieb unbeantwortet, doch Peter wurde unruhig. Abends erz&#228;hlte er Katja davon.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Katja:</span> Wieso, was hast du nur? Bist du etwa ein schlechter Mensch? Ich glaube eher, dass dir etwas an Lena liegt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter: </span>Katja, versteh mich bitte nicht falsch, aber wie Lena ihren Glauben lebt, da muss es doch mehr geben, als wir bisher verstanden. Sie ist viel gl&#252;cklicher.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Katja:</span> Bist du es nicht mehr? Anfangs, als wir zusammen waren, warst du auch noch gl&#252;cklich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Das bin ich ja auch noch&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Katja:</span> Aber?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter: </span>Ich wei&#223; nicht, lassen wir das.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Von dem Tag ging es mit der Freundschaft bergab. Eines Tages:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Katja:</span> H&#246;r mal Peter. Ich glaube wir merken beide, dass wir nicht zueinander passen. Wir beenden unsere Freundschaft lieber. Es geht einfach nicht mit uns beiden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Eigentlich hast du recht. Aber was sollen wir tun, wir wollen jetzt doch nicht Feinde sein?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Katja:</span> Das nicht, aber es ist besser, wir trennen uns. Mach&#8217;s gut. (Sie geht)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Weg ist sie. Und nun? Lena sch&#228;tze ich als Christin, sie lebt ihren Glauben. Gibt es doch einen Gott?</p>
<p style="text-align: center; font-style: italic; font-weight: bold;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Ich muss noch die Deckenleuchten im Sitzungsraum montieren. Es ist schon 10 min vor f&#252;nf gleich ist Feierabend, schnell an die Arbeit und dann nach Hause.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So in Eile, schaltete er die Sicherung nicht ab. Der Raum war hoch und er wollte keine Zeit mit dem R&#252;cken der Tische vergeuden, also stellte er einen Stuhl auf den Tisch und darauf noch einen Hocker und machte sich an die Arbeit. Er entfernte die Isolierung der Dr&#228;hte und eine ungeheure Kraft warf ihn um. Er rutschte vom Hocker auf den Stuhl, vom Tisch auf den Boden, Hocker und Stuhl folgten. Aber durch ein Wunder war ihm nichts passiert. Er stand auf, machte die Arbeit jetzt ordentlich und fuhr nach Hause.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Und wenn ich jetzt tot w&#228;re, was dann? Gibt es doch einen Gott? Wo f&#252;hrt solch ein Leben hin?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Es vergingen nur wenige Tage. Peter wollte mit einem Linienbus fahren. Der Bus kam und Peter musste noch die Stra&#223;e &#252;berqueren und ca. 100 m weiter war die Haltestelle. Er lief los, als er pl&#246;tzlich seinen Namen h&#246;rte. Er sah sich um &#8211; in diesem Augenblick sauste ein Auto so nah an ihm vorbei, dass es seine Kleider ber&#252;hrte. Der Vater eines Freundes hatte Peter gesehen, als dieser loslief, und ihn gerufen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Das ist ja noch mal gut gegangen, beinahe h&#228;tte mich das Auto &#252;berrollt. Sind das nur Zuf&#228;lle, oder gibt es tats&#228;chlich einen Gott, der mir den Ernst des Lebens zeigt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> So verging das erste Jahr in der Gro&#223;stadt. Mit dem 18. Lebensjahr wurde Peter zum Milit&#228;rdienst einberufen. Vorher fuhr er aber noch nach Hause, um seine Eltern und Geschwister zu besuchen. Es war ein sch&#246;nes Wiedersehen, doch bald schon gab es eine Abschiedsfeier und los ging&#8217;s mit der Eisenbahn zum Bestimmungsort.<br />
Im Wagen herrschte Chaos. Die Neuberufenen fluchten, erz&#228;hlten Witze, spielten Karten und tranken Alkohol. Der Qualm vom Rauchen hing wie eine dichte Wolke &#252;ber ihnen: so ging es mehrere Tage.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> So eine Fahrt erlebe ich das erste Mal. Wenn es doch einen Gott gibt, w&#252;rde ich sagen, eine Fahrt zur H&#246;lle. Und ich, der ich die Freiheit von Gott, von den Eltern suchte, bin doch ein Sklave der Menschen, der S&#252;nde geworden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Mit diesen Gedanken fuhr Peter dem Ziel entgegen. Ihn qu&#228;lte ein unruhiges Gewissen, Verachtung sich selbst gegen&#252;ber, Schuldgef&#252;hle. Er wusste keinen Rat mehr, und so wandte er sich an den einen, der niemals ratlos ist. „Gott im Himmel“, schrie er in seinem Inneren, „wenn es dich gibt, und du S&#252;nder retten m&#246;chtest, so zeige es mir. Gib, dass wenn ich ankomme, ich einen echten Christen als Freund kennenlerne, und ein neues Leben beginne.“</p>
<p style="font-style: italic; font-weight: bold; text-align: center;">- Musik -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Als sie dann endlich am Ziel waren, wurden alle in Gruppen eingeteilt, die jungen Leute sahen erb&#228;rmlich aus. Niemand wusste, was weiter geschehen w&#252;rde. Da kamen pl&#246;tzlich Soldaten auf sie zu.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Soldat: </span>Beherrscht jemand von euch die deutsche oder englische Sprache?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter: </span>(zu sich) Ich kann deutsch, aber was soll ich sagen? Nun gut, vielleicht kann es ja auch ein Vorteil sein. (Zu den Soldaten) Ich spreche deutsch.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Soldat:</span> Kannst du auch lesen und schreiben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Ja.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Soldat:</span> (reicht ihm ein Buch) Dann lies mal hier auf dieser Seite, und dann &#252;bersetze ihn ins Russische.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Mit dem Lesen hatte Peter keine M&#252;he, er las den Text ganz fl&#252;ssig, mit dem &#220;bersetzen wurde es dann schon etwas schwieriger.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Soldat:</span> Gut, einen technischen Text zu &#252;bersetzen ist nicht so einfach. Wie ist dein Name und das Geburtsdatum? Gut, bleib hier stehen, wir holen deine Unterlagen und dann f&#228;hrst du bei uns mit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Jetzt kamen noch einige, die ihre Kenntnisse in deutscher Sprache anboten, aber sie entsprachen nicht den gew&#252;nschten Anforderungen. So wurde Peter als einziger von den Tausenden &#252;bernommen. Auf der Fahrt zur Einheit, bl&#228;tterte der Offizier in Peters Unterlagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Offizier:</span> Warum bist du kein Mitglied im Komsomol? Bist wohl auch ein Baptist?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter: </span>Ja, das bin ich. (Trotzig)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Trotzig kam es von seinen Lippen, aus Gewohnheit, als Gl&#228;ubiger bezeichnet zu werden, der er doch gar nicht war. Der Offizier hielt ihm daraufhin eine lange Rede &#252;ber den Schaden der Religion.<br />
In der Einheit angekommen, bekam Peter seine Uniform. Er n&#228;hte gerade, als ein Soldat der Wache ihn rief.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">W&#228;chter:</span> Komm mal her, du wirst von zwei Soldaten gerufen, da stehen sie.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andreas: </span>Bist du ein Gl&#228;ubiger? Wir sind gekommen um dich kennenzulernen. Ich hei&#223;e Andreas und er, Johann. Wir sind auch Christen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Peter:</span> Das ist ja eine &#220;berraschung. Aber Andreas, sag mal, wie kommt es, dass ihr wisst, dass ich hier bin. Ich habe euch vorher nie gesehen, noch von euch geh&#246;rt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Andreas: </span>Du sagtest dem Offizier, dass du Baptist seist. Der Soldat, der den Wagen lenkte h&#246;rte es mit, kam in die Einheit und sagte mir: „Heute habe ich einen Baptisten wie du es bist, gebracht.“ Da sagte ich Johann bescheid und wir kamen zu dir.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Peter begriff hier war Gott am Werk, der Zweifel floh und er wusste, es muss einen Gott geben. Sp&#228;ter diente er mit Andreas zusammen in einer Einheit, sie sangen und beteten zusammen und Peter sah, dass Andreas ein Christ war, der es in der Tat ernst meinte.<br />
So verging noch einige Zeit, Peter merkte immer klarer, was Gott von ihm wollte. So tat er Bu&#223;e, bekannte seine S&#252;nden und wurde endlich frei. Die Freude &#252;berflutete sein Herz und er f&#252;hlte die Gewissheit des ewigen Lebens. Er wusste: Ich bin frei! Befreit von Gott, befreit f&#252;r Gott!</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=118">Der Weg zur Freiheit</a> <small>(40KB)</small><br />
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		<title>Der freie Sklave</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 21:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der freie Sklave, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 11 Personen Denn ihr seid teuer erkauft! Darum preist Gott mir eurem Leibe. 1.Kor.6,20 Autor: Unvergesslich bleiben die unheimlichen Jahre, als auf dem Markt noch Sklaven verkauft wurden. Man z&#228;hlte damals die Schwarzen nicht f&#252;r Menschen. Sie wurden geschlagen und nicht selten geschah es, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Der freie Sklave, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 11 Personen</span></p>
<p>Denn ihr seid teuer erkauft! Darum preist Gott mir eurem Leibe. 1.Kor.6,20</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Unvergesslich bleiben die unheimlichen Jahre, als auf dem Markt noch Sklaven verkauft wurden. Man z&#228;hlte damals die Schwarzen nicht f&#252;r Menschen. Sie wurden geschlagen und nicht selten geschah es, dass sie auch get&#246;tet wurden.<br />
Unter uns bleibt es nur als eine Legende, wie damals Familien und auch ganze St&#228;mme in Reih&#8217; und Glied in Aufsicht der Schutzwache auf den Markt f&#252;hrte. Ihre Freiheit wurde an wei&#223;e Leute verkauft und auf ihre Unfreiheit wurden die einen reich und die anderen benutzten sie um sich &#252;ber sie lustig zu machen, sie zu verspotten und f&#252;r die schweren und unsauberen Arbeiten auszunutzen.<br />
Und auf so einer Versteigerung, die von dem Geschrei der Kinder und St&#246;hnen der M&#252;tter, vom lauten Klagen und Jammern und auch vom schimpfen der Ungl&#252;cklichen gepr&#228;gt wurde, geschah etwas, wovon wir nun berichten wollen.<br />
<span style="font-style: italic;"> (unter Musik)</span> Unter dem Gew&#246;lbe der B&#246;rsenspekulanten, auf Marmorfliesen, dr&#228;ngen sich die Sklaven, die von irgendjemand hierher gebracht wurden. H&#228;sslich und sch&#228;ndlich sieht der Markt aus auf dem die Ware verkauft wird. Jedoch ist es keine gew&#246;hnliche Ware &#8211; es sind Menschen. (Musik ende)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">l. Verk&#228;ufer:</span> O Georg! Was f&#252;r eine Begegnung! Das h&#228;tte ich aber nie gedacht und hab&#8217;s auch nicht erwartet! Mit welchem Wind bist du denn auf dieser B&#246;rse gelandet?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Verk&#228;ufer:</span> Ach, ich brauche einen Hausdiener und wollte mal sehen ob ich etwas Passendes finden w&#252;rde. Man schafft ja heutzutage nicht alle Sachen alleine zu machen und meine zwei Sklaven sind mir noch zu wenig. Schlie&#223;lich w&#228;chst die Wirtschaft von Tag zu Tag und so eine Arbeitskraft wie die Schwarzen, leistet man sich spielend. Ich habe geh&#246;rt, dass Sen-Kler hier irgendwo verkauft; er soll nicht viel f&#252;r eine Seele fordern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Verk&#228;ufer: </span>Die Sklaven von Sen-Kler? Davor h&#252;te dich! Was ist da schon f&#252;r ein Nutzen von den Faulenzern. Glaub mir, die sind frech und ordentlich verw&#246;hnt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Verk&#228;ufer:</span> Hab keine Angst, mein Freund, ich werde schon Methoden finden um ihre Faulheit und Frechheit auszuschlagen. Es ist ja bekannt, dass ich in diesen Sachen nicht spa&#223;e. Mir brauchst du so einen Unsinn nicht zu erz&#228;hlen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Verk&#228;ufer:</span> Na ja, es gibt da verschiedene Negers. Einer ist aggressiv, der andere gehorcht in allem, bei einem anderem kann man sich nur mit Gewalt durchsetzten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Verk&#228;ufer:</span> Na das erz&#228;hlst du mir umsonst. Bei uns geht es schnell: im Gef&#228;ngnis wird nicht geschmeichelt. Da bekommen sie es so mit der Peitsche, dass sie schnell erfahren, wo die Krebse den Winter verbringen.<br />
Diesen hier, w&#252;rde ich zum Beispiel kaufen. Kuck mal her! Mach mal deinen Mund auf! So&#8230; so&#8230; gut, und wo kommst du her?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sklave:</span> Ich bin gerade mit einem Dampfer aus Kentucky gekommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Verk&#228;ufer:</span> Erz&#228;hl mir mal, was du kannst!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sklave:</span> Die Wirtschaft hatte ich zu f&#252;hren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Verk&#228;ufer:</span> Die Wirtschaft? Wo hast du denn L&#252;gen gelernt? Ich m&#246;chte mir alles andere als einen L&#252;gner anschaffen!</p>
<p style="font-style: italic;">Musik kurz oder Pause</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span> O Tochter, Tochter, gib mir die Hand! Ich sp&#252;re es schon, dass uns die Trennung bevorsteht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Tochter:</span> O weine doch nicht, Mutter. Vielleicht werden wir auch zusammen verkauft und bekommen einen gn&#228;digen Herrn. Weine nicht, es wird schon alles gut werden!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mutter:</span> Ich wei&#223; nicht, ich wei&#223; nicht; aber das Herz sp&#252;rts, es ist nicht von ungef&#228;hr, dass wir hier schon f&#252;nf N&#228;chte verbracht haben. Der Herr besch&#252;tzt uns vom Ungl&#252;ck. Aber Tochter, vergiss meine Anweisungen nicht!</p>
<p style="font-style: italic;">Dscho spricht unter Musik</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho:</span> O, wie ich diesen Markt hasse! Ich bin doch ein Mensch! Ein Mensch, und keine Ware! Ich bin doch nicht Schuld, das ich eine schwarze Haut habe! O Gott, wie ist das alles so trostlos! Ich w&#252;rde &#252;bergl&#252;cklich sein, wenigstens etwas Freiheit zu besitzen! Dann w&#252;rde ich auch im Regen arbeiten, in der Hitze und Schw&#252;le, auch im Ungewitter! Arbeiten w&#252;rde ich f&#252;r Mutter, f&#252;r Br&#252;der! Aber eins was ich nicht kann, ist f&#252;r diese Herren zu arbeiten! Wie mir dies alles ekelt! Ich will kein Leben, in dem mir nichts Gutes erwartet. Und wer mich auch kauft, ich werde f&#252;r ihn nicht arbeiten. Was bin ich f&#252;r diese wei&#223;en Leute? Eine Quelle des Gewinns? Kostenlose Arbeitskraft? O nein, mir ist alles so widerlich&#8230;.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Verk&#228;ufer:</span> Was guckst du wie ein Bulle? Geh nach vorne! Was ist mit dir, hast du keine Lust? <span style="font-style: italic;">(Spricht zu den K&#228;ufern)</span><br />
Sehen Sie mal her, meine Herren! Was f&#252;r ein pr&#228;chtiger J&#252;ngling! Er arbeitet wie ein Tier! Glaubt&#8217;s mir, ich l&#252;ge nicht. Er ist g&#252;tig und sanft von Natur. Seht nur seine Schultern und Muskeln au! Ackern und s&#228;en kann er auch. Die Hitze vertr&#228;gt er auch 30° C und auch 40° C. Und essen tut er nur die Apfelsinenschalen. Glaubt mir, es ist ein Wunderjunge!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho: </span>Sprich nur was du willst, aber ich werde nicht arbeiten!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Verk&#228;ufer:</span> Kommen Sie n&#228;her, meine Herren! Kaufen Sie sich doch den meinen! Er arbeitet f&#252;r zwei und auch f&#252;r drei. Er bringt Ihnen mehr Wasser als ein Pferd.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. K&#228;ufer:</span> Ich nehme ihn! Ich gebe dir 200 Dollar f&#252;r ihn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. K&#228;ufer:</span> Ich biete mehr! 300!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. K&#228;ufer:</span> 500!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho:</span> (denkt) O, wann ist endlich alles vorbei? Ich bin doch ein Mensch, ich bin doch auch ein Mensch! W&#252;rde man mich doch schneller kaufen, damit ich von hier wegkomme. Und doch, ich werde nicht arbeiten, ich werde nicht&#8230; Was sind das hier f&#252;r Preise! Wenn jemand noch mehr bieten w&#252;rde, w&#252;rde ich wom&#246;glich 1000 Dollar kosten! Von solchen Preisen hat&#8217;s mir noch nie getr&#228;umt!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Wir lassen die Sklaven ein wenig bei Seite und stellen uns die Frage: Wie stehe ich vor Gott? Bin ich der S&#252;nde verkauft? Bin ich mit der Welt befreundet? Befinden sich in meiner Seele verschiedene G&#246;tzen? Die Unfreiheit bedr&#252;ckt und bringt Quallen; sie bindet die F&#252;&#223;e und H&#228;nde. Freiheit, Freiheit, im Tun und in der Bewegung. W&#228;re es nicht der Ausgang aus diesem Zustand?</p>
<p style="text-align: left; font-style: italic;">Lied</p>
<p style="font-style: italic;">Vorlesen unter Musik: Ps.51,8-13</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Und so steht Dscho auf der betonierter Schaub&#252;hne. Eint&#246;nig geht es auf dem Handelsmarkt zu. So langsam ging es sich zum Mittag. Man h&#246;rt immer noch &#252;berall wie die Verk&#228;ufer schreien, und kaufen die Sklaven.<br />
Um Dscho stand immer noch eine gro&#223;e Menschenmenge. Der Preis stieg immer h&#246;her. Auf einmal kam ein &#228;lterer Mann dazu:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span> Ich nehme den Sklaven!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Verk&#228;ufer:</span> O, der ist gut! Die Hitze vertr&#228;gt er sehr gut. Du wirst deinen Entschluss nicht bereuen m&#252;ssen. Nimm auch gleich die Peitsche mit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr: </span>Behalte die Peitsche! Binde ihn los. Ich gebe f&#252;r ihn 2000… In Ordnung, komm mit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor: </span>Und nun sind sie auf dem Pfad des Waldes. Er schl&#228;ngelt sich durch die dichten W&#228;lder des gro&#223;en Dschungels und verliert sich irgendwo in unbekannter Ferne. Und der Sklave und sein Herr gingen, gingen, gingen.<br />
(unter Musik) Da sieht Dscho einen Vogel auffliegen, der sich dann auf den Ast &#252;ber dem Pfad niederl&#228;sst. Ist es eine kleine Meise oder ein kleiner Spatz? Schaukelnd sieht er Dscho listig an, als wolle er ihn auslachen. Neidisch blickt Dscho auf den Vogel und grollend denk er bei sich: Was gehst du mir an? W&#252;rdest du doch lieber wegfliegen. Ach, wenn ich doch an deiner Stelle sein k&#246;nnte. Doch stattdessen zwitschert der Vogel ihm unaufh&#246;rlich zu: Du bist ein Sklave. H&#246;rst du? Du bist ein Sklave!<br />
Nur zu gut wei&#223; Dscho es selber, dass er ein Sklave ist. Nicht umsonst hatte er sein Schicksal nicht nur einmal verflucht.<br />
Er kann sich weder an seinen Vater noch an seine Mutter erinnern. Niemand hatte je mit der Hand &#252;ber seine Narben gestreichelt. Er kann  nie eine eigene Wohnung und eine Familie besitzen. Nicht einmal die Ruhe und Sch&#246;nheit der Natur darf er genie&#223;en. Nicht der blaue Himmel &#252;ber ihn noch die die hohen Palmen mit ihren breiten Bl&#228;ttern und auch nicht die K&#252;hle des Kokos in der tropischen Hitze sind f&#252;r ihn. Nur das eine steht ihm v&#246;llig zu: das Schicksal, Sklave zu sein.<br />
Ach, nur zu gern h&#228;tte er auch nur ein wenig von der Freiheit. Er w&#252;rde diese Stra&#223;e gehen und gehen und br&#228;uchte nichts mehr, um gl&#252;cklich zu sein. Doch &#8211; neben ihn geht sein Herr. Er ist kein Freier und kann sich nicht, wann er m&#246;chte, auf einen Baumstamm niedersetzen und sich ausruhen und dabei die Welt der Ameisen beobachten, um wenigstens f&#252;r eine Stunde ober auch nur f&#252;r eine Minute diesen Satz vergessen zu k&#246;nnen: Du bist ein Sklave! <span style="font-style: italic;">(Ende der Musik)</span><br />
Der Pfad f&#252;hrt sie immer weiter. Einmal in ein tiefes Tal, dann um ein dicht gewachsenes Geb&#252;sch, dann wird er wieder so schmal, dass sie nur hintereinander vorw&#228;rts kommen. Doch pl&#246;tzlich f&#252;hrt er sie auf eine Lichtung hinaus und vor ihnen tritt ein wundersch&#246;ner Palast in Sicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho:</span> Herr, und ich werde trotzdem nicht arbeiten, ich werde es nicht tun!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Herr:</span> Sieh hin, mein Freund, das ist mein Haus. Doch von nun an wirst du dort der Haushalter sein. Du bist kein Sklave mehr, von nun an bist du frei. Ich habe dich gekauft um dir die Freiheit zu schenken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Der Herr sieht ihn mit so einem freundlichen Blick an, dass es keinen Zweifel gibt, dass er die volle Wahrheit spricht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho:</span> (stammelnd) Ich&#8230; ich bin kein Sklave mehr?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Dscho sieht seinen Herrn verwirrt und fassungslos an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho: </span>Und das alles haben sie f&#252;r mich getan?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor: </span>Seine kurzen Augenwimpern fingen pl&#246;tzlich an zu blinzeln und die dicken Lippen zu beben. Ihm liefen, wie bei einem kleinen Kind die Tr&#228;nen. Der Herr, der Palast, alles um ihn vermischte sich in eins.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dscho:</span> O mein Herr, ich bin Ihnen von Herzen dankbar; doch wie soll mein Leben ohne Sie weitergehen?<br />
Ich bin in einer Sklavenfamilie geboren; ich bin als ein Sklave aufgewachsen. Ich bitte Sie, mein Herr, o gehen sie nicht weg. Vergeben Sie mir meine Grobheit und meine Rauheit ihnen gegen&#252;ber. Ich werde Ihnen von nun an in Treue und Wahrheit dienen. Ich werde arbeiten, ohne von ihnen Lohn daf&#252;r zu erwarten. Es gibt doch auf Erden noch Menschen, in denen die G&#252;te wohnt. Ich danke Ihnen, gn&#228;diger Herr, danke auf ewig!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor: </span>O, nicht zu beschreiben ist die Freude, die nun Dscho erf&#252;llte. Er hatte sich nur etwas Freiheit gew&#252;nscht, nur ein kleines St&#252;ckchen, doch pl&#246;tzlich besa&#223; er die v&#246;llige Freiheit. Doch nicht nur das, von nun an hatte er auch einen Herrn als Freund zur Seite, f&#252;r den er gerne alles tun wollte, um seine Dankbarkeit ihm gegen&#252;ber durch seine Taten zu beweisen. Alles Dunkle und Trostlose verschwand aus seinem Herzen und sein Leben bekam einen Sinn.</p>
<p>Ist es uns nicht ebenso ergangen, die wir uns Jesu Eigentum nennen? Er hat uns teuer aus der Sklaverei der S&#252;nde erkauft. Der Preis war weder mit Gold noch mit Silber zu bezahlen, darum ging unser Herr ans Kreuz, um f&#252;r uns die Freiheit durch sein Blut zu erwerben. Dieses wollen wir nie vergessen und uns jeden Tag bem&#252;hen, nicht f&#252;r unsere L&#252;ste und W&#252;nsche, nein, f&#252;r Jesus allein zu leben, ihm unsere Kraft, unsere Zeit und unser ganzes Dasein t&#228;glich neu zu weihen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=120">Der freie Sklave</a> <small>(39KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 608 <br />
          </td>
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		<title>Das Angebot</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 10:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Angebot, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 4 Personen Sprecher: Ein gl&#228;ubiger Edelmann war betr&#252;bt, das seine Untertanen so wenig von Gottes Wort h&#246;ren wollten. Er &#252;berlegte immer wieder, was er tun konnte, um sie einmal ganz deutlich und nachhaltig auf das Gnadenangebot Gottes aufmerksam zu machen. Da ersann er einen recht ungew&#246;hnlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Das Angebot, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit f&#252;r 4 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;"> Sprecher:</span> Ein gl&#228;ubiger Edelmann war betr&#252;bt, das seine Untertanen so wenig von Gottes Wort h&#246;ren wollten. Er &#252;berlegte immer wieder, was er tun konnte, um sie einmal ganz deutlich und nachhaltig auf  das Gnadenangebot Gottes aufmerksam zu machen. Da ersann er einen recht ungew&#246;hnlichen Plan. Eines Tages waren an verschiedenen Pl&#228;tzen des Dorfes, die zu seinem Besitztum geh&#246;rten, und auch an seinem Amtshaus gro&#223;e Tafeln mit folgender Bekanntmachung angebracht: Am Dienstag, den 14 dieses Monats zwischen 9 und 12 Uhr werde ich gesch&#228;ftlich im Dorf sein. Ich bin w&#228;hrend der genannten Zeit bereit, freiwillig alle Schulden, die  Dorfbewohner bei mir haben, zu bezahlen. Ich erwarte lediglich, dass die Schuldner einzeln zu mir kommen, mir ihre finanzielle Lage schildern und auf einer Liste die Art und die H&#246;he ihrer Schulden aufgezeichnet vorlegen.  Graf von Manor</p>
<p>Schon bald sammelten sich Scharen von Menschen vor den einzelnen Anschl&#228;gen und vor dem Amtshaus. Neugier und Erstaunen trieb sie dorthin. Jeder fragte: Was soll das bedeuten? Aber f&#252;r jeden hatte der Diener des Grafen nur eine und dieselbe Antwort:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener:</span> Es ist das Schreiben unseres Herrn, mit seinem eigenen Siegel und seiner Unterschrift. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es ist mir nur befohlen, die Bekanntmachung anzuschlagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Das sei alles, was er aussagen konnte, denn er weigerte sich auch weitere Auskunft zu geben. Der in dem Anschlag angegebene Tag kam n&#228;her, und die Erregung der Dorfbewohner wuchs immer mehr. Einige schienen zu denken, die k&#246;nnten bei diesem Termin nur noch mehr in Schuld geraten und beschlossen, sich nicht an den Edelmann zu wenden. Andere wollten zun&#228;chst abwarten, wie es ihren Nachbarn erginge und dann vielleicht auch zum Amtshaus gehen. Wieder andere trauten dem Grafen zu, dass dieser sie nur an der Nase herumf&#252;hren wollte. Und wieder andere meinten, es k&#228;me wohl auch einmal der Tag, an dem sie in der Lage seinen, ihre Schuld abzutragen, es gab sogar solche unter ihnen, die an der Echtheit des Schreibens und an seiner Unterschrift zweifelten. Einer meint es ist seine eigene Unterschrift und sein Siegel, und er wird sein Versprechen vielleicht doch einl&#246;sen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Endlich kam der Tag, und die Dorfbewohner versammelten sich neugierig vor dem Amtshaus. All ihre Versuche, von den Dienern des Grafen etwas N&#228;heres zu erfahren, waren erfolglos geblieben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der Wagen des Edelmanns vor, Lord Manor stieg aus und ging in sein Dienstgeb&#228;ude. Nach seinem Eintritt um 9 Uhr h&#246;rten die vielen Neugierigen, die vor dem Geb&#228;ude standen, wie die T&#252;r von innen wieder aufgeriegelt und dann ge&#246;ffnet wurde. Nun stand sie weit auf. Die vielen Menschen vor der T&#252;r schauten einander an. Einer wartete auf den anderen. Keiner brachte den Mut auf, durch die T&#252;r in das Haus einzutreten. Scheuten sie sich ihre Armut zuzugeben? Hatten sie Furcht ihre Schuld vergeblich anzuzeigen und dann ausgelacht zu werden? Doch da kam ein altes Ehepaar und bahnte sich den Weg ins Innere des Amtshauses. Der Lord von Manor sah erstaunt auf, und als diese alle Rechnungen vorlegten, z&#228;hlte er die Rechnungen zusammen und schrieb den Betrag auf einen Scheck aus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Edelmann:</span> Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind. Hier, nehmen Sie diesen Scheck. Er hat genau die Summe ihrer Rechnungen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> Einen herzlichen Bank. (Geht zur T&#252;r) Ich will gehen und es meinem Nachbarn sagen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Edelmann:</span> Nein, sage es ihnen nicht. Sie m&#252;ssen selbst meinen Worten vertrauen, genau wie du es auch getan hast.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Dann wurde das alte Ehepaar in einen anderen Raum geschickt, wo es bis 12Uhr bleiben sollte. Die Zeit verging. Als die Leute, die drau&#223;en vor dem Amtshaus standen und warteten, merkten, dass der Alte aus dem Amtshaus nicht mehr herauskam, waren sie der Meinung, das Versprechen des Edelmannes k&#246;nne nur leeres Geschw&#228;tz gewesen sein. Die Mittagsstunde kam immer n&#228;her. Man sah sich gegenseitig an, aber niemand ging hinein. Als die nahe Turmuhr 12 schlug, &#246;ffnete sich die T&#252;r des Amtsgeb&#228;udes und das alte Ehepaar kam heraus.</p>
<p>Nun, wie ist es?<br />
Wie ging es?<br />
Habt ihr euer Geld bekommen?<br />
Seid ihr eure Schuld los?</p>
<p>Von allen Seiten best&#252;rmten man die beiden Alten mit Fragen. (Der alte Mann hielt sein Scheck hoch)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mann:</span> So gut wie bares Geld.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Im selben Augenblick trat auch der Edelmann aus der T&#252;r. Als er seinen Wagen besteigen wollte, dr&#228;ngten sich viele seiner Untertanen an ihn heran, hielten ihm ihre Schuldscheine vor die Augen und baten um Nachlass.</p>
<p>Hier meine Papiere! Ich habe alles aufgef&#252;hrt&#8230;<br />
Hier meine Schuldscheine, bitte pr&#252;fen sie alles!<br />
Wollen sie nicht f&#252;r mich bezahlen? Sie versprachen doch&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Edelmann:</span> Zu sp&#228;t. Es hat soeben 12 Uhr geschlagen. Die von mir gesetzte Frist ist abgelaufen. (Damit fuhr Herr von Manor mit seinem Wagen davon)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Wie berichtet wurde, haben die Dorfbewohner verstanden, was Herr von Manor ihnen mit seinem Angebot hatte zeigen wollen. Einigen von ihnen wurde dann auch Gottes Gnadenangebot verst&#228;ndlich und sie nahmen es an. Gott hat uns Menschen ein weit gr&#246;&#223;eres Gnadenangebot gemacht. Er will uns unsere Schuld, unsere S&#252;nden vergeben. Aber auch sein Angebot ist befristet. Es gilt f&#252;r heute! Hast du dieses Heute schon genutzt?</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=119">Das Angebot</a> <small>(33KB)</small><br />
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