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Sep 03 2007

Das Kapital

Geschrieben von under Dienst,Hochzeit

Das Kapital, ein christliches Anspiel zum Thema Dienst und Hochzeit für fünf Personen.

1. Arbeiter:  Weißt du es schon?

2. Arbeiter:  Nein, was?

1. Arbeiter:  Der Chef muß weg. Wann er wiederkommt, weiß keiner.

2. Arbeiter:  Und was wird aus unserem Betrieb? Ohne ihn läuft doch nichts.

3. Arbeiter:  Sag das nicht! Er will uns allen gleich etwas sagen. Also bis gleich beim Chef.

Erzähler:  Kurze Zeit später auf der Chefetage:

Chef:  Liebe Mitarbeiter, es hat sich wohl schon herumgesprochen, daß ich geschäftlich verreisen muß. Ich kann nicht sagen wann ich wiederkomme. Aber deshalb wird der Betrieb natürlich weitergehen. Ich verlasse mich auf ganz auf eure Mitarbeit. Der Betrieb liegt in meiner Abwesenheit ganz in euren Händen. Ich habe das Vertrauen, daß ihr aus meinem Betrieb etwas macht. Ab sofort liegt alles in eurer Verantwortung. Ich habe mir folgendes überlegt: Jeder von euch bekommt das gleiche Kapital. Seht zu, daß ihr es gut verwaltet und etwas daraus macht! (geht weg)

1. Arbeiter:  Sagenhaft, was hat der Chef für ein großes Vertrauen!

2. Arbeiter:  So ein großes Kapital gibt er in unsere Hände, völlig ohne Sicherheit für ihn. Das rechne ich ihm hoch an!

1. Arbeiter:  Sein vertrauen in meine Person soll ihn nicht enttäuschen!

2. Arbeiter:  Und ich will mich einsetzen für das Kapital. Und das nicht nur heute. Nein, morgen auch, so lange, bis er wiederkommt.

1. Arbeiter:  Und ich will probieren, was ich aus dem Vertrauen, aus dieser Gabe des Kapitals, machen kann.

Erzähler:  Viel Zeit vergeht und die Mitarbeiter tun ihr bestes. Als eines Tages der Chef zurückkommt läßt er alle Mitarbeiter zu sich rufen. Nacheinander läßt er sich von ihnen erzählen, was sie mit dem anvertrauten Kapital gemacht haben.

1. Arbeiter:  Ich habe das Kapital verzehnfacht!

Chef:  Das hast du gutgemacht. Du bist wirklich treu und zuverlässig. Als Belohnung bekommst für die Verantwortung das zehnfache Guthaben!

(2 Arbeiter tritt hervor) Und was kannst du mir gutes berichten?

2. Arbeiter:  So viel, wie er eben, hab ich nicht. Aber das Fünffache aus Ihrem anvertrauten Kapital habe ich gemacht.

Chef:  Auch gut. Auch du bekommst für deinen Einsatz eine neue Verantwortung. Verwalte ab heute das fünffache Kapital!
  
(dritter tritt zögernd hervor) Komm nur weiter und zeige mir, was du getan hast.

3. Arbeiter:   Hier haben Sie das Kapital wieder, das sie mir  anvertraut haben. Ich habe gut aufgepaßt, daß ihm nichts passiert, daß keiner etwas davon wegnimmt oder es irgendwie beschädigt wird. Ich habe damit nichts gemacht; ich habe mir vorgestellt, wie Sie wohl reagieren würden, wenn ich es verliere oder andere daran teilhaben lasse. Ich hatte Angst vor Ihnen, deshalb dachte ich: Das Beste ist, es unangetastet zu lassen.

Chef:  Warum hast du das Kapital nicht wenigstens auf die Bank gegeben? Da hätte es doch Zinsen gebracht! Weil du nichts aus meinem die anvertrauten Kapital gemacht hast, nehme ich die das Kapital und gebe es dem, der sein Kapital verzehnfacht hat.

3. Arbeiter:  Aber der hat doch schon so viel!

Chef:  Ja, das stimmt. Wer meine Gaben wirklich einsetzt, erkennt, daß er immer mehr dazu gewinnt! Und wer gar nichts tut, dem geht es so, daß er das, was er hatte auch noch verliert. Ein Sportler, der nicht täglich trainiert, verliert bald seine Fitneß und seine Gaben. Ein Musiker, der nicht regelmäßig übt, entwickelt sich nicht weiter!

Erzähler:  Und so mußte er leer ausgehen. Doch, was machen wir mit unseren Talenten, die Gott uns geschenkt hat? Gabe – darin steckt das Wort geben, gegeben von Gott, dem Geber zum weitergeben an Menschen, damit sich die Gaben entfalten können; zur Freude Gottes.

Liebe…………………., lieber……………………… wir wünschen euch, dass ihr ein ja zu euren Gaben sagt und aus Dankbarkeit gegenüber Gott und zur Freude den Menschen einsetzt.

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