Archive für die Kategorie 'Abendmahl-Karfreitag'

Mrz 06 2008

Warum redet ihr vom Blut?

Geschrieben von under Abendmahl-Karfreitag

Warum redet ihr vom Blut, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 3 Personen

Autor: Schon oft hat Friedrich, ein treuer Nachfolger Christi, seinem ungläubigen Arbeitskollegen von Jesus erzählt. Doch dieser kann es nicht verstehen, dass das Blut bei den Christen so eine wichtige Rolle spielt. Eines Tages findet folgendes Gespräch statt:

Kollege: Friedrich, warum redet ihr denn immer wieder vom “Blut vergießen”? Ihr solltet euch lieber an die heutige Zeit halten.

Friedrich: Gott gab seinen einzigen Sohn als Opfer für uns Menschen. Wenn sein Blut nicht geflossen wäre, könnten wir keine Vergebung der Sünden erlangen und müssten für ewig verloren gehen.

Kollege: Ihr könnt euch wohl nicht von den Sitten im Mittelalter trennen. Denn ich weiß, wenn früher ein Mensch gesündigt hat, musste für die Vergebung ein Tier geopfert werden. Aber das hat doch nichts mit heute zu tun.

Friedrich: Früher konnte ich es auch nicht verstehen, was das alles bedeutet. Doch seitdem Jesus mein Leben verändert hat, weiß ich ganz genau, dass sein Blut unsere Errettung ist. An dieses “Blutvergießen” erinnern wir uns immer wieder ,indem wir das Abendmahl feiern.

Kollege: Dass ihr das Abendmahl nehmt, verstehe ich ja. Es gehört einfach zu euch. Aber was hat es mit dem Blut zu tun?

Friedrich: Am Abendmahl gedenken wir Jesu Leiden, Sterben und Auferstehen. Der Kelch ist das Symbol für das Blut und das Brot für den Leib. Wir sollen nicht nur zusammenkommen, um zu essen, das steht auch in 1.Korinther 11,34 “Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt.”
Ich wünsche dir, dass du die Bedeutung des Blutes verstehst und Jesus für das vergossene Blut danken könntest.

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Mrz 06 2008

Ich habe mitgeholfen

Geschrieben von under Abendmahl-Karfreitag

Ich habe mitgeholfen, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 3 Personen

Erzähler: Der berühmte holländische Maler Rembrandt hält sinnend ein Bild in seiner Hand, das er soeben vollendet hat. In diesem Augenblick klopft es. Herein kommt ein Freund. Ergriffen betrachtet er das Bild, das der Maler ihm hinübergereicht hat. Vor einem dunklen Hintergrund hebt sich eine gelbe leuchtete Menschengruppe ab. Der Freund stutzt. Einer von den Soldaten, die bei der Kreuzigung kräftig mithelfen, kommt ihm so merkwürdig bekannt vor. Er trägt auch nicht die Tracht der römischen Kriegsknechte, sondern den Anzug eines holländischen Bürgers. Plötzlich erkennt der Freund die Gestalt auf dem Bild: Rembrandt selber ist es. Fragend wendet er sich an den Maler:

Freund: Warum hast du dich als Helfer bei der Kreuzigung gemalt? Damals lebtest du doch noch gar nicht?

Rembrandt: Verstehst du denn nicht: Ich habe mitgeholfen, Jesus zu kreuzigen, mit trotzigem Ungehorsam gegen Gottes Gebote! Jesus hängt dort um meinetwillen.

Erzähler: Bestürzt hat der Freund dieses Bekenntnis gehört. Nach einer Weile meint er leise:

Freund: Einen hast du doch noch vergessen auf dem Bild – mich, mich hast du vergessen!

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Jan 17 2008

Wir sind mit Blut erkauft

Geschrieben von under Abendmahl-Karfreitag

Wir sind mit Blut erkauft, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 5 Personen

Sprecher: Ein schottischer Adliger geht in Afrika auf die Elfenbeinjagt. Beladen mit Elfenbein, kehrt er nach erfolgreicher Jagd zur Küste zurück.

Adliger: Den Fluss haben wir ohne Schwierigkeiten überquert. Bis zur Küste ist es nicht mehr weit. Es hat sich gelohnt, diese Reise zu machen. Dass wir so viel Elfenbein bekommen würden, hätte ich nicht gedacht.

Diener: Ich freue mich auch, dass es Richtung Heimat geht. Noch mehr werde ich mich freuen, wenn wir erst wieder schottischen Boden unter den Füßen haben. So eine Reise würde ich … (hört einen Schrei) Was war das denn? Schau mal da, am anderen Ufer ein Einheimischer! Er springt ins Wasser und schwimmt hierher.

Adliger: Sieht aus, als ob er verfolgt wird; so schnell wie der schwimmt. Da! Eine ganze Horde Einheimischer. Sie werfen mit Speeren nach ihm. Was er wohl angestellt hat?

Diener: Oh, er ist getroffen. Schnell wir müssen ihm helfen!

Sklave: Hilfe! Oh, bitte helft mir! Rettet mich!

Adliger: Schnell, bring den Verbandkasten! Er hat eine Wunde am Arm. Die Wunde muss gesäubert werden.
(Einheimische sind angekommen und stürzen sich auf den Sklaven)

Häuptling: Rück den Sklaven raus! Er muss bestraft werden!

Adliger: Was hat er denn getan?

Häuptling: Er ist mir weggelaufen; das kann nur mit dem Tod bestraft werden.

Adliger: Hör zu! Ich gebe euch mein ganzes Elfenbein für das Leben des Sklaven.

Häuptling: Dein Elfenbein kannst du behalten. Nur Blut kann den Ungehorsam des entlaufenen Sklaven sühnen; nichts anderes nehmen wir an.

Sprecher: Sie zückten wieder ihre Speere und zielen auf den zitternden Mann. Im Nu springt der Schotte dazwischen und fängt einen Speer mit seinem eigenen Arm ab. Da halten die Verfolger inne; denn der Arm des Adligen blutet stark.

Adliger: Blut habt ihr als einzige Sühne verlangt. Ich habe den Sklaven mit meinem Blut zu meinem Eigentum erkauft.

Sklave: Ich bin dein Bluterkaufter, ich will dir mein ganzes Leben lang dienen, denn ohne dich wäre ich jetzt tot.

Adliger: Du kannst mit mir bis zur Küste ziehen. So lange kannst du mir dienen, doch dann bist du für immer frei.

Sklave: Nein ich will dir mein Leben lang dienen, auch in einem fremden Land. Ich bin dein Bluterkaufter.

Sprecher: Wie eine schreiende Horde, so läuft auch der Teufel, wie ein brüllender Löwe hinter uns her, um uns zu verschlingen (1. Petrus 5,8). Solange wir dem Teufel dienen und in unseren Sünden bleiben, lässt er uns in Ruhe. Versuchen wir aber loszukommen und seiner Herrschaft zu entfliehen, ist er mit Geschrei und Kampf hinter uns her. Versuchen wir, von einer Gebundenheit loszukommen, dann merken wir, dass wir Sklaven der Sünde sind. Aus dieser Not hilft uns Jesus Christus. Er hat sein Blut für uns vergossen, um uns von der Herrschaft der Sünde und des Teufels loszukaufen. Oft müssen wir in Not kommen, damit wir erkennen, dass wir Jesus dringend nötig haben. Nachdem Jesus uns mit seinem eigenen Blut erkauft hat, fragt er: “Wollt ihr im Dschungel dieser Welt bleiben, auf eigenen Wegen umherirren, bis ihr in euren eigenen Sünden stirbt? Oder wollt ihr, da ich euch doch mit meinem Blut zu meinen Eigentum erkauft habe, mir dienen?”

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