Archive für die Kategorie 'Abendmahl-Karfreitag'

Mrz 24 2010

Wer ist schuld am Tod Jesus?

Wer ist schuld am Tod Jesus, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden / Karfreitag für 22 Personen

Moderator: (steht auf der Bühne, spricht die Gemeinde direkt an) Vor ungefähr 2000 Jahren ist in Israel, in der Stadt Jerusalem, das Folgende geschehen: Jesus wurde von den Juden und Römern auf den Hügel, der Golgatha genannt wird, gebracht. Dort hat man ihn am Kreuz sterben lassen. Warum musste das geschehen? Wer hat Jesus umgebracht? Wer ist denn schuld daran, dass Gottes Sohn so sterben musste. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, lasst uns gemeinsam ungefähr 2000 Jahre zurückreisen und das Ganze aus nächster Nähe betrachten.

Lied

Szene 1

Sprecher: Es ist Mittwochabend, der letzten Abend vor dem Passahfest. An zwei verschiedenen Orten versammeln sich die Menschen zu beiden Seiten des Ölbergs – in Jerusalem und in Bethanien -, und jedes Mal ist Jesus der Anlass. (Judas, Jünger, Maria und Martha auf eine Seite der Bühne; Hohepriester und Priester auf andere Seite) Die einen führt der Hass zusammen, die anderen aber kommen aus Liebe. In Jerusalem im Haus des Kaiphas, tagt der Hohe Rat.

Priester: (aufgebracht) Das bringt alles nichts. Ich sage euch, wir brauchen einen Plan, wie wir ihn ohne viel Aufsehen töten können.

Hohepriester: Du hast Recht. Die Menschen sind so voll Begeisterung von ihm und das Letzte was wir brauchen ist, dass wir noch mehr Leute auf ihn aufmerksam machen.

Priester: Lass uns einige Tage warten. Wenn das Fest vorbei ist und der große Strom der Gäste abzieht, dann kehrt Ruhe in Jerusalem ein. Dann findet sich eine Gelegenheit ihn zu beseitigen.

Sprecher: Jesus aber sitzt währenddessen ganz ruhig im Haus seines Freundes Simon in Bethanien. Ihn hat Jesus vom Aussatz gereinigt und so hat er für Jesus und seine Jünger eine Mahlzeit vorbereitet. Auch andere Freunde von Jesus wie Lazarus oder Martha und Maria sind dabei.

Martha: (räumt den Tisch ab, spricht vor sich hin) Meine Schwester. (seufzt) Ich glaube sie liebt Jesus wirklich. Hat sie etwas verstanden, was wir noch nicht wissen? Warum nur hat sie Jesus gesalbt? Noch dazu mit dem kostbaren Öl? Das waren ihre ganzen Ersparnisse.

Judas: (verärgert) Das hätte Maria nicht tun sollen.Was soll die Verschwendung. Man hätte dieses Öl teuer verkaufen und das Geld an die Armen geben können. 300 Silbergroschen hätten wir dafür bekommen.

Jünger: Stimmt. Wie viele Jahre müsste ich mich abplagen, um so einen Betrag anzusparen.

Jesus: (Stimme) Lasst sie in Frieden. Warum macht ihr es ihr so schwer? Sie hat etwas Gutes an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben und ihr könnt Ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt. Mich aber habt ihr nicht mehr lange bei euch. Sie hat mich im Voraus für mein Begräbnis gesalbt.(Judas springt auf und entfernt sich von dieser Runde)

Judas: Begräbnis? Also ist es doch wahr, dass er sterben muss. Was soll ich dann noch bei ihm?

(Freund kommt hoch, begegnet Judas)

Freund: Judas! Shalom! Dass ich dich mal wiedersehe. Seitdem du diesem Jesus nachfolgst, kriegt man dich ja gar nicht mehr zu Gesicht. Bist du hier in Jerusalem zum Passahfest?

Judas: Ja, wozu denn sonst? Schon verrückt, wir feiern die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei, dabei sollten wir vielleicht eher was tun um uns aus der römischen Unterdrückung zu befreien.

Freund: Was können wir denn schon tun?

Judas: Ich hatte ja gehofft, dass Jesus die Befreiung Israels bringt. Deshalb hab ich mich ihm überhaupt angeschlossen. Du hättest sehen sollen, wie er das Volk am See Genezareth gespeist hat. Oder vor drei Tagen, als das Volk ihn bejubelt hat und zum König ernennen wollte. Aber er hat abgelehnt und meine Hoffnung zerstört. Wie dem auch sei, ich muss los. Ich hab noch was zu erledigen.

Freund: Alles klar, wir sehen uns.

(Freund geht, Judas guckt ihm hinterher und geht dann auf die andere Seite der Bühne, zum Hohepriester und klopft)

Hohepriester: Wer ist da?

Judas: (aufgeregt, stammeln) Ich bin Judas. Ich komme wegen diesem Jesus. Ich weiß, dass ihr ihn verhaften wollt. Ich kann euch dabei helfen.

Hohepriester: (spricht hinterlistig/niederträchtig) Komm herein und setz dich, mein Freund.

Judas: Ich weiß wo und mit wem Jesus sich aufhält. Was gebt ihr mir, wenn ich ihn verrate?

Priester: Ohne dass ein Aufruhr entsteht?

Judas: Ohne dass jemand irgendetwas merkt. Ich warte einen günstigen Augenblick ab. Jesus zieht sich zwischendurch zurück in die Einsamkeit. Ich werde euch zu ihm führen, während er ganz alleine an einem einsamen Ost ist.

Hohepriester: Hervorragend! Dich schickt der Himmel. Du bekommst dreißig Silberstücke.

(während Sprecher erzählt, zählt der Priester Münzen ab und legt sie in einen Beutel)

Sprecher: Dreißig Silberstücke! Der Preis, den man in jener Zeit für einen Sklaven zahlte. Der Preis, den bereits der Prophet Sacharja genannt hatte, aber daran dachte keiner von den weisen Schriftgelehrten. Für den Preis eines Sklaven, hat Judas den Sohn Gottes verraten.

(Moderator hoch)

Moderator: Judas, hast du den Tod von Jesus verursacht? Du versprachst denen Hilfe, die Jesus töten wollten und als sie kamen, um ihn festzunehmen, verrietst du ihn, mit einem Kuss. Später hat es dir leid getan, aber du konntest es nicht rückgängig machen. Ist Judas, der Verräter, schuld am Tod Jesu?

Lied

Szene 2

Sprecher: Nach seiner Verhaftung wurde Jesus in das Haus des Hohenpriesters gebracht. Die Mitglieder des jüdischen Gerichtshofs waren bereits versammelt, um Jesus den Prozess zu machen. (Schriftgelehrter und Hohepriester stehen zusammen, daneben eine Gruppe von Männern (3), die murmeln untereinander: Er hat gesagt… Nein, so war das nicht… Damals als er vom Tempel sprach…)

Priester: So wird das nichts. Wir brauchen einen guten Grund um ihn zu verurteilen und die Zeugen sind nichts als ein Haufen von Narren. Die Zeugenaussagen widersprechen sich.

Hohepriester: Das ist nicht unser einziges Problem. Die Römer erlauben uns nicht, jemanden hinzurichten. Wir müssen die Sache so geschickt einfädeln, dass der römische Statthalter ihn zum Tode verurteilt. (zu Jesus) Willst du nicht auf diese Anklagen antworten? Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen? (kurze Pause, dann zum Priester) Er schweigt einfach. (zu Jesus) Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns die Wahrheit! Bist du der Messias, der Sohn Gottes?

Jesus: Ja, ich bin es. Und einst werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Kraft Gottes. Er wird wiederkommen auf Wolken aus dem Himmel.

Hohepriester: (zerreißt sein Obergewand, schreit) Was brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt es alle selbst gehört, wie er Gott lästert. Was sagt ihr dazu?

Männer: (sehr aufgebracht, sprechen gleichzeitig) Er ist schuldig. Er verdient den Tod. Nieder mit ihm.

(Moderator kommt hoch)

Moderator: Der Hohe Rat. Eine Versammlung von Männern, die viele Gesetze für die Juden aufstellt und jeden verurteilten, der diese nicht befolgt. Ihr behauptet von euch selbst, gerecht zu sein, aber habt ihr wirklich eine weiße Weste? Ihr wart entsetzt als er sagte, er sei Gottes Sohn. Das ist Gotteslästerung, er muss sterben, empörtet ihr euch und zerrtet ihn vor den Statthalter. Ist der Hohe Rat schuld am Tod Jesus?

Lied

Szene 3

(Frau sitzt besorgt oben, springt auf, als Pilatus kommt)

Pilatus: Hallo Liebes.

Frau: Da bist du ja endlich. Ich bin den ganzen Tag so beunruhigt. Hast du meine Nachricht rechtzeitig bekommen?

Pilatus: Rechtzeitig ist so eine Sache.

Frau: Erzähl mir alles.

Pilatus: Der Tag begann eigentlich wie jeder andere Tag. Früh am Morgen, du hast noch geschlafen, kam ich ins Pritorium, um meinen täglichen Pflichten als Statthalter nachzugehen, so wie immer. Gut, ich hatte schon ein bisschen Sorge, aber das ist ja normal, weil grade jetzt so viele Menschen zum Passahfest hier sind und ich einfach hoffte, dass keine Unruhen entstehen. Grade als ich den herrlich duftenden Seelachs, den du mir eingepackt hast, auf mein geröstetes Brötchen legen wollte, kommt der Leibwächter in mein Gemach.

(Frau runter, Leibwächter hoch, Hohepriester und Schriftgelehrte stellen sich auf die andere Seite der Bühne + die drei Männer)

Leibwächter: Herr, da sind einige jüdische Priester im Hof. Sie haben einen besonderen Gefangenen gebracht, den du richten sollst. Sie wollen mit dir reden, aber weigern sich hinein zu gehen, weil es kein jüdisches Haus ist.

Pilatus: Ich komme. (wischt sich den Mund mit einer Serviette, steht auf und geht zu den Priestern, im Gehen bemerkt er Jesus und murmelt) Das muss der Gefangene sein. Scheint mir, als hätten sie ihn schon bestraft. Sieht übel zugerichtet aus.

Hohepriester: Dieser Verbrecher lehrt die Leute, dem Kaiser keine Steuern zu zahlen. In unserem ganzen Land stiftet er Unruhe. Und das ist noch nicht alles.

Pilatus: (gelangweilt, monoton) Geht weg von mir und lasst mich in Ruhe. Richtet den Mann gefälligst nach euren eigenen Gesetzen.

Priester: Aber es ist uns von den Römern verboten jemanden zu töten. Und da er in unseren Augen den Tod verdient, musst du ihn verurteilen. Dieser Jesus behauptet von sich, ein König zu sein. Er muss sterben.

Pilatus: (guckt zu Jesus, murmelt) Seltsam. Sie beschuldigen ihn und er sagt nicht ein einziges Wort und schweigt. (zu Jesus) Willst du dich nicht vor ihnen verteidigen? Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen? (nach einer Pause, zu seinem Leibwächter) Bring ihn in meinen Gerichtssaal. Ich will mit ihm sprechen und zwar allein.

(Leibwächter runter, Pilatus auf die andere Seite der Bühne, setzt sich auf einen Stuhl und guckt Jesus erstmal nur an)

Pilatus: Bist du der König der Juden?

Jesus: Redest du das von dir aus, oder haben andere es dir gesagt?

Pilatus: (ärgerlich) Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die obersten Priester haben dich mir ausgeliefert! Was hast du getan? (jedes Wort betonen)

Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert werden würde. Nun aber ist mein Reich nicht von hier.

Pilatus: So bist du also ein König?

Jesus: Ja, ich bin ein König.

Pilatus: (steht auf, Leibwächter kommt) Bring ihn zurück.

(Leibwächter geht)

Pilatus: Er kann kein Verbrecher sein. Diese Ruhe die er ausstrahlt, hab ich noch bei keinem Angeklagten verspürt. Irgendwie macht er mir Angst. (geht zu den Priestern) Ich denke nicht, dass dieser Mann den Tod verdient hat.

Priester: Aber er macht Unruhe, überall wohin er geht. Nach unserem Gesetz muss er sterben.

Pilatus: (zum Leibwächter) Woher sagtest du kommt er? Aus Galiläa? (Leibwächter nickt) (zu den Priestern) Bringt ihn zu Herodes. Er soll ihn richten

(Pilatus geht zurück zu seinem Platz, Hohepriester, Priester und Männer gehen mit dem Leibwächter runter)

Sprecher: Herodes hat schon viel über Jesus gehört. Er freut sich, Jesus nun mit eigenen Augen zu sehen. Gerne will er sehen, wie Jesus ein Wunder tut. Doch als Herodes Jesus befragt, sagt dieser nicht ein Wort. Schließlich lässt Herodes Jesus als König verkleiden und verspotten. Doch Jesus richten, will er auch nicht und schickt ihn zurück, – zu Pilatus. (Priester, Hohepriester, Männer, Pilatus geht zu ihnen) Wieder stehen die Priester und die wütende Volksmenge vor Pilatus.

Pilatus: Hört mir zu. Weder ich, noch Herodes haben diesen Mann für schuldig befunden. Wenn ihr wollt, lasse ich diesen Mann auspeitschen, aber dann war es das.

Tonband / Menge Geschrei: (Hohepriester, Priester + Männer) Nein. Das genügt nicht. Er muss sterben. Er hat den Tod verdient.

Hohepriester: Wir haben ein Gesetz und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er behauptet, Gottes Sohn zu sein.

Pilatus: (erstaunt, zu sich) Gottes Sohn? Was bedeutet das? Wo ist er geboren und aus welchem Königshaus kommt er? (zu Jesus) Woher bist du eigentlich? (Pause, dann wütend) Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass es in meiner Macht steht, dich freizulassen, aber dass ich auch die Macht habe dich kreuzigen zu lassen?

Jesus: Du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre.

Leibwächter: (kommt hoch, übergibt Pilatus einen Zettel) Herr, eine Nachricht von Ihrer Frau. Sie sagt es ist dringend.

(Pilatus dreht sich weg von der Menge, faltet das Blatt auseinander)

Frau: (Stimme) Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten. Er ist unschuldig. Ich habe heute Nacht im Traum viel um seinetwillen gelitten.

Pilatus: Ihr kennt die Sitte, dass ich euch am Passahfest einen eurer Gefangenen frei lasse.

Tonband / Menge: Nicht Jesus! Lass Barabbas frei! Kreuzige Jesus! Genau, weg mit ihm! Kreuzige ihn!

Pilatus: (halb verzweifelt) Warum soll er sterben? Was hat er Schlimmes getan?

Sprecher: Aber die Leute schrien nur noch lauter. Und so befahl Pilatus den Soldaten, Jesus zur Geißelung abzuführen.

(alle runter außer Pilatus, Frau hoch, Pilatus sitzt am Tisch mit seiner Frau)

Pilatus: Trotz dieser großen Schmerzen, die ihm die kampferprobtesten Soldaten zufügten, konnte ich keinen Hass in seinen Augen erkennen. Liebes, das kann kein normaler Mensch sein.

Frau: (schockiert) Du hast ihn doch freigelassen, nach der Geißelung. (Pilatus guckt sie schuldbewusst an und schüttelt den Kopf) Wie konntest du? Du bist doch überzeugt von seiner Unschuld. Wie konntest du das nur tun?

Pilatus: Ja, ich bin von seiner Unschuld überzeugt, aber sie haben mich in eine Sackgasse getrieben. Sie haben mir gedroht, mich beim Kaiser zu verklagen, dass ich gegen ihn bin. Meine Stellung stand auf dem Spiel. So eine schwere Beschuldigung konnte ich doch nicht auf mir sitzen lassen.

Frau: Und er? Dieser Jesus. Welche Beschuldigungen hat er auf sich sitzen lassen?

(bleiben oben sitzen, Moderator kommt hoch, guckt zu Pilatus)

Moderator: Ja, Pilatus, du warst überzeugt von Jesus Unschuld. Demonstrativ hast du dir die Hände gewaschen, um zu zeigen, dass du unschuldig bist am Tod Jesu. Aber warst du wirklich unschuldig? Kannst du dich so leicht herausreden? Hättest du sie nicht abhalten müssen, Jesus zu töten? Du hast es Ihnen erlaubt. Die fehlte der wahre Mut, eines ehrlichen Mannes. War Pilatus schuld am Tod Jesu?

Lied

Szene 4

(Soldaten 1 und 2 hoch)

Sprecher: Die römischen Soldaten führten Jesus zum Hügel Golgatha. Sie zogen ihm die Kleider vom Körper, nur ein Lendentuch ließen sie ihm. Die Soldaten legten Jesus auf den Kreuzbalken und schlugen große Nägel durch seine Handgelenke in das Holz. Die Hände, die nur Segen gespendet hatten, hingen nun am Kreuz. Dann befestigten die Soldaten den Kreuzbalken am senkrechten Pfahl und schlugen einen langen Nagel durch beide Fersenknochen hindurch ins Holz.

Soldat 1: Ha, der König der Juden, aber helfen kann er sich nicht. Was ist los, Kleiner? Siehst ein bisschen blass um die Nase aus. War zu hart für dich, was Bübchen?

Soldat 2: So ein Quatsch, ich bin überhaupt nicht blass. Aber du musst jawohl zugeben, dass du so etwas noch nie erlebt hast.

Soldat 1: Was meinst du? Ich war schon bei zig Kreuzigungen dabei. Auch eine Geißelung führ ich durch ohne mit der Wimper zu zucken. Was soll ich nicht erlebt haben?

Soldat 2: Tu nicht so. Ich war auch bei zig Kreuzigungen dabei und ich bin es gewohnt, dass man mich verflucht. Dass ich angeschrien werde oder angefleht. Aber hier, – nichts.

Soldat 1: Er war einfach kaputt. Ist ja auch verständlich, nach der Geißelung. Oder spuckst du noch große Töne, nachdem dich zwei Soldaten abwechselnd mit einer Peitsche bearbeiten, in die Bleistücke und Knochen eingeflochten sind.

Soldat 2: Na ja, es war ja nicht so, dass er nichts gesagt hat. Er hat schon geredet, aber eben nicht das Typische.

Jesus: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Soldat 1: Ja, ich muss zugeben, diesmal war es anders. Auch die Finsternis, die plötzlich über das Land kam. Irgendwie unheimlich.

Sprecher: In dieser Finsternis hing Jesus und kämpfte seinen letzen Kampf. Einen Kampf wie in Gethsemane, schwer und voller Angst. In dem Garten, gab es noch Licht, dort waren noch gute Freunde in der Nähe, dort konnte er sich noch hinknien und die Hände ringen und sich vor Gott neigen. Dort kam noch ein Engel vom Himmel um ihn zu trösten und zu stärken. Hier aber hing er zwischen Himmel und Erde, wie ein Verfluchter. Er wollte die Hände ausstrecken zum Himmel, doch er konnte nicht. Er, der das Licht ist, verlangte nach Licht, doch es war dunkel um ihn. Da schrie seine Seele zum Vater, aber der war nicht da. Gott hatte sich von ihm abgewandt. In unaussprechlicher Einsamkeit trug Jesus die Last von Gottes Zorn über die Sünde der Welt.

(Soldat 3 kommt nach oben)

Soldat 3: Es ist vorbei, sie sind tot.

Soldat 1: Was? Schon?

Soldat 3: Ja, der Sabbat des Passahfestes beginnt und die Hohepriester wollten nicht, dass an diesem besonderen Fest draußen noch sterbende Verbrecher am Kreuz hängen blieben. Darum gingen sie zu Pilatus und baten ihn, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen werden. Bei zweien hab ich diesen Befehl ja auch ausgeführt, aber der Dritte, dieser Jesus, der war schon tot.

Soldat 2: Hast du dich abgesichert?

Soldat 3: Natürlich. Ich hab meinen Speer in seine Seite geschoben und da floss Blut und Wasser heraus. Das Beine-Brechen war somit überflüssig. Jesus ist tot.

(Moderator kommt hoch)

Moderator: Harte Kerle, das seid Ihr. Ausgebildet, um Menschen zu töten und zu foltern. Die grausame Kunst, einen Menschen so weit zu foltern, dass er fast tot ist, aber eben doch noch nicht sterben kann, die beherrscht ihr. Ihr habt wirklich das Blut von Jesus an euren Händen. Sind die Soldaten schuld am Tod Jesu?

Lied

Szene 5

(Maler geht hoch, steht mit Pinsel und Farben vor einer Staffelei mit Bild und malt)

Sprecher: Der berühmte holländische Maler Rembrandt, malt die letzten Pinselstriche auf sein Bild.

(Klopfen, Freund 2 kommt hoch)

Freund 2: Na, Rembrandt, das war ja klar. Immer einen Pinsel in der Hand, nie machst du eine Pause. Was malst du schon wieder?

Maler: Hallo. Ich denke,… ich bin fertig. Du darfst ruhig gucken. Es ist die Kreuzigung Jesu.

Freund 2: (guckt bewundernd, Pause) Perfekt. Ich kann nur stauen über dein Talent. (Pause, stutzt, guckt noch mal genauer) Aber warte mal, da passt was nicht. Ein Soldat trägt nicht die Tracht der römischen Soldaten damals, sondern den Anzug eines holländischen Bürgers. Rembrandt, ich erkenne es genau. Das bist du.

Maler: Gut erkannt.

Freund 2: Was soll denn das? Warum hast du dich als Helfer bei der Kreuzigung gemalt? Auch noch als einen tatkräftigen Soldaten. Du hast doch damals nicht gelebt.

Maler: Verstehst du denn nicht? Ich habe mitgeholfen Jesus zu kreuzigen. Mit meinem Ungehorsam gegen Gottes Gebote.

(nach einer Pause)

Freund 2: Einen hast du noch vergessen auf dem Bild. Mich Rembrandt, mich hast du vergessen.

(Moderator kommt hoch)

Moderator: Wenn das so ist, dann hat er vielleicht auch mich auf dem Bild vergessen. Oder dich. Wenn wir uns in Gottes Licht betrachten, finden wir Schuld in unserem Leben. Und Jesus musste sterben, um uns von den Sünden zu reinigen. Sind wir schuld am Tod Jesu?

Lied / Musikstück

Moderator: Judas hat Jesus verraten. Der Hohe Rat hat ihn beschuldigt er müsse sterben und Pilatus hat ihn verurteilt. Die Soldaten haben ihn ans Kreuz genagelt, aber er starb wegen unserer Sünden. Wer ist nun schuld am Tod Jesu? Die Antwort finden wir in Gottes Wort. Jesus hat sich selbst dazu geäußert.

Jesus: Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich’s wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht es zu lassen und habe Macht, es wieder zu nehmen.

Moderator: Wir sind also nicht schuld daran, dass Jesus gestorben ist, genauso wenig wie Judas, Pilatus usw. Schließlich ist Jesus das Leben und der Tod hat keine Macht über ihn. Aber wir sind der Grund. Wegen unserer Schuld, hat er sein Leben geopfert. Die Strafe für Sünde ist der Tod und den hat Jesus freiwillig und stellvertretend für uns auf sich genommen, damit wir leben können.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Wer ist schuld am Tod Jesus (69.5KB)
Klicks: 194

PDF    Sende Artikel als PDF an

No responses yet

Apr 23 2009

Zwei für einen

Geschrieben von Christ under Abendmahl-Karfreitag

Zwei für einen, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 7 Personen

Erzähler: Es war eine unruhige Nacht. Draußen tobte und heulte der Sturm von strömendem Regen begleitet. Es war ein wahrer Orkan. Bäume wurden entwurzelt und alles was sich dem Sturm im Weg stellte wurde zerbrochen und niedergeworfen.
Anneliese saß schaudernd in ihrem kleinen Häuschen nahe dem Strand, denn sie hörte durch das Tosen und Donnern des Sturmes hindurch Hilferufe, die nur zu sehr zur Gewissheit machten, dass wieder ein Schiff mit den Wellen kämpfte.

Anneliese: Die armen Menschen da draußen im Sturm. Oh, wie gerne würde ich der Rettungsmannschaft jetzt auch helfen, aber was kann ich schwache Frau schon ausrichten.

Erzähler: Als der Morgen anbrach ging Anneliese an den Strand. Es war wunderbares Wetter, aber am Strand konnte man deutliche Spuren von Untergang und Verderben sehen.

Anneliese: Wie viele Menschen werden dem Tod wohl entronnen sein? Ob an Bord des Schiffes auch Leute waren, die im lebendigen Glauben an Jesus Christus gestanden haben? Oder sind sie alle ohne Hoffnung verloren gegangen?

Erzähler: Als sie noch auf die angeschwemmten Trümmer sah, näherte sich ihr ein Fischer.

Anneliese: Es war eine furchtbare Nacht, nicht wahr?

Fischer: Ja, wir waren mit der Rettungsmannschaft draußen auf See, aber trotz der kühnen Rettungsversuche wurden nur wenige gerettet.

Anneliese: Es ist traurig um die armen Menschen, die nicht gerettet werden konnten.

Fischer: Nehmen sie es mir bitte nicht übel, aber – sind Sie selbst gerettet, ich meine, kennen Sie den Herrn Jesus?

Anneliese: Ja, ich kenne den Herrn Jesus schon lange und ich freue mich, dass auch Sie ihn kennen.

Fischer: Ja, mir war der Herr wirklich sehr gnädig.

Anneliese: Erzählen Sie mir doch bitte, wie der Herr Sie fand!

Fischer: Es sind ungefähr fünf Jahre her, seitdem der Herr mich einem nassen Grab und meine Seele der Hölle entrissen hat. Ich vergesse es nie. Es hat viel gekostet. Es mussten zwei für mich sterben!

Anneliese: Zwei?

Fischer: Ja, zwei. Mein Heiland starb vor ca. 2000 Jahren für mich auf Golgatha, und mein Kamerad starb vor fünf Jahren, und das brachte mich zum Heiland.

Es war gerade eine solche Nacht wie gestern als ich mich an Bord der ,Ariadne” befand, die damals an einer Küste Schottlands strandete. Wir hissten die Notflagge und feuerten Kanonenschüsse ab, worauf auch einige Männer an Land Rettungsboote ins Wasser ließen und sich uns zu nähern versuchten. Wir zweifelten daran, dass sie es schaffen würden, aber sie gaben nicht auf und Gott half, daß es ihnen gelang. Mit Mühe brachten wir die Frauen und Kinder ins Boot, das dann wieder zurückfuhr. Das zweite Mal wurden die übrigen Reisenden mitgenommen. Dann erkannten wir, dass einige von der Mannschaft nicht mehr gerettet werden konnten, da bei der dritten Fahrt des Bootes nicht alle darin Platz finden würden und ehe es zum vierten Mal kam, musste, das stand  uns klar vor Augen, das Schiff in Trümmer gegangen sein.

(Szenenwechsel, kurzes Musikstück)

Matrose 1: Das Schiff geht gleich unter, es kommen nie alle ins Boot!

Matrose 2: Einige von uns müssen an Bord bleiben.

Matrose 1: Aber wer? Ich jedenfalls nicht!

Matrose 3: Kommt, lasst uns auslosen wer hierbleibt.

Fischer (2): Gut, aber beeilt euch!

Matrose 2: Hier jeder nimmt einen Zettel. Wer ein Kreuz drauf hat bleibt hier.

Matrose 1: Ich hab kein Kreuz, ein Glück! Und du Fritz?

Fischer (2): Ich muss an Bord bleiben, ich hab ein Kreuz.
(zu sich redend)
Ich muss sterben! … Aber was kommt dann?! …Gott … Wie soll ich vor Gott treten?
Ja, gleich kommt das Boot – und ich muss hier bleiben. Mein Freund Heinz hat mir immer wieder gesagt, dass ich mich doch bekehren sollte, aber ich wollte mir ja nie das Leben verderben lassen, wie ich immer sagte, und jetzt … gleich sterbe ich!
Seltsam, warum sagt Heinz denn gerade jetzt kein Wort von Jesus? (schaut zu Heinz) Er sieht seltsam ruhig aus. Pah, er hat gut lachen, er wird gleich gerettet werden.

Matrose 1: Das Boot kommt! Schnell hinein!

Matrose 2: Hey, Heinz! Du bist dran, na los!

Fischer (2): (zu sich) Wieso geht er nicht ins Boot? Er kommt auf mich zu …

Heinz: (fasst ihn am Arm und schiebt ihn vorwärts) Geh du für mich in das Boot, aber Fritz, dass ich dich im Himmel wiedersehe! Du sollst nicht sterben und verloren gehen; ich will gerne sterben, denn mit mir ist alles in Ordnung! Ich besitze die Hoffnung auf das ewige Leben (Matrosen setzen sich auf die erste Bank)

(Szenenwechsel)

Fischer: Ich zögerte, doch der Kamerad der nach Heinz einsteigen wollte trieb mich an. Heinz wusste, dass es so kommen musste, und ich hatte so falsch von ihm gedacht.
Als wir gerade im Boot waren sank das Schiff in die Tiefe und mit ihm Heinz, mein lieber, treuer Kamerad.
(traurige Musik)
Ich weiß, er ging zu Jesus, aber er starb für mich! Ja, für mich starb er! Sagte ich Ihnen nicht die Wahrheit? Für mich sind zwei gestorben.

Erzähler: Einen Augenblick hielt er inne; seine Augen füllten sich mit Tränen. Er versuchte nicht sie zu verbergen. Es waren Dankestränen. Dank gegen den, der für ihn in den Tod ging!

Anneliese: Und dann?

Fischer: Dann, als ich das Schiff sinken sah, sprach ich in meinem Herzen zu Gott: Wenn ich glücklich an Land komme, soll Heinz nicht umsonst gestorben sein. Oh, Gott, lass mich ihn droben wiedersehen.

Anneliese: Dauerte es lange bis Sie den Heiland fanden?

Fischer: Es dauerte nicht lange. Erst wusste ich nicht, was ich tun sollte. Dann fiel mir ein, dass Heinz immer in der Bibel las und so kaufte ich mir eine. Ich schlug die Bibel auf; ich las und las und hörte nicht auf zu lesen. Jede freie Minute las ich in der Bibel bis ich an die Geschichte mit dem Schächer kam, der noch am Kreuz Gnade fand.
Und zum ersten Mal fiel ich auf die Knie und betete: „Herr, ich bin so schlecht wie jener Schächer, willst du mich nicht auch retten, wie ihn?“ Als ich vom Gebet aufstand fiel mein Blick auf die Worte: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ Ich nahm sie als Antwort auf mein Gebet und glaubte nun, dass der Herr mich aufgenommen hatte; denn ich war fest überzeugt, Jesus habe mir die Worte sagen lassen, um mich der Vergebung meiner Sünden gewiss zu machen. Ich fiel nochmals auf meine Knie und dankte ihm von ganzem Herzen. Seitdem lebe ich in Hoffnung, einmal meinen treuen Freund Heinz wiederzusehen, aber vor allem die Hoffnung ja vielmehr die Gewissheit ewig bei Christus zu sein. Dadurch hat mein Leben erst einen Sinn bekommen.

Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.  Römer 5,8

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Zwei für einen (33KB)
Klicks: 298

PDF Download    Sende Artikel als PDF an

No responses yet

Mrz 12 2008

Die Verleugnung des Petrus

Die Verleugnung des Petrus, ein christliches Anspiel zu Karfreitag und Ostern für 12 Personen

Autor: Palästina, ein herrliches Land, dem Volk der Verheißung gegeben. Ein Land, wo die Liebe des Ewigen besonders sichtbar wird. Überall Felder und Gärten, gleich einem Paradies, das Gott den Menschen schenkte. Wohin das Auge auch nur hinschaut, sei es auf die unendlichen Weiten, die blumigen Wiesen oder die felsigen Berge der Wüste, sie alle zeugen von der Allmacht des Schöpfers.
Auf einer der vielen Anhöhen dieses Landes liegt die Stadt Jerusalem. Schon von Ferne können die Pilger, die sich auf dem Weg dorthin befinden, die stolz aufragenden Türme sehen. Die Menschen eilen in größeren oder in kleineren Gruppen der großen Stadt zu. Denn wieder feiert man das Passa und die Menschen kommen in die Stadt ihrer Väter, um im heiligen Tempel anzubeten.

Reisender: Sind sie nicht zufällig ein Hiesiger? Ich würde gerne etwas mehr von diesem Propheten hören; denn bis in unsere Gegend ist nur ein Gerücht von Ihm gekommen.

Bewohner: Ja, dieser Prophet ist sehr bekannt, Er predigt in Wort und Tat, Er lehrt das Böse zu verzeihen und ein Opfer für den Nächsten zu sein. Viel Gutes hat Er getan. Er half allen, die zu Ihm in ihrer Not kamen. Ob Taube oder Stumme – sie verließen Ihn mit einem dankbaren Herzen. Die Aussätzige reinigte Er, aus den Besessenen trieb Er die Teufel aus, Tote auferweckte Er und manch ein Blinder wurde sehend. Sogar Sünde hat Er vergeben.

Reisender: Wird Er zum Fest kommen?

Bewohner: Glaube kaum, denn das ganze Synedrium wurde sich einig den Gottes Sohn zu töten. Die Juden sind gegen Ihn, – aus Neid natürlich.

Autor: Unterdessen gedenken alle an den Auszug aus Ägypten. So kommt der Abend, sie essen das Lamm in den Häusern, hinter verschlossenen Türen. Und in einem von diesen Häusern, fern aller Sorge und Störung, ist Jesus mit seinen zwölf Jüngern. Sie haben sich zum Abendmahl versammelt. Jetzt liegen sie zu Tische in dem vorbereiteten, ruhigen Raume, essen das Brot und trinken den Wein. Jesus spricht zu ihnen voller Liebe, doch sind es sonderbare Worte. Er spricht von Seinem Tode, von dem Verrat und von den Wunden; dass Er die Sünden der ganzen Welt tragen wird. Nach dem Abendmahl gehen sie in den Garten, ihre Schritte in der Finsternis dem Bach Kidron zuwendend. Sie können in der Finsternis soeben den Weg erkennen. Auf den Weg zwischen mächtigen Ästen umweht sie die Frische der Nacht und vom Himmel funkeln friedlich die Sterne. Der Mond gleitet still über die Wipfel der Bäume. Der Wind streicht ihnen wie ein Altbekannter über die Köpfe. Während sie so auf dem Wege daher gehen, machen die Jünger sich Gedanken, wo wohl Judas verblieben ist. Sie schauen sich um, doch er ist nirgends zu sehen. Hier ist auch schon der altbekannte Ort „Gethsemane“. Wie oft sind sie mit Jesus hier gewesen.
Doch jetzt lässt Jesus die Jünger allein, außer drei – Johannes, Jakobus und Petrus. Diese nimmt Er mit in den Garten der alten Oliven. Und in tiefer Traurigkeit sagt Jesus: „Ich bin betrübt bis in den Tod, Ich gehe dorthin, um zu beten.“ So ging Er weg und ließ sie allein. Er fiel zu Boden und betete. Im Todeskampf erhob Er sein Angesicht zu Gott. In tiefer Trübsal rief Er: „O, mein Vater, es geschehe Dein Wille. Doch bitte Ich, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an Mir vorübergehen.“

Johannes: Hörst du, Petrus, wie Er betet? Ich habe von Ihm so etwas noch nie gehört. Wie betrübt Er ist.

Petrus: Ja, es ist als ob sich etwas Schreckliches ereignen wird. – Doch ich bin so müde.

Johannes: Er hat aber gesagt, wir sollen wachen, – besonders wir drei.

Jakobus: Schau mal, die anderen schlafen schon alle. Ja, wir sind heute sehr müde geworden. Warum wohl Judas nicht unter uns ist?

Johannes: Er ist schon vom Abendmahl weggegangen. Petrus, schläfst du schon? – Ich glaub, ich schlaf auch gleich ein.

Autor: Jetzt tritt Jesus zu ihnen und findet sie schlafend. „Könnt ihr nicht eine Stunde mit Mir wachen? Wacht und betet, “ – sagt Er zu ihnen und verlässt sie wieder. In unbeschreiblicher Not schreit Er zum Vater ohne Unterstützung von den Freunden zu haben. Er schreit um Hilfe vom Himmel. Die Freunde waren von dem Rauschen der Baumwipfel und dem Zirpen der Grashüpfer eingeschläfert. Sie hatten einen lauten und ruhelosen Tag hinter sich. Der Wind, der in gewissen Abständen über die Köpfe der Schlafenden wehte, trug das dumpfe Stöhnen Jesu an ihr Ohr. Er schien sie wecken zu wollen, damit sie ihrem trauenden Meister zur Hilfe kämen. Der Mond schien wieder einmal hinter den Wolken hervor und sah vorwurfsvoll auf die schlafenden Jünger. Es sah aus, als wolle die ganze Schöpfung Jesus zu Hilfe kommen, um Ihn zu trösten, Ihn zu stärken. Nur die Jünger lagen friedlich da und schliefen.
Doch jetzt hörte man aus irgendeiner Richtung Lärmen und Schreien. Jesus kam nun zu seinen Jüngern, weckte sie und sprach: „Steht auf, es ist nahe gekommen, der mich verrät“.

Petrus: Was ist das für ein Lärm?

Jakobus: Sie kommen hierher.

Johannes: Eine Menge mit Lanzen und Fackeln, – Soldaten sind dabei. Ob sie wohl jemanden suchen?

Autor: Der Garten erfüllte sich mit einer wütend lärmenden Menge. Er wurde von den Fackeln erhellt. Die Jünger schauten verständnislos und besorgt auf ihren Meister. Was wird jetzt passieren?
Petrus sieht Judas näherkommen und hört ihn sagen:

Judas: Sei gegrüßt, Rabbi!

Petrus: Judas… ?! Johannes, siehst du es? Wir haben uns gefragt, wo er geblieben ist, – siehst du, er ist der Verräter.

Autor: Unterdessen umringte die Menge Jesus, so wurden die Jünger einfach zur Seite gedrängt. Nun fing man an Ihn zu verlachen und zu spotten. Man drehte Ihm die Hände nach hinten und stieß Ihn zum Garten hinaus. Die ganze Menge drängte sich auf den Weg, der aus dem Garten führt.

Petrus: Johannes! Was ist denn das? Man hat Ihn gefangen genommen und führt Ihn weg. Wie konnte Jesus das zulassen? Was wird jetzt mit Ihm passieren?

Johannes: Was mit Ihm sein wird? Hast du nicht gesehen, mit welcher Schadenfreude sie Ihn umringt haben? Ich fürchte es wird alles bös enden.

Petrus: Sie werden Ihn wohl zu dem Hohepriester bringen.

Johannes: Ja, ich habe einen Knecht des Hohepriesters unter ihnen gesehen, – ich gehe mit ihnen, ich kann nicht in Unwissenheit über Sein Ergehen bleiben. Komm Petrus.

Jakobus: Wohin wollt ihr, Petrus, Johannes? Seht, unsere Freunde sind alle weggelaufen.

Johannes: Wir gehen hinter der Menge her, um zu erfahren, was mit Jesus passieren wird.

Autor: Und so folgten sie der Volksmenge. Der Zug hatte sich in die Länge gezogen. Irgendwo vorne musste Jesus sein. Umgeben von Soldaten und Dienern mit Lanzen, Schwertern und Stöcken. Es sah aus, als hätten sie einen großen Verbrecher gefangen. Überall hörte man Gelächter, heiseres Schreien und Fluchen. Der Straßenstaub, der von den Füßen der Menge erhoben war hing schwer über den Köpfen der Menschen und erschwerte die Sicht und das Atmen. Es schien, als wollte er die Menge zum Stillstand bringen. Bald kamen sie zu dem Palast des Hohepriesters Kaiphas. Die Menge strömte in die geöffneten Pforten. Das hat es noch nie gegeben. Noch nie waren die Tore so gastfrei geöffnet gewesen wie diesmal. Heute aber dient die allgemeine Ablehnung und Feindschaft zu dem Heiligen Gefangenen als Eintrittskarte. Die Ältesten und Schriftgelehrten sind versammelt. Sie suchen falsche Zeugen, um auf irgendeine Weise den Schuldlosen zu beschuldigen und zum Tode zu verurteilen.

Johannes: Komm, Petrus, wir gehen auch in den Hof.

Autor: Der ganze Hof des Hohepriesters hatte sich in eine Mördergrube verwandelt. Während der Hohe Rat falsche Zeugen suchte, machten die Diener Feuerstellen auf dem Hof. Alle Gekommene wärmten sich am Feuer. Mit scharfer Beurteilung redeten sie von dem, was vorging. Petrus näherte sich unentschlossen dem Feuer und streckte zögernd seine Hände aus. Die neben ihn stehende Magd rückte etwas zur Seite.

Dienerin: Komm etwas näher, wärm dich nur. Warte mal, bist du nicht einer von seinen Jüngern? Ich guck auch schon, dass du so schüchtern bist. Als ich dich letztens in der Stadt mit Ihm sah, warst du mutiger.

Petrus: Was du nicht sagst? Ich kenne Ihn nicht, ich schwöre. Wie konntest du mich mit Ihm sehen?

Dienerin: Ja, ja, erzähl nur.

Autor: Petrus verschwand in die Mitte des Hofes und wärmte sich jetzt am anderen Feuer. Da ging eine Frau an ihm vorbei. Sie trug ein Bündel Kleinholz und stieß Petrus damit zufällig an.

Frau: Entschuldigung, ich bin so unvorsichtig. O, was machst du denn hier? Du warst doch auch mit Jesus!?

Petrus: Ach was, ich kenne Ihn überhaupt nicht. Ich war nicht mit Ihm.

Frau: Ist nicht wahr, du warst mit Ihm. Ich hab dich doch gesehen.

Petrus: Ich muss weg von hier. Es kennen mich hier anscheinend mehrere. – Es ist so finster in der Seele. – Es ist so weit gekommen, dass ich Ihm absagen musste.

Diener: Hör mal, bist du nicht auch einer von den Jüngern des Nazareners?

Petrus: Nein, nein, du wirst dich wohl irren.

Diener: Natürlich habe ich mich geirrt. Selbst deine Sprache verrät dich. Genau, du warst mit dem Galiläer.

Petrus: Nein, stimmt nicht.

Autor: In diesem Augenblick krähte der Hahn. Nun kamen Petrus die Worte in den Sinn, die Jesus ihm am Abend sagte: „Bevor der Hahn kräht, wirst du mich drei mal verleugnen.“ Petrus ging vom Hof und weinte bitterlich.

Petrus: Ich habe Ihn verleugnet! Ich, der vor kurzem noch stolz behauptet habe, es niemals zu tun! Ich hatte sogar versprochen mit Ihm in den Tod zu gehen, mit Ihm zu sterben! O, warum, warum habe ich es nur getan?!… Eine große Schuld habe ich mir dadurch aufgeladen, die mich zu erdrücken droht. Ob mein Meister sie mir jemals verzeihen kann?… Aber Sein Blick… Sein letzter Blick… er war nicht vorwurfsvoll, sondern voller Liebe und Erbarmen. O, Herr, wolltest Du mir damit sagen, dass Du mir schon vergeben hast?! Mir, der ich so kläglich versagt habe?

Autor: Jesus wurde immer noch beschuldigt und gequält. Danach wurde Er gekreuzigt. Vor Seinem Tode übergab Er seine Mutter dem Lieblingsjünger. In der neunten Stunde schrie Er laut; „Es ist vollbracht!“ und verschied. Er starb, doch das, was der Himmlische Vater vorhatte, war vollbracht. Unsere Rettung, die Versöhnung mit Gott war jetzt geschehen.

- Lied -

Autor: Nun kam Josef und bat um den Leib Jesu. Er legte Ihn in Garten in sein Grab und wälzte einen Stein vor die Tür. Man stellte Hüter vor dem Grab und versiegelte den Stein.
Morgen ist der Sabbat, ein Ruhetag…

Johannes: Petrus, du hast dich sehr verändert, du bist so blass. – Ach, die armen Frauen, die können kaum gehen, besonders die Mutter. Ich werde ihr helfen, denn Jesus hat sie ja vor dem Tod mir anvertraut.

Petrus: Ja, Johannes, geh nur, ich komm später nach. Ich muss jetzt etwas allein sein.

Autor: Der Sabbat war vergangen. Der erste Tag der Woche brach an, die Morgenröte erhellte den Osten. Der Wind säuselte leise in den Blättern des Gartens, die Vöglein zwitscherten, die Tauperlen glänzten in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne. In aller Frühe gingen die Frauen mit Spezereien zum Grab, sie hinterließen Spuren in dem nassen Gras. Sie wollten den Leib ihres lieben Meisters salben.

Magdalena: Was ist denn das? Maria, mir ist unwohl. Ich habe das Gefühl, als ob die Erde bebt und unter den Füßen verschwindet.

Maria: Nicht nur als ob, es ist tatsächlich ein Erdbeben, komm, wir laufen schnell zum Grab.

Magdalena: Sieh mal, der Stein ist abgewälzt und das Grab ist leer. Jemand hat den Herrn weggetragen.

Maria: Und wer ist da in weißen Kleidern?

Engel: Wen sucht ihr? Jesus, den Gekreuzigten? Er ist auferstanden, Er lebt! Geht, sagt es Seinen Jüngern, auch Petrus. Jesus wird vor euch nach Galiläa hingehen.

Magdalena: Er ist auferstanden, Er lebt! Gott sei gepriesen, ich werde Ihn wieder lebendig sehen!

Maria: Komm, wir laufen zu den Jüngern und teilen ihnen die Freude mit, denn sie sind ja noch in Trauer.

Magdalena: Ja, komm schnell:

Maria: (zu Petrus und Johannes gewandt)
Freunde, Jesus lebt! Er ist auferstanden!!!

Magdalena: Wir waren beim Grabe und ein Engel hat es uns gesagt!

Maria: Der Engel sagte noch, dass wir hingehen und es euch allen sagen sollten, besonders auch Petrus.

Petrus: Mir? Auch mir?

Johannes: Petrus, komm, wir laufen zum Grab und sehen uns das selber an.

Autor: Das Grab war leer, nur die Leinwand lag darin. Petrus und Johannes waren nun davon überzeugt und kehrten freudig zurück. Doch in den Augen Petrus sah man noch die Traurigkeit.

Johannes: Was ist denn mit dir, Petrus? Wir sollen uns doch jetzt freuen, und du siehst noch so traurig aus.

Petrus: Ach, Johannes, Er will mich sehen. Aber wie soll ich Ihm in die Augen schauen? Dort, auf dem Hofe habe ich Ihn dreimal verleugnet, bevor der Hahn krähte. Ich sagte, dass ich Ihn nicht kenne. Und Jesus hat es mir ja schon vorher angekündigt. Wie kann man so etwas vergeben?

Johannes: Petrus, du zweifelst noch an Seiner Vergebung? Er will dich ja persönlich sehen und das sagt schon aus, dass Er dir vergeben hat.

Petrus: Johannes, wie gut, dass Jesus auferstanden ist! Mit Ihm sind auch alle unsere Hoffnungen aufgelebt. Komm, wir gehen zu den Freunden und berichten ihnen, was wir gesehen haben. Vielleicht weiß jemand noch nichts von dem Auferstandenen.
Jakobus, Jesus ist auferstanden!!!

Jakobus: Seid ihr beim Grab gewesen?

Johannes: Ja, Er lebt!! Christus ist auferstanden!!!

Alle drei Jünger: Er ist wahrhaftig auferstanden!!!

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Die Verleugnung des Petrus (45KB)
Klicks: 283

PDF Download    Sende Artikel als PDF an

No responses yet

Mrz 12 2008

Drei Kreuze auf Golgatha!

Geschrieben von Christ under Abendmahl-Karfreitag

Drei Kreuze auf Golgatha, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 6 Personen

Sprecher 1: „Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie Ihn daselbst und die Übeltäter mit Ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. (Lukas 23:33)
Golgatha heißt auf Deutsch Schädelstätte. Ein Hügel außerhalb Jerusalems, auf dem nach damaliger Ordnung Verbrecher hingerichtet wurden. Unter Agrippa wurde Golgatha mir einer Mauer umgeben und als zur Stadt gehörig bestimmt. Der Psalmdichter David und die Propheten des Alten Testaments haben den Messias, den Heiland und Erlöser der Welt, im Geiste auf Golgatha in seinen Kreuzesleiden gesehen und beschrieben.
Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor Ihm verbarg; darum haben wir Ihn nichts geachtet. Fürwahr, Er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten Ihn für den, der von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber Er ist um unsrer Missetat willen verwundert und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf Ihm, auf dass wir Frieden hätten; und durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jesaja 53: 4-6)
Es gab keinen anderen Weg. Es konnte auch kein Bruder den anderen erlösen. Die Heiligkeit Gottes aber erforderte dieses hohe Opfer zur Sühnung der großen Schuld des Menschen. Wäre diese Tat nicht vollbracht, die ganze Menschheit ginge verloren. Nur der einzig Heilige Gottessohn konnte dieses Werk der Erlösung vollbringen, durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz.

Sprecher 2: Golgatha! – Seele, setz dich unter Jesu Kreuze, sieh was dort für dich geschah, dass es dich zur Buße reize. Willst du nicht mitkommen? – Komm und schaue dir genau an, was da geschah. Schon auf dem Weg zur Richtstätte war der HERR unter der Last des rauen und schweren Kreuzes zusammengebrochen. Schon unter den Schlägen und Misshandlungen der Soldaten und Obersten beim Verhör übermannten Ihn die menschlichen Schwächen – doch sterben sollte er am Kreuz.
Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene, mit Namen Simon; den zwangen sie, dass er ihm das Kreuz trug. (Mt. 27:32)
Ein langer Menschenzug begleitete Jesus auf diesem schweren Gang. Einige lachten und spotteten, aber Jesu Freunde und Jünger waren in tiefer Trauer, auch die Frauen weinten stille.

Sprecher 3: Jetzt gelangen sie an die Stelle Golgatha! Drei Löcher sind in der steinigen Erde gegraben. Sie legen den müden und blutigen Heiland aufs Kreuz, und man hört die Hammerschläge auf Golgatha ertönen. Man treibt raue Nägel durch seine Hände, die so oft gesegnet, geheilt und vom Tode erweckt hatten, durch seine Füße, welche das ganze Land durchwanderten, um Menschen zu helfen.
Doch keine Klage kommt von den Lippen des Heilands. Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. (Jesaja 53:7) Hoch heben sie dann das Kreuz und stoßen es in den Erdloch. Ganz still wird es auf Golgatha. Einige aber spotten noch: Er hat andern geholfen, Er helfe sich selber, ist Er Christus, der Auserwählte Gottes. (Lukas 23:35) Jesus aber schwieg.

Lied: Weinen möchte ich, bitter weinen. Jesu Anblick bricht mein Herz!

Sprecher 4: Zwei Verbrecher werden auch ans Kreuz gebunden und geschlagen, einer rechts, der andere links von Jesus. Einer von ihnen lästert Jesus: Bist du Christus, so hilf dir selbst und uns. Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Und wir zwar sind billig darin; denn wir empfangen, was unsre taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes getan. Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst. Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.
Und es war um die sechste Stunde, und es ward eine Finsternis über das ganze Land bis an die neunte Stunde. Die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerriss mitten entzwei. (Luk. 23:39-45)

Sprecher 5: Noch in seiner letzten Stunde ruft der Heiland vom Kreuz: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! (Luk. 23:43) Keine Klage, keine Beschuldigungen! Nein, viel mehr! Er bittet für das irregeführte Volk! Er, der von Gott und Menschen Verlassene, wird zur Vergebung. Das ist die Botschaft vom Kreuz auf Golgatha – die VERGEBUNG. Einer der Verbrecher findet hier am Kreuz in der Mitte die Vergebung!
Woher diese Wandlung? Die Macht der Vergebung! Welch seliger Entschluss des Schächers! Der andre ändert seine Gesinnung nicht, er bleibt kalt Er kann an das Unsichtbare nicht glauben und sucht Rettung bei den Henkern Jesu. Wie traurig! Keine Vergebung! Vergebens gelebt, und jetzt auch noch die ewige Qual. Ganz dicht an der Quelle des Lebens – und doch vergebens!

Sprecher 6: Liebe Freunde: Zwei Gruppen von Menschen befinden sich auf Golgatha. Die eine Gruppe weilt dort vergebens. Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden. (1 Kor. 1:18) Sie beachten nicht das Kreuz der Vergebung, sondern sie leben vergebens!

Die andere Gruppe nimmt den Gekreuzigten zur Vergebung der Sünden an. Das sind die, die sich in Jesu teurem Blut waschen lassen. Für diese gilt das Wort vergeben!

Lieber Zuhörer! Noch steht das Kreuz von Golgatha da – das Kreuz der Vergebung! Noch kannst du die Vergebung finden! Komm und nimmt den Gekreuzigten an. Richte deinen Blick zum Kreuz! Heute ist noch Gnadenzeit und du wirst diesen Schritt nie betreuen.

Drei Gedanken so groß und nah: Vergebung, vergeben und vergebens!
Wie wählst du? Suche das Ewige und das Beste!

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Drei Kreuze auf Golgatha (32.5KB)
Klicks: 505

PDF    Sende Artikel als PDF an

No responses yet

Next »

eXTReMe Tracker Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de