<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Ehrlichkeit</title>
	<atom:link href="http://www.christenload.com/category/christliche_anspiele/ehrlichkeit/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.christenload.com</link>
	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 Dec 2011 15:00:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Als Jesus in mein Haus kam…</title>
		<link>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/als-jesus-in-mein-haus-kam-1236.html</link>
		<comments>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/als-jesus-in-mein-haus-kam-1236.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aquila</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christenload.com/?p=1236</guid>
		<description><![CDATA[Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; pr&#252;fet euch selbst! 2. Kor. 13,5 Ich erinnere mich daran, was Grant einmal sagte: ,,Es gibt keinen besseren Test f&#252;r irgendetwas, als den, wie es in Gottes Gegenwart aussieht.“ Ich begann mir vorzustellen, dass ich den Herrn Jesus in mein Haus nahm, es war der Meister selbst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; pr&#252;fet euch selbst! 2. Kor. 13,5</em></p>
<p>Ich erinnere mich daran, was Grant einmal sagte: ,,Es gibt keinen besseren Test f&#252;r irgendetwas, als den, wie es in Gottes Gegenwart aussieht.“</p>
<p>Ich begann mir vorzustellen, dass ich den Herrn Jesus in mein Haus nahm, es war der Meister selbst. Heute war Er nicht nur mein Hirte und mein Erretter, sondern auch der, der mich durchforscht. In seiner Gegenwart w&#252;rde ich die Dinge sehen, wie ich sie vorher nie gesehen hatte.</p>
<p><strong>Das Arbeitszimmer</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Die Haust&#252;r war offen und wir traten in das ger&#228;umige Arbeitszimmer. Direkt vor uns stand mein geliebter Schreibtisch. Auf ihm lagen meine Sparb&#252;cher, Aktien, Wertpapiere und Versicherungsunterlagen. Heute Morgen hatte ich sie aus dem Wandsafe herausgenommen, um sie durchzusehen. In dieser Welt der Unsicherheit und Unbest&#228;ndigkeit gab es mir ein Gef&#252;hl der Sicherheit, sie durch meine H&#228;nde gleiten zu lassen, wie jeder verstehen wird. Als ich pl&#246;tzlich das Haus verlassen musste, hatte ich sie offen auf dem Schreibtisch liegen lassen.</span></strong></p>
<p>Nun lagen sie zu meinem gro&#223;en &#196;rger, immer noch da, als Jesus langsam auf den  Schreibtisch zuging. Noch etwas stand auf dem Schreibtisch – ein Weltglobus. Und daneben stand Lieblings Spruchkalender. Es war ein seltsamer Zufall, dass die Verse an diesem Tag gerade Matth&#228;us 6. 19 – 21 waren: “Sammelt euch nicht Sch&#228;tze auf Erden, wo Motten und Rost zerst&#246;rt, und wo Diebe durchgraben und stehlen, sammelt euch aber Sch&#228;tze im Himmel, wo weder Motten noch Rost zerst&#246;rt und wo Diebe nicht durchgraben und stehlen, denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“</p>
<p>Irgendwie war mir die unbeabsichtigte Zurschaustellung meines Reichtums sehr peinlich. Deshalb raffte ich  schnell meine Sch&#228;tze zusammen und legte mein Herz in den Safe zur&#252;ck. Als ich zur&#252;ck zum Schreibtisch kam, stand der Herr Jesus immer noch da und schaute auf den Globus, wobei Er gedankenvoll die verschiedenen Kontinente und L&#228;nder betrachtete. Er blickte auf und sagte: „Lebst du im Glauben?&#8221;</p>
<p>&#220;ber dem Schreibtisch hingen meine Zeugnisse. Ich hatte hart f&#252;r sie und die Diplome, die daneben hingen, gearbeitet. Wie stolz war ich, auf so vielen Gebieten Hervorragendes geleistet zu haben. Das hei&#223;t, ich war so lange stolz, bis Er leise zu mir sagte: ,,Warum hast du nach all diesen Ehren gestrebt?&#8221; Das war alles, was Er sagte.</p>
<p><span>In diesem Augenblick erinnerte ich mich daran, was Kipling einmal zu seiner Abschlussklasse an der Universit&#228;t gesagt hatte: ,,Wenn ihr durchs Leben geht, strebt nicht nach Ruhm oder Geld oder Macht; denn eines Tages werdet ihr einem Mann gegen&#252;berstehen, f&#252;r den alle diese Dinge nichts wert sind, und dann werdet ihr pl&#246;tzlich erkennen wie arm ihr seid. In diesem Augenblick merkte ich, dass ich diesen Mann getroffen hatte und ich erkannte wie bettelarm ich war.</span></p>
<p><span><strong>Das Esszimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Wir gingen ins Esszimmer und gl&#252;cklicherweise gab es nichts besonders Peinliches dort &#8211; nichts au&#223;er dem Silberservice auf der Anrichte. Auf dem Tisch war nat&#252;rlich kein Essen, nichts als das Zierdeckchen. Und doch konnte ich nicht umhin, an viele Festm&#228;hler zu denken, als wir an diesem Tisch sa&#223;en und uns mit Essen f&#252;llten &#8211; und a&#223;en, bis uns unwohl wurde. Dann schleppten wir uns zum n&#228;chsten Sessel, um uns von der gewaltigen Anstrengung zu erholen &#8211; und auf das Abendessen zu warten.</span></strong></span></p>
<p><span>Pl&#246;tzlich dachte ich an die 7.000 Menschen, die t&#228;glich vor Hunger sterben, in L&#228;ndern, wo kalorienbewusstes Essen unbekannt ist und Abmagerungsdi&#228;ten absurd sind.</span></p>
<p>Als der Herr Jesus so dastand, erinnerte ich mich, dass Er oft vom Fasten gesprochen hatte, aber ich hatte diese Verse immer in ein heilsgeschichtliches Schubfach abgelegt; sie waren nicht auf uns heute anzuwenden. Aber jetzt war ich mir nicht mehr so sicher. Vielleicht meinte Er tats&#228;chlich, was Er sagte.</p>
<p><span><strong>Das Badezimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Als wir den Flur entlang gingen, warf ich einen Blick ins Badezimmer und sah all die Toilettenartikel, die Fl&#228;schchen und D&#246;schen und Gl&#228;schen. All die kleinen Apparate und sonstige Dinge. Meine elektrische Zahnb&#252;rste liegt neben dem Medizinschrank. Sie war f&#252;r mich immer selbstverst&#228;ndlich gewesen. Aber jetzt wunderte ich mich &#252;ber mich selbst. Eine normale  handbetriebene Zahnb&#252;rste w&#252;rde ihren Zweck genauso erf&#252;llen. Und mit dem Preisunterschied k&#246;nnte jemand im fernen Malaysia das Evangelium h&#246;ren. Das  w&#228;re mir nie zuvor in den Sinn gekommen. Ich war wie erschlagen von der Erkenntnis meiner Nichtsw&#252;rdigkeit. Ich w&#252;nschte, gleich Johannes, wie tot zu Seinen F&#252;&#223;en fallen zu k&#246;nnen. Dieses ganze Erleben war einfach niederschmetternd.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Das Schlafzimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Es war unvorsichtig von mir gewesen, die T&#252;r des Kleiderschrankes offen zu lassen. Es schaute wie ein Kleidergesch&#228;ft im Kleinen aus. Von Wand zu Wand Anz&#252;ge und M&#228;ntel und Hemden. Ich brauchte sie wirklich nicht alle, aber irgendwie schmeichelten sie meinem Ego. Und es war immer ein angenehmes Gef&#252;hl, wenn Leute positive Bemerkungen &#252;ber sie machten. Der Herr Jesus sagte nichts zu mir. Es war nicht n&#246;tig. Seine Gegenwart allein gen&#252;gte.</span></strong></span></p>
<p>Oben im Schrank lagen zahlreiche Schmuckst&#252;cke und verschiedene Nippsachen; habe ich doch im Laufe meiner Erziehung und Ausbildung Qualit&#228;t sch&#228;tzen gelernt. Jetzt fragte ich mich wer diese Dinge bekommen w&#252;rde, wenn ich diese Nacht abscheiden sollte? Niemals war mir der Gedanke gekommen sie f&#252;r das Werk des Herrn einzusetzen.</p>
<p><span>W&#228;hrend mich diese Gedanken besch&#228;ftigten bemerkte ich einen Bibelspruch an der Wand den ich bei einem Wettbewerb im Auswendiglernen in der Sonntagsschule gewonnen hatte: „Du sollst deinen N&#228;chsten lieben wie dich selbst.” Ich dachte an all die Kleider, all den Schmuck, all die selbsts&#252;chtige Geldverschwendung. Und dann &#8211; ,,Du sollst deinen N&#228;chsten  lieben wie dich selbst.&#8221;</span></p>
<p><em>Musik</em></p>
<p><span><strong>Das Wohnzimmer</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Als n&#228;chstes gingen wir ins Wohnzimmer. In der Ecke stand meine Golfausr&#252;stung. Der Herr bemerkte: ,,Du spielst gern Golf?&#8221; Diese Frage gen&#252;gte mir, um einen begeisterten Vortrag &#252;ber die feineren Details des Spiels zu beginnen. Ich war selbst &#252;berrascht, wie genau und umfassend ich &#252;ber Golf Bescheid wusste. Aber als ich ausgeredet hatte und Jesus gar nichts sagte, begann ich anders dar&#252;ber zu denken. Ich fragte mich, warum ich nicht ebenso begeistert und eifrig war, anderen das Evangelium mitzuteilen. Und ich fragte mich, ob ich &#252;berhaupt das Recht hatte, soviel Zeit und Geld zu verbrauchen nur um einen kleinen, wei&#223;en Ball durch die Landschaft zu jagen.</span></strong></span></p>
<p>Auf dem Tisch lag ein Tagebuch &#8211; das Tagebuch meines Athenaufenthaltes. Es war eine herrliche Urlaubsreise gewesen und nat&#252;rlich konnte ich sie rechtfertigen &#8211; wegen der Bez&#252;ge auf Athen in der Bibel. Die Besuche der Akropolis, des Areopags und des Parthenon waren unvergessliche Erlebnisse.</p>
<p>Etwas Seltsames war mir passiert, als ich nach Hause kam. Ein Freund fragte mich: ,,Hattest du in Griechenland irgendwelche Frucht? Ich erz&#228;hlte ihm alles &#252;ber die Orangen, die Grapefruits und die k&#246;stlichen Trauben. Aber das war es gar nicht, was er gemeint hatte. Er meinte Frucht im Evangelium. Hatte ich irgendwelche Seelen f&#252;r Christus gewonnen?</p>
<p>Jetzt machte ich mir Vorw&#252;rfe, dass ich als Urlauber und nicht als Seelengewinner gereist war. Ich empfand Abscheu vor mir selbst. Ich dachte daran, dass Paulus auch Athen besucht hatte. Als er die Menschen betrachtete, die tief in G&#246;tzendienst versunken waren, wurde sein Geist erregt. Er war auf Seelen aus. Wie ganz anders war ich dort gewesen!</p>
<p>Im Wohnzimmer war auch eine alte Standuhr. Als Jesus so dastand, schien mir das Tick &#8211; Tack lauter als je zuvor. Ich wurde mir des Ablaufs der Zeit seltsam intensiv bewusst. Und ich dachte auch an einige der Zusammenk&#252;nfte, die in diesem Wohnzimmer stattgefunden hatten &#8211; an den Klatsch, das leere Geschw&#228;tz, die vergeudete Abende &#8211; so viel Gerede, aber nichts von ewigem Wert.</p>
<p>Mein Herz schlug, als Jesus zum Fernseher ging. Ich hatte Angst vor dem, was er sagen w&#252;rde. Die Stunden, die f&#252;r Unsinn in bewegliche Farben vergeudet waren. Die zweideutigen Witze, die so peinlich waren. Kein Zweifel, das Fernsehen hatte die Welt in mein Haus gebracht. Jesus sagte nichts. Er sagte nicht, dass es falsch war. Er sagte nicht, dass es S&#252;nde war. Er sagte &#252;berhaupt nichts und das machte mich elender als zuvor.</p>
<p>W&#228;hrend ich dort mit dem Herrn stand, sah ich Dinge, wie ich sie nie zuvor gesehen hatte. Die Gardinen – wie k&#246;nnte ich je das kleine Verm&#246;gen vergessen, das in ihnen steckt! Ich hatte alle Einkaufszentren in der Umgebung abgesucht, um welche zu bekommen, die genau zu den M&#246;beln und Teppichen passten. Das Klavier – und die sch&#246;nen Liederabende, die wir mit ihm hatten. Eines Abends sangen die jungen Geschwister und fragten, ob jemand einen Liederwunsch h&#228;tte. Ich w&#252;nschte mir die sch&#246;ne alte Hymne “Bin nur ein Pilger hier, der wohnt in einem Zelt.” Und glatt h&#246;rte ich einen ziemlich frisch bekehrten jungen Bruder hinter vorgehaltener Hand sagen: “Und was f&#252;r ein Zelt!”</p>
<p>Meine Gedanken wurden unterbrochen, als mein l&#228;stiger Pommerscher Dachshund in das Zimmer gesprungen kam. Er w&#228;re besser nicht gekommen. Ich &#228;rgerte mich immer noch &#252;ber die Rechnung, die ich dem Tierarzt f&#252;r die Impfung bezahlen musste. Ich hatte immer gedacht, es w&#228;re nicht teuer, einen Hund zu halten aber dieser hier war problematisch &#8211; er fra&#223; nur Hackfleisch und eine der teuren Hundefuttermarken. Ich war sicher, dass in manchen Teilen der Erde Menschen von dem leben k&#246;nnten, was es mich kostete dieses Vieh zu halten. Mein Gast, der Durchforscher, registrierte alles &#8211; und sagte nichts.</p>
<p>Dr&#252;ben in der Ecke konnte ich meine Briefmarkensammlung sehen &#8211; s&#228;mtliche Briefmarken, die Israel je herausgebracht hatte. Ich dachte: ,,Jesus wird sich dar&#252;ber freuen, dass ich an Israel und seiner prophetischen Bedeutung interessiert bin.&#8221;</p>
<p><span>Aber pl&#246;tzlich dachte ich, was f&#252;r Ihn erreicht werden k&#246;nnte, wenn die Briefmarken verkauft und die Einnahmen in evangelistische Literatur investiert w&#252;rden. Bis jetzt hatte ich diese Briefmarkensammlung wirklich wie einen Schatz geh&#252;tet; nun aber h&#246;rte ich pl&#246;tzlich auf, ihn zu lieben.</span></p>
<p>Wie zu erwarten war ging der Herr hin&#252;ber, um sich meine B&#252;chersammlung anzusehen. Ich war sehr stolz auf Darbys gesammelte Schriften. 34 B&#228;nde in Leder gebunden. Um ehrlich zu sein, ich hatte kaum darin gelesen, aber sie verlieh mir den Anschein von Gelehrsamkeit und Geistlichkeit. Da standen andere B&#252;cher, die ich nie gelesen hatte und wahrscheinlich nie lesen w&#252;rde. Und andere, die ich gelesen hatte, aber nicht wieder lesen w&#252;rde. Als der Herr diese B&#252;cher betrachtete, dachte ich dass ich wirklich einige davon verkaufen sollte, um das Geld zur Unterst&#252;tzung des Werkes des Herrn zu verwenden.</p>
<p><span><strong>Die Garage</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Ich wollte wir h&#228;tten nicht in die Garage gehen m&#252;ssen. Aber der Herr war schon an der T&#252;r. Und er h&#228;tte meinen inneren Widerstand sicher bemerkt, wenn ich Ihn aufgehalten h&#228;tte. Ich glaube ich brauche nicht erst zu erz&#228;hlen was Er alles sah &#8211; den neuen Wagen, das Segelboot, die Sportausr&#252;stung &#8211; mir wurde &#252;bel bei dem Gedanken an all das teure Sportger&#228;t das dort lagerte.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Das Ende des Rundgangs</strong></span></p>
<p><span><strong><span style="font-weight: normal;">Als wir in den Innenhof hinaustraten, sagte der Herr &#8211; ziemlich sanft, wie mir schien: ,,Bist du gl&#252;cklich, William?&#8221; </span></strong></span></p>
<p>„Nein, ich bin nicht gl&#252;cklich, Herr. Ich wei&#223;, dass materielle Dinge nicht gl&#252;cklich machen k&#246;nnen. Sie k&#246;nnen nie mein Herz befriedigen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich nicht gl&#252;cklich bin. Meinem Leben fehlt die Kraft. Etwas scheint den Flu&#223; Deiner Kraft durch mich zu bremsen. Dann sagte ich &#8211; ziemlich heldenhaft, wie es mir vorkam: ,,Herr, Du kannst Dir nehmen, was immer Du willst. Du sollst von mir haben, was immer Du Dir w&#252;nschst.“</p>
<p><span><strong>Stimme</strong></span></p>
<p><span>William, ich nehme nicht Dinge weg. Du musst die Initiative ergreifen. Du bist derjenige, der sie auf den Opferaltar legen muss.&#8221;</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/als-jesus-in-mein-haus-kam-1236.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Afterreden</title>
		<link>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/afterreden-80.html</link>
		<comments>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/afterreden-80.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 16:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/afterreden-80.html</guid>
		<description><![CDATA[Sprecher:&#160; Afterreden! Es ist kein erfreuliches Thema. Aber wer hat damit nicht etwas zu tun? Oft erleben wir Situationen in &#228;hnlicher Form: Afterreden erzeugt und tr&#228;gt das Ger&#252;cht. Fr.M&#252;ller:&#160;&#160; So, jetzt mu&#223; ich noch einen Liter Milch kaufen. Hoffentlich mu&#223; ich nicht so lange an der Kasse stehen. Fr.Lange:&#160; Guten Tag, Frau M&#252;ller! Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sprecher:&nbsp; </strong>Afterreden! Es ist kein erfreuliches Thema. Aber wer hat damit nicht etwas zu tun? Oft erleben wir Situationen in &auml;hnlicher Form: Afterreden erzeugt und tr&auml;gt das Ger&uuml;cht.</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; So, jetzt mu&szlig; ich noch einen Liter Milch kaufen. Hoffentlich mu&szlig; ich nicht so lange an der Kasse stehen.</p>
<p><strong>Fr.Lange:</strong>&nbsp; Guten Tag, Frau M&uuml;ller! Ich habe Sie schon lange nicht mehr gesehen.</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Ja, man kommt auch nicht mehr aus dem Stre&szlig; heraus&#8230;</p>
<p><strong>Fr.Lange:</strong>&nbsp;&nbsp; Das stimmt. Zudem wird man auch noch &uuml;berall aufgehalten. Eben mu&szlig;te ich eine 3/4 Stunde vor der Bahnhofkreuzung warten. Sie war gesperrt wegen eines Auffahrunfalls. Es sah ziemlich schlimm aus. Man holte zwei Verletzte aus dem Wagen&#8230;</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; O, wie schrecklich! Hoffentlich kommen die mit dem Leben davon.</p>
<p><strong>Fr.Lange:</strong>&nbsp; Ich konnte nicht viel sehen. Aber der rote Wagen war ein Audi. Ich dachte sofort&#8230;</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Haben Sie das Nummernschild gesehen?</p>
<p><strong>Fr.Lange:</strong>&nbsp; Ich sah nur MI- O.. Mehr konnte ich nicht erkennen&#8230;</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Das k&ouml;nnte der Wagen von Meiers sein. Es sind gute Freunde meines Mannes. Oh, es ist schon sp&auml;t, mein Mann wartet bestimmt schon. Entschuldigen Sie bitte! Auf Wiedersehen!</p>
<p><strong>(Szenenwechsel)</strong></p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Wo bleibst du so lange?</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Sagtest du nicht neulich, Meiers h&auml;tten sich ein neues Auto geleistet?</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; Ja, ein neuer roter Audi. Er sieht wirklich gut aus.</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; Kennst du auch das Kennzeichen?</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Wieso? Seit wann interessierst du dich denn f&uuml;r Kennzeichen? Ich kann ihn ja bei Gelegenheit fragen. Wir arbeiten &uuml;bermorgen an der selben Maschine.</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; Wenn du ihn nicht im Krankenhaus besuchen mu&szlig;t.</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; Im Krankenhaus?</p>
<p><strong>Fr.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Ja, Frau Lange erz&auml;hlte mir, an der Bahnhofskreuzung w&auml;re ein Unfall passiert. Ein roter Audi Nummer MI- O w&auml;re daran beteiligt. Es mu&szlig; um 16 Uhr geschehen sein. Das kommt davon wenn man mit den Autos angeben will.</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Schade um das neue Auto. &#8211; Ach, da f&auml;llt mir gerade ein da&szlig; ich Robert die neue Autozeitung bringen sollte. Ich bin gleich wieder zur&uuml;ck.</p>
<p><strong>(Szenenwechsel)</strong></p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Guten Abend, Robert! Hier bringe ich dir die versprochene Autozeitung.</p>
<p><strong>Robert:</strong>&nbsp; Guten Abend. Das ist ja nett. Danke! O, schau mal, dieser Wagen hier sieht ja genauso aus wie der Audi von Meiers. Teures Ding.</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; &#8230;und schon Schrott.!</p>
<p><strong>Robert:</strong>&nbsp; Schrott? Hat er einen Unfall gebaut?</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp;&nbsp; Wahrscheinlich. Vor dem Bahnhof soll das Ungl&uuml;ck geschehen sein. Dort passieren doch st&auml;ndig Unf&auml;lle.</p>
<p><strong>Robert:</strong>&nbsp; Seltsam. Wann ist es denn passiert?</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Meine Frau sagt zwischen 16.00 &#8211; 17.00 Uhr.</p>
<p><strong>Robert:</strong>&nbsp; Das kann doch nicht m&ouml;glich sein! Um 16.00 Uhr habe ich ihn noch Fahrrad fahren sehen.</p>
<p><strong>H.M&uuml;ller:</strong>&nbsp; Falls du etwas N&auml;heres h&ouml;rst, sag mir bitte Bescheid. Auf Wiedersehen!</p>
<p><strong>Robert:</strong>&nbsp; Auf Wiedersehen!</p>
<p><strong>(Szenenwechsel)</strong></p>
<p><strong>Renate:</strong>&nbsp; Was ist los? Wer hat einen Unfall?</p>
<p><strong>Robert:</strong>&nbsp; Ich kann&#8217;s nicht recht glauben. Heinz M&uuml;ller erz&auml;hlte mir gerade, Karl Meier h&auml;tte einen Unfall gehabt. Stell dir vor, mit seinem neuen Wagen! Aber ich habe ihn doch unterwegs noch mit dem Fahrrad gesehen! </p>
<p><strong>Renate:</strong>&nbsp; Hab ich&#8217;s dir nicht gleich gesagt? Kaum ist der Vater aus dem Haus, stellt der Tom wieder etwas an. Die Kinder sind allesamt restlos verzogen! Und diesem Halbw&uuml;chsigen ist erst recht nicht zu trauen. Nun hat er es tats&auml;chlich wahrgemacht, was er schon fr&uuml;her angedroht hat. Das kommt davon, wenn man die Kinder auf dem Hof herumfahren l&auml;&szlig;t. Dann reicht das nicht mehr aus, und sie fahren durch sie Stadt, gef&auml;hrden ihr Leben und das Leben anderer.</p>
<p><strong>(Szenenwechsel)</strong></p>
<p><strong>Renate:</strong>&nbsp; Hallo, Tanja! Sch&ouml;n, da&szlig; du vorbeikommst.</p>
<p><strong>Tanja:</strong>&nbsp; Hallo, Renate! Ich m&ouml;chte dich zum Kaffeekr&auml;nzchen am Freitag einladen. </p>
<p><strong>Renate:</strong>&nbsp; Das ist nett. Danke!</p>
<p><strong>Tanja:</strong>&nbsp; Jetzt mu&szlig; ich noch zu Helga Meier und auch&#8230;</p>
<p><strong>Renate:</strong>&nbsp; &Uuml;brigens, wei&szlig;t du, da&szlig; Tom Meier einen Unfall gebaut hat?</p>
<p><strong>Tanja:</strong>&nbsp; Tom? Mit 17 hat er doch noch keinen F&uuml;hrerschein!</p>
<p><strong>Renate:</strong>&nbsp; Das ist es ja gerade. Er fuhr doch schon immer auf dem Hof herum und prahlte damit. W&auml;hrend der Vater mit dem Fahrrad unterwegs war, hat er die Gelegenheit wahrgenommen und probierte den neuen Wagen in der Stadt aus. Es mu&szlig;te wohl geschehen um ihn zu d&auml;mpfen. Du wirst ja gleich N&auml;heres erfahren.</p>
<p><strong>Tanja:</strong>&nbsp; Unerh&ouml;rt! Es wird wohl ein b&ouml;ses Nachspiel haben. Dann bis Freitag! Auf Wiedersehen!&nbsp;&nbsp;<strong>(geht)</strong></p>
<p>Seltsam? Tom w&auml;scht den neuen Wagen, der aber keine Spur von Sch&auml;den aufweist. Ob Renate sich wohl vertan hat?</p>
<p><strong>ENDE</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/afterreden-80.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>450 Euro</title>
		<link>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/450-euro-78.html</link>
		<comments>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/450-euro-78.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 15:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkei/450-euro-78.html</guid>
		<description><![CDATA[Sprecher: &#160;Georg und Veronika schauten sich traurig in der K&#252;che des alten, sch&#228;bigen H&#228;uschens um. Veronika:&#160;&#160; Werden wir es kaufen? Georg:&#160; Ich f&#252;rchte wir m&#252;ssen uns damit zufriedengeben. Wir k&#246;nnen dieses Haus f&#252;r die Summe kaufen die wir in zwei Jahren f&#252;r die Miete der Wohnung ausgeben w&#252;rden, in der wir jetzt wohnen. Und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sprecher: </strong>&nbsp;Georg und Veronika schauten sich traurig in der K&uuml;che des alten, sch&auml;bigen H&auml;uschens um.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Werden wir es kaufen?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Ich f&uuml;rchte wir m&uuml;ssen uns damit zufriedengeben. Wir k&ouml;nnen dieses Haus f&uuml;r die Summe kaufen die wir in zwei Jahren f&uuml;r die Miete der Wohnung ausgeben w&uuml;rden, in der wir jetzt wohnen. Und dann brauchen wir nie wieder Miete zu zahlen. Es ist unm&ouml;glich die Miete f&uuml;r unsere jetzige Wohnung aufzubringen und genug Geld f&uuml;r Lebensmittel und Kleidung zu haben.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Tr&auml;nen standen beiden in den Augen. Seit dem Georg arbeitslos war, fehlte es an allem. Das Geld reichte kaum f&uuml;r die Miete.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Wenn ich wieder Arbeit finde, wird sich alles &auml;ndern. Wir werden genug haben f&uuml;r Miete, Lebensmittel und Kleidung. Es wird sogar was &uuml;brigbleiben.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Ich wei&szlig;, da&szlig; du alles m&ouml;gliche versucht hast, um Arbeit zu finden. Es ist ja nicht deine Schuld. Komm, wir wollen nach Hause gehen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp;&nbsp; Veronika nahm den kleinen Viktor auf den Arm. Georg hatte die dreij&auml;hrigen Zwillinge bei der Hand. Der sechsj&auml;hrige Andreas lief vorraus. Als sie sich auf den vier Meilen langen Heimweg machten war Georg sehr still. In Gedanken war er in der Zeit, als er noch Arbeit hatte. </p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Wir waren nicht reich gewesen, aber wir hatten ein behagliches Leben. Die Kinder hatten genug zu essen und anst&auml;ndige Kleidung. Jetzt ist es ein Kampf, auch nur das Notwendigste zu verdienen! Wir hatten uns auf die Gem&uuml;seernte verlassen, aber es war ein trockenes Jahr. Warum l&auml;&szlig;t Gott das alles zu?</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Pl&ouml;tzlich bemerkte Veronika einen gutgekleideten Mann, der vor ihnen ging. Er schien fremd zu sein, denn sie sahen ihn zum ersten mal.</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp;&nbsp; Mama, schau was ich hier gefunden habe!</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Geld!</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Wo hast du es gefunden?</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp; Genau hier, ich bin fast draufgetreten.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Wieviel ist es?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; 450 Euro!</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp;&nbsp; K&ouml;nnen wir es behalten? K&ouml;nnen wir es behalten?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Ich meine der Mann vor uns hat es verloren. Der Mann der eben in das Haus ging.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Vielleicht. K&ouml;nnen wir es nicht behalten? Wir brauchen es so dringend, und der Mann sieht aus als gehe es ihm gut. Und au&szlig;erdem wissen wir nicht ob er es war oder nicht. Es scheint beinahe als habe der Herr es uns geschickt.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Nein, das k&ouml;nnen wir nicht tun! Besser bleiben wir arm, als uns an unserem Herrn zu vers&uuml;ndigen. Wir sollen ein ehrliches Leben f&uuml;hren. Ich werde den Mann fragen, ob es ihm geh&ouml;rt.</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp; K&ouml;nnen wir es nicht behalten?</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Nein. Es geh&ouml;rt nicht uns, und wenn wir behalten was nicht uns geh&ouml;rt stehlen wir.</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp; Aber wir haben es dem Mann doch nicht weggenommen. Er hat es doch verloren.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Aber der Herr m&ouml;chte, da&szlig; wir versuchen, den zu finden der es verloren hat. Es w&auml;re nicht recht das Geld einfach so zu behalten. Verstehst du das?</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp; Ja, aber ich hoffe immer noch, da&szlig; das Geld nicht ihm geh&ouml;rt.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; W&auml;hrend sie noch sprachen &ouml;ffnete sich die T&uuml;r des Hauses wieder und der Mann trat heraus. geht in die entgegengesetzte Richtung</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp;&nbsp; (ruft)&nbsp; Halt! Warten Sie!</p>
<p><strong>Mann:</strong>&nbsp; Was wollen sie?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp;&nbsp; Haben Sie&#8230; haben Sie Geld verloren?</p>
<p><strong>Mann:</strong>&nbsp;&nbsp; (greift in seine Jackentasche) Ja, das habe ich. Ich habe es noch gar nicht vermi&szlig;t. Haben Sie es gefunden?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp;&nbsp; Ja, hier ist es. </p>
<p><strong>(Georg reicht ihm das Geld, Mann z&auml;hlt nach)</strong></p>
<p><strong>Mann:</strong>&nbsp; Ja, es ist alles da. Es gibt doch noch ehrliche Menschen auf dieser Welt. Wie hei&szlig;en sie, mein Herr?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Georg Petersen.</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp; Das haben sie alles Jesus zu verdanken. Wenn er nicht unser Herr w&auml;re, h&auml;tten wir das Geld einfach behalten.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Andreas! (spannungsvolle Pause)</p>
<p><strong>Mann:&nbsp;</strong>&nbsp;Es freut mich sie kennengelernt zu haben. Danke, da&szlig; sie mir das Geld zur&uuml;ckgegeben haben. Ich habe es eilig, ich mu&szlig; jetzt weiter.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; In der darauf folgenden Woche zog Familie Petersen mit ihren wenigen Habseligkeiten in das alte Haus in der Cole Avenue.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Jetzt sieht es hier etwas besser aus, mit unseren Sachen im Haus.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp;&nbsp; (traurig) Ja, etwas besser. (in Gedanken) Ich wei&szlig;, da&szlig; Veronika den Wunsch hat, so zu leben wie alle anderen. Da&szlig; sie sich nach einem h&uuml;bschen Haus mit neuen M&ouml;beln sehnt, und nach Kleidern die nicht verblichen und geflickt sind. Ich bewundere ihren Mut trotz aller Widerw&auml;rtigkeiten.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Die Familie setzte sich an den Tisch um aus dem geringen Vorrat an Nahrungsmitteln ihren Hunger zu stillen. Lange w&uuml;rde es nicht reichen. Aber sie wu&szlig;ten, da&szlig; Gott f&uuml;r sie sorgen w&uuml;rde. Am n&auml;chsten Morgen war Familie Petersen damit besch&auml;ftigt in dem alten Haus aufzur&auml;umen und es wohnlicher zu machen, als es an der T&uuml;r klopfte. Veronika &ouml;ffnete die T&uuml;r. Vor ihr stand eine Gruppe l&auml;chelnder M&auml;nner.</p>
<p><strong>Zimmerm.:</strong>&nbsp; Wir kommen vom Zimmermann und Malerbetrieb Hollinger. Wir sind gekommen um in ihrem Haus zu arbeiten.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; (aufgeregt) Aber wir haben sie nicht bestellt. (Georg kommt hinzu)</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Das mu&szlig; ein Irrtum sein. Ich wei&szlig; da&szlig; dieses Haus reparaturbed&uuml;rftig ist, aber ich kann mir das nicht leisten.</p>
<p><strong>Maler:</strong>&nbsp;&nbsp; Es ist kein Irrtum. Wir haben die richtige Adresse.</p>
<p><strong>Zimmerm.:</strong>&nbsp;&nbsp; Wir sind zu diesem Haus geschickt worden und man hat uns versprochen, da&szlig; die Arbeit bezahlt wird. D&uuml;rfen wir rein?</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Schon bald waren die Zimmerleute am Werk. Scharniere und Schl&ouml;sser wurden an Schrankt&uuml;ren eingesetzt. Lose Bretter wurde wieder festgenagelt und der Holzfu&szlig;boden wurde stellenweise erneuert. Die Zimmerleute arbeiteten den ganzen Tag, und bald gab es keine T&uuml;r mehr, die nicht voll funktionsf&auml;hig war.</p>
<p><strong>Maler:</strong>&nbsp; Wir kommen morgen wieder, und zwar zum Anstreichen. Sie ziehen es vielleicht vor, morgen einige Besuche zu machen.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Ja. Das &#8230; das wird wohl das Beste sein.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Als sich die Familie an den Abendtisch setzte, um ihre d&uuml;nne Haferflockensuppe zu essen, klopfte es an der T&uuml;r.</p>
<p><strong>Junge:</strong>&nbsp; (stellt schweren Karton ab) Diese Lebensmittel sind f&uuml;r sie.&nbsp; (geht sofort wieder weg)</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Ja, aber&#8230;. aber&#8230; wir&#8230;. Er ist weg.</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Wer ist weg?</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Ein Junge hat uns diesen Karton gebracht. Er sagte es seien Lebensmittel f&uuml;r uns.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Tr&auml;nen der Dankbarkeit standen Georg und Veronika in den Augen, als sie den Karton &ouml;ffneten. Brot, Butter, Zucker, ged&ouml;rrtes Rindfleisch, Mehl, Kartoffeln und&nbsp; vieles andere kam zum Vorschein.</p>
<p><strong>Andreas:</strong>&nbsp; Warum weinst du, Mama?</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Weil ich so froh bin.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Wir verdienen all diese guten Sachen nicht, die der Herr uns schenkt. Ich bin ihm so dankbar, da&szlig; er gro&szlig;herzige Menschen gebraucht, um unsere Not zu lindern.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Wohl noch nie zuvor hatte Familie Petersen Gott so sehr gedankt wie an diesem Abend. Es vergingen drei Tage. Das alte Haus hatte durch die Arbeit der Zimmerleute und der Maler ein neues Aussehen bekommen. Eines Abends war auf r&auml;tselhafte Weise ein Karton mit Kleidungsst&uuml;cken eingetroffen. Am f&uuml;nften Abend in ihrem neuen Haus klopfte es wieder an ihrer T&uuml;r. Es war der gleiche Junge, der ihnen die Lebensmittel brachte.</p>
<p><strong>Junge:</strong>&nbsp; Das ist f&uuml;r sie. (&Uuml;berreicht einen Umschlag, geht sofort wieder)</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Danke! Aber warte&#8230;. Wie hei&szlig;t du? Wo kommst du her&#8230;.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Wer war da?</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Es war der gleiche Junge, der uns die Lebensmittel gebracht hat. Als ich ihn fragen wollte wie er hei&szlig;t, war er schon wieder weg. Hier, das hat er mir gegeben. (gibt den Umschlag Georg)</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; (&ouml;ffnet den Umschlag, liest) Einer ehrlichen Familie. Von eurem Freund, dem Ihr die 450 Dollar zur&uuml;ckgegeben habt. Das ist noch nicht alles! Hier sind 100 Euro!</p>
<p><strong>Veronika:</strong>&nbsp;&nbsp; Er hat sicher auch all die anderen Sachen geschickt.</p>
<p><strong>Georg:</strong>&nbsp; Nur schade, da&szlig; er seine Adresse nicht aufgeschrieben hat. Sonst h&auml;tten wir uns wenigstens bei ihm bedanken k&ouml;nnen, aber wir k&ouml;nnen Gott danken, da&szlig; er Ehrlichkeit belohnt.</p>
<p><strong>ENDE</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/ehrlichkeit/450-euro-78.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>20 Euro</title>
		<link>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/hochzeit/20-euro-77.html</link>
		<comments>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/hochzeit/20-euro-77.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 14:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christenload.com/christliche_anspiele/hochzeit/20-euro-77.html</guid>
		<description><![CDATA[Sprecher:&#160; Auf dem Arbeitsplatz unterhalten sich Karl und David. Zwei Freunde, die sich in der Gemeinde kennengelernt haben, und sich ganz gut verstehen. Karl:&#160; David, ich mu&#223; dir etwas erz&#228;hlen! David:&#160; Na, mach schon! Karl:&#160; Mein Bruder hat ja jetzt in der neuen Firma angefangen. Du wei&#223;t ja, Georg. Er hat Vertragsarbeit, so ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sprecher:&nbsp; </strong>Auf dem Arbeitsplatz unterhalten sich Karl und David. Zwei Freunde, die sich in der Gemeinde kennengelernt haben, und sich ganz gut verstehen.</p>
<p><strong>Karl:</strong>&nbsp; David, ich mu&szlig; dir etwas erz&auml;hlen!</p>
<p><strong>David:&nbsp; </strong>Na, mach schon!</p>
<p><strong>Karl:</strong>&nbsp; Mein Bruder hat ja jetzt in der neuen Firma angefangen. Du wei&szlig;t ja, Georg. Er hat Vertragsarbeit, so ist der Lohn von Fall zu Fall verschieden. K&uuml;rzlich kam er freudestrahlend nach Hause. Er hatte n&auml;mlich bei einem Projekt &uuml;ber 20 Euro pro Stunde verdient!</p>
<p><strong>David:</strong>&nbsp; Was, das gibt es doch nicht! Das ist ja&#8217; n Ding!</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Da kommt gerade John dazu. </p>
<p><strong>John:</strong>&nbsp; Was is&#8217;nen Ding? Gibt es irgend etwas besonderes?</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Karl und David gucken sich betreten an. Eigentlich sollte man das nicht weiter sagen, aber John darf es noch wissen.</p>
<p><strong>Karl:</strong>&nbsp; (zu sich selbst)&nbsp; Na, ja so schlimm kann es ja gar nicht sein. Er sagt es bestimmt nicht weiter. (zu John gewandt)&nbsp; Wei&szlig;t du, in der Firma, wo mein Bruder ist, kann man manchmal &uuml;ber 20 Euro pro Stunde verdienen!</p>
<p><strong>John:</strong>&nbsp; Das ist aber viel!</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Es klingelt. Die Pause ist zu Ende. Die Jungen m&uuml;ssen wieder an die Arbeit. Eine Woche sp&auml;ter bekommt John von seinem Cousin Besuch.</p>
<p><strong>John:</strong>&nbsp; Hallo, Fred! Suchst du noch immer eine Arbeitsstelle? Ich habe eine gute Neuigkeit!</p>
<p><strong>Fred:</strong>&nbsp; Na, los sag schon. Ich bin schon ganz gespannt!</p>
<p><strong>John:</strong>&nbsp; Du wei&szlig;t doch, Georg, der Bruder von Karl, er hat in einer neuen Firma angefangen. Dort kann man gut verdienen.</p>
<p><strong>Fred:</strong>&nbsp; Super! Wieviel verdient man denn so ungef&auml;hr?</p>
<p><strong>John:</strong>&nbsp; Er hat 20 Euro pro Stunde bekommen! Kannst du dir das vorstellen?</p>
<p><strong>Fred:</strong>&nbsp; Was? Nein! Da mu&szlig; ich mich mal erkundigen. Ich gehe gleich hin zur Firma und bewerbe mich um einen Arbeitsplatz. Danke, John. Du hast mir gut geholfen. </p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Fred war ganz aufgeregt. Er hat sich schnell beworben und nannte sich Gl&uuml;ckspilz, denn er bekam ein Vorstellungsgespr&auml;ch. Es sah ganz gut aus &#8211; bis&#8230;</p>
<p><strong>Fred:</strong>&nbsp; Wie ist es denn mit dem Verdienst? Wieviel bekommt man pro Stunde?</p>
<p><strong>Arbeitgeb:</strong>&nbsp; Ja, das kann ich ihnen leider nicht genau sagen. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Sie m&uuml;ssen wissen, es ist Vertragsarbeit.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong>&nbsp; Fred bekam immer gr&ouml;&szlig;ere Augen. War das denn nur ein Ger&uuml;cht? Keine 20 Euro? Trotz Entt&auml;uschung nahm Fred den Arbeitsplatz an. Es war f&uuml;r ihn und besonders f&uuml;r John eine Lehre. Das n&auml;chste Mal w&uuml;rden sie schneller hinh&ouml;ren und langsamer verbreiten. Liebes Brautpaar, vielleicht sind euch solche Mi&szlig;verst&auml;ndnisse auch begegnet. Wie wir sie verhindern k&ouml;nnen, sagt uns: Jakobus 3,2 Und haben wir nicht alle unsere Fehler? Wenn es freilich gelingt, nur das zu sagen, was dem anderen hilft und nicht schadet, den kann man als vollkommen bezeichnen. Denn wer seine Zunge beherrscht, der kann auch seinen K&ouml;rper beherrschen.</p>
<p><strong>ENDE</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christenload.com/christliche_anspiele/hochzeit/20-euro-77.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

