Archive für die Kategorie 'Evangelisation'

Mrz 15 2008

Nur ein Jahr Garantie

Geschrieben von Christ under Evangelisation, Neujahr

Nur ein Jahr Garantie, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation oder zu Neujahr für 4 Personen

Meyer: Guten Tag, Herr Gutenberg.

Gutenberg: Oh - guten Tag, Herr Meyer. Schön, sie mal wieder zu sehen. Wie geht’s denn so?

Meyer: Ganz gut. - Und wie läuft ihr kleines Uhrengeschäft?

Gutenberg: Gut … ach, wo sie gerade vom Geschäft reden - ich habe da letztens etwas erlebt, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Meyer: Was denn, erzählen sie doch!

Gutenberg: Ja, das war so. (Meyer geht) (Musik)

Erzähler: Ein junges, blasses Mädchen betritt den Uhrenladen, ohne vorher die Uhren im Schaufenster zu betrachten, sie kommt direkt auf den Inhaber zu und sieht ihn mit großen, hellen Augen an.

Gutenberg: Guten Tag, kann ich ihnen helfen?

Mädchen: Guten Tag. Ich möchte gerne eine Armbanduhr, aber bitte nicht so teuer.

Gutenberg: Ja, dann schauen sie mal, ob hier etwas für sie dabei ist.

Erzähler: Der alte Uhrenmacher zeigt auf ein mit rotem Samt bespanntes Brett, auf dem genug Auswahl liegt. Das Mädchen betrachtet die Uhren und sagt dann zögernd:

Mädchen: Schön sind sie alle. - Ich nehme die hier. (zeigt auf eine Uhr)

Gutenberg: Das ist eine sehr billige Uhr, die billigste überhaupt. Aber die Garantie gilt auch nur für ein Jahr. Ich würde ihnen diese hier empfehlen. Sie ist zwar etwas teurer, aber das Werk ist viel besser und die Firma gibt 3 Jahre Garantie. Ich glaube sie würde gut zu ihnen passen.

Mädchen: (kleine Pause) Ich nehme doch lieber die billige, auch wenn sie nicht so gut ist.

Gutenberg: Wie sie meinen, mir soll es egal sein. Aber wie gesagt, nur ein Jahr Garantie.

Mädchen: Das macht nichts. Ein Jahr Garantie genügt. Der Arzt hat mir nur noch ein Jahr gegeben. Er meint, länger würde ich nicht mehr zu leben haben. Ich bin sehr krank. - Also ich nehme die Uhr. Sie brauchen sie nicht eizupacken.

Erzähler: Sie hält den linken Arm hin und schaut den Uhrenmacher bittend an. “Aber natürlich, gerne”, sagt dieser und befestigt die Uhr an dem fast durchsichtigen Arm. Das Mädchen legt dankbar einen Geldschein auf den Zahlteller. Der alte Mann geht zur Kasse und gibt das Wechselgeld heraus. Er reicht der jungen Kundin die Hand und sagt leise:

Gutenberg: Die Uhr möge ihnen viele gute Stunden anzeigen, gefüllt mit Gottes Hilfe und Beistand. ich wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft - und sollte etwas mit der Uhr nicht stimmen, können sie gerne vorbeikommen.

Mädchen: Ich danke ihnen. So ein Wort tut gut, wenn man meistens nur Worte des Mitleidens und lügenhafter Vertröstung zu hören bekommt. Vielen Dank noch mal. Auf Wiedersehen.

Gutenberg: Auf Wiedersehen. (Mädchen geht, Meyer kommt) Ich habe sie noch bis vor die Tür begleitet und ihr lange nachgesehen. Dabei musste ich mich sehr über das Mädchen wundern.

Meyer: Wieso?

Gutenberg: Du hättest sie mal sehen sollen, trotzdem dass sie so krank ist, hatte sie einen festen und frohen Schritt. Sie ging tapfer ihren Weg, obwohl sie wusste, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Ihr Leben hängt an einem dünnen Faden. Der Arzt kann ihr nicht mal mehr als ein Jahr Garantie geben. Überlege mal Walter, wenn du wüsstest, dass du nicht mehr als ein Jahr Garantie auf dein Leben hättest, ich glaube ich würde jeden Tag, jede Stunde und jede Minute sinnvoller verbringen, als ich es bisher getan habe.

Meyer: Du hast recht. Wir wissen überhaupt nicht, wie lange wir noch zu leben haben, denn auch unsere Zeit ist von Gott begrenzt. Wer weiß, vielleicht kann schon im nächsten Augenblick unsere, von Gott geschenkte Zeit, zu Ende sein.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Nur ein Jahr Garantie (26KB)
Klicks: 62

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Mrz 15 2008

Mehr als eine Lebensversicherung

Geschrieben von Christ under Evangelisation

Mehr als eine Lebensversicherung, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation für 2 Personen

Christoph:   Oh, das ist aber ein schönes Hotel. Ob ich hier etwas loswerde? (klopft)

Hotelier:   Guten Tag, kann ich etwas für Sie tun?

Christoph:   Mein Name ist Müller und ich komme von der Gideon - Gesellschaft. Ich wollte fragen, ob Sie für ihre Hotelzimmer Bibeln haben möchten.

Hotelier:   (erschreckt) Bibeln? - Nein, ich kaufe keine Bücher, tut mir Leid.

Christoph:   Sie sind auch nicht zu verkaufen. Wir verteilen sie.

Hotelier:   So? Aber da machen Sie doch gar kein Geschäft mit!

Christoph:   Darum geht es uns auch nicht. Wir halten die Bibel für so wichtig, dass wir möglichst vielen Menschen die Gelegenheit geben wollen, sie zu lesen. Und in Hotels finden viele die Zeit dazu, die sie bei sich zu Hause nicht nehmen.

Hotelier:   (nachdenklich) So, so. (schaut entschlossen auf) Also wissen Sie, ich bin eigentlich nicht von der religiösen Sorte. Ich weiß nicht, wer Sie hierher geschickt hat.

Christoph:   Wir gehen in alle Hotels und Gasthäuser. Neulich war ich in einer Jugendherberge und habe dort ein paar Neue Testamente gelassen.

Hotelier:   (skeptisch) Und die werden gelesen?

Christoph:   Warum nicht? Ob jung oder alt - die Bibel hat für alle etwas zu sagen.

Hotelier:   Naja, aber wie gesagt, ich bin nicht so religiös.

Christoph:   Aber Sie sind in der Kirche, oder nicht?

Hotelier:   Ja, schon, aber das ist für mich nur so etwas wie eine Versicherung. Man zahlt jeden Monat seine Steuern, und dafür bekommt man irgendwann mal ein anständiges Begräbnis.

Christoph:   (erstaunt) Und das bedeutet Ihnen so viel?

Hotelier:   (nickt) Ich will doch nicht irgendwo im Niemandsland verrotten! Nein, nein, ein anständiges Grab auf einem kirchlichen Friedhof, das muss schon sein.

Christoph:   (verwirrt) Aber wenn Sie sagen, Sie seien nicht religiös, dann bleibt doch für Sie nach dem Tod nichts als ein paar alte Gebeine!

Hotelier:   Eben. Und für diese Gebeine möchte ich einen ordentlichen Ruheplatz haben, ein Grab, das nach etwas aussieht und wo die Leute an mich denken.

Christoph:   Sie haben also Angst, vergessen zu werden. Sehe ich das richtig?

Hotelier:   Nun ja, so einfach vergisst man mich wohl nicht. Da ist ja noch das Hotel, falls es nicht rentiert…

Christoph:   Aber, ich meine, wenn Sie tot sind, dann merken Sie doch sowieso nicht, ob noch jemand an Sie denkt. Dann haben Sie doch eigentlich gar nichts davon.

Hotelier:   (finster) Ich habe aber jetzt etwas davon, wenn ich mir nämlich vorstelle, wie es einmal sein wird. - Bei euch Religiösen ist es doch auch nicht anders. Ihr freut euch jetzt schon auf euren Himmel, obwohl ihr gar nicht wissen könnt, ob er existiert.

Christoph:   Ja ich freue mich auf den Himmel, aber wenn das alles wäre, was der christliche Glaube zu bieten hat, dann wäre ich hier in meinem Erdenleben aber arm dran.

Hotelier:   Ich dachte, ihr tut die guten Werke nur, um euch da oben einen Platz zu sichern.

Christoph:   Gute Werke?

Hotelier:   Na, zum Beispiel, dass Sie hier mit Ihren Bibeln ankommen. Sie verdienen doch nichts dabei; oder bezahlt ihnen die Kirche etwas dafür, dass Sie für Mitglieder werben?

Christoph:   (lächelnd) Nein, das mache ich ganz freiwillig, weil mir die Bibel selbst soviel bedeutet und ich all die Menschen sehe, die auf der Suche nach erfülltem Leben sind, das sie ohne Gott nicht finden können.

Hotelier:   Erfülltes Leben - damit meinen Sie doch den Himmel, oder?

Christoph:   Nein, erfülltes Leben fängt schon auf der Erde an. Es fängt an, wenn wir begreifen, dass wir nicht einfach zufällig in eine Welt hineingeboren wurden, in der alles vergänglich ist. Es fängt an, wenn wir begreifen, dass uns jemand geschaffen hat und dass dieser jemand einen Plan für uns hat, für uns und für die ganze Welt. Wenn wir auch manchmal nur Chaos sehen und uns irgendwie durchs Leben zu wurschteln versuchen, so ist doch jemand da, der etwas Besseres mit uns vorhat, Gott ist da, und er hält sich nicht verborgen. Er zeigt sich jedem, der ihn von Herzen sucht.

- Pause -

Hotelier:   (nachdenklich) Ist schon wahr, dass das Leben rein naturwissenschaftlich gesehen nicht viel zu bieten hat. - Aber mit Gott ist das so eine Sache. Den einen fällt es leicht, an ihn zu glauben, und die anderen - na, die sind eben nicht so religiös veranlagt.

Christoph:   (schüttelt leicht den Kopf) Ich denke nicht, dass das soviel mit Veranlagung zu tun hat. Ich selbst bin auch eher ein nüchterner Mensch und stehe mit beiden Beinen auf dem Boden. Ich glaube, es ist eher eine Sache des Herzens, ob wir für Gott offen sind oder nicht.

Hotelier:   Als Kind, ja, da hab` ich auch ein paar Gebete gesprochen. Aber irgendwann wächst man da doch raus. Ich meine, je älter man wird, desto mehr begreift man, was hinter den Dingen steckt, und dann verliert das Mystische seinen Sinn.

Christoph:   Wirklich? Ich finde, je älter ich werde, desto wenige begreife ich die Welt, und das, was ich mal gewusst zu haben glaubte, entpuppte sich auf einmal als Schein und Trug. - Nein, die Frage nach dem Woher und Wohin, nach dem Anfang und dem Ziel allen Lebens hat mir keiner so glaubwürdig beantwortet wie die Bibel.

(beide schweigen. Plötzlich schaut der Hotelier auf die Uhr)

Hotelier:   Oh, schon nach halb fünf.

Christoph:   Habe ich Sie denn von etwas Wichtigem aufgehalten?

Hotelier:   Ach nein, nur das Übliche.. Aber Sie müssen sicher selbst weiter.

Christoph:   Ich hab`s nicht eilig, aber ich will Ihnen auch nicht die Zeit rauben. - Wollen Sie nun ein paar Bibeln für die Zimmer haben?

Hotelier:   Ja, warum nicht? Wenn sie nichts kosten… (schaut zu Boden)

Christoph:   Wie viele Zimmer haben Sie denn?

Hotelier:   Zwölf Einzelzimmer und acht Doppelzimmer.

Christoph:   Dann lasse ich Ihnen wohl am besten zwanzig Bibeln da. Ich muss sie nur gerade noch aus dem Auto holen. (wendet sich zum Gehen)

Hotelier:   (verlegen) Können es auch einundzwanzig sein? Ich meine … ich bezahle Ihnen auch die eine, die für mich….

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Dez 09 2007

Das bist ja du, Josef!

Geschrieben von Christ under Evangelisation

Das bist ja du, Josef, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation für 4 Personen

Erzähler:  Ein Kaufmann, der den Herrn lieb hatte und ihm zu dienen suchte, wie und wo er nur konnte, hatte in seinem Laden einige Fächer mit Bibeln und Neuen Testamenten gefüllt. Oben darüber stand im ganzen Laden sichtbar geschrieben: Hier wird des Christen Schwert verkauft!
Eines morgens kam eine Schar ausgelassener junger Männer die Straße entlang, gefolgt von einer großen Anzahl Neugieriger. Sie hatten sich recht bunt ausgeputzt, so dass man sie für einen Trupp umherziehender Spaßmacher halten konnte. In den Händen trugen sie verschiedene Musikinstrumente. Gerade vor dem Haus des Kaufmanns machten sie halt und begannen zu singen und allerlei Kunststücke zu treiben. Nachdem sie ein paar lustige Liedchen vorgetragen hatten, trat einer von ihnen, ein junger Mann mit interessanten Gesichtszügen, aus den Reihen heraus, um in einer Blechbüchse bei den Umherstehenden Gaben einzusammeln. Seinem ganzen Benehmen konnte man es anmerken, dass er bessere Tage gekannt hatte. Nachdem er die Runde gemacht hat, ging er auch in den Laden, von dem aus der Kaufmann dem seltsamen Treiben der jungen Leute zugesehen hatte. Auf seine Bitte um eine Gabe nahm jener eine Bibel aus dem Fach und sagte:

Kaufmann:  Hören Sie, mein Lieber, ich will Ihnen zehn Mark und obendrein dieses Buch schenken, wenn Sie mir versprechen, Ihren Kameraden einen Abschnitt, den ich Ihnen näher bezeichnen werde, so laut vorzulesen, dass alle Umstehenden es hören können.

Erzähler:  Lachend nahm der junge Mann die Bibel in Empfang, trat in die Tür und rief den Draußenstehenden zu:

Josef:  Hier gibt’s was zu verdienen, Jungs! Der Herr hier will mir zehn Mark geben, wenn ich euch eine kleine Vorlesung halte.

Erzähler:  Während alle erwartungsvoll auf den Sprecher blickten, öffnete der Kaufmann die Bibel bei dem 15. Kapitel des Evangelium Lukas und bat den jungen Mann, beim elften Vers mit dem Lesen zu beginnen.

Freund:  Na, dann ran an die Arbeit, Jupp! Verdiene dir das Geld wie ein Mann!

Erzähler:  Josef nahm das Buch aus der Hand des Kaufmanns, trat unter seine Kameraden und las:

Josef:  Er sprach aber: Ein gewisser Mensch hatte zwei Söhne; und der jünger von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt. Und er teilte ihnen die Habe.

Erzähler:  Die Seltsamkeit der Umstände sowie etwas in der Stimme des Lesenden bewirkte, dass es ganz still wurde. Des Jünglings Gesicht hatte plötzlich einen tiefernsten Ausdruck angenommen. Er stockte einen Augenblick, las dann aber weiter:

Josef:  Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und daselbst vergeudete er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte.

Freund:  Das bist ja du, Josef. Das ist ja genau das, was du mir von dir und deinem Vater erzählt hast.

Josef:  Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden.

Freund:  Das bist ja du wieder, Josef!

Josef:  Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Äcker, Schweine zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Trebern, welche die Schweine fraßen; und niemand gab ihm.

Freund:  So geht es uns allen. Wir sind alle Bettler und könnten es doch weit besser haben. Doch lies weiter.

Erzähler:  Der junge Mann folgte der Aufforderung, aber seine Stimme zitterte merklich.

Josef:  Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, aber ich komme hier um vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen.

Erzähler:  Weiter kam er nicht. Die Stimme erstickte. Kein Laut unterbrach die atemlose Stille. Der Jüngling stand da, wie an den Boden gebannt. Sein Gesicht zuckte, während sein Auge starr auf das Buch gerichtet blieb, das er in seinen zitternden Händen hielt. Die eben gelesene Geschichte enthielt fast genau das, was er selbst getan hatte. Auch er hatte das Haus eines wohlhabenden Vaters mutwillig verlassen und in einem wüsten Leben sein Vermögen verprasst. Und jetzt erinnerte er sich plötzlich auch, wie der verlorene Sohn im Gleichnis des trauernden alten Vaters, der Liebe, die ihn in der Heimat umgeben hatte, der Hausangestellten, denen es nie an Speise und Trank mangelte, während er selbst, der Sohn eines so reichen Vaters, in der Fremde zwar nicht eine Schweineherde hütete, aber doch auf traurige Weise sein kümmerliches Brot verdiente.
Dieser Tag wurde der Wendepunkt in dem Leben dieses verlorenen Sohnes. Er suchte Rat bei dem Kaufmann, der das Mittel zu seiner Umkehr gewesen war. Dieser schrieb an seine Eltern, und die Folge war, dass der junge Mann nach langer Abwesenheit in tiefer Reue in das elterliche Haus zurückkehrte. Die Geschichte des verlorenen Sohnes erfüllte sich aufs schönste an ihm. Er kam ganz zurück. Jesus Christus wurde sein Heiland und sein Herr, und der Vater seines Herrn und Heilandes, Gott, wurde in Wahrheit sein Vater.

ENDE

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Dez 09 2007

Wenn die Tür sich öffnet

Geschrieben von Christ under Evangelisation

Wenn die Tür sich öffnet, ein christliches Anspiel zum Thema Evangelisation für 3 Personen

Kranker:  Mir ist so bange vor dem Sterben. Sagen sie mir doch, Doktor, was wartet auf mich nach dem Tode? Was wird auf der anderen Seite sein?

Arzt:  Ich weiß es nicht.

Kranker:  Sie wissen es nicht? Sie sind Arzt und wissen auch nicht, was nach dem Tode auf mich wartet?

Autor:  Statt eine weitere Antwort zu geben, öffnete der Arzt jetzt eine Tür. Da lief ein Hund herein, sprang an ihm hoch und zeigte auf alle Weise, dass er vergnügt und zufrieden sei, seinen Herrn wiederzusehen.

Arzt:  (zum Kranken) Haben sie das Verhalten des Hundes beobachtet? Er war vorher noch nie in diesem Raum und kennt hier niemand. Aber er wusste, dass sein Herr auf der anderen Seite der Tür ist, darum sprang er fröhlich herein, sobald die Tür aufging.
Sehen sie, ich weiß auch nicht, was nach dem Tod auf uns wartet, aber es genügt mir, zu wissen, dass mein Herr und Meister auf der anderen Seite ist. Darum werde ich, wenn eines Tages die Tür sich öffnet, ohne Furcht, sondern mit großer Freude hinübergehen.
Ich rate ihnen, benutzen sie noch ihre kurze Lebenszeit, um den kennenzulernen, der auf der anderen Seite ist, damit auch sie mit Freuden zu ihm gehen können, wenn die Tür sich öffnet.

ENDE

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

« Prev - Next »

eXTReMe Tracker Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de