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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Abendmahl-Karfreitag</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Wer ist schuld am Tod Jesus?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 22:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern - Auferstehungsfest]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ist schuld am Tod Jesus, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden / Karfreitag f&#252;r 22 Personen Moderator: (steht auf der B&#252;hne, spricht die Gemeinde direkt an) Vor ungef&#228;hr 2000 Jahren ist in Israel, in der Stadt Jerusalem, das Folgende geschehen: Jesus wurde von den Juden und R&#246;mern auf den H&#252;gel, der Golgatha genannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Wer ist schuld am Tod Jesus, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden / Karfreitag f&#252;r 22 Personen</em></strong></p>
<p><strong>Moderator:</strong> <em>(steht auf der B&#252;hne, spricht die Gemeinde direkt an)</em> Vor ungef&#228;hr 2000 Jahren ist in Israel, in der Stadt Jerusalem, das 			Folgende geschehen: Jesus wurde von den Juden und R&#246;mern auf den 		H&#252;gel, der Golgatha genannt wird, gebracht.  Dort hat man ihn am 			Kreuz sterben lassen. Warum musste das geschehen?  Wer hat Jesus umgebracht? Wer ist denn schuld daran, dass Gottes Sohn so sterben musste. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden,  lasst uns gemeinsam 				ungef&#228;hr 2000 Jahre zur&#252;ckreisen und das Ganze aus n&#228;chster N&#228;he 				betrachten.</p>
<p><strong>Lied</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Szene 1</strong></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Es ist Mittwochabend, der letzten Abend vor dem Passahfest. An zwei verschiedenen Orten versammeln sich die Menschen zu 					beiden Seiten des &#214;lbergs &#8211; in Jerusalem und in Bethanien -, und jedes 				Mal ist Jesus der Anlass. <em>(Judas, J&#252;nger, Maria und Martha auf eine Seite der B&#252;hne; Hohepriester und Priester auf andere Seite)</em> Die einen f&#252;hrt der Hass zusammen, die anderen aber kommen aus 				Liebe. In Jerusalem im Haus des Kaiphas, tagt der Hohe Rat.</p>
<p><strong>Priester</strong>:<em> (aufgebracht)</em> Das bringt alles nichts. Ich sage euch, wir brauchen 						einen Plan, wie wir ihn ohne viel Aufsehen t&#246;ten k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> Du hast Recht. Die Menschen sind so voll Begeisterung von ihm und 				das Letzte was wir brauchen ist, dass wir noch mehr Leute auf ihn 				aufmerksam machen.</p>
<p><strong>Priester:</strong> Lass uns einige Tage warten. Wenn das Fest vorbei ist und der gro&#223;e 				Strom der G&#228;ste abzieht, dann kehrt Ruhe in Jerusalem ein. Dann 					findet sich eine Gelegenheit ihn zu beseitigen.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Jesus aber sitzt w&#228;hrenddessen ganz ruhig im Haus seines 						Freundes Simon in Bethanien. Ihn hat Jesus vom Aussatz 						gereinigt und so hat er f&#252;r Jesus und seine J&#252;nger eine 						Mahlzeit vorbereitet. Auch andere Freunde von Jesus wie 						Lazarus oder Martha und Maria sind dabei.</p>
<p><strong>Martha:</strong><em> (r&#228;umt den Tisch ab, spricht vor sich hin)</em> Meine Schwester.<em> (seufzt)</em> Ich glaube sie liebt Jesus wirklich. Hat sie etwas verstanden, was wir 				noch nicht wissen? Warum nur hat sie Jesus gesalbt? Noch dazu mit 				dem kostbaren &#214;l?  Das waren ihre ganzen Ersparnisse.</p>
<p><strong>Judas:</strong><em> (ver&#228;rgert) </em>Das h&#228;tte Maria nicht tun sollen.Was soll die Verschwendung. Man h&#228;tte dieses &#214;l teuer verkaufen und 				das Geld an die Armen geben k&#246;nnen. 300 Silbergroschen h&#228;tten wir 				daf&#252;r bekommen.</p>
<p><strong>J&#252;nger:</strong> Stimmt. Wie viele Jahre m&#252;sste ich mich abplagen, um so einen Betrag 				anzusparen.</p>
<p><strong>Jesus:<em> </em></strong><em>(Stimme)</em> Lasst sie in Frieden. Warum macht ihr es ihr so schwer? Sie hat etwas 				Gutes an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben und ihr k&#246;nnt 				Ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt. Mich aber habt ihr nicht mehr lange 				bei euch. Sie hat mich im Voraus f&#252;r mein Begr&#228;bnis gesalbt.<em>(Judas springt auf und entfernt sich von dieser Runde)</em></p>
<p><strong>Judas:</strong> Begr&#228;bnis? Also ist es doch wahr, dass er sterben muss. Was soll ich 				dann noch bei ihm?</p>
<p><em>(Freund kommt hoch, begegnet Judas)</em></p>
<p><strong>Freund:</strong> Judas! Shalom! Dass ich dich mal wiedersehe. Seitdem du diesem 				Jesus nachfolgst, kriegt man dich ja gar nicht mehr zu Gesicht. Bist du 				hier in Jerusalem zum Passahfest?</p>
<p><strong>Judas:</strong> Ja, wozu denn sonst? Schon verr&#252;ckt, wir feiern die Befreiung aus der &#228;gyptischen Sklaverei, 				dabei sollten wir vielleicht eher was tun um uns aus der r&#246;mischen 				Unterdr&#252;ckung zu befreien.</p>
<p><strong>Freund:</strong> Was k&#246;nnen wir denn schon tun?</p>
<p><strong>Judas:</strong> Ich hatte ja gehofft, dass Jesus die Befreiung Israels bringt. Deshalb 				hab ich mich ihm &#252;berhaupt angeschlossen. Du h&#228;ttest sehen sollen, 				wie er das Volk am See Genezareth gespeist hat. Oder vor drei Tagen, 				als das Volk ihn bejubelt hat und zum K&#246;nig ernennen wollte. Aber er 				hat abgelehnt und meine Hoffnung zerst&#246;rt. Wie dem auch sei, ich 				muss los. Ich hab noch was zu erledigen.</p>
<p><strong>Freund:</strong> Alles klar, wir sehen uns.</p>
<p><em>(Freund geht, Judas guckt ihm hinterher und geht dann auf die andere Seite der B&#252;hne, zum Hohepriester und klopft)</em></p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> Wer ist da?</p>
<p><strong>Judas:</strong> <em>(aufgeregt, stammeln)</em> Ich bin Judas. Ich komme wegen diesem Jesus. Ich wei&#223;, dass ihr ihn 				verhaften wollt. Ich kann euch dabei helfen.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> <em>(spricht hinterlistig/niedertr&#228;chtig)</em> Komm herein und setz dich, mein Freund.</p>
<p><strong>Judas:</strong> Ich wei&#223; wo und mit wem Jesus sich aufh&#228;lt. Was gebt ihr mir, wenn 				ich ihn verrate?</p>
<p><strong>Priester:</strong> Ohne dass ein Aufruhr entsteht?</p>
<p><strong>Judas:</strong> Ohne dass jemand irgendetwas merkt. Ich warte einen g&#252;nstigen 					Augenblick  ab. Jesus zieht sich zwischendurch zur&#252;ck in die 					Einsamkeit. Ich werde euch zu ihm f&#252;hren, w&#228;hrend er ganz alleine an 				einem einsamen Ost ist.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> Hervorragend! Dich schickt der Himmel. Du bekommst drei&#223;ig 					Silberst&#252;cke.</p>
<p><em>(w&#228;hrend Sprecher erz&#228;hlt, z&#228;hlt der Priester M&#252;nzen ab und  legt sie in einen Beutel)</em></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Drei&#223;ig Silberst&#252;cke! Der Preis, den man in jener Zeit f&#252;r einen 					Sklaven zahlte. Der Preis, den bereits der Prophet Sacharja genannt hatte, aber daran 				dachte keiner von den weisen Schriftgelehrten. F&#252;r den Preis eines Sklaven, hat Judas den Sohn Gottes verraten.</p>
<p><em>(Moderator hoch)</em></p>
<p><strong>Moderator:</strong> Judas, hast du den Tod von Jesus verursacht? Du versprachst denen 				Hilfe, die Jesus t&#246;ten wollten und  als sie kamen, um ihn 						festzunehmen, verrietst du ihn, mit einem Kuss. Sp&#228;ter hat es dir leid getan, aber du konntest es nicht r&#252;ckg&#228;ngig 					machen. Ist Judas, der Verr&#228;ter, schuld am Tod  Jesu?</p>
<p><strong>Lied</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Szene 2</strong></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Nach seiner Verhaftung wurde Jesus in das Haus des Hohenpriesters 				gebracht. Die Mitglieder des j&#252;dischen Gerichtshofs waren bereits versammelt, um Jesus den Prozess zu machen. <em>(Schriftgelehrter und Hohepriester stehen zusammen, daneben eine Gruppe von M&#228;nnern (3), die murmeln untereinander: Er hat gesagt… Nein, so war das nicht… Damals als er vom Tempel sprach…)</em></p>
<p><strong>Priester:</strong> So wird das nichts. Wir brauchen einen guten Grund um ihn zu 					verurteilen und die Zeugen sind nichts als ein Haufen von Narren. Die 				Zeugenaussagen widersprechen sich.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> Das ist nicht unser einziges Problem. Die R&#246;mer erlauben uns nicht, 				jemanden hinzurichten. Wir m&#252;ssen die Sache so geschickt einf&#228;deln, dass der r&#246;mische 					Statthalter ihn zum Tode verurteilt.<em> (zu Jesus)</em> Willst du nicht auf diese Anklagen antworten? Was hast du zu deiner 				Verteidigung zu sagen?<em> (kurze Pause, dann zum Priester)</em> Er schweigt einfach.<em> (zu Jesus)</em> Ich beschw&#246;re dich bei dem lebendigen Gott, sag uns die Wahrheit! 				Bist du der Messias, der Sohn Gottes?</p>
<p><strong>Jesus:</strong> Ja, ich bin es. Und einst werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten 				der Kraft Gottes. Er wird wiederkommen auf Wolken aus dem 					Himmel.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> <em>(zerrei&#223;t sein Obergewand, schreit)</em> Was brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt es alle selbst geh&#246;rt, wie er Gott l&#228;stert. Was sagt ihr dazu?</p>
<p><strong>M&#228;nner:</strong><em> (sehr aufgebracht, sprechen gleichzeitig)</em> Er ist schuldig. Er verdient den Tod. Nieder mit ihm.</p>
<p><em>(Moderator kommt hoch)</em></p>
<p><strong>Moderator:</strong> Der Hohe Rat. Eine Versammlung von M&#228;nnern, die viele Gesetze f&#252;r 				die Juden aufstellt und jeden verurteilten, der diese nicht befolgt. Ihr behauptet von euch selbst, gerecht zu sein, aber habt ihr 					wirklich eine wei&#223;e Weste? Ihr wart entsetzt als er sagte, er sei Gottes Sohn. Das ist Gottesl&#228;sterung, er muss sterben, emp&#246;rtet ihr euch und zerrtet 				ihn vor den Statthalter. Ist der Hohe Rat schuld am Tod Jesus?</p>
<p><strong>Lied</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Szene 3</strong></p>
<p><em>(Frau sitzt besorgt oben, springt auf, als Pilatus kommt)</em></p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Hallo Liebes.</p>
<p><strong>Frau:</strong> Da bist du ja endlich. Ich bin den ganzen Tag so beunruhigt. Hast du 				meine Nachricht rechtzeitig bekommen?</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Rechtzeitig ist so eine Sache.</p>
<p><strong>Frau:</strong> Erz&#228;hl mir alles.</p>
<p><strong>Pilatus: </strong>Der Tag begann eigentlich wie jeder andere Tag. Fr&#252;h am Morgen, du 				hast noch geschlafen, kam ich ins Pritorium, um meinen t&#228;glichen 				Pflichten als Statthalter nachzugehen, so wie immer. Gut, ich hatte schon ein bisschen Sorge, aber das ist ja normal, weil 				grade jetzt so viele Menschen zum Passahfest hier sind und ich einfach 				hoffte, dass keine Unruhen entstehen. Grade als ich den herrlich duftenden Seelachs, den du mir eingepackt 				hast, auf mein ger&#246;stetes Br&#246;tchen legen wollte, kommt der 					Leibw&#228;chter in mein Gemach.</p>
<p><em>(Frau runter, Leibw&#228;chter hoch, Hohepriester und Schriftgelehrte stellen sich auf die andere Seite der B&#252;hne + die drei M&#228;nner)</em></p>
<p><strong>Leibw&#228;chter:</strong> Herr, da sind einige j&#252;dische Priester im Hof. Sie haben einen 					besonderen Gefangenen gebracht, den du richten sollst. Sie wollen mit 				dir reden,  aber weigern sich hinein zu gehen, weil es kein j&#252;disches 				Haus ist.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Ich komme.<em> (wischt sich den Mund mit einer Serviette, steht auf und geht zu den Priestern, im Gehen bemerkt er Jesus und murmelt)</em> Das muss der Gefangene sein. Scheint mir, als h&#228;tten sie ihn schon 				bestraft. Sieht &#252;bel zugerichtet aus.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> Dieser Verbrecher lehrt die Leute, dem Kaiser keine Steuern zu zahlen. In unserem ganzen Land stiftet er Unruhe. Und das ist noch nicht alles.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong><em> (gelangweilt, monoton)</em> Geht weg von mir und lasst mich in Ruhe. Richtet den Mann gef&#228;lligst 				nach euren eigenen Gesetzen.</p>
<p><strong>Priester:</strong> Aber es ist uns von den R&#246;mern verboten jemanden zu t&#246;ten. Und da er in unseren Augen den Tod verdient, musst du ihn verurteilen. Dieser 		Jesus behauptet von sich, ein K&#246;nig zu sein. Er muss sterben.</p>
<p><strong>Pilatus: </strong><em>(guckt zu Jesus, murmelt)</em> Seltsam. Sie beschuldigen ihn und er sagt nicht ein einziges Wort und 				schweigt.<em> (zu Jesus)</em> Willst du dich nicht vor ihnen verteidigen? H&#246;rst du nicht, was sie dir 				alles vorwerfen?<em> (nach einer Pause, zu seinem Leibw&#228;chter)</em> Bring ihn in meinen Gerichtssaal. Ich will mit ihm sprechen und zwar allein.</p>
<p><em>(Leibw&#228;chter runter, Pilatus auf die andere Seite der B&#252;hne, setzt sich auf einen Stuhl und guckt Jesus erstmal nur an)</em></p>
<p><strong>Pilatus: </strong>Bist du der K&#246;nig der Juden?</p>
<p><strong>Jesus:</strong> Redest du das von dir aus, oder haben andere es dir gesagt?</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> <em>(&#228;rgerlich)</em> Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die obersten Priester haben dich 				mir ausgeliefert! Was hast du getan?<em> (jedes Wort betonen)</em></p>
<p><strong>Jesus:</strong> Mein Reich ist nicht von dieser Welt. W&#228;re mein Reich von dieser 				Welt, so h&#228;tten meine Diener gek&#228;mpft, damit ich den Juden nicht 				ausgeliefert werden w&#252;rde. Nun aber ist mein Reich nicht von hier.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> So bist du also ein K&#246;nig?</p>
<p><strong>Jesus:</strong> Ja, ich bin ein K&#246;nig.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> <em>(steht auf, Leibw&#228;chter kommt)</em> Bring ihn zur&#252;ck.</p>
<p><em>(Leibw&#228;chter geht)</em></p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Er kann kein Verbrecher sein. Diese Ruhe die er ausstrahlt, hab ich 				noch bei keinem Angeklagten versp&#252;rt. Irgendwie macht er mir Angst.<em> (geht zu den Priestern)</em> Ich denke nicht, dass dieser Mann den Tod verdient hat.</p>
<p><strong>Priester: </strong>Aber er macht Unruhe, &#252;berall wohin er geht. Nach unserem Gesetz 				muss er sterben.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> <em>(zum Leibw&#228;chter)</em> Woher sagtest du kommt er? Aus Galil&#228;a?<em> (Leibw&#228;chter nickt) (zu den Priestern)</em> Bringt ihn zu Herodes. Er soll ihn richten</p>
<p><em>(Pilatus geht zur&#252;ck zu seinem Platz, Hohepriester, Priester und M&#228;nner gehen mit dem Leibw&#228;chter runter)</em></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Herodes hat schon viel &#252;ber Jesus geh&#246;rt. Er freut sich, Jesus nun mit 				eigenen Augen zu sehen. Gerne will er sehen, wie Jesus ein Wunder 				tut.  Doch als Herodes Jesus befragt, sagt dieser nicht ein Wort. Schlie&#223;lich l&#228;sst Herodes Jesus als K&#246;nig verkleiden und verspotten. 				Doch Jesus richten, will er auch nicht und schickt ihn zur&#252;ck, &#8211; zu 				Pilatus.<em> (Priester, Hohepriester, M&#228;nner, Pilatus geht zu ihnen)</em> Wieder stehen die Priester und die w&#252;tende Volksmenge vor Pilatus.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> H&#246;rt mir zu. Weder ich, noch Herodes haben diesen Mann f&#252;r schuldig befunden. 				Wenn ihr wollt, lasse ich diesen Mann auspeitschen, aber dann war es 				das.</p>
<p><strong>Tonband / Menge Geschrei:</strong><em> (Hohepriester, Priester + M&#228;nner)</em> Nein. Das gen&#252;gt nicht. Er muss sterben. Er hat den Tod verdient.</p>
<p><strong>Hohepriester:</strong> Wir haben ein Gesetz und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er 				behauptet, Gottes Sohn zu sein.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong><em> (erstaunt, zu sich)</em> Gottes Sohn? Was bedeutet das? Wo ist er geboren und aus welchem 				K&#246;nigshaus kommt er?<em> (zu Jesus)</em> Woher bist du eigentlich? <em>(Pause, dann w&#252;tend)</em> Redest du nicht mit mir? Wei&#223;t du nicht, dass es in meiner Macht 					steht, dich freizulassen, aber dass ich auch die Macht habe dich 					kreuzigen zu lassen?</p>
<p><strong>Jesus:</strong> Du h&#228;ttest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben w&#228;re.</p>
<p><strong>Leibw&#228;chter:</strong> <em>(kommt hoch, &#252;bergibt Pilatus einen Zettel)</em> Herr, eine Nachricht von Ihrer Frau. Sie sagt es ist dringend.</p>
<p><em>(Pilatus dreht sich weg von der Menge, faltet das Blatt auseinander)</em></p>
<p><strong>Frau:</strong> <em>(Stimme)</em> Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten. Er ist unschuldig. 				Ich habe heute Nacht  im Traum viel um seinetwillen gelitten.</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Ihr kennt die Sitte, dass ich euch am Passahfest einen eurer 					Gefangenen frei lasse.</p>
<p><strong>Tonband / Menge:</strong> Nicht Jesus! Lass Barabbas frei! Kreuzige Jesus! Genau, weg mit ihm! Kreuzige ihn!</p>
<p><strong>Pilatus:</strong><em> (halb verzweifelt)</em> Warum soll er sterben? Was hat er Schlimmes getan?</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Aber die Leute schrien nur noch lauter. Und so befahl Pilatus den Soldaten, Jesus zur Gei&#223;elung abzuf&#252;hren.</p>
<p><em>(alle runter au&#223;er Pilatus, Frau hoch, Pilatus sitzt am Tisch mit seiner Frau)</em></p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Trotz dieser gro&#223;en Schmerzen, die ihm die kampferprobtesten 					Soldaten zuf&#252;gten, konnte ich keinen Hass in seinen Augen erkennen. Liebes, das kann kein normaler Mensch sein.</p>
<p><strong>Frau:</strong> <em>(schockiert)</em> Du hast ihn doch freigelassen, nach der Gei&#223;elung.<em> (Pilatus guckt sie schuldbewusst an und sch&#252;ttelt den Kopf)</em> Wie konntest du? Du bist doch &#252;berzeugt von seiner Unschuld. Wie 				konntest du das nur tun?</p>
<p><strong>Pilatus:</strong> Ja, ich bin von seiner Unschuld &#252;berzeugt, aber sie haben mich in eine 				Sackgasse getrieben. Sie haben mir gedroht, mich beim Kaiser zu verklagen, dass ich gegen ihn bin. Meine Stellung stand auf dem Spiel. So eine schwere Beschuldigung konnte ich doch nicht auf mir sitzen 				lassen.</p>
<p><strong>Frau:</strong> Und er? Dieser Jesus. Welche Beschuldigungen hat er auf sich sitzen 				lassen?</p>
<p><em>(bleiben oben sitzen, Moderator kommt hoch, guckt zu Pilatus)</em></p>
<p><strong>Moderator:</strong> Ja, Pilatus, du warst &#252;berzeugt von Jesus Unschuld. Demonstrativ hast 				du dir die H&#228;nde gewaschen, um zu zeigen, dass du unschuldig bist am 				Tod Jesu. Aber warst du wirklich unschuldig? Kannst du dich so leicht 					herausreden? H&#228;ttest du sie nicht abhalten m&#252;ssen, Jesus zu t&#246;ten? Du hast es Ihnen erlaubt. Die fehlte der wahre Mut, eines ehrlichen 				Mannes. War Pilatus schuld am Tod Jesu?</p>
<p><strong>Lied</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Szene 4</strong></p>
<p><em>(Soldaten 1 und 2 hoch)</em></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Die r&#246;mischen Soldaten f&#252;hrten Jesus zum H&#252;gel Golgatha. Sie zogen 				ihm die Kleider vom K&#246;rper, nur ein Lendentuch lie&#223;en sie ihm. Die Soldaten legten Jesus  auf den Kreuzbalken und schlugen gro&#223;e 				N&#228;gel durch seine Handgelenke in das Holz. Die H&#228;nde, die nur Segen 				gespendet hatten, hingen nun am Kreuz. Dann befestigten die Soldaten den Kreuzbalken am senkrechten Pfahl 				und schlugen einen langen Nagel durch beide Fersenknochen hindurch 				ins Holz.</p>
<p><strong>Soldat 1:</strong> Ha, der K&#246;nig der Juden, aber helfen kann er sich nicht. Was ist los, Kleiner? Siehst ein bisschen blass um die Nase aus. War zu hart f&#252;r dich, was B&#252;bchen?</p>
<p><strong>Soldat 2:</strong> So ein Quatsch, ich bin &#252;berhaupt nicht blass. Aber du musst jawohl zugeben, dass du so etwas noch nie erlebt hast.</p>
<p><strong>Soldat 1:</strong> Was meinst du? Ich war schon bei zig Kreuzigungen dabei. Auch eine Gei&#223;elung f&#252;hr ich durch ohne mit der Wimper zu zucken. Was soll ich nicht erlebt haben?</p>
<p><strong>Soldat 2:</strong> Tu nicht so. Ich war auch bei zig Kreuzigungen dabei und ich bin es 				gewohnt, dass man mich verflucht. Dass ich angeschrien werde oder 				angefleht. Aber hier, &#8211; nichts.</p>
<p><strong>Soldat 1:</strong> Er war einfach kaputt. Ist ja auch verst&#228;ndlich, nach der Gei&#223;elung. 				Oder spuckst du noch gro&#223;e T&#246;ne, nachdem dich zwei Soldaten 					abwechselnd mit einer Peitsche bearbeiten, in die Bleist&#252;cke und 					Knochen eingeflochten sind.</p>
<p><strong>Soldat 2:</strong> Na ja, es war ja nicht so, dass er nichts gesagt hat. Er hat schon geredet, 				aber eben nicht das Typische.</p>
<p><strong>Jesus:</strong> Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.</p>
<p><strong>Soldat 1:</strong> Ja, ich muss zugeben, diesmal war es anders.  Auch die Finsternis, die 				pl&#246;tzlich &#252;ber das Land kam. Irgendwie unheimlich.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> In dieser Finsternis hing Jesus und k&#228;mpfte seinen letzen Kampf. Einen 				Kampf wie in Gethsemane, schwer und voller Angst. In dem Garten, gab es noch Licht, dort waren noch gute Freunde in der 				N&#228;he, dort konnte er sich noch hinknien und die H&#228;nde ringen und sich 				vor Gott neigen. Dort kam noch ein Engel vom Himmel um ihn zu tr&#246;sten und zu 					st&#228;rken. Hier aber hing er zwischen Himmel und Erde, wie ein Verfluchter. Er 				wollte die H&#228;nde ausstrecken zum Himmel, doch er konnte nicht. Er, 				der das Licht ist, verlangte nach Licht, doch es war dunkel um ihn. Da schrie seine Seele zum Vater, aber der war nicht da. Gott hatte sich 				von ihm abgewandt. In unaussprechlicher Einsamkeit trug Jesus die Last von Gottes Zorn 				&#252;ber die S&#252;nde der Welt.</p>
<p><em>(Soldat 3 kommt nach oben)</em></p>
<p><strong>Soldat 3: </strong>Es ist vorbei, sie sind tot.</p>
<p><strong>Soldat 1:</strong> Was? Schon?</p>
<p><strong>Soldat 3:</strong> Ja, der Sabbat des Passahfestes beginnt und die Hohepriester wollten 				nicht, dass an diesem besonderen Fest drau&#223;en noch sterbende 					Verbrecher am Kreuz h&#228;ngen blieben. Darum gingen sie zu Pilatus und 				baten ihn, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen werden. Bei zweien hab ich diesen Befehl ja auch ausgef&#252;hrt, aber der Dritte, 				dieser Jesus, der war schon tot.</p>
<p><strong>Soldat 2:</strong> Hast du dich abgesichert?</p>
<p><strong>Soldat 3: </strong>Nat&#252;rlich. Ich hab meinen Speer  in seine Seite geschoben und da floss 				Blut und Wasser heraus. Das Beine-Brechen war somit &#252;berfl&#252;ssig. 				Jesus ist tot.</p>
<p><em>(Moderator kommt hoch)</em></p>
<p><strong>Moderator:</strong> Harte Kerle, das seid Ihr. Ausgebildet, um Menschen zu t&#246;ten und zu 				foltern. Die grausame Kunst, einen Menschen so weit zu 							foltern, dass er fast tot ist, aber eben doch noch nicht sterben kann, die 				beherrscht ihr. Ihr habt wirklich das Blut von Jesus an euren H&#228;nden. Sind die Soldaten schuld am Tod Jesu?</p>
<p><strong>Lied</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Szene 5</strong></p>
<p><em>(Maler geht hoch, steht mit Pinsel und Farben vor einer Staffelei mit Bild und malt)</em></p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Der ber&#252;hmte holl&#228;ndische Maler Rembrandt, malt die letzten 					Pinselstriche auf sein Bild.</p>
<p><em>(Klopfen, Freund 2 kommt hoch)</em></p>
<p><strong>Freund 2:</strong> Na, Rembrandt, das war ja klar. Immer einen Pinsel in der Hand, nie 				machst du eine Pause. Was malst du schon wieder?</p>
<p><strong>Maler:</strong> Hallo. Ich denke,… ich bin fertig. Du darfst ruhig gucken. Es ist die 					Kreuzigung Jesu.</p>
<p><strong>Freund 2:</strong> <em>(guckt bewundernd, Pause)</em> Perfekt. Ich kann nur stauen &#252;ber dein Talent.<em> (Pause, stutzt, guckt noch mal genauer)</em> Aber warte mal, da passt was nicht. Ein Soldat tr&#228;gt nicht die Tracht 				der r&#246;mischen Soldaten damals, sondern den Anzug eines 						holl&#228;ndischen B&#252;rgers. Rembrandt, ich erkenne es genau. Das bist du.</p>
<p><strong>Maler:</strong> Gut erkannt.</p>
<p><strong>Freund 2:</strong> Was soll denn das? Warum hast du dich als Helfer bei der Kreuzigung 				gemalt? Auch noch als einen tatkr&#228;ftigen Soldaten. Du hast doch 					damals nicht gelebt.</p>
<p><strong>Maler:</strong> Verstehst du denn nicht? Ich habe mitgeholfen Jesus zu kreuzigen. Mit meinem Ungehorsam gegen Gottes Gebote.</p>
<p><em>(nach einer Pause)</em></p>
<p><strong>Freund 2:</strong> Einen hast du noch vergessen auf dem Bild. Mich Rembrandt, mich 				hast du vergessen.</p>
<p><em>(Moderator kommt hoch)</em></p>
<p><strong>Moderator:</strong> Wenn das so ist, dann hat er vielleicht auch mich auf dem Bild 					vergessen. Oder dich. Wenn wir uns in Gottes Licht betrachten, finden wir Schuld in unserem 				Leben. Und Jesus musste sterben, um uns von den S&#252;nden zu reinigen. Sind wir schuld am Tod Jesu?</p>
<p><strong>Lied / Musikst&#252;ck</strong></p>
<p><strong>Moderator:</strong> Judas hat Jesus verraten. Der Hohe Rat hat ihn beschuldigt er m&#252;sse sterben und Pilatus hat ihn verurteilt. Die Soldaten haben ihn ans Kreuz genagelt, aber er starb wegen unserer S&#252;nden. Wer ist nun schuld am Tod Jesu? Die Antwort finden wir in Gottes Wort. Jesus hat sich selbst dazu 					ge&#228;u&#223;ert.</p>
<p><strong>Jesus:</strong> Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich’s 				wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht es zu lassen und habe Macht, es wieder zu nehmen.</p>
<p><strong>Moderator: </strong>Wir sind also nicht schuld daran, dass Jesus gestorben ist, genauso 			wenig wie Judas, Pilatus usw. Schlie&#223;lich ist Jesus das Leben und der 			Tod hat keine Macht &#252;ber ihn. Aber wir sind der Grund.  Wegen unserer Schuld, hat er sein Leben geopfert. Die Strafe f&#252;r S&#252;nde ist der Tod und den hat Jesus freiwillig und 	stellvertretend f&#252;r uns auf sich genommen, damit wir leben k&#246;nnen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=337">Wer ist schuld am Tod Jesus</a> <small>(69.5KB)</small><br />
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		<title>Zwei f&#252;r einen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 20:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei f&#252;r einen, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 7 Personen Erz&#228;hler: Es war eine unruhige Nacht. Drau&#223;en tobte und heulte der Sturm von str&#246;mendem Regen begleitet. Es war ein wahrer Orkan. B&#228;ume wurden entwurzelt und alles was sich dem Sturm im Weg stellte wurde zerbrochen und niedergeworfen. Anneliese sa&#223; schaudernd in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Zwei f&#252;r einen, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 7 Personen</strong></em></p>
<p><strong>Erz&#228;hler:</strong> Es war eine unruhige Nacht. Drau&#223;en tobte und heulte der Sturm von str&#246;mendem Regen begleitet. Es war ein wahrer Orkan. B&#228;ume wurden entwurzelt und alles was sich dem Sturm im Weg stellte wurde zerbrochen und niedergeworfen.<br />
Anneliese sa&#223; schaudernd in ihrem kleinen H&#228;uschen nahe dem Strand, denn sie h&#246;rte durch das Tosen und Donnern des Sturmes hindurch Hilferufe, die nur zu sehr zur Gewissheit machten, dass wieder ein Schiff mit den Wellen k&#228;mpfte.</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Die armen Menschen da drau&#223;en im Sturm. Oh, wie gerne w&#252;rde ich der Rettungsmannschaft jetzt auch helfen, aber was kann ich schwache Frau schon ausrichten.</p>
<p><strong>Erz&#228;hler:</strong> Als der Morgen anbrach ging Anneliese an den Strand. Es war wunderbares Wetter, aber am Strand konnte man deutliche Spuren von Untergang und Verderben sehen.</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Wie viele Menschen werden dem Tod wohl entronnen sein? Ob an Bord des Schiffes auch Leute waren, die im lebendigen Glauben an Jesus Christus gestanden haben? Oder sind sie alle ohne Hoffnung verloren gegangen?</p>
<p><strong>Erz&#228;hler:</strong> Als sie noch auf die angeschwemmten Tr&#252;mmer sah, n&#228;herte sich ihr ein Fischer.</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Es war eine furchtbare Nacht, nicht wahr?</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Ja, wir waren mit der Rettungsmannschaft drau&#223;en auf See, aber trotz der k&#252;hnen Rettungsversuche wurden nur wenige gerettet.</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Es ist traurig um die armen Menschen, die nicht gerettet werden konnten.</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Nehmen sie es mir bitte nicht &#252;bel, aber &#8211; sind Sie selbst gerettet, ich meine, kennen Sie den Herrn Jesus?</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Ja, ich kenne den Herrn Jesus schon lange und ich freue mich, dass auch Sie ihn kennen.</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Ja, mir war der Herr wirklich sehr gn&#228;dig.</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Erz&#228;hlen Sie mir doch bitte, wie der Herr Sie fand!</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Es sind ungef&#228;hr f&#252;nf Jahre her, seitdem der Herr mich einem nassen Grab und meine Seele der H&#246;lle entrissen hat. Ich vergesse es nie. Es hat viel gekostet. Es mussten zwei f&#252;r mich sterben!</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Zwei?</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Ja, zwei. Mein Heiland starb vor ca. 2000 Jahren f&#252;r mich auf Golgatha, und mein Kamerad starb vor f&#252;nf Jahren, und das brachte mich zum Heiland.</p>
<p>Es war gerade eine solche Nacht wie gestern als ich mich an Bord der ,Ariadne&#8221; befand, die damals an einer K&#252;ste Schottlands strandete. Wir hissten die Notflagge und feuerten Kanonensch&#252;sse ab, worauf auch einige M&#228;nner an Land Rettungsboote ins Wasser lie&#223;en und sich uns zu n&#228;hern versuchten. Wir zweifelten daran, dass sie es schaffen w&#252;rden, aber sie gaben nicht auf und Gott half, da&#223; es ihnen gelang. Mit M&#252;he brachten wir die Frauen und Kinder ins Boot, das dann wieder zur&#252;ckfuhr. Das zweite Mal wurden die &#252;brigen Reisenden mitgenommen. Dann erkannten wir, dass einige von der Mannschaft nicht mehr gerettet werden konnten, da bei der dritten Fahrt des Bootes nicht alle darin Platz finden w&#252;rden und ehe es zum vierten Mal kam, musste, das stand  uns klar vor Augen, das Schiff in Tr&#252;mmer gegangen sein.</p>
<p><em>(Szenenwechsel, kurzes Musikst&#252;ck)</em></p>
<p><strong>Matrose 1:</strong> Das Schiff geht gleich unter, es kommen nie alle ins Boot!</p>
<p><strong>Matrose 2:</strong> Einige von uns m&#252;ssen an Bord bleiben.</p>
<p><strong>Matrose 1:</strong> Aber wer? Ich jedenfalls nicht!</p>
<p><strong>Matrose 3:</strong> Kommt, lasst uns auslosen wer hierbleibt.</p>
<p><strong>Fischer (2):</strong> Gut, aber beeilt euch!</p>
<p><strong>Matrose 2:</strong> Hier jeder nimmt einen Zettel. Wer ein Kreuz drauf hat bleibt hier.</p>
<p><strong>Matrose 1:</strong> Ich hab kein Kreuz, ein Gl&#252;ck! Und du Fritz?</p>
<p><strong>Fischer (2):</strong> Ich muss an Bord bleiben, ich hab ein Kreuz.<br />
<em>(zu sich redend)</em><br />
Ich muss sterben! &#8230; Aber was kommt dann?! &#8230;Gott &#8230; Wie soll ich vor Gott treten?<br />
Ja, gleich kommt das Boot &#8211; und ich muss hier bleiben. Mein Freund Heinz hat mir immer wieder gesagt, dass ich mich doch bekehren sollte, aber ich wollte mir ja nie das Leben verderben lassen, wie ich immer sagte, und jetzt &#8230; gleich sterbe ich!<br />
Seltsam, warum sagt Heinz denn gerade jetzt kein Wort von Jesus? <em>(schaut zu Heinz)</em> Er sieht seltsam ruhig aus. Pah, er hat gut lachen, er wird gleich gerettet werden.</p>
<p><strong>Matrose 1:</strong> Das Boot kommt! Schnell hinein!</p>
<p><strong>Matrose 2:</strong> Hey, Heinz! Du bist dran, na los!</p>
<p><strong>Fischer (2):</strong> <em>(zu sich)</em> Wieso geht er nicht ins Boot? Er kommt auf mich zu &#8230;</p>
<p><strong>Heinz:</strong> <em>(fasst ihn am Arm und schiebt ihn vorw&#228;rts)</em> Geh du f&#252;r mich in das Boot, aber Fritz, dass ich dich im Himmel wiedersehe! Du sollst nicht sterben und verloren gehen; ich will gerne sterben, denn mit mir ist alles in Ordnung! Ich besitze die Hoffnung auf das ewige Leben <em>(Matrosen setzen sich auf die erste Bank)</em></p>
<p><em>(Szenenwechsel)</em></p>
<p><strong>Fischer:</strong> Ich z&#246;gerte, doch der Kamerad der nach Heinz einsteigen wollte trieb mich an. Heinz wusste, dass es so kommen musste, und ich hatte so falsch von ihm gedacht.<br />
Als wir gerade im Boot waren sank das Schiff in die Tiefe und mit ihm Heinz, mein lieber, treuer Kamerad.<br />
<em>(traurige Musik)</em><br />
Ich wei&#223;, er ging zu Jesus, aber er starb f&#252;r mich! Ja, f&#252;r mich starb er! Sagte ich Ihnen nicht die Wahrheit? F&#252;r mich sind zwei gestorben.</p>
<p><strong>Erz&#228;hler:</strong> Einen Augenblick hielt er inne; seine Augen f&#252;llten sich mit Tr&#228;nen. Er versuchte nicht sie zu verbergen. Es waren Dankestr&#228;nen. Dank gegen den, der f&#252;r ihn in den Tod ging!</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Und dann?</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Dann, als ich das Schiff sinken sah, sprach ich in meinem Herzen zu Gott: Wenn ich gl&#252;cklich an Land komme, soll Heinz nicht umsonst gestorben sein. Oh, Gott, lass mich ihn droben wiedersehen.</p>
<p><strong>Anneliese:</strong> Dauerte es lange bis Sie den Heiland fanden?</p>
<p><strong>Fischer:</strong> Es dauerte nicht lange. Erst wusste ich nicht, was ich tun sollte. Dann fiel mir ein, dass Heinz immer in der Bibel las und so kaufte ich mir eine. Ich schlug die Bibel auf; ich las und las und h&#246;rte nicht auf zu lesen. Jede freie Minute las ich in der Bibel bis ich an die Geschichte mit dem Sch&#228;cher kam, der noch am Kreuz Gnade fand.<br />
Und zum ersten Mal fiel ich auf die Knie und betete: „Herr, ich bin so schlecht wie jener Sch&#228;cher, willst du mich nicht auch retten, wie ihn?“ Als ich vom Gebet aufstand fiel mein Blick auf die Worte: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ Ich nahm sie als Antwort auf mein Gebet und glaubte nun, dass der Herr mich aufgenommen hatte; denn ich war fest &#252;berzeugt, Jesus habe mir die Worte sagen lassen, um mich der Vergebung meiner S&#252;nden gewiss zu machen. Ich fiel nochmals auf meine Knie und dankte ihm von ganzem Herzen. Seitdem lebe ich in Hoffnung, einmal meinen treuen Freund Heinz wiederzusehen, aber vor allem die Hoffnung ja vielmehr die Gewissheit ewig bei Christus zu sein. Dadurch hat mein Leben erst einen Sinn bekommen.</p>
<p>Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, da wir noch S&#252;nder waren, f&#252;r uns gestorben ist.  R&#246;mer 5,8</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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		<title>Die Verleugnung des Petrus</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 13:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern - Auferstehungsfest]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verleugnung des Petrus, ein christliches Anspiel zu Karfreitag und Ostern f&#252;r 12 Personen Autor: Pal&#228;stina, ein herrliches Land, dem Volk der Verhei&#223;ung gegeben. Ein Land, wo die Liebe des Ewigen besonders sichtbar wird. &#220;berall Felder und G&#228;rten, gleich einem Paradies, das Gott den Menschen schenkte. Wohin das Auge auch nur hinschaut, sei es auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Die Verleugnung des Petrus, ein christliches Anspiel zu Karfreitag und Ostern f&#252;r 12 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Pal&#228;stina, ein herrliches Land, dem Volk der Verhei&#223;ung gegeben. Ein Land, wo die Liebe des Ewigen besonders sichtbar wird. &#220;berall Felder und G&#228;rten, gleich einem Paradies, das Gott den Menschen schenkte. Wohin das Auge auch nur hinschaut, sei es auf die unendlichen Weiten, die blumigen Wiesen oder die felsigen Berge der W&#252;ste, sie alle zeugen von der Allmacht des Sch&#246;pfers.<br />
Auf einer der vielen Anh&#246;hen dieses Landes liegt die Stadt Jerusalem. Schon von Ferne k&#246;nnen die Pilger, die sich auf dem Weg dorthin befinden, die stolz aufragenden T&#252;rme sehen. Die Menschen eilen in gr&#246;&#223;eren oder in kleineren Gruppen der gro&#223;en Stadt zu. Denn wieder feiert man das Passa und die Menschen kommen in die Stadt ihrer V&#228;ter, um im heiligen Tempel anzubeten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reisender:</span> Sind sie nicht zuf&#228;llig ein Hiesiger? Ich w&#252;rde gerne etwas mehr von diesem Propheten h&#246;ren; denn bis in unsere Gegend ist nur ein Ger&#252;cht von Ihm gekommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bewohner:</span> Ja, dieser Prophet ist sehr bekannt, Er predigt in Wort und Tat, Er lehrt das B&#246;se zu verzeihen und ein Opfer f&#252;r den N&#228;chsten zu sein. Viel Gutes hat Er getan. Er half allen, die zu Ihm in ihrer Not kamen. Ob Taube oder Stumme &#8211; sie verlie&#223;en Ihn mit einem dankbaren Herzen. Die Auss&#228;tzige reinigte Er, aus den Besessenen trieb Er die Teufel aus, Tote auferweckte Er und manch ein Blinder wurde sehend. Sogar S&#252;nde hat Er vergeben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Reisender:</span> Wird Er zum Fest kommen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bewohner:</span> Glaube kaum, denn das ganze Synedrium wurde sich einig den Gottes Sohn zu t&#246;ten. Die Juden sind gegen Ihn, &#8211; aus Neid nat&#252;rlich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Unterdessen gedenken alle an den Auszug aus &#196;gypten. So kommt der Abend, sie essen das Lamm in den H&#228;usern, hinter verschlossenen T&#252;ren. Und in einem von diesen H&#228;usern, fern aller Sorge und St&#246;rung, ist Jesus mit seinen zw&#246;lf J&#252;ngern. Sie haben sich zum Abendmahl versammelt. Jetzt liegen sie zu Tische in dem vorbereiteten, ruhigen Raume, essen das Brot und trinken den Wein. Jesus spricht zu ihnen voller Liebe, doch sind es sonderbare Worte. Er spricht von Seinem Tode, von dem Verrat und von den Wunden; dass Er die S&#252;nden der ganzen Welt tragen wird. Nach dem Abendmahl gehen sie in den Garten, ihre Schritte in der Finsternis dem Bach Kidron zuwendend. Sie k&#246;nnen in der Finsternis soeben den Weg erkennen. Auf den Weg zwischen m&#228;chtigen &#196;sten umweht sie die Frische der Nacht und vom Himmel funkeln friedlich die Sterne. Der Mond gleitet still &#252;ber die Wipfel der B&#228;ume. Der Wind streicht ihnen wie ein Altbekannter &#252;ber die K&#246;pfe. W&#228;hrend sie so auf dem Wege daher gehen, machen die J&#252;nger sich Gedanken, wo wohl Judas verblieben ist. Sie schauen sich um, doch er ist nirgends zu sehen. Hier ist auch schon der altbekannte Ort „Gethsemane“. Wie oft sind sie mit Jesus hier gewesen.<br />
Doch jetzt l&#228;sst Jesus die J&#252;nger allein, au&#223;er drei &#8211; Johannes, Jakobus und Petrus. Diese nimmt Er mit in den Garten der alten Oliven. Und in tiefer Traurigkeit sagt Jesus: „Ich bin betr&#252;bt bis in den Tod, Ich gehe dorthin, um zu beten.“ So ging Er weg und lie&#223; sie allein. Er fiel zu Boden und betete. Im Todeskampf erhob Er sein Angesicht zu Gott. In tiefer Tr&#252;bsal rief Er: „O, mein Vater, es geschehe Dein Wille. Doch bitte Ich, wenn es m&#246;glich ist, lass diesen Kelch an Mir vor&#252;bergehen.“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> H&#246;rst du, Petrus, wie Er betet? Ich habe von Ihm so etwas noch nie geh&#246;rt. Wie betr&#252;bt Er ist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Ja, es ist als ob sich etwas Schreckliches ereignen wird. &#8211; Doch ich bin so m&#252;de.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Er hat aber gesagt, wir sollen wachen, &#8211; besonders wir drei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakobus:</span> Schau mal, die anderen schlafen schon alle. Ja, wir sind heute sehr m&#252;de geworden. Warum wohl Judas nicht unter uns ist?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Er ist schon vom Abendmahl weggegangen. Petrus, schl&#228;fst du schon? &#8211; Ich glaub, ich schlaf auch gleich ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Jetzt tritt Jesus zu ihnen und findet sie schlafend. „K&#246;nnt ihr nicht eine Stunde mit Mir wachen? Wacht und betet, “ &#8211; sagt Er zu ihnen und verl&#228;sst sie wieder. In unbeschreiblicher Not schreit Er zum Vater ohne Unterst&#252;tzung von den Freunden zu haben. Er schreit um Hilfe vom Himmel. Die Freunde waren von dem Rauschen der Baumwipfel und dem Zirpen der Grash&#252;pfer eingeschl&#228;fert. Sie hatten einen lauten und ruhelosen Tag hinter sich. Der Wind, der in gewissen Abst&#228;nden &#252;ber die K&#246;pfe der Schlafenden wehte, trug das dumpfe St&#246;hnen Jesu an ihr Ohr. Er schien sie wecken zu wollen, damit sie ihrem trauenden Meister zur Hilfe k&#228;men. Der Mond schien wieder einmal hinter den Wolken hervor und sah vorwurfsvoll auf die schlafenden J&#252;nger. Es sah aus, als wolle die ganze Sch&#246;pfung Jesus zu Hilfe kommen, um Ihn zu tr&#246;sten, Ihn zu st&#228;rken. Nur die J&#252;nger lagen friedlich da und schliefen.<br />
Doch jetzt h&#246;rte man aus irgendeiner Richtung L&#228;rmen und Schreien. Jesus kam nun zu seinen J&#252;ngern, weckte sie und sprach: „Steht auf, es ist nahe gekommen, der mich verr&#228;t“.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Was ist das f&#252;r ein L&#228;rm?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakobus:</span> Sie kommen hierher.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Eine Menge mit Lanzen und Fackeln, &#8211; Soldaten sind dabei. Ob sie wohl jemanden suchen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Der Garten erf&#252;llte sich mit einer w&#252;tend l&#228;rmenden Menge. Er wurde von den Fackeln erhellt. Die J&#252;nger schauten verst&#228;ndnislos und besorgt auf ihren Meister. Was wird jetzt passieren?<br />
Petrus sieht Judas n&#228;herkommen und h&#246;rt ihn sagen:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Sei gegr&#252;&#223;t, Rabbi!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Judas&#8230; ?! Johannes, siehst du es? Wir haben uns gefragt, wo er geblieben ist, &#8211; siehst du, er ist der Verr&#228;ter.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Unterdessen umringte die Menge Jesus, so wurden die J&#252;nger einfach zur Seite gedr&#228;ngt. Nun fing man an Ihn zu verlachen und zu spotten. Man drehte Ihm die H&#228;nde nach hinten und stie&#223; Ihn zum Garten hinaus. Die ganze Menge dr&#228;ngte sich auf den Weg, der aus dem Garten f&#252;hrt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Johannes! Was ist denn das? Man hat Ihn gefangen genommen und f&#252;hrt Ihn weg. Wie konnte Jesus das zulassen? Was wird jetzt mit Ihm passieren?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Was mit Ihm sein wird? Hast du nicht gesehen, mit welcher Schadenfreude sie Ihn umringt haben? Ich f&#252;rchte es wird alles b&#246;s enden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Sie werden Ihn wohl zu dem Hohepriester bringen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Ja, ich habe einen Knecht des Hohepriesters unter ihnen gesehen, &#8211; ich gehe mit ihnen, ich kann nicht in Unwissenheit &#252;ber Sein Ergehen bleiben. Komm Petrus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakobus:</span> Wohin wollt ihr, Petrus, Johannes? Seht, unsere Freunde sind alle weggelaufen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Wir gehen hinter der Menge her, um zu erfahren, was mit Jesus passieren wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Und so folgten sie der Volksmenge. Der Zug hatte sich in die L&#228;nge gezogen. Irgendwo vorne musste Jesus sein. Umgeben von Soldaten und Dienern mit Lanzen, Schwertern und St&#246;cken. Es sah aus, als h&#228;tten sie einen gro&#223;en Verbrecher gefangen. &#220;berall h&#246;rte man Gel&#228;chter, heiseres Schreien und Fluchen. Der Stra&#223;enstaub, der von den F&#252;&#223;en der Menge erhoben war hing schwer &#252;ber den K&#246;pfen der Menschen und erschwerte die Sicht und das Atmen. Es schien, als wollte er die Menge zum Stillstand bringen. Bald kamen sie zu dem Palast des Hohepriesters Kaiphas. Die Menge str&#246;mte in die ge&#246;ffneten Pforten. Das hat es noch nie gegeben. Noch nie waren die Tore so gastfrei ge&#246;ffnet gewesen wie diesmal. Heute aber dient die allgemeine Ablehnung und Feindschaft zu dem Heiligen Gefangenen als Eintrittskarte. Die &#196;ltesten und Schriftgelehrten sind versammelt. Sie suchen falsche Zeugen, um auf irgendeine Weise den Schuldlosen zu beschuldigen und zum Tode zu verurteilen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Komm, Petrus, wir gehen auch in den Hof.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Der ganze Hof des Hohepriesters hatte sich in eine M&#246;rdergrube verwandelt. W&#228;hrend der Hohe Rat falsche Zeugen suchte, machten die Diener Feuerstellen auf dem Hof. Alle Gekommene w&#228;rmten sich am Feuer. Mit scharfer Beurteilung redeten sie von dem, was vorging. Petrus n&#228;herte sich unentschlossen dem Feuer und streckte z&#246;gernd seine H&#228;nde aus. Die neben ihn stehende Magd r&#252;ckte etwas zur Seite.</p>
<p><span style="font-weight: bold;"> Dienerin:</span> Komm etwas n&#228;her, w&#228;rm dich nur. Warte mal, bist du nicht einer von seinen J&#252;ngern? Ich guck auch schon, dass du so sch&#252;chtern bist. Als ich dich letztens in der Stadt mit Ihm sah, warst du mutiger.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Was du nicht sagst? Ich kenne Ihn nicht, ich schw&#246;re. Wie konntest du mich mit Ihm sehen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Dienerin:</span> Ja, ja, erz&#228;hl nur.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Petrus verschwand in die Mitte des Hofes und w&#228;rmte sich jetzt am anderen Feuer. Da ging eine Frau an ihm vorbei. Sie trug ein B&#252;ndel Kleinholz und stie&#223; Petrus damit zuf&#228;llig an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Entschuldigung, ich bin so unvorsichtig. O, was machst du denn hier? Du warst doch auch mit Jesus!?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Ach was, ich kenne Ihn &#252;berhaupt nicht. Ich war nicht mit Ihm.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Frau:</span> Ist nicht wahr, du warst mit Ihm. Ich hab dich doch gesehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Ich muss weg von hier. Es kennen mich hier anscheinend mehrere. &#8211; Es ist so finster in der Seele. &#8211; Es ist so weit gekommen, dass ich Ihm absagen musste.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener:</span> H&#246;r mal, bist du nicht auch einer von den J&#252;ngern des Nazareners?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Nein, nein, du wirst dich wohl irren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Diener:</span> Nat&#252;rlich habe ich mich geirrt. Selbst deine Sprache verr&#228;t dich. Genau, du warst mit dem Galil&#228;er.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Nein, stimmt nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> In diesem Augenblick kr&#228;hte der Hahn. Nun kamen Petrus die Worte in den Sinn, die Jesus ihm am Abend sagte: „Bevor der Hahn kr&#228;ht, wirst du mich drei mal verleugnen.“ Petrus ging vom Hof und weinte bitterlich.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus: </span>Ich habe Ihn verleugnet! Ich, der vor kurzem noch stolz behauptet habe, es niemals zu tun! Ich hatte sogar versprochen mit Ihm in den Tod zu gehen, mit Ihm zu sterben! O, warum, warum habe ich es nur getan?!&#8230; Eine gro&#223;e Schuld habe ich mir dadurch aufgeladen, die mich zu erdr&#252;cken droht. Ob mein Meister sie mir jemals verzeihen kann?&#8230; Aber Sein Blick&#8230; Sein letzter Blick&#8230; er war nicht vorwurfsvoll, sondern voller Liebe und Erbarmen. O, Herr, wolltest Du mir damit sagen, dass Du mir schon vergeben hast?! Mir, der ich so kl&#228;glich versagt habe?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Jesus wurde immer noch beschuldigt und gequ&#228;lt. Danach wurde Er gekreuzigt. Vor Seinem Tode &#252;bergab Er seine Mutter dem Lieblingsj&#252;nger. In der neunten Stunde schrie Er laut; „Es ist vollbracht!“ und verschied. Er starb, doch das, was der Himmlische Vater vorhatte, war vollbracht. Unsere Rettung, die Vers&#246;hnung mit Gott war jetzt geschehen.</p>
<p style="font-weight: bold; text-align: center;">- Lied -</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Nun kam Josef und bat um den Leib Jesu. Er legte Ihn in Garten in sein Grab und w&#228;lzte einen Stein vor die T&#252;r. Man stellte H&#252;ter vor dem Grab und versiegelte den Stein.<br />
Morgen ist der Sabbat, ein Ruhetag&#8230;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Petrus, du hast dich sehr ver&#228;ndert, du bist so blass. &#8211; Ach, die armen Frauen, die k&#246;nnen kaum gehen, besonders die Mutter. Ich werde ihr helfen, denn Jesus hat sie ja vor dem Tod mir anvertraut.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Ja, Johannes, geh nur, ich komm sp&#228;ter nach. Ich muss jetzt etwas allein sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Der Sabbat war vergangen. Der erste Tag der Woche brach an, die Morgenr&#246;te erhellte den Osten. Der Wind s&#228;uselte leise in den Bl&#228;ttern des Gartens, die V&#246;glein zwitscherten, die Tauperlen gl&#228;nzten in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne. In aller Fr&#252;he gingen die Frauen mit Spezereien zum Grab, sie hinterlie&#223;en Spuren in dem nassen Gras. Sie wollten den Leib ihres lieben Meisters salben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Magdalena:</span> Was ist denn das? Maria, mir ist unwohl. Ich habe das Gef&#252;hl, als ob die Erde bebt und unter den F&#252;&#223;en verschwindet.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Maria:</span> Nicht nur als ob, es ist tats&#228;chlich ein Erdbeben, komm, wir laufen schnell zum Grab.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Magdalena: </span>Sieh mal, der Stein ist abgew&#228;lzt und das Grab ist leer. Jemand hat den Herrn weggetragen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Maria:</span> Und wer ist da in wei&#223;en Kleidern?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Engel:</span> Wen sucht ihr? Jesus, den Gekreuzigten? Er ist auferstanden, Er lebt! Geht, sagt es Seinen J&#252;ngern, auch Petrus. Jesus wird vor euch nach Galil&#228;a hingehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Magdalena:</span> Er ist auferstanden, Er lebt! Gott sei gepriesen, ich werde Ihn wieder lebendig sehen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Maria:</span> Komm, wir laufen zu den J&#252;ngern und teilen ihnen die Freude mit, denn sie sind ja noch in Trauer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Magdalena:</span> Ja, komm schnell:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Maria:</span> (zu Petrus und Johannes gewandt)<br />
Freunde, Jesus lebt! Er ist auferstanden!!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Magdalena:</span> Wir waren beim Grabe und ein Engel hat es uns gesagt!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Maria:</span> Der Engel sagte noch, dass wir hingehen und es euch allen sagen sollten, besonders auch Petrus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Mir? Auch mir?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Petrus, komm, wir laufen zum Grab und sehen uns das selber an.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor: </span>Das Grab war leer, nur die Leinwand lag darin. Petrus und Johannes waren nun davon &#252;berzeugt und kehrten freudig zur&#252;ck. Doch in den Augen Petrus sah man noch die Traurigkeit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Was ist denn mit dir, Petrus? Wir sollen uns doch jetzt freuen, und du siehst noch so traurig aus.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Ach, Johannes, Er will mich sehen. Aber wie soll ich Ihm in die Augen schauen? Dort, auf dem Hofe habe ich Ihn dreimal verleugnet, bevor der Hahn kr&#228;hte. Ich sagte, dass ich Ihn nicht kenne. Und Jesus hat es mir ja schon vorher angek&#252;ndigt. Wie kann man so etwas vergeben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes: </span>Petrus, du zweifelst noch an Seiner Vergebung? Er will dich ja pers&#246;nlich sehen und das sagt schon aus, dass Er dir vergeben hat.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Petrus:</span> Johannes, wie gut, dass Jesus auferstanden ist! Mit Ihm sind auch alle unsere Hoffnungen aufgelebt. Komm, wir gehen zu den Freunden und berichten ihnen, was wir gesehen haben. Vielleicht wei&#223; jemand noch nichts von dem Auferstandenen.<br />
Jakobus, Jesus ist auferstanden!!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Jakobus:</span> Seid ihr beim Grab gewesen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Johannes:</span> Ja, Er lebt!! Christus ist auferstanden!!!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Alle drei J&#252;nger:</span> Er ist wahrhaftig auferstanden!!!</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=160">Die Verleugnung des Petrus</a> <small>(45KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 531 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<item>
		<title>Drei Kreuze auf Golgatha!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 13:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Kreuze auf Golgatha, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 6 Personen Sprecher 1: „Und als sie kamen an die St&#228;tte, die da hei&#223;t Sch&#228;delst&#228;tte, kreuzigten sie Ihn daselbst und die &#220;belt&#228;ter mit Ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. (Lukas 23:33) Golgatha hei&#223;t auf Deutsch Sch&#228;delst&#228;tte. Ein H&#252;gel au&#223;erhalb Jerusalems, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Drei Kreuze auf Golgatha, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 6 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher 1:</span> „Und als sie kamen an die St&#228;tte, die da hei&#223;t Sch&#228;delst&#228;tte, kreuzigten sie Ihn daselbst und die &#220;belt&#228;ter mit Ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. (Lukas 23:33)<br />
Golgatha hei&#223;t auf Deutsch Sch&#228;delst&#228;tte. Ein H&#252;gel au&#223;erhalb Jerusalems, auf dem nach damaliger Ordnung Verbrecher hingerichtet wurden. Unter Agrippa wurde Golgatha mir einer Mauer umgeben und als zur Stadt geh&#246;rig bestimmt. Der Psalmdichter David und die Propheten des Alten Testaments haben den Messias, den Heiland und Erl&#246;ser der Welt, im Geiste auf Golgatha in seinen Kreuzesleiden gesehen und beschrieben.<br />
Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor Ihm verbarg; darum haben wir Ihn nichts geachtet. F&#252;rwahr, Er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten Ihn f&#252;r den, der von Gott geschlagen und gemartert w&#228;re. Aber Er ist um unsrer Missetat willen verwundert und um unserer S&#252;nde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf Ihm, auf dass wir Frieden h&#228;tten; und durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jesaja 53: 4-6)<br />
Es gab keinen anderen Weg. Es konnte auch kein Bruder den anderen erl&#246;sen. Die Heiligkeit Gottes aber erforderte dieses hohe Opfer zur S&#252;hnung der gro&#223;en Schuld des Menschen. W&#228;re diese Tat nicht vollbracht, die ganze Menschheit ginge verloren. Nur der einzig Heilige Gottessohn konnte dieses Werk der Erl&#246;sung vollbringen, durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher 2:</span> Golgatha! – Seele, setz dich unter Jesu Kreuze, sieh was dort f&#252;r dich geschah, dass es dich zur Bu&#223;e reize. Willst du nicht mitkommen? – Komm und schaue dir genau an, was da geschah. Schon auf dem Weg zur Richtst&#228;tte war der HERR unter der Last des rauen und schweren Kreuzes zusammengebrochen. Schon unter den Schl&#228;gen und Misshandlungen der Soldaten und Obersten beim Verh&#246;r &#252;bermannten Ihn die menschlichen Schw&#228;chen – doch sterben sollte er am Kreuz.<br />
Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene, mit Namen Simon; den zwangen sie, dass er ihm das Kreuz trug.  (Mt. 27:32)<br />
Ein langer Menschenzug begleitete Jesus auf diesem schweren Gang. Einige lachten und spotteten, aber Jesu Freunde und J&#252;nger waren in tiefer Trauer, auch die Frauen weinten stille.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher 3:</span> Jetzt gelangen sie an die Stelle Golgatha! Drei L&#246;cher sind in der steinigen Erde gegraben. Sie legen den m&#252;den und blutigen Heiland aufs Kreuz, und man h&#246;rt die Hammerschl&#228;ge auf Golgatha ert&#246;nen. Man treibt raue N&#228;gel durch seine H&#228;nde, die so oft gesegnet, geheilt und vom Tode erweckt hatten, durch seine F&#252;&#223;e, welche das ganze Land durchwanderten, um Menschen zu helfen.<br />
Doch keine Klage kommt von den Lippen des Heilands. Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank gef&#252;hrt wird. (Jesaja 53:7) Hoch heben sie dann das Kreuz und sto&#223;en es in den Erdloch. Ganz still wird es auf Golgatha. Einige aber spotten noch: Er hat andern geholfen, Er helfe sich selber, ist Er Christus, der Auserw&#228;hlte Gottes. (Lukas 23:35) Jesus aber schwieg.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lied:</span> Weinen m&#246;chte ich, bitter weinen. Jesu Anblick bricht mein Herz!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher 4:</span> Zwei Verbrecher werden auch ans Kreuz gebunden und geschlagen, einer rechts, der andere links von Jesus. Einer von ihnen l&#228;stert Jesus: Bist du Christus, so hilf dir selbst und uns. Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du f&#252;rchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Und wir zwar sind billig darin; denn wir empfangen, was unsre taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes getan. Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst. Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.<br />
Und es war um die sechste Stunde, und es ward eine Finsternis &#252;ber das ganze Land bis an die neunte Stunde. Die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerriss mitten entzwei. (Luk. 23:39-45)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher 5:</span> Noch in seiner letzten Stunde ruft der Heiland vom Kreuz:  Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! (Luk. 23:43) Keine Klage, keine Beschuldigungen! Nein, viel mehr! Er bittet f&#252;r das irregef&#252;hrte Volk! Er, der von Gott und Menschen Verlassene, wird zur Vergebung. Das ist die Botschaft vom Kreuz auf Golgatha – die VERGEBUNG. Einer der Verbrecher findet hier am Kreuz in der Mitte die Vergebung!<br />
Woher diese Wandlung? Die Macht der Vergebung! Welch seliger Entschluss des Sch&#228;chers! Der andre &#228;ndert seine Gesinnung nicht, er bleibt kalt Er kann an das Unsichtbare nicht glauben und sucht Rettung bei den Henkern Jesu. Wie traurig! Keine Vergebung! Vergebens gelebt, und jetzt auch noch die ewige Qual. Ganz dicht an der Quelle des Lebens – und doch vergebens!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher 6:</span> Liebe Freunde: Zwei Gruppen von Menschen befinden sich auf Golgatha. Die eine Gruppe weilt dort vergebens. Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden. (1 Kor. 1:18) Sie beachten nicht das Kreuz der Vergebung, sondern sie leben vergebens!</p>
<p>Die andere Gruppe nimmt den Gekreuzigten zur Vergebung der S&#252;nden an. Das sind die, die sich in Jesu teurem Blut waschen lassen. F&#252;r diese gilt das Wort vergeben!</p>
<p>Lieber Zuh&#246;rer! Noch steht das Kreuz von Golgatha da – das Kreuz der Vergebung! Noch kannst du die Vergebung finden! Komm und nimmt den Gekreuzigten an. Richte deinen Blick zum Kreuz! Heute ist noch Gnadenzeit und du wirst diesen Schritt nie betreuen.</p>
<p>Drei Gedanken so gro&#223; und nah: Vergebung, vergeben und vergebens!<br />
Wie w&#228;hlst du? Suche das Ewige und das Beste!</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=173">Drei Kreuze auf Golgatha</a> <small>(32.5KB)</small><br />
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          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Karfreitag</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 12:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Karfreitag, ein christliches Anspiel zu Karfreitag f&#252;r 7 Personen (Judas sitzt unterem Baum, sch&#252;tzt den Kopf in die H&#228;nde, verzweifelt) Judas: Ich fasse es nicht! Ich, ich einer der nahsten Freunde von Jesus! Wie konnte ich nur! 30 Silberlinge, 30 Silberlinge f&#252;r einen Freund! Der Abend fing schon an. In der D&#228;mmerung gingen wir dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Karfreitag, ein christliches Anspiel zu Karfreitag f&#252;r 7 Personen</span></p>
<p>(Judas sitzt unterem Baum, sch&#252;tzt den Kopf in die H&#228;nde, verzweifelt)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Ich fasse es nicht! Ich, ich einer der nahsten Freunde von Jesus! Wie konnte ich nur! 30 Silberlinge, 30 Silberlinge f&#252;r einen Freund!<br />
Der Abend fing schon an. In der D&#228;mmerung gingen wir dem Haus, wo wir das Passahfest feiern wollten. Die Sonne schickte ihre letzten Strahlen &#252;bers Land. Die Stadt lag in scheinbaren Frieden und Harmonie. Und doch war diese nagende Unruhe in mir. Niemand ahnte etwas. Wir sahen schon das Haus. Vor der T&#252;r wartete der Mann, von dem Jesus uns vorausgesagt hatte, dass er uns seinen gro&#223;en Obersaal zur Verf&#252;gung stellen w&#252;rde. Der Raum war festlich geschm&#252;ckt und die Polster wirkten einladend. Wir legten uns gleich zu Tisch. Endlich begannen wir zu essen. Pl&#246;tzlich sagte Jesus in die Stille hinein: „Wahrlich, Ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten“  (Musikakkord)<br />
Alle waren schockiert. Sie konnten es nicht glauben. Keiner wagte es, dem anderen in die Augen zu sehen. Da hielten sie es nicht mehr aus und fragte, als on nichts w&#228;re: „Bin ich’s?“<br />
Ich tauchte gerade mit Jesus zugleich in eine Sch&#252;ssel. Er sah mich an – ein Schauer lief &#252;ber meinen R&#252;cken. (Echo)  „Derjenige, der die Hand mit mir in eine Sch&#252;ssel taucht, wird mich verraten.“<br />
Meine Hand verkrampfte sich. Jesus wusste es! Er hat es die ganze Zeit gewusst! Mir wurde kalt, mir wurde hei&#223;. Mir war, als ob eine kalte Hand nach meinem hinaus. (Er springt auf) Weg! Blo&#223; weg hier! Ich schlug sofort den richtigen Weg ein: zu den Hohepriestern.</p>
<p>(Judas, au&#223;er Atem, klopft an die T&#252;r)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Hohepriester:</span> Judas, was willst du hier?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Hohepriester:</span> Und &#252;berhaupt, was machst du hier um diese Zeit? Feierst du nicht Passa, mit Jesus? (Ironisch)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Wartet doch, lasst mich doch erkl&#228;ren. Vielleicht kann ich euch heute einen Tipp geben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Hohepriester:</span> Du? (sp&#246;ttisch) Uns einen Tipp geben?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Hohepriester:</span> (sieht sich um) Psst. Moment mal. Was sagst du? (fl&#252;stern miteinander, gibt ihm die Hand) Warte ich hole das Geld.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Hohepriester:</span> Psst! Nicht so laut.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Hohepriester:</span> Welches Zeichen gibst du uns?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Hohepriester:</span> Keiner wird sich etwas dabei denken, wenn du Ihm einen Kuss gibst! – Und dann haben wir Ihn!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Bis sp&#228;ter also, im Garten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Frau:</span> Habt ihr schon geh&#246;rt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Frau:</span> Was meinst du, das mit eurem Nachbar?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> Ach was! Es dreht sich doch alles um Jesus. Wei&#223;t du etwa noch nicht Bescheid?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Frau:</span> Nein? Typisch, die wichtigen Dinge kriegst du immer nicht mit! Sie haben Ihn doch letzte Nacht gefangen genommen! Mein Mann war dabei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Frau:</span> Wie? Was? Warum? Das verstehe ich nicht. Wozu? Was ist denn passiert?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> H&#246;r zu, das war so: Du wei&#223;t doch, dass die Hohepriester schon lange nach einem Grund gesucht haben. Also musste Er weg. Ich glaube, irgendeiner von seinen J&#252;ngern hat Ihn verraten. Ich kann mir n&#228;mlich nicht vorstellen, dass die Hohepriester und Soldaten von alleine auf die Idee gekommen w&#228;ren, Jesus mitten in der Nacht in Gethsemane zu suchen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Frau:</span> Aber wie wurde Er verraten?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Frau:</span> Du kannst es dir nicht vorstellen. Das ist geradezu l&#228;cherlich! Sie haben Ihn doch jeden Tag im Tempel gesehen! Und dann ziehen sie nachts los, mit Schwerten und St&#246;cken bewaffnet, um Jesus gefangen zu nehmen. Und jetzt die H&#246;he: Dieser J&#252;nger ging auf Jesus zu und k&#252;sste Ihn! Das war das abgemachte Zeichen!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> Und wei&#223;t du, was Jesus zu ihm gesagt hat? Er sagte: „Mein Freund, warum bist du gekommen?“ Verstehst du? Er hat ihn seinen Freund genannt! Dabei wusste Er doch genau, was gleich geschehen w&#252;rde!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kind:</span> Mami, ich will nach Hause!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Frau:</span> Wie grausam. Abscheulich, mit einem Kuss einen Freund zu verraten!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kind:</span> Mami, k&#246;nnen wir jetzt nicht endlich gehen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> Jetzt reicht&#8217;s aber auch. Komm. Schalom!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. und 2. Frau:</span> Schalom!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kind:</span> Mutti, habt ihr gerade von Jesus gesprochen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> (abweisend) Warum?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kind:</span> Jesus ist doch ein ganz lieber Mann, stimmts?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> Ja.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kind:</span> Und der Mann, der Ihn verraten hat, der war doch nicht lieb?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Frau:</span> Psst!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kind:</span> Mutti, warum sagst du denn nichts? Der Mann ist doch ganz, ganz b&#246;se!</p>
<p>(gehen an Judas vorbei, Judas sitzt unterem Baum, verzweifelt; Echo: B&#246;se, b&#246;se, b&#246;se&#8230;)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> B&#246;se, b&#246;se. (ironisch) Ich bin der b&#246;se Mann. (fast wahnsinnig) Ich bin b&#246;se! Jesus – sie werden Ihn umbringen! Ihn, Der alle geliebt hat, sogar mich! Was sagte Er zu mir? „Mein Freund!“? Dabei kannte Er mich! Es ist alles so schrecklich. Ich wei&#223; gar nicht wie ich das tun konnte! Wenn ich es nur ungeschehen machen k&#246;nnte! Und alles nur des Geldes wegen! Das Geld! Was soll ich damit? Weg damit! Weg! Ich bringe es ihnen zur&#252;ck.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Hohepriester:</span> Judas, was machst du? Du darfst dich jetzt nicht bei uns blicken lassen! Du bringst uns damit alle in Gefahr!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Das ist mir gleichg&#252;ltig. Ich habe Ihn verraten!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Hohepriester:</span> (ironisch) Ach nee!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Ich habe ges&#252;ndigt! Ich habe unschuldiges Blut verraten!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Hohepriester:</span> Was geht uns das an? Das ist deine Sache!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Hohepriester:</span> Sieh zu, dass du hier wegkommst!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Judas:</span> Das werde ich nie wieder gutmachen k&#246;nnen! F&#252;r mich gibt es keinen Sinn mehr im Leben. F&#252;r mich gibt es nur noch einen Ausweg. Oh nein!</p>
<p>AMEN</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=174">Karfreitag</a> <small>(35.5KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 408 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Barrabas</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 10:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Barrabas, ein christliches Anspiel zu Karfreitag f&#252;r 3 Personen Sprecher: Es ist Nacht. Nach dem L&#228;rm des Tages hat sich wieder v&#246;llige Ruhe eingestellt, doch in einer kleinen Gef&#228;ngniszelle Jerusalems hat sich nicht viel ge&#228;ndert. Hier ist es immer noch Nacht. Nur selten gelingt es den Sonnenstrahlen durch die dicken Gitterst&#228;be zu dringen, doch hell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Barrabas, ein christliches Anspiel zu Karfreitag f&#252;r 3 Personen</span><br style="font-weight: bold; font-style: italic;" /><br />
<span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Es ist Nacht. Nach dem L&#228;rm des Tages hat sich wieder v&#246;llige Ruhe eingestellt, doch in einer kleinen Gef&#228;ngniszelle Jerusalems hat sich nicht viel ge&#228;ndert. Hier ist es immer noch Nacht. Nur selten gelingt es den Sonnenstrahlen durch die dicken Gitterst&#228;be zu dringen, doch hell wird es auch dann nicht.<br />
In dieser feuchten kalten Zelle sitzt ein Mann. Sein Name ist Barrabas. Wie furchtbar sind diese trostlosen, dunklen, kalten N&#228;chte. F&#252;r ihn Barrabas soll es die letzte Nacht sein. Die letzte Nacht –er wei&#223;t es ganz genau, denn er ist zum Tode verurteilt. Wie qu&#228;lend sind die letzten Gedanken. Nur noch wenige Minuten, dann ist alles aus. Wenn es am Gitterfenster etwas heller wird, dann wird er die schweren Schritte des Aufsehers h&#246;ren, das Klirren der Schl&#252;ssel im Schloss und das Aufgehen der T&#252;r. Er wird zum Richterplatz gef&#252;hrt werden, wo das Kreuz f&#252;r ihn bereitsteht. Dann werden fruchtbare Stunden des Leidens folgen. Ein Leiden, dass sich die r&#246;mischen Gesetzgeber rausgedacht haben. Ein Schauspiel f&#252;r das blutgierige Volk. Eine Strafe f&#252;r sein Verbrechen.<br />
Langsam wird es heller. Da – die Schritte des Aufsehers, der Schl&#252;ssel im Schloss und die T&#252;r springt auf. Alles geschieht so wie er es sich gedacht hatte. Doch statt der erwarteten Aufforderung h&#246;rte er eine frohe Stimme.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher:</span> Barrabas, du hast die frohe Botschaft wohl noch nicht geh&#246;rt?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Barrabas:</span> Nennen sie das eine frohe Botschaft, wo sie gekommen sind, um mich zum Richterplatz zu f&#252;hren, wo ich gekreuzigt werde?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher:</span> Oh, Barrabas, wenn du w&#252;sstest. Es ist jemand an deiner Stelle gestorben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Barrabas:</span> Jemand f&#252;r mich gestorben? Ich verstehe nicht, was hat das zu bedeuten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher:</span> Komm mit und du wirst alles erfahren.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher: </span>Durch den langen Flur, vorbei an unz&#228;hligen Zellen, hinaus durch die Stadt und bis hinter die Mauer Jerusalems folgt der Verurteilte Barrabas dem Aufseher. Endlich bleiben sie stehen. Der Aufseher legt seine Hand auf die Schulter Barrabas und zeigt auf einen entfernten H&#252;gel. Dann fragt er:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher:</span> Siehst du das Kreuz?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Barrabas: </span> Ja, ich sehe auf dem H&#252;gel drei Kreuze.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher: </span>Siehst du das Kreuz in der Mitte, Barrabas?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Barrabas:</span> Ja?!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher: </span>Verstehst du immer noch nicht? Das Kreuz in der Mitte war f&#252;r dich bestimmt. Dort solltest du heute Morgen gekreuzigt werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Ganz langsam kommt es Barrabas zum Bewusstsein. Ein anderer ist f&#252;r ihn gestorben?!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Barrabas:</span> Dieser in der Mitte ist f&#252;r mich gestorben? – F&#252;r mich?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Aufseher:</span> Ja Barrabas, an deiner Stelle. F&#252;r dich!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Barrabas:</span> Das ist unm&#246;glich, an meiner Stelle, unm&#246;glich? Das Kreuz an dem h&#228;ngen sollte, das ich verdient habe? Jemand hat meinen Platz eingenommen? Warum hat er das gemacht? Ich verstehe nicht?! Ich muss wohl glauben, denn ich sehe tats&#228;chlich einen anderen an meinem Kreuz h&#228;ngen.<br />
Sag mir bitte, wer ist das? Wer ist dieser Mensch? Wer starb f&#252;r mich und schonte nicht sein eigenes Leben? Wer starb f&#252;r meine Schuld?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sprecher:</span> Lieber Freund, Jesus starb auch f&#252;r dich. Gottes Sohn hing dort am Kreuz nicht nur f&#252;r einen S&#252;nder, namens Barrabas. Er starb auch f&#252;r dich, an deiner Stelle. Er trug deine S&#252;nden, Er gab sein Leben, weil du armer, verlorener, schuldiger S&#252;nder leben sollst.</p>
<p style="font-weight: bold;">Glaube an diese errettende Botschaft und eine nie gekannte Freude wird dein Herz erf&#252;llen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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    <td>
      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=175">Barrabas</a> <small>(30.5KB)</small><br />
            <b>Klicks:</b> 427 <br />
          </td>
  </tr>
</table></p>
<p style="font-weight: bold;">
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		<title>Jesu Leiden</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 09:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Dunkelheit senkt sich &#252;ber das Land und die Nacht liegt in scheinbarem Frieden. Vier M&#228;nner betreten den Garten Gethsemane, tiefe Trauer steht in ihren Augen. Da wendet sich Jesus seinen J&#252;ngern zu: &#8220;Meine Seele ist betr&#252;bt, bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!&#8221; Er selbst geht ein wenig weiter, f&#228;llt auf sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dunkelheit senkt sich &#252;ber das Land und die Nacht liegt in scheinbarem Frieden. Vier M&#228;nner betreten den Garten Gethsemane, tiefe Trauer steht in ihren Augen.<br />
Da wendet sich Jesus seinen J&#252;ngern zu: &#8220;Meine Seele ist betr&#252;bt, bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!&#8221;<br />
Er selbst geht ein wenig weiter, f&#228;llt auf sein Angesicht und betet zu Gott: &#8221; Mein Vater, ist`s m&#246;glich, so gehe dieser Kelch an mir vor&#252;ber; doch nicht so wie ich will, sondern wie du willst!&#8221;<br />
Und er stand auf, ging zu seinen J&#252;ngern und sah, dass sie schliefen. Wie muss das unserm Herrn weh getan haben!<br />
Er, der immer liebend und hilfreich andern nahe gewesen ist, muss erleben, wie selbst seine engsten Freunde ihn in so schwerer Stunde allein lassen. Er spricht sie an: &#8221; Betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallet&#8221;.<br />
Dann wendet er sich ab, es f&#228;llt ihm schwer, jetzt allein zu sein. Wieder kniet er nieder; sein Herz ringt im Gebet mit Gott &#8211; doch seine J&#252;nger schlafen.<br />
Wie lange der Herr dort im Gebet verharrte, wei&#223; man nicht, doch er rang mit dem Tod und sein Schwei&#223; fiel zur Erde wie Blutstropfen. -<br />
Es wird still, sehr still im Garten, so als w&#252;rde die ganze Sch&#246;pfung den Atem anhalten. Dann steht Jesus auf, geht zu seinen J&#252;ngern und weckt sie. Er wei&#223;, sein Verr&#228;ter wird gleich da sein.</p>
<p>Da, pl&#246;tzlich wird der Garten hell erleuchtet. Stimmen werden laut und es scheint, als sei das ganze Volk auf den Beinen. Immer n&#228;her kommt der Zug. Angstvoll blicken die J&#252;nger auf Jesus. &#8220;Was wird geschehen?“<br />
Doch Jesus blickt sie ruhig &#8211; ja, liebevoll an. Schon sind die Soldaten da, an ihrer Spitze geht Judas. Er kommt auf Jesus zu und gibt ihm einen Kuss.<br />
Die J&#252;nger sind entsetzt! Jesus aber, sieht Judas traurig an und sagt: &#8220;Mein Freund, wozu bist du gekommen?&#8221;<br />
Schon treten die Soldaten heran und nehmen Jesus gefangen. Panik macht sich unter den J&#252;ngern breit. Was wird aus ihnen?! Werden sie auch verurteilt? Schnell ergreifen sie die Flucht.<br />
Und Jesus? &#8211; Allein steht er da. Umringt vom Heer der Feinde. Er, der eine Legion Engel zur Hilfe holen k&#246;nnte, l&#228;sst sich gefangen abf&#252;hren &#8211; f&#252;r uns!</p>
<p>Jesus wird vor den Hohen Rat gebracht und verh&#246;rt. Viele beschuldigen ihn, Unrecht getan zu haben. Doch Jesus schweigt und l&#228;sst alles &#252;ber sich ergehen. Er l&#228;sst sich zu Unrecht beschuldigen und verurteilen.<br />
Dann steht er vor Pilatus. Die Menge schreit und w&#252;tet. Pilatus ist hilflos. Was soll er tun? Er findet keine Schuld an dem Mann, doch das Volk fordert seine Verurteilung. Was tun?<br />
Er wendet sich an Jesus: &#8220;H&#246;rst du nicht, wie hart sie dich verklagen?&#8221; Und in seiner verzweifelten Stimme klingt die Frage: Was soll ich tun? -<br />
Doch Jesus sagt kein Wort. Pilatus muss eine Entscheidung treffen. Einerseits will er Jesus nicht verurteilen, doch andererseits, will er auch vor dem Volk gut dastehen.<br />
Da, &#8211; eine L&#246;sung ! Zum Passahfest wird ein Gefangener freigelassen. Wenn er Barrabas, diesen Verbrecher und M&#246;rder, Jesus gegen&#252;berstellt, wird das Volk mit Sicherheit Jesus w&#228;hlen.<br />
Doch wie vom Wahnsinn gepackt, schreit das ganze Volk &#8211; um die Freilassung des Barrabas.</p>
<p>Jesus steht daneben und h&#246;rt was das Volk schreit &#8211; und hat Mitleid mit ihnen. Er ist bereit in den Tod zu gehen um dem Volk Leben zu bringen.<br />
So wird Jesus abgef&#252;hrt. Viele kommen um dabei zu sein. Sie rei&#223;en ihm die Kleider vom Leib und peitschen ihn aus. Blut rinnt von seinem R&#252;cken und tropft auf den Boden. Immer wieder und immer h&#228;rter schlagen die Peitschen auf seinen R&#252;cken und dringen tief in die Haut ein.<br />
Doch nicht genug. Man dr&#252;ckt ihm eine Krone aus Dornen auf sein Haupt, das die Dornen tief ins Fleisch schneiden. Sie lachen und spotten. Sie speien ihm ins Gesicht und dr&#252;cken ihre tiefe Verachtung aus.<br />
Doch Jesus, der Sohn Gottes, l&#228;sst sie gew&#228;hren. Er, der K&#246;nigssohn l&#228;sst sich verachten &#8211; von Menschen.<br />
Dann, als sie endlich genug haben, f&#252;hren sie ihn aus der Stadt zum H&#252;gel Golgatha. Dort nehmen sie seine H&#228;nde und legen sie aufs Kreuz. Scharfe N&#228;gel bohren sich durch H&#228;nde und F&#252;&#223;e, als man ihn ans Kreuz nagelt.<br />
Das Kreuz aufgestellt. So, zwischen Himmel und Erde h&#228;ngt der Herr. Zusammen mit zwei Verbrechern die links und rechts von ihm h&#228;ngen, soll Jesus sterben.<br />
Menschen gehen vorbei, lachen und spotten &#8211; andere weinen. Wie viele von denen, die bei Jesus waren, die seine Hilfe erfahren haben stehen unter der l&#228;sternden Gruppe?<br />
Wie sehr leidet Jesus darunter? Er, der allen Menschen Liebe gebracht hat, erntet von den Menschen nur Hass.<br />
So stirbt er, allein f&#252;r die Schuld der ganzen Welt, &#8211; verachtet und verh&#246;hnt und doch geliebt und verehrt.</p>
<p>ENDE</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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  </tr>
</table></p>
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		<title>Das kleine Segelschiff</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kleine Segelschiff, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 4 Personen Autor: J&#246;rg liebte den See, an dem er wohnte. Er kannte keine gr&#246;&#223;ere Freude, als den ganzen Tag am Hafen zu stehen und die ein- und auslaufenden Schiffe zu beobachten. &#8211; Eines Tages sagte sein Vater zu ihm: Vater: J&#246;rg, warum baust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Das kleine Segelschiff, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 4 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> J&#246;rg liebte den See, an dem er wohnte. Er kannte keine gr&#246;&#223;ere Freude, als den ganzen Tag am Hafen zu stehen und die ein- und auslaufenden Schiffe zu beobachten. &#8211; Eines Tages sagte sein Vater zu ihm:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span> J&#246;rg, warum baust du dir nicht selbst ein Boot? Ich gebe dir das Holz dazu, und du darfst es in meiner Werkstatt zimmern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Mit viel Freude und gro&#223;em Eifer ging der Junge an die Arbeit. Bald schon zeigte er seinem Vater stolz ein Schiffchen, das er sich gebaut hatte. Es war rot und blau bemalt, und an den drei Masten hingen wei&#223;e Segel.</p>
<p>An einem strahlenden Sommertag brachte J&#246;rg sein Segelboot zum Strand hinunter. Er war m&#228;chtig stolz, als er sein sch&#246;nes Schiff auf den blauen Wellen dahinschaukeln sah.<br />
Pl&#246;tzlich fuhr mit lautem Get&#246;se das Feuerwehrauto die Uferstra&#223;e entlang, und J&#246;rg rannte mit seinen Freunden hinterher. Ein gro&#223;es Warenhaus stand in hellen Flammen. Es brauchte viele Stunden, bis das Feuer gel&#246;scht war. Da fiel J&#246;rg pl&#246;tzlich ein, dass sein Segelschiff noch am Ufer lag. Er lief an den See hinunter, konnte es aber nirgends mehr entdecken, so sehr er auch danach Ausschau hielt. Betr&#252;bt kam er nach Hause. Sein Vater wollte ihn tr&#246;sten:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span> Nimms dir nicht zu Herzen, ich kaufe dir ein neues Boot.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Das will ich nicht. Es ist ja doch nicht so wie mein selbstgebautes.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Einige Wochen sp&#228;ter gingen J&#246;rg und sein Vater durch die Hauptstra&#223;e ihrer Heimatstadt. Da entdeckte der Junge pl&#246;tzlich in einem Schaufenster ein kleines Segelboot.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Vater, das ist ja mein Schiff, mein kleines Segelschiff!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span> Wei&#223;t du das genau?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Nat&#252;rlich, ganz sicher. Siehst du nicht das Zeichen vorn am Bug?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Sie betraten das Gesch&#228;ft. Zum Erstaunen seines Vaters ging J&#246;rg geradewegs auf den Ladeninhaber zu und sagte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Dieses Boot geh&#246;rt Ihnen gar nicht!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Darauf erkl&#228;rte J&#246;rgs Vater dem fassungslosen Mann den Zusammenhang. Dieser behauptete, er h&#228;tte das Segelschiff am Abend des gro&#223;en Brandes von einem Fischer gekauft. Dann wandte er sich an J&#246;rg und sagte:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Verk&#228;ufer:</span> Junge, ich mache dir einen Vorschlag. Ich gebe dir das Schiff zu demselben Preis, um den ich es dem Fischer abgekauft habe. Bist du damit einverstanden?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> J&#246;rgs freudestrahlendes Gesicht gab die Antwort. So kaufte er denn mit seinem eigenen Geld das Schiff, das er selbst gemacht hatte. Frohen Herzens nahm er es unter den Arm, und auf dem Nachhauseweg h&#246;rte ihn sein Vater z&#228;rtlich sagen:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Kleines Schiff, nun geh&#246;rst du mir zweimal. Einmal habe ich dich gemacht, und zum anderen mal habe ich dich gekauft.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span> Geh&#246;rst du Gott auch zweimal?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Wieso?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span> Nun, einmal geh&#246;ren wir Gott, weil Er uns geschaffen hat. Doch uns Menschen geht es so wie deinem Boot, wir sind verloren gegangen, weit weg von Gott, weil das B&#246;se uns immer mehr von Ihm trennt. Gott will uns aber zur&#252;ckholen in Seine N&#228;he, und darum zahlte Er einen sehr hohen Preis f&#252;r uns: Er gab Seinen einzigen Sohn, der dann am Kreuz mit Seinem Leben all unser B&#246;sesein b&#252;&#223;te .- So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen &#8211; wie dein kleines Schiff &#8211; sondern ewig leben.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">J&#246;rg:</span> Wie kann ich aber wissen, ob ich Gott zweimal geh&#246;re?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vater:</span> Wenn du dich von Jesus aus dem B&#246;sen, aus dem Leben ohne Gott zur&#252;ckholen l&#228;sst und den Herrn Jesus bittest, alle Tage bei dir zu bleiben, dich nicht loszulassen, dann bist du Gottes Kind! Und erst als &#8220;Gotteskind&#8221; geh&#246;rst du Gott zweimal.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
    <td width="35">
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          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<title>Warum redet ihr vom Blut?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum redet ihr vom Blut, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 3 Personen Autor: Schon oft hat Friedrich, ein treuer Nachfolger Christi, seinem ungl&#228;ubigen Arbeitskollegen von Jesus erz&#228;hlt. Doch dieser kann es nicht verstehen, dass das Blut bei den Christen so eine wichtige Rolle spielt. Eines Tages findet folgendes Gespr&#228;ch statt: Kollege: Friedrich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Warum redet ihr vom Blut, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 3 Personen</span><br style="font-weight: bold; font-style: italic;" /></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span> Schon oft hat Friedrich, ein treuer Nachfolger Christi, seinem ungl&#228;ubigen Arbeitskollegen von Jesus erz&#228;hlt. Doch dieser kann es nicht verstehen, dass das Blut bei den Christen so eine wichtige Rolle spielt. Eines Tages findet folgendes Gespr&#228;ch statt:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kollege:</span> Friedrich, warum redet ihr denn immer wieder vom &#8220;Blut vergie&#223;en&#8221;? Ihr solltet euch lieber an die heutige Zeit halten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Friedrich:</span> Gott gab seinen einzigen Sohn als Opfer f&#252;r uns Menschen. Wenn sein Blut nicht geflossen w&#228;re, k&#246;nnten wir keine Vergebung der S&#252;nden erlangen und m&#252;ssten f&#252;r ewig verloren gehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kollege:</span> Ihr k&#246;nnt euch wohl nicht von den Sitten im Mittelalter trennen. Denn ich wei&#223;, wenn fr&#252;her ein Mensch ges&#252;ndigt hat, musste f&#252;r die Vergebung ein Tier geopfert werden. Aber das hat doch nichts mit heute zu tun.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Friedrich:</span> Fr&#252;her konnte ich es auch nicht verstehen, was das alles bedeutet. Doch seitdem Jesus mein Leben ver&#228;ndert hat, wei&#223; ich ganz genau, dass sein Blut                                                      unsere Errettung ist. An dieses &#8220;Blutvergie&#223;en&#8221; erinnern wir uns immer wieder ,indem wir das Abendmahl feiern.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kollege:</span> Dass ihr das Abendmahl nehmt, verstehe ich ja. Es geh&#246;rt einfach zu euch. Aber was hat es mit dem Blut zu tun?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Friedrich:</span> Am Abendmahl gedenken wir Jesu Leiden, Sterben und Auferstehen. Der Kelch ist das Symbol f&#252;r das Blut und das Brot f&#252;r den Leib. Wir sollen nicht nur zusammenkommen, um zu essen, das steht auch in 1.Korinther 11,34 &#8220;Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit ihr  nicht zum Gericht zusammenkommt.&#8221;<br />
Ich w&#252;nsche dir, dass du die Bedeutung des Blutes verstehst und Jesus f&#252;r das vergossene Blut danken k&#246;nntest.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
  <tr>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=178">Warum redet ihr vom Blut</a> <small>(24.5KB)</small><br />
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          </td>
  </tr>
</table></p>
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		<item>
		<title>Ich habe mitgeholfen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendmahl-Karfreitag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mitgeholfen, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 3 Personen Erz&#228;hler: Der ber&#252;hmte holl&#228;ndische Maler Rembrandt h&#228;lt sinnend ein Bild in seiner Hand, das er soeben vollendet hat. In diesem Augenblick klopft es. Herein kommt ein Freund. Ergriffen betrachtet er das Bild, das der Maler ihm hin&#252;bergereicht hat. Vor einem dunklen Hintergrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Ich habe mitgeholfen, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden f&#252;r 3 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Der ber&#252;hmte holl&#228;ndische Maler Rembrandt h&#228;lt sinnend ein Bild in seiner Hand, das er soeben vollendet hat. In diesem Augenblick klopft es. Herein kommt ein Freund. Ergriffen betrachtet er das Bild, das der Maler ihm hin&#252;bergereicht hat. Vor einem dunklen Hintergrund hebt sich eine gelbe leuchtete Menschengruppe ab. Der Freund stutzt. Einer von den Soldaten, die bei der Kreuzigung kr&#228;ftig mithelfen, kommt ihm so merkw&#252;rdig bekannt vor. Er tr&#228;gt auch nicht die Tracht der r&#246;mischen Kriegsknechte, sondern den Anzug eines holl&#228;ndischen B&#252;rgers. Pl&#246;tzlich erkennt der Freund die Gestalt auf dem Bild: Rembrandt selber ist es. Fragend wendet er sich an den Maler:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Freund:</span> Warum hast du dich als Helfer bei der Kreuzigung gemalt? Damals lebtest du doch noch gar nicht?<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Rembrandt:</span> Verstehst du denn nicht: Ich habe mitgeholfen, Jesus zu kreuzigen, mit trotzigem Ungehorsam gegen Gottes Gebote! Jesus h&#228;ngt dort um meinetwillen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erz&#228;hler:</span> Best&#252;rzt hat der Freund dieses Bekenntnis geh&#246;rt. Nach einer Weile meint er leise:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Freund:</span> Einen hast du doch noch vergessen auf dem Bild &#8211; mich, mich hast du vergessen!</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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